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DE2940745A1 - Lumineszenz-anzeigeeinrichtung - Google Patents

Lumineszenz-anzeigeeinrichtung

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Publication number
DE2940745A1
DE2940745A1 DE19792940745 DE2940745A DE2940745A1 DE 2940745 A1 DE2940745 A1 DE 2940745A1 DE 19792940745 DE19792940745 DE 19792940745 DE 2940745 A DE2940745 A DE 2940745A DE 2940745 A1 DE2940745 A1 DE 2940745A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display device
pulse
voltage
displayed
luminescent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792940745
Other languages
English (en)
Inventor
Youichi Kobori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Futaba Corp
Original Assignee
Futaba Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Futaba Corp filed Critical Futaba Corp
Publication of DE2940745A1 publication Critical patent/DE2940745A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G3/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
    • G09G3/04Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes for presentation of a single character by selection from a plurality of characters, or by composing the character by combination of individual elements, e.g. segments using a combination of such display devices for composing words, rows or the like, in a frame with fixed character positions
    • G09G3/06Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes for presentation of a single character by selection from a plurality of characters, or by composing the character by combination of individual elements, e.g. segments using a combination of such display devices for composing words, rows or the like, in a frame with fixed character positions using controlled light sources

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
Bei Lumineszenz-Anzeigeeinrichtungen der einqangs genannten Art j st or, vorteilhaft, daß diese Einrichtungen mit einer geringen Spaimunq, mit geringem Stromverbrauch und guter Lichtausbeute betrieben werden können. Daher werden solche Anzeigeeinrichtungen in großem Umfang zur numerischen Anzeige oder zur Niveauanzeige in verschiedenen elektrischen oder akustischen Geräten, in Digitaluhren und in Kraftfahrzeugen verwendet. Solche Lumineszenz-Anzeigeeinrichtungen können dadurch betrieben werden, daß man lilrkt ronen, die von dci* Kathode abgegeben werden, wahlweise auf eine Vielzahl von Anoden auftreffen läßt, die mit einer luminesrrnten Schicht überzogen sind. Unter einer lumineszenten Schicht ist rjne Schicht zu verstehen, die bei Anregung Fluoreszenz oder Phosphoreszenz zeigt. Ein Phosphormaterial, das in der Phosphorr.rhicht einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung verwendet wird, ist ein ZnO; Zn-Phosphorinaterial, welches durch eine geringe Schwellenwertspannung, beispielsweise etwa 1 bis 2 V, angeregt wird. Das ZnO;Zn-Phosphormaterial hat die Eigenschaft, daß es Licht mit großer Helligkeit bei geringer Anregungsspannung abstrahlt. Die Lyncht farbe ist jedoch auf die Farbe grün begrenzt.
] in LiHiIe der Zeit hat sich ein Bedarf für Pliosphonuaterialien herausgestellt, die Licht anderer Farbe als grün abstrahlen können, wenn diese Materialien ähnlich wie das ZnO;Zn-Phosphormaterial mit langsamen Elektronen angeregt werden. Dazu hat man Phosphormaterial ien verwendet, bei denen eine geeignete Menge von In2O3 oder dgl. zu Y^o ,-Ku oder Y 0.,S ;Eu-Pho.<-,phormaterial hinzugegeben wird, welches Licht in roter Leuchtfarbe emittiert, wenn es durch langsame Elektronen angeregt wird. Eine Mischung
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aus ZnO und ZnS;Mn, Cl als Phosphormaterial strahlt gelbes Licht als Leuchtfarbe ab, wenn es durch langsame Elektronen erregt wird. Schließlich strahlt eine Mischung aus In2(-)3 m^^ ZnS;Ag blau als Leuchtfarbe ab, wenn diese Phosphormischung durch langsame Elektronen erregt wird.
Die Phosphormaterialien, die Licht einer anderen Farbe als das Licht dor ZnO;Zn-Phosphormatcrialien abgeben, werden bei l.iimincszenx-.Scliwcllenspannungcn angeregt, die sich von der Schwellenwertspannung für die ΖηΟ,'Ζη-Phosphormaterialien unterscheiden. Ferner ist die Lumineszenz-Schwellenspannung für das Y.-,0,S;Eu + In9O,-Phosphormaterial oder das ZnS ;Ag + In90-.-Phosphorniaterial je nach der Menge des zugemischten In-O-. variabel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung mit einer Treiberschaltung zu schaffen, durch die die Lumineszenzfarbe in Abhängigkeit von der Größe oder der Art der Eingangssignale,die an die Anzeigeeinrichtung angelegt werden, geändert werden kann, wobei die richtige Helligkeit unabhängig von Änderungen der Lumineszenzfarbe erzielbar sein soll.
Diese Aufgabe wird durch die in dem Hauptanspruch gekennzeichnete Einrichtung gelöst, während die Unteransprüche vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung charakterisieren.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung werden verschiedene Leuchtfarben aus einer einzigen Lumineszenzschicht abgegeben, die auf den Anoden angeordnet ist, wobei die Leuchtfarbe von den an die Anoden weiterzugebenden Eingangssignalen abhängt. Die unterschiedlichen Lumineszenzmaterialien mit den unterschiedlichen Schwellenwertspannungen werden zur Abgabe der unterschiedlichen Leuchtfarben dadurch angeregt, daß die an die Anoden angelegten Spannungen so gesteuert werden, daß diese Spannungen mindestens den Schwellenspannungen in jedem der lumineszenten Materialien ent-
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spricht. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die Spannung, die Impulsbreite und die Impulswiederholfrequenz der an die Treiberschaltung angelegten Impulse in Abhängigkeit von den anzuzeigenden Eingangssignalen so gesteuert, daß in vorteilhafter Weise die Leuchtanzeige in der richtigen Helligkeit in jeder der Leuchtfarben angezeigt wird, wobei sich die Leuchtfarben in Abhängigkeit von der Größe oder der Art der Eingangssignale ändern kann. Die richtige Helligkeit der Anzeige wird erreicht, obwohl nicht nur die Leuchtfarbe sondern auch die Helligkeit der Lumineszenz von der Anodenspannung abhängt, die ihrerseits von den Eingangssignalen abhängt. Damit wird die Schwierigkeit bei der Erzielung der richtigen Helligkeit der Anzeige überwunden, die darauf beruht, daß eine Änderung in der Leuchtfarbe als Folge einer Erhöhung der Anodenspannung in Abhängigkeit von den Eingangssignalen auch eine größere Helligkeit der Anzeige bewirkt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, die Leuchtanzeige mit mehreren Farben diskret sichtbar zu machen, so daß die Anzeigewirkung erheblich verbessert wird und eine Vielzahl von Leuchtanzeigen mit einem Sichtgerät möglich ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Figuren 2a bis 2c verschiedene Beispiele für Felder von Anzeigemustern, die bei Lumineszenz-Anzeigeeinrichtungen Verwendung finden;
Fig. 3 ein teilweises Blockdiagramm einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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Fig. 4 ein Blockdiagrairan einer Lumineszenz-Anzeigeerichtung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
Fig. 5 ein teilweises Blockdiagramm einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung von Fig. 1 enthält ein Sichtgerät 1 mit einem Anodenmuster, durch das Zahlen, Buchstaben oder dgl. angezeigt werden können. Ein solches Anodenmuster kann aus sieben Segmenten bestehen, die in der Form der Ziffer " 8"
angeordnet sind, wie in Fig. 2a gezeigt ist. Das Anzeigemuster aus Fig. 2b besteht aus punktförmigen Anoden, die in einer Matrixanordnung unter Abstand angeordnet sind. Schließlich besteht das Anzcigeniuster von Fig. 2c aus Anoden, die eine rechteckige Form haben und wie parallele Linien unter Abstand angeordnet sind. Das Anzeigemuster kann auch andere geeignete Formen je nach dem Zweck der Anzeige haben.
Wenigstens eine der Anoden ist mit einer gemischten Lumineszenzschicht beschichtet, die aus einer Mischung aus wenigstens zwei lumineszenten Materialien besteht, die unterschiedliche Leuchtfarben und unterschiedliche Schwellenspannungen haben.Bei einem Lumineszenz-Sichtgerät, welches beispielsweise so ausgelegt ist, daß es wahlweise eine Anzeige in grüner oder roter Farbe abgibt, ist eine Mischung aus einer geeigneten Menge von ZnO;Zn und Y2O2S ;Eu + In^O-j Phosphor - Leuchtstoffen auf den Anoden aufgebracht, beispielsweise durch Abscheiden, Aufdrucken oder Elektroabscheidung.
Es ist eine Stromquelle 2 für eine Elektrodenanordnung vorgesehen, die Elektronen abgibt, wenn sie durch elektrischen Strom aufgeheizt wird. Ein Umsetzer 3 dient dazu, die Eingangssignale, die
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verschiedene physikalische Größen, beispielsweise Temperatur, Schallpegel, Licht, Helligkeit oder eine Drehzahl sein können, in Spannungssignale umzuwandeln. Wenn der Ausgang einer Meßeinrichtung, die die verschiedenen pysikalischen Größen mißt, bereits als Spannungssignal vorliegt, ist der Umsetzer 3 unter Umständen nicht erforderlich. Ein Analog-Digital-Umsetzer 4 setzt analoge Spannungssignale von dem Spannungsumsetzer 3 in digitale Signale, beispielsweise in binecodierte Digitalsignale, um. Ein Dekoder 5 verteilt die digitalen Sinnale des AD-Umsetzers 4 an die vorgegebenen Anoden . in dem Lumineszenz-Sichtgerät 1. Durch eine Treiberschaltung 6 werden Anodenspannungen an die Anoden angelegt, die ausreichend sind, um jede der Anoden des Sichtgerätes 2 in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen des Dekoders 5 zu betreiben.
Die Ausgänge des Spannungsumsetzers 3 werden in einer Diskriminatorschaltung 7 an mehreren Niveaus klassifiziert. Die Diskriminatorschaltung 7 hat Bezugsspannungsquellen r. , r-> ... r mit verschiedenen Spannungswerten und Vergleicher CM., CM2 ... CM . Die Ausgänge der Diskriminatorschaltung führen zu einer Spannungssteuerschaltung 8, die die Spannung von einer Spannungsquelle 9 in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen der Diskriminatorschaltung 7 steuert und einen Ausgang an einen Impulsgenerator 10 liefert. Der Impulsgenerator 10 erzeugt Impulse mit einer Impulsbreite entsprechend den Ausgangssignalen der Diskriminatorschaltung 7 und einem Spitzenwert entsprechend der Ausgangsspannung der Spannungssteuerschaltung 8. Die Ausgangssignale des Impulsgenerators 10 werden von einer Treiberstufe 6 verstärkt und dann an die jeweiligen Anoden des Sichtgeräts 1 als Anodenspannung angelegt, um die Leuchtanzeige von Buchstaben, Zahlung und dgl. zu bewirken.
Das Lumineszenz-Sichtgerät 1 weist Anoden auf, auf denen eine Mischung aus ZnO;Zn und Y2O2S;Eu + In2O3 aufgebracht ist, die phosphoreszierende Materialien darstelle^, so daß wahlweise grün
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oder rot als Leuchtfarbe in Abhängigkeit von der Größe der Eingangssignale angezeigt werden kann. Das phosphoreszierende Material mit dem ZnO;Zn-System wird durch eine Schwellenspannung von 1 - 2V angeregt, während das phosphoreszierende Material mit dem Y?O?S;eu + In O^-System durch etwa 20V Schwellenspannung angeregt wird. Die Schwellenspannung hängt hier von der beigemischten Menge an In2CU ab.
Wenn im Betrieb der Einrichtung in roter und grüner Leuchtfarbe angezeigt werden soll, wird zunächst ein Niveau L. festgelegt, um je nach der Größe des Ausgangssignals die Leuchtanzeige in grüner oder roter Farbe zu geben. Je nach dem Niveau L1 wird dann die Ausgangsspannung der Bezugsspannungsquelle r* der Diskriminatorschaltung 7 eingestellt. Wenn nur entweder rot oder grün angezeigt werden soll, genügt eine einzige Bezugsspannungsquelle und ein einziger Vergleicher in der Diskriminatorschaltung 7.
Wenn die Ausgangsspannung des Umsetzers 3 kleiner als das Niveau L- ist, nimmt das Ausgangssignal des Vergleichers CM einen logischen Wert, beispielsweise "1", an, um damit die Ausgangsspannung der Steuerschaltung 8 zu steuern, an die die Ausgangsspannung der Spannungsquelle 9 in der Höhe einer ersten Spannung V1 angelegt wird. Die Spannung V. wird innerhalb eines Bereiches festgelegt, der über der Leucht-Schwellenspannung des ZnO;Zn-Phosphormaterials liegt und der nicht zu viel von der Leucht-Schwc] Lenspannung des Y2O2S;Eu + In20^-Phosphormaterials übert rollen wird. Der lie ro ich liegt etwa bei 10 - 20V.
Da:; Ausgangssignal dor Spannungssteuerschaltung 8 wird an den Impulsgenerator 10 angelegt, indem das Ausgangssignal in Impulse umqesotzt wird, die einen Spitzenwert entsprechend diesem Auscjnngssignal haben. Ferner werden die Impulse durch das binäre Signal "1" des Vcrgleichers CM1 so gesteuert, daß sie eine vorgegebene Impulsbreite haben.
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Auf diese Weise werden die Impulse mit einer Spitzenspannung, die durch die Spannungssteuereinrichtung 8 geregelt wird, und einer Inipulsbreite, die von dem Impulsgenerator 10 geregelt wird, durch die Treiberschaltung 6 an die vorgegebenen Anoden des Sichtgerätes 1 angelegt, so daß die Anoden angeregt werden und die Sichtanzeige erfolgt,wobei die Anzeige in diesem Fall entsprechend der Grüße der Eingangssignale, die von dem Sichtgerät angezeigt wordon sollen, in grüner Farbe erfolgt. Da das Ausgangssignal der. Umsetzers 3 in diesem Fall das Niveau L1 nicht übersteigt, bleibt das Ausgangssignal des Vergleichers CM. bei dem binären Siqnal "1", wobei der Spitzenwert und die Impulsbreite der Impulse, die an die Treiberschaltung 6 geliefert werden, konstant bleiben.
In allgemeinen ist die Leuchthelligkeit jeder der Anoden in
dem Sichtgerät proportional zu der in den Anoden verbrauchten, elektrischen Energie. Die Helligkeit ist daher konstant gehalten, solange die Impulse, die einen konstanten Spitzenwert und eine konstante Impulsbreite haben, an das Sicht-
gerät 1 angelegt werden. Wenn mit anderen Worten der Ausgang des Spannungsumsetzers 3 unter dem Niveau L. liegt, bewirkt das Sichtgerät 1 die Leuchtanzeige des Eingangssignals in grüner Farbe mit jederzeit konstanter Helligkeit unabhängig von der Größe des Eingangssignals.
Wenn andererseits das Ausgangssignal des Spannungsumsetzers 3 das Niveau L- übersteigt, wird das Ausgangssignal des Vergleichers CM1 auf das andere logische Niveau, beispielsweise "O", umgeschaltet, so daß das Ausgangssignal der Spannungssteuerschaltung 8 auf eine zweite Spannung V2 umgeschaltet wird. In diesem Fall wird die Spannung V2 vorher auf eine Spannung eingestellt, die die Lumineszenz-Schwellenspannung des Y2O3S ;Eu + In3O-,-Phosphormaterials bei weitem übersteigt, beispielsweise auf einen Wert von etwa 40V. Des weiteren wird der Impulsgenerator 10 durch das Ausgangssignal des Vergleichers CM. gesteuert und regelt die
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Impulsbreite, wenn die von der Spannungssteuerschaltung 8 gelieferte Spannung in Impulse umgesetzt wird.
Die Impulsbreite wird so festgelegt, daß die Helligkeit der Lumineszenz, die bei Anregung der Lumineszenz im . Sichtgerät 1 mit diesen Impulsen beobachtet wird, im wesentlichen gleich groß wie die Helligkeit des ZnO;Zn-Phosphormaterials ist, welches grünes Licht abstrahlt. Bei dieser Helligkeitseinstellung wird der Lumineszenz-Wirkungsgrad des Y-O^S,*Eu + In„0-,-Phosphormaterials berücksichtigt.
Aus dem vorhergehenden ergibt sich, daß bei dem Sichtgerät 1 die Eingangssignale in roter Farbe mit konstanter Helligkeit unabhängig von der Größe der Eingangssignale dargestellt werden, wenn nur das Ausgangssignal des Spannungsumsetzers 3 das Niveau L1 übersteigt, da die Spitzenwerte und die Impulsbreite der Impulse für die Anregung der Lumineszenz in dem Sichtgerät 1
konstant sind.
Auf diese Weise ist es möglich, wahlweise die Lumineszenz-Anzeige in grüner und roter Farbe auf der selben Anode zu geben, wenn das Eingangssignal ein vorgegebenes Niveau übersteigt. Die Anzeige in dem Sichtgerät 1 ist außerordentlich einfach zu beobachten, da die Helligkeit der beiden Anzeigefarben unabhängig von der Größe der Eingangssignale immer auf einem vorgegebenen Wert ist.
Es ist zu beachten, daß die Anzeigefarbe in dem Sichtgerät 1 nicht auf grün oder rot beschränkt ist. Eine gemischte Farbe aus grün und rot kann dadurch angezeigt werden, daß man ein zweites Niveau L2 in dem Diskriminator einstellt, indem man die Spannung der Bezugsspannungsquelle r~ in der Diskriminatorschaltung 7 ändert, und indem man jedes der Ausgangssignale der Spannungssteuerschaltung 8 und des Impulsgenerators 10 durch die Kombination der logischen Werte der Ausgangssignale der Ver-
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gleicher CM1 und CM2 steuert.
In derselben Weise kann das Sichtgerät 1 so aufgebaut sein, daß auf den Anoden, auf denen nemircM:i) ^hosnhorschichten aufgebracht sind, mehr als drei lumineszente Materialien vorgesehen werden, die jeweils unterschiedliche Leuchtfarben und unterschiedliche Lumineszenz-Schwellenspannungen haben, so daß eine Leuchtanzeige mit mehr als drei Farben in Abhängigkeit von den anstehenden Eingangssignalen an dem Sichtgerät gegeben werden kann, indem die richtigen Niveaus in der Diskriminatorschaltung durch Änderung der Spannung der Bezugsspannungsquellen r.. ,
r r und durch Steuerung von jedem der Ausgangssignale der
Spannungssteuerschaltung 8 und des Impulsgenerators 10 durch die Kombination der logischen Werte der Ausgangssignale der Vergleicher CM1, CM2 ...CMn eingestellt werden.
Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen wird die Diskriminatorfunktion der Diskriminatorschaltung 7 in Abhängigkeit von der Größe der Eingangssignale erfüllt, die in dem Sichtgerät angezeigt werden soll. Es ist jedoch auch möglich, die Diskriminatorschaltung 7 in Abhängigkeit von der Art der Eingangssignal zu betätigen, so daß jedes der jeweiligen Eingangssignale in einer verschiedenen Leuchtfarbe angezeigt werden kann. Dies ist besonders nützlich, wenn die Ausgangssignale mehrerer Meßgeräte auf einem einzigen Sichtgerät 1 angezeigt werden.
In den obenbeschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Änderung der Farben dadurch bewirkt, daß die Spannungen der jeweiligen Eingangssignale von.einem Diskriminator verarbeitet werden. Es ist jedoch auch möglich, die Leuchtanzeigefarben direkt unter Verwendung der Ausgangssignale des AD-Umsetzers 4 umzuschalten, indem die Spannungssteuerschaltung und der Impulsgenerator die Diskriminatorfunktion bei den digitalen Signalen übernehmen. Dieses Ausführungsbeispiel wird im folgenden anhand von Fig. 3 beschrieben.
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In Fig. 3 sind eine Spannungssteuerschaltung 11 und ein Impulsgenerator 12 gezeigt, die jeweils die Diskriminatorfunktion für digitale Signale haben. Die Ausgangssignale des AD-Umsetzers 4 werden direkt an die Spannungssteuerschaltung 11 und bzw. dem Impulsgenerator 12 angelegt. Der Spitzenwert und die Impulsbreite der an die Treiberschaltung gelieferten Impulse werden durch die Digitnlsiqnale gesteuert, so daß die Leuchtfarbe auf dom Sichtgerät entsprechend den aufgegebenen Ein-
q.uujHsicjnalen geändert wird, wobei die Helligkeit der Lumineszenz in jeder der Farben auf dem am meisten geeigneten Wert unabhängig von der Größe der Eingangssignale gehalten wird.
Fig. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Lumineszenzfarbe entsprechend den Eingangssignalen, die an dem Sichtgerät angezeigt werden sollen, kontinuierlich variiert wird, indem die Ausgangssignale des Spannungsumsetzers 3 bis zu einem geeigneten Niveau durch einen Verstärker 13 verstärkt werden und indem dann jedes der Ausgangssignale einer Spannungssteuerschaltung 14 und eines Impulsgenerators 15 durch die Ausgangssignale des Verstärkers 13 gesteuert werden.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel hat das Sichtgerät eine phosphoreszierende Schicht bestehend
aus einer Mischung aus ZnO;Zn und Y-O^SrEu + In-CU-Phosphormaterialien, so daß Leuchtfarben erzeugt werden, die sich kontinuierlich von grün über grünliches Hot, rötliches Grün zu Rot ändern. Dabei wird die Helligkeit der Lumineszenz in jeder der Farbe bei einer Anzeige der anstehenden Eingangssignale konstant gehalten, indem das Ausgangssignalniveau der Spannungssteuerschaltung 14 entsprechend einem Anstieg der Eingangssignale angehoben wird, und die von dem Impulsgenerator 15 erzeugten Impulse so gesteuert werden, daß sie eine schmale Impulsbreite haben.
In den obenbeschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Impuls-
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breite der Impulse, die an die Treiberschaltung 6 geliefert
werden, gesteuert, um die Helligkeit der Lumineszenz in jeder
der angezeigten Leuchtfarben auf dem jeweils optimalen Helligkeitswert zu halten. Es ist jedoch zu beachten, daß die Impulswiederholfrequenz oder das Tastverhältnis gesteuert werden können, um die an jeder Anode des Sichtgeräts 1 verbrauchte elektrische Energie zu regeln.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel zur Steuerung der Impulswiederholfrequenz. Dazu weist die Schaltung von Fig. 5 einen Impulsgenerator 16 auf, der einen Spannungssteueroszillator VCO,um die Frequenz der Ausgangsimpulse in Abhängigkeit von der Größe der Eingangsspannung zu ändern, eine Wellenformerschaltung WF, um die Wellenform der Ausgangssignale des Spannungssteueroszillators zu formen, und einen Univibrator MM aufweist, der durch die Ausgangssignale der Wellenformerschaltung WF getriggert wird.
Der Impulsgenerator 16 (Fig. 5) wird dadurch betrieben, daß das Ausgangssignal des Verstärkers 13 von Fig. 4 an den Spannungssteueroszillator VCO angelegt wird. Dann wird die Impulswiederholfrequenz der Impulse, die an die Treiberschaltung 6 geliefert werden, geregelt, und die Helligkeit der Lumineszenz jeder der
Leuchtfarben der Anzeige wird auf die am meisten geeignete Helligkeit eingeregelt.
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Claims (3)

  1. PAT ENTANWALTE KLAUS D. KIRSCHNER WOLFGANG GROSSE
    DIP L-PHYSlKER
    Futaba Denshi Kogyo Kabushiki Kaisha Mobara-shi, Chiba-ken, Japan
    DIP L.-INGENIEUR
    ··■ ' .1 ' Jl vi I'l i.'t Ii I·' ,< Ί<ί )Γ:. V.i',1 Ml ΠΙ "Λ1 I Γ-ΙΙΛΝΜ
    HERZOG-WILHELM-STR. D-8 MÜNCHEN
    IHF-; /TICKEN YOUM WEFFRFNCK
    K 3561 K/dp
    OUH ICFERtNCt
    DATUM: 8. Oktober 1979
    Lumineszenz-AnZeigeeinrichtung
    Patentansprüche
    1J Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung mit
    a) Anoden zur Bildung von Anzeigemustern,
    b) einer Schicht aus lumincszentem Material auf den Anoden,
    c) Kathoden, die bei Anregung und Aufheizung thermisch erzeugte elektronen abgibt,
    d) einer Treiberschaltung zum Betreiben der Anzeigeeinrichtung, wobei Zahl, Buchstaben, Figuren oder dgl. angezeigt werden, wenn die von der Kathode abgegebenen Elektronen auf die lumineszente Schicht auftreffen,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    e) die lumineszente Schicht aus einer Mischung lumineszenter
    Materialien zusammengesetzt ist, die verschiedene Leuchtfarben und Schwellenwertspannungen haben, daß
    f) eine Spannungssteuerschaltung (8,11,14) vorgesehen ist, deren Ausgangsspannung in Abhängigkeit von einem von der Anzeigeeinrichtung anzuzeigenden Eingangssignal gesteuert wird, daß
    g) ein Impulsgenerator (10,12,15,16) vorgesehen ist, um Impulssignale zu erzeugen, die einen Spitzenwert, der von der Ausqangsspannung der Spannungssteuerschaltung (8,11,14) geregelt wird, und eine Impulsbreite oder eine Impulswiederholfrequenz haben, die von dem in der Anzeigeeinrichtung anzuzeigenden Eingangssignal geregelt werden, und daß
    h) die Treiberschaltung (6) zum Betreiben der Anzeigeeinrichtung mit dem Ausgang des Impulsgenerators (10,12,15,16) verbunden und durch diesen betrieben ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator (10,12) Impulssignale erzeugt, die einen vorgegebenen Spitzenwert, eine vorgegebene Impulsbreite und Impulswiederholfrequenz haben, wenn das in der Anzeigeeinrichtung anzuzeigende Eingangssignal in einem vorgegebenen Diskriminatorbereich liegt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator (15,16) Impulssignale erzeugt, deren Spitzenwert, Impulsbreite und Impulswiederholfrequenz in Abhängigkeit von dem in der Anzeigeeinrichtung anzuzeigenden Eingangssignal kontinuierlich geändert werden.
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DE19792940745 1978-10-09 1979-10-08 Lumineszenz-anzeigeeinrichtung Ceased DE2940745A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1978137888U JPS5934944Y2 (ja) 1978-10-09 1978-10-09 けい光表示装置の駆動回路

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Publication Number Publication Date
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Application Number Title Priority Date Filing Date
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