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DE2940740A1 - Geraet fuer die balneo-therapie - Google Patents

Geraet fuer die balneo-therapie

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Publication number
DE2940740A1
DE2940740A1 DE19792940740 DE2940740A DE2940740A1 DE 2940740 A1 DE2940740 A1 DE 2940740A1 DE 19792940740 DE19792940740 DE 19792940740 DE 2940740 A DE2940740 A DE 2940740A DE 2940740 A1 DE2940740 A1 DE 2940740A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
containers
foot
cheek
hand
baths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792940740
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf 8000 München Payer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792940740 priority Critical patent/DE2940740A1/de
Publication of DE2940740A1 publication Critical patent/DE2940740A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H35/00Baths for specific parts of the body
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H2205/00Devices for specific parts of the body
    • A61H2205/06Arms
    • A61H2205/065Hands
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H2205/00Devices for specific parts of the body
    • A61H2205/12Feet
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H35/00Baths for specific parts of the body
    • A61H35/006Baths for specific parts of the body for the feet

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • GERÄT FUR DIE BALNEO-THERAPIE
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät für die Balneo-Therapie mit einer wannenförmigen Sitzmulde, insbesondere zur Aufnahme einer Heilmittel- oder Kräuterdispersion.
  • Um über die Haut aufnehmbare physikalisch-therapeutische Effekte und über die Haut aufnehmbare Heileffekte erzielende Wirkmittel effektiv applizieren zu können, sind, wie zum Beispiel die DE-AS 14 91 549 zeigt, besonders ausgebildete Bade-Geräte erforderlich.
  • Solche Bade geräte sind relativ teuer und erfordern einen hohen Installationsaufwand. Zur besseren Ausnutzung derartiger Investitionen und zur Optimierung der Applizierung physikalisch-therapeutischer Effekte im Rahmen einer Balneo-Therapie ist gemäß der DE-OS 24 36 850 ein an unterschiedliche Körperstellungen eines Patienten anpaßbares Badegerät bekannt geworden. Dort ist eine als Bad gerät dienende Sitzbadewanne durch eine verschiebbar gelagerte Bodenplatte in eine Liegewanne mit ebenem Boden verwandelbar.
  • Eine weitere Schwierigkeit in der Balneo-Therapie ist darin zu sehen, daß infolge der Größe solcher Badegeräte an sich nicht erforderliche, relativ große Mengen an Heilmitteldispersionen für eine Applikation benötigt werden, ganz abgesehen davon, daß solche Badegeräte viel Raum beanspruchen und daher in besonders dafür hergerichteten Räumen aufgestellt werden müssen. Die Investitionskosten sind daher hoch. Die Größe solcher Badegeräte hat aber noch einen weiteren Nachteil für die Therapie; Patienten mit Störungen im Bewegungsapparat, insbesondere mit Bandscheiben- und Wirbelsäulenschäden, sind ohne besondere Hilfsgeräte nur mit Mühe in solche Badegeräte zu bringen, ihr Herausbringen aus dem Badegerät ist noch problematischer. Schließlich sind insbesondere in der Rheuma-Therapie gleichzeitige Wechselbäder für die menschlichen Extremitäten angezeigt, die stets mehrere Behälter zur Aufnahme von in der Temperatur unterschiedlichen Badeflüssigkeiten erfordern. Die Bereitstellung und Handhabung mehrerer Behälter ist ebenfalls umständlich.
  • Aus all diesen Gründen konnte die Balneo-Therapie trotz ihrer anerkannten Heilerfolge bisher noch keine allgemeine Anwendung, insbesondere im Haushalt, finden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues wohlfeiles Gerät für die Balneo-Therapie zu schaffen, das eine Mehrzahl von dem jeweiligen Anwendungszweck besonders angepaßter Behälter zur Aufnahme der zu applizierenden ilussigkeiten und/oder Heilmittel- und Kräuterdispersionen zu einem leicht zu handhabenden, für den Patienten besonders einfach benutzbaren integralen Gebrauchsgegenstand vereint.
  • Ausgehend von einem Gerät für die Balneo-Therapie mit einer wannenförmigen Sitzmulde ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Sitzmulde zwischen zwei Auflager bildenden Wangen angeordnet ist, die die Bodenseite der Sitzmulde gleichmäßig überragen und mit ihrer Oberkante fluchten, daß innerhalb des von den der Sitzmulde abgewandten Außenflächen der Wangen umschlossenen Raumes jeweils mehrere, als Fuß- und Handbecken dienende Behältnisse vorgesehen sind, deren Offenseiten in die gleiche Richtung etwa rechtwinkelig zur Offenseite der Sitzmulde weisen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zwei als Handbecken dienende Behältnisse von im Längsschnitt etwa dreieckförmigem Querschnitt in der einen Wange vorgesehen, die einen stumpfen Winkel miteinander einschließen und sich von der AuBenfläche der Wange aus in Richtung zur Sitzmulde hin erstrecken, und daß die der Sitzmulde zugewandten Stirnseiten der Behältnisse mit der Außenfläche der Wange jeweils einen gleichgroßen spitzen Winkel einschließen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind vier als Fußbecken dienende Behältnisse etwa rechteckförmig ausgebildet und paarweise parallel nebeneinanderliegend auf der Innenfläche der anderen Wange angeordnet, die Längsseiten der Behältnisse sind zur Grundfläche der sie tragenden Wange entsprechend der paarweisen Anordnung der Behältnisse spitzwinkelig nach außen gerichtet geneigt und weisen die Behältnisse eine sie teilweise bedeckende Abdeckung auf.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Das erfindungsgemäße Gerät weist eine Reihe von überraschenden Vorteilen auf. Alle für die Anwendung der Balneo-Therapie unbedingt notwendigen Behälter sind zu einem integralen Bauteil vereint. Das Gerät ist, sofern es aus faserverstärktem Kunststoff gefertigt ist, infolge des geringen Gewichtes leicht zu handhaben und einfach zu reinigen. Im T.nblick auf sparsamen Heilmittelverbrauch sind die Behälter in ihrer Größe den zu behandelnden Körperteilen angepaßt, so daß das Gerät in seinen Ausmaßen die Größe eines üblichen Sessels nicht übersteigt, also wenig Raum beansprucht. Da alle Behälter den von den Wangen umschlossenen Raum nicht überragen, sind keine Vorsprünge und sonstigen störenden Teile vorhanden, so daß das Gerät für Großanwendungen in Instituten leicht stapelbar, im Haushalt dagegen leicht verstaubar ist. Durch die beidseitigen Wangen ist die Sitzmulde so weit über den Boden angehoben, daß auch bewegungsgestörte Patienten in der Regel allein unter Zuhilfenahme ihrer Arme die Sitzbadestellung einnehmen und wieder verlassen können. Hierbei dienen die als Griff schalen ausgebildeten Ausnehmungen in den Wangen als Halt gebende Handgriffe. Die Badeflüssigkeit, die erst nach Einnehmen der Sitzstellung eingefüllt werden sollte, läßt sich nach Verlassen der Sitzstellung leicht ausschütten. Bei Aufstellung des Gerätes auf die eine Außenfläche der Wangen bieten sich dem Benutzer mehrere Hand- und Fußbecken in vorteilhafter Höhe angeordnet dar. Die obere Wangenfläche dient bei der Verabreichung von Handbädern als Abstützung der Unterarme oder bei der Verabreichung von Armbädern als Stütze für den Oberkörper. In die dann freie Griffschale ist in einfacher Weise ein Spiegel einsteckbar, so daß auch kosmetische Behandlungen und Manikürarbeiten mit Hilfe dieses Gerätes durchführbar sind. Durch die Schrägstellung der Längsseiten der Fußbecken wird der Benutzer gezwungen, die Füße nach außen geneigt leicht schräg zu stellen.
  • Infolge der ebenen Grundflächen der Fußbecken liegen die Füße nur mit ihren Außenkanten auf der Grundfläche auf, so daß auch die Fußsohlen von der Badeflüssigkeit umspült werden. In dieser Stellung des erfindungsgemäßen Gerätes sind Wechselbäder besonders einfach verabreichbar, und zwar für Hände und Füße gleichzeitig, wie es die modernen Erkenntnisse der Rheuma-Therapie vorschreiben.
  • Durch die teilweise Abdeckung der Fußbecken wird das Ausschütten der Badeflüssigkeit in hohem Maße erleichtert, da beim Bewegen des Gerätes in die eine Ausschüttstellung erst die Badeflüssigkeit in den Handbecken abfließen kann, während die Badeflüssigkeit in den Fußbecken durch die Abdeckungen am Abfließen gehindert wird. Durch Kippen des Gerätes in die entgegengesetzte Stellung können daraufhin auch die Fußbecken ohne Schwierigkeiten geleert werden. Alle Badeflüssigkeit aufnehmenden Behälter sind in ihrem Volumenaufnahmevermögen gerade so groß bemessen, daß die zu behandelnden Körperteile des Patienten von der Badeflüssigkeit benetzt werden können. Schließlich wird durch die Anordnung, insbesondere Einformung der Fuß- und Handbecken in die die Sitzmulde tragenden Wangen deren mechanische Steifigkeit so stark erhöht, daß diese trotz Anwendung der sogenannten Leichtbauweise fest genug sind, auch korpulente Patienten, die die Sitzmulde einnehmen, zu tragen. Durch die Anwendung der Leichtbauweise wird wiederum die Handhabung des erfindungsgemäßen Gerätes sehr erleichtert, was für das Bedienungspersonal von besonderem Vorteil ist. Die flächige Verbreiterung der als Auflage für die Unterarme eines Patienten dienenden Oberkanten der die Sitzmulde tragenden Wangen ist benutzerfreundlich und gibt ein gefälliges Aussehen.
  • Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachfolgend beschrieben.
  • Im einzelnen zeigen: Figur 1 eine perspektivische Darstellung des Gerätes gemäß der Erfindung in einer Wechselbäder der menschlichen Extremitäten erlaubenden Gebrauchsstellung; Figur ? einen Schnitt durch das Gerät gemäß Figur 1; Figur 3 eine teilweise geschnittene Frontansicht des Gerätes gemäß Figur 1 in der Sitzbadestellung; Figur 4 eine Seitenansicht des Gerätes nach Figur 1 in der Sitzbadestellung in Richtung des Pfeiles IV in Figur 3 gesehen und Figur 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in Figur 2.
  • Eine wannenförmige Sitzmulde 10 eines BadegerätesBG ist von zwei Wangen 11 und 12 gehalten, die die Bodenfläche 14 der Sitzmulde derart gleichmäßig überragen, daß diese sich in der in Figur 3 dargestellten Gebrauchsstellung etwa in der Sitzhöhe eines üblichen Sessels befindet. Mit BF ist die Bodenfläche bezeichnet, auf der das Badegerät aufgestellt ist. Die Sitzmulde weist eine gegenüber den Oberkanten der Wangen 11 und 12 tiefgesetzte abgerundete Kante 16 und gegenüberliegend eine hochgezogene, mit der Seitenbegrenzung der Wangen bündig abschließende abgerundete Kante 17 auf, vgl. Figur 3. Die sich paarweise einander gegenüberliegenden Seitenwände der Sitzmulde sind, wie sich aus den Figuren 2 und 3 eindeutig ergibt, schräg nach innen gezogen und gehen mit einer leichten Rundung in die Bodenfläche 14 über.
  • Wie die Figuren 2 und 4 zeigen, sind die Wangen 11 und 12 von geraden, parallel zueinander verlaufenden Kanten 19 und 20, die Auflager sowohl für die Sitzmulde 10 auf der Bodenfläche BF als auch für die Arme eines in der Sitzmulde Platz nehmenden,nicht dargestellten Patienten bilden, und von halbkreisförmigen Stirnseiten 21 und 22 begrenzt, die die Kanten 19 und 20 übergangslos miteinander verbinden.
  • Die Wange 11 weist ferner zwei im Längsschnitt dreieckförmige, mit ihren zugewandten Seitenflächen einen stumpfen Winkel - einschließende Handbecken 24 und 25 auf, die sich von der ebenen Oberfläche der Wange ausgehend zur Sitzmulde 10 hin erstrecken, vgl.
  • auch Figur 2. Die der Sitzmulde 10 zugewandten Stirnseiten 26 und 27 dieser Handbecken schließen mit der in Figur 2 waagerechten Fläche der Wange 11 einen spitzen Winkel p ein. Der stumpfe Winkel cc ist entsprechend der üblichen abgewinkelten Lage der Unterarme eines vor dieser Wange sitzenden Patienten gewählt. Schließlich weist die Wange 11 der Oberkante 19 der Sitzmulde 10 benachbart eine als Griffschale dienende Aussparung 28 auf.
  • Die Waage 12 trägt auf der der Sitzmulde 10 zugewandten Seite paarweise angeordnete Fußbecken 30, 31 und 32, 33 von rechteckförmigem Querschnitt, vgl. die Figuren 1 und 5. Gegenüber der in Figur 5 waagerechten ebenen Fläche der Wange 12 sind die Seitenwände 35, 36, 37 bzw. 38, 39, 40 entsprechend der paarweisen Anordnung der Fußbecken jeweils nach außen geneigt, derart, daß der von den Seitenwänden der Fußbeckenpaare 30, 31 bzw. 32, 33 mit der Wange 12 eingeschlossene Winkel jeweils der gleiche spitze Winkel r ist. Auf diese Weise wird ein das Gerät benutzender Patient zu einer Schräghaltung seiner Füße gezwungen, so daß die Füße auf den Bodenflächen der Fußbecken jeweils nur mit den Fußaußenkanten aufliegen. Damit wird erzwungen, daß auch die Fußsohlen von der zu applizierenden Badeflüssigkeit umspült werden. Die genannten Fußbeckenpaare sind jeweils von einer Platte 41 und 42 teilweise abgedeckt, vgl. insbesondere Figur 2.
  • Schließlich weist auch die Wange 12 der Oberkante der Sitzmulde 10 benachbart eine Griff schale 28' auf, die ebenfalls, wie die Griffschale 28, als ein einem das Gerät als Sitzbadewanne benutzenden Patienten das Hineinsetzen und Wiederaufstehen erleichternder Handgriff dient.
  • Um das Gerät für die Benutzung und Pflege optimal zu gestalten, ist es aus faserverstärktem Kunststoff geformt, so daß Sitzmulde, Wangen und die dort angeordneten Hand- und Fußbecken ein integrales Bauteil nach Art eines Sessels bilden, dessen Außenabmessungen etwa 46,5 x 70 x 67 cm (Höhe, Breite, Tiefe) betragen. Das Gerät wird in der in Figur 3 dargestellten Gebrauchslage als Sitzbadewanne benutzt. Ein Patient kann infolge der sesselähnlichen Ausbildung auch bei gestörtem Bewegungsapparat oder Bandscheiben-und Wirbelsäulenschäden unter Zuhilfenahme seiner Arme sich selbst in die Sitzmulde setzen und daraus wieder aufstehen. Wird hierbei Hilfe benötigt, so ermöglicht es die sesselartige Ausbildung infolge der geringen Höhenunterschiede dem Hilfspersonal besser als bisher, dem Patienten behilflich zu sein.
  • Wird das Gerät in der in Figur 1 dargestellten Gebrauchslage benutzt, so dient es der gleichzeitigen Anwendung von Hand- und Fuß-Wechselbädern oder zur Anwendung von Handbädern. Es kann aber auch sehr vorteilhaft für die Verabreichung von bei der Pediküre und flanikdre notwendigen Bädern dienen, da die Zargenbreite der Wangen der normalen Höhe eines Arbeitstisches angepaßt ist. Um dies zu veranschaulichen, ist in Figur 2 eine Sitzgelegenheit gestrichelt angedeutet. Infolge der Abdeckungen 41 und 42 läßt sich die Badefläseigkeit nach Anwendung der durchzuführenden Bäder problemlos aus den Handbecken 24 und 25 ausgießen. Während dieser Zeit wird die Badeflüssigkeit der Fußbecken in dem von den Abdeckungen umschlossenen Raum gehalten. Nach Ausgießen der Handbecken können dann auch die Fußbecken ohne Schwierigkeiten entleert werden. Die raumsparende Ausbildung des Gerätes ist nicht nur für dessen Unterbringung vorteilhaft, sondern spart Material- und Fertigungskosten, insbesondere aber werden die für die balneologische Therapie erforderlichen Kräuter- und Heilmittel-Mengen auf das notwendige Maß begrenzt.
  • Schließlich bilden die in die Wangen eingefornten fland- bzw. Fußbecken die Wangen versteifende Zellen, so daß auch bei Verwendung von Kunststoffen oder faserverstärkten Kunststoffen die gewünschte Leichtbauweise beibehalten werden kann.
  • Ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, können die als Handbecken dienenden Behältnisse 24, 25 etwa parallel zu der dem Körper des Benutzers zugewandten Kante der Wange 11 verlaufend hintereinander angeordnet sein.
  • Der Längs schnitt der Behältnisse kann daher auch rechtwinklig ausgebildet sein, um Wechselbäder der Unterarme eines Benutzers zu ermöglichen.
  • L e e r s e i t e

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE Gerät für die Balneo-Therapie mit einer wannenförmigen Sitzmulde, insbesondere zur Aufnahme einer Heilmittel- oder Kräuterdispersion, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Sitzmulde (10) zwischen zwei Auflager bildenden Wange (11, 12) angeordnet ist, die die Bodenseite (14) der Sitzmulde gleichmäßig überragen und mit ihrer Oberkante (17) fluchten, daß innerhalb des von den der Sitzmulde abgewandten Außenflächen der Wangen umschlossenen Raumes jeweils mehrere, als Fuß- und fLandbecken dienende Behältnisse (24, 25, 30, 31, 32, 33) vorgesehen sind, deren Offenseiten in die gleiche Richtung etwa rechtwinkelig zur Offenseite der Sitzmulde weisen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daX zwei als Handbecken dienende Behältnisse (24, 25) von im Längsschnitt etwa dreieckförmigem Querschnitt in der einen Wange (11) vorgesehen sind, die einen stumpfen Winkel (rx) miteinander einschließen und sich von der Außenfläche der Wange (11) aus in Richtung zur Sitzmulde (10) hin erstrecken, und daß die der Sitzmulde (10) zugewandten Stirnseiten (26, 27) der Behältnisse mit der Außenfläche der Wange jeweils inden gleichgroßen spitzen Winkel ( p) einschließen.
  3. 3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß vier als Fußbecken dienende Behältnisse (30, 31, 32, 33) etwa rechteckförmig ausgebildet und paarweise parallel nebeneinanderliegend auf der Innenfläche der anderen Wange (12) angeordnet sind, daß die Längsseiten (35, 36, 37) der Behältnisse zur Grundfläche der sie tragenden Wange entsprechend der paarweisen Anordnung der Behältnisse spitzwinkelig (Winkel ) nach außen gerichtet geneigt sind, und daß die Behältnisse eine sie teilweise bedeckende Abdeckung (41, 42) aufweisen.
  4. 4. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Wangen (11, 12) als Grifischaion dienende Ausnehmungen (28, 28') aufweisen, die außenliegend der Oberkante (19) der Sitzmulde benachbart sind.
  5. 5. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Wangen (11, 12) als Auflager parallel zueinanderliegende waagerechte Ober- und Unterkanten (19, 20) aufweisen, die durch halbkreisförmige Seitenkanten (21, 22) miteinander verbunden sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß mindestens die Oberkanten (19) der Wangen (11, 12) flächig verbreitert sind.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die als Handbecken dienenden Behältnisse (24, 25) etwa parallel zu der dem Körper des Benutzers zugewandten Kante der Wange (11) verlaufend hintereinander angeordnet sind.
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