DE2838367A1 - Fliehkraftdrehzahlregler fuer brennkraftmaschinen - Google Patents
Fliehkraftdrehzahlregler fuer brennkraftmaschinenInfo
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Description
-♦-
R. "·■'-22.8.1978
Ks/Kö
Die Erfindung geht aus von einem Fliehkraftdrehzahlreg- ■
ler nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon ein Fliehkraftdrehzahlregler dieser Bauart bekannt (DE-PS
1 011 223)j bei dem die Angleicheinrichtung in einem als Hebel ausgebildeten Kraftübertragungsglied eingesetzt
ist und durch die Vorspannung der Angleichfeder den Angleichbeginn und durch das Vorstehmaß des Anschlagbolzens
den Angleichhub bestimmt. Bei dieser Angleicheinrichtung muß zur Änderung des Angleichbeginns die Vorspannung
der Angleichfeder geändert werden, was jedoch nur nach Ausbau der Angleicheinrichtung und durch Unterlegen
von Ausgleichscheiben möglich ist. Beim Wiedereinbau der Angleicheinrichtung muß das den Angleichhub
bestimmende Vorstehmaß des Anschlagbolzens erneut
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eingestellt werden. Eine solche Einstellung ist sehr zeitaufwendig und die Vorspannungsänderung der Angleiehfeder
kann wegen der unterzulegenden Ausgleichscheiben nur in Stufen vorgenommen werden.
Durch die obenerwähnte Druckschrift ist es auch begannt,
daß die Angleicheinrichtung von einer Pederkapsel gebildet ist, deren Gehäuse als Gewindehülse ausgebildet und
in einen Hebel des Reglers eingeschraubt ist. Dadurch besteht die Angleicheinrichtung aus einer außerhalb des
Reglers fertig einzustellenden Pederkapsel, die jedoch auch die bereits' eingangs erwähnten Nachteile aufweist,
weil diese Angleicheinrichtung weder eine stufenlose Einstellung der Vorspannkraft der Angleichfeder noch
ein die übrige Einstellung des Reglers, wie den Angleichhub, unbeeinflußt lassende Verstellung der Federvorspannung
erlaubt.
Der erfindungsgemäße Fliehkraftdrehzahlregler mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß eine stufenlose Verstellung der
den Angleichbeginn bestimmenden Vorspannkraft der Angleichfeder bei eingebauter Angleicheinrichtung am Regler
möglich ist, ohne daß dabei die durch die Lage und den
Hub des Anschlagbolzens festgelegten Regelwege verändert werden. Dadurch ist eine genauere und schnellere Einstellung
der Angleichung erreichbar.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Mäßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des
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-s-
im Hauptanspruch angegebenen Fliehkraftdrehzahlreglers möglich. So ist eine den Bauraum der Angleichfeder nicht
beeinträchtigende Drehsicherung des ein Widerlager für die Angleichfeder bildenden Ringes auf einfache Weise dadurch
erreichbar, daß die Drehsicherung des Ringes aus einer über seinen Außendurchmesser vorstehenden und in
eine in die Längsbohrung eingearbeitete Längsnut hineinragenden und dort axial geführten Nase besteht. Eine Veränderung
der eingestellten Vorspannung der Angleichfeder während des Betriebes wird ohne Verwendung den Einbauraum
beschränkender zusätzlicher Sicherungsteile durch die im Kennzeichenteil der Ansprüche 3 und h angegebenen
Kerkmale erzielt. Durch die in Kombination mit den Merkmalen
der übrigen Ansprüche anzuwendenden Merkmale des Anspruchs 6 ist eine bezüglich des Angleichsteuerhubes
bereits außerhalb des Reglers fest eingestellte, als Federkapsel ausgebildete Angleicheinrichtung herstellbar,
bei der die Einschraubtiefe der Pederkapsel den Angleichssteuerhub nicht mehr beeinflußt und bei der die ·
die Angleichung bestimmenden Maße sich auch bei wiederholtem Aus- und Einbau nicht ändern.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Längsschnitt durch
einen erfindungsgemäß ausgebildeten Fliehkraftdrehzahlregler mit in der Startstellung stehenden Reglerteilen,
Figur 2 einen Ausschnitt aus Figur 1 mit in vergrößertem Maßstab dargestellter Angleicheinrichtung und Figur
3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Figur 2.
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-'Jf- R. ' ■
Auf der Nockenwelle 10 einer bekannten und im übrigen nicht dargestellten Einspritzpumpe für Brennkraftmaschin
nen ist ein Pliehgewichtsträger 11 befestigt, an dem Fliehgewichte 12 auf Lagerbolzen 13 schwenkbar gelagert
sind. Diese Fliehgewichte 12 greifen mit Druckarmen 14 an einer als Regelglied dienenden Reglermuffe 15 an,
die den durch die Pliehgewichte 12 bewirkten Muffenhub über ein Drucklager l6 auf einen Muffenbolzen 17 überträgt.
Der Muffenbolzen 17 ist mittels Lagerzapfen 18 an einem Führungshebel 19 angelenkt, der auf einem in
dem mit 21 bezeichneten Reglergehäuse befestigten Lagerstift 22 schwenkbar ist und so die Reglermuffe 15 bei
ihren Hubbewegungen führt. Ein am Führungshebel 19 befestigter Stift 23 dient als Schwenklager eines zweiarmigen
Zwischenhebels 24, dessen eines Ende gehäuseT fest auf einem Lagerstift 25 schwenkbar gelagert ist
und an dessen anderem Ende über eine Lasche 26 die als ■
Pördermengenverstellglied der Einspritzpumpe dienende
Regelstange 27 angelenkt ist, deren Stopprichtung durch einen mit "STOP" beschrifteten Pfeil gekennzeichnet ist.
Am äußersten Ende des Zwischenhebels 24 ist eine zugleich
als Startfeder dienende und im Reglergehäuse 21 eingehängte Spielsausgleichfeder 28 befestigt.
Auf dem Lagerstift 22 ist außer dem Führungshebel 19 ein als Kraftübertragungsglied dienender einarmiger Krafthebel 29 schwenkbar gelagert, der durch die Spannkraft
einer im Bereich einer Einhängeöse 31 angreifenden Regelfeder
32 in der gezeichneten Lage gehalten wird, in der er mit seinem äußersten Ende 29a gegegen einen
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Kopf 33 einer als Kopfschraube ausgebildeten und als Vollastanschlag dienenden Anschlagschraube 3k gedrückt
wird.
In Höhe des Muffenbolzens 17 ist eine Angleicheinrichtung
35 in den Krafthebel 29 eingeschraubt, deren von einer Angleichfeder 36 belasteter Anschlagbolzen 37
zur Steuerung der Angleichung mit dem Muffenbolzen 17 der Reglermuffe 15 zusammenwirkt. In der gezeichneten
Startstellung der Reglerteile hat der Muffenbolzen 17 in der Ruhelage der Pliehgewichte 12 und Reglermuffe
15 einen mit "a" bezeichneten Abstand zum Anschlagbolzen
37 der Angleicheinrichtung 35> der durch die
Vorspannkraft der Startfeder 28 hervorgerufen wird, so daß die Regelstange 27 in einer eine über die Volllasteinspritzmenge
hinausgehende Startmehrmenge erlaubenden Stellung steht.
Die erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung zur Verstellung der Vorspannung der Angleichfeder 36 versehene Angleicheinrichtung
35 wird nachstehend anhand der in vergrößertem Maßstab gezeichneten Figuren 2 und 3 näher beschrieben.
Die als Federkapsel ausgebildete Angleicheinrichtung weist als Gehäuse eine in den Krafthebel 29 eingeschraubte
Gewindehülse 38 auf. Die Gewindehülse 38 ist
mit einem ein Einschraubgewinde 39 tragenden Teil 38a fest in den Krafthebel 29 eingeschraubt und liegt dabei
mit einem gegenüber dem Teil 38a vergrößerten Anlagebund kl am Krafthebel 29 an. Das das Einschraubgewinde
39 tragende Teil 38a der Gewindehülse 38 ragt
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dabei durch den Hebel 29 hindurch. Eine abgestufte Längsbohrung 42 in der Gewindehülse 38 nimmt außer der
Angleichfeder 3d den mit einem Kopf 43 versehenen Anschlagbolzen
37 auf, der auf einem dem Kopf 43 benachbarten Gewindeteil 37a seines mit 37b bezeichneten
Schaftes einen mit einem Innengewinde versehenen Ring
44 trägt, der in Form einer Schulter ein Widerlager für
die Angleichfeder 36 bildet. Als zweites Widerlager für
die Angleichfeder 36 dient der mit 45 bezeichnete Absatz
in der abgestuften Längsbohrung 42, welcher durch die Durchmesserdifferenz zwischen der Bohrung 42 und
einem den Schaft 37b des Anschlagbolzens 37 führenden verengten Bohrungsteil 42a gebildet ist. Der Ring 44
trägt eine über seinen Außendurchmesser vorstehende und in eine in die Längsbohrung 42 eingearbeitete
Längsnut 46 hineinragende und dort axial geführte Nase 47 j die zusammen mit der Längsnut 46 der Drehsicherung
des Ringes 44 dient.
Die die Vorspannkraft der Angleichfeder 36 bestimmende Einbaulänge ist durch den Abstand zwischen dem Absatz
45 in der Längsbohrung 42 und dem Ring 44 festgelegt,
der mit "b" bezeichnete Angleichsteuerhub durch die
Einbaulage des Anschlagbolzens 37· Diese Einbaulage des Anschlagbolzens 37 läßt sich durch Austausch einer
mit 48 bezeichneten Ausgleichsscheibe gegen eine solche mit anderer Dicke einstellen, und diese Scheibe 48
stützt sich unter der Vorspannkraft der Angleichfeder 36 an einem auf dem Schaft 37b befestigten Sicherungsring 49 ab.
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Der Gewindeteil 37a des Anschlagbolzens 37 ist gegenüber dem Innengewinde des Ringes 44 durch ein eine Selbsthemmung
bewirkendes Sicherungsmittel 51 gegen selbsttätiges Verstellen gesichert und damit festgehalten. In
bevorzugter Weise wird zwischen dem Innengewinde des Ringes 44 und dem Gewinde des Gewindeteils 37a ein als
flüssiges Sicherungsmittel dienender mikroverkapselter Klebstoff eingebracht, der zusätzliche mechanische Sicherungsmittel
erübrigt und somit eine bauraumgünstige
Lösung darstellt.
Zur Änderung der Pedervorspannung der Angleichfeder 36
muß der Anschlagbolzen 37 verdreht werden, und er trägt deshalb an seinem von außen, d.h. von der der Einspritzpumpe
abgewandten, mit 52 bezeichneten Stirnseite des Reglers her zugänglichen Ende 37c des Schaftes 37b eine
als Schraubenzieherschlitz ausgebildete Eingriffsstelle für einen als Verstellwerkzeug dienenden Schraubenzieher.
Der Abstand zwischen einer in das Reglergehäuse hineinragenden Stirnseite 38b der Gewindehülse 38 und einem
im Durchmesser vergrößerten Abschnitt 43a des Kopfes 43
bestimmt den Angleichsteuerhub "b", den der Anschlagbolzen 37 unter der vom Muffenbolzen 17 übertragenen
Fliehkraft der Pliehgewichte 12 entgegen der Rückstellkraft der Angleichfeder 36 ausführen kann. Dieser Hub
ist durch die Dicke der bereits weiter vorne beschriebenen Ausgleichsscheibe 48 festgelegt.
Wenn nun zur Änderung der Vorspannkraft der Angleichfeder 36 der Anschlagbolzen 37 verdreht wird, dann führt
der durch die in der Längsnut 46 geführte Nase 47 gegen
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J R.
Verdrehen gesicherte Ring 44 eine Lageänderung in Richtung
der Längsachse des Anschlagbolzens 37 durch, wodurch je nach Drehrichtung des Anschlagbolzens 37 die
Vorspannkraft der Angleichfeder 36 erhöht oder verringert v:ird. Durch diese Änderung der Vorspannkraft werden Beginn und Ende der Angleichsteuerbewegung der Angleicheinrichtung 35 bei erhöhter Vorspannkraft der Angleichfeder 36 in Richtung auf eine höhere Drehzahl hin und bei herabgesetzter Vorspannkraft zu einer niedrigeren Drehzahl hin verlagert. Der durch das Abstandsmaß
"b" festgelegte Angleichsteuerhub und damit im wesentlichen auch die Drehzahldifferenz bleiben erhalten und
werden durch diese Vorspannungsänderung nicht beeinflußt, d.h. die dem Angleichsteuerhub proportionale,
zur Steuerung der Angleichung von der Regelstange 27
durchlaufene Regelwegdifferenz behält den voreingestellten Wert bei.
Vorspannkraft der Angleichfeder 36 erhöht oder verringert v:ird. Durch diese Änderung der Vorspannkraft werden Beginn und Ende der Angleichsteuerbewegung der Angleicheinrichtung 35 bei erhöhter Vorspannkraft der Angleichfeder 36 in Richtung auf eine höhere Drehzahl hin und bei herabgesetzter Vorspannkraft zu einer niedrigeren Drehzahl hin verlagert. Der durch das Abstandsmaß
"b" festgelegte Angleichsteuerhub und damit im wesentlichen auch die Drehzahldifferenz bleiben erhalten und
werden durch diese Vorspannungsänderung nicht beeinflußt, d.h. die dem Angleichsteuerhub proportionale,
zur Steuerung der Angleichung von der Regelstange 27
durchlaufene Regelwegdifferenz behält den voreingestellten Wert bei.
Die Regelfeder 32 ist in bekannter Weise über einen auf
einem Zapfen 55 im Reglergehäuse 21 schwenkbar gelagerten Schwenkhebel 56 mittels eines am Zapfen 39 befestigten
und außerhalb des Reglergehäuses 21 liegenden Bedienungshebel 57 in die dargestellte Stellung für die
maximal zu regelnde Drehzahl vorgespannt. Die Schwenklage der Regelfeder 32 zur Regelung einer Leerlaufdrehzahl ist strichpunktiert durch ihre mit 32' bezeichnete Lage angedeutet.
maximal zu regelnde Drehzahl vorgespannt. Die Schwenklage der Regelfeder 32 zur Regelung einer Leerlaufdrehzahl ist strichpunktiert durch ihre mit 32' bezeichnete Lage angedeutet.
Im folgenden wird nun die Wirkungsweise des erfindungsgemäß ausgebildeten Fliehkraftdrehzahlreglers unter
besonderer Berücksichtigung der Angleichssteuerung beschrieben.
besonderer Berücksichtigung der Angleichssteuerung beschrieben.
- 9 030012/0106
K: R·
Zur Vorbereitung des Starts wird, z.B. durch das Gaspedal, der Bedienungshebel 57 in seine in Figur 1 dargestellte
Lage zur Einstellung der maximal zu regelnden Drehzahl verschwenkt, in der die Regelfeder 32 entsprechend
vorgespannt wird. Durch die Kraft der Regelfeder 32 wird der Krafthebel 29 mit seinem Ende 29a gegen den
Kopf 33 der Vollastanschlagschraube 3^ gezogen. Die Regelstange
27 steht in der Ruhelage der Fliehgewichte 12, durch die Vorspannkraft der Startfeder 28 bewirkt, in
ihrer die Startmenge steuernden Stellung, und zwischen dem Anschlagbolzen 37 der Angleicheinrichtung 35 und dem
Muffenbolzen 17 besteht der Abstand "a". Nach erfolgtem Start und unter der Fliehkraft der nach außen schwenkenden
Fliehgewichte 12 verschiebt sich die Reglermuffe 15 aus der in Figur 1 gezeichneten Lage des Reglers nach
rechts und bewegt gegen die Kraft der Startfeder 28 den Muffenbolzen 17 bis zur Anlage am Anschlagbolzen 37.-Dabei
wird die Regelstange 27 in bekannter Weise auf ihre für niedrige Drehzahlen festgelegte Vollaststellung zu- "
rückgenommen. Diese Stellung behält die Regelstange 27 bis zur Erreichung der Drehzahl bei, bei der entsprechend
der Vorspannkraft der Angleichfeder 36 der Anschlagbolzen
37 beginnt auszuweichen und damit die Angleichsteuerbewegung einleitet. Nach zurückgelegtem Angleichsteuerhub
"b" ist die Angleichsteuerbewegung beendet und die Regelstange 27 steht in ihrer Vollaststellung, die sie bis
zum Erreichen der durch die Regelfeder 32 festgelegten
Abregeldrehzahl beibehält.
Entspricht die beim Angleichsteuerbeginn oder -ende vorhandene Drehzahl nicht der in der Prüfvorschrift
festgelegten Drehzahl, so kann durch ein in den Schrau-
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R.
benzieherschlitz 53 des Anschlagbolzens 37 eingeführtes Verstellwerkzeug, auch bei angetriebenem Regler,
der Anschlagbolzen 37 verdreht und die die Vorspannkraft der Angleichfeder 36 bestimmende Lage des Ringes
44 so lange geändert werden, bis die Angleichsteu^rbewegung bei der gewünschten Drehzahl beginnt bzw. endet.
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Claims (6)
- R. . 22.8.1978 Ks/KöROBERT BOSCH GMBH, 7OOO StuttgartAnsprücheIi Fliehkraftdrehzahlregler für Brennkraftmaschinen mit einer im Kraftübertragungsglied zwischen einem drehzahlabhängig sich verstellenden Regelglied (Reglermuffe) und einem unter der Kraft mindestens einer Regelfeder stehenden Kraftübertragungsglied angeordneten Angleicheinrichtung, die in einer abgestuften Längsbohrung einen mit einem Kopf versehenen Anschlagbolzen und eine Angleichfeder aufnimmt, welche sich einerseits an einem von der Stufe gebildeten Absatz in der Längsbohrung und andererseits an einer Schulter des Anschlagbolzens abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die ein Widerlager für die Angleichfeder (36) bildende Schulter von einem mit Innengewinde versehenen Ring (44) gebildet ist, der auf einem dem Kopf (43) benachbarten Gewindeteil (37a) des Anschlagbolzens (37) befestigt und mit einer Drehsicherung (46, 47) versehen in der Längsbohrung (42) axial verschiebbar angeordnet ist.- 2 030012/01 OS
- 2. Fliehkraftdrehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsicherung des Ringes (44) aus einer über seinen Außendurchmesser vorstehenden und in eine in die Längsbohrung (42) eingearbeitete Längsnut (46) hineinragenden und dort axial geführten Nase (47) besteht.
- 3· Fliehkraftdrehzahlregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeteil (37a) des Anschlagbolzens (37) gegenüber dem Innengewinde des Ringes (44) durch ein eine Selbsthemmung bewirkendes Sicherungsmittel (51) gegen selbsttätiges Verstellen gesichert ist,
- 4. Fliehkraftdrehzahlregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherungsmittel ein flüssiges Sicherungsmittel (51) - vorzugsweise ein mikroverkapselter Klebstoff - dient.
- 5. Fliehkraftdrehzahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagbolzen (37) an seinem von außen, von der der Einspritzpumpe abgewandten Stirnseite (52) des Reglers her, zugänglichen Ende (37c) eine Ein- oder Angriffsstelle (53) für ein Verstellwerkzeug aufweist.- 3 030012/0106c !■
- 6. Fliehkraftdrehzahlregler, bei dem die Angleicheinrichtung von einer Federkapsel gebildet ist, deren Gehäuse als Gewindehülse ausgebildet und in einen Hebel des Reglers eingeschraubt ist, nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindehülse (38) mit einem gegenüber dem Einschraubgewinde (39) vergrößerten Anlagebund (4l) am Hebel (29) fest anliegt und mit seinem das Einschraubgewinde (39) tragenden Teil (38a) durch den Hebel (29) hindurchragt, und daß der Abstand (b) zwischen der in den Regler hineinragenden Stirnseite (38b) dieses Teils (38a) der Gewindehülse (38) und einem im Durchmesser vergrößerten Abschnitt (43a) des ansonsten in der Längsbohrung (42) geführten Kopfes (43) des Ansehlagbol-zens (37) den Angleichsteuerhub bestimmt.030012/0106
Priority Applications (5)
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| DE19782838367 DE2838367A1 (de) | 1978-09-02 | 1978-09-02 | Fliehkraftdrehzahlregler fuer brennkraftmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782838367 DE2838367A1 (de) | 1978-09-02 | 1978-09-02 | Fliehkraftdrehzahlregler fuer brennkraftmaschinen |
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ID=6048555
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| IT (1) | IT7922389V0 (de) |
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| DE3321714A1 (de) * | 1983-06-16 | 1984-12-20 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Korrekturfederkapsel fuer einspritzeinrichtungen von brennkraftmaschinen |
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- 1979-07-20 US US06/059,356 patent/US4281630A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1979-08-31 JP JP11052779A patent/JPS5535198A/ja active Pending
- 1979-08-31 GB GB7930163A patent/GB2029983B/en not_active Expired
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| IT7922389V0 (it) | 1979-08-30 |
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