DE2838920A1 - Vorrichtung zur verschweissung von versteifungselementen o.dgl. mit einer platte - Google Patents
Vorrichtung zur verschweissung von versteifungselementen o.dgl. mit einer platteInfo
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Description
PAlt.NTANWALTE
K. SIf-IBERT G. GRÄTTINGFfR
D.pl -Ing
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8130 Slambarg bei München
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den
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Total Transportation Systems
(International) A/S
Björngarden
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Vorrichtung zur Verschweissung von Versteifungselementen
oder dergl. mit einer Platte
90981 3/078?
ί ■!■
- 2838320
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschweissen
von Versteifungselementen oder dergl. mit einer Platte,
wobei die Versteifuigselemente vorzugsweise im voraus mit der
Platte heftverschweisst sind, und wobei die Vorrichtung eine Mehrzahl
von Führungseinrichtungen für Schweisselektroden und Stromversorgungen für die Elektroden aufweist.
Beim Schweissen von Platten in Schiffswerften und ähnlicher
Industrie werden Stahlplatten mit einer Mehrzahl von absteifenden Stahlprofilen, s.g. Versteifungselementen, versehen. Diese Elemente
werden in der Regel auf der Platte ausgerichtet und mittels einer besonderen Maschine mit dieser haftverschweisst, worauf die
Platte zur endgültigen Verschweissung mit den Versteifungselementen
zu einer anderen Arbeitsstation transportiert wird. Dieses Verscbweissen kann manuell erfolgen, oder aber mittels einer entlang
der ganzen Länge des Versteifungselementes geführten Schweissmaschine
durchgeführt werden. Anstatt des manuellen Verschweissens wurden angeblich individuell vorgesehene Schweissgestelle zur
selbsttätigen Führung der Schweisselektroden eingesetzt. Nachteilig bei den bisher bekannten Arbeitsmethoden waren z.B. die lange
Schweissdauar, viel Zusammenbauarbeit, ein unübersichtlicher Arbeitsplatz, Verunreinigungen durch Schweissgase oder eine grosse
Ans ihl nicht abgeschirmter Lichtbogen an unterschiedlichen Stellen,
die den Einsatz von Masken mit dunklem Glasfenster notwendig
machten, damit vermieden wird, dass jemand geblendet würde. Derartige Masken führen eine gewisse Gefahr mit sich u.id haben eine
einengende Wirkung auf den Braucher, weil er schwer sehen kann wo er geht, während er andererseits Schweissblindheit riskiert, falls
er versucht, die Maske weniger zu verwenden.
Zum Schutz der Kranführer und anderem Personal ausserhalb
der Schweiss-Stellen werden oft abschirmende Vorhänge, die den ganzen Produktionsort umgeben, eingesetzt. Dies führt indessen zu
viel Extraarbeit für den Aufbau u.s.w.
Die vorliegende Erfindung bezweckt ein Herabsetzen der obenerwähnten
Mängel und Nachteile. Dies wird erfindungsgemäss mittels
einer Vorrichtung gemäss des Hauptanspruchs erzielt. Weitere vorteilhafte
Merkmale der Erfindung gehen aus den Unteransprücheii hervor.
§098 13/0782
2838320 -G-
Zur besseren Aufklärung der Erfindung wird diese nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie IL-CI in Fig.
Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel einer
erf indungsgemässavi Vorrichtung ist in Arbeitsstellung auf einer
Platte 1 zwecks Anschv/eissen eines im voraus an der Platte hef tgeschweissten
Versteifuug^elaments 2 angebracht. Die Vorrichtung an
sich besteht hauptsächlich aus einem Absaugekasten, der allgemein mit 3 bezeichnet und mit einer Reihe von Führungseinrichtungen 4
für Schweisselektroden 5 versehen ist. Der Absaugekasten 3 erstreckt
sich im grossen ganzen parallel mit dem Versteifuagselement 2 und
weist am unteren Rand einen Spalt 6 auf, wo das Versteifungselement
2 teilweise eingeführt ist. Der Spalt ist so breit, dass zu beiden
Seiten des Versteifuagselements eine Einsaugöffnung für Sehweissgase
u.s.w. besteht. Der Absaugekasten weist ferner Drahtseilaufhängungen auf, welche je ein Hebedrahtseil 7 aufweisen, welches von
einer portalartigen Trag-Einrichtung 8 über eine Rolle 9 am Kasten
3 zu einem im Portal aufgehängten Hebezeug 10 verläuft.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, hat der Querschnitt des Absaugekastens 3 annähernd die Form eines gleichschenkligen Dreiecks, wo
die Schenkel einen Winkel von etwa 45 zur Grundlinie bilden. Die Spitze des Dreiecks ist durch den Spalt 6 ersetzt. Zwischen der
oberen Platte 11 des Kastens 3 und den Seitenwänden 12 sind 1 i
<-; !?ührungseinrichtungen 4 für die Elektroden 5 befestigt. Die Fiihrungseinrichtungen
weisen die Form von geraden Stangen auf, -lie parallel mit der jeweiligen Seitenwand 12 und schräg gegenüber
einer Vertikalebene quer zur Längsrichtung des Kastens verlaufen. Die Führungsstangen tragen dazu bei, dem Kasten Steifheit zu verleihen.
An jeder Führungsstange 4 ist ein Gleitstück 13 vorgesehen an welchem die Elektrode 5 befestigt wird. Ein Scliweiss-Stromkabel
14 erstreckt sich von einem Gleitstück über einen Schalter 15 und ein weiteres Kabel 16 zu einer nicht dargestellten Schweiss-Stromquelle.
Der Absaugekasten 3 und die Führungsstangen 4 sind
symmetrisch --iu einer Vertikalebene durch das Versteifungselement
vorgesehen. Derart wird erzielt, dass beide Seiten des Versteifung
se leine: its gleichzeitig angeschweisst werden können.
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Zusätzlich zur Drahtseil aufhängung weist der Absaugekasten
Rollen und Anschläge (nioht dargestellt) auf;, damit er leicht vor
jedem Schwelssvorgang an der Platte eingestellt werden kann. Der
Kasten kann in der erwünschten Lage mittels Elektromagneten verriegelt werden, wobei die Elektromagnete von derselben Schalttafel
13 wie die Hebezeuge 10 bedient werden.
Die Führungsstangen 4 sind entlang beider Seiten des Kastens
mit so geringem gegenseitigen Abstand vorgesehen, dass die Schweiss-.elektroden
5 arn Ende ihrer Bewegung in einem gewissen Ausmass
überlappen. Derart wird eine kontinuierliche Schweissnaht entlang des Versteifungselements 2 gesichert. Alle Führungsstangen 4
werden beim Aufrichten des Absaugekastens selbsttätig richtig eingestellt.
Dar Operateur braucht somit nur neue Elektroden einsetzen und den Strom einschalten.
Die portalartige Trageinrichtung 8 weist einen vertikalen Schenkel 19 und einen horizontalen Schenkel 20 auf, deren innere
Hohlräume als Absaugekanal dienen und mit dem Absaugekasten über ,
Vakuumschläuche 21 verbunden sind. Das Portal 8 ist auf Schienen beweglich und der innere Hohlraum im oberen Schenkel 20 i st über
einen Ventilwagen 24 mit einem Abzug-Gebläse 23 verbunden. Reim Schweissen wird somit Rauch und Gas durch den Spalt 6 und weiter
in der Pfeilrichtung in Fig. 2 durch die Vakuumschläuche 21, den
oberen Schenkel 20 der Trageinrichtung, den Ventil wagen 24 und das Abzug-Gebläse abgesaugt. Gleichzeitig sind der Operateur und endere
gegenwärtige Personen ducch halbdurchsi rhi. ige Schirme 26 gegen
schädliche Einwirkuig der Schwei ss-Liehtboqon 2Ϊ5 geschützt.
In dem dargestellt en Ausführung .'s bei spiel ist der Absaugekasten
in einer Trageinrichtung beweglich vorgesehen. Zum Schweissen von L- od:;r T-Profi lon mit besonders qrossein Flansch kann eine
Charniervorrichtung in Frage kommen, derart, dass der Kasten um
eine im grossen ganzen parallel mit dem Profil verlaufende Achse geöffnet und über das Profil geschoben worden kann. Der Absaugekasten
ist auch als eine ortsfeste Gestnil.ung denkbar, wobei eine
Kl appenvorrichtung über das Versteif unq.'-o.lcmnnf hnral>geschwenkt
wird, wenn das Element in die richtige Laqo gebracht ist. Dar Kasten
kann auch oriHfp.st, aber mit einer Mogl ichkoit des vertikalen
Anhoben.s sein. Er kann auch für achsiale;; Ein- und Ausfahren übor
d.a.'s Profil vnq-^^hnn sein, entweder liu f oinor überlagernden
Schi onenni nri chi u .ig oder aui Rädern oder liollcni, die auf der Platin
nut an;=chl i fMsondcn iipurcii aussorhalb dny Pluti" 1 anion.
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Dar Absaugekasten kann auch aus kurzen Abschnitten bestehen, die in der erforderlichen Anzahl verbanden sind, um der Länge des
Werkstücks zu entsprechen, Bei Werkstücken, wo die Schweissnaht
keine gerade Linie bildet, kann der Absaugekasten mit Gelenken oder einer gewissen Elastizität in der Wandrichtung und mit einer
hinreichenden Anschlägezahl für ein richtiges Anbringen der einzelnen Führungsstangen gestaltet sein. Die Gleitstangen können mit
Vorteil regelbar mit dem Kasten verbunden sein. Dies ermöglicht ein Überlappen und unterschiedliche Formen des Zik-zakschweissens
mit einfachen Nachstellungsmöglichkeiten.
Es kann ein Schweisstransformator für jede Elektrode eingesetzt werden, oder zwei oder mehrere Elektroden können jedem
Schweisstransformator zugeordnet sein, wobei zur nächsten Elektrode umgeschaltet wird, wenn die vorige ausgebrannt ist.
Aus dem Obenstehenden dürfte hervorgehen, dass die Erfindung eine wesentliche Milieuverbesserung am Arbeitsplatz und gleichzeitig
eine wesentlich erhöhte Arbeitskapazität ermöglicht.
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-3-
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Claims (16)
- 2 8 3 O 9 2 Πζ"Patentansprüchel.j Vorrichtung zum Verschweissen von Versteif ungselemeiiten oder "dergl. mit einer Platte (1), wobei die Versteifungselemente (2) vorzugsweise im voraus an der Platte (1) heftgeschweisst sind, und wobei die Vorrichtung eine Mehrzahl von Führungseinrichtungen (4) für Schweisselektroden (5) und Stromversorgungseinrichtungen (14,15,16) für die Elektroden umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtungen (4) mit einem Absaugekasten (3) verbunden sind, der sich in der Längsrichtung des Versteifungselements (2) erstreckt und einen Spalt (6) aufweist, in welchen das Versteifungselement (2) jedenfalls teilweise hineinpasst, und dass der Absaugekasten (3) Mittel (7,9,10, 17) für seine Einstellung und/oder Fixierung gegenüber dem Versteifungselement (2) aufweist.
- 2. Vorrichtung laut Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugekasten (3) und die Führungseinrichtungen (4) im grossen ganzen symmetrisch zu einer Vertikalebene durch die Lage des Versteifungselements (2) verlaufen.
- 3. Vorrichtung laut Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die FührungseinrLchtungen (4) mit so geringem gegenseitigen Abstand vorgesehen sind, dass eine teilweise Überlappung der Schweisselektroden (5) ermöglicht ist.
- 4. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Mittel eine Mehrzahl von Elektromagneten (17) zum Festhalten des Absaugekastens (3) an der Platte (1) umfassen.
- 5. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Mittel Rollen und Anschläge am Kasten (3) zur Feineinstellung an der Platte (1) umfassen.
- 6. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Mittel Drahtseilaufhängungen (7,9,10) umfassen, welche zwischen909813/0782.ORIGINAL INSPECTEDdem Kasten (3) und einer portalartigen Trageinrichtung (8) verlaufen.
- 7. Vorrichtung laut Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (8) im grossen ganzen quer zur Längsrichtung des Versteifungselements (2) beweglich vorgesehen ist.
- 8. Vorrichtung laut Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (8,20) einen inneren Hohlraum aufweist, welcher in die Verbindung zwischen dem Absaugekasten (3) und einem Abzug-Gebläse (23) eingeht.
- 9. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugekasten (3) gegenüber der Platte (1) heb- und senkbar vorgesehen ist.
- 10. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugekasten (3) entlang mindestens einer im grossen ganzen parallel mit dem Versteifungselement (2) verlaufenden Achse unterteilt und gelenkig verbunden ist.
- 11. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtungen (4) regelbar mit dem Kasten (3) verbunden sind.
- 12. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (3) halbdurchsichtige Schirme (26) aufweist.
- 13. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (3) in gegenseitig bewegliche Abschnitte unterteilt ist.
- 14. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Kastens (3) im grossen ganzen die Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit im grossen ganzen geraden Spitzenwinkel aufweist.909813/0782
- 15. Vorrichtung laut einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtungen (4) aus an sich bekannten Gleitstück-Führungsstangen bestehen.
- 16. Vorrichtung laut einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem erwähnten Hphlraum und dem Abzugs-Gebläse (23) ein Ventilwagen (24) vorgesehen ist.909813/0782
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |