DE2837037A1 - Blasluft-klassiereinrichtung fuer muell, abfaelle u.dgl. - Google Patents
Blasluft-klassiereinrichtung fuer muell, abfaelle u.dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
DORMER & HUFNAGEL PATENTANWÄLTE
LANDVVEHRSTR. 37 8OOO MÜNCHEN g
TEL. O 89 / 59 67 84
München, den 1, Anwaltsaktenzο:
1978 / Pat, 2i6
Raytheon Company, idi Spring Street, Lexington
Vereinigte Staaten von Amerika
02173,
ßlasluft-Klassiereinrichtung für Müll, Abfälle und dergleichen
Die Erfindung betrifft eine Blasluft- Klassiereinrichtimg für Müll, Abfälle und dergleichen« In bekannten Blasluft»Klassier=
einrichtungen wird das unklassierte vermischte Aufgabsnaterial
mit Hilfe eines Förderers in das untere Ende einer geneigten
. Drehtrommel der Blasluft- Klassiereinrichtung eingebrachte IfMh=
rend sich die Trommel dreht, wird ein Blasluftstrom durch die
Trommel hindurchgeführt, der die Müllanteile mit geringem Ge-,
wicht, do ho also die Anteile an Material mit geringer·Dickt©,
die einen Teil der gesamten Mischung ausmachen, aus dem hohes*
, gelegenen Abgabeende der Trommel herausführt und an einem j Speicher, Silo oder dergleichen abgibt» Die Anteile^ di© am
ι schwer sind oder zu hohe Dichte haben, als daß sie vom der Luft
. mitgeführt werden könnten, werden infolge der Drehbewegung der
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j Trommel umgewälzt und bewegen sich dem tiefer gelegenen Einlaß-I
ende der Trommel zu, von wo aus sie auf einen darunter befind-I
liehen Förderer fallen, der sie dann zur Weiterverarbeitung oder ,
liehen Förderer fallen, der sie dann zur Weiterverarbeitung oder ,
Ablagerung abführt»
Derartige Klassiereinrichtungen sind in öffentlichen Müllverwertungsanlagen
gebräuchlich, bei denen der Müll sehr unterschiedlicher Zusammensetzung anfällt. So ist darin zum.Beispiel
Papier, Gewebe, Plastik, Glas und Holz vermischt mit Metallen, wobei letzteres in Form kleiner Stücke wie Münzen wie auch sehr
großer wie Gußteilen anfallen kann. Gelegentlich überwiegen in der Aufgabemischung die schweren Teile, gelegentlich aber auch
die leichten.
,Fallen überwiegend schwere Teile an, dann besteht die Gefahr,
!daß die Trommel verstopft, wenn die Zuführtnenge nicht gedrosselt
wird, weil diese schweren Teile nur langsam in der geneigten ;Trommel abwärts gelangen. Überwiegen die leichteren Bestandteile,
dann bereitet das Trennen Schwierigkeiten, wenn die Geschwindigkeit des Luftstroms durch die Trommel nicht erhöht wird.
:Bei einem aus der US-PS 3 970 5^7 bekannten Versuch, dieser
Schwierigkeiten Herr zu werden, ist der Aufgabeförderer so innerhalb
der Drehtrommel axial verstellbar, daß.der Abwurfpunkt des
:Aufgabematerials bezüglich der Trommellängsrichtung eingestellt
werden kann. Die damit erreichte Verbesserung ist jedoch noch nicht voll zufriedenstellend.
j Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blasluft- Klassiereinrichtung
für Müll, Abfälle und dergleichen der vorstehend kurz beschriebenen Art so zu gestalten, daß der bezüglich Dichte der
Bestandteile mengenmäßig unterschiedliche Anfall des Aufgabemülls
mit möglichst hoher Effektivität klassiert werden kann. ,
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt in der Weise, daß zusätzlich zu einer Verstellbarkeit in axialer Richtung der Drehtrommel
der Aufgabeförderer auch noch seitlich und höhenmäßig innerhalb
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der Trommel verstellt werden kann. Diese Verstellungen lassen sich, vornehmen, wenn der Förderer mit seinem Aufgabetrichter·
auf einem entsprechenden Unterwagen abgestützt wird, der selbst vertikal bewegbar ist und aus Teilen besteht, die gleiten können,
wodurch eine Bewegung in seitlicher und in axialer Richtung er= reicht wird. Die Verschiebung oder Bewegung der verschiedenen,
einstellbaren Teile des Unterwagens wird mit Hilfe einer Anzahl von Hydraulikstellmotoren oder dergleichen bewirkt, so daß die
Einstellungen in den drei Achsrichtungen unabhängig voneinander vorgenommen werden können. Bei einem ersten Ausführungsbeispiel
wird der Förderer vorzugsweise mit einem ersten Abschnitt fest verbunden, der auf einem zweiten Abschnitt seitlich gegenüber
der Trommel bewegt werden kann. Ein dritter Abschnitt trägt den ersten und den zweiten Abschnitt gemeinsam und ist in Achsrichtung
der Trommel verschiebbar. Der dritte Abschnitt bildet einen Teil eines vertikal verstellbaren Gestells, so daß, wenn
diese vertikale Verstellung durchgeführt wird, sich damit der erste und der zweite Abschnitt zusammen mit dem Förderer nach
oben oder unten bewegen.
Da die Mischung des zu klassierenden Materials gewöhnlich hauptsächlich
aus entweder schweren oder leichten Materialien zusammengesetzt ist, wird der Förderer kaum einmal auf der Achse der
Trommel angeordnet sein. Enthalten diese Materialien überwiegend schwere Gegenstände, dann wird der Förderer bevorzugt zum Einlaßende
der Trommel hingezogen sein, so daß er das Material innerhalb des ersten Drittels der Trommellänge abwirft, und wird
außerdem vorzugsweise etwas in Richtung zur sich aufwärts drehenden Seitenwand der Trommel hin eingestellt. Dadurch wird die
Aussortierung und Beseitigung der relativ großen Mengen des schweren Materials wirksam erleichtert.
Sofern die Aufgabematerialmischung überwiegend aus leichten
Gegenständen besteht, wird der Förderer vorzugsweise weiter in die Trommel hineingeschoben und oberhalb der Trommellängsachse
plaziert. Dadurch können die leichten Materialien besser vom Luftstrom erfaßt werden, während sie über die längere Strecke
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vom Förderer auf den Trommelboden herabfallen«
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen
im einzelnen erläutert. Es zeigen;
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer mit
Blasluft arbeitenden Drehtrommelklassiereinrichtung in erfindungsgemäßer Gestaltung;
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teils des Klassierers aus Figur 1;
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der einstellbaren Förderertraganordnung;
Fig. 4 eine endseitige Ansicht einer Traganordnung ähnlich Figur 3 in etwas abgewandelter
Gestaltung;
Fig. 5 ein das Achsensystem der Fördereranordnung
bezeichnendes Diagramm«,
Die mit einer Drehtrommel ausgestattete Blasluft- Klassiereinrichtung
der Figur 1 weist einen Aufgabetrichter 10 auf, in den
nichtklassierter Müll oder sonstige Mischungen verschiedenster Materialien von einem Zuführförderer 12 abgegeben werden. Der
Aufgäbetrichter 10 wird von Stützen 14 auf einem ersten Rahmen
! l6 gehalten, der ein paar zueinander mit Abstand parallel veri laufender Schienen l8 aufweist, die gemeinsam durch Querele-
, mente 19 gehalten sind. Der Aufgabetrichter 10 ist hinreichend
hoch über dem Rahmen l6 angebracht, so daß darunter ein sich in
, Längsrichtung erstreckender Förderer 20 angeordnet sein kann,
! der vorzugsweise zwischen den Schienen l8 liegt. Der Förderer 20'
I ist, wie es die Figur 1 zeigt, vorzugsweise auf den Schienen 18 '
I abgestützt, indem seine Lauftrommeln 22 an den beiden äußeren j
ι Fördererenden mit ihren Wellen auf den Schienen l8 gelagert sindj
i j
: Das Förderband dieses Förderers wird in üblicher Weise durch J
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einen Motor 24 über einen Riementrieb 25 angetriebene
Der Förderer 20 ragt in das Innere einer horizontal angeordneten
Blasluft- Klassierdrehtrommel 26 hinein und fördert von der
Unterseite des Aufgabetrichters 10 das gemischte Aufgafoematerial,1 das klassiert werden soll, in die Trommel« Vorzugsweise ist , dieses Material derart zerkleinert, daß die Einzelstücke die ι
Blasluft- Klassierdrehtrommel 26 hinein und fördert von der
Unterseite des Aufgabetrichters 10 das gemischte Aufgafoematerial,1 das klassiert werden soll, in die Trommel« Vorzugsweise ist , dieses Material derart zerkleinert, daß die Einzelstücke die ι
Größe von etwa 30 cm nicht Überschreitens Die Klassiertrommel \
trennt das zerkleinerte Material in für diese Einrichtungen üb- ' licherweise auf. Die Trommel 26 ist in einem bestimmten Winkel '
von etwa 10 gegen die Horizontale geneigt, und mit Hilfe eines
Gebläses 28, das vorzugsweise in einer Sammelkammer, einem
Zyklon oder dergleichen 30 angeordnet ist, wird Luft mit hoher
Geschwindigkeit durch die Trommel und aus dem höher gelegenen
Ende herausgezogen.
Gebläses 28, das vorzugsweise in einer Sammelkammer, einem
Zyklon oder dergleichen 30 angeordnet ist, wird Luft mit hoher
Geschwindigkeit durch die Trommel und aus dem höher gelegenen
Ende herausgezogen.
Die beliebig gemischten Materialien fallen vom Ende des Zuführförderers
20 auf den unten liegenden Bereich der Trommelwinde
Die schwereren Teile der Mischung werden von der sich drehenden.
Trommelwand an der sich aufwärts bewegenden Seite hoch gefördert■ und fallen innerhalb der Trommel dann wieder zu einem niedriger
gelegenen Punkt zurücko Dieses Umwälzen wiederholt sich, bis di@, schwereren Teile am tiefer gelegenen Ende der Trommel durch eine
Die schwereren Teile der Mischung werden von der sich drehenden.
Trommelwand an der sich aufwärts bewegenden Seite hoch gefördert■ und fallen innerhalb der Trommel dann wieder zu einem niedriger
gelegenen Punkt zurücko Dieses Umwälzen wiederholt sich, bis di@, schwereren Teile am tiefer gelegenen Ende der Trommel durch eine
Rutsche 32 auf einen weiterern Förderer 33 fallen, der sie ent= ·
weder zur weiteren Bearbeitung oder zur Ablagerung wegförderto '
Die leichteren Materialien werden von dem mit hoher Geschwindig-»
keit durchströmenden Luftstrom' erfaßt und am höher gelegenen
keit durchströmenden Luftstrom' erfaßt und am höher gelegenen
Ende aus der Trommel 26 in die Sammelkammer 30 geblaseias vom
' i
' i
• wo aus sie anschließend durch einen Förderer Jl zur Uextesrvesr=
arbeitung abgefördert werden, beispielsweise als Brennmaterial
j oder dergleichen»
I
I
Λ
' Der dargestellte Zuführförderer 20 ist eia Gnartfördisjrers kann
: jedoch auch andere Gestalt haben, zum Beispiel die eines
j Schneckenförderers, wie es in der US-PS 3 970 5^7 gossigt isto
- 5 ■=
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,Es können beliebige Hilfsmittel zum Antrieb für die Trommel
,vorgesehen sein. In den Fig. 1 und 2 ist die Trommel mit einem
!Zahnkranz 34 am Umfang versehen, der etwa in der Mitte der
jTrommel angebracht ist und in den ein kleines Zahnrad 36 auf
I der Ausgangsseite eines Untersetzungsgetriebes 38 eingreift.
Das Untersetzungsgetriebe 38 wird von einem Motor 40 angetrieben
O
JDie Trommel 26 lagert auf einer Plattform 42 mit Hilfe von
!Rollenpaaren 44, auf denen sich zugeordnete Laufringe 46 der
;Trommel abstützen. Die Rollen 44 sind Flanschrollen, die die Laufringe 46 seitwärts erfassen, so daß die Trommel sich in
ihrer Längsrichtung nicht verschieben kann. Die Plattform 42 ist in ihrer Neigung verstellbar durch vertikal einstellbare
Stützen 48 am Ende unterhalb des Förderers und am gegenüberliegenden Ende durch ein Schwenklager 50 in einer festen Stütze
52 gelagert. Die Plattform 42 und mit ihr die Trommel 26 können
durch Heben oder Senken des hinteren Endes der Plattform um die Lagerachse 50 gemeinsam mit der Fördereinrichtung in eine ge-
!wünschte Schrägstellung von etwa 10 eingestellt werden.
Es versteht sich, daß durch Änderung des Neigungswinkels der Trommel und Änderung der Blasluftgeschwindigkeit den Schwan-
!kungen im Verhältnis von leichten und schweren Teilen im Aufjgabematerial
während des Trennprozesses Rechnung getragen werden kann. Es müssen notwendigerweise aber auch noch andere Faktoren
jbeachtet werden, wenn die Klassierung des vermischten Aufgabelmaterials
mit möglichst hohem Wirkungsgrad vorgenommen werden ι soll. So kann das Überwiegen von schweren Anteilen in der
Mischung dazu führen, daß die Trommel verstopft, ohne daß die
leichten Anteile vollständig ausgesondert werden. Die Regulierung des Luftstroms hat auf die meisten schweren Teile nur wenig
Einfluß, und eine Verstellung des Trommelneigungswinkels kann
sogar den Trennwirkungsgrad herabsetzen. Wird der Zuführförderer
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langsamer gestellt, um der Schwierigkeit Herr zu werden, kann dies zu unerwünschter Verstopfung bereits auf dem Zuführweg
durch unklassiertes Aufgabematerial führen.
Beim Überwiegen leichten Materials in der Mischung wird andererseits
eine manchmal unvollkommene Trennung dadurch bewirkt, daß bei einer Erhöhung der Luftgeschwindigkeit unerwünscht viel
schwere Teile mitgerissen und zusammen mit den leichten Anteilen ausgeblasen werden.
In der bereits genannten US-PS 3 970 5^7 ist angegeben, daß der
Förderer auf der Achse der Drehtrommel angeordnet wird und axial verschoben werden kann, damit sein Abwurfpunkt in Längsrichtung
innerhalb der Trommel eingestellt werden kann. In einer älteren US-PS 3 8θΊ 2^9 ist angegeben, daß das Material etwa in
der Längsmitte der Trommel abgeworfen werden soll= Die oben aufgezeigten Schwierigkeiten werden durch keine der beiden durch
die genannten Patentschriften aufgezeigten Lehren gelöst.
Nach dem Konzept der Erfindung kann der Förderer in sämtlichen Richtungen, das heißt axial, seitlich und vertikal gegenüber
der Achse der Trommel verstellt werden und wirft bei geeigneter Einstellung das im Gemisch auftretende Müllaufgabematerial an
einer Stelle in der Trommel ab, mit der ein gewünschtes Trennungsverhältnis von leichten und schweren Teilen erreicht wird,
ohne daß der Trommelneigungswinkel oder daß die Strömungsgeschwindigkeit der Luft verändert zu werden braucht. Eine derartige
Einstellung des Förderers läßt es zu, daß das gemischte Aufgabematerial an der günstigsten Stelle abhängig vom überwiegenden
Auftreten leichter oder schwerer Bestandteile in der , Mischung abgegeben und in der Trommel klassiert werden kann»
Es hat sich gezeigt, daß eine Mischung, die vorzugsweise aus schweren Materialien besteht, am besten dann getrennt wird, wenn
das Abgabeende des Förderers relativ nahe dem Einlaßende der Trommel und unterhalb der Trommelachse, sowie etwas zur aufstei-
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genden Seitenwand der Trommel hin gelegt ist. In dieser Stellung,
haben die schweren Teile nur einen kurzen Weg, um sich durch Umwälzen
aus der Trommel wieder herauszubewegen, so daß die Trommel dann nicht verstopfen kann» Außerdem werden die schweren Teile
schneller durch die aufsteigende Seitenwand der Trommel angehoben, als dies der Fall wäre, wenn der Förderer näher der absteigenden
Seitenwand angeordnet wäre. Auch dies trägt zur Verhinderung des Verstopfens bei. Die Ausbildung des Förderers an sich
ist von Vorteil und von selbständiger Bedeutung.
Setzt sich die Mischung überwiegend aus leichten Teilen zusammen, so wird der Förderer vorzugsweise oberhalb der Trommelachse an
irgendeinen beliebigen Punkt über die LHnge der Trommel angeordnet.
Auf diese Weise kann der Luftstrom die leichten Anteile des Aufgabematerials besonders gut erfassen und sie dann in die Sammelkammer
fördern.
Die Plattform k2, auf der die Trag- und Einstellvorrichtung für
den Förderer abgestützt ist, weist ein Paar zueinander mit Abstand angeordneter Grundschimen ^k auf, die durch Querelemente
56 miteinander verbunden sind, wie dies am besten die Fig. 3 zum Ausdruck bringt. Ein einstellbarer Wagen 58 ist auf der
Plattform angeordnet und weist einen oberen und einen unteren Rahmen 6ö und 62 auf. Der obere Rahmen 60 trägt wiederum ein
Paar zueinander mit Abstand parallel in Längsrichtung verlaufender U-Schienen 68, die durch Querelemente 70 miteinander verbunden
sind.
;Die beiden Rahmen 6O und 62 sind gegeneinander durch ein Kreuzgestänge
72, 73 abgestützt, dessen Gestängeschienen durch Ge-
!lenkbolzen kk miteinander verbunden sind. Die Doppel-T-Träger
j 6k sind so angeordnet, daß die beiden parallelen Trägerschenkel
'aufwärts ragen, während die Schenkel der U-Schienen 68 abi^ärts
'weisen. Das untere Ende der Arme 72 ist zwischen den Stegen nahe
einem Ende der unteren Rahmenteile Sk angelenkt, während das
;obere Ende verschiebbar mit Hilfe eines Stiftes in einem Schlitz
146 in den Schenkeln der U-Schiene 68 gelagert ist» Der zweite
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Arm 73 des Kreuzgestänges ist in gleicher Weise mit seinem oberen,
Ende gelenkig am einen Ende der oberen. U-Schiene 68 befestigt,
i und mit seinem unteren Ende verschiebbar mit Hilfe einer Stift- j
Schlitzverbindung 78 im gegenüberliegenden Ende des unteren T- ι
Trägers lh gelagert. Auf diese Weise kann der obere Rahmen 60
rj.ich oben und nach unten gegenüber dem unteren Rahmen 62 verschoben
werden, wobei sich die Gestängearme 72 und 73 scherenartig
zueinander bewegen. Die Bewegung des oberen Rahmens 60 kann durch einen Hydraulikkolben 80 erfolgen, der auf einer Querstrebe
56 des unteren Rahmens 62 abgestützt ist und dessen Kolbenstange
82 an einer Querstrebe 7O des oberen Rahmens 6O angreift«
Der Kolben 80 kann in an sich bekannter üblicher Weise betätigt werden» |
Der Wagen 58 läßt sich in Richtung auf die Trommel 26 und von ihr
weg auf den Schienen 5^ verfahren, wobei die Schienen zwischen
die nach unten weisenden Schenkel der Doppel-T-Träger 5^ ein- !
greifen, wie dies die Fig„ h deutlich erkennen läßt« Mit Hilfe >
von Stützlagern 8k werden die Träger 64 gegenüber den Schienen 5^
abgestützt= Das Verfahren des Wagens 58 auf den Schienen 1^h. er= i
folgt mit einer Hydraulikvorrichtung 86 oder ähnlichem, die der | Hebevorrichtung 8O vergleichbar ist und auf einer Platte 8ö an '
den Enden der Schienen 5^ befestigt iset9 wie es die Fig« 3
zeigt« Die Kolbenstange 90 der Stellvorrichtung 86 ist mit einer
Querstrebe 66 des unteren Rahmens 62 verbunden, so daß der Rahmen 62 bei Betätigung des Hydraulikzylinders 86 vor- und surückverschoben
wird und mit ihm der gesamte Wagen 580
Oben auf den Wagen 58 sind am oberen Rahmen 60 quer über dessen
Schienen 68 zueinander parallel verlaufende Schienen S>2 ge= '
schweißt, die auf ihrer Oberfläche derart gestaltet sind, daß I
Rollen Sk, die in einem Paar zueinander parallel angeordnetes· . ,
!Schienen 96 gelagert sind, darauf laufen können, so daß die '
' Schienen 92 eine Verschiebebahn in Seitwärtsrichtung bezüglich j
der Trommelachse darstelleno
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Der Aufgabetrichter- und Förderertragrahmen l6 ist mit seinen Schienen l8 durch Schweißen fest mit den Schienen 96 verbunden»
Auf diese Weise kann mit Hilfe der Rollen Sk der Rahmen 96 und
mit ihm der Rahmen l6 seitwärts verschoben werden, wodurch auch der Aufgabetrichter 10 und der Förderer 20 diese Bewegung ausführt.
Diese Seitwärtseinstellung des Förderers kann wiederum . mit Hilfe eines zugehörigen Hydraulikstellzylinders 90 erfolgen,
; der an einer Stützplatte 100 des Rahmens 96 befestigt ist, wäh-.
rend die Kolbenstange 102 des Hydraulikstellzylinders 98 an
■ einer Schiene l8 angreift und so den Rahmen l6 in der gewünschten
Weise verschiebt.
Soll der Förderer 20 in Achsrichtung der Trommel eingestellt werden, so wird also der Hydraulikzylinder 86 betätigt, wodurch
der Wagen 58 zusammen mit dem darauf befindlichen Förderer auf
den Schienen ^k verfahren wird. Soll der Förderer vertikal verstellt
werden, wird der Stellzylinder 80 betätigt, so daß der Rahmen 60 mit seinen darauf befindlichen Aufbauten auf oder ab
verstellt wird. Eine Seitenverschiebung des Förderers bedingt eine Betätigung des Stellzylinders 98, so daß dann der Rahmen
■ auf den Schienen 92 verschoben wird und dadurch die Träger l8
verstellt werden.
Die Einstellungen bezüglich der Achsen x, y und ζ sind diagrammartig
in der Fig. 5 dargestellt, wobei mit 26 die Trommel ange-
; deutet ist. A ist die Trommelachse, der gegenüber χ eine Ver-
j Schiebung in der Achsrichtung, y eine vertikale und ζ eine j horizontal seitliche Verschiebung kennzeichnen. Diese Einstellun-
: gen können selbstverständlich unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig ausgeführt werden.
Bei der in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist das
scherenartige Gestänge durch vier vertikal verlaufende Eckpfosten 104 ersetzt, die vom unteren Rahmen 62 nach oben stehen und über
die außen vom oberen Rahmen 60 nach unten ragende Pfosten IO6 hinübergreifen. Wenn der Hydraulikzylinder 80 betätigt wird,
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hebt oder senkt sich der obere Rahmen 60 zusammen mit den Eckpfosten
106. Die Pfosten IO6 und 104 können dann mittels Steckstiften, die durch Löcher gesteckt werden, gegeneinander in bestimmten
Stellungen arretiert werden.
- 11 -
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Leerseite
Claims (1)
- PatentansprücheI ~ —: ;Γΐ.)Drehtrommel-Blasluft-Klassiereinrichtung zum Trennen von aus : leichten und schweren Bestandteilen zusammengesetzten Materialmischungen wie Müll und dergleichen mit einer beiderends offenen, j im wesentlichen waagerecht auf einem Grundgestell drehbar gela-I gerten Trommel, einem mit seinem Abgabeende in die Trommel hini einragenden Förderer und Einstelleinrichtungen zum Verschieben ' des Abgabeendes des Förderers in Achsrichtung der Trommel, da-I durch gekennzeichnet, daß das Abgabeende des Förderers (20) zu-I sätzlich vertikal und gegenüber der Trommelachse (A) seitwärts 1 verstellbar ist.2. Klassiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung durch Abstützungen (62, 60, 96) gebildet sind, von denen Teile längs, quer und vertikal zur Trom- '. melachse verstellbar sind.3· Klassiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,■ daß die Verstelleinrichtungen eine erste Abstützeinrichtung (96) aufweisen, auf der der Förderer (20) gehaltert und mit der er■ gemeinsam verschiebbar ist, eine zweite Abs.tützeinrichtung (62), j die auf einem Fundament (42) gelagert ist, und eine dritte Ab-. stützeinrichtung (60) zwischen der ersten und der zweiten Ab-■ stützeinrichtung, wobei die einzelnen Abstützeinrichtungen ein- ; zein für sich gegenüber der Trommelachse verstellbar sind.ι \1 ;4. Klassiereinrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, ■ 1 daß die zweite Abstützeinrichtung (62) auf dem Fundament (42) verschiebbar gehaltert ist, die dritte Abstützeinrichtung (60) auf der zweiten Abstützeinrichtung (62) mit ihr gemeinsam und außerdem ihr gegenüber verschiebbar abgestützt ist und daß die erste Abstützeinrichtung (96) auf der dritten Abstützung verschiebbar und mit ihr gemeinsam bewegbar gehaltert ist. '- 12 -909812/07315. Klassiereinrichtung nach Anspruch k, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Abstützeinrichtung auf der Basis oder dem Fundament (k2) parallel zur Trommelachsrichtung, die dritte Abstütz= einrichtung (6O) vertikal auf der zweiten und die erste Abstützeinrichtung (96) zur Trommelachse seitwärts gegenüber der dritten abgestützt sind.6. Klassiereinrichtung nach Anspruch 5S dadurch gekennzeichnet, daß mit den einzelnen Abstützeinrichtungen (62, 6O, 96) gesondert betätigbare Stellelemente (86, 80, 98) verbunden sind,7. Klassiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung im Bereich eines
Endes der Drehtrommel (26) angeordnet ist und einen in Trommelachsrichtung verschiebbaren Wagen (58) aufweist, auf dem sich
ein Rahmen (60) befindet, der unabhängig vom Wagen in Vertikalrichtung verstellbar ist, während auf dem Rahmen (6O) eine Förderertrageinrichtung (16) gelagert ist, die gegenüber dem Rahmen (60) in Richtung quer zur Drehtrommelachse (A) verstellbar ist.8. Klassiereinrichtung nach Anspruch 7i dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Wagen (58), dem Rahmen (6O) und der Trageinrichtung (l6) für den Förderer (20) Stellelemente (86, 80, 98) verbunden sind, um den Förderer (20) innerhalb der Trommel (26) getrennt
oder gleichzeitig zu positionieren.9· Klassiereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (20) ein Bandförderer
ist.,10. Fördereinrichtung mit einem sich entlang einer Achse erjstreckenden Förderer und einer Trageinrichtung für diesen, dajdurch gekennzeichnet, daß Teile der Trageinrichtung in der Achsrichtung, seitlich und vertikal dazu verstellbar sind, um den
Förderer in eine bestimmte Stellung zu positionieren.- 13 -909812/073111. Fördereinrichtung nach Anspruch 1O1 gekennzeichnet durch ■ eine Basis (k2), ein darauf abgestütztes erstes Trägerteil (62), , das in einer ersten Richtung darauf verschiebbar ist, ein zwei- \ tes, auf dem ersten Trägerteil (62) mit diesem zusammen und ihm gegenüber verschiebbares zweites Trägerteil (6O) und ein drittes Trägerteil (96)? das auf dem zweiten Trägerteil (60) abgestützt ist und mit diesem gemeinsam verschiebbar ist und das den För-! derer (20) trägt und für sich allein in einer dritten Richtung t verschiebbar ist.12. Förderereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Trägerteil (62) in Richtung der Achse, das zweite Trägerteil vertikal dazu und das dritte Trägerteil in Richtung seitlich zur Achse verschiebbar sind.13· Förderereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Stellmittel (86, 8O, 98) mit den Fördererteilen zu deren gesonderter Verstellung verbunden sind.-Ik-909812/0731
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US83271977A | 1977-09-12 | 1977-09-12 |
Publications (2)
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