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DE2941090A1 - Hoehenverstellbare lafette - Google Patents

Hoehenverstellbare lafette

Info

Publication number
DE2941090A1
DE2941090A1 DE19792941090 DE2941090A DE2941090A1 DE 2941090 A1 DE2941090 A1 DE 2941090A1 DE 19792941090 DE19792941090 DE 19792941090 DE 2941090 A DE2941090 A DE 2941090A DE 2941090 A1 DE2941090 A1 DE 2941090A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gun barrel
gun
held
housing
mount
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792941090
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard 7530 Pforzheim Lechner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
Priority to DE19792941090 priority Critical patent/DE2941090A1/de
Publication of DE2941090A1 publication Critical patent/DE2941090A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/24Elevating gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Höhenverstellbare Lafette.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine höhenverstellbare Lafette zur Aufnahme eines Geschützrohres für Fahrzeuge, das höhen-und seitenrichtbar auf einem schwenkbar am Fahrzeugaufbau angeordneten teleskopierbaren Standzylinder gehalten und unter Zwischenschaltung einer die Höhenverschwenkung begrenzenden Einrichtung am Lafettengestell angelenkt ist.
  • Aus der DE-AS 10 12 221 ist ein heb- und senkbares Geschütz für einen Panzerwagen bekannt, das höhen- und seitenrichtbar am Fahrzeug gehalten ist. Zur Vermeidung einer Beschädigung des Fahrzeuges und Verletzung des Bedienenden beim Abschuß durch einen nach hinten gerichteten Feuerstrahl liegen in der Feuerstellung des Geschützes die Gasaustrittsöffnungen in jeder möglichen Richtstellung des Rohres oberhalb der das Geschütz aufnehmenden Fahrzeugöffnung, nahe dem öffnungsrand, so daß der Feuerstrahl über die Wandung des Fahrzeuges abgeleitet wird. Damit diese Geschützstellung beim Höhenrichten begrenzt werden kann und der Feuerstrahl nicht ins Innere des Fahrzeuges geleitet wird, ist eine Sperre in der Einrichtung zum Höhenrichten vorgesehen, wodurch der Schwenkwinkel des Geschützrohres unabhängig von seiner Feuerhöhenstellung immer in ein und derselben Position begrenzt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Begrenzung der Höhenverschwenkung eines Geschützrohres zu schaffen, durch die Beschädigungen des Fahrzeuges durch einen Feuer strahl oder durch das Geschoß selbst vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Weitere Merkmale enthalten die Unteransprüche.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß in Abhängigkeit von der Feuerhöhenstellung des Geschützrohres eine automatische Korrektur und eine vertikale Begrenzung des Schwenkwinkels des Geschützrohres erfolgt. Hierdurch kann der nach hinten austretende Feuerstrahl oder das nach vorne abgefeuerte Heschoß das Fahrzeug nicht treffen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Lafette mit Geschützrohr mit schematischer Darstellung der einzelnen Stellungen, und Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Lafettenuntergestells.
  • Am Boden 1 eines nicht näher dargestellten Fahrzeuges ist eine Lafette 2 gehalten, die ein Geschützrohr 3 trägt. Die Lafette 2 umfasst eine Hebe- und Schwenkeinrichtung 4 zur Feuerhöheneinstellung, Einrichtungen zum Höhen- und Seitenrichten und eine die Höhenverschwenkung des Geschützrohres 2 begrenzende Einrichtung 5, die als Kulisse 12, 14 ausgebildet ist. Die Lafette 2 weist einen Standzylinder 6 mit teleskopartig ineinander verschiebbaren Rohren auf, die den Fuß der Lafette 2 bilden und der am Fahrzeugboden 1 um eine horizontale Achse schwenkbar angelenkt ist. Mit dem Standzylinder 6 ist eine Waffenaufnahme 7 (Fig. 2) verbunden, in der das Geschützrohr 3 gehalten und um eine horizontale Achse 8 (Fig. 1) höhenverschwenkbar gelagert ist.
  • Das Festsetzen des Geschütz rohres 3 in seinen Feuerhöhenstellungen erfolgt über eine Gasfeder, die im Standzylinder 6 angeordnet ist. Die Ausfahrlänge der Gasfeder erfolgt durch eine äußere Beeinflußung, z.B. durch einen Schalter, in der Weise, daß sie in jeder Stellung blockierbar ist.
  • Uber eine am Fahrzeugaufbau 9 angelenkte Schwinge 10 ist unter Zwischenschaltung der Einrichtung 5 die Lafette 2 um eine horizontale Achse ,1 schwenkbar. Diese Einrichtung 5 ist als Kulisse ausgebildet und umfasst Ausnehmungen 14 in einem Gehäuse 18, Kulissensteine 12 und einen Kulissenhebel 13. Der Kulissenhebel 13 ist an der Lafette 2 schwenkbar um eine horizontale Achse 15 gehalten Dieser Hebel 13 ist mit dem Gehäuse 18 verbunden, in dem die Ausnehmungen 14 vorgesehen sind, mit denen die Kulissensteine 12 in Wirkverbindung stehen.
  • Die Schwinge 10 umfasst zwei Arme, wobei jeder Arm an seinem freien Ende einen Kulissenstein 12 trägt.
  • Das Geschützrohr 3 ist in seiner Aufnahme im Standzylinder 6 in einem Winkelbereich von max. 900 horizontal drehbar gehalten, wobei jeweils von der Mittellängsachse des Fahrzeuges zu jeder Seite ein Drehwinkel von 450 möglich ist.
  • Damit der Kulissenhebel 13 diese Drehbarkeit nicht behindert, ist dieser am Gehäuse 18 um eine vertikale Achse 16 schwenkbar angeordnet. Endseitig ist der Hebel 13 gelenkig an einem Zwischenhebel 17 gehalten, über den das Geschützrohr 3 bei 24 wiederum mit der Kulisse verbunden ist. Die Kulissensteine 12 sowie die Ausnehmungen 14 im Gehäuse 18 weisen eine die Begrenzung der Schwenkstellungen des Geschützrohres 3 steuernde Formgebung 19 auf. Der Schwenkwinkel des Geschützrohres 3 wird in jeder Höhenstellung auf ein eine Beschädigung des Fahrzeuges vermeidendes Maß begrenzt. Das heißt, das Geschützrohr 3 ist nur unter einem solchen Winkel anstellbar, daß der Feuerstrahl nicht auf das Fahrzeugheck auftrifft und das Geschoß nicht gegen den Fahrzeugbug geschossen wird.
  • Die Kulissensteine 12 sind jeweils fest mit den Armen der Schwinge 10 verbunden, so daß sich beim Hochbewegen des Rohres 3 über die Lafette 2 der Anstellwinkel 6 , unter dem der Kulissenstein 12 an den Armen der Schwinge 10 gehalten ist, bis zur Endstellung auf Winkels verringert. Hierdurch wird erreicht, daß in Abhängigkeit von der Feuerhöhenstellung des Geschützrohres 3 der SchwenkwinkelQ(begrenzt ist, begrenzt ist, d.h., daß der Schwenkwinkelo( mit steigender Feuerhöhenstellung größer wird.
  • Die Konturen 19 der Ausnehmungen 14 sind in Abängigkeit vom Fahrzeug, für das die Lafette 2 bestimmt ist, wählbar. Auch kann durch den Verlauf der unteren Seitenfläche 22 zur oberen Seitenfläche 23 z.B. der Schwenkwinkel nach oben hin größer sein als nach unten hin, oder der Schwenkwinkel nach oben hin kleiner sein als nach unten.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung der Lafette 2 ist folgende. Wie Fig. 1 in der Pos. A zeigt, nimmt das s.eschützrohr 3 eine untere Verladestellung ein. In dieser Stellung ist das Rohr 3 verriegelt. Der Kulissenstein 12 stützt sich mit seinen Enden 20, 21 an den Seiten 22, 23 der Ausnehmung 14 im Gehäuse 18 ab.
  • Beim Höhenverstellen des Rohres 3 in die Feuerstellung B nimmt die Kulisse die Pos. M ein. Das Geschützrohr 3 ist in seinen möglichen Schwenkstellungen in Richtung 27 nach oben und in Richtung 26 nach unten strichpunktiert dargestellt.
  • In der unteren Stellung B' des Rohres 3 stützen sich die Kulissensteine 12 mit ihren Flächen 21 an den oberen Seitenflächen 23 der Ausnehmung 14 ab, wodurch das Rohr 3 in seiner Schwenkbewegung in Richtung 28 begrenzt wird. Bei der Schwenkbewegung des Rohres 3 aus der oberen Stellunq B" in Richtung 29 aufwärts erfolgt die Begrenzung des Schwenkwinkels durch Anlage der unteren Seitenflächen 22 der Ausnehmungen 14 an den Flächen 20 der Kulissensteine 12.
  • Leerseite

Claims (6)

  1. Patentansprüche Höhenverstellbare Lafette zur Aufnahme eines Geschützrohres für Fahrzeuge, das höhen- und seitenrichtbar auf einem schwenkbar am Fahrzeugaufbau angeordneten teleskopierbaren Standzylinder gehalten und unter Zwischenschaltung einer die Höhenverschwenkung begrenzenden Einrichtung am Lafettengestell angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (5) eine Kulisse (12, 14) umfasst, durch die eine Begrenzung des Höhenrichtens des Geschützrohres (3) in Abhängigkeit von seiner Feuerhöhenstellung (A, B) erfolgt.
  2. 2. Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse Ausnehmungen (14) in einem Gehäuse (18) zur Abstützung von verstellbar über eine Schwinge (10) gehaltene Kulissensteine (12) umfasst.
  3. 3. Lafette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (10) über eine horizontale Achse (11) am Fahrzeugaufbau (9) angelenkt ist und zwei Arme umfasst, die an ihren freien Enden jeweils die Kulissensteine (12) aufweisen, die in Wirkverbindung mit den Ausnehmungen (14) im Gehäuse (18) stehen.
  4. 4. Lafette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (18) mit einem Kulissenhebel (13) eine Einheit bildet, die auf einer horizontalen Achse (15) des Standzylinders (6) schwenkbar gehalten und mit dem Geschützrohr (3) über einen Zwischenhebel (17) verbunden ist.
  5. 5. Lafette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (17) mit dem Kulissenhebel (13) gelenkig verbunden ist.
  6. 6. Lafette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kulissenhebel (13) am Gehäuse (18) über eine lotrechte Achse (16) horizontal schwenkbar gehalten ist.
DE19792941090 1979-10-10 1979-10-10 Hoehenverstellbare lafette Withdrawn DE2941090A1 (de)

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DE2941090A1 true DE2941090A1 (de) 1981-04-23

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3644907A1 (de) * 1985-11-21 1989-01-12 Royal Ordnance Plc Geschuetzsysteme

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3644907A1 (de) * 1985-11-21 1989-01-12 Royal Ordnance Plc Geschuetzsysteme
DE3644907C2 (de) * 1985-11-21 1998-07-16 Royal Ordnance Plc Leichtgeschütz mit erhöhungsabhängiger Anhebung des Rohrwiegenendes

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Legal Events

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