DE2839057A1 - Transparente leitende schichten und verfahren zur herstellung von transparenten leitenden schichten - Google Patents
Transparente leitende schichten und verfahren zur herstellung von transparenten leitenden schichtenInfo
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Description
203^057
Beschreibung
Die Erfindung betrifft tran3£>arente leitende Schichten,
insbesondere Cadmium-Zinn-Oxid-Schichten und Verfahren
zur Herstellung derartiger Schichten.
Lichtdurchlässige leitende Schichten aus Metalloxid bsw.
aus Platalloxiden, die für photoelektrische Wandler, beispielsweise
für Solarzellen oder Festkörper-Aufnahmeeinrichtungen,
oder Anseigeeinrichtungen, wie Flüssigkristall-Anzeigetafeln,
verwendet werden, können in drei Gruppen, nämlich in Schichten vom SnO--Typ, vom InpO~-
Typ und vom CdpSnCL-Typ unterteilt werden. Lichtdurchlässige leitende Schichten vom SnOp- und In-O^-Typ werden
schon seit langem untersucht. Lichtdurchlässige leitende Schichten vom Cd^SnO^-Typ sind dagegen erst in jüngster
Zeit Gegenstand von Untersuchungen. Erst in den letzten Jahren wurde über Verfahren zur Herstellung der letztgenannten
Schichten und über ihre Eigenschaften in Applied Physics Letters, Band 23, Nr. 10, Seite 622, (1976), in
Physical Review, B, Band 6, Nr. 2, Seite 4-53 (1972) und
in der US-PS 3 811 953 berichtet.
Lichtdurchlässige leitende Schichten aus CdoSnO^ wurden
jedoch bis jetzt mit einem hochfrequenten Wechselspannungs-Zerstäubungsverfahren
unter Verwendung eines Targets bzw. einer Auftreffscheibe erzeugt, das bzw. die durch
Giessen unter Druck und Sintern einer Mischung aus
CdpSnO^- Pulver oder SnOp-Pulver und CdO-Pulver gefertigt
wurden. Die Fertigung derartiger Targets erfordert jedoch sehr aufwendige, zeitraubende und umständliche Handhabungen
und Vorgänge. Darüberhinaus ist das für dieses Verfahren vorgesehene Gerät zur Herstellung von Schichten durch Zerstäubung
schwierig zu bedienen, zu warten und in Betrieb zu halten, und schliesslich ist es schwierig, Schichten mit
den gewünschten Zusammensetzungen herzustellen. Es war
Ö09813/076!
daher ausner st schviorig, lichtdurchlässige leitende Schichten
mit den gewünschten Eigenschaften, beispielsweise hinsieht der Schichtdicke, des spezifischen Widerstandes,
des Lichtdurchlässigkeitsfaktors und der Temperaturabhüngigkeit
des spezifischen Widerstandes sowie hinsichtlich einer guten Reprodu^ierbarkeit zu schaffen.
Bei der Verwendung von lichtdurchlässigen leitenden Schichten im Zusammenhans; nit den zuvor genannten verschiedenen
elektronischen Einrichtungen wurden und werden immer höhere Anforderungen an die Eigenschaften derartiger lichtdurchlässiger
leitender Schichten, beispielsweise hinsichtlich eines geringen spezifischen Widerstandes, eines hohen
Lichtdurchlässigkeitsfaktors, einer geringen Temperaturabhängigkeit
des spezifischen Widerstandes und einer Gleichförmigkeit und Reproduzierbarkeit über grosse Bereiche
gestellt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, lichtdurchlässige leitende Schichten mit sehr guten elektrischen
oder physikalischen Eigenschaften und insbesondere mit einem sehr kleinen spezifischen Widerstand zu schaffen,
wobei laicht herzustellende Targets verwendet werden können und eine einfache Herstellungsweise, Überwachung
und Steuerung möglich sein soll.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Verfahren zur Herstellung derartiger lichtdurchlässiger, leitender
Schichten anzugeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den in den Ansprüchen
1 und 2 angegebenen Schichten und mit den in den Ansprüchen
3 und 4 gekennzeichneten Verfahren gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Verfahren
sind in den Unteransprächen angegeben.
§09813/0788
Die erfindungsgeraässen lichtdurchlässigen leitenden Schichten
weisen sehr gute elektrische und physikalische Eigenschaften auf sowie insbesondere einen sehr kleinen spezifischen
Widerstand auf. Die erfindungsgemässen Schichten lassen
sich mit leicht herstellbaren Targets fertigen. Die Herstellungsweise und die Überwachung bei der Herstellung sowohl
der Targets als auch der lichtdurchlässigen leitenden Schichten ist äusserst einfach. Die elektrischen und physikalischen
Eigenschaften der erfindungsgemässen Schichten können auf einfache Weise gesteuert bzw. eingestellt v/erden.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung derartiger lichtdurchlässiger, leitender Schichten ist insbesondere
für die Massenproduktion geeignet und zeichnet sich durch einfache Verfahrensschritte bei der Herstellung aus.
Erfindungsgemäss werden also Cadmium-Zinn-Oxid-Schichten
unter Verwendung von reaktiver Zerstäubung bei Gleichspannung von Cd-Sn-Legierungen in Ar-C^-Gasgemischen erzeugt.
Die erhaltenen Schichten weisen je nach den Bedingungen
beim Herstellungs- bzw. Ablagerungsvorgang kleine spezi.fisehe Widerstände in der Grössenordnung von 10 J bis
-4-10 Sh-cm und eine hohe optische Durchlässigkeit auf.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Zustandsdiagramm des Cd-Sn, Fig. 2 eine schematische Darstellung, die das Grundprinzip
der Zerstäubungsvorrichtung wiedergibt,
Fig. 3(a), 3(b) und 3(c) eine Aufsicht, einen Querschnitt
bzw. eine weitere Aufsicht, die ein Substrat mit einem durch Zerstäuben auf dem Substrat ausgebildeten
Film wiedergeben,
Fig. 4- ein Diagramm, das die Abhängigkeit des spezifischen Widerstands von der Dicke der durch Zerstäubung erzeugten
Schicht wiedergibt,
§09813/0701
Fig. 5 ein Diagramm, das die Abhängigkeit des spezifischen
Widerstands von der Schichtdicke -wiedergibt,
Fig. 6 ein Diagramm, das die Abhängigkeit des spezifischen Widerstands vom Sauerstoffpartialdruck wiedergibt,
Fig. 7 und 8 Diagramme, die die Abhängigkeit des spezifischen
Widerstands, des Schichtwiderstands bzw. dsr Leitfähigkeit der durch Zerstäubung erzeugten Schicht
von der Temperatur wiedergibt,
Fig. 9 und 10 Diagramme, die die Abhängigkeit des spezifischen
Widerstands bzw. des Schichtwiderstands von
der Warinebehandlungsze.it nach Herstellung der Schicht wiedergibt,
der Warinebehandlungsze.it nach Herstellung der Schicht wiedergibt,
Fig.11 ein Diagramm, das die Änderung des spektralen Lichtdurchlässigkeitskoeffizienten
vor und nach der
Wärmebehandlung der durch Zerstäubung erasugten
Schicht wiedergibt,
Fig.12 ein Diagramm, das den Absorptionskoeffizientan in
Wärmebehandlung der durch Zerstäubung erasugten
Schicht wiedergibt,
Fig.12 ein Diagramm, das den Absorptionskoeffizientan in
Abhängigkeit von der Wellenlänge des aufgestrahlten
Lichts wiedergibt,
Fig.13 und 14 Röntgenstrahl-Beugungsrauster der durch Zerstäubung
erzeugten Schichten,
Fig.15 ein Diagramm, das die Güteziffer der lichtdurchlässigen
leitenden Schicht in Abhängigkeit von der Schichtdicke wiedergibt,
Fig.16 ein Diagramm, das die Abhängigkeit der Abscheidungsgeschwindigkeit
der durch Zerstäubung erzeugten
Schicht vom Sauerstoffpartialdruck wiedergibt, und Fig.17 ein Diagramm, das den spektralen Lichtdurchlässigkeitsfaktor der auf verschiedene Weise erzeugten
lichtdurchlässigen leitenden Schicht wiedergibt.
Schicht vom Sauerstoffpartialdruck wiedergibt, und Fig.17 ein Diagramm, das den spektralen Lichtdurchlässigkeitsfaktor der auf verschiedene Weise erzeugten
lichtdurchlässigen leitenden Schicht wiedergibt.
Nachfolgend wird das erfindungsgemasse Verfahren zur Herstellung
einer Schicht aus Cadmium-Zinn-Oxid im einzelnen beschrieben und dargestellt.
909813/078i
1. Herstellung dos Targets:
Da bei der vorliegenden Erfindung eine bipolare Gleichspannungs-Zerstaubungseinrichtung,
die im weiteren noch beschrieben werden soll, verwendet wird, müssen die zu
zerstäubenden Substanzen elektrisch leitend sein. Das Target aus einer Legierung aus Cadmium und Zinn wird
mit dem folgenden Verfahren hergestellt:
(a) Cadmium (Cd) wird an der Oberfläche mit Salpeter-
- säure geätzt, und Zinn (Sn) wird an seiner Oberfläche mit einer Mischung aus Salpetersäure und Plus säure geätzt;
das Cadmium und das Zinn wird dann mit destilliertem Wasser gewaschen.
(b) Cadmium und Zinn werden dann getrocknet. 68,980 g Cadmium und 36,416 g Zinn werden in einem Cadmium-Zinn-Molverhältnis
von 2 : 1 zusammengebracht.
(c) Das auf diese Weise vorbereitete Cadmium und Zinn werden in offener Luft in ein Laborschälchen gebracht, unter
Vibration auf einer heissen Platte ausreichend miteinander vermischt, auf etwa 177° C erhitzt und dadurch geschmolzen,
und schnell abgekühlt, so dass sich ein Target aus der Cd-Sn-Lsgierung in Form einer Scheibe mit einem Durchmesser
64 iam und einer Dicke von 3 mm ergibt. Der Schmelzpunkt wird hier bei 177° C gewählt, weil der eutektische Punkt
bei 177° C liegt, wenn das Molverhältnis von Cd und Sn den Wert 2 : 1 aufweist. Vergleiche hierzu das Zustandsdiagramm
von Cd-Sn in Fig. 1.
2. Zerstäubungseinrichtung:
Bei der vorliegenden Erfindung wird eine Einrichtung zur Herstellung einer transparenten leitenden Schicht verwendet,
die einer herkömmlichen Weise verwendeten Kathodenzerstäubung se inrichtung entspricht und auf dem reaktiven
Kathoden-Zerstäubungsverfahren beruht. Fig. 2 zeigt das Grundprinzip einer solchen Zerstäubungseinrichtung mit
einem Behälterbaus Glas oder Metall, in dem eine Niederdruck-Gasentladung
brennt bzw. ein Niederdruckplasma besteht,
609813/0788
eine Anode 2 aus einem Metall, das auf einer positiven Gleichspannung über 1 kV gehalten xsfird, sowie eins Kathode
3 aus einem Metall, auf die eine Legierung, die aus Metallen für die Ausbildung der zuvor beschriebenen transparenten
leitenden Schicht besteht, d. h. ein scheibenförmiges Target 4 aus der Cd-Sn-Legierung gebracht wird. Die
Kathode 3 und dan Target 4 werden beide auf einer negativen
Gleichspannung gehalten. Ein Unterdruckventil 5 ist mit einer (nicht dargestellten) einen Unterdruck erzeugenden
Einrichtung, beispielsweise einer Öldiffusionspumpe,
einer Gasfalle oder einem Abscheider oder dgl., verbunden, um Luft bzw. Gas aus dem Behälter abzusaugen. Über ein
Einlassventil 6 kann inertes Gas, beispielsweise Argon (Ar) stetig in den Behälter 1 eingelassen werden, nachdem
Luft aus dem Behälter 1 bis zum Erreichen eines hohen bzw. guten Vakuums abgesaugt worden ist. über ein Einlassventil
7 wird ein aktives Gas, beispielsweise Sauerstoff oder dgl., stetig in den Behälter 1 eingelassen. Auf der Oberfläche
eines Substitutes 8 wird die beim Zerstäubungsvorgang sich
bildende Schicht aufgebracht. Oder genauer ausgedrückt, besteht das Substrat 8 aus einer Glasplatte, auf der sich
die transparente leitende Schicht ansammelt, oder einem Siliciumplättchen, beispielsweise einem photoelektrischen
Element, auf dessen Hauptfläche ein PtT-Übergang ist, und das Substrat 8 wird durch geeignete (nicht dargestellte)
Aufheizvorrichtungen auf eine vorgegebene Temperatur aufgeheizt. Eine sich auf dem Substrat 8 absetzende transparente
leitende Schicht ist mit dem Besugszeichen 9 versehen, und
eine Blende 10 dient dazu, die Oberfläche des Substrats 8 vor einer Verschmutzung zu schützen, bevor sich die Schicht
absetzt.
3· Herstellen der transparenten leitenden Schicht:
Unter Verwendung der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung wird die transparente leitende Schicht auf folgende Weise
gebildet.
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Zunächst wird das Target 4 auf der Kathode 3 befestigt,
und das Substrat 8 (beispielsweise ein Glasplättchen) wird auf die Unterseite der Anode 2 untor Verwendung einer
geeigneten Haltevorrichtung befestigt und auf etwa 200° C aufgeheizt. Danach wird eine (nicht dargestellte) Absaugeinrichtung
eingeschaltet, das Unterdruckventil 5 geöffnet und Luft oder Gase aus dem Behälter 1 abgesaugt, so dass
im Innern des Behälters ein Vakuum mit einem Druck aufrechterhalten
wird, der kleiner als 10 Torr (vorzugswei.se kleiner als 5,0 χ 10~ 3 Torr) ist. Dann wird ein
inertes Gas zur Zerstäubung des Targetmaterials, beispielsweise Argon (4r) in den Behälter 1 gebracht, indem
das Einlassventil 6 geöffnet wird. Bei der vorliegenden Erfindung wird Argon als inertes Gas verwendet, weil Argon
einer Gleichspannungszersbäubung des aus einer Legierung
bestehenden Targets die Entladung bzw. das Plasma relativ stabil hält und darüberhinaus ein Absetzen oder Ausbilden
der Zerstäubungsschicht mit relativ hoher Geschwindigkeit ermöglicht. Das Einlassventil 7 wird dann geöffnet und
Sauerstoff als aktives Gas eingelassen. Üblicherweise liegt der Gesamtdruck der in den Behälter 1 eingelassenen
Gase zwischen 10"^ und 10~ Torr (vorzugsweise bei etwa
10 Torr). Der Sauerstoffpartialdruck, der ein Teil des Gesamtdrucks ist, kann durch Einstellen der Einlassventile
6 und 7 genau gesteuert und eingestellt werden, wie dies
im weiteren noch beschrieben werden wird.
Dann wird eine Gleichspannung, die grosser als 1 kV (vorzugsweise
2 kV bis 2,5 kV) ist, über der Anode 2 und der Kathode 3 angelegt. Der Abstand zwischen der Anode und der
Kathode beträgt einige Zentimeter (in einer praktischen Ausführungsform 5,7 cm). Die Oberfläche des Substrats
ist so lange mit der Blende 10 abgedeckt, bis ein ausreichend langer Zeitraum verstrichen ist, nachdem die Gasentladung
bzw. das Plasma aufgetreten ist. Wenn die Blende 10 geöffnet wird, werden Metallatome des Cadmiums und des
Zinns in einer vorgegebenen Zusammensetzung vom Legierungstarget, d. h. vom Target aus der Cd-Sn-Lagierung zerstäubt.
§09813/0788
Die Metallatome reagieren dann mit dem ßauerstoffgus und
bilden Oxide, die sich auf der Oberfläche des Substrats 8 absetzen, welches auf etwa 200'
bildet sich die Schicht 9 aus.
bildet sich die Schicht 9 aus.
absetzen, welches auf etwa 200° C aufgeheizt ist. Dadurch
Die Zusammensetzung der sich absetzenden Schicht 9 wird
zur Aufrechterhaltung einer guten Reproduzierbarkeit auf
Grund der Legierungszusararaensetzung oder der Zusammensetzung
des Gasgemischs im Behälter gesteuert bzw. geregelt. Wenn nur das inerte Gas eingelassen wird, scheidet sich
ein Film aus der Cd-Sn-Legierung auf dem Substrat ab, und
wenn das inerte Gas und Sauerstoff zusammen eingelassen werden, scheidet sich eine Schicht aus einem Halbleitero:cid
oder einer isolierenden Substanz mit einer Zusammensetzung
ab, die vom Mischungsverhältnis der Gas abhängt, wie dies
im weiteren noch erläutert werden wird. Der Lichtdurchlassfaktor der abgeschiedenen Schicht kann bezüglich des sichtbaren
Lichtes auch willkürlich bis in einem Bereich mit lichtundurchlässigen Bereichen gewählt werden, wobei eine
gute Reproduzierbarkeit aufrechterhalten wird.
Wenn ein sogenanntes strömendes System, bei dem ein Mischer anstelle der Einstellung des Partialdruckes oder des Geaaatdruckes
mittels der Einlassventile 6, 7 uncL des Absaugventils
5 verwendet wird, ist es im praktischen Falle möglich, den reaktiven Zerstäubungsvorgang noch genauer in dem
Zustand auszuführen, bei dem das Mischungsverhältnis mit einer konstanten Gasströmungsmenge konstant gehalten wird.
4. Wärmebehandlung der abgeschiedenen Schicht:
Um die Einflüsse der Wärmebehandlung auf die Eigenschaften
der auf dem Substrat 8 abgeschiedenen Schicht 9 zu un tersuchen,
werden die Substrate (Glasplättchen) 8 mit der abgeschiedenen Schicht 9 bei einer Temperatur in einem
Bereich von etv/a 200° C bis 400° C in einem Vakuum mit
einem Druck kleiner als 4 χ 10~ Torr und in einer Argon-
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_2 gasatmosphäre rait einem Druck, der kleiner als 5 x 10 Torr
ist, wärmebehandelt. Bei diesen Untersuchungen werden die
Eigenschaften der abgeschiedenen Schicht 9 "vor und nach der
Wärmebehandlung festgestellt.
5- Messen der Eigenschaften der abgeschiedenen Schicht:
Eine Probe wird in der in den Fig. 3(a) und 3(b) dargestellten
Weise hergestellt, um den spezifischen Widerstand der in der zuvor beschriebenen Weise gebildeten, abgeschiedenen
Schicht zu messen. Die Figuren zeigen Metallelektroden 11 und 12, die auf dem Substrat (dem Glasplättchen)
8 und auf der abgeschiedenen Schicht 9 durch Aufdampfen
ausgebildet sind, sowie Silberpasten 13 und 14 bzw.
Silber-Klebemassen, um Leitungsdrähte für die Messung mit den Metallelektroden zu verbinden.
Der Hall-Effekt der abgeschiedenen Schicht 9 v/ird durch
Herstellen einer Probe mit Messanschlüssen (Silberpaste bzw. Silber-Klebemasse) 15 und 16 gemessen, wie dies in
Fig. 3(c) dargestellt ist.
6. Verschiedene Verfahrenszustände- bzw. -bedingungen
und Ergebnisse der gemessenen Eigenschaften:
(1) Zerstäubungszeit und Schichtdicke:
Fig. 4 zeigt ein Diagramm der gemessenen Eigenschaften, die
den Zusammenhang zwischen der Zerstäubungszeit und der Dicke der abgeschiedenen Schicht 9 wiedergibt, wenn das
Target aus einer Cd-Sn-Legierung bei einem Gesamtdruck von 6,0 χ 10 Torr im Behälter 1, einem Argon-Sauerstoff-Mischungsverhältnus
von 4 : 1 und einer über der Anode und der Kathode anliegenden Gleichspannung von 2 kV zerstäubt
wird. Aus diesem Diagramm geht hervor, dass die Schichtdicke proportional der Zerstäubungszeit ist. Eine geringe Schwankung
oder Streuung der Schichtdicke ist wahrscheinlich auf Instabilität der Entladung bzw. des Plasmas zurückzuführen.
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(2) Schichtdick« und spezifischer Widerstand:
!'ig. 5 zeigt den Zusammenhang zwischen der Dicke der abgeschiedenen
Schicht 9 und des spezifischen Widerstandes vor und nach de.r Wärmebehandlung der abgeschiedenen Schicht
95 die durch Zerstäuben des Tai'gets aus einer Cd-Sn-Legierung
bei einem Gesamtdruck von 3i° x 10 Torr im Behälter
1 einem Argon-Sauarstoff-Mischungsverhältnis von 4 : 1 und
einer über der Anode und der Kathode auftretenden Gleichspannung von 2 kV gebildet wurde. Die ausgesogene Kurve 17
gibt die Werte vor der Wärmebehandlung der abgeschiedenen
Schicht und die gestrichelte Kurve 18 gibt die Werte nach der Wärmebehandlung der abgeschiedenen Schicht bei etwa
300 C in Argon oder im Vakuum wieder- Aus dem Diagramm
ist ersichtlich, dass der spezifische Widerstand stark
von der Schichtdicke abhängt, wenn die Schichtdicke 200 S.
oder dünner ist. Wenn die Schichtdicke jedoch dicker als etwa 500 Λ ist, hängt der spezifische Widerstand weniger
stark von der Schichtdicke ab. Der Kurvenverlauf vor oder nach der Wärmebehandlung unterscheidet sich nicht sehr
stark voneinander.
(3) Die Abhängigkeit des spezifischen Widerstandes vom Sauersto ffp artialdruck:
Die Eigenschaften der Cd-Sn-Oxid-Schicht, die durch reaktive Zerstäubung unter Verwendung des Cd-Sn-Lsgierungstargets
gemäss der vorliegenden Erfindung gebildet wurde, werden vom Sauerstoffρartialdruck im Behälter 1 beeinflusst. Oder
anders ausgedrückt, ist es unter der Voraussetzung, dass die Zusammensetzung des Targetmaterials sich nicht ändert,
möglich, eine transparente leitende Schicht, die aus einer Cd-Sn-Oxid-Schicht mit gewünschtem spezifischen Widerstand
USV/. besteht, zu erhalten, wobei eine gute Reproduzierbarkeit·
einfach dadurch aufrechterhalten wird, dass die Menge des aktiven Gases oder das Verhältnis der Partialdrücke in
der Atmosphäre während der Entladung und der Zerstäubung gesteuert bzw. geregelt werden.
609813/0708
Fig. 6 zeigt ein Diagramm, das die Abhängigkeit des spezifischen Widerstands von verschiedenen Sauerstof fpartialdrucken
(d. h. von Op/(Ar + Op) χ 100 %) wiedergibt, wenn
die Cd-Sn-Oxid-Schicht mit einer Dicke von etwa 500 bis
900 Ä durch Zerstäubung des Targets aus der Cd-Sn-Legierung
auf dem Glasplättchen 8 gebildet wird, wobei ein konstant eingestellter Gesamtatmosphärendruck von 0,6 χ 10 Torr
im Behälter 1 und eine über der Anode und der Kathode anliegende Gleichspannung von 2 kV vorliegt. Der Zusammenhang
zwischen dem Sauerstof!partialdruck und dem spezifischen
Widerstand entspricht auch dann der zuvor angegebenen Eeziehung,
wenn der Gesamtdruck im Behälter in einem Bereich
—1 —5
von 10 bis 10 Torr verändert wird. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, ist der spezifische Widerstand am kleinsten, wenn das Verhältnis des Sauerstoffpartialdruck zuci Gesaratdruck etwa 10 % beträgt, so dass es dadurch möglich ist, eine aus Cd-Sn-Oxid bestehende transparente leitende Schicht mit einem spezifischen Widerstand von zl-,78 x 10"*" iXL-cm zu bilden. Durch Einstellen des Sauerstof fpartialdrucks in einem Bereich von etwa 5 % bis etwa 15 % ist es weiterhin möglich, eine transparente Schicht mit einer guten Leitfähigkeit und einem konstanten spezifischen Widerstand unabhängig von Schwankungen bzw. Streuungen des Sauerstof .impartial drucks zu erhalten. Im Hinblick auf die Verwendung von Schichten bei elektronischen Elementen bzw. Einrichtungen ist es darüberhinaus erforderlich, eine transparente, leitende Schicht mit einem spezifischen Widerstand kleiner als 10 ifh -cm auszubilden. Durch Einstellen des Sauerstof fpartial drucks in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 20 % ist es jedoch möglich, die Schwankungen und Streuungen des spezifischen Widerstandes klein zu halten.
von 10 bis 10 Torr verändert wird. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, ist der spezifische Widerstand am kleinsten, wenn das Verhältnis des Sauerstoffpartialdruck zuci Gesaratdruck etwa 10 % beträgt, so dass es dadurch möglich ist, eine aus Cd-Sn-Oxid bestehende transparente leitende Schicht mit einem spezifischen Widerstand von zl-,78 x 10"*" iXL-cm zu bilden. Durch Einstellen des Sauerstof fpartialdrucks in einem Bereich von etwa 5 % bis etwa 15 % ist es weiterhin möglich, eine transparente Schicht mit einer guten Leitfähigkeit und einem konstanten spezifischen Widerstand unabhängig von Schwankungen bzw. Streuungen des Sauerstof .impartial drucks zu erhalten. Im Hinblick auf die Verwendung von Schichten bei elektronischen Elementen bzw. Einrichtungen ist es darüberhinaus erforderlich, eine transparente, leitende Schicht mit einem spezifischen Widerstand kleiner als 10 ifh -cm auszubilden. Durch Einstellen des Sauerstof fpartial drucks in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 20 % ist es jedoch möglich, die Schwankungen und Streuungen des spezifischen Widerstandes klein zu halten.
(4-) Temperaturabhängigkeit des spezifischen Widerstandes
und der spezifischen Leitfähigkeit in niederen Temperaturbereichen:
j5 Fig. 7 und Fig. 8 zeigen die Temperaturabhängigkeit des
809813/Q788
spezifischen Widerständes bzw. der spezifischen Leitfähigkeit
in freier Luft für eine transparente leitende Schicht, die in einer Atmosphäre von Ar/Op = 4-/1 gebildet
wurde, und zwar über einen Temperaturbereich z^.vischen Zimmertemperatur (2880K) bis herab zur Temperatur von
flüssigem Stickstoff (770K). Vie aus den Diagrammen zu
ergehen ist, zeigt die Schicht praktisch keine Abhängigkeit bezüglich der Temperatur, unabhängig von der Schichtdicke.
Obwohl die Umgebungstemperatur von 2830K auf 77°&■ und
wieder auf 288°K erhöht wurde, zeigte die Schicht praktisch keine geschichtliche thermische Veränderung.
(5) Einflüsse durch die Wärmebehandlung und des spektralen Liehtdurchlässigkeitsfaktor:
Fig. 9 zeigt die gemessenen Werte des spezifischen Widorstands
von Schichten, die durch Zerstäubung bei einem Gesamtgasdruck von 3,0 χ 10 Torr, einem ArA^-Verhältnis
von 4- : 1 und einer Wärmebehandlung bei 300 C mit einem
—2
Argondruck von 5,0 χ 10 Torr oder in einem Vakuum von
Argondruck von 5,0 χ 10 Torr oder in einem Vakuum von
0,5 χ 10~^ bis 3,0 χ 10"^ Torr gebildet wurde. In dem Diagram
m zeigen die ausgezogenen Kurven den Zusammenhang zwischen dem spezifischen Widerstand und der Zeit der Wärmebehandlung
im Vakuum und die gestrichelten Kurven zeigen die Änderung des spezifischen Widerstands bei der Wärmebehandlung
im Argongas. Fig. 9 zeigt, dass bei einer Wärmebehandlung
bei 300° G der spezifische Widerstand einiger Schichten plötzlich abnimmt, und der spezifische Widerstand
einiger Schichten praktisch konstant bleibt. Es ergaben sich nur geringe Unterschiede zwischen der Wärmebehandlung in
Argongas und in Sauerstoffgas. Darüberhinaus erhöht sich der spezifische Widerstand (vgl. Fig. 10), wenn die Probe,
die einen nahezu konstanten spezifischen Widerstand durch eine Wärmebehandlung über 3 Stunden hinweg erreicht hat,
wieder bei 400° G wärmebehandelt wird.
Fig. 11 zeigt einen Vergleich der gemessenen Lichtdurchlässigkeitsfaktoren
vor und nach der Wärmebehandlung der
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Schicht. Die für diese Messung verwendeten Proben wurden durch Wärmebehandlung (Ausglühen) der durch Zerstäubung
erzeugten Schicht in einer Inertgasattao Sphäre von Argongas
usvi. (5,0 χ 10~ Torr) bei JOO0 C über einen Zeitraum von
6 Stunden vorbereitet, wobei diese Schicht mit einem Gesamtgasdruck
von 3,0 χ 10 Torr und einem Ar/Op-Verhältnis
von 4/1 hergestellt wurde. In dieser Zeichnung gibt die ausgezogene Kurve 19 die Messwerte wieder, bebor die Probe
einer Wärmebehandlung unterzogen wurde, und die gestrichelte Kurve 20 gibt die Messwerte wieder, nachdem die Probe
einer Wärmebehandlung unterzogen wurde. Aus dem Diagramm ist ersichtlich, dass die Wärmebehandlung zur starken Vergrösserung
des ansteigenden Lichtdurchlässigkeitsfaktor bei Wellenlängen von etwa JOO bis 500 nm beiträgt. Es wurde
festgestellt, dass dieses Verhalten nicht nur dann auftritt, wenn die Schicht in Argongas v/ärmebehandelt wird, sondern
auch dann, wenn sie in einem hohen Vakuum (Jx Λ0~ Torr)
wärmebehandelt wird.
(6) Sauerstoffpartialdruck und Absorptionskoeffizient:
Der Lichtabsorptionskoeffizient α wird nach der nachfolgend angegebenen Beziehung aus dem auf diese Weise gemessenen
spektralen Durchlässigkeitsfaktor berechnet. Die Ergebnisse sind in Fig. 12 dargestellt.
T = I/Io = exp(-ad) α = (1n 1/T)d
Hierbei^ist T der Durchlässigkeitsfaktor, Io die Intensität
des auffallenden Lichtes, I die Intensität des durchgehenden Lichtes und d die Schichtdicke.
In Fig. 12 geben die Kurven 21, 22, 23 und 24 die Beziehungen zwischen den Wellenlängen und dem Absorptionskoeffizienten
der Schichten wieder, die in Atmosphären (mit einem Gesaratgasdruck von 6,0 χ 10~^ Torr) bei Sauerstoffpartialdruck-Verhältnissen
(O2/Ar +O2) von 100 %, 50 %, 20 % bzw. 2 %
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durch Zerstäuben gebildet wurden. Aus Fig. 12 ist zu er-Qoüen,
dass der Durchlässigkeitsfaktor reit ansteigendem
Sauerstoffpartialdruck grosser wird.
(7) Der Hall-Effekt der Cd-Sn-Oxid-Schicht:
5 Die Cd-Sn-Oxid-Schichten mit der in Fig. 3(c) dargestellten
Form wurden im Hinblick auf ihre Trägerkonsentration, ihre Trägerbeweglichkeit und ihrer Hall-Konstanten bei
verschiedenen Sauerstoffpartialdrücken untersucht, um
den P-Typ und den N-Typ der Tranaistoren zu ermitteln. Die
10 dabei erhaltenen Mensergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle angegeben. Die Intensität des hier verwendeten
Magnetfeldes betxuig 6 bis 8 kG. Die hier verwendeten Proben
wurden lediglich durch Zerstäubung hergestellt und nicht wärmebehandelt.
15 Tabelle I: Elektrische Eigenschaften der Cd-Sn-Oxidschichten
Probe- Schicht- Schicht-Nr. widerstand dicke
1 363
2 17,2K 491
3 1613 1262
Spezifischer V/i de r stand
Schichtwiderstand χ Schichtdicke
L -cm
8,89 χ 10"
8,45 χ 10"
2,04 χ 10
8,45 χ 10"
2,04 χ 10
-2
Von der Pauwilethode
ιΩί-cta
7,88 χ 10" 7,05 χ 10 1,38 χ 10
-2 -2
Hall-Konstante
cm3/A see
cm3/A see
Hall-Beweglichkeit
cm2/A see
cm2/A see
2,32 χ 10
1,25
8,59 x 10
8,59 x 10
-2
-2
29,4
17,7
6,2
6,2
Trägerkonzentration „-3
cm
2,69 χ 10 5,00 χ 10 7,28 χ 10
0o/Ar+0o Leitfähig
O//o
8
20
50
keit S typ
(8) Analyse der Cd-Sn-Oxid-Schicht:
Die kristalline Struktur der Schicht wurde mit dem Eöntgenstrahl-Beugungsverfahren
und dem Elektronen-Beugungsverfahren
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analysiert. Mit dem Röntgenstrahl-Beugungsverfahren ergab
sich, dass die dünne Schicht auf dem Glassubstrat sich praktisch ganz im amorphen Zustand abgelagert hatte. Auch
bei einer Wärmebehandlung mit 300° C blieb die Schicht im amorphen Zustand. Wie die in den Fig. 13 und 14 dargestellten
Röntgenstrahl-Beugungsmuster für Schichten, bei
denen ein Sauerstoffp ar bial druck von 29 % verwendet v/urds,
zeigen, ergibt sich eine Cd2SnO^-Spitze (I30) und eine
CdSnO^-Spitze (200).
Eine Cd-Sn-Oxid-Schicht mit einer Dicke, die kleiner als 1000 £ ist, wurde auf einem NaCl-(001)-Substrat gebildet.
Die Analyse mit dem Elekfcronenbeugungsverfahren ergab die Formation von amorphem CdpSnO^. und polykristallinem
CdSnO5.
Aus den zuvor beschriebenen Untersuchungen kann also geschlossen werden, dass die erfindungsgemässe, aus
Cd-Sn-Oxid bestehende transparente leitende Schicht aus einer Mischung von CdpSnO^ und CdSnO5. besteht.
Zuvor wurden konkrete Ausführungsformen der Erfindung und Messergebnisse verschiedener Abhängigkeiten und Werte
angegeben. Im Hinblick auf die praktischen elektronischen Elemente oder Anordnungen ist es jedoch wünschenswert,
die Schichtdicke in einer GrossenVerordnung von 10 mm
(Mikron), wie dies aus dem Zusammenhang zwischen der Dicke der transparenten leitenden Schicht und der Güteziffer
(figure of merit) hervorgeht, die in Fig. 15 dargestellt ist. Wenn die Schicht nicht dicker als 1000 2. ist, wird die Güteziffer
mit zunehmender Schichtdicke grosser, wie Fig. 15 zeigt. Das heisst, die transparente leitende Schicht sollte
vorteilhafterweise grosse Gütezifferwerte aufweisen.
Fig. 16 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Sauerstoffp ar ti al druck
und der Abscheidungsgeschwindigkeit. Dieser Verlauf
ist darauf zurückzuführen, dass die Katicnenwahrscheinlichkeit
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- 18 - 7 R ^ Q Π R 7
während der elektrischen Entladung sich in Abhängigkeit
voiQ Sauerstoffverhältnis ändert. Wenn das Sauerstoff verhältnis
grosser v/ird, tritt eine fieaktion ζ v/i sehen den
zerstäubten Atomen und Sauerstoff auf, so dass die Ablagerungsgeschwindigkeit
kleiner wird.
Wie Fig. 6 zeigt, kann die Abhängigkeit des spezifischen Widerstands vom Sauerstoffpartialdruck in zwei Bereiche
unterteilt werden, wobei der Sauerstoffpartialdruck von
3 bis 20 % als Grenze anzusehen ist. Da5j heisst, im Bereich
von 2 bis 10 % des Sauerstoffpartialdruckes wird auf Grund
des stark vorherrschenden Ketails der Film mit hohem spezifischen
Widerstand gebildet. Der spezifische Widerstand nimmt allmählich mit zunehmendem Sauerstoffverhältnis ab.
Im Bereich von 1o bis 100 % Sauerstoffpartialdruck steigt der spezifische Widerstand dagegen an, wenn die Atmosphäre
aus dem sauerstoffarmen Zustand in den sauerstoffreichen Zustand übergeht. Wenn der Sauerstoffpartialdruck sich
dem Wert 100 % nähert, erreicht die Schicht eine stöchiometrische
Zusammensetzung, d. h. CdpSnO^. erreicht einen spezifischen
Widerstand, der nahe an dem spezifischen Widerstand eines Isolators heranreicht. In der Praxis liegt die Zusammensetzung
der Dünnschicht jedoch nahe bei CdpSnO^,. Der Bareich mit dem zuvor genannten Sauerstoffpartialdruck von
3 bis 20 % liegt zwischen diesen beiden Bereichen und stellt einen sogenannten Übergangsbereich dar, in dem beide
Arten vorliegen. Daher kann gesagt werden, dass der spezifische Widerstand der Schicht relativ geringen Änderungen bei
sich ändernden Sauerstoffpartialdruck unterliegt, so dass der Wert für den spezifischen Widerstand in einem sehr
kleinen Bereich liegt. Die zuvor angegebene Betrachtung hinsichtlich des Übergangsbereicnes kann auch benutzt werden,
wenn ein anderes Metalloxid als das Metalloxid der Cd-Sn-Oxid-Schicht
durch Zerstäuben gebildet wird, oder wenn eine Cd-Sn-Legierung mit einer anderen Zusammensetzung
als die Zusammensetzung Cd/Sn = 2/1 als Targetmaterial
vex'wende t werden soll.
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2833057
Das im nachfolgenden Gesagte kann aus den zuvor beschriebenen verschiedenen experimentellen Messergebnissen abgeleitet
werden.
(1) Man erhält eine gute transparente leitende Schicht mit einen dipolaren Gleichspannungs-Zerstäubungaverfahren, bei
dem ein Legierungstarget von Cd/Sn = 2/1 verwendet wird.
(2) Der spezifische Widerstand der durch Zerstäubung in einem Gemisch aus inertem Gas Ar und aktivem Gas Op im
Zerstäubungsbehälter gebildete Schicht kann auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Insbesondere dann, wenn
der Sauerstoffpartialdruck bei 3 bis 20 % eingestellt
wurde, ergab sich eine transparente leitende Schicht mit einem geringen spezifischen Widerstand in der Grössen-
-4
ordnung von 10 'XL-cm und einem Durchlässigkeitsfaktor von etwa 90 % für Licht mit einer Wellenlänge von 500 um.
ordnung von 10 'XL-cm und einem Durchlässigkeitsfaktor von etwa 90 % für Licht mit einer Wellenlänge von 500 um.
(3) der spezifische Widerstand und der Lichtdurchlässigkeit sfaktor der Schicht kann durch Wärmebehandlung der
Schicht verbessert werden, die durch das zuvor erläuterte reaktive Zerstäubungsverfahren in Argongas oder im Vakuum
gebildet wurde.
Es wurde eine transparente leitende Schicht mit einer spezifischen Leitfähigkeit erhalten, die praktisch nicht
von der Temperatur in einem Bereich unterhalb der Raumtemperatur abhängt.
(5) Die Röntgenstrahlanalyse der mit dem reaktiven Zerstäubungsverfahren
hergestellten Cd-Sn-Oxid-Schicht ergab
Spitzen, die Cd2SnO^ (130) und CdSnO5 (200) zuzuschreiben
sind, und die Analyse mit Elektronenbeugung der auf einem NaCl (OOi)-Substrat abgeschiedenen Schicht ergab, dass
sich amorphes Cd^SnO^ und polykristallines CdSnO^bildete.
(6) Gernäss der vorliegenden Erfindung wurde eine transparente
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leitende Gehich1; aus einem Gemisch von CdpSnCL und
CdSnO... ge sch affeη.
Erfindungsgemäss int es also möglich, eine transparente
leitende Schicht auf einem Halbleiteroxid unter Verwendung des reaktiven Kathoden-Zerstäubungsverfahrens zu schaffen,
bei dem ein Target auf einer aus zwei oder mehreren Metallelementen
zusamrsangesetzten Legierung verwendet, eine
Gleichspannung an die Anode und Kathode in einem Gasgemisch, das aus einem inerten Gas und einem aktiven Gas besteht,
angelegt und die zerstäubte Substanz auf das Substrat abgeschieden wird, so dass eine Dünn schicht gebildet wird.
Die Herstellung der Dünnschicht nach dem erfindungsgemässen
Verfahren beruht auf den nachfolgend genannten beiden Grundprinzipien. Ein Grundprinzip besteht darin, dass bei der
reaktiven Kathodenzerstäubung die positiven Ionen im inerten Gas mit der Oberfläche des aus Metall oder einer Legierung
bestehenden Targets in Kollision gebracht werden, wodurch die neutralen Atome im Target zerstäubt werden, und dass
die zerstäubten Atome mit den aktiven Gasmolekülen chemisch reagieren und eine Verbindung bilden, die sich auf dem
Substrat ablagert, wodurch eine Dünnschicht gebildet wird. Das andere Grundprinzip besteht darin, dass die Eigenschaften
eines Oxidhalbleiters bzw. eines Halbleiteroxids, insbesondere die photoelektrischen Eigenschaften von der Zusamcaensetzung
der Iletallatome und der Sauerstoffatome abhängen
und durch die stöchiometrische Zusammensetzung und dem Grad
der Abweichung von der stöchiometrischen Zusammensetzung gekennzeichnet sind.
Die auf diesen Grundprinzipien beruhende vorliegende Erfindung weist erhebliche Vorteile gegenüber den herkömmlichen
Verfahren auf. Erstens ist es bei der Herstellung einer transparenten leitenden Schicht aus einem Halbleiteroxid
mit gewünschten Eigenschaften möglich, die Zusammensetzung des Targetaaterials sowie auch das Iiischungsverhältnis des
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aktiven Gases und des inerten Gases in der Entladung- bzw. Plasmaatmosphäre sowie den Gesaratdruck frei zu wählen.
Zweitens können die gewünsehten Eigenschaften durch einfaches
Ablagern der Schicht unter vorgegebenen Zerstäubungsvoraussetzungen
erhalten i^erden, ohne dass eine Warmenacb.behandlung
des abgeschiedenen Films in einer reduzierenden oder oxidierenden Atmosphäre v/ie bei den herkömmlichen Verfahren
erforderlich ist. Mit anderen Worten, es ist keine Wärmenachbehandlung erforderlich, um die stöchiometrische
Zusammensetzung der Schicht oder die Abweichung von der stöchiometrisehen Zusammensetzung zu erreichen.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass das Target auf einfache Weise hergestellt werden
kann, dass die Vorrichtung zur Herstellung des Films auf einfache V/eise bedient und leicht in Stand gehalten
und gewartet werden kann, und dass die Schichten auf kostengünstige Weise hergestellt werden können. Bei herkömmlichen
Verfahren wurde das "Target aus einem Metallojiidpulver hergestellt
und daher waren sehr komplizierte und aufwendige Vorgänge zur Herstellung der Tabletten erforderlich. Darüberhinaus
zersetzte sich das Oxid bei Auftreffen der positiven Ionen leicht, so dass es schwierig war, Schichten mit
der gewünschten Zusammensetzung zu schaffen. Demgegenüber ist die erfindungsgemässe reaktive Kathoden-Zerstäubungsvorrichtung
im Vergleich zu Hochfrequenz-Zerstäumungfjvorrichtungen
im Prinzip und in der Konstruktion einfach. Das
erfindungsgemässe Verfahren ist daher sehr vorteilhaft und mit ihm kann gleichzeitig beim Herstellen der photoelektrischen
Einrichtungen, die lichtdurchlässige leitende
JO Schicht ausgebildet werden, so dass dadurch die Herstellungskosten
für lichtdurchlässige Elektroden verringert und eine grosse Ausbeute erzielt werden kann.
Fig. 17 zeigt ein Diagramm, das den spektralen Lichtdurchlässigkeit
sfaktor der transparenten leitenden Schicht, die nach dem zuvor beschriebenen, erfindungsgemässen Verfahren
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hergestellt wurde, im Vergleich zum spektralen Lichtdurchläsoigkeitijfaktor
einer nach einem herkömmlichen Verfahren hergestellten Schicht vox· und nach der Wärmebehandlung.
In dieser Zeichnung ist die Messkurve des Lichtdurchläsnigkeitsfaktors
für die nach der vorliegenden Erfindung hergestellte, transparente leitende Schicht mit dem Bazugszeichen
A versehen. Die Messkurven der Lichtdurchlässiglceifcafaktoren
für eine nach einem herkömnlichen Vorfahren hergestellten Schicht vor und nach der Wärmebehandlung in Wasserstoffgas
sind mit dem Bezugszeichen B und G versehen. Aus
Pig. 17 geht hervor, dass der spektrale Durchlässigkeitsfaktor
der erfindungsgemässen Schicht im sichtbaren Bereich bessex* ist ols bei Schichten, die nach dem herkömmlichen
Verfahren hergestellt sind.
Nachfolgend ist das Verfahren zur Hex"stellung von Dünnschichten
gemäss der reaktiven Zerstäubungsmethode unter Verwendung eines erfindungsgemässen Legierungstargets
im einzelnen erläutert. Die transparente leitende Schicht xvird mit dem reaktiven Kathoden-Zerstäubungsverfahren unter
Verwendung einer herkömmlich verwendeten Kathoden-Zerstäubungsvorrichtung hergestellt, die mit einer Gleichspannungsquelle versorgt wird. Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau
der Vorrichtung zur Herstellung der transparenten leitenden Schicht nach der vorliegenden Erfindung. In einem Behälter
aus Glas oder Metall wird eine elektrische Entladung bzw. ein Plasma im Vakuum erzeugt. An eine Metallanode wird ein
positives Gleichspannungspotential mit einer beispielsweise höheren Spannung als 1 kV angelegt. Auf eine Metallkathode
3 wird ein platten- oder scheibenförmiges Target 4 aus einer Legierung angebracht, die aus Metallen besteht, um die
lichtdurchlässige leitende Schicht zu bilden. Die Kathode wird auf einer negativen Gleichspannung gehalten, und das
Target liegt auf nahezu gleicher Spannung.
Ein Vakuumventil 5 ist mit einer Ablaufeinrichtung, beispielsweiss
einer Öldiffusionspumpe oder einem Abscheider
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verbunden, um Gas aus dem Behälter 1 abzusaugen. Ey wird über
ein Einlassventil 6 in stetigem Strom inerten Gas in den Behälter 1 eingelassen, nachdem die Luft im Behälter 1 abgesaugt
und ein Hochvakuum geschaffen wurde. Über ein Einlassventil 7 wird aktives Gas in stetigem Strom in den Behälter
1 eingegeben. Ein Substrat 8, auf dem die durch Zerstäubung
erzeugte Schicht aufgebracht wird, besteht aus einer Glasplatte, auf der sich die transparente leitende Schicht ablagert,
oder einen Siliciumplättchen eines photoelektrischen Elementes mit einem PN-Übergang auf der Hauptfläche des
Siliciumplättchons. Mit dem Bezugszeichen 9 ist eine
auf dem Substrat 8 abgelagerte transparente leitende Schicht und mit dem Bezugszoichen 10 eine Blende versehen, die verhindert,
dass die Oberfläche des Substrates verschmutzt, bevor sich die Schicht auf dem Substrat ablagert.
Mit der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung kann die transparente leitende Schicht auf folgende Weise erzeugt werden.
Zunächst wird das Target 4- auf der Kathode 3 befestigt, und
das Substrat 8 wird an der Unterseite der Anode 2 mit einer geeigneten Halterungseinrichtung angebracht. Dann wird
die Absaugeinrichtung eingeschaltet, das Vakuumventil 5
zum Absaugen der Luft aus dem Behälter 1 eingeschaltet und ein Vakuum mit einem Druck kleiner als 10 Torr im Behälter
1 erzeugt. Danach wird inertes Gas, beispielsweise Argon, das zum Zerstäuben des Targetmaterials verwendet wird, durch
Öffnen des Einlassventils 6 in den Behälter 1 eingelassen.
Weiterhin wird das Einlassventil 7 geöffnet und es strömt aktives Gas, beispielsweise Sauerstoff, in den Behälter 1
ein. Der Gesamtdruck der eingelassenen Gase beträgt etwa
10"2 Torr.
Danach wird über der Anode und der Kathode eine Gleichspannung angelegt. Der Abstand zwischen der Anode und der
Kathode beträgt einige Zentimeter. Die Oberfläche des Substrats ist so lange mit einer Blende abgedeckt, bis ein
ausreichend langer Zeitraum nach Zünden der elektrischen
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Gasentladung vorstrichen ist. Wenn die Blende geöffnet
wird, werden Me tall atome durch Zorstäuben von dem Legierungstarget
mit einer vorgegebenen Zusammensetzung abgegeben. Die beim Zerstäubungsvorgang abgegebenen Atome
reagieren mit dem aktiven Gas und bilden ein Oxid, das sich auf dem Substrat absetzt, wodurch eine Schicht gebildet
wird.
Die Zusammensetzung der abgelagerten Schicht ist durch
die Zusammensetzung der Legierung, die das Target bildet, sowie durch die Zusammensetzung des Gasgemisches im Behälter
und durch den Gasgesamtdruck festgelegt. Venn nur inertes
Gas eingelassen wird, scheidet sich daher ein Film aus dieser Legierung auf dem Substrat ab. Wenn sowohl inertes
Gas als auch aktives Gas eingelassen werden, scheidet sich eine isolierende Substanz mit einer Zusammensetzung, die
vom Mischungsverhältnis der Gase abhängt, oder eine Schicht aus einem Halbleiteroxid auf dem Substrat ab. Der elektrische
Widerstand der sich ablagernden Schicht liegt daher in einem Bereich zwischen einem Widerstandswert der Legierung
bis zu einem Widerstandswert eines Isolators. Darüberhinaus liegt der Durchlässigkeitsfaktor der Schicht für
sichtbares Licht innerhalb eines Bereiches zwischen einer Lichtundurchläasigkeit und einer Lichtdurchlässigkeit.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand konkreter Ausführungsbeispiele
oder konkreter Proben im einzelnen erläutert.
Eine aus metallischem Cadmium und metallihschem Zinn in
einem Atom-Zusammensetzverhältnis von 2 : 1 bestehende Legierung· wird als Targetmaterial verwendet. Das Targ^t-
JO material liegt in Form einer Scheibe mit einem Durchmesser
von 75 inm und einer Dicke von 3 mm vor und wird auf einer
einen Durchmesser von 75 mm aufweisenden, kreisförmigen Kathode befestigt. Eine Hartglasplatte wird als Substrat
für die transparente leitende Schicht benutzt und auf der Unterseite der Anode angebracht. Der Abstand zwischen der
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Anode und der Kathode wird auf 57 mm eingestellt, und es
-6 wird im Behälter ein Vakuum von 2 χ 10 Torr erzeugt, um
das Innere des Behälters von Luft zu befreien. Dann wird ein Gasgemisch aus 80 % Argongas und 20 % Sauere to ffgas
eingelassen und ein Gesaratdruck von 3 χ 10 Torr aufrechterhalten.
Wenn die Temperatur des Substrat auf 200° G gehalten wird
und eine Gleichspannung von 2 kV über die Anode und die Kathode angelegt wird, entsteht ei ne elektrische Gasentladung
bzw. ein Plasma. Wenn dann die Blende geöffnet wird, bildet sich die Schicht auf dem Substrat aus. Wenn die Gasentladung
bei einem Kathodenstrom von 7 mA 60 Minuten lang
aufrechterhalten wird, scheidet sich eine JOOO S. dicke
Schicht ab. Die Schicht besteht aus einem Halbleiteroxid mit einer Zusammensetzung, die nahe der stöchiotaetrisehen
Zusammensetzung aus Cadmiuraoxid und Zinnoxid liegt, und sie weist bei Zimmertemperatur einen Flächenwidersband von
40 0hm pro Einheitsfläche und einen Durchlässigkeitsfaktor von 85 % für Licht im sichtbaren Bereich auf.
Es wird ein aus einer Legierung bestehendes Target mit derselben Zusammensetzung wie in Beispiel 1 verwendet und
Stickstoff wird als inertes Gas in den Behälter eingelassen. Das Mischungsverhältnis von Stickstoff zu Sauerstoff wird
auf 4· : ^ eingestellt, und der sich ergebende Druck wird
auf 5 x 10 Torr eingestellt. Danach wird über die Elektroden eine Gleichspannung von 3 kV angelegt. Die Substrattemperatur
wird auf 180° G gehalten und die Entladung bei einem Kathodenstrom von 35 mA 60 Minuten lang aufrechterhalten.
Auf dem Substrat scheidet sich dann eine 650 A dicke Schicht ab. Der Plächenwiderstand der Schicht beträgt
160 Ohm pro Einheitsfläche. Die Schicht weist einen spektralen Durchlässigkeitsfaktor von etwa 90 % über einen Wellenlängenbereich
von sichtbarem Licht bis infrarotem Licht auf.
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Die lichtdurchlässige leitende Schicht wird unter denselben
Zerstäubungsvoraussetzungen wie beim Beispiel 1 erzeugt, und als Targetmaterial v/ird eine ternäre Legierung verwendet,
die aus metallischem Cadmium, metallischen Zinn und metallischem Indium in einem atomaren Verhältnis von 3:1;O>2
besteht. Dabei ergibt sich eine Schicht mit einer Dicke von 700 A, einem Flächenwiderstand von 400 Ohm und einem
Durchlässigkeitsfaktor von 90 % für sichtbares Licht.
Wie aus der vorausgegangenen Beschreibung deutlich wird, ist es möglich, auf einfache Weise eine transparente leitende
Schicht aus einem Halbleiteroxid mit den gewünschten photoelektrischen Eigenschaften in Massenproduktion zu
erzeugen, ivobei die den herkömmlichen Verfahren anhaftenden Nachteile vermieden werden, und wobei man das Verfahren
mit reaktiver Zerstäubung bei Gleichspannung unter Verwendung einer binären oder einer ternären Legierung oder einer
Legierung mit mehr als drei Elementen benutzt. Durch Ändern der Zusammensetzung des inerten Gases zum Zerstäuben der
Metalle des Tax"gets und des aktiven Gases zur Bildung der
Verbindungen lassen sich die photoelektrischen Eigenschaften der Schicht willkürlich einstellen bzw. steuern.
Wie zuvor bereits erläutert, werden die lichdurchlässigen
leitenden Schichten normalerweise als Elektroden bei photoelektrischen Elementen oder optischen Elementen oder als
halbdurchlässige Spiegel verwendet, die sonst mit einem chemischen oder einem physikalischen Verfahren hergestellt
wurden. Die transparente leitende Schicht aus Oxiden des Zinns und des Antimons wird in jüngster Zeit sehr häufig
verwendet, und eine solche Schicht wird durch Aufsprühen einer Lösung, die Chloride des Zinns und des Antimons enthält,
auf ein erhitztes Substrat erzeugt. Ein solches chemisches Aufsprühverfahren ist jedoch bei photoelektrischen
Elementen und Einrichtungen nicht geeignet, bei denen lichtdurchlässige
Elektroden mit genauen und sehr feinen Formen gefordert werden.
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Zur Herstellung von photoelcktrischen Elektroden von
Festkörper-Aufnähmeeinrichtungen mit sehr genauer und
feiner Ausbildung v;ird ein physikalisches Verfahren verwendet,
und es wird eine transparente Elektrode, die in der Hauptsache aus einem Indiumoxid besteht, mit einem
Hochfrequenz-Wechselstrora-Zerstäubungsverfahren erzeugt.
Es wurde bereits versucht, ein entsprechendes Verfahren zur Herstellung eines Halbleiteroxids (CdpSnO^) mit einer
stöchiometrischen Zusammensetzung von Cadmiumoxid und Zinnoxid
zu verwenden. Bei einem derartigen Verfahren mussten jedoch zur Herstellung des Targets Tabletten verwendet
werden, die durch Giessen unter Druck und Sintern von
Metalloxidpulvern gebildet wurden, die Bestandteile der
transparenten leitenden Schicht sein sollten, und es musste eine hochfrequente Wecn seispannung an die beiden
Elektroden angelegt werden, so dass sich eine dünne Schicht aus Metalloxiden in der in Sauerstoffgas brennenden elektrischen
Gasentladung auf dem Substrat abschied. Bei diesem Verfahren waren daher schwerfällige und umstänliche Arbeitsvorgänge
erforderlich, um, wie bereits erläutert, dio Tabletten herzustellen, und es war sehr schwierig, die
photoelektrischen Eigenschaften der Dünnschicht zu verbessern, sie stabil zu halten und eine gute Reproduzierbarkeit
zu erreichen.
Mit dem erfindungsgemässen reaktiven Zerstäubungsverfahren
unter Verwendung eines aus einer Legierung bestehenden Targets ist es möglich, die zahlreichen Schwierigkeiten
herkömmlicher Verfahren zu umgehen und zusätzlich zu lichtdurchlässigen leitenden Schichten Dünnschichten für alle
möglichen Anwendungen auf einfache Weise zu erzeugen.
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Claims (6)
-
- 2.P at e nt an sp rü eheTransparente leitende Schicht, dadurch gekennzeichnet , dass die Schicht (9) auseiner Mischung vonund CdSnO3 besteht.Transparente leitende Schicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (9) einen spezifischenWiderstand kleiner als 10-cm aufweist.
- 3- Verfahren zur Herstellung von Dünnschichten mic dem Zerstäubungsverfahran, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einer Legierung bestehendes Material aus zwei oder mehreren Metallkomponenten als Target verwendet wird, und dass eine elektrische Gasentladung unter An-909813/0788 .legen eines elektrischen Gleichspaanungsfeldes in einem Gasgemisch erzeugt wird, das ein inertes Gas zur Erzeugung von Metallatomen durch Zerstäuben aus dea Target und Sauerstoffgas zum Oxidieren der zerstäubten Ketallatorae aufweist.
- 4. Verfahren zur Herstellung von transparenten leitenden Schichten, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einer Legierung aus Cadmium und Zinn bestehendes Target in ein Gasgemisch gebracht wird, das aus Sauerstoffgas mit einem Sauerstoffpartialdruck von 3 bis 20 % und einem inerten Gas besteht, und dass die elektrische Gasentladung unter Anlegen eines hohen elektrischen Feldes im Gasgemisch zur Ausbildung einer Schicht aus Oxiden des Cadmiums und des Zinns erzeugt wird.
- 5- Verfahren zur Herstellung transparenter leitender Schichten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Legierung aus Cadmium und Zinn mit Cadaiuci und Zinn in einem molaren Verhältnis von 2 zu 1 als Target verwendet wird.
- 6. Verfahren zur Herstellung transparenter leitender Schichten nach Anspruch 55 dadurch gekennzeichnet, dass ein Gasgemisch mit einem Sauerstoffpartialdruck in einem Bereich von 5 bis 15 % verwendet wird.§09813/0708
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