DE2940052C2 - Verfahren zum Herstellen einer Wendel aus einem thermoplastischen Kunststoffprofil - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Wendel aus einem thermoplastischen KunststoffprofilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Wendel aus einem thermoplastischen Kunststoffprofil,
bei dem das Kunststoffprofil auf einen dem Wendeldurchmesser entsprechenden Kern gewickelt,
durch eine Temperzone und durch eine Kühlzone geführt und danach von dem Kern abgenommen wird,
sowie eine vorteilhafte Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei einem bekannten Verfahren zum Herstellen einer Wendel wird das Kunststoffprofil, z. B. ein Schlauch
oder ein Vollsi?b, auf einer Wickeleinrichtung Lage an
Lage auf einen Kern gewickelt. Wenn es sich um Hohlprofile bei der Herstellung solcher Wendel handelt,
wird der Beginn und das Endf; der Wicklung durch einen auf dem Kern angeordneten Kltmmechanismus dicht
verschlossen, so daß bei den nachfolgenden Verfahrensschritten keine Flüssigkeit in das Innere des Hohlprofils
eindringen kann. Der mit dem Kunststoffprofil bewikkelte Kern wird nach Wickelabschluß zur Thermofixierung
der Wicklung in einen Temperofen eingehängt, aus dem er nach einer vorbestimmten Einwirkzeit der
Temperatur entnommen und mit der noch auf dem Kern befindlichen Wicklung in ein Kühlbad getaucht wird.
Nach erfolgter Kühlung wird die Wendel von dem Kern abgezogen.
Dieses bekannte Verfahren ist umständlich und zeitaufwendig und die zur Durchführung erforderliche
Vorrichtung ist platzraubend und kostspielig. Ferner ist als Nachteil festzustellen, daß mit dem bekannten
Verfahren nur Fixlängen der Wendel hergestellt werden können, wobei die Länge der Wendel von der Länge des
verwendeten Wickelkerns abhängig ist. Trotz des bei der Wendelherstellung eingesetzten Tempervorgangs
und der anschließenden Abkühlung läßt die Spannung der so erzeugten Wendel sehr zu wünschen übrig. Dies
tritt insbesondere dort nachteilig in Erscheinung, wo größere oder dickere Kunststoffprofile verwendet
werden. Die fertige Wendel hat in diesen Fällen ein beträchtliches Eigengewicht, was zu einem großen
Abstand der Wendelwindungen untereinander führt, wenn eine solche Wendel nur an einem Ende gehalten
und frei aufgehängt wird. Dieser Nachteil ist insbesondere dort spürbar, wo für die Wendel beim Arbeitseinsatz
wenig Platz zur Verfügung ist und somit ein festerer Sitz der einzelnen Wendelwindungen aneinander oder
ein höheres Rückstellvermögen nach dem öffnen der Wendel wünschbar wäre.
Aus der DE-PS 19 44 371 ist darüber hinaus eine Vorrichtung zum Herstellen einer Wendel aus einem
fadenförmigen thermoplastischen Kunststoffprofil be-
kannt, bei der über einem Kern das Gehäuse einer Heizeinrichtung angeordnet ist Der Kern weist eine
schraubenlinienförmig verlaufende Führungsnut mit einer Vielzahl von Windungen auf, in die das zur Wendel
zu verformende Kunststoffprofil eingelegt verformt,
jo danach gekühlt und als geformte Wendel abgenommen
wird. Mit dieser bekannten Vorrichtung können ebenfalls nur Wendeln in beliebiger Länge hergestellt
werden, deren einzelne Wendelwindungen nicht in einem festen Sitz aneinander anliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen einer
Wendel aus einem Kunststoffprofil anzugeben, bei denen sowohl eine diskontinuierliche als auch eine
kontinuierliche, d.h. endlose Herstellung der Wendel möglich ist, wobei die Windungen Jer Wendel aufgrund
vorgegebener Eigenspannungen fest aneinander liegen, so daß die Nachteile des Auseinanderklaffen der
Windungen durch Eigengewicht vermieden werden und ein hohes Rückstellvermögen nach einem Belasten der
Wendel gewährleistet ist. Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß unmittelbar nach dem Verlassen der
Kühlzone und vor dem Abnehmen der Wendel das Kunststoffprofil in entgegengesetzter Wickelrichtung
umgeformt wird.
μ Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Ausnutzung einer Drehbewegung, die schon beim
Wickelvorgang einsetzen oder später zugeschaltet werden kann. Im ersteren Fall erfolgt die Wicklung der
Wendel durch eine Drehbewegung mit Vorschubelement, durch welche die einzelnen Wendelwindungen auf
einer Wickeleinrichtung kontinuierlich nach vorn verschoben werden. Diese Verschiebebewegung schiebt
die einzelnen Wendelwindungen auf der Wickeleinrichtung durch den Temperofen und die anschließende
ho Kühlzone. Die Temperatur der Temperzone ist dabei
auf einer Höhe gehalten, weiche geeignet ist, in dem Kunststoffprofil enthaltene Spannungen abzubauen.
Im Anschluß an das Durchlaufen der Kühlzone wird die ursprünglich bei der Entstehung der Wendel beim
hi Aufwickeln auf die Wickeleinrichtung eingehaltene
Wickelrichtung in die Gegenrichtung umgekehrt. Bei der Ausnutzung der zur Wendelerzeugung erforderlichen
Drehbewegung erfolgt dies in der Art, daß die
Wickeleinrichtung einen drehbar gelagerten Kern aufweist, welcher einen der lichten Weite der herzustellenden
Wendel entsprechenden Durchmesser aufweist und eine Drehbewegung ausführt, welche ein lagenweises
Aneinanderreihen der Wendelwindungen ohne das Entstehen von Zug- oder Druckspannungen ermöglicht.
Diesem drehbaren Kern ist in dem beschriebenen Fall nach dem Ende der Kühlzone ein unverdrehbar
gelagerter zweiter Kern zugeordnet Im Beispielsfall sieht ein sjfcher Aufbau einen hohlen, drehbar
gelagerten Kern vor, in dessen Hohlraum der feststehende Kern angeordnet ist, welcher in gleichem
Durchmesser am Ende des ersten Kerns angesetzt ist. Der feststehende Kern besitzt für das Festhalten des in
der Wickelrichtung umgekehrten freien Wendelendes eine in der Oberfläche längs verlaufende Führungsnut,
in welcher eine Halterung axial verschiebbar gelagert ist, welche ihrerseits das Wendelende aufnimmt
Die Ausnutzung der Drehbewegung, welche durch den drehbaren Kern bei der Herstellung der Wendel
erzeugt wird, erfolgt nach der Umkehrung der Wickeirichtung durch Abschieben der Windungen der
Wendel vom drehbaren Kern auf den feststehenden Kern und danach weiter durch Verdrängung der einen
Wendelwindung durch die andere, wie dies auch beim Transport der Wendelwindungen auf dem drehbaren
Kern der Fall ist Unterstützend zu diesem Vorschub kann am Ende des feststehenden Kerns eine nicht
dargestellte handelsübliche Abzugseinrichtung verwendet werden, der eine nicht dargestellte Aufwickelvorrichtung
für die Wendel nachgeschaltet sein kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich auch in der Weise durchführen, daß dem drehbaren Kern, auf
dem die Wendel erzeugt und auf dem sie durch die Temperzone und die Kühlzone geführt wird, ein
gegenläufig drehender zweiter Kern nachgeschaltet ist. In diesem Fall wird eine der Drehbewegung des ersten
Kerns entgegenlaufende Drehbewegung des zweiten Kerns verwendet Die Drehbewegungen können so
aufeinander abgestimmt sein, daß sie in gleicher Geschwinuigkeit drehen.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die zur Durchführung erforderliche Vorrichtung ermöglichen
die kontinuierliche Herstellung einer Wendel in beliebiger Länge. Der besondere Vorteil dieser Wendel
ist darin zu sehen, daß die Federstärke der Wendelwindungen durch das Umformen nach dem Abkühlen ganz
erheblich verstärkt werden konnte. Die durch das Umformen der Windungsrichtungen bedingte Verstärkung
der Federstärke läßt die Windungen fest aneinander anliegen, auch wenn die Wendel nur an
einem Ende hochgehoben wird. Dieser Vorteil läßt die erfindungsgemäß hergestellten Wendeln überall dort
einsetzbar sein, wo für die Wendel selbst wenig Platz zur Verfügung steht und somit ein durch geringe Federspannung
der einzelnen Wendelwindungen entstehendes Verlängern einer solchen Wendel unerwünscht ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nachstehend anhand einer schematischn Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit einer
Wickeleinrichtung mit drehbarem erstem Kern, und mit einer zweiten Wickeleinrichtung mit unverdrehbar
gelagertem zweitem Kern und mit einem Vorschubelement,
Fig. 2 eine raunbildliche Ansicht des Vorschubele·
mentes nach F i g. 1 in größerer Darstellung,
Fig.3 eine raumbildiiche Ansicht des zweiten Kerns
nach F i g. 1 und
Fig.4 einen Teilschnitt durch den zweiten Kern entlang der Linie IV-IV nach Fig. 1 in größerer
Darstellung.
Eine Wickeleinrichtung 1 weist einen drehbaren ersten Kern 2 auf, der in Pfeilrichtung A mittels eines
nicht dargestellten, in einem Aufbau 4 untergebrachten Getriebes antreibbar ist. Dem drehbaren Kern 2 ist ein
Vorschubelement 21 zugeordnet, welches in Form eines
κι Wendelganges den Aufschub eines zu wickelnden Kunststoffprofils 8 auf den drehbaren Dorn 2 bewirkt
An den drehbaren Kern 2 schließt sich unmittelbar ein unverdrehbar gelagerter Kern 3 einer zweiten Wickeleinrichtung
9 an. Der drehbare Kern 2 ist als Hohlwelle
is ausgebildet, in deren Bohrung der Kern 3 mittels einer
feststehenden Stange 31 gelagert ist, an derem freiem Ende der Kern 3 mit einem dem Außendurchmesser des
drehbaren Kerns 2 entsprechenden AuDendurchmesser angeformt ist
Das Kunststoffprofil 8 läuft in Pfeilrichtung B(F i g. 2) auf das feststehende Vorschubeler.int 21 auf und wird
durch dieses auf der Oberfläche des ir. Pfeilrichtung Λ
drehenden Kerns 2 kontinuierlich weitergeschoben. Diese Transportbewegung wird dadurch erreicht, daß
das Vorschubelement ein Wendelgang ist
Dei unverdrehbare Kern 3 weist eine schwaibenschwanzförmige
Längsnut 32 auf, in der eine Halterung 33 axial verschiebbar angeordnet ist Die Halterung 33
besitzt in ihrem oberen, aus der Längsnut 32 heraustretendem Bereich eine nicht dargestellte Bohrung,
durch welche der freie Anfang 51 der Wendel 5 geführt und dort festgelegt ist
Das Herstellen der Wendel 5 geschieht in folgender Weise:
J5 Das zum Herstellen der Wendel 5 verwendete Kunststoffprofil 8 wird von einer nicht dargestellten
Vorratstrommel abgenommen und trifft auf das Vorschubelement 21 auf. Durch dessen Wendelgang
wird das Kunststoffprofil 8 kontinuiei lieh ,luf den
drehbaren Kern 2 geschoben und bildet dort die Wendelwindungen, die sich gegenseitig nachfolgend
djrch Verdrängung auf der Oberfläche des Kerns 2 weiterschiebt Im Zuge dieses Verschiebevorgangs
durchläuft jede der Wendelwindungen eine Heizzone 6 und daran anschließend eine Kühlzone 7. Im Anschluß
an die Kühlzone 7 erfolgt der Übergang auf den unverdrehbaren Kern 3, bei dem das Umformen der
Wickeirichtung in die Gegenrichtung vorgenommen wird. Dieses Umformen erfolgt maschinell durch ein
so nicht dargestelltes handelsübliches Umlenkelement. Die umgeformte Wendel 5 wird nachfolgend in der
entgegengesetzten Wickelrichtung auf den Kern 3 aufgewickelt. Dies erfolgt derart, daß der freie Anfang
51 CiT Wendel in die Bohrung der Halterung 33 gesteckt
wird. Der Transport der umgeformten Wendel 5 auf den Kern 3 erfolgt ckuei unter Ausnutzung der Drehbewegung,
wie sie aus dem sich drehenden Kern 2 herrührt.
Vom Kern 3 wird die in ihrer Wickelrichtung umgeformte Wendel 5 abgenommen.
In der nachfolgenden Aufstellung sind Beispiele angeführt, bei denen jeweils eine umgeformte Wendel
und eine Wendel mit gleichen Abmessungen nach dem Stand der Technik ohne umgekehrte Wmdungsrichtung
in ihrer Wirkungsweise einander gegenüber gestellt
b') sind. Hierbei wurden- zur Herstellung der Wendeln
Monofile, Schläuche und Rohre aus thermoplastischen Kunststoffen verwendet.
KunsIstnlTproH
l'iis
Wendel
Prüfling
•\b- lnnen-'^ Steigung I ..inije
missung
Belastung
Wendel iinigeforml
Λ mehl umgeformt H
I.angling
der
Wendel
mm —
| 1 | PH. TT-Monofil | 1.2 | 14 | 1.2 | 60 | mit | Λ I) |
| 2 | PC-Monofil | 1.4 | 4.8 | 1.4 | 2} | mit mit |
Λ H |
| 3 | Pl:.-Schlauch | .1/0.6 | 35 | 4.2 | 70 | ohne ohne |
Λ Ii |
| 4 | PH-Schlauch | .1/0.6 | 35 | 8.4 | 70 | mit mit |
Λ I) |
| 5 | ΡΛ-Rohr | 8X 1 | 70 | X | 88 | mit mit |
Λ B |
| 6 | PUR-Sehlauch | 4/1 | 40 | 6 | 75 | ohne ohne |
Λ B |
| 7 | PUR-Schlauch | 4/1 | 40 | 12 | 75 | ohne ohne |
Λ 1$ |
| 62 IK) |
3 83 |
| .10 52 |
30 126 |
| 90 110 |
28 57 |
| 97 195 |
.18 178 |
| 90 125 |
2 42 |
| 120 170 |
60 126 |
| 82 210 |
9 180 |
Eine Wendel wird durch ihre Federkonstante C = charakterisiert
/"(cm)
Im vorliegenden Fall - Beispiel Pos. 1 - betragt die Prüft raft P ^ 49.05 X 10 ' N. Die jeweilige Auslenkung unter dieser
Prüfkraft beträgt bei nicht umgeformter Wendel 50 mm und bei umgeformter Wendel 2 mm. Daml: errechnet sich eine
Federkonstante von 0,01 (N/cm) bzw. 0,25 (N/cm)
Durch Umformen der Wendel wurde die federkonstante also auf das 25-fache des ursprünglichen Wertes erhöht. Die
prozentuale Steigerung beträgt 2400 V
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen einer Wendel aus einem thermoplastischen Kunststoffprofil, bei dem ϊ
das Kunststoffprofil auf einen dem Wendeldurchmesser entsprechenden Kern gewickelt, durch eine
Temperzone und durch eine Kühlzone geführt und danach von dem Kern abgenommen wird, d a durch
gekennzeichnet, daß unmittelbar nach dem Verlassen der Kühlzone und vor dem Abnehmen der Wendel das Kunststoffprofil in
entgegengesetzter Wickelrichtung umgeformt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem koaxial zu einem ;s
drehbaren Kern einer Wickeleinrichtung angeordneten Vorschubelement zum axialen Vorschieben
des Wickels, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Kühlzone (7) ein Kern (3) einer zweiten
Wickeleinrichtung (9) mit einer Halterung (33) für den freien Anfang (51) der Wendel (5) angeordnet
ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (3) der zweiten Wickeleinrichtung
(9) unverdrehbar gelagert ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (3) der zweiten Wickeleinrichtung
(9) in zur ersten Wickeleinrichtung (1) entgegengesetzter Richtung drehbar gelagert ist
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Halterung (33) in einer Längsnut
(32) des Kerns (3) axial verschiebbar ist
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792940052 DE2940052C2 (de) | 1979-10-03 | 1979-10-03 | Verfahren zum Herstellen einer Wendel aus einem thermoplastischen Kunststoffprofil |
| AT487180A ATA487180A (de) | 1979-10-03 | 1980-09-30 | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von schraubenfoermigen federn aus kunststoffprofilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792940052 DE2940052C2 (de) | 1979-10-03 | 1979-10-03 | Verfahren zum Herstellen einer Wendel aus einem thermoplastischen Kunststoffprofil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2940052B1 DE2940052B1 (de) | 1981-04-23 |
| DE2940052C2 true DE2940052C2 (de) | 1981-12-17 |
Family
ID=6082561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792940052 Expired DE2940052C2 (de) | 1979-10-03 | 1979-10-03 | Verfahren zum Herstellen einer Wendel aus einem thermoplastischen Kunststoffprofil |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2940052C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3943189A1 (de) * | 1988-12-29 | 1990-07-05 | Inventa Ag | Rohrwendeln und verfahren zu deren herstellung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IN157092B (de) * | 1980-09-26 | 1986-01-11 | Haaksbergen T T Bv | |
| DE9301620U1 (de) * | 1993-02-05 | 1994-06-09 | Siteg Siebtechnik Gmbh, 48683 Ahaus | Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoffspiralen mit verbesserter Hydrolysebeständigkeit |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1944371C (de) * | 1969-09-02 | 1972-12-28 | Bielomatik Leuze & Co, 7442 Neuffen | Vorrichtung zum Herstellen von Wendeln aus einem thermoplastischen Kunststoffaden |
-
1979
- 1979-10-03 DE DE19792940052 patent/DE2940052C2/de not_active Expired
-
1980
- 1980-09-30 AT AT487180A patent/ATA487180A/de not_active Application Discontinuation
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| DE1944371C (de) * | 1969-09-02 | 1972-12-28 | Bielomatik Leuze & Co, 7442 Neuffen | Vorrichtung zum Herstellen von Wendeln aus einem thermoplastischen Kunststoffaden |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2940052B1 (de) | 1981-04-23 |
| ATA487180A (de) | 1985-06-15 |
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