DE2941285C2 - - Google Patents
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- H03F3/34—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled
- H03F3/343—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled with semiconductor devices only
- H03F3/347—DC amplifiers in which all stages are DC-coupled with semiconductor devices only in integrated circuits
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- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Konstantstrom-Schaltung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer aus GB-PS 14 57 587 bekannten Konstantstrom-Schaltung
dieser Art wird eine Gegenvorspannung zwischen
der Source-Elektrode und dem Substrat angewendet, um den
Drain-Strom relativ konstant zu halten. Die Stromstärke
ist dabei von mehreren Parametern abhängig, z. B. von der
Schwellspannung des Transistors, der Vorsorgungsspannung
und der Gegenvorspannung, so daß es in der Praxis schwierig
ist, mit dieser Schaltung eine hochkonstante Stromquelle
zu schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit auf einer
kleinen Chipfläche realisierbaren Mitteln eine Konstantstrom-Schaltung
mit möglichst kleiner Abhängigkeit des abzugebenden
Konstantstroms von Schwankungen der Versorgungsspannung
zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Schaltung wird eine sehr hochkonstante
und von Störeinflüssen unabhängige Konstantstromquelle
realisiert, ohne daß zusätzliche Bauelemente, wie
z. B. eine Zenerdiode oder hochohmige Diffusionswiderstände
erforderlich sind. Darüber hinaus sieht die Erfindung Schalteinrichtungen
vor, die für die Schaltintegration sehr gut
geeignet sind und die keine zusätzlichen Verfahrensschritte
oder Änderungen erfordern.
Vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild, das den Aufbau der erfindungsgemäßen
Konstantstrom-Schaltung darstellt;
Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung des Prinzips der Erfindung;
Fig. 3 ein Schaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung;
Fig. 4A und 4B Schaltbilder von weiteren bevorzugten Ausführungsbeispielen
der Erfindung sowie ein Diagramm zur Erläuterung
der darin ablaufenden Vorgänge;
Fig. 5A und 5B Schaltbilder eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung;
Fig. 6 ein Schaltbild eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung und
Fig. 7A und 7B ein Blockschaltbild und ein Schaltbild einer
weiteren Verbesserung der erfindungsgemäßen Konstantstrom-Schaltung.
Anhand von Fig. 1 wird nun ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Konstantstrom-Schaltung beschrieben.
Dabei sind Klemmen 17 und 18 mit Potentialquellen niedriger Impedanz
verbunden, wie etwa Stromversorgungsklemmen od. dgl. Zwischen
den Klemmen 17 und 18 ist eine erste Reihenschaltung 11
aus l FETs, eine zweite Reihenschaltung 12 aus m FETs und eine
dritte Reihenschaltung 13 aus n FETs geschaltet, wobei l, m und
n voneinander verschiedene positive ganze Zahlen sind. Eine Stromquellenschaltung
14 gibt einen Strom ab, der der Summe der Ströme
entspricht, die größenmäßig durch die erste und dritte Reihenschaltung
11 bzw. 13 fließt. Eine Stromquelle 15 gibt an ihrer
Ausgangsklemme 16 einen Strom ab, der der Differenz zwischen dem
durch die zweite Reihenschaltung 12 fließenden Strom und dem Ausgangsstrom
der Stromquelle 14 entspricht.
Anhand von Fig. 2 wird nun das Prinzip der Betriebsweise der
oben beschriebenen Konstantstrom-Schaltung näher erläutert. Im
allgemeinen kann die Strom-Spannungs-Kennlinie eines im gesättigten
Bereich arbeitenden FET durch die folgende Gleichung dargestellt
werden:
wobei die Steilheit
I d der Drainstrom
des FET, V t die Schwellenwertspannung, W die Breite des Kanals
des FETs, L die Länge des Kanals, t OX die Dicke des Gatefilms,
ε OX die Dielektrizitätskonstante des Gatefilms und µ die Beweglichkeit
der Träger im Kanalbereich kennzeichnet.
Es wird nun angenommen, daß bezüglich der in Abhängigkeit von
der ersten bis dritten Reihenschaltung 11 bis 13 in Fig. 1 fließenden
Ströme quadratische Kurven, die üblicherweise durch die
obige Gleichung 1 dargestellt werden, in drei verschiedenen Formen
wie folgt erhalten wurden.
y₁=a₁ (b₁ x-C)² (2)
y₂=a₂ (b₂ x-C)² (3)
y₃=a₃ (b₃ x-C)₂ (4)
Der Einfachheit halber wird die Konstante C bezüglich der Schwellenwertspannung
bei allen drei Gleichungen gleich gewählt.
Die Differenz Y₁ zwischen den Gleichungen (2) und (3) ergibt:
Y₁=y₁-y₂=(a₁b₁²-a₂b₂²)x²-2C (a₁b₁-a₂b₂) x+C-² (a₁-a₂) (5)
In ähnlicher Weise ergibt die Differenz Y₂ zwischen den Gleichungen
(3) und (4):
Y₂=y₂-y₃=(a₂b₂²-a₃b₃²)x²-2C (a₂b₂-a₃b₃) x+C-² (a₂-a₃) (6)
Die Bedingungen dafür, das Y₁ und Y₂ lineare Funktionen der
Variablen x darstellen, sind wie folgt:
A₁b₁²=a₂b₂² (7)
a₂b₂²=a₃b₃² (8)
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, so wird die Differenz Y
zwischen den Gleichungen (5) und (6) durch die folgende Gleichung
dargestellt:
Y=Y₁-Y₂=-2C (a₁b₁-2a₂b₂+a₃b₃) x+C² (a₁+a₃-2a-₂) (9)
Damit die Gleichung (9) nicht von der Variablen x abhängig ist,
ist es erforderlich, daß die folgende Bedingung erfüllt ist:
a₁b₁-2a₂b₂+a₃b₃=0 (10)
Unter der Annahme, daß die Bedingungen (7), (8) und (10) gleichzeitig
erfüllt sind, ist die Differenz Y damit wie folgt invariabel:
Y=C² (a₁+a₃-2a₂) (11)
In der Fig. 2 sind die Kurven 22, 23 und 24, die den Gleichungen
(2), (3) und (4) entsprechenden, quadratische Kurven. Unter der
durch die Gleichung (7) dargestellten Bedingungen, bei der der quadratische
Ausdruck gleich Null wird, wird die Differenz zwischen den
Gleichungen (2) und (3) durch eine gerade Linie 25 dargestellt. Unter
der durch die Gleichung (8) dargestellten Bedingungen, bei der
der quadratische Ausdruck gleich Null wird, wird in gleicher Weise
die Differenz zwischen den Gleichungen (3) und (4) durch eine gerade
Linie 26 dargestellt. Der senkrechte Abstand zwischen den geraden
Linien 25 und 26, d. h. die Differenz zwischen den Gleichungen
(9) und (10), ist durch eine horizontale gerade Linie 27 gegeben
unter der Bedingung gemäß Gleichung (10), bei der der lineare
Ausdruck gleich Null wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, das nach der
oben beschriebenen Betriebsweise arbeitet, ist in Fig. 3 dargestellt.
Die Betriebsweise dieses bevorzugten Ausführungsbeispiels wird nun
anhand von Fig. 3 näher erläutert. Dabei weisen die zu den in Fig.
1 dargestellten gleichen Bauteile die gleichen Bezugszeichen auf.
In einer ersten Reihenschaltung 11, in der l FETs 111, 112, . . . und
113 in Reihe geschaltet sind, wobei ihre Gate-Elektroden jeweils
mit den entsprechenden Drain-Elektroden kurzgeschlossen sind, haben
die entsprechenden Feldeffekttransistoren die gleiche Konfiguration
und der durch jeden FET fließende Strom wird durch die folgende
Gleichung dargestellt:
In gleicher Weise sind in einer zweiten Reihenschaltung
12 m FETs 121, 122 . . . und 123 in Reihe geschaltet, wobei
ihre Gate-Elektroden mit den entsprechenden Drain-Elektroden
kurzgeschlossen sind, die entsprechenden FETs die gleiche
Konfiguration aufweisen und der durch jeden FET fließende
Strom durch die folgende Gleichung gegeben ist:
In ähnlicher Weise sind in einer dritten Reihenschaltung 13
n FETs 131, 132, . . . und 133 in Reihe geschaltet, wobei ihre
Gate-Elektroden mit den entsprechenden Drain-Elektroden kurzgeschlossen
sind, die entsprechenden FETs die gleiche Konfiguration
aufweisen und der durch jeden FET fließende Strom durch die folgende
Gleichung gegeben ist:
Wenn eine Spannung V DD zwischen den Klemmen 17 und 18 anliegt,
so erfüllen die Gate-Source-Spannung V G 1, V G 2 und V G 3 der
FETs in den entsprechenden Reihenschaltungen 11 bis 13 und
die Spannung V DD die durch die folgende Gleichung gegebene
Beziehung:
l · V G 1=m · V G 2=n · V G 3 (15)
Entsprechend den oben beschriebenen Differenzen Y₁ und Y₂
gemäß Gleichung (5) und (6) ergeben sich die folgenden Gleichungen:
Io₁=Id₁-Id₂ (16)
Io₂=Id₂-Id₃ (17)
In ähnlicher Weise ergibt sich die Differenz gemäß Gleichung
(9) in entsprechender Weise:
Io=Io₁-Io₂=Id₁+Id₃-2Id₂ (18)
Bezüglich der Schaltungskonstruktionen kann in anderen Worten
eine Schaltung mit im wesentlichen der gleichen Aufgabe wie das
oben genannte Prinzip der Betriebsweise durch eine Schaltungskonstruktion
realisiert werden, bei der ein doppelt so großer Strom,
wie er durch die zweite Reihenschaltung fließt, von der Summe der
Ströme subtrahiert wird, die durch die erste und dritte Reihenschaltung
fließen.
In Fig. 3 stellt ein FET 141 eine Stromquelle dar, der einen
Ausgangsstrom liefert, der von dem durch die erste Reihenschaltung
11 fließenden Strom Id₁ abhängig ist. Das Verhältnis des Ausgangsstroms
des FET 141 zum Strom Id₁ wird bestimmt durch das Verhältnis
der Konfigurationen des FET 141 und der die erste Reihenschaltung
11 bildenden FETs 111, 112, . . . und 113, d. h. das Konfigurationsverhältnis
der Kanalbereiche, wie es durch β in Gleichung
(1) gegeben ist. Der Einfachheit halber wird das Verhältnis zwischen
den β 's gleich 1 gewählt. In gleicher Weise liefert ein
FET 142 einen Strom, der dem durch die dritte Reihenschaltung
13 fließenden Strom Id₃ entspricht, und an einem Verbindungspunkt
143 werden die Ströme Id₁ und Id₃ addiert. Andererseits liefert
ein FET 151 einen Ausgangsstrom, der von dem durch die zweite Reihenschaltung
12 fließenden Strom Id₂ abhängig ist. Der FET 151 hat
ein Konfigurationsverhältnis bezüglich des Leitwerts β, das doppelt
so groß ist wie das der die zweite Reihenschaltung 12 bildenden
FETs 121, 122, . . . und 123 (d. h., das Verhältnis zwischen den
β 's ist gleich 2). Damit ist der Ausgangsstrom des FET 151 im wesentlichen
gleich 2 Id₂. Die FETs 161 und 162 sind gegenüber den
anderen FETs in Fig. 5 vom entgegengesetzten Leitungstyp und der
am Verbindungspunkt 143 aufaddierte Summenstrom aus Id₁+Id₃
wird durch die Stromspiegelschaltung invertiert, die durch die
FETs 161 und 162 gebildet wird. Die Summe dieses invertierten Stromes
minus (Id₁+Id₃) und des Stromes Id₂ vom FET 151, d. h. ein
Strom 2Id₂-(Id₁+Id₃), fließt durch einen FET 163, so daß an
einer Ausgangsklemme 16 ein durch eine aus den FETs 163 und 164
gebildete Stromspiegelschaltung invertierter Ausgangsstrom Io, d. h.
ein Strom Id₁+Id₃-2Id₂ abgenommen werden kann.
Setzt man die Gleichungen (12), (13), (14) und (15) in die Gleichung
(18) ein, so ergibt sich die folgende Gleichung:
Wird die Gleichung (19) partiell nach der Variablen V DD
differenziert, so ergibt sich die folgende Gleichung:
Damit der Ausgangsstrom Io nicht von der Veränderlichen V DD
abhängig ist, ist es lediglich erforderlich, daß der Wert der
Gleichung (20) unabhängig vom Wert von V DD gleich Null wird. Dies
bedeutet, daß die notwendige Bedingung darin besteht, daß die folgenden
Gleichungen gleichzeitig erfüllt werden:
Die durch die Gleichung (21) gegebene Bedingung entspricht den
durch die Gleichungen (7) und (8) gegebenen Bedingungen und die
durch die Gleichung (22) entspricht der durch die Gleichung (10)
dargestellten Bedingungen. Aus den obigen Gleichungen (21) und (22)
kann die folgende Beziehung abgeleitet werden:
Setzt man die Gleichung (23) in die Gleichung (19) ein, so ergibt
sich die folgende Beziehung:
Damit ist bewiesen, daß Io nicht von der Stromversorgungsspannung
V DD abhängig ist. Die Gleichungen (23) und (24) sind Grundgleichungen
zur Bestimmung der Parameter der entsprechenden Elemente
in der erfindungsgemäßen Konstantstrom-Schaltung. Durch Verändern
der Gleichung (23) ist das Stromverhältnis (Id₁ : 2Id₂ : Id₃)
zwischen der ersten, zweiten und dritten Stromquelle bestimmt
durch:
Es wird nun ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Konstantstrom-Schaltung
gegeben, das auf der Basis der obigen Grundgleichungen
praktisch durchgeführt wurde. Dies wird anhand von Fig. 4 näher
erläutert. Dabei sind wieder gleiche Bauteile wie in Fig. 3 mit
den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Bei dem in Fig. 4
dargestellten Beispiel betragen die Parameter l =1, m =2 und
n =3. Damit wird die Gleichung (23) entsprechende Bedingungsgleichung
gleich:
In entsprechender Weise wird ein Ausgangsstrom Io durch die
folgende Gleichung gegeben:
Io = β₁V T 2 (24′)
Unter der oben beschriebenen Bedingung nimmt der durch die
obige Gleichung (16) dargestellte Strom Io₁ die folgende lineare
Form an:
Auch der durch die Gleichung (17) dargestellte Strom Io₂
nimmt die folgende lineare Form an:
Die entsprechenden geraden Linien, die den Gleichungen (16′)
und (17′) entsprechen, sind in Fig. 4B mit entsprechenden Bezugszeichen
251 bzw. 261 versehen. Diese geraden Linien entsprechen
den geraden Linien 25 bzw. 26 in Fig. 2, auf die bei der Erklärung
der Betriebsweise Bezug genommen wurde. Bei einer praktischen
FET-Schaltung gelten die Gleichungen (12), (13) und (14) nur für
Gate-Source-Spannungen V G 1, V G 2 und V G 3, die größer sind als die
Schwellenwertspannung V T . Bei Gate-Source-Spannungen, die
kleiner sind als die Schwellenwertspannung V T , werden die Ströme
Id₁, Id₂ und Id₃ gleich Null. Damit folgen die durch die geraden
Linien 251 und 261 dargestellten Ströme Io₁ und Io₂ im Falle einer
praktischen Schaltung den durchgezogenen Kurven 51 und 61 in Fig.
4B. Der durch die Kurve 51 dargestellte praktische Strom Io₁
folgt einer geraden Linie bei einer Stromversorgungsspannung von
V DD ≧2V T und der durch die Kurve 61 dargestellte praktische Strom
Io₂ folgt einer geraden Linie bei einer Stromversorgungsspannung
von V DD ≧3V T . Zusätzlich folgt der praktische Ausgangsstrom
Io, wie es durch eine gestrichelte Linie 71 dargestellt ist, bei
einer Stromversorgungsspannung von V DD ≧3V T einer horizontalen
geraden Linie 271 entsprechend Gleichung (24). Wenn damit FETs
mit einer Schwellenwertspannung von V T =1V verwendet werden,
so kann eine Konstantstrom-Quelle vorgesehen werden, die einen
Konstantstrom im Bereich der Stromversorgungsspannung von V DD ≧3V
liefern kann. Zusätzlich wurde bewiesen, daß für die Werte
β₁=5×10-6 (A/V 2), b₂=20×10-6 (A/V 2) und β₃=45×10-6 (A/V 2)
ein Strom Io=5 µA an der Klemme 16 erhalten werden kann. Damit
kann mit sehr kleinen Bauelementen, wie sie durch die Werte β₁, β₂
und β₃ gekennzeichnet sind, ein sehr geringer Konstantstromwert
erhalten werden.
Anhand von Fig. 5 wird nun ein weiteres Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Konstantstrom-Schaltung beschrieben.
Dabei sind wieder die gleichen Bauteile wie in Fig. 3 mit den
gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Mit dem Bezugszeichen 200
ist eine Spannungsteilerschaltung zum Teilen einer Spannung zwischen
den Eingangsklemmen 17 und 18 gekennzeichnet. Beispielsweise
sind die Details der Spannungsteilerschaltung 200 in Fig. 5B
dargestellt. Das Bezugszeichen 201 kennzeichnet eine Spannungsversorgungsklemme
zur Zuführung einer ersten Vorspannung, die
dadurch erhalten wird, daß die zwischen den beiden Klemmen
17 und 18 anliegende Spannung geteilt wird. Bei dem in Fig. 5B
dargestellten Beispiel wurde ein Spannungsteilungsfaktor A mit
1 : 4 gewählt. Auch das Bezugszeichen 202 kennzeichnet eine Spannungsversorgungsklemme
zur Zuführung einer zweiten Vorspannung,
wobei bei dem in Fig. 5B dargestellten Beispiel der Spannungsteilungsfaktor
B mit gewählt wurde. Das Bezugszeichen 203 kennzeichnet
eine Spannungsversorgungsklemme zur Zuführung einer dritten
Vorspannung, wobei bei dem in Fig. 5B dargestellten Beispiel der
Spannungsteilungsfaktor C mit 3 : 4 gewählt wurde.
Wenn eine Stromversorgungsspannung V DD zwischen den Klemmen
17 und 18 anliegt, so wird von einer ersten Stromquelle, die aus
einem mit der ersten Vorspannung vorgespannten FET 141 besteht,
ein Strom Id₁ von einer zweiten Stromquelle, die aus einem mit
der zweiten Vorspannung vorgespannten FET 151 besteht, ein Strom
Id₂ und von einer dritten Stromquelle, die aus einem mit der
dritten Vorspannung vorgespannten FET 143 besteht, abgenommen:
Auf der Basis der Gleichungen (25), (26) und (27) ergibt sich
ein Ausgangsstrom Io an der Klemme 16 wie folgt:
Aus der obigen Gleichung ergibt sich, daß die Bedingung, daß
der Ausgangsstrom Io unabhängig von der Variablen V DD ist, durch
die Beziehung
erfüllt ist, woraus sich die folgenden
beiden Bedingungen ableiten lassen:
β₁A²+β₃C²-β₂B²=0 (29)
β₁A+β₃C-β₂B=0 (30)
Aus den Gleichungen (29) und (30) ergeben sich die Beziehungen
zwischen β₁, β₂ und β₃ wie folgt:
Setzt man Gleichung (31) in Gleichung (28) ein, so ergibt sich
die folgende Beziehung:
Daraus ist offensichtlich, daß auch bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der an der Klemme 16 abgenommene Ausgangsstrom
Io nicht von der Stromversorgungsspannung V DD abhängig ist. Die
Gleichungen (31) und (32) stellen Grundgleichungen zur Bestimmung
der Parameter der entsprechenden Bauelemente gemäß dem in Fig. 5
dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Konstantstrom-Schaltung dar. Aus Gleichung (31) wird das
Stromverhältnis zwischen erster, zweiter und dritter Stromquelle
wie folgt berechnet:
Im Falle der beispielsweise dargestellten Spannungsteilerschaltung
in Fig. 5B nehmen die Spannungsteilerfaktoren die Werte
an. Werden diese numerischen Werte in Gleichung
(32) eingesetzt, so erhält man:
Wenn β₁=60×10-6 (A/V²) gewählt wird, so ergeben sich die
Werte β₂=60×10-6 (A/V²) und b₃=20×10-6 (A/V²). Wenn
V T =1 V gewählt wird, so kann damit ein Strom Io=10 µA abgenommen
werden.
Es sollte hier angemerkt werden, daß Gleichung (33) praktisch
gleich der Gleichung (23′) ist. Die Faktoren A, B und C in Gleichung
(33) sind nämlich jeweils gleich in ihrem Verhältnis zu
und es ergibt sich aus Gleichung (33) die Gleichung
(23′), indem man A, B und C durch ersetzt. In ähnlicher
Weise sind die Faktoren l, m und n in Gleichung (23′) entsprechend
gleich in ihrem Verhältnis den Faktoren und und
es ergibt sich damit auch aus Gleichung (23′) die Gleichung (33),
indem l, m und n in Gleichung (23′) durch ersetzt werden.
Anhand von Fig. 6 wird nun eine weitere bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Allgemein ist eine aus komplementären
FET-Bauelementen zusammengesetzte integrierte Schaltung durch
die Tatsache gekennzeichnet, daß der Leistungsverbrauch selbst dann,
wenn eine Stromversorgungsspannung angelegt ist, sehr gering ist,
wenn die Schaltung sich nicht in Betrieb befindet. So ist es beispielsweise
in einem System möglich, bei dem eine Operation eines
A/D-Wandlers durch einen Mikrocomputer gesteuert wird, den Leistungsverbrauch
in einer Analogschaltung, wie etwa einem A/D-Wandler
oder dgl. durch Vorsehen einer Schaltungseinrichtung zu vermindern,
bei der eine Konstantstrom-Schaltung einen Konstantstrom liefert,
wenn der A/D-Wandler sich entsprechend einem Steuersignal
vom Mikrocomputer im Betriebszustand befindet, die Konstantstrom-Schaltung
jedoch die Zuführung des Konstantstroms unterbricht, wenn
der A/D-Wandler sich außer Betrieb befindet. In Fig. 6 ist mit dem
Bezugszeichen 103 eine Steuerklemme gekennzeichnet und ein an diese
Klemme 103 angelegtes Steuersignal wird invertiert und einer
Impedanzwandlung durch eine Inverterschaltung 100 unterzogen,
die aus den komplementären FETs 101 und 102 gebildet wird, und
das Ausgangssignal wird am Punkt 17 abgegeben. Wenn die Konstantstrom-Schaltung
in einen Betriebszustand gebracht wird, so wird
der FET 101 eingeschaltet, so das der Punkt 17 ein Potential
aufweist, das durch das Spannungsteilungsverhältnis der Impedanz
der Konstantstrom-Schaltung, vom Punkt 17 aus gesehen, zur Impedanz
des FET 101 bestimmt wird. Obwohl dieses Potential am
Punkt 17 kaum konstant gehalten werden kann, kann der Konstantstrom-Schaltungsabschnitt
einen stabilen Konstantstrom an seiner
Ausgangsklemme 16 über einen weiten Bereich der Spannungsänderung
am Punkt 17 hinweg liefern, wie es bereits oben beschrieben wurde.
Wenn andererseits die Konstantstrom-Schaltung außer Betrieb gesetzt
wird, so wird der FET 101 gesperrt und der FET 102 eingeschaltet,
so daß kein Strom durch irgendeines der Bauelemente
in der Konstantstrom-Schaltung fließt. Dadurch wird die Zuführung
eines Stromes von der Ausgangsklemme 16 unterbrochen.
Im nachfolgenden werden weitere Verbesserungen der erfindungsgemäßen
Konstantstrom-Schaltung beschrieben. Wenn bei den in den
Fig. 4 und 5 beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispielen der
Erfindung die zwischen den Klemmen 17 und 18 anliegende Eingangsspannung
(beispielsweise eine Stromversorgungsspannung) extrem
hoch werden sollte, so nehmen die durch die entsprechenden Reihenschaltungen
fließenden Ströme Id₁, Id₂ und Id₃ stark zu, wie es
in Fig. 2 bei den Kurven 22, 23 und 24 dargestellt ist. Damit
besteht bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen in Fig. 4 und
5 die Möglichkeit, die Genauigkeit des Konstantstromwertes herabzusetzen,
wenn eine hohe Eingangsspannung anliegt.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine
Schaltung vorgesehen, in der bei Zunahme der Eingangsspannung die
Zunahme der praktisch der Konstantstrom-Schaltung gemäß der Erfindung
zugeführten Spannung unterdrückt werden kann, die Stabilität
der Schaltung verbessert und auch eine Zunahme des Leistungsverbrauchs
unterdrückt wird. In Fig. 7A ist mit dem Bezugszeichen 10
eine erfindungsgemäße Konstantstrom-Schaltung bezeichnet, wie sie
in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Das Bezugszeichen 300 bezeichnet
einen Widerstand und das Bezugszeichen 400 eine zusätzliche Eingangsklemme.
Wenn die Eingangsspannung zunimmt, so steigt aufgrund
der Einfügung des Widerstands 300 eine daran abfallende Spannung an,
so daß der durch die Reihenschaltung in der Konstantstrom-Schaltung
10 fließende Strom von der quadratischen Kennlinie abweicht und sich
der linearen Kennlinie annähert. Folglich kann eine abrupte Zunahme
des Stroms unterdrückt und aufgrund der Unterdrückung des Stroms
durch die Reihenschaltung die Genauigkeit des Ausgangsstroms verbessert
werden.
Der gleiche Vorteil ergibt sich auch bei dem in Fig. 7B dargestellten
verbesserten Ausführungsbeispiel, bei dem ein Widerstand
300′ zwischen der Eingangsklemme 17 der Spannungsteilerschaltung
200 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und der zusätzlichen Eingangsklemme
400 eingefügt ist.
Wenn die Spannung am Punkt 17 in den Fig. 7A und 7B mit
V DD , gegeben ist und das Symbol gemäß den Gleichungen (15) und
(25), (26) und (27) durch das Symbol V DD , ersetzt wird, so ist
leicht zu verstehen, daß die Betriebsweise der Konstantstrom-Schaltung
sich selbst nicht wesentlich ändert.
Da der durch den Widerstand 300 in Fig. 7A fließende Strom
im allgemeinen größer als der durch den entsprechenden Widerstand
300′ in Fig. 7B fließende Strom, kann der Widerstand 300 in Fig.
7A einen kleineren Widerstandswert haben, so daß die Schaltung
in Fig. 7A als integrierte Schaltung besser realisierbar ist.
Wie bereits oben beschrieben wurde, sieht die erfindungsgemäße
Konstantstrom-Schaltung Mittel zur Zuführung eines kleinen Konstantstromes
gegenüber einem weiten Veränderungsbereich der Stromversorgungsspannung
vor. Darüber hinaus sind bei einer Realisierung
dieser Schaltung in Form einer integrierten Schaltung Widerstände
mit hohem Widerstandswert nicht erforderlich und es werden lediglich
solche aktiven Bauelemente bei der Schaltungsintegration verwendet,
die nur eine kleine Fläche benötigen. Darüber hinaus sieht
die Erfindung Schaltungseinrichtungen vor, die für die Schaltungsintegration
sehr geeignet sind und die keine zusätzlichen Verfahrensschritte
oder Änderungen erfordern. Damit weist die Erfindung
einen großen Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik auf.
Claims (4)
1. Konstantstrom-Schaltung mit einer Vorspannschaltung
zum Erzeugen eines Steuerpotentials, einer vom Steuerpotential
angesteuerten Stromquelle und einer aus dem Strom der
Stromquelle den konstanten Ausgangsstrom erzeugenden Ausgangsschaltung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannschaltung
(11, 12, 13; 200) drei verschiedene Steuerpotentiale
A, B, C erzeugt, daß drei Stromquellen (141, 142,
151) vorgesehen sind, die von jeweils einem der drei Steuerpotentiale
angesteuert sind und entsprechend verschiedene
Ströme erzeugen, und daß die Ausgangsschaltung (143, 161,
162) den Konstantstrom durch Summieren der Ströme der ersten
und dritten Stromquelle (141, 143) und Abziehen des Stroms
der zweiten Stromquelle (151) erzeugt.
2. Konstantstrom-Schaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorspannschaltung (11,
12, 13) aus drei Reihenschaltungen aus unterschiedlichen
Anzahlen (l, m, n) von als Diode geschalteten Feldeffekttransistoren
(111 bis 113; 121 bis 123; 131 bis 133) besteht, die parallel
zueinander an eine gemeinsame Versorgungsspannung
(17, 18) geschaltet sind.
3. Konstantstrom-Schaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorspannschaltung
(200) aus einer Reihenschaltung von als Dioden geschalteten
Feldeffekttransistoren besteht, an deren Verbindungspunkten
(201, 202, 203) die verschiedenen Steuerpotentiale A, B,
C abgegriffen werden.
4. Konstantstrom-Schaltung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste,
zweite und dritte Stromquelle (141, 151, 143) so ausgebildet
sind, daß die von ihnen in Abhängigkeit von den zugehörigen
Steuerpotentialen A, B, V erzeugten Ströme sich
wie
B (B-C) : A (A-C) : A (A-B)verhalten.
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