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DE2941870A1 - Logik-anordnung - Google Patents

Logik-anordnung

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Publication number
DE2941870A1
DE2941870A1 DE19792941870 DE2941870A DE2941870A1 DE 2941870 A1 DE2941870 A1 DE 2941870A1 DE 19792941870 DE19792941870 DE 19792941870 DE 2941870 A DE2941870 A DE 2941870A DE 2941870 A1 DE2941870 A1 DE 2941870A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
voltage
emitter
base
logic arrangement
Prior art date
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DE19792941870
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English (en)
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DE2941870C2 (de
Inventor
Akira Yamagiwa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
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Publication date
Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
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Publication of DE2941870C2 publication Critical patent/DE2941870C2/de
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    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/08Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using semiconductor devices
    • H03K19/082Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using semiconductor devices using bipolar transistors
    • H03K19/086Emitter coupled logic

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

29A1870
HITACHI, LTD., Tokyo, Japan
Logik-Anordnung
Die Erfindung betrifft eine Logik-Anordnung, die auch als CML-Anordnung (CML = Strom-Betriebsart-Logik) bezeichnet wird.
Eine CML-Anordnung mit bipolaren Transistoren als deren Grundbausteine wird gegenwärtig für fähig gehalten, mit einer höchsten Geschwindigkeit zu arbeiten. Eine ECL-Anordnung (ECL = emittergekoppelte Logik), die Emitterfolger-Transistoren als deren Grundbausteine aufweist und mit einer logischen Amplitude von 0,8 V arbeitet, wird bisher als eine Logik-Anordnung eingeschätzt, die mit einer hohen Geschwindigkeit betreibbar ist. Der bemerkenswerte Fortschritt in der Technik integrierter Halbleiterschaltungen in den letzten Jahren führte zur Verwirklichung einer Schaltungsintegration bei einer höheren Packungsdichte und war in der Verringerung des Rauschens auf einen viel tieferen Pegel als den Pegel der herkömmlichen Logik-Anordnungen dieser Art erfolgreich. Es ist somit nunmehr möglich, eine Kleinamplituden-Logik-Anordnung herzustellen, in der die logische Amplitude auf ca. 0,4 V von dem vorhergehenden Wert mit 0,8 V verringert ist. Die Kleinamplitude schließt das Problem der Transistorsättigung aus, und die
81-(A4O14-O2;
η ι. π r. ι 7 / η Q ο 7
Emitterfolger-Transistoren sind nun nicht erforderlich, so daß eine in Figur 1 gezeigte CML-Anordnung verwirklichbar ist.
In Figur 1, die die Struktur einer derartigen CML-Anordnung zeigt, sind Transistoren Qn, Q1 und Q_ Grundschaltungselemente der CML-Anordnung und über ihre Emitter mit dem Kollektor eines weiteren Transistors Q-, zusammengeschaltet, der eine Konstantstromquelle zusammen mit seinem Emitterujiderstand FL. bildet. Die Kollektoren der Transistoren Q1 und Q2 sind über einen gemeinsamen Widerstand Rrw mit einer Künstantpotentialquelle einer Spannung Upn verbunden, während der Kollektor des Transistors Qn über einen weiteren Widerstand H an die Honstantpotentialquelle der Spannung \lnr angeschlossen ist. Der Emitter des Transistors Q1 ist über den Widerstand R7 mit einer anderen Konstantpotentialquelle einer Spannung Wj-p verbunden, und die Basis des Transistors Q-, ist an einen Vorspannungsgenerator 14 angeschlossen, um auf einer Spannung \lrc höher als die Spannung IL..- gehalten zu werden. Der vOrspannungsgenerator 14 legt eine Bezugsspannung \l an die Basis des Transistors Qn.
Diese CML-Anordnung arbeitet in üblicher Weise. Der Betrieb dieser CML-Anordnung wird im folgenden kurz erläutert. Wenn eines der Eingangssignale IN. und I(\)„, die an den Basisanschlüssen des Transistors Q. bzuj. des Transistors Q„ liegen, den Pegel der von der Spannungsquelle der Basis des Transistors Qn zugeführten Bezugsspannung I/ _ überschreitet, wird ein Strom vom Transistor Qn zum Transistor Q.. oder Q„ geschaltet. Folglich tritt ein die f\iOR-Logik (Weder-Noch-Logik) der beiden Eingangssignale IPJ1 und Il\l„ darstellendes Ausgangssignal V™.T1 an den zusammenqeschalteten Kollektoren der Transistoren Q. und Q„ auf, mährend ein die DDER-Logik der beiden Eingangssignale IPJ. und INp darstellendes Ausgangssignal Un.__ am Kollektor des Transistors Qn vorliegt. In einer derartigen Kleinamplituden-CML-Anordnung sind eine Kompensation für die Versorgungsspannungen \J und \J souie eine Kompensation für die
Lu LiL»
Übergangstemperatur erforderlich, um die gewünschte Rauschgrenze zu gewährleisten. Die Hauptfaktoren zur Erfüllung dieser Forderung umfassen den Betrieb der Konstantstromquelle aus dem Transistor Q-, und dessen
-S-
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Emitteruiiderstand R und den Betrieb des Vorspannungsgenerators 1*tf der die Stromquellen-Spannung Up1-. an den Transistor Q, legt. Die Grundidee einer Kompensation einer Änderung in den Versorgungsspannungen und einer Änderung in der Übergangstemperatur in der in Figur 1 gezeigten CML-Anordnung liegt in der Verhinderung jeder Veränderung im Potentialpegel jedes Ausgangssignales \1„.._.. und ^η||Τ2 ohne Beachtung der Änderungen in den Versorgungsspannungen und der Übergangstemperatur. Hierzu muß die vom Vorspannungsgenerator lh an die Basis des Transistors Q-, gelegte Stromquellen-Spannung νΓς so sein, daß der zum Transistor (L· gespeiste Strom keiner Veränderung aufgrund einer Veränderung in der Versorgungsspannung VpF und einer Veränderung in der Übergangstemperatur unterworfen ist.
Figur 2 zeigt eine herkömmliche Ausführungsfarm des Vorspannungsgenerators 1ί». Die in Figur 2 dargestellte Anordnung uird auch als IMebenschlußregler bezeichnet, in dem ein Lüiderstand R, am Kollektor und der Basis eines Transistors Q, und ein weiterer Widerstand R, an der Basis und dem Emitter des Transistors Q. liegen, um eine Gegenkopplungsschaltung oder eine Basis-Vorschaltung für den Transistor Q, zu bilden. Der durch diese Gegenkopplungsschaltung fließende Strom uird durch zuei in Reihe geschaltete Widerstände R und R„ begrenzt. Die am Kollektor und am Emitter des Transistors Q, auftretende Stromquellen-Spannung νρς ist durch die folgende Gleichung (1) gegeben:
R + R
Vpij-, = Emitter-Basis-Spannung des Transistors Q,
In Gleichung (1) uird der Basisstram des Transistars Q, nicht berücksichtigt.
Ldenn diese Stromquellen-Spannung V an der Basis des Transistors Q-, liegt und der Widerstand R^ mit dem Emitter des Transistors Q, in Figur verbunden ist, ist der Kollektorstram des Transistors Q3, d.h. der
+ Basis-Vorspannungs- _ „
schaltung ~
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Strom-Schaltstrom I „ durch die folgende Gleichung (2) gegeben:
(2)
CS R„ K }
mit Uat-T = Basis-Emitter-Spannung des Transistors Q...
Es wird dabei angenommen, daß V/flE, = U™., = U„E vorliegt und der durch die Gleichung (1) gegebene Wert von Vp1, in die Gleichung (2) eingesetzt wird. Das ÄnderungsmaB des Strom-Schaltstromes I„s bezüglich der Änderung der V/ersorgungsspannung U.-.- und das Änderungsmaß des Strom-Schaltstromes I „ bezüglich der Änderung der Übergangstemperatur T .
Lb 3
ist durch die folgende Gleichung (3) bzuj. (^) gegeben:
= D (3)
AICS R3
Aus der Gleichung (3) folgt, daß die Verwendung der in Figur 2 gezeigten Strom- bzu. Spannungsquelle *\k die Abhängigkeit der Ausgangssiqnale ^Π|,Τ1 und V/_. _„ υοπ der Uersorgungsspannung UFF- ausschließt, uie dies in Figur *t gezeigt ist. Jedoch ist die gewünschte Kompensation für die Übergangstemperatur T . noch nicht ausreichend, uie dies der Gleichung (it) entnommen werden kann. Es sei z.B. angenommen \l„c = D U, WEE = -2 \J, Amplitudenwert = D,k \l, Spannung an Widerstand RF = D,^ \1 und \Jr,p = D,ß V·
Dann gilt \lnc = ( ^3. + 1)WaI. = 0,U \l + \lar = 1,2 U, und in diesem Fall R-, L.b R^ bt dL
ist ·π— = 0,5 gewählt. Daher kann die Gleichung (k) ausgedrückt werden durch:
π ι η π ι 7 / (ι π η ?
"ß" 29A187Q
Da die Kollektorwiderstände R. und R„o in Figur 1 mit R- ^ R„ s* Rp geuiählt sind, ist das Änderungsmaß des Kleinpegel-Ausgangssignales Vn, bezüglich der Änderung der Übergangstemperatur T. durch die folgende Gleichung (5) gegeben:
RCD
oder R_
,5 AVBE (5)
Das durch die Gleichung (5) gegebene Änderungsmaß ist beträchtlich
groß. Der Wert von AVn. beträgt AVn. = 1OG mV, wenn z.B. AV^/AT. = -2 mV/°C bei einer üblichen Übergangsspannung und AT . = 50DC vorliegen.
Figur 5 zeigt die Temperaturabhängigkeit eines derartigen Ausgangssignales Vi-|i|T· Figur 3 zeigt die Übertragungskennlinie der in Figur 1 dargestellten CML-Anordnung, wenn hiermit die in Figur 2 gezeigte Strombzw. Spannungsquelle 14 verwendet wird.
Daraus folgt also, daß die in Figur 2 dargestellte Schaltung 14 nicht vollständig die Übergangstemperaturabhängigkeit kompensieren kann, obwohl sie ausreichend die Versorgungsspannungsabhängigkeit kompensieren kann. Wenn das Verhältnis von R zu R, in der Gleichung (4) ausreichend klein gewählt wird, kann das Änderungsmaß von Irc bezüglich T . klein
Lb J
gemacht werden; jedoch ändert sich der Ausgangspegel nicht zwischen dem niederen Pegel und dem hohen Pegel aufgrund der Zunahme im Verhältnis von Rn zu Rr (Rrn zu R oder R zu Rr). Weiterhin kann diese Zunahme
Li L·. L*lv c. LjU L·
im Verhältnis von R zu RF und damit der erhöhte Verstärkungsfaktor im Strom-Schalter zu einer unerwünschten Schwingung der Schaltung führen. Weiterhin wird der Schaltungsbetrieb stark durch die Herstellungstoleranzen dieser Widerstände beeinflußt.
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Die Idee einer Kompensation der Temperaturabhängigkeit und der Versorgungsspannungsabhängigkeit einer ECL-Anordnung wurde bereits erujähnt (vergleiche den Aufsatz von Muller und andere: "Fully-Compensated Emitter-Coupled Logic" in 1973 IEEE International Solid-State Circuits Conference DIGEST OF TECHNICAL PAPERS, Seiten 16B-169).
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Logik-Anordnung mit einer CML-Schaltung anzugeben, in der deren Strom- bzu. Spannungsquelle die Temperaturabhängigkeit und die Versorgungsspannungsabhängigkeit der CML-Schaltung beide kompensieren kann.
Die erfindungsgemäße Logik-Anordnung hat eine CML-Schaltung einschließlich wenigstens eines Eingangsanschlusses, an dem ein Eingangssignal liegt, eines Ausgangsanschlusses, an dem ein Ausgangssignal auftritt,und eines Transistors, der als eine Konstantstromquelle arbeitet, und eine Vorschaltung, die mit der Basis des Transistors verbunden ist, der als die Konstantstromquelle arbeitet. Die Vorschaltung hat einen Nebenschlußregler, der eine Basisvorspannung erzeugt, die unabhängig von einer Veränderung in der Versorgungsspannung Up„ konstant gehalten ist, und ein Steuerglied, das den Nebenschlußregler abhängig von einer Veränderung in der Übergangstemperatur steuert, um dadurch entsprechend die Basisvorapannung zu verändern, die vom IMebenschlußregler zugeführt ist. Der Nebenschlußregler kompensiert die Veränderung in der Versorgunqsspannung Vp..-, und das Steuerglied kompensiert die Überganqstemperaturabhängigkeit des Konstantstromquellen-Transistors.
In einer Logik-Anordnung mit einer Kleinamplituden-CML-Schaltung einschließlich eines als eine Konstantstromquelle arbeitenden Transistors ist der Konstantstromquellen-Transistar durch eine Vorspannungsquelle vorgespannt, die die Versorgungsspannungsabhängigkeit und die Übergangstemperaturabhängigkeit der CML-Schaltung beide kompensieren kann. In der Logik-Anordnung liegt eine Gegenkopplung am Konstantstromquellen-Transistor über dessen Basis-Vorspannungsstrecke, um die Abhängigkeit des Konstantstromquellen-Transistors von der Versorgungs-
- "IG -
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spannung zu kompensieren, und die Differenz zwischen der Übergangstemperaturabhängigkeit der Übergangsspannung eines Transistors von zwei Transistoren im Steuerglied und derjenigen des anderen Transistors aufgrund verschiedener Emitterstramdichten dient zur Kompensation der Abhängigkeit des Konstantstromquellen-Transistors von der Übergangstemperatur.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend beispielsueise näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Schaltbild einer direkt gekoppelten Kleinamplituden-CML-Schaltung (vergleiche oben),
Figur 2 ein Schaltbild eines herkömmlichen V/orspannungsgenerators, der in der in Figur 1 dargestellten Schaltung verwendet wird,
Figuren 3, 4 und 5 die Übertragungs-Kennlinie bzw. die Uersorgungsspannungsabhängigkeit-Kennlinie bzw. die Temperaturabhängigkeit-Kennlinie der in Figur 1 gezeigten CML-Schaltung, wenn die in Figur 2 gezeigte Strom- bzw. Spannungsquelle mit herkömmlichem Aufbau verwendet wird,
Figur S ein Schaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Uorspannungsgenerators,
Figuren 7, 8 und Ό die Übertragungs-Kennlinie bzw. die Uersorgungsspannungsabhängigkeit-Kennlinie bzw. die Übergangstemperaturabhängigkeit-Kennlinie der in Figur 1 gezeigten CML-Schaltung, wenn der in Figur G dargestellte erfindungsgemäße Vorspannungsgenerator verwendet wird.
Figur 6 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Uorspannungsqenerators, wodurch die in Figur 2 gezeigte herkömmliche Struktur wesentlich verbessert wird. In Figur 6 ist der Schaltungsteil einschließlich des Transistors Q, im wesentlichen mit dem in Figur 2 dargestellten Schaltungsteil vergleichbar, mit der Ausnahme, daß der Widerstand H in der torschaltung des Transistors Q, , d.h. der Gleichstrom-Gegenkopplungsschaltung für den Transistor Q,, in zwei in Reihe geschaltete Widerstände R,fl und R,n geteilt ist. Ein Mehrfachemitter-Trnnsistor Qc ist an seinem Kollektor mit dem Verbindungspunkt
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der beiden Widerstände R,fl und FL· verbunden und an seinen Emittern an die Spannungsquelle für die Wersorgungsspannung \L.p. über einen gemeinsamen Widerstand R^ angeschlossen. Der Transistor CL ist an seiner Basis mit dem Kollektor des Transistors Q, über einen Widerstand R,- und weiterhin mit der Spannungsquelle für die Versorgungsspannung */„ über einen Transistor D1 verbunden, der als Diode arbeitet und daher im folgenden auch als Diode bezeichnet wird. Der Widerstand R& und die Diode D1 bilden eine Basis-Vorschaltung für den Transistor CL.
Damit der in Figur 6 gezeigte erfindungsgemäße Worspannungsgenerator vollständig die V/ersorgungsspannungsabhängigkeit und die Übergangstemperaturabhängigkeit der in Figur 1 dargestellten CML-Schaltung beide kompensieren kann, uenn er in die CML-Schaltung eingesetzt wird, werden die Kollektorwiderstände R„w, Rp„ und der Emitterwiderstand Rr- so gewählt, daß sie den gleichen Widerstandsuiert besitzen, um einen konstanten Strom in den Transistor Q-. zu speisen. D.h., hinsichtlich der Stromquellen-Spannung W^5 müssen für die obige vollständige Kompensation folgende Gleichungen erfüllt sein:
= 0 (G)
mit να[--, = Basis-Emitter-Spannung des Transistors D,.
DC. J J
Im folgenden wird der Betrieb der erfindungsgemäßen Strom- bzw. Spannungsquellenschaltung näher erläutert. Der durch die Diode D1 fließende Strom bzw. der zum Kollektor des Mehrfachemitter-Transistors CL gespeiste Strom bzw. der durch den Widerstand R, fließende Strom sind mit I1 bzw. I- bzw. I- bezeichnet. Weiterhin wird zur Vereinfachung der Basisstram jedes einzelnen Transistars nicht berücksichtigt, da er vernachlässigbar ist.
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Die Basis-Emitter-Spannung des Mehrfachemitter-Transistors CL bzw. die l/oruärts- oder Durchlaßspannung der Diode D,. bzw. die Basis-Emitter-Spannung des Transistors CJ, sind mit U^6 bzu. Ug^1 bzu. VBE-, bezeichnet. Dann gelten die folgenden Gleichungen (B), (9) und (10):
(8)
τ JET 2
- R3A 1Z + (R3A + R3B}I3
Wenn die durch die Gleichungen (Θ) und (9) gegebenen Uerte von I, und I- in die Gleichung (10) eingesetzt werden, ergibt sich für Up3:
mit K = Boltzmann-Honstante,
q = Elementarladung,
T = absolute Temperatur,
J1 = Emitterstromdichte in Diode D1,
J„ = Emitterstromdichte in Transistor CL.
Aus der Gleichung (11) folgt, daß die die Abhängigkeit Av-EE aeT Stromquellen-Spannung Vp„ von der Änderung der l/ersorgungsspannung vV^. darstellende Gleichung (6) nunmehr erfüllt ist. Dagegen ist die Temperaturabhängigkeit ' durch die folgende Gleichung (12) gegeben:
- 13 -
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R3A H . J1 R3A + R3B + \
· ——— In + R5 q J2 R^
Die Emitterfläche der Diade D. und die Emitterfläche des Transistors CL werden nun mit A . bzw. A bezeichnet. Dann folgt für ^/J?:
1VA I1 A
JV 9 T ~ T A 1 ^ Α X2 ΗΕ1
Mit E2/AE1 = η folgt aus Gleichung (12):
ρ Τ
3A H , , 1 .
_ . ___ in (—— · n)
5 ^ 2
Daher kann die Übergangstemperaturabhängigkeit der CML-Schaltung vollständig kompensiert werden, wenn die Lüiderstandsuerte der LJiderstände R^ß, R33, R,, Rg, die Werte der Ströme I-, I„ und der Uert des Uerhältnisses ftE2/A(r1 = η so gewählt werden, daß der durch Gleichung
(13) festgelegte LJert von —rr=— gleich ist dem durch die Gleichung (7)
AVgE τ J
festgelegten Uert von
ΔΊ3
Der Transistor Q, muß nicht, wie dargestellt, ein Mehrfachemitter-Transistor sein, und die Emitterfläche des als die Diode D1 wirkenden Transistors D. kann von der Emitterfläche des Transistors CL verschieden sein, um die Temperaturänderung des Transistors Q-, in einer ähnlichen Ldeise zu kompensieren, wie dies oben beschrieben wurde.
Die Figuren 7, 8 und 9 zeigen die Übertragungs-Kennlinie bzw. die Vorspannungsabhängigkeit-Kennlinie bzw. die Übergangstemperaturabhängigkeit-
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Hennlinie der in Figur 1 dargestellten Kleinamplituden-CML-Schaltung, uenn die in Figur 6 dargestellte erfindungsgemäße Strom- bzuj. Spannungsquellenschaltung verwendet wird.
Aus den obigen Erläuterungen der Erfindung folgt, daß die Gegenkopplung am Transistor CL über dessen Basis-Vorschaltung oder Nebenschlußregler liegt, um die Abhängigkeit des Transistors Q, von der Wersorgungsspannung M-- zu kompensieren, und die Differenz zwischen der Temperaturabhängigkeit der Übergangsspannung des Mehrfachemitter-Transistors CL und derjenigen der Diode D1 aufgrund der verschiedenen Emitterstromdichten dient zur Kompensation der Temperaturabhängigkeit des Transistors Ck. Daraus folgt, daß die Versorgungsspannungsabhängigkeit und die Temperaturabhängigkeit der Kleinamplituden-CML-Schaltung vollständig kompensierbar sind, wenn die erfindungsgemäße Strom- bzw. Spannungsquellenschaltung verwendet wird, um die Basis-Vorschaltung für den Konstantstrom-Transistor CL in der CML-Schaltung zu bilden.
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Claims (1)

  1. Anspruch.e
    (Iy Logik-Anordnung, mit
    - einer Strom-Betriebsart-Logik-Schaltung einschließlich wenigstens eines mit einem Eingangssignal beaufschlagten Eingangsanschlusses, eines ein Ausgangssignal abgebenden Ausgangsanschlusses und eines als Konstantstromquelle arbeitenden Transistors, und
    - einer mit der Basis des Konstantstromquellen-Transistors verbundenen Vorspannungsschaltungseinheit,
    dadurch gekennzeichnet,
    - daß die Vorspannungsschaltungseinheit aufweist:
    - einen Nebenschlußregler, der eine Basis-Vorspannung abgibt, die unabhängig von einer Veränderung in einer Versorgungsspannung konstant gehalten ist, und
    - ein Steuerglied zum Steuern des Nebenschlußreglers abhängig von einer Veränderung in der Übergangstemperatur, um die Basis-Vorspannung zu verändern.
    2. Logik-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    - daß das Steuerglied die Basis-Vorspannung verändert, um die Übergangstemperaturabhängigkeit des Konstantstromquellen-Transistors (Q3) zu kompensieren.
    3. Logik-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der Nebenschlußregler aufweist:
    - einen ersten Transistor (Q4) zwischen Quellen verschiedener Potentiale, um seine Kollektor-Emitter-Spannung an die Basis des Konstantstromquellen-Transistors (Q,) zu Ie-
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    ORIGINAL INSPECTED
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    gen, und
    - eine erste Vorspannungsschaltung (R1 , rtr) zum Teilen der Kollektor-Emitter-Spannung des ersten Transistors (Q4), um die Basis-Vorspannung für den ersten Transistor (Q.) zu erzeugen.
    . Logik-Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    - daß das Steuerglied aufweist:
    - einen zweiten Transistor (Q,), der mit der ersten Vor-
    Spannungsschaltung (RoA/ r-3R) verbunden ist, um einen Teil des durch die erste Vorspannungsschaltung (R^A/ R^) fließenden Stromes nebenzuschließen, und
    - eine zweite Vorspannungsschaltung (Rfi/ D1) zum Erzeugen der Basis-Vorspannung für den zweiten Transistor (Q,),
    - daß die zweite Vorspannungsschaltung (Rfi> D1) einen als eine Diode arbeitenden dritten Transistor (D1) aufweist, und
    - daß der zweite Transistor (Q,) und der dritte Transi
    ts
    stör (D1) bei verschiedenen Emitterstromdichten arbeiten.
    5. Logik-Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der zweite Transistor (Q,) und der dritte Transistor (D1) bei verschiedenen Stromdichten arbeiten, um die Ubergangstemperaturabhängigkeit des Konstantstromquellen-Transistors (Qt) zu kompensieren.
    6. Logik-Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der zweite Transistor (Q,) ein Mehrfachemitter-
    Transistor ist.
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    7. Logik-Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der zweite und der dritte Transistor (Q verschiedene Emitterflachen aufweisen.
    m0017/0902
DE2941870A 1978-10-17 1979-10-16 Logikschaltung mit einem Strommodlogikkreis Expired DE2941870C2 (de)

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DE2941870C2 DE2941870C2 (de) 1982-06-24

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