DE283803C - - Google Patents
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- DE283803C DE283803C DENDAT283803D DE283803DA DE283803C DE 283803 C DE283803 C DE 283803C DE NDAT283803 D DENDAT283803 D DE NDAT283803D DE 283803D A DE283803D A DE 283803DA DE 283803 C DE283803 C DE 283803C
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- Germany
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- flange
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- spring
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- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D27/00—Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
- B61D27/009—Means for ventilating only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air-Flow Control Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 283803 -KLASSE
20 c. GRUPPE
in WERDAU i. Sa.
Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen mit Drehschieber aus
einem mit der Decke des Wagens zu verbindenden Oberteil und einem in diesem drehbar
und abnehmbar eingesetzten Unterteil, der durch Federwirkung gegen Führungsflächen des
Oberteiles gepreßt wird.
Einrichtungen dieser Art sind bekannt. Diesen gegenüber besteht das Wesen der Erfindung
ίο in der besonderen Ausbildung des Oberteiles
und Unterteiles, die ein schnelles und sicheres Vereinigen und ein leichtes Auseinandernehmen
der beiden Teile gestattet.
Gemäß der Erfindung greift der den eigentliehen Drehschieber bildende Unterteil mit
einem Unterbrechungen besitzenden Flansch über einen ebenfalls Unterbrechungen besitzenden
Flansch des Oberteiles des Schiebers und wird durch eine Feder von oben her gegen
den Flansch des Oberteiles gepreßt. Der zur Begrenzung der Drehbewegung des Schieberunterteiles
in der einen und anderen Richtung dienende Stift wird dabei von einer Feder, getragen,
die mittels eines aus dem Gehäuse herausragenden Armes so zurückgedrückt werden kann, daß der Schieber mit dem Stift bis
über die an dem festen Teil des Schiebers vorgesehenen Anschläge hinaus und so mit seinen
Flanschteilen bis über die Unterbrechungen des Flansches des Schieberoberteiles bewegt werden
kann, wobei sich dann der Schieberunterteil nach unten aus dem Oberteil herausziehen
läßt. Das in bekannter Weise zwecks Entfernens des Staubes und Rußes erfolgende Abnehmen des Schieberunterteiles vom Oberteil
geht infolge dieser Anordnung bequem und leicht vonstatten, trotzdem der erstere am letzteren
in der Gebrauchslage durch Federwirkung straff und dabei leicht drehbar gehalten wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht. Die Fig. 1 zeigt ihn im senkrechten Schnitt, teilweise in Ansicht. Die
Fig. 2, 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien A-B, C-D und E-F der Fig. 1.
Die Lüftungsvorrichtung setzt sich im wesentlichen aus dem zylindrischen Oberteil α und dem
in diesem drehbar eingesetzten, ebenfalls zylindrischen Unterteil b zusammen. Die beiden
Teile a, b sind am Mantel mit Schlitzöffnungen c und d versehen, wobei der Unterteil b,
der den eigentlichen Drehschieber bildet, durch Drehen in eine solche Lage bewegt werden
kann, daß er die Schlitzlöcher im Oberteil a abschließt, oder daß sich seine Schlitze mit
jenen decken. Die beiden Stellungen sind durch einen am Oberteil befestigten Zeigerarm e erkennbar
gemacht, der sich an einer mit entsprechender Aufschrift versehenen Scheibe f
hinschiebt. Der mittels des Flansches g an 60-der Decke des Personenwagens zu befestigende
Oberteil α besitzt innen eine durch Löten o. dgl. mit ihm verbundene Platte h und den
ebenfalls durch Löten oder in anderer Weise mit ihm verbundenen Flansch i. Der Unterteil
b greift mit einem Flansch k über den Flansch i und steht unter dem Einfluß einer
Feder m, die ihn mit dem Flansch k gegen den
Flansch i preßt. Die Flanschen * und k sind
je aus mehreren, in Abständen voneinander angeordneten Teilen gebildet, bzw. sie besitzen
Unterbrechungen. Die Feder ist auf die zum Drehen des Unterteiles oder Schiebers b dienende
Stange η aufgeschoben und stützt sich einerseits gegen die Platte h und anderseits
gegen einen Bund der Stange n. Der Unterteil oder Schieber b besitzt einen nach unten gewölbten
Boden b1, der in seinem unteren Teil durch eine Platte b2 versteift oder verstärkt
ist. Die unten mit Griff n1 versehene und durch den Boden b1 hindurchtretende Stange
ist an dem verstärkten· Teil des Bodens mittels
einer Mutter 0 befestigt. Diese Mutter wirkt oben gegen die Platte b2 und preßt die
Stange mit einem Bund unten gegen den Boden. Es wird so in einfacher Weise eine starre Verbindung
der Stange mit dem Schieber herbeigeführt, und es wird ein Durchziehen oder
Durchdrücken des Schiebers an seinem Boden verhindert. Die Stange η hat dabei noch in der
Platte h Führung.
Der Oberteil α ist an seinem unteren Ende
mit einer eine Rinne bildenden Ausbauchung p versehen, und es sind in dieser Rinne zwei die
Drehung des Schiebers in der einen und anderen Richtung begrenzende Anschläge q befestigt.
An dem Unterteil oder Schieber b ist mittels einer Feder r ein Stift s befestigt, der
durch die Feder in die Rinne p gepreßt wird und bei der Drehung des Schiebers gegen den
einen oder anderen Anschlag q trifft. Mit der Feder r bzw. dem Stift s ist noch ein durch
den Mantel des Schiebers b hindurchtretender Arm t verbunden.
Der Anschlagstift s kann nun mittels dieses Armes t von außen bequem so zurückgedrückt
werden, daß der Schieber mit diesem Stift an dem einen oder anderen Anschlag vorbeibewegt
werden kann. Der Schieber kann infolgedessen mit den Flanschteilen k über die Unterbrechungen
im Flansch i des Oberteiles α bewegt und dann nach unten von dem Oberteil abgezogen
werden. .
An den Mänteln des Ober- und Unterteiles können Pfeile angebracht sein, die angeben,
welche Stellung dem Unterteil gegenüber dem Oberteil gegeben, werden muß, um ihn wieder
in diesen einschieben und in die Gebrauchslage bringen zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Lüftungsvorrichtung für Eisenbahnwagen mit Drehschieber aus einem mit der Decke des Wagens zu verbindenden Oberteil und einem in diesem drehbar und abnehmbar eingesetzten Unterteil, der durch Federwirkung gegen Führungsflächen des Oberteiles gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der den eigentlichen Drehschieber bildende Unterteil (b) mit einem Unterbrechungen besitzenden Flansch (k) über einen ebenfalls Unterbrechungen besitzenden Flansch (i) des Oberteiles greift und durch eine Feder (in) von oben her gegen den Flansch (i) gepreßt, und der zur Begrenzung der Drehbewegung des Unterteiles (b) in der einen und anderen Richtung dienende Stift (s) von einer Feder (r) geträgen wird, die mittels eines aus dem Gehäuse herausragenden Armes (t) so zurückgedrückt werden kann, daß der Schieber (δ) mit dem Stift. (s) bis über die an- dem festen Teil des Schiebers vorgesehenen Anschläge (q) hinaus und so mit seinen Flanschteilen bis über die Unterbrechungen des Flansches (i) bewegt werden kann, wobei sich dann der Schieber (b) nach unten aus dem Oberteil herausziehen läßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE283803C true DE283803C (de) |
Family
ID=539349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT283803D Active DE283803C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE283803C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5501184A (en) * | 1993-12-16 | 1996-03-26 | Volkswagen Ag | Motor vehicle having a common liquid supply for a liquid-cooled drive engine and hydraulic power steering |
-
0
- DE DENDAT283803D patent/DE283803C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5501184A (en) * | 1993-12-16 | 1996-03-26 | Volkswagen Ag | Motor vehicle having a common liquid supply for a liquid-cooled drive engine and hydraulic power steering |
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