DE2837112A1 - Geraet zur automatischen identifizierung und registrierung von flaschen verschiedener groesse und/oder gestalt - Google Patents
Geraet zur automatischen identifizierung und registrierung von flaschen verschiedener groesse und/oder gestaltInfo
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Description
Gerät zur automatischen Identifizierung und Registrierung von Flaschen verschiedener Größe und/oder Gestalt
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur automatischen Identifizierung
und Registrierung von Flaschen verschiedener Größe und/oder Gestalt, die nacheinander längs einer Bahn vorgerückt
werden, wobei unter den Flaschen Gläser hoher Lichtdurchlässigkeit vorhanden sein können und die Fischen den Strahlenpfad
einer Lichtquellen/Fotozellen-Anordnung kreuzen, die eine Detektoreinheit bildet.
Die Aufgabe der Erfindung ist das Aufzeigen einer guten Lösung für folgende Probleme und Anforderungen, die sich auf die
automatische Identifizierung von Flaschen in Läden, Lagern oder dgl. beziehen, im einzelnen auf leere Pfandflaschen
(sogenannte Rückgabegläser).
1 . Wenn ein großes Sortiment von Flaschen vorliegt, die sich
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für verschiedene Branchen und insbesondere nach ihrer Herkunft aus verschiedenen Ländern unterscheiden, werden viele verschiedene
Formen von Detektoreinheiten benötigt, was offensichtlich nicht sehr praktisch ist.
2. Ein und dasselbe Gerät sollte deshalb für verschiedene Flaschen und Preise ohne mühsame Anpassung verwendbar sein.
3. Das Gerät sollte eine sichere Identifizierung selbst bei hoher Lichtdurchlässigkeit des Glases der Flaschen zulassen.
4. Das Gerät darf nicht empfindlich für Liclireflexionen sein.
5. Es sollte an bereits vorhandene Förderbänder anpassbar
sein.
Aus der schwedischen Patentschrift 353 ko? ist es bekannt,
verschiedene Artikel in einem Laden, z.B. Flaschen, automatisch zu identifizieren, indem unter anderem die Gestalt gemessen
wird und dann die Meßwerte in Preisinformationen umgewandelt werden.
Aus der schwedischen Auslegeschrift 72i62if1-5 ist es bei einem
ähnlichen System bekannt, Flaschen zu identifizieren durch Ermittlung des Licht-Schatten-Übergangs für ein Schattenbild
der. Flasche mittels zweier Fototransistoren und durch Umwandlung der Signaldifferenz zwischen den Fototransistoren
in eine Preisinformation.
Keine dieser zwei bekannten Anordnungen bietet jedoch eine
vollständige Lösung'für die oben erwähnten Probleme und Anforderungen.
In dem System gemäß der genannten Auslegeschrift 72162^1-5
wird für die Meßvorrichtung ein Prinzip verwendet, das in
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der US-PS 3 529 169 beschrieben ist und mit einer einzigen "
Lichtquelle arbeitet, die die ganze Flasche beleuchtet, so daß sowohl für gebrochen? als auch für ungebrochene Lichtstrahlen
die Möglichkeit besteht, das klare Glas zu durchlaufen und auf einen Fototransistor hinter der Flasche zu wirken.
Um dies zu kompensieren, schreibt die genannte Auslegeschrift eine Zeitverzögerung vor, die etwas kürzer ist als die Passierzeit
für den Schatten des Flaschenhalses. Wegen der Bewegungsrichtung der Flasche und der Ermittlung des Licht-Schatten-Ubergangs
ist diese Messung nur auf die Messung von Höhen anwendbar.
Diese Beschränkungen können eliminiert und eine vollständige Lösung für die oben erwähnten Probleme und Anforderungen
erhalten werden durch die erfindungsgemäße Anordnung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Detektoreinheit eine Matrix
umfaßt, welche eine Gruppierung von Fotozellen in der seitlichen und der vertikalen Richtung aufweist, wobei jede Fotozelle
durch einen verschiedenen und gerichteten Lichtstrahl zu betätigen ist, und welche mittels einer Programmiereinheit
programmierbar ist, um auf vorbestimmte Muster anzusprechen, die den zu identifizierenden Flaschentypen entsprechen, wobei
eine Vielzahl von Ermittlungsvorgängen an Punkten, ausgeführt wird, die durch die in seitlicher Richtung gruppierten Fotozellen
bestimmt werden, während eine Flasche um eine bestimmte Strecke vorgerückt wird.
Aufgrund des Prinzips der Erfindung, wonach ein schmaler Licht-, strahl verwendet wird, vorzugsweise infrarotes Licht, in
welchem Fall der Fototransistor mit einem Filter zum Ausfiltern von anderem Licht versehen ist, und man vorzugsweise den
Lichtstrahl zweimal den Detektortunnel durchqueren läßt mittels eines Spiegels, vrobei eine perforierte Abschirmplatte vor
dem Spiegel und der Detektormatrix plaziert wird, sind Möglichkeiten für eine Kurzzeitermittlung des beschatteten
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Fototransistors ohne Zeitverzögerung gegeben. Diese Tatsache ermöglicht ihrerseits die Verwendung einer universellen
Detektormatrix, in der eine Vielzahl von Ermittlungsvorgängen aufführt wird, während die Flasche sich um eine bestimmte
Strecke verschiebt. Programme zur Billigung einer Flasche sind in Verbindung mit dem Vorrücken einer Flasche des speziellen
Typs durch den Tunnel erstellt, und die hierdurch von der Matrix erhaltenen Daten werden in einem Speicher gespeichert.
Zur Billigung von Flaschen, die einen zufälligen Defekt wie beispielsweise eine lose Etikettecke aufweisen, der die Umrißlinie
der Flasche stört, kann ein bestimmter Fehlerspielraum in das Programm bei dem Vergleich von Ermittlungssignalen
mit Programmen für gebilligte Flaschen eingearbeitet werden.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt:
Figur T eine perspektivische Ansicht des Äußeren des vollständigen
Gerätes der Erfindung;
Figur 2 ein Blockdiagramm des Gerätes;
Figur 3 eine schematische perspektivische Ansicht der in dem
Detektortunnel untergebrachten Detektoreinheit einschließlich einem Spiegel;
Figur if eine -schematische Darstellung der Funktion der in
Figur 2 gezeigten Abschirmplatte;
Figur 3 das Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform
der elektrischen Ausrüstung des Gerätes; und
Figuren 6a und 6b das Prinzip der herkömmlichen Ermittlung bzw. der von der Erfindung bevorzugten Ermittlung.
Das in Figur 1 gezeigte Gerät wird von einer entfernbaren Förderbandeinheit 1 getragen, deren Förderband bei 2 gezeigt
ist. Das Förderband rückt darauf abgestellte Flaschen durch
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einen Tunnel if vor, in dessen beiden Seitenwänden eine später
beschriebene Detektormatrix bzw. ein Spiegel angeordnet sind, um die Detektoreinheit zu bilden. Oben auf der Tunneleinheit,
in der auch die elektronische Detektorausrüstung untergebracht ist, ist eine Registrier-, Programmier- und Schreibeinheit
in Form einer Registrierkasse 5 in elektrischer Verbindung
mit der Tunnelelektronik positioniert. Durch Betätigung von Tasten für Billigung, Preis und Zurückweisung in der Registrierkasse
kann die Bedienungsperson das Gerät für vorbestimmte Flaschentypen und- preise programmieren.
Wenn der Kunde seine Flaschen 3 der Reihe nach auf das laufende Förderband 2 abgestellt hat, drückt^aui den Knopf 6, wonach
der Pfandwert für jede abgesetzte Flasche und der Summenwert auf eine in einen Kästen 7 gelieferte Karte gedruckt werden.
In Figur 2 ist das Gerät in einer schematischen Blockform gezeigt. Wiederum ist der Detektortunnel if gezeigt, der an
seiner einen Seite die Detektormatrix 8a und an seiner anderen Seite den Spiegel 9 sowie unten beschriebene Abschirm- und
Schutzplatten 1o aufweist. Ferner ist ein Förderbandstarter 17 vorgesehen, der mit Fototransistoren arbeitet. Von der
Elektronikausrüstung ist als gesonderter Block 11 ein mit einem
Motor 12 für das Förderband gekoppelter Mikroprocessor,.ferner
eine Steuertafel 13 und die Registrier-, Programmier- und
Schreibeinheit oder Registrierkasse 5 gezeigt, die mit einem
Ladencomputersystem 31 verbunden ist. Alternativ kann der
Mikroprocessor in die Elektronikausrüstung der Registrierkasse eingebaut sein. Ferner ist am Eingang des Tunnels ein Drehkreuz
zur Trennung der zugeführten Flaschen angeordnet, so daß sie einen passenden Abstand haben, wenn sie den Tunnel passieren,
In Figur J sind wieder das Förderband 2, eine Flasche 3 und
der Tunnel k mit seinen beiden Seitenabschnitten zum Tragen
der Detektoreinheit 8 bzw. des Spiegels 9 gezeigt. Die Flasche
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ist nach Passieren des Drehkreuzes auf ihrem Weg durch den Ermittlungsbereich. In dem gezeigten Fall weist die Matrix 8a
eine horizontale und eine geneigte Reihe von Paaren von Kreuzen
15 und Quadraten 16 auf (die Indices "s" und "h" zeigen die
Seiten- bzw. Höhenrichtung an), welche punktförmige Lichtquellen wie zum Beispiel Fotodioden bzw. Fototransistoren darstellen»
Der etwas schräg gerichtete, schmale Strahl von jeder Lichtquelle 15 wird durch den Spiegel 9 mit voller Intensität auf
den der Lichtquelle zugeordneten Fototransistor 16 reflektiert, wenn die Strahlenpassage frei ist, so daß der Fototransistor
der Elektronik ein Signal liefert, das einen vorbestimmten Schwellwert überschreitet. Wenn jedoch eine Flasche in den
Strahlenpfad eintritt, fällt der reflektierte Strahl - wegen der Brechung des Strahls in der Glaswand, wie unten beschrieben außerhalb
des Fototransistors, dessen nichtbeleuchteter Zustand in der Elektronik registriert wird und einen Schritt zur Identifizierung
des Flaschentyps mittels des Speichers bildet. Um die. Möglichkeit zu vermeiden, daß reflektierte Strahlen
auf andere, benachbarte Fototransistoren fallen, sind, wie in Verbindung mit Figur 2 erwähnt, gemäß Figur 4 zwei Abschirmplatten
1 ο vorgesehen, eine vor dem Spiegel 9 und die andere
vor der Detektormatrix 8a. Beide Abschirmplatten sind mit kleinen öffnungen 1oa in den gerichteten Strahlenpfaden von
den entsprechenden Lichtquellen 15 (alternativ mit Paaren
kleinerer öffnungen für den emittierten bzw. reflektierten Strahl) versehen, wobei die Größe der öffnungen so beschränkt
ist, daß gebrochene Strahlen außerhalb der öffnungen fallen und also blockiert werden, wie für die Lichtquelle 15b in der
Figur gezeigt; andererseits werden nichtgebrochene Strahlen durch den Spiegel 9, wie beabsichtigt, auf den Fototransistor
16 reflektiert, wie für die Lichtquelle 15a gezeigt.
Lichtstrahl von dar Lichtquelle 15c wird blockiert, wenn
er im Begriff ist, das dritte Mal eine Abschirmplatte zu passieren.
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- 1ο -
Wenn also ein gebrochener Strahl auf einen benachbarten, nicht der richtigen Lichtquelle zugeordneten Fototransistor auftreffen
soll, muß er Öffnungen in der Abschirmanordnung nicht weniger als viermal passieren und muß außerdem genau auf den Fototransistor
auftreffen. Dieser mutmaßliche Strahl ist jedoch durch die vier gebrochenen Pfade durch das Glas der Flasche in seiner
Intensität derart reduziert, daß der Fototransistor nicht betätigt wird. Die Sicherheit gegen störende Lichtreflexe
wird durch Abdecken der Detektormatrix 8a und des Spiegels 9 mit einem Gehäuse 1ob weiter erhöht.
Die Wirkungsweise der Elektronik des Gerätes wird nachfolgend anhand des in Figur 5 gezeigten Blockschaltbildes erläutert.
Wenn eine Flasche auf dem Förderbandangeordnet ist, blockiert
sie den Strahlengang zu dem Fototransistor für den Förderbandstarter 17j so daß ein Relais 25 aktiviert wird, um den Förderbandmotor
12 über einen Verzögerungsschaltkreis 23 zu starten. Nach derselben Verzögerung wird ein Generator 29 eingeschaltet,
um über seinen Ausgang A die Fotodioden 15 anzuschalten. Zur
gleichen Zeit führt eine Prüfeinrichtung 26 eine Prüfung aller Fotodioden und Fototransistoren der Detektormatrix 8a durch.
Die in seitlicher Richtung gruppierten Fototransistoren 16S
liefern, wenn eine Flasche den Strahlenpfad bricht, über ein Lesegatter 19 einen bedingten Lesepuls an einen Primärspeicher
2oa in einer zentralen Einheit, die allgemein bei 2o gezeigt ist. Die Schattenermittlungskriterien der Flasche von dem
Fototransistor 16, , der in der Höhenrichtung der Matrix angeordnet
ist, werden über einen Pulsverbesserer 18 geliefert. Das Lesegatter 19 schaltet die Transistoren 16 und 16, ab,
nachdem diese ihre Kriteriensignale an den Primärspeicher 2oa geliefert haben. ,Venn vorbestimmte Programmkriterien betreffend
die Gestalt der Flasche befriedigt sind, werden Signale, die dem Pfandwert der Flasche entsprechen, von einem mit dem
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Primärspeieher 2oa verbundenen Preisspeicher 2ob über einen
Verzögerungsschaltkreis 2oc, ein UND-Gatter und eine Verstärkerstufe Zl\ auf die Registrierkasse 5 übertragen. Der Verzögerungsschaltkreis 2od stellt dann den Primärspeieher 2oa zurück.
Wenn alle Flaschen zugeführt sind, wird der Kontakt 13d der
Steuertafel 13 (in Figur 2) geschlossen, um die Registrierkasse
zur Ausführung eines Summiervorgangs mit Kartenausgabe über einen bistabilden Kreis 28, ein UND-Gatter 22 und die
Verstärkerstufe 2k zu starten. Wenn die letzte Flasche noch
nicht die Detektormatrix 8a passiert hat, wird der Start der Registrierkasse verzögert und eine Warnlampe 13b eingeschaltet.
Wenn ein Fehler in der Detektormatrix auftritt, werden über einen instabilen Kreis in der Prüfeinrichtung 26 durch eine
Lichtemxssionsdiode 13a an der Steuertafel Blitze erzeugt.
Der Kunde kann dann die Bedienungsperson rufen durch Betätigung eines Kontaktes 13c der Steuertafel, wobei die Rückstellung
dieses Kontaktes mittels des Kontaktes 13d an der Steuertafel
vorgenommen wird.
Schließlich erläutern die Figuren 6a und 6b die Vorteile des in Verbindung mit der Erfindung bevorzugten Spiegelsystems
gegenüber dem herkömmlichen Ermittlungssystem.
Bei Verwendung des herkömmlichenSystems gemäß Figur 6a wird
eine leere, zylindrische Flasche 3 aus klarem farblosen Glas, die im Horizontalschnitt gezeigt ist, auf dem Förderband 2
in Richtung des Pfeiles vorgerückt. Zum Zweck der Erläuterung ist die Wanddicke der Flasche stark übertrieben. Eine Punktlichtquelle 15 auf einer Seite des Förderbandes dient zum
Werfen von Strahlen (gestrichelte Linien) auf einen Fototransistor 16 auf der anderen Seite des Förderbandes; es ist vorgesehen,
daß der Fototransistor mit Ruhestrom arbeitet.
Wenn die Flasche an ihrer Peripherie mittels des Fototransistors ermittelt wird (durch strichpunktierte Linien angedeutete
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Strahlen), tritt eine doppelte Brechung des Strahls auf, so daß er außerhalb des Fototransistors 16 fällt (wie in der Figur)
und der Anaeigeschaltkreis aktiviert wird. Wenn jedoch die Mittelachse einer Flasche irgendeines Typs sich der Stellung
gegenüber dem Fototransistor nähert (wobei die neue relative Stellung des Strahls durch doppelpunktstrichlierte Linien angedeutet
ist), wird der Strahl die leere Flasche passieren, ohne gebrochen zu werden. Wenn das farblose Glas sauber und
klar ist, werden nur relativ niedrige Reflexionsverluste auftreten, das heißt, der Anzeigekreis wird den Strahl als nicht
blockiert betrachten und sich entsprechend verhalten.
In Figur 6b ist erfindungsgemäß der Fototransistor 16 neben
der Lichtquelle 15 angeordnet worden, und ein Spiegel 9 ist
auf der anderen Seite des Förderbandes 2 vorgesehen, um den entsprechend schräg ausgesandten Lichtstrahl zu dem Fototransistor
16 zu reflektieren. Im Gegensatz zu den in Figur 6a gezeigten Zuständen tritt eine vierfache Brechung auf, die die
Anzeige noch besser sicherstellt. Wenn die Flasche die vorher kritische Stellung nahe ihrer Mittelachse erreicht, wird der
Strahlenpfad 15' - 91 - 16' an nicht weniger als acht Punkten
gebrochen, und seine LicktVerluste bewirken in Kombination
mit der gegenüber Figur 6a verdoppelten Zahl von Lichtreflexionsverlusten, daß der Anzeigekreis den Fototransistor, den
das Flaschenzentrum passiert, korrekt als noch unbeleuchtet ansieht«,
Aufgrund kleiner Unregelmäßigkeiten in dem Glas, zum Beispiel einem Längsgrat entlang der Trennlinie der Gießform, können
unerwartete Strahlenbrechungen auftreten, wenn die Ermittlung nahe der Peripherie der Flasche stattfindet, so daß der Strahl
in der Art gebrochen wird, daß er zum falschen Zeitpunkt auf seinen zugeordneten Fototransistor fällt; das kann bei Verwendung
der Spiegelanordnung kaum vorkommen und noch weniger in Kombination mit den Abschirmplatten.
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Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform, sondern ermöglicht mehrere, für den Fachmann
offensichtliche Modifikationen. Zum Beispiel könnten die Abschirmplatten
zur Erhöhung der sicheren Ermittlung durch eine andere Anordnung ersetzt werden wie zum Beispiel durch den
Ersatz des einzelnen großen Spiegels durch eine Vielzahl von kleinen Spiegeln, und zwar je einen für jeden Fototransistor,
wobei die Größe der Spiegel so gewählt wird, daß von einer Flasche reflektierte Strahlen außerhalb der Spiegel fallen.
Ferner können, wenn ein bestimmtes Fehlerverhältnis bei der Ermittlung angenommen werden kann, eine oder beide Abschirmplatten
weggelassen werden. Es kann auch die herkömmliche Art der Ermittlung - im Normalfall mit einer einzigen Lichtpassage
- verwendet werden. Die punktförmigen Lichtquellen an der Detektormatrix, die hier als Fotodioden beschrieben sind,
könnten durch entsprechend angeordnete Öffnungen in einer Platte ersetzt werden, die gleichmäßig von hinten beleuchtet
wird. Die beschriebene elektronische Ausrüstung kann natürlich auf vielerlei Art gemäß den vorliegenden Anforderungen und
Zwecken modifiziert werden. Schließlich können offensichtlich
die Fototransistoren durch eine andere Art von Fotozellen ersetzt werden, zum Beispiel solche, die bei Beleuchtung Strom
erzeugen.
Der Patentanwalt
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Leerseite
Claims (9)
- Dipl.-Ing. H. MITSCHERUCH D-8000 MÖNCHEN 22DipL-lng. K. GUNSCHMANN " Steinsdorfstraße 10Of.rer.not. W. KÖRBER ® (°89) * 29 66 84Dipl.-ing. J.SCHMiDT-EVERSPatentanwälte 24. August 1978HUGIN KASSAREGISTER AB 2837112Box ZfISoS - 1o262 StockholmSchwedenAnsprüche:Gerät zur automatischen Identifizierung und Registrierung von Flaschen verschiedener Größe und/oder Gestalt, die nacheinander längs einer Bahn vorgerückt werden, wobei unter den Flaschen Gläser hoher Lichtdurchlässigkeit vorhanden sein können und die Flaschen den Strahlenpfad einer Lichtquellen/ Fotozellen-Anordnung kreuzen, die eine Detektoreinheit bildet, dadurch gekennzeichnet , daß die Detektoreinheit (8,9) eine Matrix (8a) umfaßt, welche eine Gruppierung von Fotozellen in der seitlichen (16a) und der vertikalen (16b) Richtung aufweist, wobei jede Fotozelle durch einen verschiedenen und gerichteten Lichtstrahl (von Lichtquellen 15s bzw. 15h) zu betätigen ist, und v/elche mittels einer Programmiereinheit (5) programmierbar ist, um auf vorbestimmte Muster anzusprechen, die den zu idsntifizierenden Flaschentypen. an entsprechen, wobei eine Vielzahl von Ermittlungsvorgängeir Punkten ausgeführt wird, die durch die in seitlicher Richtung gruppierten Fotozellen (16s) bestimmt werden, während eine Flasche um eine bestimmte Strecke vorgerückt wird.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmiereinheit (5), vorzugsweise eine Registrierkasse, mit Zustimmungstasten und Preistasten sowie einer Zurückweisungstaste versehen ist, um den speziellen Typ der Flasche (3) zu programmieren, wenn sie die Detektoreinheit (8,9) durchläuft.909809/1068
- 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (15) und die zugeordneten Fotozellen (16) auf derselben Seite der Bahn (2) gelegen und vorzugsweise so angeordnet sind, daß sie eine Einheit bilden, und daß ein-Spiegel (9) auf der anderen Seite der Bahn (2) angeordnet ist, um den Lichtstrahl zur Fotozelle hin zu reflektieren.
- if. Gerät nach Anspruch 1 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine perforierte Abschirmplatte (1o) zwischen den Lichtquellen (15) und den Fotozellen (16) angeordnet ist, um nur nichtreflektierte Lichtstrahlen zu den entsprechenden Fotozellen durchzulassen.
- 5. Gerät nach Anspruch l±, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrix (8a) und der Spiegel (9) mit einem Gehäuse (lob) versehen sind.
- 6. Gerät nach Anspruch 1 oder 4» dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle Infrarotstrahlen, beispielsweise von einer Fotodiode, in Kombination mit einem Filter verwendet werden, der über der Fotozelle positioniert ist und nur infrarote Strahlen durchläßt, wodurch störendes Licht von der Umgebung auf ein Minimum reduziert wird.
- 7. Gerät nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß jedes Lichtquellen/Fotozellenpaar (15,16) ein gesondertes Spiegelelement einer solchen Größe aufweist, daß nur nichtreflektierte Lichtstrahlen auf die entsprechenden Spiegelelemente auftre.ffen.
- 8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrierkasse (5) so ausgelegt ist, daß sie ein Terminal für eine Steuerverbindung zu einem Ladencomputersystera (31) bildet, das zusammen mit anderen periodischen Berichten einen Bericht über die erhaltenen Bückgabeflaschen nach Anzahl und Typ liefert.909809/1068
- 9. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es an seinem Boden eine gesonderte Förderbandeinheit (1) aufweist, die die Bahn (2) fir die Flaschen (3) bildet und sich wegnehmen läßt, um eine Positionierung des Gerätes über einem bereits vorhandenen Förderband zu ermöglichen.0-2:9/1068
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