DE2940745A1 - Lumineszenz-anzeigeeinrichtung - Google Patents
Lumineszenz-anzeigeeinrichtungInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung gemäß
Oberbegriff des Hauptanspruches.
Bei Lumineszenz-Anzeigeeinrichtungen der einqangs genannten Art
j st or, vorteilhaft, daß diese Einrichtungen mit einer geringen
Spaimunq, mit geringem Stromverbrauch und guter Lichtausbeute
betrieben werden können. Daher werden solche Anzeigeeinrichtungen in großem Umfang zur numerischen Anzeige oder zur Niveauanzeige
in verschiedenen elektrischen oder akustischen Geräten, in Digitaluhren und in Kraftfahrzeugen verwendet. Solche Lumineszenz-Anzeigeeinrichtungen
können dadurch betrieben werden, daß man lilrkt ronen, die von dci* Kathode abgegeben werden, wahlweise auf
eine Vielzahl von Anoden auftreffen läßt, die mit einer luminesrrnten
Schicht überzogen sind. Unter einer lumineszenten Schicht ist rjne Schicht zu verstehen, die bei Anregung Fluoreszenz oder
Phosphoreszenz zeigt. Ein Phosphormaterial, das in der Phosphorr.rhicht
einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung verwendet wird, ist ein ZnO; Zn-Phosphorinaterial, welches durch eine geringe Schwellenwertspannung,
beispielsweise etwa 1 bis 2 V, angeregt wird. Das ZnO;Zn-Phosphormaterial hat die Eigenschaft, daß es Licht mit
großer Helligkeit bei geringer Anregungsspannung abstrahlt. Die Lyncht farbe ist jedoch auf die Farbe grün begrenzt.
] in LiHiIe der Zeit hat sich ein Bedarf für Pliosphonuaterialien
herausgestellt, die Licht anderer Farbe als grün abstrahlen
können, wenn diese Materialien ähnlich wie das ZnO;Zn-Phosphormaterial
mit langsamen Elektronen angeregt werden. Dazu hat man Phosphormaterial ien verwendet, bei denen eine geeignete Menge
von In2O3 oder dgl. zu Y^o ,-Ku oder Y 0.,S ;Eu-Pho.<-,phormaterial
hinzugegeben wird, welches Licht in roter Leuchtfarbe emittiert,
wenn es durch langsame Elektronen angeregt wird. Eine Mischung
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aus ZnO und ZnS;Mn, Cl als Phosphormaterial strahlt gelbes
Licht als Leuchtfarbe ab, wenn es durch langsame Elektronen erregt wird. Schließlich strahlt eine Mischung aus In2(-)3 m^^
ZnS;Ag blau als Leuchtfarbe ab, wenn diese Phosphormischung durch langsame Elektronen erregt wird.
Die Phosphormaterialien, die Licht einer anderen Farbe als das
Licht dor ZnO;Zn-Phosphormatcrialien abgeben, werden bei
l.iimincszenx-.Scliwcllenspannungcn angeregt, die sich von der
Schwellenwertspannung für die ΖηΟ,'Ζη-Phosphormaterialien unterscheiden.
Ferner ist die Lumineszenz-Schwellenspannung für das Y.-,0,S;Eu + In9O,-Phosphormaterial oder das ZnS ;Ag + In90-.-Phosphorniaterial
je nach der Menge des zugemischten In-O-. variabel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung
mit einer Treiberschaltung zu schaffen, durch die die Lumineszenzfarbe in Abhängigkeit von der Größe oder der
Art der Eingangssignale,die an die Anzeigeeinrichtung angelegt
werden, geändert werden kann, wobei die richtige Helligkeit unabhängig von Änderungen der Lumineszenzfarbe erzielbar sein soll.
Diese Aufgabe wird durch die in dem Hauptanspruch gekennzeichnete Einrichtung gelöst, während die Unteransprüche vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung charakterisieren.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung werden verschiedene Leuchtfarben
aus einer einzigen Lumineszenzschicht abgegeben, die auf den Anoden angeordnet ist, wobei die Leuchtfarbe von den an die
Anoden weiterzugebenden Eingangssignalen abhängt. Die unterschiedlichen Lumineszenzmaterialien mit den unterschiedlichen Schwellenwertspannungen
werden zur Abgabe der unterschiedlichen Leuchtfarben dadurch angeregt, daß die an die Anoden angelegten Spannungen
so gesteuert werden, daß diese Spannungen mindestens den Schwellenspannungen in jedem der lumineszenten Materialien ent-
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spricht. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die Spannung,
die Impulsbreite und die Impulswiederholfrequenz der an die
Treiberschaltung angelegten Impulse in Abhängigkeit von den anzuzeigenden Eingangssignalen so gesteuert, daß in vorteilhafter
Weise die Leuchtanzeige in der richtigen Helligkeit in jeder der Leuchtfarben angezeigt wird, wobei sich die Leuchtfarben in
Abhängigkeit von der Größe oder der Art der Eingangssignale ändern kann. Die richtige Helligkeit der Anzeige wird erreicht,
obwohl nicht nur die Leuchtfarbe sondern auch die Helligkeit der Lumineszenz von der Anodenspannung abhängt, die ihrerseits von
den Eingangssignalen abhängt. Damit wird die Schwierigkeit bei der Erzielung der richtigen Helligkeit der Anzeige überwunden,
die darauf beruht, daß eine Änderung in der Leuchtfarbe als Folge einer Erhöhung der Anodenspannung in Abhängigkeit von den Eingangssignalen
auch eine größere Helligkeit der Anzeige bewirkt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich,
die Leuchtanzeige mit mehreren Farben diskret sichtbar zu machen, so daß die Anzeigewirkung erheblich verbessert wird und
eine Vielzahl von Leuchtanzeigen mit einem Sichtgerät möglich ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden
Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Figuren 2a bis 2c verschiedene Beispiele für Felder von Anzeigemustern,
die bei Lumineszenz-Anzeigeeinrichtungen Verwendung finden;
Fig. 3 ein teilweises Blockdiagramm einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung
nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung;
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Fig. 4 ein Blockdiagrairan einer Lumineszenz-Anzeigeerichtung
nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
Fig. 5 ein teilweises Blockdiagramm einer Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung
nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung von Fig. 1 enthält ein Sichtgerät
1 mit einem Anodenmuster, durch das Zahlen, Buchstaben oder dgl. angezeigt werden können. Ein solches Anodenmuster kann aus
sieben Segmenten bestehen, die in der Form der Ziffer " 8"
angeordnet sind, wie in Fig. 2a gezeigt ist. Das Anzeigemuster aus Fig. 2b besteht aus punktförmigen Anoden, die in einer Matrixanordnung
unter Abstand angeordnet sind. Schließlich besteht das Anzcigeniuster von Fig. 2c aus Anoden, die eine rechteckige Form
haben und wie parallele Linien unter Abstand angeordnet sind. Das Anzeigemuster kann auch andere geeignete Formen je nach dem Zweck
der Anzeige haben.
Wenigstens eine der Anoden ist mit einer gemischten Lumineszenzschicht
beschichtet, die aus einer Mischung aus wenigstens zwei lumineszenten Materialien besteht, die unterschiedliche Leuchtfarben
und unterschiedliche Schwellenspannungen haben.Bei einem Lumineszenz-Sichtgerät, welches beispielsweise so ausgelegt ist,
daß es wahlweise eine Anzeige in grüner oder roter Farbe abgibt, ist eine Mischung aus einer geeigneten Menge von ZnO;Zn und
Y2O2S ;Eu + In^O-j Phosphor - Leuchtstoffen auf den Anoden
aufgebracht, beispielsweise durch Abscheiden, Aufdrucken oder Elektroabscheidung.
Es ist eine Stromquelle 2 für eine Elektrodenanordnung vorgesehen,
die Elektronen abgibt, wenn sie durch elektrischen Strom aufgeheizt wird. Ein Umsetzer 3 dient dazu, die Eingangssignale, die
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verschiedene physikalische Größen, beispielsweise Temperatur,
Schallpegel, Licht, Helligkeit oder eine Drehzahl sein können, in Spannungssignale umzuwandeln. Wenn der Ausgang einer Meßeinrichtung,
die die verschiedenen pysikalischen Größen mißt, bereits als Spannungssignal vorliegt, ist der Umsetzer 3 unter Umständen
nicht erforderlich. Ein Analog-Digital-Umsetzer 4 setzt analoge Spannungssignale von dem Spannungsumsetzer 3 in digitale
Signale, beispielsweise in binecodierte Digitalsignale, um. Ein Dekoder 5 verteilt die digitalen Sinnale des AD-Umsetzers 4 an
die vorgegebenen Anoden . in dem Lumineszenz-Sichtgerät 1. Durch
eine Treiberschaltung 6 werden Anodenspannungen an die Anoden angelegt, die ausreichend sind, um jede der Anoden des Sichtgerätes
2 in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen des Dekoders 5 zu betreiben.
Die Ausgänge des Spannungsumsetzers 3 werden in einer Diskriminatorschaltung
7 an mehreren Niveaus klassifiziert. Die Diskriminatorschaltung 7 hat Bezugsspannungsquellen r. , r->
... r mit verschiedenen Spannungswerten und Vergleicher CM., CM2 ... CM .
Die Ausgänge der Diskriminatorschaltung führen zu einer Spannungssteuerschaltung
8, die die Spannung von einer Spannungsquelle 9 in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen der Diskriminatorschaltung
7 steuert und einen Ausgang an einen Impulsgenerator 10 liefert. Der Impulsgenerator 10 erzeugt Impulse mit einer Impulsbreite
entsprechend den Ausgangssignalen der Diskriminatorschaltung 7 und einem Spitzenwert entsprechend der Ausgangsspannung der Spannungssteuerschaltung
8. Die Ausgangssignale des Impulsgenerators 10 werden von einer Treiberstufe 6 verstärkt und dann an die jeweiligen
Anoden des Sichtgeräts 1 als Anodenspannung angelegt, um die Leuchtanzeige von Buchstaben, Zahlung und dgl. zu bewirken.
Das Lumineszenz-Sichtgerät 1 weist Anoden auf, auf denen eine
Mischung aus ZnO;Zn und Y2O2S;Eu + In2O3 aufgebracht ist, die
phosphoreszierende Materialien darstelle^, so daß wahlweise grün
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oder rot als Leuchtfarbe in Abhängigkeit von der Größe der Eingangssignale
angezeigt werden kann. Das phosphoreszierende Material mit dem ZnO;Zn-System wird durch eine Schwellenspannung
von 1 - 2V angeregt, während das phosphoreszierende Material mit dem Y?O?S;eu + In O^-System durch etwa 20V Schwellenspannung angeregt
wird. Die Schwellenspannung hängt hier von der beigemischten Menge an In2CU ab.
Wenn im Betrieb der Einrichtung in roter und grüner Leuchtfarbe
angezeigt werden soll, wird zunächst ein Niveau L. festgelegt, um je nach der Größe des Ausgangssignals die Leuchtanzeige in
grüner oder roter Farbe zu geben. Je nach dem Niveau L1 wird dann
die Ausgangsspannung der Bezugsspannungsquelle r* der Diskriminatorschaltung
7 eingestellt. Wenn nur entweder rot oder grün angezeigt werden soll, genügt eine einzige Bezugsspannungsquelle und
ein einziger Vergleicher in der Diskriminatorschaltung 7.
Wenn die Ausgangsspannung des Umsetzers 3 kleiner als das Niveau L- ist, nimmt das Ausgangssignal des Vergleichers CM einen
logischen Wert, beispielsweise "1", an, um damit die Ausgangsspannung
der Steuerschaltung 8 zu steuern, an die die Ausgangsspannung der Spannungsquelle 9 in der Höhe einer ersten Spannung
V1 angelegt wird. Die Spannung V. wird innerhalb eines Bereiches
festgelegt, der über der Leucht-Schwellenspannung des ZnO;Zn-Phosphormaterials
liegt und der nicht zu viel von der Leucht-Schwc] Lenspannung des Y2O2S;Eu + In20^-Phosphormaterials übert
rollen wird. Der lie ro ich liegt etwa bei 10 - 20V.
Da:; Ausgangssignal dor Spannungssteuerschaltung 8 wird an den
Impulsgenerator 10 angelegt, indem das Ausgangssignal in Impulse umqesotzt wird, die einen Spitzenwert entsprechend diesem Auscjnngssignal
haben. Ferner werden die Impulse durch das binäre Signal "1" des Vcrgleichers CM1 so gesteuert, daß sie eine
vorgegebene Impulsbreite haben.
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Auf diese Weise werden die Impulse mit einer Spitzenspannung, die
durch die Spannungssteuereinrichtung 8 geregelt wird, und einer Inipulsbreite, die von dem Impulsgenerator 10 geregelt wird, durch
die Treiberschaltung 6 an die vorgegebenen Anoden des Sichtgerätes
1 angelegt, so daß die Anoden angeregt werden und die Sichtanzeige
erfolgt,wobei die Anzeige in diesem Fall entsprechend
der Grüße der Eingangssignale, die von dem Sichtgerät angezeigt
wordon sollen, in grüner Farbe erfolgt. Da das Ausgangssignal
der. Umsetzers 3 in diesem Fall das Niveau L1 nicht übersteigt,
bleibt das Ausgangssignal des Vergleichers CM. bei dem binären
Siqnal "1", wobei der Spitzenwert und die Impulsbreite der
Impulse, die an die Treiberschaltung 6 geliefert werden, konstant bleiben.
In allgemeinen ist die Leuchthelligkeit jeder der Anoden in
dem Sichtgerät proportional zu der in den Anoden verbrauchten,
elektrischen Energie. Die Helligkeit ist daher konstant gehalten, solange die Impulse, die einen konstanten Spitzenwert
und eine konstante Impulsbreite haben, an das Sicht-
gerät 1 angelegt werden. Wenn mit anderen Worten der Ausgang des Spannungsumsetzers 3 unter dem Niveau L. liegt, bewirkt das Sichtgerät
1 die Leuchtanzeige des Eingangssignals in grüner Farbe mit jederzeit konstanter Helligkeit unabhängig von der Größe des
Eingangssignals.
Wenn andererseits das Ausgangssignal des Spannungsumsetzers 3 das Niveau L- übersteigt, wird das Ausgangssignal des Vergleichers
CM1 auf das andere logische Niveau, beispielsweise "O", umgeschaltet,
so daß das Ausgangssignal der Spannungssteuerschaltung 8 auf eine zweite Spannung V2 umgeschaltet wird. In diesem Fall
wird die Spannung V2 vorher auf eine Spannung eingestellt, die
die Lumineszenz-Schwellenspannung des Y2O3S ;Eu + In3O-,-Phosphormaterials
bei weitem übersteigt, beispielsweise auf einen Wert von etwa 40V. Des weiteren wird der Impulsgenerator 10 durch das
Ausgangssignal des Vergleichers CM. gesteuert und regelt die
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Impulsbreite, wenn die von der Spannungssteuerschaltung 8 gelieferte
Spannung in Impulse umgesetzt wird.
Die Impulsbreite wird so festgelegt, daß die Helligkeit der Lumineszenz, die bei Anregung der Lumineszenz im . Sichtgerät 1
mit diesen Impulsen beobachtet wird, im wesentlichen gleich groß wie die Helligkeit des ZnO;Zn-Phosphormaterials ist, welches
grünes Licht abstrahlt. Bei dieser Helligkeitseinstellung wird der Lumineszenz-Wirkungsgrad des Y-O^S,*Eu + In„0-,-Phosphormaterials
berücksichtigt.
Aus dem vorhergehenden ergibt sich, daß bei dem Sichtgerät 1 die Eingangssignale in roter Farbe mit konstanter Helligkeit unabhängig
von der Größe der Eingangssignale dargestellt werden, wenn nur das Ausgangssignal des Spannungsumsetzers 3 das Niveau L1
übersteigt, da die Spitzenwerte und die Impulsbreite der Impulse für die Anregung der Lumineszenz in dem Sichtgerät 1
konstant sind.
Auf diese Weise ist es möglich, wahlweise die Lumineszenz-Anzeige in grüner und roter Farbe auf der selben Anode zu geben, wenn
das Eingangssignal ein vorgegebenes Niveau übersteigt. Die Anzeige in dem Sichtgerät 1 ist außerordentlich einfach zu beobachten,
da die Helligkeit der beiden Anzeigefarben unabhängig von der Größe der Eingangssignale immer auf einem vorgegebenen Wert ist.
Es ist zu beachten, daß die Anzeigefarbe in dem Sichtgerät 1 nicht auf grün oder rot beschränkt ist. Eine gemischte
Farbe aus grün und rot kann dadurch angezeigt werden, daß man ein zweites Niveau L2 in dem Diskriminator einstellt, indem
man die Spannung der Bezugsspannungsquelle r~ in der Diskriminatorschaltung
7 ändert, und indem man jedes der Ausgangssignale der Spannungssteuerschaltung 8 und des Impulsgenerators 10 durch
die Kombination der logischen Werte der Ausgangssignale der Ver-
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gleicher CM1 und CM2 steuert.
In derselben Weise kann das Sichtgerät 1 so aufgebaut sein, daß auf den Anoden, auf denen nemircM:i) ^hosnhorschichten aufgebracht
sind, mehr als drei lumineszente Materialien vorgesehen werden, die jeweils unterschiedliche Leuchtfarben und unterschiedliche
Lumineszenz-Schwellenspannungen haben, so daß eine Leuchtanzeige mit mehr als drei Farben in Abhängigkeit von den anstehenden
Eingangssignalen an dem Sichtgerät gegeben werden kann, indem die richtigen Niveaus in der Diskriminatorschaltung
durch Änderung der Spannung der Bezugsspannungsquellen r.. ,
r r und durch Steuerung von jedem der Ausgangssignale der
Spannungssteuerschaltung 8 und des Impulsgenerators 10 durch die Kombination der logischen Werte der Ausgangssignale der Vergleicher
CM1, CM2 ...CMn eingestellt werden.
Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen wird die Diskriminatorfunktion der Diskriminatorschaltung 7 in Abhängigkeit
von der Größe der Eingangssignale erfüllt, die in dem Sichtgerät angezeigt werden soll. Es ist jedoch auch möglich, die
Diskriminatorschaltung 7 in Abhängigkeit von der Art der Eingangssignal
zu betätigen, so daß jedes der jeweiligen Eingangssignale in einer verschiedenen Leuchtfarbe angezeigt werden kann. Dies ist
besonders nützlich, wenn die Ausgangssignale mehrerer Meßgeräte auf einem einzigen Sichtgerät 1 angezeigt werden.
In den obenbeschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Änderung
der Farben dadurch bewirkt, daß die Spannungen der jeweiligen Eingangssignale von.einem Diskriminator verarbeitet werden.
Es ist jedoch auch möglich, die Leuchtanzeigefarben direkt unter Verwendung der Ausgangssignale des AD-Umsetzers 4 umzuschalten,
indem die Spannungssteuerschaltung und der Impulsgenerator die Diskriminatorfunktion bei den digitalen Signalen übernehmen.
Dieses Ausführungsbeispiel wird im folgenden anhand von Fig. 3 beschrieben.
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In Fig. 3 sind eine Spannungssteuerschaltung 11 und ein Impulsgenerator
12 gezeigt, die jeweils die Diskriminatorfunktion für digitale Signale haben. Die Ausgangssignale des AD-Umsetzers 4
werden direkt an die Spannungssteuerschaltung 11 und bzw. dem Impulsgenerator 12 angelegt. Der Spitzenwert und die Impulsbreite
der an die Treiberschaltung gelieferten Impulse werden durch die Digitnlsiqnale gesteuert, so daß die Leuchtfarbe auf
dom Sichtgerät entsprechend den aufgegebenen Ein-
q.uujHsicjnalen geändert wird, wobei die Helligkeit der Lumineszenz
in jeder der Farben auf dem am meisten geeigneten Wert unabhängig von der Größe der Eingangssignale gehalten wird.
Fig. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Lumineszenzfarbe entsprechend den Eingangssignalen, die
an dem Sichtgerät angezeigt werden sollen, kontinuierlich variiert wird, indem die Ausgangssignale des Spannungsumsetzers
3 bis zu einem geeigneten Niveau durch einen Verstärker 13 verstärkt werden und indem dann jedes der Ausgangssignale einer
Spannungssteuerschaltung 14 und eines Impulsgenerators 15 durch
die Ausgangssignale des Verstärkers 13 gesteuert werden.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel hat das Sichtgerät eine phosphoreszierende Schicht bestehend
aus einer Mischung aus ZnO;Zn und Y-O^SrEu + In-CU-Phosphormaterialien,
so daß Leuchtfarben erzeugt werden, die sich kontinuierlich von grün über grünliches Hot, rötliches Grün zu Rot ändern.
Dabei wird die Helligkeit der Lumineszenz in jeder der Farbe bei einer Anzeige der anstehenden Eingangssignale konstant gehalten,
indem das Ausgangssignalniveau der Spannungssteuerschaltung 14 entsprechend einem Anstieg der Eingangssignale angehoben wird,
und die von dem Impulsgenerator 15 erzeugten Impulse so gesteuert
werden, daß sie eine schmale Impulsbreite haben.
In den obenbeschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Impuls-
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breite der Impulse, die an die Treiberschaltung 6 geliefert
werden, gesteuert, um die Helligkeit der Lumineszenz in jeder
der angezeigten Leuchtfarben auf dem jeweils optimalen Helligkeitswert zu halten. Es ist jedoch zu beachten, daß die Impulswiederholfrequenz oder das Tastverhältnis gesteuert werden können, um die an jeder Anode des Sichtgeräts 1 verbrauchte elektrische Energie zu regeln.
werden, gesteuert, um die Helligkeit der Lumineszenz in jeder
der angezeigten Leuchtfarben auf dem jeweils optimalen Helligkeitswert zu halten. Es ist jedoch zu beachten, daß die Impulswiederholfrequenz oder das Tastverhältnis gesteuert werden können, um die an jeder Anode des Sichtgeräts 1 verbrauchte elektrische Energie zu regeln.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel zur Steuerung der Impulswiederholfrequenz.
Dazu weist die Schaltung von Fig. 5 einen Impulsgenerator 16 auf, der einen Spannungssteueroszillator VCO,um die Frequenz
der Ausgangsimpulse in Abhängigkeit von der Größe der Eingangsspannung zu ändern, eine Wellenformerschaltung WF, um die Wellenform
der Ausgangssignale des Spannungssteueroszillators zu formen, und einen Univibrator MM aufweist, der durch die Ausgangssignale
der Wellenformerschaltung WF getriggert wird.
Der Impulsgenerator 16 (Fig. 5) wird dadurch betrieben, daß das Ausgangssignal des Verstärkers 13 von Fig. 4 an den Spannungssteueroszillator
VCO angelegt wird. Dann wird die Impulswiederholfrequenz der Impulse, die an die Treiberschaltung 6 geliefert
werden, geregelt, und die Helligkeit der Lumineszenz jeder der
Leuchtfarben der Anzeige wird auf die am meisten geeignete Helligkeit eingeregelt.
Leuchtfarben der Anzeige wird auf die am meisten geeignete Helligkeit eingeregelt.
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Claims (3)
- PAT ENTANWALTE KLAUS D. KIRSCHNER WOLFGANG GROSSEDIP L-PHYSlKERFutaba Denshi Kogyo Kabushiki Kaisha Mobara-shi, Chiba-ken, JapanDIP L.-INGENIEUR··■ ' .1 ' Jl vi I'l i.'t Ii I·' ,< Ί<ί )Γ:. V.i',1 Ml ΠΙ "Λ1 I Γ-ΙΙΛΝΜHERZOG-WILHELM-STR. D-8 MÜNCHENIHF-; /TICKEN YOUM WEFFRFNCKK 3561 K/dpOUH ICFERtNCtDATUM: 8. Oktober 1979Lumineszenz-AnZeigeeinrichtungPatentansprüche1J Lumineszenz-Anzeigeeinrichtung mita) Anoden zur Bildung von Anzeigemustern,b) einer Schicht aus lumincszentem Material auf den Anoden,c) Kathoden, die bei Anregung und Aufheizung thermisch erzeugte elektronen abgibt,d) einer Treiberschaltung zum Betreiben der Anzeigeeinrichtung, wobei Zahl, Buchstaben, Figuren oder dgl. angezeigt werden, wenn die von der Kathode abgegebenen Elektronen auf die lumineszente Schicht auftreffen,dadurch gekennzeichnet, daße) die lumineszente Schicht aus einer Mischung lumineszenterMaterialien zusammengesetzt ist, die verschiedene Leuchtfarben und Schwellenwertspannungen haben, daßf) eine Spannungssteuerschaltung (8,11,14) vorgesehen ist, deren Ausgangsspannung in Abhängigkeit von einem von der Anzeigeeinrichtung anzuzeigenden Eingangssignal gesteuert wird, daßg) ein Impulsgenerator (10,12,15,16) vorgesehen ist, um Impulssignale zu erzeugen, die einen Spitzenwert, der von der Ausqangsspannung der Spannungssteuerschaltung (8,11,14) geregelt wird, und eine Impulsbreite oder eine Impulswiederholfrequenz haben, die von dem in der Anzeigeeinrichtung anzuzeigenden Eingangssignal geregelt werden, und daßh) die Treiberschaltung (6) zum Betreiben der Anzeigeeinrichtung mit dem Ausgang des Impulsgenerators (10,12,15,16) verbunden und durch diesen betrieben ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator (10,12) Impulssignale erzeugt, die einen vorgegebenen Spitzenwert, eine vorgegebene Impulsbreite und Impulswiederholfrequenz haben, wenn das in der Anzeigeeinrichtung anzuzeigende Eingangssignal in einem vorgegebenen Diskriminatorbereich liegt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator (15,16) Impulssignale erzeugt, deren Spitzenwert, Impulsbreite und Impulswiederholfrequenz in Abhängigkeit von dem in der Anzeigeeinrichtung anzuzeigenden Eingangssignal kontinuierlich geändert werden.030015/0941
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| US4151444A (en) * | 1977-12-23 | 1979-04-24 | Tektronix, Inc. | Voltage switching circuit for a color display system |
-
1978
- 1978-10-09 JP JP1978137888U patent/JPS5934944Y2/ja not_active Expired
-
1979
- 1979-09-28 US US06/080,036 patent/US4278917A/en not_active Expired - Lifetime
- 1979-10-08 DE DE19792940745 patent/DE2940745A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3418647A1 (de) * | 1983-05-18 | 1984-11-22 | Sharp K.K., Osaka | Fluoreszenz-anzeigeeinrichtung mit gleichspannungsgespeister roehrenheizung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5555872U (de) | 1980-04-15 |
| US4278917A (en) | 1981-07-14 |
| JPS5934944Y2 (ja) | 1984-09-27 |
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