DE2941667C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein optisches System für einen
anschlaglosen Drucker nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der JP-OS 53-57 925
bekannt.
Bei dieser bekannten Vorrichtung wird mit einem
Spiegelpolygon gearbeitet, welches sich mit einer
konstanten Winkelgeschwindigkeit dreht. Die Spiegelflächen
des Polygons werden von einem mittels der Lichtquelle
erzeugten und mit Hilfe einer Linse fokussierten
Lichtstrahl angestrahlt. Die drehenden Spiegel
reflektieren den Lichtstrahl auf einen
Aufzeichnungsträger. Der Lichtstrahl wird mit Hilfe eines
Modulators entsprechend einer aufzuzeichnenden
Bildinformation aus- und angeschaltet.
Weil die Abbildung bei einer solchen Vorrichtung jedoch
mit einem rotierenden Polygon auf eine lineare
Aufzeichnungsfläche durchgeführt wird, würden sich dann,
wenn der Lichtstrahl mit einer konstanten Frequenz
unterbrochen werden würde, nach außen hin auf dem
Aufzeichnungsmaterial immer größer werdenden Abstände der
Bildpunkte ergeben. Um dieser Nichtlinearität
entgegenzuwirken, wird in dieser Offenlegungsschrift
vorgeschlagen, die Frequenz, mit der der Lichtstrahl
unterbrochen wird, zu modulieren, damit sich
gleichbeabstandete Bildpunkte ergeben. Mit der
Wegwanderung des Strahles vom Fokus ergibt sich aber, daß
die Bildpunkte, die weiter vom Fokuspunkt wegliegen, in
ihren Ausmessungen immer kleiner werden, da die Intensität
des Lichtstrahls pro Flächeneinheit durch die
Verbreiterung des Lichtstrahl vom Fokuspunkt weg kleiner
wird.
Aufgabe der Erfindung ist daher, ein optisches System der
eingangs genannten Art anzugeben, das in der Lage ist,
über die gesamte Oberfläche eines Aufzeichnungsmaterials
Bildpunkte mit gleicher Größe zu erzeugen. Gelöst wird
diese Aufgabe bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale.
Durch diese Maßnahmen wird abhängig vom Abstand des
auszuzeichnenden Bildpunktes zum Fokuspunkt die Pulsbreite
des Aufzeichnungslichtstrahls vergrößert und zwar so, daß
mit zunehmenden Abstand auch die Pulsbreite größer wird.
Durch die Verzögerung der Pulsbreite wird erreicht, daß
der Aufzeichnungslichtstrahl auch bei weiter von einem
Fokuspunkt abliegenden Punkten mit einer über dem
Schwellwert liegenden Intensität einen Flächenbereich
abdeckt, der dem Flächenbereich entspricht, welchen der
Lichtstrahl in einem Fokuspunkt mit kleiner Pulsbreite
abdeckt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist im
Anspruch 2 beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels weiter
erläutert und beschrieben.
Fig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild ein Ausführungsbei
spiel des erfindungsgemäßen optischen Systems.
Fig. 2 zeigt in einem Diagramm ein Beispiel für die Änderung
in der Intensitätsverteilung von Lichtstrahlen ent
sprechend der Aufzeichnungsstelle.
Fig. 3a bis 3c zeigen Diagramme zur Darstellung der Änderungen
der Punktgröße entsprechend der Auftreffstelle.
Fig. 4a bis 4c zeigen Diagramme zur Darstellung der Überein
stimmung der Punktgröße, wenn ein Ausführungs
beispiel des erfindungsgemäßen Systems ver
wandt wird.
Fig. 5 zeigt in einem Blockschaltbild ein Beispiel einer
veränderlichen Verzögerungsschaltung für ein Aus
führungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist in einem Blockschaltbild ein Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen optischen Systems darge
stellt. Dieses System zeichnet sich dadurch
aus, daß eine Einrichtung, nämlich eine veränderliche Ver
zögerungsschaltung 5 in Fig. 1 vorgesehen ist, die die Impuls
breite der Bildpunkte, die die Buchstaben oder die Zeichen bilden,
der Auftreffstelle
entsprechend ändert.
Im folgenden wird zunächst ein herkömmliches System
anhand von Fig. 1 beschrieben, wobei angenommen wird, daß die
dort gezeigte Verzögerungseinrichtung 5 nicht in Funktion sei. Die folgende Beschreibung be
zieht sich primär auf den Fluß eines Steuersignals zum Er
zeugen eines Zeichens. Alle Prozesse, die zum Aufzeichnen der
Zeichen erforderlich sind, werden fortgelassen. Das heißt
mit anderen Worten, daß die Erzeugung der Eingangssignale,
die den Mustern der aufzuzeichnenden Zeichen entsprechen, die
Steuerung der Eingangssignale und das optische System für
den Laserstrahl nicht beschrieben werden, da derartige Vor
richtungen herkömmlich und käuflich erhältlich sind.
In Fig. 1 ist ein Anzeigespeicher 1 dargestellt. Es sei ange
nommen, daß die Eingangssignale oder die Anzeigedaten für
eine Zeile der aufzuzeichnenden Zeichen oder Symbole in kodierter
Form im Anzeigespeicher 1 von einer Magnetbandeinheit über
eine nicht dargestellte Steuereinrichtung gespeichert wurden.
Der Anzeigespeicher 1 wird über ein Steuersignal 12 von einer
Zeitsteuerschaltung 2 gesteuert. Ein Zeichengenerator 3 be
steht vorzugsweise aus einem ein Zeichensignal erzeugenden
Festwertspeicher. Der Zeichengenerator 3 empfängt ein ko
diertes Zeichensignal auf der Leseleitung 13 des Anzeige
speichers 1 und ein Steuersignal auf der Leitung 14 von der
Zeitsteuerschaltung 2, so daß er ein paralleles Punktsignal
auf der Leitung 15 erzeugen kann. Das parallele Punktsignal
auf der Leitung 15 liegt an einer Parallelserienumwandlungs
schaltung 4, wo es in ein Serienpunktsignal auf der Leitung
17 entsprechend einem Steuersignal auf der Leitung 16 umge
wandelt wird. Das Serienpunktsignal auf der Leitung 17 liegt
direkt an einem optischen Modulator 7, der einen Laserstrahl
11, der durch eine Laserstrahlquelle 6 erzeugt wird, einer
Ein/Aus-Modulation auf das Serienpunktsignal auf der Leitung
17 ansprechend unterwirft. Der in dieser Weise modulierte
Laserstrahl wird eindimensional oder zweidimensional durch
einen optischen Ablenker 8 abgelenkt und anschließend durch
eine Fokussierungslinse 9 auf dem Aufzeichnungsmaterial 10
fokussiert. Das Aufzeichnungsmaterial 10 wird somit eindimensional
oder zweidimensional, beispielsweise in Form eines Rasters,
mit dem Ein/Aus-modulierten Laserstrahl 11 abgetastet, so daß
ein Muster, wie beispielsweise ein Zeichen in Form von Punkten
aufgezeichnet wird.
Um beim Abtasten des Aufzeichnungsmaterials mit dem Laserstrahl
11 den Anfang des Punktsignales auf einer Abtastzeile des ab
tastenden Laserstrahles festzulegen oder die Intervalle der
Punktsignale zu steuern, wird der Laserstrahl 11 nach einer
Ablenkung durch den optischen Ablenker 8 entweder an einer
bestimmten Stelle erfaßt oder werden Laserstrahlabtast
schlitze, die in gleichen Intervallen angeordnet sind, erfaßt
und wird das resultierende Signal dazu benutzt, die Erzeugung
der Punktsignale zeitlich zu steuern. Die unter Verwendung
dieses Zeitsteuersignals erzeugten Signale können als die durch
die Zeitsteuerschaltung 2 erzeugten Steuersignale verwandt
werden, so daß das Serienpunktsignal auf der Leitung 17
der richtigen Stelle auf dem Aufzeichnungsmaterial 10 ent
sprechend erzeugt werden kann.
Im folgenden werden die Änderungen in der Intensitätsverteilung
des Laserstrahles 11 auf dem Aufzeichnungsmaterial 10 be
schrieben. Der Laserstrahl 11 wird auf dem Aufzeichnungsmaterial
10 fokussiert. Es kann daher angenommen werden, daß seine
Intensitätsverteilung im wesentlichen eine Gauss-Verteilung
ist. Es sei weiterhin angenommen, daß der Durchmesser eines
aufgezeichneten Punktes einem Bereich der Verteilung ent
spricht, in dem die Intensität des Laserstrahles 11 über
einen gegebenen Schwellenwert liegt. Im typischen Fall hat
ein Laserstrahl 11 eine Intensitätsverteilung auf dem Auf
zeichnungsmaterial, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, wobei
die ausgezogene Linie 20 den mittleren Bereich eines aufzu
zeichnenden Bildes wiedergibt, und die gestrichelte Linie 21
den Randbereichen des Bildes entspricht. Das heißt, daß
im mittleren Bereich der Laserstrahl 11 auf das Aufzeichnungs
material 10 fokussiert wird, daß der Durchmesser des Laser
strahles 11 klein ist und daß die Intensität groß ist, während
im Randbereich aufgrund der oben beschriebenen Einflußfaktoren,
beispielsweise aufgrund von Defokussierungsproblemen, der Durch
messer des Laserstrahles 11 groß ist und der Maximalwert der
Intensität klein ist.
Im folgenden wird der Fall beschrieben, in dem der Laserstrahl
eine Intensitätsverteilung im mittleren Bereich hat, die sich
von der Intensitätsverteilung im Randbereich unterscheidet
und in dem der Lichtstrahl einer Ein/Aus-Modulation durch
den optischen Modulator 7 unterworfen wird. Fig. 3a bis 3c
zeigen Diagramme zur Beschreibung der Beziehung zwischen dem
Serienpunktsignal, der Lichtstrahlintensität und dem Durch
messer eines im mittleren Bereich und in Randbereichen auf
gezeichneten Punktes. Fig. 3a zeigt in vereinfachter Weise die
Form der Punktsignale auf der Leitung 17 mit ihrer Impuls
breite im mittleren Bereich A und im Randbereich B. In Fig.
3a ist auf der Abszisse die Zeit aufgetragen, während auf
der Ordinate der Pegel des elektrischen Signals aufgetragen
ist, der dann angehoben wird, wenn das Licht durch den opti
schen Modulator 7 geht.
Fig. 3b zeigt die Verteilung der Lichtenergie auf dem Auf
zeichnungsmaterial 10 entsprechend dem Serienpunktsignal 17.
Auf der Abszisse ist die Stelle des Laserstrahles 10 in
Abtastrichtung aufgetragen, während die Ordinate die Licht
energiemenge zeigt. In Fig. 3b entspricht die Kurve 22
dem integrierten Wert der Lichtenergie an einer Stelle in
Richtung der Abszisse der ausgezogenen Linie 20 in Fig. 2
über eine vorbestimmte Zeitdauer, während die Kurve 23
der unterbrochenen Linie 21 in Fig. 2 entspricht. Im allge
meinen hat ein binäres Bildaufzeichnungsmaterial einen hohen
derartigen Wert. Das heißt, daß das Aufzeichnungsmaterial
10 einen niedrigen Energieschwellenwert hat, über dem eine
Aufzeichnung erfolgt. Der Schwellenwert ist durch eine strich
punktierte Linie 24 in Fig. 3b dargestellt. Die Aufzeichnung
erfolgt auf dem Aufzeichnungsmaterial an einer Stelle, an der
die Lichtenergie über dem Schwellenwert von Fig. 3b liegt.
Wie es in Fig. 3c dargestellt ist, ist somit der Durchmesser
1 A eines im mittleren Teil A des Bildes aufgezeichneten Punktes
25 groß, während der Durchmesser 1 B eines im Randbereich B
aufgezeichneten Punktes 26 klein ist. In Fig. 3c entspricht
die Abszisse der Abszisse in Fig. 3b und zeigt die Ordinate,
die Änderung in der Dichte der aufgezeichneten Punkte,
wobei angenommen wird, daß auf der Ordinate die Dichte auf
getragen ist, so daß das Aufzeichnungsmaterial ein Negativ
material ist. Es kann auch der entgegengesetzte Typ oder
ein positiver Typ eines Aufzeichnungsmaterials genauso gut
verwandt werden.
Wie es oben beschrieben wurde, unterscheidet sich bei einem
herkömmlichen optischen System die Größe der
im mittleren Teil des Bildes aufgezeichneten Punkte von der
Größe der Punkte, die im Randbereich aufgezeichnet sind,
so daß das aufgezeichnete Bild eine geringe Qualität hat.
Bei einer derartigen herkömmlichen Vorrichtung kann darüber
hinaus das Bild im Randbereich überhaupt nicht aufgezeichnet
werden.
Bei dem er
findungsgemäßen optischen System liegt das
Serienpunktsignal auf der Leitung 17 in Fig. 1 nicht direkt
am optischen Modulator 7. Statt dessen wird ein Steuersignal
auf der Leitung 19 mittels der veränderlichen Ver
zögerungsschaltung 5 erhalten. Das heißt im einzelnen, daß
mit der veränderlichen Verzögerungsschaltung 5 das
Steuersignal auf der Leitung 17 dadurch erhalten wird, daß
die Impulsbreite des Signales auf der Leitung 17
in einem Maße vergrößert wird, wie es zur Korrektur der
verringerten Größe des Aufzeichnungspunktes im Randbereich
notwendig ist. Das Signal auf der Leitung 19 liegt am opti
schen Modulator 7.
Die Fig. 4a bis 4c zeigen Diagramme zur Beschreibung der
Wirkung der erfindungsgemäßen Ausbildung, wobei die Fig.
4a, 4b und 4c jeweils den Fig. 3a, 3b und 3c entsprechen.
In den Fig. 4a bis 4c ist der Bereich, der dem mittleren
Teil A entspricht, im wesentlichen der gleiche wie in Fig. 3.
In Fig. 4a bis 4c ist das Signal auf der Leitung
19, das dadurch erzeugt wird, daß die Impulsbreite des
Signales auf der Leitung 17 erhöht wird, in einem Be
reich angegeben, der dem Randbereich B entspricht. Wie es
in den Fig. 4a bis 4c dargestellt ist, ist dann, wenn die zeit
liche Breite des Signales auf der Leitung 17 gleich
T ist, die zeitliche Breite des Signales auf der
Leitung 19 mit vergrößerter Impulsbreite gleich T + Td, wobei
Td die Zeitzunahme ist. Die Kurve 23′ in Fig. 4b zeigt die
Verteilung der Lichtenergie, die am Aufzeichnungsmaterial 10
entsprechend dem Signal auf der Leitung 19 mit
erhöhter Impulsbreite liegt, wobei in Fig. 4c ein Punkt 26′
dargestellt ist, dessen Durchmesser 1 B′ gleich dem Durchmesser
1 A des Punktes 25 im mittleren Bereich ist. Aus den Fig. 4a
bis 4c ist ersichtlich, daß dann, wenn die Größe der Zeit
zunahme Td des Signales auf der Leitung 19 in
geeigneter Weise gewählt ist, so daß die optische Modulation
mit diesem Signal erfolgt, die Größe der aufgezeichneten
Punkte im wesentlichen konstant über das gesamte Bild ist.
Im folgenden wird die veränderliche Verzögerungsschaltung 5
näher beschrieben, die das Signal auf der Leitung
19 mit erhöhter Impulsbreite erzeugt. Wie es in Fig. 5 dar
gestellt ist, wird beispielsweise in der veränderlichen Ver
zögerungsschaltung 5 der Betrag der Zunahme in drei Stufen
geändert. Das Signal auf der Leitung 17, das an
der veränderlichen Verzögerungsschaltung 5 liegt, liegt an
einem ODER-Glied 43 und an Verzögerungseinrichtungen 27, 28 und
29. Diese Verzögerungseinrichtungen können von irgendeinem
beliebigen herkömmlichen geeigneten Typ sein. Das an den Ver
zögerungseinrichtungen 27, 28 und 29 liegende Signal wird
in Form von verzögerten Signalen auf den Leitungen
30, 31 und 32 ausgekoppelt, die um Td 1, Td 2 und Td 3 jeweils
zeitlich verzögert sind. Im vorliegenden Fall ist
Td 1 < Td 2 < Td 3.
Ein Signal für die Auftreffstelle auf der Leitung 18 von
der Zeitsteuerschaltung 2 in Fig. 1 liegt an eine über die
Aufzeichnungsstelle entscheidenden Schaltkreis 33 in der ver
änderlichen Verzögerungsschaltung 5. Der Schaltkreis 33 arbeitet
in der folgenden Weise. Wenn die Abtastung oder die Auf
treffstelle des Laserstrahles 11 im Randbereich des Bildes
liegt, wird das Verzögerungswählsignal auf der Leitung 34
auf einen logischen Pegel "1" angehoben, um ein Verknüpfungs
glied 35 zu öffnen, so daß das verzögerte Signal
auf der Leitung 32 durch das Verknüpfungsglied 35 hindurch
geht, dessen Ausgangssignal als verzögertes Serienpunkt
signal auf der Leitung 40 am ODER-Glied 43 liegt. Wenn sich
die Auftreffstelle im mittleren Teil innen vom Randbe
reich befindet, wird das Verzögerungswählsignal auf der
Leitung 34 auf einen logischen Pegel "0" gebracht, um das
Verknüpfungsglied 34 zu schließen, während das Verzögerungs
wählsignal auf der Leitung 36 auf einen logischen Pegel "1"
angehoben wird, um ein Verknüpfungsglied 37 zu öffnen, so daß
ein verzögertes Signal auf der Leitung 31 durch
das Verknüpfungsglied 37 hindurchgeht und als verzögertes
Signal auf der Leitung 41 am ODER-Glied 43 liegt.
Wenn die Auftreffstelle weiter zum mittleren Teil hin
verschoben wird, werden die Verzögerungswählsignale auf den
Leitungen 34 und 36 auf den logischen Pegel "0" gebracht,
um dadurch die Verknüpfungsglieder 35 und 37 jeweils zu
schließen, während ein Verzögerungswählsignal auf der Lei
tung 38 auf den logischen Pegel "1" angehoben wird, um ein
Verknüpfungsglied 39 zu öffnen, so daß ein verzögertes Serien
punktsignal 30 durch das Verknüpfungsglied 39 geht und als
verzögertes Serienpunktsignal auf der Leitung 42 am ODER-Glied
43 liegt. Wenn die Auftreffstelle weiter zum mittleren
Teil hin verschoben wird, d. h. wenn sich die Auftreffstelle
im mittleren Teil befindet, werden alle Verzögerungswählsignale
auf den logischen Pegel "0" gebracht, so daß nur das
Signal auf der Leitung 17 am ODER-Glied 43 liegt.
Wie es oben beschrieben wurde, werden die entsprechenden Ver
zögerungswählsignale getrennt entsprechend der Auftreff
stelle erzeugt. Die verschiedenen verzögerten Signale
werden daher zum Signal 17 mit Hilfe des ODER-
Gliedes addiert, was zur Folge hat, daß ein
Signal auf der Leitung 19 mit erhöhter Impulsbreite, das
in seiner Impulsbreite veränderbar ist, entsprechend der
Auftreffstelle geliefert wird. Wenn insbesondere die
Auftreffstelle im Randbereich liegt, wird ein Impuls
mit einer zeitlichen Breite T + Td 3 erzeugt. Wenn die Auf
treffstelle nach innen verschoben wird, dann wird ein
Impuls mit einer zeitlichen Breite T + Td 2 geliefert. Wenn die
Auftreffstelle weiter nach innen verschoben wird, dann
wird ein Impuls mit einer zeitlichen Breite von T + Td 1 erzeugt.
Wenn schließlich die Auftreffstelle im mittleren Be
reich liegt, wird ein Impuls mit einer zeitlichen Breite
T abgegeben.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird die Impulsbreite des Signals in vier Stufen
geändert. Im allgemeinen wird erfindungsgemäß die Impulsbreite
wenigstens in zwei Stufen geändert, um die Größe der Punkte,
die die aufgezeichneten Buchstaben oder ähnliche Zeichen bilden,
im wesentlichen konstant zu halten. Als Verzögerungseinrich
tungen in Fig. 5 können beliebige käuflich erhältliche Ver
zögerungselemente verwandt werden. Anstelle eines Verzögerungs
elementes kann ein monostabiler Multivibrator vorgesehen sein,
so daß das Signal für eine vorbestimmte Zeitdauer erzeugt wird,
wie es durch die nachlaufende Flanke des Signales
auf der Leitung 17 angegeben ist. Als Schaltung, die über die
Auftreffstelle entscheidet, müssen lediglich digitale
Komparatorschaltungen vorgesehen werden, die den Zählerstand
eines Zählers, der die Punktsignale oder die Abtastzeilensignale
zählt, mit einem vorbestimmten Wert vergleicht, um dadurch
die Verzögerungswählsignale zu erzeugen. Der oben erwähnte
Sollwert und die Verzögerungszeit sind entsprechend der ge
gebenen verwandten Zeichenaufzeichnungsvorrichtung und des
gewählten Aufzeichnungsmaterials bestimmt. Geeignete Daten
können dadurch bestimmt werden, daß ein Bild beobachtet wird,
das über eine optische Modulation mit einer vorbestimmten
Punktbreite aufgezeichnet worden ist. Die Daten können auch
von einer Kurve der veränderlichen Punktgröße bestimmt
werden, die dadurch erhalten werden kann, daß ein aufge
zeichnetes Bild mit einem Densitometer oder einem ähnlichen
Gerät abgetastet wird.
Die oben beschriebenen Änderungen der Impulsbreite im mittleren Teil
und Randbereich des Bildes können nicht nur in Richtung der
Abtastlinie, sondern auch in einer Richtung senkrecht dazu
verwandt werden. Das heißt, daß in einem Fall, in dem die
erfindungsgemäße Ausbildung nur für die Richtung der Abtast
linie verwandt wird, die Abtastlinie in geeigneter Weise vom
Anfang bis zum Ende unterteilt wird, um die Impulsbreite der
Signale zu verändern. Dieses Verfahren kann auch
auf den Fall angewandt werden, in dem das Aufzeichnungsmaterial
in einer Richtung senkrecht zur Abtastlinie bewegt wird. In
dem Fall, in dem die Lichtstrahlabtastung zweidimensional er
folgt, ist es jedoch bevorzugt, daß die Impulsbreite aller
Signale für die Abtastlinien im Randbereich des
Bildes größer als die Impulsbreite der Signale
für die Abtastlinie im mittleren Teil ist. Das heißt mit
anderen Worten, daß es bevorzugt ist, die Impulsbreite der
Signale entsprechend dem Abstand von der Mitte des
Bildes zu erhöhen.
Claims (2)
1. Optisches System für einen anschlaglosen Drucker mit
einer Lichtquelle, die einen Lichtstrahl erzeugt, mit
einem Modulator, der eine Ein-Aus-Modulation des
Lichtstrahls durchführt, um Ein-Aus-Lichtpunktsignale zu
erzeugen, mit einer optischen Ablenkeinrichtung, die den
modulierten Lichtstrahl ablenkt und mit einem
fokussierenden Element, welches den modulierten
Lichtstrahl auf ein Aufzeichnungsmaterial lenkt, welches
so beschaffen ist, daß in Bereichen, in denen die
eingestrahlte Lichtenergie pro Fläche über einem
bestimmten Schwellwert liegt, Bildpunkte aufgezeichnet
werden, wobei der Modulator von einer Zeitsteuerschaltung
und einem Zeichengenerator mittels Steuersignalen
gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schaltkreis (33) vorgesehen ist, der feststellt, auf
welche Auftreffstelle des Aufzeichnungsmaterials (10) der
Lichtstrahl gerichtet ist oder gerichtet sein sollte, und
daß eine Schaltung (27, 28, 29, 35, 37, 39, 43) vorgesehen
ist, mit der die Pulsbreite (T) der Steuersignale mit
zunehmenden Abstand zwischen der festgestellten
Auftreffstelle und einem Fokuspunkt des fokussierenden
Elements entsprechend vergrößert wird.
2. Optisches System nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltkreis (33) Signale von der
Zeitsteuerschaltung (2) zum Feststellen der Auftreffstelle
erhält, und daß die Schaltung mehrere Verzögerungsglieder
(27, 28, 29) umfaßt, die über Torsteuerungen (35, 37, 39,
43) mittels des Schaltkreises (33) selektiv zur Erzeugung
von festgestellten Auftreffstellen zugeordneten
Pulsbreiten betätigt werden.
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