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DE2941665C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2941665C2
DE2941665C2 DE2941665A DE2941665A DE2941665C2 DE 2941665 C2 DE2941665 C2 DE 2941665C2 DE 2941665 A DE2941665 A DE 2941665A DE 2941665 A DE2941665 A DE 2941665A DE 2941665 C2 DE2941665 C2 DE 2941665C2
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DE
Germany
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potential
voltage
sensor
signal
bias
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE2941665A
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English (en)
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DE2941665A1 (de
Inventor
Kimio Kawasaki Kanagawa Jp Nakahata
Hatsuo Matsudo Chiba Jp Tajima
Naoki Iwami
Shunichi Tokio/Tokyo Kanagawa Jp Masuda
Katsuichi Hoya Tokio/Tokyo Jp Shimizu
Yoshihiro Kawasaki Kanagawa Jp Kawatsura
Koji Yokohama Kanagawa Jp Suzuki
Yoshikazu Kawagoe Saitama Jp Yokomizo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP12673778A external-priority patent/JPS5553364A/ja
Priority claimed from JP12673578A external-priority patent/JPS5553368A/ja
Priority claimed from JP12674078A external-priority patent/JPS5553346A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2941665A1 publication Critical patent/DE2941665A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2941665C2 publication Critical patent/DE2941665C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • G03G15/50Machine control of apparatus for electrographic processes using a charge pattern, e.g. regulating differents parts of the machine, multimode copiers, microprocessor control
    • G03G15/5033Machine control of apparatus for electrographic processes using a charge pattern, e.g. regulating differents parts of the machine, multimode copiers, microprocessor control by measuring the photoconductor characteristics, e.g. temperature, or the characteristics of an image on the photoconductor
    • G03G15/5037Machine control of apparatus for electrographic processes using a charge pattern, e.g. regulating differents parts of the machine, multimode copiers, microprocessor control by measuring the photoconductor characteristics, e.g. temperature, or the characteristics of an image on the photoconductor the characteristics being an electrical parameter, e.g. voltage
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    • G03G15/28Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning
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Description

Die Erfindung betrifft ein elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem herkömmlichen Bildaufzeichnungsgerät, bei dem ein sichtbares Bild durch Erzeugung eines elektrostatischen Ladungsbilds auf einem fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial und durch Entwickeln des Ladungsbilds erhalten wird, ist es schwierig, eine stabile Bilderzeugung zu erreichen, da sich die Aufladung des fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials aufgrund von Schwankungen der Umgebungsbedingungen, wie der Temperatur und der Feuchtigkeit, die die Koronaladeeinrichtung beeinflussen, schwanken kann. Weiterhin kann sich die Fotoempfindlichkeitscharakteristik des fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials auch bei der aufeinanderfolgenden Erstellung von Ladungsbildern aufgrund gewisser Speichereigenschaften verändern, die von den Herstellungsbedingungen des fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials abhängen und dazu führen, daß die vorhergehenden Ladungsbilder Einflüsse auf das aktuelle Ladungsbild ausüben. Damit tritt bei aufeinanderfolgender Erstellung von Ladungsbildern eine gewisse Schwankung des Oberflächenpotentials selbst dann auf, wenn das fotoempfindliche Aufzeichnungsmaterial jeweils konstanter Belichtung ausgesetzt wird. Um eine gewisse Anpassung der aktuellen Betriebsparameter an den jeweiligen Zustand zu erreichen, kann überlegt werden, einen abbildungsfreien Bereich des fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in gewissem Ausmaß durch die Leerbelichtungslampe zu belichten und die Ladeeinrichtung oder die Entwicklervorspannung abhängig von dem gemessenen Oberflächenpotential im belichteten Bereich zu steuern. Die Messung des durch die Leerbelichtungslampe erzeugten Oberflächenpotentials verliert allerdings dann die Aussagekraft, wenn die Lichtmenge einen bestimmten vorgegebenen Pegel überschreitet, bei dem das fotoempfindliche Aufzeichnungsmaterial, wie in Fig. 8 dargestellt, in die Sättigung gerät.
Wenn die Leerbelichtungslampe zur Oberflächenpotential- Messung jedoch mit geringerer Intensität angesteuert würde, d. h. eine abgeschwächte Belichtung durchgeführt wird, kann sich das Problem ergeben, daß ein ungleichmäßiges elektrisches Feld aufgrund der in der fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial-Schicht erzeugten Ladungsträger (Elektronen und Löcher) resultiert. Bei dreischichtigem fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterial mit unterer Metallschicht, zwischenliegender Fotoleiterschicht und darüber befindlicher Isolierschicht kann ein solches ungleichmäßiges elektrisches Feld innerhalb der Fotoleiterschicht durch Belichtung der gesamten Aufzeichnungsmaterial-Oberfläche beseitigt werden. Demgegenüber wird die Oberflächenladung jedoch spontan zerstreut oder durch Berührung mit der Entwicklungsbürste oder der Reinigungsklinge abgeführt, wodurch innerhalb der Fotoleiterschicht ein ungleichmäßiges elektrisches Feld resultieren kann, das die nachfolgende Ladungsbilderzeugung negativ beeinflußt.
Ferner sind das Koronalader-Ausgangssignal, die Entwicklervorspannung, der Belichtungslampenstrom usw. vom Kundendienst in Abhängigkeit von der Messung des Oberflächenpotentials des fotoempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eingestellt. Bei einer derartigen Messung müssen zahlreiche Daten bezüglich Hell- und Dunkelpotentialen des ausgebildeten Ladungsbilds gespeichert werden, so daß der Justiervorgang äußerst umständlich und langwierig ist.
Aus der DE 25 35 352 A1 ist ein dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entsprechendes elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät bekannt, dessen Steuereinrichtung mit einer zusätzlichen Diagnosefunktion ausgestattet ist, die die Ansteuerung und Überprüfung bestimmter Prozeßeinrichtungen erlaubt. Bei Eingabe von Prüfbefehlen wird jeweils nur eine einzige ausgewählte Funktionskomponente aktiviert und überprüft. Kombinatorische Arbeitsergebnisse, die erst aufgrund des Zusammenwirkens mehrerer Prozeßeinrichtungen resultieren, sind bei dem bekannten Bildaufzeichnungsgerät somit nicht überprüfbar.
Bei dem in der DE 26 44 901 A1 beschriebenen Bildaufzeichnungsgerät werden die einzelnen Betriebsparameter durch das Wartungspersonal bestimmt, wobei diese Betriebsparameter im gewissen Umfang durch den Gerätebenutzer veränderbar sind.
Aus der US-PS 37 88 739 ist ein elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät bekannt, bei dem das Oberflächenpotential des elektrographischen Aufzeichnungsmaterials mittels einer Elektrometer-Sonde gemessen wird. Das Ausgangssignal der Elektrometer-Sonde dient zur Einstellung der auf das elektrofotographische Aufzeichungsmaterial einwirkenden Komponenten wie etwa der Koronalader und dergleichen.
Auch bei den aus der DE-OS 27 41 713 und DE-OS 28 55 073 bekannten Geräten wird eine Stabilisierung des elektrostatischen Ladungsbilds durch Messung der Ladungsbildpotentiale des belichteten elektrographischen Aufzeichnungsmaterials gemessen und die Komponenten des Bildaufzeichnungsgeräts dann derart eingestellt, daß sich eine gewünschte Ladungsbildpotentialverteilung ergibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät zu schaffen, mit dem aussagekräfte Prüfergebnisse erzielbar sind.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 genannten Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei dem erfindungsgemäßen elektrographischen Bildaufzeichnungsgerät werden bei Eingabe bestimmter Prüfbefehle jeweils zumindest zwei Prozeßeinrichtungen angesteuert, so daß Prüfergebnisse erzielbar sind, die auch eine ggf. vorhandene wechselseitige Beeinflussung zwischen den angesteuerten Prozeßeinrichtungen wiederspiegeln. Durch die Ansteuerung einer der Prozeßeinrichtungen bei beiden Prüfbetriebsarten mit jeweils unterschiedlichem Pegel ist nicht nur die Funktionsweise dieser Prozeßeinrichtung exakt feststellbar, sondern es sind auch graduelle Unterschiede und ggf. quantitative Aussagen erzielbar.
Mit der Erfindung läßt sich beispielsweise bei elektrofotographischen Geräten die Belichtungslampe mit unterschiedlichen Betriebspegeln ansteuern, so daß bei der Überprüfungsphase auch Belichtungswerte erreicht werden können, bei denen das Aufzeichnungsmaterial noch nicht in die Sättigung gerät. Damit können klare quantitative Aussagen erzielt werden. Nach Beendigung des Prüfbetriebs kann die Leerbelichtungslampe dann wieder mit einem Betriebspegel angesteuert werden, bei dem sie die gewünschte Funktion der Ladungslöschung wieder im vollen Umfang bewerkstelligen kann. Alternativ ist es z. B. möglich, bei der Überprüfung der Ladungsbildpotentiale unterschiedliche Sollwerte vorzugeben, so daß das Ausgangssignal eines zur Ladungsmessung eingesetzten Potentialdetektors trotz unterschiedlich großer zu messender Potentiale dennoch im wesentlichen gleiche Ausgangsspannungen, bei korrekter Potentialverteilung, erzeugt. Dies erleichtert die Auswertung der Prüfergebnisse und eine eventuelle Neujustierung in starkem Ausmaß.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Kopiergerät, das ein Ausführungsbeispiel des elektrographischen Bildaufzeichnungsgeräts darstellt,
Fig. 2 in Form einer Schnittansicht die lagemäßige Beziehung zwischen einem Oberflächenpotential- Sensor und einer Aufzeichnungstrommel,
Fig. 3 eine Schnittansicht des Oberflächenpotential- Sensors,
Fig. 5 perspektivisch einen käfigförmigen Zerhacker,
Fig. 6 schematisch ein Schaltbild der Steuerschaltung des in Fig. 1 gezeigten Kopiergeräts,
Fig. 7-1 den Signalverlauf des Ausgangssignals des Oberflächenpotential-Sensors,
Fig. 7-2 eine Darstellung der Beziehung zwischen einem Trommelpotential Vp und dem Spitzenwert des Verstärkerausgangssignals als Funktion einer Fühlervorspannung VVOR,
Fig. 8 eine Darstellung der Fotoempfindlichkeitskennlinie der fotoempfindlichen Trommel,
Fig. 9 eine Darstellung der Änderung der Kennlinie der fotoempfindlichen Trommel aufgrund von Umgebungsfaktoren,
Fig. 10 schematisch ein Schaltbild zum Steuern der Drehung des Fühlermotors,
Fig. 11 schematisch ein ausführliches Schaltbild der Verstärkerschaltung 204, der Gleichricht- und Glättungsschaltung 205 und des Abtastspeichers 206 gemäß Fig. 6,
Fig. 12A-12D Darstellungen der Beziehungen zwischen dem Oberflächenpotential Vp und verschiedenen Ausgangssignalen der Schaltung gemäß Fig. 11,
Fig. 13A, 13B bei Kombination gemäß Fig. 13 schematisch ein ausführliches Schaltbild der Entwicklervorspannungs- Steuerschaltung 207 gemäß Fig. 6,
Fig. 14 eine Vergleicher-Anzeigerschaltung,
Fig. 15A-15C bei Kombination gemäß Fig. 15 zeitabhängig Signalverläufe beim Kopierer gemäß Fig. 1,
Fig. 16 schematisch ein Schaltbild zum Schalten der Lichtmenge von der Leerbelichtungslampe,
Fig. 17A-17D zeitabhängig Signalverläufe für verschiedene Betriebsarten des Kopierers.
Fig. 1 zeigt schematisch im Schnitt einen Kopierer als Ausführungsbeispiel des elektrographischen Bildaufzeichnungsgeräts, bei dem eine Trommel 11, die an der Oberfläche mit einem dreischichtigen fotoempfindlichen Material versehen ist, das aus einer lichtdurchlässigen Isolierschicht, einer fotoleitenden CdS-Schicht und einer elektrischleitenden Schicht aufeinanderfolgend von der Außenfläche besteht, drehbar auf einer Welle 12 gehalten ist und so ausgebildet ist, daß sie eine Drehung in Richtung des Pfeils 13 abhängig von einer Kopieranweisung durchführt.
Sobald die Trommel 11 in einer vorgegebenen Lage angekommen ist, wird eine auf einem Vorlagen-Tragglas 14 (Auflageplatte) angeordnete Vorlage durch eine Beleuchtungslampe 16 beleuchtet, die einstückig mit einem ersten Abtastspiegel 15 verbunden ist, und das von der Vorlage reflektierte Licht wird durch den ersten Abtastspiegel 15 und einen zweiten Abtastspiegel 17 abgelenkt. Diese Spiegel 15, 17 werden mit einem Geschwindigkeitsverhältnis von 1 : 1/2 verschoben, wodurch die optische Weglänge vor einem Linsensystem 18 während der Abtastung konstant gehalten wird.
Das reflektierte Licht wird durch die Linse 18, einen dritten Spiegel 19 und einen vierten Spiegel 20 übertragen und auf die Trommel 11 in einer Belichtungsstation 21 fokussiert.
Die Trommel 11, die beispielsweise zuvor mittels einer Primär- Ladeeinrichtung 22 positiv aufgeladen ist, unterliegt in der Belichtungsstation 21 einer schlitzförmigen Belichtung mit dem Bild der durch die Beleuchtungslampe 16 beleuchteten Vorlage.
Simultan unterliegt die Trommel 11 einer Wechselstromentladung oder einer Ladungsentfernung (mit einer entgegengesetzten Polarität [beispielsweise negativer Polarität] bezüglich der der Primär-Ladeeinrichtung 22) mittels einer Ladungs-Beseitigungseinrichtung 23 und danach einer Blitzlichtbelichtung mittels einer Belichtungslampe 24 für die gesamte Fläche, wodurch ein elektrostatisches latentes Bild erhöhten Kontrastes auf der Trommel 11 gebildet wird. Das latente Bild wird anschließend als Tonerbild in einer Entwicklungsstation 25 sichtbar gemacht. Eine derartige Bildentwicklung kann beispielsweise durch Flüssigentwicklung oder durch Entwicklung mittels Magnetbürste erreicht werden, wobei letztere beim dargestellten Ausführungsbeispiel verwendet wird.
Ein Übertragungs- oder Kopieblatt 27-1 oder 27-2, das in einer Kassette 26-1 bzw. 26-2 gespeichert ist, wird in die Vorrichtung mittels einer Zuführwalze 28-1 bzw. 28-2 zugeführt und zur fotoempfindlichen Trommel 11 vorwärtsbewegt, wobei eine erste Justierwalze 29-1 bzw. 29-2 und eine zweite Justierwalze 30 die genaue Zeitsteuerung für eine solche Vorwärtsbewegung erreichen.
Das auf der Trommel 11 vorhandene Tonerbild wird auf das Kopieblatt 27 während der Zeit übertragen, während der das Blatt zwischen einer Übertragungs-Ladeeinrichtung 31 und der Trommel 11 hindurchtritt.
Bei Beendigung der Bildübertragung wird das Kopieblatt auf ein Förderband 32 geführt, sowie weiter zu einem Paar von Fixierwalzen 33-1 und 33-2, wobei das Bild durch Erwärmen und durch Druckausüben fixiert wird, wonach das Blatt in eine Wanne 34 ausgestoßen wird.
Die Trommel 11 unterliegt nach der Bildübertragung einer Oberflächenreinigung in einer Reinigungsstation 35, die aus einer elastischen Klinge besteht, wodurch sie wieder für den folgenden Zyklus bereit ist.
Um die Schritte bei dem erläuterten Bildformerzyklus zu steuern, werden Trommel-Taktimpulse DCK durch eine Taktscheibe 11a erreicht, die sich einstückig mit der Trommel 11 bewegt, sowie durch einen Fühler 11b, der optisch Taktflecke oder -punkte auf der Scheibe 11a erfaßt.
Ein Oberflächenpotential-Fühler 50 ist an der Entwicklerstation 25 befestigt, um das Oberflächenpotential der Trommel 11 zu erfassen.
Im folgenden wird der Oberflächenpotential-Fühler 50 unter Bezug auf Fig. 2, die dessen Lagebeziehung gegenüber der Trommel 11 im Querschnitt zeigt, Fig. 3, die den Fühler 50 im Schnitt zeigt, Fig. 4, die eine Oberflächenpotential-Erfassungsschaltung zeigt, und Fig. 5 erläutert, die perspektivisch einen käfigförmigen Zerhacker 53 zum Abschirmen der Meßelektrode gegenüber der zu messenden Oberfläche zeigt.
In den Fig. 2, 3 und 4 ist ein Außenrohr 52 aus Messing oder Aluminium dargestellt, das mit einer Potentialfühlöffnung 65, einem Fühlermotor 55 zum Drehen eines rohrförmigen Zerhackers 53, der mit Meßöffnungen 64 versehen ist, einer Oberflächenpotential-Meßelektrode 54 und einer Vorverstärker- Schaltungsplatte 56 versehen ist, die eine Erfassungsschaltung zum Erfassen des Ausgangssignals der Elektrode 54 enthält.
Der Fühler 50 ist mit einem Abstand von 2 mm von der zu messenden Trommelfläche 1 entfernt angeordnet derart, daß die Meßöffnung 65 der Trommelfläche 1 gegenüberliegt, und der Fühler 50 enthält die Vorverstärker-Schaltungsplatte 56 zum Verstärken der von der Elektrode 54 erhaltenen Spannung. Bei Empfang eines Fühlermotor-Ansteuersignals SMD von der CPU 201 der Steuerschaltung gemäß Fig. 6 beginnt der Fühlermotor 55 zu drehen, wodurch die Ladung auf der Trommelfläche 1 eine Ladung auf der Elektrode 54 durch die Öffnungen 64 induziert, deren vier mit regelmäßigen Abständen um den Zerhacker 53 vorgesehen sind. Wegen der in regelmäßigen Abständen aufgrund der Drehung des Zerhackers 53 erfolgenden Abschirmung zwischen der Trommelfläche 1 und der Elektrode 54 wird auf der Elektrode 54 eine Wechselspannung gemäß Fig. 7-1 erzeugt, deren Intervall T sich ergibt zu: T = 1/(Drehzahl des Fühlermotors · 4).
Auch die Amplitude der Spannung Vp-p ist proportional der Differenz zwischen der Fühlervorspannung VVOR, die die Normalspannung für das Außenrohr 52, den Zerhacker 53 und die Vorverstärker-Schaltungsplatte 56 ist, und dem Trommel-Oberflächenpotential Vp. Daher wird die Amplitude Vp-p zu Null, falls Vp = VVOR. Die auf der Vorverstärker-Schaltungsplatte 56 vorgesehene Schaltung wird durch eine Fühlerversorgungsspannung SVcc angesteuert, die mit der Fühlervorspannung VVOR überlappt ist, und bewirkt eine Impedanzwandlung des von der Elektrode 54 erhaltenen Wechselsignals. In der Schaltung ist ein Sperrschicht-Feldeffekttransistor Q₁ zum Umsetzen des Wechselsignals vorgesehen, das auf der Elektrode 54 induziert ist und das von dem Gate hoher Impedanz empfangen wird, in ein Signal niedriger Impedanz, wobei weiter Schutzwiderstände R3 und R4 vorgesehen sind.
Aus Fig. 7-2, die die Beziehung zwischen dem Trommel-Oberflächenpotential Vp und dem Spitzenwert des Vorverstärker-Ausgangssignals 62 (Fig. 6) als Funktion der Fühlervorspannung VVOR zeigt, ergibt sich, daß das Ausgangssignal 62 der Differenz zwischen dem Trommel-Oberflächenpotential Vp und der Fühlervorspannung VVOR genau gleich ist. Da auch die Erfassungs-Wechselspannung monoton zunimmt oder abnimmt abhängig von dem Trommel-Oberflächenpotential Vp, solange sich das Potential Vp innerhalb des Bereiches von entweder Vp VVOR oder Vp VVOR ändert, ist eine getrennte synchronisierte Gleichrichterschaltung zum Identifizieren der Polarität nicht erforderlich. Beispielsweise nimmt für den Fall, daß VVOR = 150 V beträgt, wie sich aus Fig. 7-2 ergibt, die erfaßte Spannung monoton zu, bis das Trommel-Oberflächenpotential 150 V erreicht, wodurch es möglich ist, die Größe des Potentials unabhängig davon zu identifizieren, ob es positiv oder negativ ist, da die Erfassung negativen Potentials natürlicherweise durch die Sättigungsspannung der Schaltung auf der Schaltungsplatte 56 begrenzt ist.
Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, ist es möglich, die Polarität des Potentials der zu messenden Oberfläche dadurch zu identifizieren, daß eine vorgegebene positive oder negative Vorspannung an das Gehäuse des Potentialfühlers und an die darin enthaltene Schaltung angelegt wird, derart, daß der Änderungsbereich des Potentials unter oder über dem Vorspannungspotential vorgesehen ist. Eine solche Anordnung beseitigt nicht nur eine getrennte Schaltung zur Polaritätserfassung, sondern vermeidet auch Schwankungen des gemessenen Potentials durch Einfluß von externem Rauschen.
Bei einem Kopierer, bei dem die verbleibende Ladung oder Restladung durch Belichten des fotoempfindlichen Materials mit Licht beseitigt wird, werden die fotoempfindlichen Eigenschaften des fotoempfindlichen Materials bei der Erzeugung eines latenten Bilds durch das vorhergehende latente Bild beeinflußt, falls die Kopierzyklen aufeinanderfolgend mit einer konstanten Ausgangsspannung der Primär-Ladeeinrichtung 22, einer Ausgangsspannung der Ladungs-Entfernungseinrichtung 23 und der Belichtung durch die Lampe 16 durchgeführt werden. Dies beruht darauf, daß das fotoempfindliche Material eine bestimmte Speichereigenschaft besitzt, die von seinen Herstellbedingungen abhängt und die, wie in Fig. 8 dargestellt, die Empfindlichkeit des fotoempfindlichen Materials erhöhen (Kurve 2-c) oder verringern (Kurve 2-b) kann derart, daß eine Änderung des Oberflächenpotentials des erhaltenen fotoempfindlichen Materials beobachtbar ist, abhängig von einer Standardlichtmenge Eo, die als die Lichtmenge definiert ist, die von einem weißen Standardoriginal reflektiert wird, wenn eine Lichteinstell-Skalenscheibe (nicht dargestellt) in einer Mittelstellung, beispielsweise der Stellung "5" angeordnet ist.
Weiter beeinflussen Änderungen der Umgebungsfaktoren wie Temperatur und Feuchtigkeit insbesondere die Ausgangsspannung der Wechsel-Ladungsentfernungseinrichtung 23, wodurch insbesondere auf einen helleren Abschnitt des Originals Einfluß genommen wird. Fig. 9 zeigt die Kennlinie des fotoempfindlichen Materials, die durch die Änderung der Ausgangsspannung der Wechsel-Ladungsbeseitigung beeinflußt ist, wobei sich die Kurven (3-b) bzw. (3-c) dann ergeben, wenn die Ausgangsspannung der Wechsel-Ladungsbeseitigungseinrichtung niedriger bzw. höher aufgrund von Umgebungseinflüssen wird, mit einer entsprechenden Änderung der Lichtsättigungsspannung VSL auf VSL′ bzw. VSL′′.
Auf diese Weise kann der Zustand des Bildes wie die Dichte eines dunklen oder Zwischenbereiches oder der Schleier eines Lichtbildbereiches durch kontinuierlichen Kopierbetrieb oder durch Änderungen der Umgebungsbedingungen beeinflußt werden, wobei es, um eine zufriedenstellende Kopie zu erreichen, insbesondere wesentlich ist, diese Nebel- oder Schleierbildung im Lichtbildbereich zu verringern.
Im folgenden wird ein Steuerverfahren zum Steuern der Vorspannung der Entwicklungseinrichtung zum Verringern der Schleierbildung in dem Lichtbildbereich erläutert.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Trommel- Oberflächenpotential des Lichtbildbereiches nicht durch Verwendung der Beleuchtungslampe 16, sondern mittels der Leerbelichtungslampe 10 beeinflußt, die die Trommeloberfläche 1 während dessen Vor-Drehung und der Rückwärtsverschiebung des optischen Systems beleuchtet. Das Trommel-Oberflächenpotential wird in diesem Zustand als das Oberflächenpotential des Lichtbildbereichs darstellend gemessen und die Entwicklervorspannung, die an die Entwicklungseinrichtung 25 angelegt ist, wird gemäß der so erfaßten Spannung gesteuert bzw. eingestellt. Bei dieser Messung wird die Lichtmenge, die die Trommel von der Leerbelichtungslampe 10 empfängt, durch einen veränderbaren Widerstand VR3 auf einen Wert eingestellt, der gleich der Lichtmenge der Beleuchtungslampe 16 ist, die von einem weißen Original reflektiert wird, wenn eine (nicht dargestellte) Steuer-Skalenscheibe in einer Mittelstellung, d. h. der Stellung "5", angeordnet ist. Folglich entspricht das abhängig von der Beleuchtung mit der Leerbelichtungslampe 10 erfaßte Trommeloberflächenpotential dem Oberflächenpotential, das auf der Trommel während des Kopierbetriebs abhängig von einem weißen Original geformt bzw. gebildet wird, wodurch es möglich ist, eine Schleierbildung auf der Kopie selbst bei Schwankungen des Potentials des Lichtbildungsbereiches aufgrund einer möglichen Änderung der Fotoempfindlichkeitseigenschaft der Trommel 11 zu vermeiden, und zwar durch Hinzufügen einer positiven vorgegebenen Spannung zur Entwicklervorspannung abhängig von dem erfaßten Oberflächenpotential.
Bei dem beschriebenen Gerät wird die Messung des Oberflächenpotentials des durch die Leerbelichtungslampe 10 beleuchteten Lichtbildbereiches in dem abbildungsfreien Bereich während der erwähnten Vor-Drehung der Trommel und in dem abbildungsfreien Bereich zwischen zwei aufeinanderfolgenden elektrostatischen latenten Bildern durchgeführt, wobei das Ausgangssignal einer solchen Messung als Standard- oder Normalwert zur Bestimmung der Entwicklervorspannung verwendet wird, die bei der Entwicklung eines latenten Bildes verwendet wird, das dem abbildungsfreien Bereich folgt.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Steuerschaltung gibt bei Empfang eines Kopierstartsignals von einer Tasteneingabeeinheit 208 eine Zentraleinheit, kurz CPU 201, ein Motoransteuersignal MD ab zum Einschalten der Wechsel-Hochspannungs-Ladungs-Beseitungseinrichtung 23, der Hochspannungs-Primär-Ladeeinrichtung 22, der Gesamtflächen-Belichtungslampe 24, der Leerbelichtungslampe 10 und des Fühlermotors 55, sowie zum Durchführen der erwähnten Vor-Drehung. Die dadurch erhaltenen zeitabhängigen Signale sind in den Fig. 15A-15C dargestellt. In diesem Zustand wird der Fühlermotor 55 durch eine Fühlermotor- Ansteuerschaltung angesteuert. Das Außenrohr 52 und der Zerhacker 53 des Fühlers 50 werden mit der erwähnten bestimmten Fühlervorspannung VVOR (+150 V) versorgt, während die auf der Vorverstärker-Schaltungsplatte 56 vorgesehene Schaltung mit einer vorgegebenen Fühlerantriebsspannung SVcc (+175 V) über Leitungen 60 bzw. 61 von einer Entwicklervorspannungssteuerung 207 versorgt wird.
Das von dem Fühler 50 erfaßte und über eine Leitung 62 zugeführte Wechselsignal wird in einem Wechselspannungsverstärker 204 verstärkt und in ein Gleichspannungssignal mittels einer gleichrichtenden Glättungsschaltung 205 umgesetzt. Das Gleichspannungssignal wird einem Abtastspeicher 206 zugeführt, in dem der Wert des Signals gehalten bzw. gespeichert wird, wenn das Signal STB der CPU 201 auf hohem Pegel liegt. Bei Beendigung der Vor-Drehung wird die Belichtungslampe 16 eingeschaltet, beginnt das optische System aus der Lampe 16 und den Spiegeln 15, 17 die Abtastbewegung entsprechend der Größe des Originals und wird der Entwicklermotor erregt, um den Entwicklungsbetrieb auszulösen. Abhängig von einem Entwicklungs-Ansteuersignal DVL über eine Leitung 74 wählt die Entwicklervorspannungssteuerung 207 einen konstanten Wert oder das erwähnte Gleichspannungssignal derart, daß die Entwicklervorspannung, die einem gemessenen Oberflächenpotential des Lichtbildbereichs entspricht, der Entwicklungseinheit 25 nur dann zugeführt wird, wenn der Entwicklermotor zur Entwicklung des latenten Bildes gedreht wird.
Im Fall eines kontinuierlichen Mehrfachkopierens wird das Potentialerfassungssignal STB von der CPU 201 während der Rückwärtsbewegung des optischen Systems in jedem Abbildungszyklus gebildet, um die Leerbelichtungslampe zu zünden, wodurch das Potential des Lichtbildbereiches gemessen und gespeichert und dadurch die Entwicklervorspannungssteuerung 207 in der erwähnten Weise gesteuert wird. Wie erwähnt, ermöglicht das beschriebene Verfahren, das sich dadurch auszeichnet, daß ein abbildfreier Bereich zwischen zwei aufeinanderfolgend geformten bzw. gebildeten latenten Bildern mit einer vorgegebenen Lichtmenge belichtet wird, um ein elektrostatisches Bild in dem abbildfreien Bereich zu bilden, und daß die Entwicklung des latenten Bildes, das dem elektrostatischen Bild am nächsten ist, gemäß dessen gemessenem Potential gesteuert wird, die Kompensation von Schwankungen in der Kennlinie des fotoempfindlichen Gliedes als Ergebnis aufeinanderfolgender Abbildungszyklen sowie des Ausgangssignals der Ladeeinrichtung aufgrund von Änderungen von Umgebungsfaktoren durch geeignete Steuerung der Entwicklung, wodurch eine stabile Bildformung erreichbar ist und insbesondere der Nebel- oder Schleiereffekt im Lichtbildbereich verhindert wird. Das Verfahren ist insbesondere zweckmäßig, da es in der Lage ist, genau den Schwankungen des Potentials im Lichtbildbereich aufgrund der Durchführung der Messung bei jedem Abbildungszyklus zu folgen.
Fig. 10 zeigt die Einzelheiten der Fühlermotor-Ansteuerschaltung 203 gemäß Fig. 6, wobei abhängig vom hohen Pegel des Hauptmotoransteuersignals MD ein mit dem offenen Kollektor eines Transistors Q2 verbundener Inverter Q4 ein Niederpegelausgangssignal abgibt, wodurch die Spannung über einen Kondensator C1, die gleich der dem Fühlermotor zugeführten Spannung ist, durch Widerstände R7, R8 in einer Spannungsregelschaltung bestimmt ist, die einen Operationsverstärker Q3 und einen Transistor Q6 enthält. Fig. 11 zeigt ausführlich den erwähnten Wechselspannungsverstärker 204, die Gleichricht- und Glättungsschaltung 205 und den Abtastspeicher 206. Die vom Fühler 50 erfaßte Wechselspannung wird von einem Anschluß J1 einem Koppelkondensator C3 zugeführt und durch einen Verstärker Q6 in ein Wechselsignal verstärkt, dessen Pegel bei +12 V zentriert ist. Ein unveränderbarer Widerstand VR6 dient zur Steuerung der Erfassungsverstärkung.
Die Gleichrichterschaltung 205 besteht aus einem Operationsverstärker Q7, Dioden D3, D4 und einem Widerstand R20, wodurch eine lineare Gleichrichtschaltung zum linearen Verstärken der positiven Komponente lediglich oberhalb +12 V gebildet wird. Bei dieser Schaltung nimmt der Verbindungspunkt (A) dann, wenn die Eingangsspannung zum invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkers Q7 positiv bezüglich der am nichtinvertierenden Eingangsanschluß ist, ein negatives Potential an, wodurch die Diode D4 gesperrt und die Diode D3 durchgeschaltet wird, so daß der invertierende Eingangsanschluß und das Ausgangssignal am Verbindungspunkt (B) ein Potential von +12 V annehmen. Wenn andererseits die Eingangsspannung zum invertierenden Eingangsanschluß negativ gegenüber der am nichtinvertierenden Eingangsanschluß ist, nimmt der Verbindungspunkt (A) positives Potential an, um die Diode D4 durchzuschalten und die Diode D3 zu sperren, wodurch das Signal linear gleichgerichtet und verstärkt wird mit einem Verstärkungsfaktor entsprechend dem Verhältnis von -R20/R19. Die Verwendung einer solchen linear gleichrichtenden Schaltung verbessert die Linearität des Gleichspannungssignals gegenüber dem Trommelflächenpotential, wobei auch eine ausreichende Kompensation bezüglich Temperaturschwankungen erreichbar ist.
Das gleichgerichtete Signal wird über einen Pufferverstärker, der aus einem Operationsverstärker Q8 besteht, übertragen, durch einen Glättungskondensator C6 geglättet und weiter durch einen Pufferverstärker Q9 verstärkt, dessen Ausgangssignal über einen Spannungsfolger Q13 einem Anschluß J5 zur Spannungseinstellung zugeführt wird. Wie in Fig. 12A dargestellt, ändert sich die integrierte Ausgangsspannung am Anschluß J5 mit einer Änderung des Trommeloberflächenpotentials symmetrisch bezüglich der Fühlervorspannung VVOR. Ein Fühlervorspannungs-Kompensationssignal VCOMP, das mittels Widerständen von der Fühlervorspannung VVOR abgeteilt ist, und das beim dargestellten Ausführungsbeispiel bei einem Normalwert von +12 V einen Wert von +1 V besitzt, wird von der Entwicklervorspannungssteuerung 207 einem Anschluß J2 über eine Leitung 71 zugeführt und an den invertierenden Eingangsanschluß eines Addierverstärkers Q10 nach einer Polaritätsumkehr in einem Operationsverstärker Q14 angelegt, d. h. mit einem Wert von -1 V bei einem Normalwert von +12 V. Das Ausgangssignal des Verstärkers Q14 ist in Fig. 12B wiedergegeben. Folglich wirkt das Fühlervorspannungs-Kompensationssignal VCOMP, um ein gleichgerichtetes Ausgangssignal von 0 V bzw. Massepotential zu erhalten, wenn das Trommeloberflächenpotential 0 V bezüglich der Fühlervorspannung beträgt, und um Schwankungen im gleichgerichteten Ausgangssignal zu kompensieren, die sich aus möglichen Schwankungen der Fühlervorspannung VVOR ergeben. Auf diese Weise wird eine stabile Messung sichergestellt, da eine Spannung, die durch Widerstandsteilung der Vorspannung erhalten ist, die an das Gehäuse des Potentialfühlers 50 angelegt ist, zum gleichgerichteten Ausgangssignal des Fühlers addiert wird, zur Kompensation von möglichen Schwankungen der Vorspannung. Ein derartiges Verfahren ist nicht nur bei dem Potentialfühler 50 mit Käfigbauweise verwendbar, sondern bei jedem Potentialfühler, bei dem das gemessene Potential als Wechselsignal herausgeführt und dann zu einem Gleichsignal gleichgerichtet wird.
Das Ausgangssignal des Addierverstärkers Q10 wird einem Abtastspeicher zugeführt, der durch einen Sperrschicht-Feldeffekttransistor Q11, einen Verstärker Q12, einen verlustarmen Kondensator C7 und einen Widerstand R44 gebildet ist. Wenn das Potentialfühlsignal , das am Anschluß J3 empfangen ist, auf hohem Pegel ist, wird ein Transistor Q15 gesperrt, um eine invertierte Vorspannung entsprechend dem Spannungsabfall über einen Widerstand R42 zwischen Gate und Source des Feldeffekttransistors Q11 anzulegen. Auf diese Weise wird der Feldeffekttransistor Q11 gesperrt, wodurch die Ladung im Kondensator C7 konstant bleibt, so daß das Ausgangssignal des Verstärkers Q12 konstant gehalten wird. Wenn andererseits das Signal auf niedrigem Pegel ist, wird der Transistor Q15 durchgeschaltet zum Sperren der Diode D5, wodurch eine 0-Vorspannung zwischen Gate und Source des Feldeffekttransistors Q11 angelegt wird. Auf diese Weise wird der Feldeffekttransistor Q11 durchgeschaltet, wodurch das Ausgangssignal des Verstärkers Q10 den Kondensator C7 auflädt und das Ausgangssignal des Verstärkers Q12 einen Wert von -(Ausgangssignal von Q10) × R44/R41 bekommt. Wenn das Signal wieder auf den hohen Pegel zurückkehrt, wird der Feldeffekttransistor Q11 gesperrt, wodurch ein Anschluß des Kondensators C7 geöffnet wird, so daß die Ladung darin gehalten wird. Auf diese Weise tastet und hält bzw. speichert der Abtastspeicher das Ausgangssignal des Verstärkers Q10 ab, wenn das Signal auf niedrigem Pegel ist. Fig. 12C zeigt die Beziehung zwischen dem Ausgangssignal des Operationsverstärkers Q12 und dem Trommeloberflächenpotential für den Fall, daß die Fühlervorspannung VVOR 150 oder 225 V beträgt. Dieses Ausgangssignal wird über einen Anschluß J4 und eine Leitung 72, wie in Fig. 6 dargestellt, der Entwicklervorspannungssteuerung 207 zugeführt, deren Einzelheiten in Fig. 13A, 13B dargestellt sind. Die Blöcke 6-1 und 6-2 stellen Hochspannungsgeneratoren dar. Im Block 6-2 wird einer von den beiden Transistoren Q24 und Q25 durchgeschaltet, wenn die Primärwicklung eines invertierenden Transformators T2 eine Versorgungsspannung von +24 V am Mittelabgriff erhält. Wenn beispielsweise der Transistor Q24 durchgeschaltet ist, nimmt dessen Emitterstrom mit einem Gradienten von 48/L zu, wobei L die Induktivität der Primärwicklung ist und wobei angenommen ist, daß R85 = R86 » R87 = R88 gilt. Der Emitterstrom wird gesättigt, wenn die Emitterspannung einen Wert von 48 · R87/ (R87 + R85) erreicht. Zu diesem Punkt wird eine inverse elektromotorische Kraft in der Wicklung induziert, die mit dem Kollektor des Transistors Q24 verbunden ist, wodurch der Transistor Q24 gesperrt wird, woraufhin eine Spannung von +48 V an dessen Kollektor induziert wird, um den Transistor Q25 durchzuschalten. Danach wird die Schwingung zwischen den Transistoren Q24 und Q25 durch die positive Rückkopplung aufrechterhalten. Zum Schutz der Transistoren Q24, Q25 sind Schutzdioden D11, D12 vorgesehen. Die Schwingungsamplitude ist annähernd gleich dem Doppelten der am Transformator T2 angelegten Spannung. Die erhaltene Spannung wird auf eine Spannung erhöht, die durch das Windungszahlenverhältnis des Transformators T2 bestimmt ist, dann durch eine Diode D14 und einen Kondensator C15 gleichgerichtet und geglättet, um eine Gleich-Hochspannung zu erhalten. Der Block 6-1 erzeugt eine Hochspannung auf ähnliche Weise, die jedoch veränderbar ist entsprechend der Änderung der Spannung, die von einem Verstärker Q17 einem Transformator T1 zugeführt wird. Der Operationsverstärker Q17 empfängt als Eingangssignal die erwähnte abtastgespeicherte Spannung oder eine Spannung, die durch einen veränderbaren Widerstand VR10 abhängig vom Zustand des Entwickleransteuersignals bestimmt ist. Wenn das Signal auf hohem Pegel ist, werden Transistoren Q16 und Q19 gesperrt, um eine Vorspannung in Durchlaßrichtung zwischen der Source eines Feldeffekttransistors Q18 und dessen Gate anzulegen, das über einen Widerstand R62 das gleiche Potential wie die Source annimmt, wodurch der Feldeffekttransistor Q18 durchgeschaltet wird. Bei diesem Zustand empfängt daher der Operationsverstärker Q17 als Eingangssignal die Spannung, die durch den veränderbaren Widerstand VR10 bestimmt ist. Wenn andererseits das Signal auf dessen niedrigem Pegel ist, wird die Abtastspannung, die von einem Anschluß J6 zugeführt ist, als Eingangssignal zum Verstärker Q18 verwendet. Das dem Verstärker Q17 zugeführte Signal wird mit einer invertierten Eingangsspannung verglichen, die durch die veränderbaren Widerstände VR8 und VR9 bestimmt ist, dann verstärkt und dem Transformator T1 über einen Strom- Booster aus Transistoren Q20, Q21 zugeführt. Eine dem Transformator T1 zugeführte höhere Spannung erhöht die Schwingungsamplitude, wodurch eine stärker negative Spannung an der Sekundärwicklung erzeugt wird. Diese Ausgangsspannung wird der festen positiven Ausgangsspannung des Blocks 6-2 hinzuaddiert und als Entwicklervorspannung der Entwicklungseinheit 25 (Fig. 1) über ein Relais K2 zugeführt. Fig. 12D zeigt die Beziehung zwischen der Entwicklervorspannung DVOR und dem Trommeloberflächenpotential, wenn die Abtastspeicherspannung dem Verstärker Q17 zugeführt wird. Die Widerstände VR8 und VR9 stellen den Kreuzungspunkt zwischen der Y-Achse und der Neigung der Gerade in Fig. 12D ein. Wie sich aus dieser Darstellung ergibt, kann die Entwicklervorspannung für ein Trommelpotential des Lichtbildbereiches, das 150 V nicht überschreitet, wie folgt dargestellt werden:
DVOR = Vp + 75 V.
Folglich wird das elektrische Feld zwischen dem Lichtbildbereich und der Entwicklungseinheit konstant von der Trommel zur Entwicklungseinheit gerichtet, wodurch die Schleierbildung durch Niederschlag von Tonerteilchen auf den Lichtbildbereich verhindert wird.
Ein an dem Anschluß J8 zugeführtes Signal MODE nimmt den hohen Pegel während des Potentialeinstellbetriebes an, der weiter unten erläutert wird, um die Abtastspeicherspannung vom Anschluß J6 als Eingangssignal Q17 auszuwählen und um den Kontakt eines Relais K1 zu öffnen, wodurch verhindert wird, daß die Entwicklervorspannung DVOR an die Entwicklungseinheit angelegt wird. Wenn ein den Nichtantriebszustand des Hauptmotors bezeichnendes Signal , das am Anschluß J9 empfangen wird, auf niedrigem Pegel ist, wird das Relais K2 erregt, um die Entwicklervorspannung DVOR an die Entwicklungseinheit 25 anzulegen. Bei diesem Potentialeinstellbetrieb wird ein Fühlervorspannungs-Schaltsignal zwischen dem Hochpegel- und dem Niederpegelzustand umgeschaltet, um entweder eine Spannung von 225 V über den Widerständen R76 und R77 oder eine Spannung von 150 V über den Widerständen R77 und R78 als Fühlervorspannung VVOR auszuwählen. Während des normalen Kopierens nimmt das Betriebssignal hohen Pegel ein zur Zufuhr von 150 V als Fühlervorspannung.
Die Fühlerversorgung SVcc ist stets konstant auf 24 V gehalten, unabhängig von der Fühlervorspannung VVOR, da die Versorgung von einer unabhängigen Wicklung L1 des Transformators T2 erhalten wird, und wird der Fühlervorspannung nach Gleichrichung und Glättung mittels einer Diode D15, Kondensatoren C16, C17, C18 und einem Widerstand R9 überlagert.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird, wie bei dem Zeitverlauf gemäß Fig. 15 dargestellt, die Lichtmenge von der Leerbelichtungslampe 10, die durch ein Signal BEXP wiedergegeben ist, auf einen bestimmten Wert eingestellt während der Potentialmessung, wird jedoch auf einen größeren Wert geändert nach Beendigung der Bildaufzeichnung. Insbesondere wird die Lichtmenge auf einen Wert innerhalb eines dynamischen Bereiches eingestellt, in dem sich das Oberflächenpotential abhängig von der Lichtmenge während der Messung des Oberflächenpotentials ändert, wobei dieser Betrag jedoch geändert wird nach Beendigung der Bildaufzeichnung auf einen größeren Wert, der zur Entfernung des ungleichförmigen elektrischen Feldes aufgrund der in der fotoempfindlichen Schicht erzeugten Trägers ausreicht. Diese Wirkung kann auf einfache Weise durch die Schaltung gemäß Fig. 16 erreicht werden mittels eines Leerbelichtungslampensignals BEXP und eines Nach-Drehungssignals LSTR. Während des Abbildungszyklus bleiben die Transistoren Tr1, Tr2 gesperrt, da das Signal LSTR auf niedrigem Pegel ist. Daher wird, wenn das Signal BEXP den hohen Pegel einnimmt, ein Transistor Tr3 durchgeschaltet, um eine Spannung an die Leerbelichtungslampe 10 über einen veränderbaren Widerstand VR3 anzulegen, wodurch die Lampe 10 mit einer eingestellten Intensität leuchtet, die durch einen veränderbaren Widerstand VR3 bestimmt ist. Wenn das Nach-Drehungssignal LSTR den hohen Pegel einnimmt bei Beendigung der Bildaufzeichnung, werden die Transistoren Tr1, Tr2 durchgeschaltet, um die Spannung (24 V) direkt an die Leerbelichtungslampe 10 anzulegen, wodurch eine höhere Lichtintensität erreicht wird.
Im folgenden erfolgt eine Erläuterung der Betriebsartschalter für die Trommelpotentialeinstellung unter Bezug auf Fig. 6 und auf die folgende Tabelle 1:
Zur Einstellung der Trommel auf den geeigneten Zustand zum Zeitpunkt des Zusammenbaus der Vorrichtung oder Maschine oder des Austauschs der Trommel ist es notwendig, das Dunkelpotential VD, das Lichtsättigungspotential VSL, das Lichtpotential VIMAGE entsprechend dem weißen Standardoriginal und im Fall einer Steuerung der Entwicklervorspannung das Lichtpotential VL entsprechend der abgeschwächten Leerbelichtung einzustellen bzw. festzulegen, wie das in Tafel 1 dargestellt ist. Die Betriebsartschalter gemäß Fig. 6 erlauben die Wahl der Ansteuerbedingungen zum Erzeugen eines bestimmten eingestellten Potentials abhängig von der Betätigung des gewählten Betriebsartschalters.
Der Betriebsartschalter SW1 schaltet die Leerbelichtungslampe ab und wird daher zum Einstellen des Dunkelpotentials WD entsprechend einem dunklen Bildbereich des Originals auf ein Soll-Potential von +450 V verwendet. Die Einstellung kann durch Einstellen bzw. Steuern des Drahtes der Primär-Ladeeinrichtung durchgeführt werden, wobei währenddessen das Ausgangssignal des Potentialfühlers überwacht wird.
Der Betriebsartschalter SW2 schaltet die Leerbelichtungslampe auf die stärkste Intensität ein und wird daher zum Einstellen des Lichtsättigungspotentials VSL der Trommel auf ein Ziel- oder Soll-Potential von -150 V verwendet. Die Einstellung kann durch Einstellen oder Steuern des Ausgangssignals der Wechsel-Ladungsentfernungseinrichtung unter Beobachtung des Ausgangssignals des Potentialfühlers erreicht werden.
Der Betriebsartschalter SW3 schaltet die Leerbelichtungslampe auf eine schwächere bzw. eine abgeschwächte Intensität und wird daher zum Einstellen des Lichtpotentials VL der Trommel entsprechend einem Lichtbildbereich auf ein Soll-Potential von -75 V verwendet. Die Einstellung kann durch Verstellen oder Steuern des veränderbaren Widerstands VR3 zur Intensitätssteuerung der Leerbelichtungslampe unter Beobachtung des Ausgangssignals des Potentialfühlers erreicht werden.
Der Betriebsartschalter SW4 wird zum Einstellen der Intensität der Belichtungslampe mittels eines veränderbaren Widerstandes VR4 verwendet, derart, daß das Lichtpotential VIMAGE, das durch das Licht der Belichtungslampe bei Bestrahlung eines weißen Standardoriginals bei auf Mittelstellung angeordneter Belichtungs-Skalenscheibe erhalten wird, mit dem obigen Lichtpotential VL übereinstimmt, das mittels des Betriebsartschalters SW3 eingestellt ist. Vor der Betätigung des Betriebsartschalters SW4 wird ein weißes Standardoriginal auf der Original-Tragplatte aus Glas (Auflageplatte 14) angeordnet, wird die Belichtungs- Skalenscheibe in ihre Mittelstellung gebracht und wird der Betriebsartschalter SW5 betätigt zur Erregung der Vorwärtsrichtungskupplung des optischen Systems, um das optische System aus der Belichtungslampe und dem Spiegel in eine Stellung vorwärtszubewegen, in der das Original durch die Belichtungslampe beleuchtet wird. Danach wird der Betriebsartschalter SW4 betätigt und wird das Potential VIMAGE auf das Lichtpotential VL eingestellt durch Verstellen des Widerstands VR4 unter Beobachtung des Ausgangssignals des Potentialfühlers. Auf diese Weise wird die Intensität des Lichtes der Belichtungslampe, das von dem weißen Standardoriginal reflektiert wird, während die Belichtungssteuer-Skalenscheibe in ihrer Mittelstellung ist, auf einen Pegel eingestellt, der der abgeschwächten Lichtintensität der Leerbelichtungslampe zur Entwicklervorspannungssteuerung entspricht, wodurch eine genaue Steuerung der Entwicklervorspannung sichergestellt wird. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Betriebsartschalter SW5 als getrennter Schalter dargestellt, jedoch ist es auch möglich, die Schaltungsanordnung so zu wählen, daß die Vorwärtsrichtungskupplung des optischen Systems bei Betätigung des Betriebsartschalters SW4 angesteuert bzw. angetrieben wird. Zusätzlich ändert die CPU 201 gemäß Fig. 6 die Fühlervorspannung VVOR gemäß der gewählten Betriebsart derart, daß die Differenz zwischen dem Ziel- oder Soll-Trommelpotential und der Fühlervorspannung stets konstant ist, wie das in Tabelle 1 dargestellt ist. Der Kundendienst kann deshalb verschiedene Potentialeinstellungen unter Verwenden eines einzigen Wertes erreichen, ohne daß es notwendig ist, verschiedene Werte zum Einstellen verschiedener Potentiale zu speichern bzw. zu merken.
Die Fig. 17A-17D zeigen die Wirkungsweise der Vorrichtung bei Betätigung der Betriebsartschalter SW1, SW2, SW3 bzw. SW4. Beispielsweise erzeugt bei Betätigung des Betriebsartschalters SW1 die CPU 201 über Ansteuerglieder DR das Hauptmotor-Ansteuersignal MD, das Hochspannungstransformatorsignal HV1 für die Primär- Ladeeinrichtung und das Hochspannungstransformatorsignal HV2 für die Wechsel-Ladungsbeseitigungseinrichtung. Das Signal MD wird auch der Fühlermotoransteuerung 203 und der Entwicklervorspannungssteuerung 207 über Leitungen 76, 75 zugeführt zur Ansteuerung des Fühlermotors, wodurch das Potentialerfassungssignal über den Wechselspannungsverstärker 204, die Gleichricht- und Glättungsschaltung 205 und den Abtastspeicher 206 zur Entwicklervorspannungssteuerung 207 geführt wird. Das Signal STB nimmt zu diesem Zeitpunkt hohen Pegel (entsprechend niedrigem Pegel für das Signal ) zum Durchschalten eines analogen Schalt-Feldeffekttransistors Q11 (Fig. 11) im Abtastspeicher 206 an. Wenn das Fühlervorspannungsschaltsignal SVCH auf hohem Pegel ist (entsprechend niedrigem Pegel für das Signal ), ist das Relais K3 gemäß Fig. 13 so geschaltet, daß eine Spannung von 150 V als Fühlervorspannung VVOR an das Gehäuse, den Zerhacker und die interne Schaltungsanordnung des Potentialfühlers 50 angelegt wird. Da das Signal MODE, das anzeigt, daß irgendeiner der Betriebsartschalter betätigt ist, auf hohem Pegel ist, sind der Transistor Q19 und das Relais K1 in Fig. 13 durchgeschaltet, wodurch der Operationsverstärker Q17 das Signal vom Anschluß J6 als Eingangssignal wählt, während die Entwicklungseinheit von der Entwicklervorspannung DVOR abgetrennt ist. In diesem Zustand wird die Trommel 11 in Drehung gehalten und werden die Primär-Einrichtung 22, die Wechsel-Ladungsentfernungseinrichtung 23 und die Gesamtflächenbelichtungslampe 24 eingeschaltet, wobei die übrigen Belichtungslampen nicht erleuchtet sind, derart, daß das Trommeloberflächenpotential, das durch den Potentialfühler 50 gemessen wird, das Dunkelpotential VD ist entsprechend einem dunklen Bildbereich des Originals. Bei diesem Zustand erreicht der Prüfanschluß J5 ein Ausgangssignal gemäß Fig. 12A. Ein Ziel- oder Soll-Dunkelpotential von 450 V kann deshalb durch Einstellen des veränderbaren Widerstands VR1 für den Draht der Primär-Ladeeinrichtung erreicht werden, um so ein Ausgangssignal von 2 V am Prüfanschluß J5 zu erreichen. In ähnlicher Weise erreichen die Betriebsartschalter SW2, SW3 bzw. SW4 vorgegebene Lastantriebe bzw. -ansteuerzustände, bei denen das durch den Potentialfühler 50 erfaßte Trommeloberflächenpotential dem erwähnten Lichtsättigungspotential VSL, dem Lichtpotential VL bzw. dem Potential VIMAGE entspricht. Bei der Verwendung dieser Betriebsartschalter kann die Einstellung in der gleichen Weise erreicht werden, um eine Ausgangsspannung von 2 V von dem Prüfanschluß J5 zu erhalten, unabhängig davon, daß das Soll-Potential für jede Betriebsart unterschiedlich ist, da die Fühlervorspannung VVOR automatisch gemäß der gewählten Betriebsart geändert wird. Bei Vorhandensein von Betriebsarteingangssignalen 202 wirkt der Potentialfühler 50 nicht nur zur Steuerung der Entwicklervorspannung zur Verringerung des Schleiereffektes, sondern auch als eingebauter Potentialfühler für verschiedene Potentialeinstellungen. Er ist auch vorteilhaft deshalb, weil der Kundendienst die Potentialeinstellung unter Verwendung eines einzigen Wertes durchführen kann, ohne daß es notwendig ist, sich unterschiedliche Werte für verschiedene Einstellungen zu merken bzw. diese zu speichern.
Weiter ist es möglich, das erfaßte Ausgangssignal des Oberflächenpotentials in verschiedenen Pegeln darzustellen mittels einer Vergleicherschaltung gemäß Fig. 14.
In dieser Schaltung empfangen Vergleicher COM1-COM5 an ihren invertierenden Eingängen die Ausgangsgleichspannung des Oberflächenpotentialdetektors und an den invertierenden Eingängen die Standardspannungen V1-V5, die so gewählt sind, daß sie folgende Beziehung erfüllen: V1<V2<V3<V4<V5.
Die gewünschten Einstellungen können durch Verstellen der veränderbaren Widerstände VR1-VR4 derart erreicht werden, daß die lichtemittierende Diode LED3 alleine erregt wird. Auf diese Weise wird es möglich, unterschiedliche Oberflächenpotentiale unter Verwendung der gleichen lichtemittierenden Diode als Index einzustellen. Die erwähnten Betriebsartschalter ermöglichen auch eine selektive Ansteuerung eines Teils von mehreren Verarbeitungseinrichtungen für die Bildformung. Solche Befehlseinrichtungen machen es daher möglich, die Betriebsfunktionen eines Teils der Vorrichtung genau zu überprüfen, ohne die gesamte Vorrichtung zu betreiben. Weiter wird die Messung der verschiedenen Potentiale an der Trommel, beispielsweise das Dunkelpotential oder das Lichtpotential, mittels des Oberflächenpotentialfühlers 50 sehr wesentlich vereinfacht, da die Lasten entsprechend der gewünschten Betriebsart selektiv angesteuert bzw. angetrieben werden können.
Selbstverständlich sind noch zahlreiche weitere Ausführungsbeispiele möglich.

Claims (6)

1. Elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät mit mehreren Prozeßeinrichtungen zur Aufzeichnung eines Bilds auf einem Blatt unter Erstellung eines elektrostatischen Ladungsbildes, einer Prüfbefehlseinrichtung zum selektiven Erzeugen zumindest zweier unterschiedlicher Prüfbefehle zum Überprüfen des Betriebszustands zumindest eines Teils der Prozeßeinrichtungen in Abhängigkeit von den Prüfbefehlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (201) bei Eingabe eines ersten oder eines zweiten Prüfbefehls jeweils zumindest zwei Prozeßeinrichtungen ansteuert, und daß eine der Prozeßeinrichtungen (10, 50) sowohl bei Eingabe des ersten als auch bei Eingabe des zweiten Prüfbefehls angesteuert wird, wobei an diese eine Prozeßeinrichtung (10, 50) bei Eingabe des ersten Prüfbefehls ein anderer Betriebspegel angelegt wird als bei Eingabe des zweiten Prüfbefehls.
2. Elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Prozeßeinrichtungen eine Leerbelichtungslampe (10) ist.
3. Elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerbelichtungslampe (10) zur Überprüfung und Einstellung ihrer Intensität mit einem Betriebspegel betrieben wird, der gegenüber dem normalerweise an sie angelegten Betriebspegel verringert ist.
4. Elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Prozeßeinrichtungen ein Oberflächenpotential- Sensor (50) ist, der das Ladungsbildpotential mißt.
5. Elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberflächenpotential- Sensor (50) als käfigförmiger Zerhacker ausgebildet ist, dessen Vorspannung während des Überprüfungsvorgangs variabel ist.
6. Elektrographisches Bildaufzeichnungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung (VVOR) jeweils derart eingestellt wird, daß die Potentialdifferenz zwischen dem bei korrekter Einstellung erzielten Ladungsbildpotential und der Fühlervorspannung stets konstant ist.
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