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DE283831C - - Google Patents

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Publication number
DE283831C
DE283831C DENDAT283831D DE283831DA DE283831C DE 283831 C DE283831 C DE 283831C DE NDAT283831 D DENDAT283831 D DE NDAT283831D DE 283831D A DE283831D A DE 283831DA DE 283831 C DE283831 C DE 283831C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
closing direction
suspension
driver pin
closed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT283831D
Other languages
English (en)
Publication of DE283831C publication Critical patent/DE283831C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/60Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
    • E05F15/603Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors
    • E05F15/632Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings
    • E05F15/655Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings specially adapted for vehicle wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/51Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles for railway cars or mass transit vehicles

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 283831 -KLASSE 20 c. GRUPPE
in BRESLAU.
Schiebetür für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1914 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine . Schiebetür für Eisenbahnwagen, die durch ein durch den ganzen Wägen hindurchgehendes, dauernd .oder zeitweilig wirkendes Antriebsmittel, beispielsweise eine Spindel, unter Zuhilfenahme eines Mitnehmerzapfens selbsttätig geschlossen wird.
Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Schiebetür an den über
ίο eine feststehende Schiene laufenden Rollen pendelnd aufgehängt ist, so daß die Tür den festgehaltenen Rollen gegenüber eine vor- und rückschwingende Bewegung ausführen kann. Da die Bewegung der Rollen auf der Laufschiene mit Reibung verbunden ist, so werden beim Öffnen und beim Schließen der Tür die Laufrollen gegenüber der Türbewegung etwas zurückbleiben. Gerade diese verzögernde Bewegung der Rollen wird bei der vorliegenden Erfindung dazu benutzt, um mit ihr die Verbindung zwischen Mitnehmerzapfen und Antriebsmittel, beispielsweise mit einer Schraubenspindel, zwecks Öffnens bzw. Schließend der Tür von Hand zu unterbrechen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsarten der .Schiebetüranordnung nach vorliegender Erfindung veranschaulicht.
α ist die Schiebetür, die vermittels der beiden Aufhängependel b an den Laufrollen c nach beiden Richtungen hin drehbar gelagert ist. Letztere laufen auf einer feststehenden Schiene d. Mit beiden Aufhängependeln b (s. Fig. 1) bzw. nur mit dem einen Pendel
(s. Fig. 2) sind Hebel e verbunden, die entweder indirekt gemäß der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 oder laut Fig. 2 direkt mit dem in die Schraubenspindel / eingreifenden Mitnehmerzapfen g in Verbindung stehen. Letzterer ist bei der Anordnung nach Fig. 1 abgefedert, und wirken hierbei die beiden Hebel e auf die Feder h ein, während bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung der Mitnehmerzapfen g- direkt an dem freien Ende des Hebels e sitzt.
Im folgenden sei die Wirkungsweise der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung an Hand der beiden Ausführungsarten erläutert.
Wird bei der Einrichtung nach Fig. 1 ein Druck im Sinne der Pfeilrichtung A auf die Schiebetür σ ausgeübt, so wird sich letztere infolge ihrer Pendelaufhängung in der Richtung des Pfeiles A be\vegen, während die Rollen c feststehen oder -infolge der Mitnehmerbewegung entgegengesetzt laufen. Dadurch wird der rechte Hebel e nach unten gedrückt, womit gleichzeitig ein Herunterdrücken des Mitnehmerzapfens g unter Zu^ sammenpressen der Feder h stattfindet, d.h. die Tür kann nun, da der Mitnehmerzapfen nicht mehr in die Gewindegänge der Spindel / eingreift, von Hand geöffnet werden. Soll die Tür von Hand geschlossen werden, so wird ein Zug in Richtung des Pfeiles B ausgeübt. In diesem Falle drückt der linke Hebel e. den Mitnehmerzapfen g nach unten, wodurch dieselbe Wirkung wie oben beim Öffnen erreicht

Claims (3)

  1. wird. Es erfolgt also stets ein Auslösen des Mitnehmerzapfens, gleichgültig, in welcher Richtung die Kraft auf die Schiebetür ausgeübt wird. Um zu verhüten, daß beim schnellen Anfahren des Zuges infolge des Beharrungsvermögens die Tür in der Schließrichtung unter Auslösung des Mitnehmerzapfens g schwingt und dann ungehindert sich schließen kann, ist der Türgriff i mit einer Sperrklinke k
    ίο versehen, welche ein Schwingen der Tür in der Schließrichtung und ein Auslösen des Mitnehmerzapfens g verhindert, sofern nicht gleichzeitig am Türgriff t gezogen wird.
    Im Gegensatz zu der oben geschilderten Ausführungsart findet bei der zweiten Anordnung laut Fig. 2 ein Auslösen des Mitnehmerzapfens nur dann statt, wenn auf die Schiebetür ein Druck entgegen der Schließrichtung ausgeübt wird. Um hierbei ein selbsttätiges' Schließen beim Anfahren des Wagens oder bei Pufferstößen auszuschließen, wird das AussJiwingen der Tür nach der Schließrichtung durch einen Anschlag / verhindert. Soll die Schiebetür unabhängig von dem mechanischen Antriebe von Hand geschlossen werden, so muß man zunächst den Aufhängependeln b vermittels des an dem Griff i vorgesehenen Hebels m einen der Schließrichtung· entgegengesetzten Ausschlag erteilen.
    Die Vorteile, die die Anwendung einer pendelnden Schiebetüraufhängung in Verbindung mit der dauernden oder zeitweiligen, in der Türschließrichtung wirkenden Sperrung des Ausschlages der Aufhängependel b bietet, bestehen darin, daß kein schnelles Schließen der Schiebetür, sei es durch'Pufferstöße o. dgl., stattfinden kann, sondern daß das Schließen nur durch die langsame, mechanische Türschließvorrichtung vor sich geht, es sei denn, daß die Schiebetür, wie oben geschildert, von Hand geschlossen wird. Ferner erreicht man durch diese Anordnung, daß der Mitnehmerzapfen sich sofort selbsttätig auslöst, wenn ein Körperteil oder ein anderer Gegenstand in die Türöffnung eingeklemmt wird, weil dann die Tür angehalten wird, die Rollen c in der Schließrichtung weiterlaufen und durch die entstehende Schrägstellung der Aufhängependel b ein Auslösen des Mitnehmerzapfens g erfolgt. Für das Öffnen der Tür ist die Bewegung des Türgriffes ohne jeglichen Einfluß auf die Mitnehmervorrichtung.
    An Stelle des Schraubenspindelantriebes könnte auch eine andere Vorrichtung, beispielsweise eine Kette oder ein Stahlband mit ί Löchern, treten. Ferner sei noch bemerkt, daß j mit den Türgriffen der Schiebetüren Fallenschlösser bekannter Art verbunden sind, ι welche die geschlossenen Türen feststellen.
    Es bietet nun besondere Vorteile, wenn die S Verschlußfalle η am Türpfosten entlang nach der oberen Kante der Tür geführt wird und dort im geschlossenen Zustande der Tür hin- ' ter die Nase υ der feststehenden Laufschiene d greift. Versieht man nämlich die letztere außer der Nase 0 noch mit weiteren Nasen p, ι so erreicht man, daß bei Pufferstößen und nicht geschlossener Tür letztere nicht vollständig auffahren kann, weil die Falle μ hinter eine j der Nasen ρ fallen muß.
    j Patent-Ansprüche:
    j ι. Schiebetür für Eisenbahnwagen, die
    j durch ein durch den ganzen Wagen hinj durchgehendes Antriebsmittel, wie Spindel o. dgl., unter Zuhilfenahme eines Mitnehmerzapfens auf mechanischem Wege geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür an den Laufrollen (c) pendelnd aufgehängt ist, wobei durch die Neigungsänderung der Aufhängependel (b) die Verbindung des Mitnehmerzapfens (g) mit dem Antriebsmittel, beispielsweise mit der Schraubenspindel (/'), unterbrochen wird.
  2. 2. Schiebetür für Eisenbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den beiden Aufhängependeln (b) zwei auf einen abgefederten Mitnehmerzapfen. (g) wirkende Hebel (c) verbunden sind, wobei ein Ausschwingen der Pendel in der Schließrichtung der Tür durch eine mit dem Türgriff (<') in Verbindung stehende auschaltbare Sperrklinke (k) verhütet wird.
  3. 3. Schiebetür für Eisenbahnwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur das eine der beiden Aufhängependel (ö) mit einem den Mitnehmerzapfen (g) an seinem vorderen Ende tragenden Hebel (ß) verbunden ist, wobei ein Ausschwingen der Aufhängependel (b) in der Türschließrichtung durch einen festen Anschlag (/) verhindert, während das Schließen der Tür von Hand durch Drehen der Aufhängependel (b) in die der Türschließ-' richtung entgegengesetzte Lage mittels eines am Türgriff (?') befestigten Hebels (111) bewerkstelligt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT283831D Active DE283831C (de)

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DE (1) DE283831C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0062726A3 (en) * 1981-03-20 1983-02-23 Fata Industriale S.P.A. Device for moving the two sliding doors of a car of a continuous cable-way with automatic clamping or catching (cable-car)
US5925460A (en) * 1994-12-23 1999-07-20 Akzo Nobel N.V. Process for manufacturing continuous polyester filament yarn

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