DE294207C - - Google Patents
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- DE294207C DE294207C DENDAT294207D DE294207DA DE294207C DE 294207 C DE294207 C DE 294207C DE NDAT294207 D DENDAT294207 D DE NDAT294207D DE 294207D A DE294207D A DE 294207DA DE 294207 C DE294207 C DE 294207C
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- magazine
- dies
- locking
- oscillating shaft
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/18—Devices or arrangements for assembling matrices and space bands
Landscapes
- Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λί 294207 KLASSE 15«. GRUPPE
Typographische Setzmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine typographische Maschine zum Setzen von Matrizen,
Patrizen oder Typen, bei welcher mehrere übereinander angeordnete Magazine vorhanden
sind, aus denen nach Belieben abwechselnd gesetzt werden kann. Bei solchen Maschinen
ist es bereits bekannt, vor den Magazinen einen Trichter anzuordnen, welcher Kanäle
besitzt, die ,eine Verlängerung des in der Arbeitsstellung befindlichen Magazins bilden.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben indessen den Nachteil, daß die in dem Trichter
vorhandenen Matrizen, wenn ein anderes Magazin eingeschaltet werden soll, entweder
in das vorher in Benutzung gewesene Magazin zurückgedrückt werden müssen oder aus dem
Trichter ausgelöst und in das Magazin abgelegt werden müssen, bevor die Umschaltung
erfolgen kann.
Die Erfindung hilft diesem Übelstande dadurch ab, daß die Auslösevorrichtungen für
die Matrizen so angeordnet sind, daß sie erst bei ihrer zweiten Bewegung die Matrize freigeben,
der Trichter also stets ohne Matrizen ist, bzw. sämtliche Matrizen in dem Magazin
zurückgehalten werden, so daß die Umschaltung ohne weiteres erfolgen kann. Gleichzeitig
ist eine Einrichtung vorgesehen, durch welche die Matrizen der nicht in Arbeitsstellung
befindlichen Magazine selbsttätig verriegelt werden und die Freigabe erst dann erfolgt,
wenn das Magazin in die Arbeitsstellung gebracht und in dieser festgestellt ist.
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar ist
Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht des oberen Teiles der Maschine mit dem Gegenstand der Erfindung;
Fig. 2 ist ein Schnitt durch das untere Ende der Magazine und die anschließenden Teile,
wobei die Auslösevorrichtungen in ihrer gewöhnlichen Lage sind, d. h. in ihrer Ruhelage;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Magazinverriegelungsvorrichtung ;
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Seite eines Magazins und zeigt die Matrizenverriegelungsvorrichtung
;
Fig. 5 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 5-5 von Fig. 3, in der Pfeilrichtung gesehen;
Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt in Richtung der Linie 6-6 von Fig. 7, in der Pfeilrichtung
gesehen;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht von rechts auf die Maschine und zeigt einen Teil des Magazins
und der Auslösevorrichtungen, teilweise im Schnitt;
Fig. 8 ist eine schaubildliche Darstellung einer Matrize;
Fig. 9 ist ein senkrechter Schnitt durch das vordere Ende eines Magazins, wobei die Auslösevorrichtung
ihre erste Bewegung vollendet hat, also eine Matrize aus dem Magazin ausgelöst ist, aber noch festgehalten wird, während
die zweite Matrize gesperrt ist, und
Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles einer Matrize in abgeänderter Form mit
einem abgeschrägten Ohr.
In der Zeichnung ist A der Hauptrahmen der Maschine, B die Ablegevorrichtung, die
an dem oberen Teil des Rahmens angebracht ist, C die feststehende vordere Führungsplatte
mit den Führungskanälen für die aus dem Magazin ausgelösten Matrizen W, und D das Förderband.
E, E1, E2 usw. sind die übereinander ange-5
ordneten, in bekannter Weise mit Nuten zur Führung für die Ohren der Matrizen versehenen
Magazine. Sie liegen auf dem Rahmen F, der von einer in einer feststehenden Hülse H
gleitenden .Säule G getragen wird. An dem
ίο unteren Ende der Säule G ist eine Mutter angeordnet,
mit welcher eine Schraube I in Eingriff steht, durch die die Säule G und mit ihr
der Magazinstapel gehoben und gesenkt werden kann. Die Bewegung erfolgt durch ein
Kegelrad J, das am unteren Ende der Schraube I sitzt und mit einem Kegelrad K in
Eingriff steht, welches seinerseits durch eine Verbindungswelle L mit einer Handkurbel M
am vorderen Ende der Maschine verbunden ist, so daß der Setzer durch Drehen der Kurbel
die Magazine heben und senken kann, um das eine oder das andere von ihnen in die Arbeitsstellung
gegenüber dem Sammler bringen zu können.
In an dem Hauptgestell angeordneten Lagern gleitet ein Riegel N, welcher an seinen
beiden Enden mit genuteten Platten O, die an dem Rahmen F befestigt sind, in Eingriff
steht. Zweckmäßig ist zu beiden Seiten des Magazinstapels je ein solcher Riegel angeordnet,
die miteinander verbunden sind und zum Verriegeln der Magazine in der jeweiligen
Arbeitsstellung dienen. Alle die bisher beschriebenen Einrichtungen sind bekannt.
Gemäß der Erfindung ist außen an dem Gestell der Maschine A ein feststehender Trichter
P angeordnet, der im Innern mit Nuten oder Kanälen versehen ist, die eine Fortsetzung
der Kanäle des Magazins bilden, mit dem der Trichter gerade in Eingriff steht. Der
Trichter ist bestimmt, die aus dem Magazin herauskommenden Matrizen W aufzunehmen
und sie unmittelbar in'die Führung C zu überführen.
Um die Matrizen einzeln aus dem Magazin auslösen zu können, ist an der Unterseite
des feststehenden Trichters P eine Reihe von Auslösevorrichtungen Q angeordnet,
und zwar für jeden Kanal eine. Diese Auslösevorrichtungen können von verschiedener
Form sein; sie sind so dargestellt, daß sie aus nahe der Mitte um eine horizontale
Achse q drehbaren Hebeln bestehen, und zu beiden Seiten Sperrkegel tragen, die nach oben
hin durch Öffnungen in der Unterseite des Trichters P hindurchragen, so daß bei einer
Sclwingbewegung der Auslösevorrichtung um den Zapfen q die beiden Sperrkegel in an sich
bekannter Weise abwechselnd in und aus dem Weg der Matrizen gebracht werden. Die Auslesevorrichtungen
Q stehen in der Ruhelage in der Stellung gemäß Fig. 2 und 7, so daß der obere Sperrkegel mit der Unterseite der vordersten
Matrize des betreffenden Magazins in Eingriff steht und sie im Magazin, zurückhält.
Wenn die Auslösebewegung beginnt und die Vorrichtung in die Stellung gemäß Fig. 9 gebracht
wird, kann die vorderste Matrize aus dem Magazin in den Trichter gleiten, wo sie
von dem unteren Sperrkegel gehalten wird, und zwar in einer solchen Lage, daß sie die
zweite Matrize, welche jetzt an die erste Stelle vorgerückt ist, noch im Magazin zurückhält.
Gelangt nun die Auslösevorrichtung Q wieder in ihre Ruhelage, so sperrt der obere
Sperrkegel die zweite Matrize in dem Magazin, während gleichzeitig der untere Sperrkegel
die erste freigibt, so daß sie in den Sammler abgleiten kann. Die Federn q1 halten
die Sperrkegel in der in Fig. 2 und 7 gezeichneten Lage.
Um den Eingriff der oberen Sperrkegel mit den Matrizen zu ermöglichen, während die
halb ausgelöste Matrize noch darunter steht, ist das obere Ohr w an dem mit w1 bezeichne-'
ten Teil weggeschnitten (Fig. 2, 8 und 9). Die Aussparung braucht nicht rechtwinklig sein,
wie . in den angegebenen Figuren, sondern kann auch in einer Abschrägung des Ohres w
bestehen, wie in Fig. 10 gezeigt. Es ist nur erforderlich, daß zwischen dem oberen Ende
einer Matrize und dem unteren Ende der nächsten Matrize genügend Raum vorhanden ist, um den Sperrkegel eintreten zu lassen.
Die Auslösevorrichtung kann in beliebiger Weise gesteuert werden, z. B. durch Stangen
R, welche in dem Hauptrahmen geführt und abwechselnd durch Anschlagen der Tasten
.9 in bekannter Weise gehoben werden.
Da bei der Bauart gemäß der Erfindung die Auslösevorrichtungen vor den Magazinen angeordnet
sind, ist es erforderlich, die Matrizen in den nicht in Arbeitsstellung befindlichen
Magazinen zu sperren. Zu diesem Zweck ist für jedes Magazin in bekannter Weise eine
Schwingwelle T angeordnet, die an der einen Seite abgeflacht ist. Ist die abgeflachte Fläche
den Matrizen zugekehrt, so können sie frei hindurchgleiten, während die Welle nach einer
Drehung um etwa V4 Umdrehung mit den oberen
Ohren der untersten Matrize in Eingriff kommt und diese in dem Magazin sperrt.
Um die Schwingwellen T selbsttätig zu steuern, sind sie an ihrem Ende mit Kurbeln t
verbunden, welche zweckmäßig mittels Rollen auf einer an dem Maschinengestell angeordneten
Führung U laufen, die einen beweglichen, zweckmäßig schwingbaren Teil u enthält. Ist
der Teil u aus der Führung U herausgeschwungen, so kann die Kurbel t des in der Arbeitsstellung
befindlichen Magazins in die- entstehende Lücke eintreten, so daß die betreffende
Schwingwelle T die Matrizen entrie-
Claims (3)
- gelt. Wird alsdann der Teil u wieder in seine Normalstellung gebracht, also die Lücke geschlossen, so verriegelt die betreffende Schwingwelle T das Magazin wieder.
Zur Bewegung des Teiles u dient ein Kurbelarm u1 (Fig. i), der durch ein Glied u2 mit dem Kurbelarm us verbunden ist, der auf derselben Welle us sitzt, die auch die Verriegelungsstange N bewegt.ίο Die Welle us wird durch einen Lenker m4, einen Winkelhebel us und eine Stange«0 mit der durch den Handhebel M schwingbaren Platte u' in Verbindung gebracht. Wenn demnach die Handkurbel nach innen gestoßen wird, um die Magazine in der bekannten Weise zu entriegeln, wird gleichzeitig die betreffende Schwingwelle T in die Verriegelungsstellung gebracht und nach dem Umschalten der Teil u wieder zurückgelegt, so daß die Kurbel t der Schwingwelle T des jetzt in Arbeitsstellung befindlichen Magazins in die Lücke eintreten und die Matrizen freigeben kann. Federn V (Fig. 6) halten die . Schwingwellen T in der verriegelten Stellung.Pat ε nt-Ansprüche:I. Typographische Setzmaschine mit einer Anzahl übereinander angeordneter, Matrizen enthaltender Magazine, die abwechselnd in Arbeitsstellung gegenüber einem die Matrizen in den Sammlereintritt leitenden Trichter gebracht werden, der gleichzeitig die Auslösevorrichtungen für die Matrizen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtungen (Q) in ihrer Ruhelage den Trichter (P) frei von Matrizen halten, indem die oberen Sperrkegel mit der Unterkante der vordersten Matrizen des in Arbeitsstellungbefindlichen Magazins in Eingriff stehen und sie im Magazin zurückhalten, während die unteren Sperrkegel die in dem Trichter befindlichen Matrizen freigeben. - 2. Typographische Maschine nach Anspruch i, bei welcher für jedes Magazin eine Schwingwelle zum Verriegeln und Entriegeln der Matrizen in ihrem Magazin und eine Magazinverriegelungsvorrichtung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwelle (T) zum Verriegeln und Entriegeln der Matrizen des in Arbeitsstellung befindlichen Magazins durch die Magazinverriegelungsvorrichtung gesteuert wird.
- 3. Typographische Maschine nach An-Spruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwingwelle (T) mit einer Kurbel (i).versehen ist, welche in einer festen Führung (U), die einen beweglichen Teil,z. B. eine Klappe (w) besitzt, entlang gleitet, wobei der bewegliche Teil (w) durch ' Hebel (u1, u?, us) mit der Magazinverriegelungsvorrichtung (N, us, ul, w5, ue, #7) verbunden und so angeordnet ist, daß nur die Schwingwelle (T) des in Arbeitsstellung befindlichen Magazins durch ihn gesteuert werden kann..4. Typographische Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen auf der Oberseite derjenigen Kante, welche mit den Sperrkegeln der Auslösevorrichtungen (Q) in Eingriff kommt, mit einer Nut (w1) versehen sind, damit der obere Sperrkegel in den Weg der Matrizen treten und sie in dem Magazin zurückhalten kann, wenn die Auslösevorrichtung (Q) die Freigabe der vorhergehenden Matrize bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294207C true DE294207C (de) |
Family
ID=548793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294207D Active DE294207C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294207C (de) |
-
0
- DE DENDAT294207D patent/DE294207C/de active Active
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