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DE2838070A1 - Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen laugen von erzen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen laugen von erzen

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DE2838070A1
DE2838070A1 DE19782838070 DE2838070A DE2838070A1 DE 2838070 A1 DE2838070 A1 DE 2838070A1 DE 19782838070 DE19782838070 DE 19782838070 DE 2838070 A DE2838070 A DE 2838070A DE 2838070 A1 DE2838070 A1 DE 2838070A1
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Shoichi Hasegawa
Mitsuo Kameda
Thoru Yamashita
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International Resources Co Ltd
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International Resources Co Ltd
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B60/00Obtaining metals of atomic number 87 or higher, i.e. radioactive metals
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    • C22B60/0221Obtaining thorium, uranium, or other actinides obtaining uranium by wet processes by leaching
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B3/00Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
    • C22B3/04Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes by leaching
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Description

2P38Q7P
18882
INTERNATIONAL RESOURCES ΟΟΡΊΡΑΝΥ,ίΤΟ. Tokio (Dapan)
Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Laugen von Erzen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Gewinnung won Pletallbestandteilen aus Erzen durch kontinuierliches Laugen derselben. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zum kontinuierlichen Laugen uon Uran- und anderen Erzen zur Gewinnung der darin enthaltenen Metallbestandteile, wobei mehrere aus pulverisiertem Uran- oder anderem Erz bestehende Einheitsschichten übereinander geschichtet und vorher auf die ebene Oberfläche jeder dieser Einheitsschichten ein saures, alkalisches oder organisches Lösungsmittel (nachstehend als "Lösungsmittel" bezeichnet) in der erforderlichen Mindestmenge einheitlich verteilt und die Dicke jeder Einheitsschicht so gewählt wird, daß eine einheitliche Vermischung des Erzes mit dem Lösungsmittel erzielt wird. Die Konzentration des dem Erz beigemischten Lösungsmittels wird auf einem hohen Uert gehalten. Die Berührung zwischen den Lösungsmittel, dem Erz und dem Wasser führt zu einer exothermen Reaktion. Die durch diese erzeugte warme wird wirksam gespeichert und zur wärmebehandlung des Erzes verwertet. Dadurch wird die Ausbeute des durch die Extraktion gewonnenen Metalls erhöht und die erforderliche Laugungszeit verkürzt und werden die Filtriereigenschaften verbessert. Infolgedessen kann eine hochkonzentrierte Frischlauge mit hohem Wirkungsgrad gewonnen werdeno
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üie Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses kontinuierlichen Laugungsverfahrens. In äer ganzen Beschreibung wird als "Einzelschicht" eine Schicht bezeichnet, die nur so dick ist, daß noch die einheitliche Vermischung des Erzes mit dem Lösungsmittel möglich ist.
Zur Gewinnung won netallbestandteilen aus Uranoder anderen Erzen uird das Erz im allgemeinen bei normaler Temperatur oder bei erhöhter Temperatur während einer langen Zeit mit einem sauren oder alkalischen Lösungsmittel geringer Konzentration gelaugt. In diesem üblichen Verfahren ist die Reaktion, die bei der Berührung zwischen dem in dem Erz enthaltenen Metall und dem Lösungsmittel stattfindet, sehr langsam. Uenn man ein relativ hochschmelzendes Erz, beispielsweise ein Uranerz, nach diesem üblichen Verfahren behandelt, kann nur eine niedrige Uranausbeute erzielt werden und ist der Vorrichtungsaufwand extrem hoch, weil die Laugung sehr viel Zeit erfordert. Bei der üblichen Arbeitsweise treten daher zahlreiche technische und wirtschaftliche Probleme auf, die nur schwer lösbar sind. Uenn nach diesem üblichen Verfahren beispielsweise ein tonhaltiges Uranerz mit einem sauren oder alkalischen Lösungsmittel von niedriger Konzentration gelaugt wird, werden verschiedene kolloide Stoffe, z.Bo SiO9.xhLO mit veTschiedenen Strukturen herausgelöst und in dem Lösungsmittel dispergiert, so daß sie die Uranausbeute sehr stark herabsetzen. Das Laugen eines tonhaltigen Uranerzes nach dem üblichen Verfahren ist daher nicht nur äußerst schwierig, sondern es führt auch zu großen Schwierigkeiten bei der Fest-Flüssig-Trennung, die nach dem Laugen durchgeführt werden muß. Infolgedessen uird nur eine sehr niedrige Uranausbeute erzielt.
Zur Lösung der vorstehend erläuterten Probleme, die bei der Durchführung des üblichen Verfahrens auftreten, sind schon verschiedene Laugungsverfahren und -vorrichtungen
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entwickelt uorden. Beispielsweise uerden in der japanischen Auslegeschrift 1o3o2/63 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Laugen von Uranerzen durch Filtrieren in der Uärme vorgeschlagen, uobei ein pulverisiertes Erz kontinuierlich auf ein umlaufendes endloses Förderband von gegebener Breite aufgegeben wird, so daß das Erz auf dem endlosen Förderband eine dünne Schicht von vorherbestimmter Dicke bildet, und uird auf dieser Schicht ein Lösungsmittel verteilt. Unterhalb des mit. der dünnen Schicht des pulverisierten Erzes in Berührung stehenden Förderbandes uird ein Unterdruck erzeugt, um eine einheitliche Vermischung des pulverisierten Erzes mit dem Lösungsmittel herbeizuführen. In diesem Verfahren darf die auf dem Förderband gebildete Schicht aus pulverisiertem Erz aber nur so dick sein, daß das Lösungsmittel und das Erz noch einheitlich miteinander vermischt uerden können. Es treten auch beim Aufbringen des beispielsweise aus Schuefelsäure bestehenden Lösungsmittels Probleme auf. Dieses Verfahren hat daher den Nachteil, daÖ die Behandlungskapazität pro Einheit begrenzt ist und die Schuefelsäurekonzentration in dem Erz-Schuefeisäure-Gemisch nicht über 4oo g/l erhöht uerden kann. In den "Proceedings of the Third International Conference on the Peaceful Uses of Atomic Energy", Band 12, Seite 226-227, ist ein Bericht unter dem Titel "Uranium Resources and Recovery Process in Japan" veröffentlicht uorden, in dem ein Verfahren zum Verarbeiten eines Uranerzes mit hohem Tongehalt beschrieben uird· In diesem Verfahren soll der Ton auf einen Wassergehalt unter Ία% entwässert uerden. Es ist aber schwierig, nach dem genannten Verfahren den Wassergehalt unter 2o$ herabzusetzen. Infolgedessen uird die Schwefelsäure verdünnt und die dem Laugen folgende Fest-Flüssig-Trennung schwierig. In der Veröffentlichung IAEA-SM-135/14 über das IAEA-Symposium in Sao Paulo im August 197o ist schematisch eine Versuchsanlage zum Laugen mit starker Säure dargestellt. In dieser in dem Berg-
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uerk Ningyo-toge, Okayama-kon (Japan) erbauten Anlage uerden pulverisiertes Erz und Schwefelsäure dem Gbertei] des Beochickungsendes eines horizontalen Paddelrührers zugeführt und in diesem mit Hilfe von rotierenden Rührflügeln turbulent beuegt. Während das turbulent bewegte Gemisch von dem Beschickungsende des Rührers zu dessen Austragende beuegt uird, erfolgt eine Wärmebehandlung des Erzes (etua 15 bis 2o min). Mit Hilfe dieses Verfahrens sollte eine einheitliche Vermischung des Erzes mit Schuefelsäure bewirkt uerden. Es hat sich aber gezeigt, daß auf diese Ueise befriedigende Ergebnisse nicht erzielt uerden können. Es ist ferner in der Veröffentlichung IAEA-SM-I35/21 ein Bericht über "Some Recent Developments in Uranium Ore Processing Research in the United Kingdom" enthalten, der das Behandeln von Uranerzen mit hochkonzentrierter Schwefelsäure betrifft. Aber auch in dem in diesem Bericht beschriebenen Verfahren kann eine einheitliche Vermischung nicht erzielt und kann die Schuefelsäurekonzentration in dem Säure-Erz-Gemisch nicht über 6N erhöht uerden. In "Uorld Mining" vom Mai 1974 ist auf Seite 4o-42 eine Uranerz-Aufbereitungsanlage in Arlit Mill in Niger, Afrika, beschrieben. Auch in dieser Anlage konnte eine einheitliche Vermischung von pulverisiertem Erz und Schuefelsäure nicht erzielt uerden und uird die nachstehend beschriebene Verdünnungsuärme nicht wirksam verwertet.
Auch bei den vorstehend beschriebenen, verbesserten Verfahren treten verschiedene, bisher ungelöste Probleme auf, die nachstehend beschrieben uerden.
Uenn man die tatsächlich durchgeführten Verfahren zur Laugung von Uranerzen mit hochkonzentrierter Schuefelsäure genauer betrachtet, erkennt man, daß das Erz auf eine Körnung von höchstens 8oo Mm pulverisiert uird, daß die Schuefelsäure in einer Menge von etua 65 kg H9SO./t Erz verwendet uird und daß zum Erzielen einer einheitlichen Ver-
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mischung des Erzes und der Schuefelsäure 1oo bis 15o 1 Schuefelsäurelösung/t Erz erforderlich sind.
Bei einem Mischungsverhältnis unter 1oo 1 Schuefelsäurelösung/t Erz hat die mit dem Erz vermischte Schuefelsäurelösung eine Schuefelsäurekonzentration übür 65o g/l, so daß ein stärkeres Laugen mit höherkonzentrierter Schuefelsäure möglich uird. Beim Behandeln eines Uranerzes, das Ton oder große Mengen von Silikaten enthält, hat die Verwendung von hochkonzentrierter Schuefelsäure den Vorteil, daß diese Silikate durch die hochkonzentrierte Schuefelsäure entuässert und dadurch fixiert uerden, so daß die Fest-Flüssig-Trennung nach dem Laugen sehr vereinfacht uird. Bei Veruendung von ueniger als 1oo 1 Schuefelsäure pro t Erz ist es jedoch schwierig, das Erz und die Schuefelsäure einheitlich miteinander zu vermischen, so daß die Ausbeute des durch Extraktion gewonnenen Urans nicht erhöht, sondern vermindert uird,
Uenn das vorgenannte Mischungsverhältnis höher ist als 15o l/t, ist es relativ leicht, das Erz und die Schwefelsäure einheitlich miteinander zu vermischen. Da die Schuefelsäure aber verdünnt ist und die Schuefelsäurekonzentration unter 43o l/t beträgt, dauert das Laugen lange und uird die Uranausbeutu herabgesetzt.
Aus den vorstehend angegebenen Gründen uählt man in den verbesserten bekannten Verfahren das vorstehend angegebene Mischungsverhältnis im Bereich von Iod bis 15o l/t. Durch diese Begrenzung des Mischungsverhältnisses auf den Bereich von 1oo bis 15o l/t uird aber die kontinuierliche Arbeitsueise oft sehr erschuert. Bei einem Mischungsverhältnis in diesem Bereich kommt es häufig vor, daß das Erz eine sehr hohe Viskosität besitzt und leicht an dem Rührer oder der Innenuandung der Uärmebehandlungseinrichtung anhaftet, so daß das Erz in der Vorrichtung nicht mehr fließen kann.
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Da ein Mischungsverhältnis uon 1oo bis 15o l/t einer Schwefelsäurekonzentration von 65o bis 43o g/l der Schwefelsäurelösung entspricht, bewirkt die Säure eine starke Korrosion in dem Rührer oder der Uärmebehandlungseinrichtung. Infolgedessen sind teure, korrosionsbeständige Uerkstoffe für die Laugungsanlage erforderlich und entstehen hohe Kosten für die Instandhaltung und Instandsetzung dieser Anlage.
In dem verbesserten üblichen Laugungsuerfahren mit starker Säure geht dar größte Teil der beim Laugen erzeugten Uärme verloren. Daher uird eine Uärmemenge, die der Differenz zwischen der zur Wärmebehandlung des Erzes erforderlichen Uärmemenge und der durch die Verdünnung der Schwefelsäure erzeugten Uärmemenge entspricht, entweder durch Vorerhitzen des Erzes oder mit Hilfe einer zusätzlichen Wärmequelle zugeführt. Es uird somit sowohl die infolge der Verdünnung der konzentrierten Schwefelsäure mit dem in dem Erz enthaltenen Wasser erzeugte Uärme als auch die Reaktionswärme nicht genügend wirksam verwertet.
Es ist angegeben worden, daß beim Laugen eines kalkreichen Erzes mit Schwefelsäure ein Calciumcarbonatgehalt von höchstens 5 bis 6% zulässig ist. Aus diesem Grunde werden kalkreiche Erze gewöhnlich alkalisch mit einer Lösung von Natriumcarbonat oder dergleichen gelaugt. Dieses Verfahren bedingt aber sehr hohe Investitions- und Betriebskosten.
Die Erfinder haben nun verschiedene Untersuchungen mit dem Ziel durchgeführt, ein Laugungsverfahren und eine Laugungsvorrichtung zu entwickeln, mit denen die verschiedenen Nachteile und Mängel der üblichen Verfahren und Vorrichtungen vermieden werden können. Dabei hat es sich gezeigt, daß eine sehr einheitliche Vermischung des pulverisierten Erzes und des zur Extraktion verwendeten Lösungsmittels erzielt werden kann? wenn aus dem pulverisierten 5z
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kontinuierlich mehrere kontinuierliche Einheitsschichten won vorherbestimmter Dicke gebildet und in zahlreichen Stufen übereinandergeschichtßt uerdtn und das zur Extraktion veruendete Lösungsmittel kontinuierlich auf der Oberfläche jeder Schicht v/erteilt wird. Auf dieser Erkenntnis beruht die vorliegende Erfindung. In dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Einheitsschichten in einer Dicke gebildet, die eine einheitliche Vermischung des Erzes mit dem Lösungsmittel gestattet, und uerden diese Schichten kontinuierlich und statisch übereinandergeschichtet, bis die gewünschte Gesamtdicke erreicht ist. Auf diese Weise kann man auch eine große Erzmenge,aus der eine große Anzahl von Einheitsschichten gebildet uird, mit Hilfe einer einfachen Vorrichtung einheitlich mit dem Lösungsmittel vermischen und Uran oder ein anderes in dem Erz enthaltenes Netall kontinuierlich mit hohem Wirkungsgrad geuinnen. Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß aus pulverisiertem Erz und Lösungsmittel bestehende Einheitsschichten gebildet und in zahlreichen Stufen übereinandergeschichtet uerden. Ein derartiges Laugungsverfahren ist bisher nicht vorgeschlagen uorden.
Selbst wenn in d em Verfahren gemäß der Erfindung das Mischungsverhältnis von Lösungsmittel zu Erz niedriger ist als 1oo l/t, - dies ist in den üblichen Verfahren der untere Grenzuert, bei dem noch ein einheitliches Vermischen von Erz und Lösungsmittel möglich ist - kann man die Reaktionsuärme einwandfrei speichern und zur Wärmebehandlung des Erzes verwenden, uenn man Einheitsschichten in einer Dicke bildet, die noch eine einheitliche Vermischung ermöglicht, das Erz in jeder dieser Einheitsschichten mit.einem hochkonzentrierten Lösungsmittel mischt, und diese Einheitsschichten übereinanderschichtet. Auf diese Weise kann man die Ausbeute des durch die Extraktion gewonnenen Urans oder sonstigen Metalls beträchtlich erhöhen und die nach dem Laugen durchgeführte Fest-Flüssig-Trennung stark verbessern. Dadurch uird es möglich, eine hochkonzentrierte Frischlauge mit einer hohen Metallausbeute mit Hilfe einer sehr kurzen Laugun und eines einfachen Filtrierverfahrens zu geuinnen.
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Die Erfindung schafft somit ein l/erfahren zum kontinuierlichen Laugen von Erz und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses kontinuierlichen Laugungsverfahrens. In •Jem Verfahren gemäß der Erfindung werden mehrere Einheitsschichten aus pulverisiertem Uran- oder anderen Erzen kontinuierlich übereinandergeschichtet und wird auf der obsnen Fläche jeder dieser Einzelschichten kontinuierlich die erforderliche Mindestmenge eines sauren oder alkalischen oder organischen Lösungsmittels van hoher Konzentration verteilt. Die Berührung zwischen dem Lösungsmittel, dem Erz und dem Wasser führt zu einer Reaktion. Die dabei erzeugte Reaktionswärme uird wirksam gespeichert und zur Wärmebehandlung des Erzes verwendet. Die Anwendung dieses Verfahrens ermöglicht eine Gewinnung des gewünschten Metalls mit höherer Ausbeute und in kürzerer Zeit und eine bessere Filtration, so daß eine hochkonzentrierte Frischlauge mit hohem Wirkungsgrad erhalten werden kann.
Durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann man nicht nur die bei den üblichen Verfahren auftretenden Probleme leicht lösen, sondern darüber hinaus noch weitere Vorteile erzielen. Beispielsweise ist das Verfahren gemäß der Erfindung ein kontinuierliches, statisches Verfahren, in dem die einheitliche Vermischung ohne Einwirkung einer besonderen mechanischen Kraft erzielt wird, und wird die Behandlung kontinuierlich durchgeführt, so daß eine große Menge des geschichteten Erzes in einer Gesamtschicht von jeder gewünschten Dicke behandelt werden kann. Wie vorstehend ausgeführt wurde, ermöglicht das Schichten des Erzes eine Speicherung der Reaktionswärme und die wirksame Verwertung derselben zu r Wärmebehandlung des Erzes.
Nachstehend wird das Verfahren gemäß der Erfindung zur Unterscheidung von dem üblichen Laugungsverfahren, in dem ein niedrigkonzentriertes Lösungsmittel verwendet wird, und von dem verbesserten üblichen Laugungsverfahren,
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in dem ein hochkonzentriertes Lösungsmittel verwendet wird, auch als LACL-Verfahren (laminated acid or alkaJi eure leaching process = l/erfahren zum Laugen won geschichtetem Erz mit Säure oder Alkali mit darauffolgender Wärmebehandlung) bezeichnet.
Ein Verfahren zum Laugen von Uranerz nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung üirrl nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt
Fig. 1 ein Fließschema zur Erläuterung einer Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung bei Anwendung auf das Laugen von Uranerz und
Fig. 2 schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Fig. 3 und 4 zeigen schematisch Teile der Vorrichtung gemäß Fig. 2.
Fig. 1 ist ein Fließschema zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels des LACL-Verfahrens gemäß der Erfindung in Anwendung auf das Laugen von Uranerz. (Das Verfahren gemäß der Erfindung umfaßt jedoch nicht nur die Laugung, sondern auch die Gewinnung einer Frischlauge.) In der Fig. 2 ist schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung dieses LACL-Verfahrens dargestellt. Dabei bezeichnet 1 einen Vorratsbehälter, 2 eine Zellenradschleuse, 3 eine Abstreifplatte und 4 ein Rohr zur Abgabe von konzentrierter Schwefelsäure. Es ist ein elektromagnetischer Rüttler 5 vorgesehen, der den unteren Teil des Vorratsbehälter rüttelt und dadurch bewirkt, daß an der Innenwandung dieses unteren Teils des Trichters anhaftendes, pulverisiertes Erz herunterfällte Mit 6 ist ein Förderer bezeichnet. Die Bezugsziffern 2, 3, 4 und 5 sind in
der Fig. 2 jeweils nur einmal verwendet. In Fig. 3 ist je eins der Elemente 2, 3, 4 und 5 genauer dargestellt. Fig. 4 zeigt schematisch eine Ausführungsform der Nut, die in der Oberfläche der Zellenradschleuse 2 ausgebildet ist, die das pulverisierte Erz in einer vorherbestimmten Menge pro Zeiteinheit abgibt.
Ein pulverisiertes Erz von geeigneter Korngröße wird zunächst in dem Vorratsbehälter 1 gespeichert. Plan kann ein trocken pulverisiertes Erz verwenden oder ein Erz, das naßpulverisiert und danach auf einen geeigneten Wassergehalt entwässert worden ist» Von dem Vorratsbehälter 1 wird das Erz an die in Fig. 2 dargestellte Anordnung abgegeben. Im Bedarfsfall kann man den Vorratsbehälter 1 mit einer Einrichtung zur Zugabe eines Oxidationsmittels, einer Einrichtung, zum Vorerhitzen des Erzes oder einer Einrichtung zum Einstellen des Uassergehalts des Erzes versehen. Diese Einrichtungen sind nicht dargestellt. In dem unteren Teil des Aufgabetrichters 1 sind die kontinuierlich arbeitenden Zellenradschleusen 2 in der erforderlichen Anzahl (fünf in Fig. 2) vorgesehen. Sie bilden eine mehrstufige Aufgabeeinrichtung. Die Zellenradschleusen 2 dienen zur Bildung je einer Einheitsschicht auf dem in Fig. 2 gezeigten Plattenband 6, auf dem diese Einzelschichten in vorherbestimmten Abständen übereinandergeschichtet werden. Bei welcher Dicke der Einzelschicht noch eine einheitliche Vermischung erzielt wird, ist von verschiedenen Bedingungen der Laugung abhängig. Die Dicke jeder Einheitsschicht muß daher entsprechend den Bedingungen des Einzelfalls bestimmt werden. Von Ausnahmefällen abgesehen arbeitet man jedoch gewöhnlich mit einer Dicke von etwa 1 bis 2o cm. In der Mitte jeder Zellenradschleuse 2 ist ein Verteiler für konzentrierte Schwefelsäure vorgesehen. Dieser Verteiler ist so angeordnet, daß ein einheitlicher Überlauf erzielt wird, entweder weil in*r Seitenfläche eine Anzahl von Löchern oder Nuten vorgesehen sind oder weil ein auf der Flüssigkeit schwimmender Schwimmer einen konstanten
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Druck aufrechterhält. Dieser Verteiler kann beispielsweise ein horizontal angeordnetes Rohr 4 aufweisen, das zur Abgabe von konzentrierter Schwefelsäure dient, und eine Abstreifplatte 4. Von einer mit konstanter Liefermenge oder konstantem Abgabedruck arbeitenden Pumpe wird konzentrierte Schwefelsäure aus dem Rohr 4 herausgedrückt und gelangt auf die Abstreifplatte 3, auf der die konzentrierte Schwefelsäure in Form eines Filus herunterläuft, um dann in einheitlicher Verteilung auf das Erz aufgegeben zu werden. Durch diesen Verteiler wird die"Schwefelsäure einheitlich auf einer bestimmten Einheitsschicht des Erzes verteilt, das mit Hilfe der Zellenradschleuse 2 in einer vorherbestimmten Menge pro Zeiteinheit auf den Förderer 6 aufgegeben worden ist. Nach der Verteilung von konzentrierter Schwefelsäure auf dieser untersten Erzschicht wird auf diese von der nächstfolgenden Zellenradschleuse in derselben Dicke eine zweite Einheitsschicht aus Erz aufgegeben und wird auf dieser zweiten Einheitsschicht in der vorstehend beschriebenen Weise konzentrierte Schwefelsäure verteilt. Da jede Zellenradschleuse 2 mit einem Schwefelsäureverteiler zusammenwirkt, wird infolge der in der Zeichnung angedeuteten Bewegung des Förderers 6 die erste Einheitsschicht direkt auf das Förderband 6 und jede darauffolgende Einheitsschicht auf eine vorhergehende Einheitsschicht aufgegeben. Man erhält auf diese Ueise eine Gesamtschicht aus übereinandergeschichteten Einheitsschichten in der gewünschten Anzahl, die der'Anzahl der Zellenradschleusen 2 entspricht. Jede dieser Einheitsschichten besteht aus einem einheitlichen Gemisch aus Erz und Schwefelsäure. Diese geschichtete Gesamtschicht wird auf dem Förderer 6 in der Pfeilrichtung gefördert. Auf de/m Förderer 6 wird das einheitliche Gemisch aus Erz und konzentrierter Schwefelsäure wärmebehandelt. Die Dauer der Wärmebehandlung ist von der Art des Erzes und anderen Faktoren abhängig, beträgt jedoch im allgemeinen etwa 1o min bis 3 h. Gemäß der Fig.- 1 wird das wärmebehandelte Gut auf geschlämmt und danach einer Fest-Flüssig-Trennung durch Gegenstromwaschen
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in einer Filtriereinrichtung unterworfen. Dadurch wird eine Frischlauge gewonnen. Der anfallende Abfallsand wird verworfen.
Das Mischungsverhältnis von Schuefelsäure zu Erz wird je nach den Betriebsbedingungen gewählt. Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß selbst bei einem sehr niedrigen Mischungsverhältnis von z.B. 80 1 oder weniger pro t Erz eine einheitliche Vermischung möglich ist, so daß trotz Beimischung eines hochkonzentrierten Lösungsmittels zu eiern Erz eine wärmebehandlung durchgeführt werden kann. Dieses Merkmal ermöglicht eine höhere Ausbeute des durch die Extraktion gewonnenen Urans oder anderen Metalls und verbessert die nach dem Laugen durchgeführte Fest-Flüssig-Trennung beträchtlich. Man kann daher die Laugungszeit verkürzen und durch eine einfache Filtration eine hochkonzentrierte Frischlauge in hoher Ausbeute gewinnen. Dies stellt einen großen Vorteil dar, der durch die Erfindung ermöglicht wird.
Durch Berechnungen ist bestätigt worden, daß das Verfahren gemäß der Erfindung mit wirtschaftlichem Vorteil auch auf kalkreiche Erze angewendet werden kann. Beim Laugen von kclkreichetn Uranerz mit Schwefelsäure wird im allgemeinen infolge des Vorhandenseins von Ca zusätzlich 50, verbraucht. Aus diesem Grunde wird gefordert, daß der CaI-ciumcarbonatgehalt 5 bis 6% nicht überschreiten soll. Daher hat man angenommen, daß man ein Erz mit höherem Kalkgehalt vorteilhaft mit Alkali laugt. Bere/chnungen haben jedoch bestätigt, daß im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Laugung mit Schwefelsäure selbst bei einem Calciumcarbonatgehalt bis zu etwa 14^ vorteilhaft ist. Uenn man in diesem Fall konzentrierte Schwefelsäure im Überschuß zugibt, kann man die Wärmebehandlung des Erzes durch die Verdünnungswärme und durch die Wärme (-Δ H) unterstützen, die bei der exothermen Reaktion zwischen der Schwefelsäure und dem Calciumcarbonat "'
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erzeugt uird. Diese Reaktion kann durch folgende Gleichung dargestellt uerclen:
CaCO5 + H2SG4 ^ Ca304J + CD?f + H2° " ^ H
Ein ueiterer durch die Erfindung ermöglichter V/orteil besteht darin, daQ die durch die Hydratationnreaktion zwischen dem in dem Erz enthaltenen Wasser und der konzentrierten Schuefelsäure erzeugte Uärme uirksam ycruertet uerden kann.
Die l/erdünnungsuürme, die erzeugt uird, uenn konzentrierte Säure in einer Menge von 158 kg/t Erz (etua 1600 nol H2SO^Zt Erz) zu einem Erz mit einem Wassergehalt von Z,7% (37 kg H20/t Erz) (etua 2ooo Hol H20/t Erz) zugesetzt uird, uird mit 1i936o kZl/t Erz berechnet. Dies uird nachstehend erläutert.
Berechnungsbeispiel:
4k H = 74,6 kJ/Mol H3SO4 ( in 2oo Mol Uasser) 2ooo Mol H2D/t Erz + I600 Mol H3SO4 (konzentrierte Schwefelsäure)
Uenn man 1 t Erz auf 1o Schichten aufteilt, enthält jede Schicht 2oo Mol H9O und uird einn maximale Uerdünnungsuärme von 74,6 kU/MoJ H9SD4 erzielt.
Die Gesamtuärmemenge kann daher uie folgt berechnet uerden:
Gesamtuärmemenge = 74,6 kZ) χ I6oo Mol H3SD4
= 11936ο k3/t Erz
Es sei nun angenommen, daß das Erz eine spezifische Uärme von etua 838 kj/t Erz hat. Dann entspricht dip vorstehend errechnete Gesamtuärmemenge theoretisch einer Eruärmung von etua 14o C. Da diese Hydratationsroaktionsuirme infolge des Übereinanderschichtens von kontinuierlichen Erzschichten uirksam gespeichert uird, braucht von außen fast keine zusätzliche Uärme zugeführt uerden und genügt es, nur das Ausgangserz etuas vorzuerhitzen, damit eine Wärmebehandlung
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b'3x T?mporaturcn his zu etwa \?o C durchgeführt uercien kann. Infolgcdpfioen kann '.lie- Vorrichtung sehr vereinfacht und künnen große wirtschaftliche Vorteile; erzielt werden.
Jie Erfinder haben ein pulverisiertes Erz mit einer KorngrüQe von höchstens 42o JJm mit konzentrierter Schwofelsäurc- mit verschderlonen Mischungsverhältnissen gemischt unrl mit Hilfe der Streuungszerlegung den Durchmischungsgrad, ausgedrückt durch den Durchmischungsindex Hs (/j) nach I.act?y, bestimmt. Die Erfinder haben ferner die Beziehung zuischen Jem rjurchmischungsindex Ns {%) und der pro Zeiteinheit gewonnenen Uranmenge untersucht. Der Durchmischungsinriüx fls kann ciurch folgende Formel dargestellt ueruran:
(# O
Hnbei bezeichnet Rs den Durchmischungsindex in %, ($ die mittlere Abweichung bei vollständiger Dispersion, berechnet aus dem Verhältnis rles zugefiJhrtcn Erzes und der zugeführten Schwefelsäure vor dem Nischen nach dor Formel
■ = X(1-X), £?t, die mittlere Abweichung während des Nischvorganges, berechnet nach_ iej: Formel
O 2 = —
s ~ η
Xi die Konzentration der zu gewinnenden Komponente in einer rl um Rührer entnommenen Zufalls-Stichprobe, X die durchschnittliche Konzentration nach dem vollständig durchgeführten Nischvorgong, η die Anzahl der Stichproben,^ die Varianz bei gegebenen Xi, X und π undo' die mittlere Abweichung. Die Ergebnisse der Bestimmung der Ms-LJerte in % sind in der Tabelle 1 angogeben0
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Tabelle 1 X (Xi-X) starker Säure
Teil A (Xi-X)2
Probe ο,o65o o,o762
Nr. - Übliches Laugungsuerfahren mit !! o, 1881 ο ,oo58
1 Xi !! -o,o627 o,o354
2 gH2S04/g Erz !! o,o975 o,oo39
3 o,1412 I! -o,o633 ο,oo95
4 ο,2531 ir -o,o557 ο,oo4o
5 o,oo23 !! -o,o484 ο,oo31
6 o,1625 ir o,129o o,oo23
7 o,oo29 tt -o,o59o ο,o166
a ο,οο 9,3 Il -o,o5o8 ο,oo35
9 o,o166 ο,oo26
1o o,194o
ο , 0060
o,o142
Durchmischungsindex Ms {%)
η = o,o867
1 π
= X(1 - X)
n _ ι = o,oo867
= o,o931
= 0,0608
= o,2466
o,2466
= 62,2
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Teil B - LACL-Verfahrsn gemäß der Erfindung
Probe Xi
(Xi-X)'
g H2S04/g Erz
Durchmischungsindex Hs {%)
(Xi-X)
1 o,145 o,126 O,O19 ο,ooo36
2 o, 14o 11 o,o14 ο ,ooo2o
3 o,o92 Il -o,o34 o,00116
4 o,151 !I o,o25 ο ,ooo63
CJl o,131 Il ο ,oo5 0 ,oooo3
6 o,142 I! ο ,o16 o,ooo26
7 o,123 Il -o,oo3 0,00001
8 o,143 Il o,o17 0,ooo29
'9 o,131 Il -o ,oo5 0,oooo3
1o o,113 It -o,o13 o,ooo17
i = 1
i = 1
= X (1 - X)
0,332
ο,00314 ο ,ΟΟΟ314 ο,ο177 ο,ίΜύ ' ο,332 ) X Ιοο= 94,7
Aus der vorstehenden Beschreibung geht heruor, daß sich das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch kennzeichnet, daß Einheitssdichten, die aus einem einheitlichen Gemisch aus einem pulverisierten Erz und einem Lösungsmittel bestehen, in zahlreichen Stufen gebildet und übereinandergeschichtet werden und daß die Reaktionswärme infolge dieses
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Übereinanderschichtens uirksam gespeichert und zur Wärmebehandlung verwendet wird. In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist ein Fördere^zum Transport des pulverisierten Erzes vorgesehen. Natürlich kann man im Rahmen der... Erfindung anstatt dieses Förderers auch ein Festbett verwenden und die Aufgabevorrichtung für das pulverisierte Erz bewegen.
Vorstehend wurden das Verfahren und die Vorrichtung vor allem an Hand der Laugung von Uranerzen beschrieben. Uenn man ein zur Extraktion geeignetes Lösungsmittel in Form einer anorganischen Säure, beispielsweise der Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure und Phosphorsäure, oder einer organischen Säure oder eines alkalischen Lösungsmittels, z.B. einer Lösung von Natriumcarbonat, Ammoniumcarbonat oder Ammoniak, oder eines organischen Lösungsmittels, beispielsweise einer Aminlösung, verwendet, kann man die Erfindung allgemein auf die Gewinnung von Metallbestandteilen nicht nur von Uranerzen, sondern auch von Nichteisenmetallerzen, wie Nickel-, Kupfer- und Vanadiumerzen, verwenden. Man kann die Erfindung mit gutem Erfolg auch auf die Gewinnung von Uran aus Schlacke anwenden, die beim Schmelzen von Gold- oder Gold- oder Kupfererzen anfällt, oder zum Gewinnen von Uran aus phosphathaltigem Gestein oder zum Verarbeiten von geringwertigen Uranerzen.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung beschrieben, doch ist die Erfindung auf diese Beispiele nicht eingeschränkt. .
Beispiel 1
In der Tabelle 2 sind die Ergebnisse von Versuchen angegeben, in denen Uranerze nach dem LACL-Verfahren (mit fünf übereinandergeschichteten Schichten) und nach dem üblichen Laugungsverfahren mit hochkonzentrierter Säure verarbeitet wurden.
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-η-
Tabelle 2 Teil A - Übliches Laugungsverfahren mit hochkonzentrierter
Säure
Menge, g
Korngröße, Bestandteile, %
U3O8
Cu
Fe
CaCO3
H2O
Oxidationsmittel (NH4NO3) zusätzliche Schuefelsäuremenge (spez· Geu. 1,84o) Verhältnis zusätzliche Schuefelsäure: Erz Mischverf ahren Mischungsverhältnis Konzentration der beigemischten Schwefelsäure Ourchmischungsindex Ms {%) ' Wärmebehandlung ' Aufschlämmen bei 5o°C Fest-Flüssig-Trennung Ausbeute
Gehalt im Aufgabegut, (O^
mg
Gehalt in Frischlauge, mg Ausbeute, % •4oo
■42o
o,134 o,o78 o,o74 1,435 1o,3 3,7 (37 kg H20/t Erz)
5 kg/t Erz
158 kg/t Erz
85,9 l/t Erz Übliches Mischverfahren 122,9 l/t Erz
1286 g/l (765S H2SO4) 62,2
3 h bei 12o°C Erz:Uasser = 5o : Horizontalfiltration U3O8 Cu U Fe
o,134 o,o78 o,o74 1,435 536 312 296 574o 47o 31o 182 1521 87,7 99,4 61,5 26,5
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Teil B - LACL-Uerfahren gemäß der Erfindung
Menge, g
Korngröße, /um Bestandteile, % U3O8
Cu
\l
Fe
CaCO3'
H2O
Oxidationsmittel (NH-IMO3) zusätzliche Schuefelsäuremenge (spez. Geu. 1,84o)
Verhältnis zusätzliche Schuefeisäure : Erz
Mischverfahren
Mischungsverhältnis
Konzentration der beigemischten Schuefelsäure
Durchmischungsindex Wärmebehandlung ' Aufschlämmen bei 5o Fest-Flüssig-Trennung
Ausbeute
Gehalt im Aufgabegut - U3Og 4oo
■42o
o,134
o,o78
o,o74
1,435
1o,3
3,7
4oo -42o
o,215
o,o95
o,o97
ο, 6 5o
14,1
3,5
(37 kg H20/t Erz) (35 kg/t Erz) 5 kg/tErz 5 kg/t Erz
158 kg/t Erz4) 196 kg/t Erz5)
85,9 l/t Erz
1o6,5 l/t Erz
Schwefelsäure uird gleichmäßig auf jede Einheitsschicht verteilt
Gehalt in Frischlauge- UgOg
122,9 l/t Erz 141, 5 l/t Erz % mg
1286 g/l 1385 g/l o,215 2o 45
(76^ H2SO4) {19% H2SO4) o,o95 9o3
(%) ' 96,6 94,7 o,o97 922
3 h bei 12o° 3 h bei 12o° o,65o 6182
Erz : Uasser = 5o : 5o 2o1o
Horizontalfiltration
% mg
U3°8 o,134 536
Cu o,o78 312
W o,o74 296
Fe 1,435 574o
U^Oo 535
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283307Q
Cu 99, 8 mg 98, 3 mg
V 92, 6 289 94, 5 853
Fe 64, 2 19o 63, 1 582
U3°8 3o, 3 1741 41, 3 2554
Ausbeute - Cu
V
Fe
Anmerkungen
5)
Zusätzlich zu 55 kg H„SO./t Erz zum Auslaugen des Urans (Gehalt an freiem SO, nach dem Laugen 1o g/l) uurden zum Verbrauch durch das CaCO., 1o3 kg/t Erz (1^ und 4') bzu. 141 kg/t Erz (3^) zugesetzt.
Der Durchmischungsindex Hs {%) uar der vorstehend beschriebene Durchmischungsindex nach Lacey. Verdünnungsuärme -H= 74,6 kJ/Mol H„SO. (in 2oo ml Wasser)
In den vorstehend beschriebenen Versuchen betrug uegen der ungenügenden Därnmuirkung die gemessene Erwärmung nur etua 7o C.
Beispiel 2
Andere Versuchesergebnisse uurden erhalten, uenn anstelle der im Beispiel 1 angegebenen Uranerze ein anderes Uranerz nach dem LACL-Verfahren gemäß der Erfindung (mit übereinandergeschichteten Einheitsschichten) und nach dem üblichen Laugungsverfahren mit niedrigkonzentrierter Säure verarbeitet uurde.
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2S-
Tabelle 3
Menge, g
Korngröße, yum Bestandteile
U3O8
CaCO3
Oxidationsmitter
Uasser
Zusätzliche Schuefelsäuremenge
Verfahren zum Mischen von Schwefelsäure und
Mischungsverhältnis Konzentration der beigemischten Schwefelsäure Laugungsverfahren Laugungszeit
Laugungstemperatur Fest-Flüssig-Trennung
U308-GBhalt
in Frischlauge,· mg im Rückstand, mg
im Ausgangsgut berechnet , mg gemessen, mg
Ausbeute in Frischlauge bezogen auf
gemessenen Gehalt im Ausgangsgut berechneten Gehalt im
übliches taugungs- LACL-Verfah-
verfahren mit nied- ren gemäß der
ri-konzentrierter Erfindung Säure
4oo 4oo
600 + 63 -6oo + 63
% mg % mg
0,133 452 o,133 452
2,29 2,29
5 kg/t Erz - ■ 5 kg/t Erz
956,5 l/t Erz 36^5 l/t Erz
80 kg/t Erz 80 kg/t Erz
(43,5 l/t Erz) (43,5 l/t Erz)
Auschlämmen gleichmäßig
durch Rühren auf jede Ein
heitsschicht
verteilen
I00 l/t Erz 80 l/t Erz
80 g/l I000 g/l
Rühren LACL-Verfahren
24 h 3 h (Wärmebe
handlung)
5o°C 12o°C
Horizontalfiltration (vierstufige G eg ync.it rom-Dekan tat ion)
37o 44o
1o4 26
(386 g χ o,oo27%) (379g χ o,oo7$)
466 452
97,3$ 94,4$
Die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile
können uie folgt zusammengefaßt uerden:
(1) In dem Verfahren gemäß der Erfindung kann die Laugung in viel kürzerer Zeit (io min bis 3 h, je nach der Beschaffenheit des Erzes) durchgeführt uerden als bei den
üblichen Laugungsverfahren und kann die Uranausbeute erhöht uerden. Dies ermöglicht beträchtliche Einsparungen an Anlagen- und Betriebskosten.
(2) Das l/erfahren gemäß der Erfindung eignet sich sehr gut zur Gewinnung von Uran nicht nur aus geuöhnlichen sondern auch aus schuer schmelzbaren Uranerzen, ferner aus tonhaltigen und kalkreichen Uranerzen und ermöglicht eine
viel leichtere Durchführung der Fest-Flüssig-Trennung nach dem Laugen. Man kann durch einfaches Filtrieren eine Frischlauge mit hoher Urankonzentration mit hohem Wirkungsgrad
gewinnen.
(3) Selbst bei einem sehr niedrigen Mischungsverhältnis von Schuefelsäure zu Erz kann man in dem Verfahren gemäß der Erfindung einen sehr hohen Durchmischungsindex PIs (etua 95/S), d.h., eine im wesentlichen vollständige Durchmischung, erzielen. Ferner kann nach dem Mischen und Übereinanderschichten eine Schuefelsäurekonzentration bis zu
etua 13oo g/l (78% H2SO,) aufrechterhalten und kann ein
genügender Uärmebehandlungseffekt erzielt uerden. Man kann daher in dem LACL-Verfahren gemäß der Erfindung durch eine Laugung von 1o min bis 3 h, je nach der Beschaffenheit des Erzes eine Uranausbeute von 98 bis 99% erzielen.
(4) Die Konzentration der in den übereinandergeschichteten Einheitsschichten gleichmäßig verteilten Schwefelsäure ist höher als 7a% l-LSO,. Daher uird kein besonders
korrosionsbeständiger Werkstoff benötigt.
90981S/066Ü
(5) In dem Verfahren gemäß der Erfindung kann die Wärmebehandlung (io min bis 3 h bei etua 9o bis 12o°C) durchgeführt werden, wobei infolge des Übereinanderschichtens der Einheitsschichten die Verdünnungs- und Reaktionsuärme wirksam gespeichert und verwertet wird. Selbst bei einem Zusatz nur einer kleinen Schuefelsäuremenge können daher die gewünschten Wirkungen erzielt werden, uenn man das Erz nur wenig vorerhitzt. Die wirksame Verwertung der warme führt zu einer beträchtlichen Brennstoffeinsparung.
(6) In dem Verfahren gemäß der Erfindung kann das Erz bei einer Schwefelsäurekonzentration von etwa 13oo g/l wärmebehandelt werden. Dadurch uerden seine Filtrationseigenschaften stark verbessert, so daß eine Frischlauge mit hoher Urankonzentration und einer Uranausbeute über 98JfS gewonnen werden kann.
(7) Uenn ein Uranerz mit hohem Calciumcarbonatgehalt nach dem V/erfahren gemäß der Erfindung behandelt wird, setzt man für den Verbrauch durch das Calciumcarbonat eine zusätzliche Menge Schwefelsäure zu. Diese zusätzliche Schwefelsäure erzeugt ebenfalls Verdünnungswärme und Reaktionswärme und wirdd daher zur zusätzlichen Wärmeerzeugung ausgenutzt.
(8) Da die Verfahrensschritte des erfindungsgemäßen Verfahrens sehr einfach sind, sind die Anlagekosten, wie in einer Rentabilitätsstudie berechnet wurde, um 3o bis 4o$£ und die Betriebskosten um mindestens Zo% niedriger als bei den üblichen Verfahren.
(9) Das Verfahren gemäß der Erfindung kann auf sehr einfache Ueise und unter stationären Bedingungen durchgeführt und eignet sich sehr gut für die Prozeßsteuerung.
(10) In dem Verfahren gemäß der Erfindung kann man unter Verwendung eines einzigen Plattenbandes eine große Erzmenge einer Laugung unterwerfen. Die Erfindung kann daher
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allgemein auf die Gewinnung von Metallbestandteilen nicht nur aus Uranerzen sondern auch aus anderen Nichteisenmetallerzen, wie Kupfer-, Nickel- und Uanadiumerzen angewendet werden. Ferner kann man das Verfahren gemäß der Erfindung mit gutem Erfolg auf die Gewinnung υοπ Uran aus Schlacke anwenden, die beim Schmelzen won Kupfer- und Golderzen anfällt, sowie auf die Urangewinnung aus Phosphatmineralien und auf die Verarbeitung von geringwertigen Uranerzen.
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Claims (6)

2539Q70 P a t ent -:tn up rü cha:
1. Verfahren zur kontinuierlichen Cmjinnunrj von Fletallbestandteilen aus Erzen durch kontinuierliche·.'.-. Laugen derselben, dadurch gekennzeichnet, daß mittrls tiirmr kontinuierlich arbeitenden, mehrstufigen Dosiercrinrichtung mehrere kontinuierliche flinhcitsschichtcn in je einer Stufe durch Abgabe je einer vorherbestimmten Menge pulverisisrtun Erz pro Zeiteinheit gebildet werden, d-riß diese Einzelschichten bewegt werden und auf die Oberfläche jeder dieser sich bewegenden Einzelschichten ein zur Extraktion eines net-illbestandteils des Erzes geeignetes, saures, alkalisches .oder organisches Lösungsmittel in einer vorherbestimmten Menge pro Zeiteinheit kontinuierlich und einheitlich verteilt wird, daß mehrere der auf diese Weise gebildeten, aus einem einheitlichen Gemisch aus dem pulverisierten Erz und dem Lösungsmittel bestehenden Einzelschichten kontinuierlich übereinandergeschichtet werden, daß das in den überoinandergeschichteten Einheitsschichten enthaltende Erz während einer vorherbestimmten Zeit einer wärmebehandlung unterworfen wird und daß das in den übereinandergeschichteten Einheitsschichten enthaltene Gu!; danujh ausgeschlämmt und die so gebildete Aufschlämmung einer Fest-Flüssig-Trennung unterworfen wird, bei der eine Frischlauge anfällt, welche den extrahierten Netallbestandteil enthält.
2. l/erfahren zur kontinuierlichen Gewinnung von netallbestandteilen aus Erzen durch kontinuierliches Laugen derselben, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer sich bewegenden, kontinuierlich arbeitenden, mehrstufigen Dosiereinrichtung auf einer ortsfesten Unterlage mehrere kontinuierliche Einzelschichten in je einer Stufe durch abgabe je einer vorherbestimmten Menge pulverisiertes Erz pro Zeiteinheit gebildet werden, daß auf die Oberfläche jeder
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-Z-
2§380?e
dieser Einzelschichten ein zur Extraktion eines Metallbestandteils des Erzes geeignetes, saures, alkalisches oder organisches Lösungsmittel in einer vorherbestimmten Menge pro Zeiteinheit kontinuierlich und einheitlich verteilt wird, c'.aß mehrere der auf diese Ueise gebildeten, aus einem einheitlichen Gemisch aus dem pulverisierten Erz und dem Lösungsmittel bestehenden Einzelschichten kontinuierlich übereinandergeschichtet werden, daß das in den übereinandergeschichteten Einheitsschichten enthaltende Erz während einer vorherbestimmten Zeit einer Wärmebehandlung unterworfen wird und daß das in den übereinandergeschichteten Einheitsschichten enthaltene Gut danach aufgeschlämmt und die so gebildete Aufschlämmung einer Fest-Flüssig-Trennüng unterworfen wird, bei der eine Frischlauge anfällt, welche den extrahierten Metallbestandteil enthält.
3. Vorrichtung zur kontinuierlichen Gewinnung von Metallbestandteilen von Erzen durch kontinuierliches Laugen derselben, gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung für pulverisiertes Erz, durch mehrere über der Fördereinrichtung angeordnete Aufgabeeinrichtungen zur kontinuierlichen Abgabe van pulverisiertem Erz jeweils in einer vorherbestimmten Menge pro Zeiteinheit, wobei die erste Aufgabeeinrichtung, über der Fördereinrichtung angeordnet ist und die darauffolgenden Aufgabeeinrichtungen in vorherbestimmten Horizontalabständen voneinander angeordnet und aufwärts gestaffelt sind, die Aufgabeeinrichtungen unter der Austrittsöffnung je eines Trichters und diese Trichter ihrerseits im Unterteil eines V/orratsbehälters für pulverisiertes Erz angeordnet sind, und durch Lösungsmittelverteiler, die den Aufgabeeinrichtungen zugeordnet und jeweils zwischen zwei einander benachbarten Aufgabeeinrichtungen angeordnet und geeignet sind, ein zur Extraktion eines zu gewinnenden Metalls geeignetes Lösungsmittel auf je eine von mehreren kontinuierlichen Einzelschichten zu verteilen, die eine ein-
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293807©
heitliche Dicke besitzen und mit Hilfe aller genannten Aufgabeeinrichtungen auf der sich bewegenden Fördereinrichtung gebildet uorden sind und aus pulverieiertem Erz bestehen, das von je einer der Aufgabeeinrichtungen in einer vorherbestimmten Menge pro Zeiteinheit abgegeben wird, wobei unmittelbar nach der Verteilung des Lösungsmittels auf eine der Einzelschichten diese mit einer ueiteren Einzel schicht in Berührung gebracht uird, so daß auf der sich bewegenden Fördereinrichtung eine Schicht gebildet uird, die aus mehreren übereinandergeschichteten Einheitsschichten besteht, die ihrerseits aus einem einheitlichen Gemisch aus dem pulverisierten Erz und dem Lösungsmittel bestehen.
4. Uorri tfitung zur kontinuierlichen Gewinnung von Metallbestandteilen von Erzen durch kontinuierliches Laugen derselben, gekennzeichnet durch eine feste Unterlage, durch mehrere bewegliche Aufgabeeinrichtungen zur kontinuierlichen Abgabe von pulverisiertem Erz jeweils in einer vorherbestimmten Menge pro Zeiteinheit, wobei die erste Aufgabeeinrichtung über der festen Unterlage angeordnet ist und die darauffolgenden Aufgabeeinrichtungen in vorherbestimmten Horizontalabständen voneinander angeordnet und aufwärts gestaffelt sind, die Aufgabeeinrichtungen unter der Austrittsöffnung je eines Trichters und diese Trichter ihrerseits im Unterteil eines Vorratsbehälters für pulverisiertes Erz angeordnet sind, und durch Lösungsmittelverteiler, die den Aufgabeeinrichtungen zugeordnet und jeweils zwischen zwei einander benachbarten Aufgabeeinrichtungen angeordnet und geeignet sind, ein zur Extraktion eines zu gewinnenden Metalls geeignetes Lösungsmittel auf je eine von mehreren kontinuierlichen Einzelschichten zu verteilen, die eine einheitliche Dicke besitzen und mit Hilfe aller genannten Aufgabeeinrichtungen auf der sich bewegenden Fördereinrichtung gebildet worden sind und aus pulverisiertem- Erz bestehen, das von je einer der Aufgabeeinrichtungen in einer vorherbestimmten
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-V-
Menge pro Zeiteinheit abgegeben uird, uobei unmittelbar nach dpr Verteilung des Lösungsmittels auf eine der Einzelschichten diese mit einer ueiteren Einzelschicht in Berührung gebracht uird, so daß auf der sich beuegenden Fördereinrichtung eine Schicht gebildet uird, die aus mehreren übereinandergeschichteten Einheitsschichten besteht, die ihrerseits aus einem einheitlichen Gemisch aus dem pulverisierten Erz und dem Lösungsmittel bestehen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabeeinrichtungen aus je einer Zellenradschleuse bestehen und daß jeder Lösungsmittelverteiler ein horizontales Rohr besitzt, das in seiner Uand mit einer Austrittsöffnung für Lösungsmittel versehen ist, souie eine Abstreifplatte, auf der das aus dem Rohr übergelaufene Lösungsmittel in gleichmäßiger Verteilung zu der darunter befindlichen Einzelschicht aus pulverisiertem Erz hin abuärtsfließt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabeeinrichtungen aus je einer Zellenradschleuse bestehen und daß jeder Lösungsmittelverteiler ein horizontales Rohr besitzt, das in seiner Uand mit einer Austrittsöffnung für Lösungsmittel versehen ist, souie eine Abstreifplatte, auf der das aus dem Rohr übergelaufene Lösungsmittel in gleichmäßiger Verteilung zu der darunter befindlichen Einzelschicht aus pulverisiertem Erz hin abuärtsfließt.
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