DE2833112A1 - Ski - Google Patents
SkiInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/04—Structure of the surface thereof
- A63C5/0422—Longitudinal guiding grooves
Landscapes
- Road Paving Structures (AREA)
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
- Ski
- Die Erfindung betrifft einen Ski, bei dem mindestens ein Teilabschnitt der Skilauffläche mit im wesentlichen ebenen Gleitzonen und mit vertieften Profilierungen versehen ist.
- Derartige Skilauf flächen mit Profilierungen werden vorzugsweise für einen Langlaufski vorgesehen, die dem Gleiten nach vorne einen weit geringeren Widerstand entgegensetzen als dem Gleiten nach hinten. Diese Profilierungen sind, wie die DE-OSn 25 43 712, 26 23 101 und 27 23 176 zeigen, vorzugsweise als Schuppen, Stufen oder dgl. ausgestaltet.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Ski der eingangs erwähnten Art mit einer Profilierung zu versehen, die das Gleitverhalten bei Geradeaus fahrt und die Haftung zum Grund bei Kurvenfahrt wesentlich verbessert Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Gleitzonen durch längsgerichtete Kantenränder und einen Mittels steg gebildet sind und daß die Zwischenbereiche zwischen den Kantenrändern und dem Mittelsteg von den Gleitebenen der Kantenränder zu dem Fuß des Mittelsteges geneigt sind.
- Die schmalen längsgerichteten Gleitzonen sind mittels streifenförmigen Vertiefungen mit dreieckförmigem Querschnitt voneinander getrennt. Diese Vertiefungen bilden bei der Geradeausfahrt Luftpolster unter dem Ski, die dessen Reibung zum Grund verringern und demzufolge das Gleitverhalten verbessern. Bei der Kurvenfahrt hebt sich eine Seitenkante des Skis vom Grund ab und der Mittelsteg drückt sich unter Verbesserung der Haftung ein. Der neue Ski bringt daher besonders bei der Abfahrt Vorteile.
- Nach einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Kantenränder mittels Stahlkanten gebildet sind, die bündig in den vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Ski eingelassen sind. Die bei dem,erfindungsgemäßen Ski stärker beanspruchten Kanten weisen dann eine ausreichende Festigkeit auf. Die Verankerung der Stahlkanten in dem Ski ist dabei so, daß die Stahlkanten im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind und mit ihren Schenkeln in der Unter- und Oberseite des Skis eingelassen sind.
- Um eine optimale Haftung des Skis zum Grund bei der Kurvenfahrt ohne Beeinträchtigung der Stabilität des Skis zu erreichen, sieht eine Ausgestaltung vor, daß die Höhe des Mittelsteges sich etwa über die halbe Stärke des Skis erstreckt.
- Um das Gleitverhalten des Skis im Bereich des Mittelsteges zu verbessern, sieht eine Weiterbildung vor, daß die Gleitzone des Mittelsteges in Querrichtung des Skis leicht konvex gewölbt ist.
- Besonders gute Ergebnisse sowohl im verbesserten Gleitverhalten bei Geradeausfahrt, als auch in der verbesserten Haftung zum Grund bei Kurvenfahrt wurden dadurch erreicht, daß die Abmessungen der Kantenränder und des Mittelsteges in Querrichtung des Skis etwa gleich groß sind und daß diese Abmessungen jeweils etwa 10 bis 20 % der Skibreite sind.
- Die Bildung der Luftpolster unter dem Ski wird nach einer Ausgestaltung dadurch begünstigt, daß die geneigten und vertieften Zwischenbereiche an den vorderen und hinteren Kanten mittels geneigter übergangsbereiche kontinuierlich in die Gleitebene des Skis übergehen.
- Die größte Wirkung der neuen Profilierung für-den Ski wird nach einer Ausgestaltung dann erreicht, wenn die Anordnung so ausgeführt ist, daß sich die geneigten und vertieften Zwischenbereiche unterhalb der auf dem Ski angebrachten Bindung angeordnet sind und sich von dort teilweise zur Skispitze und zum Skiende hin erstrecken.
- Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 auf die Skilauffläche gesehen einen Ski, der erfindungsgemäß mit einem Teilabschnitt mit Profilierung versehen ist und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Ski entlang der Linie II-II nach Fig. 1.
- Bei dem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ski 10 handelt es sich um einen Kunststoffski in dessen Seitenkanten an sich bekannte Stahlkanten eingebettet sind. Wie der Schnitt nach Fig. 2 zeigt, sind diese Stahlkanten im Querschnitt U-förmig und so eingelassen, daß sie mit der Unter-und Oberseite des Skis 10 bündig abschließen.
- Die Profilierung erstreckt sich über einen Abschnitt des Skis 10, der unter der Bindung liegt und sich zur Skispitze 14 und zum Skiende hin über diesen Bindungsbereich hinaus erstreckt.
- In dem profilierten Teilabschnitt der Skiiauffläche bilden die Stahlkanten Kantenränder 12 und 13, die streifenförmige, längsgerichtete und ebene Gleitzonen bilden.
- Außerdem ist ein längsgerichteter Mittelsteg 15 vorgesehen, dessen Abschlußfläche 18 in der Gleitebene des Skis 10 liegt, in Querrichtung des Skis 10 aber leicht konvex gewölbt ist. Dieser Abmessung des Mittelsteqes 15 senkrecht zur Skilauffläche erstreckt sich etwa über die halbe Stärke des Skis 10. Die Abmessungen der schmalen Gleitzonen der Kantenränder 12 und 13, sowie des Mittelsteges 15 sind in der Querrichtung des Skis 10 etwa gleich groß und betragen zwischen 10 und 20 % der Skibreite.
- Zwischen den Kantenrändern 12 und 13 und dem Mittelsteg 15 sind die Zwischenbereiche 16 und 17 geneigt und zwar ausgehend vin den Gleitzonen der Kantenränder bis zum Fuß des Mittelsteges 15. Auf diese Weise bilden sich streifenförmige, im Querschnitt dreieckförmige Vertiefungen, die beim Gleiten des Skis 10 auf dem Grund Luftpolster bilden.
- Wie die Ansicht nach Fig. 1 zeigt, gehen die vorderen und hinteren Kanten der Vertiefungen mittels geneigter Übergangsbereiche 19 kontinuierlich in die Skilauffläche 11 über.
- Bei der Geradeausfahrt wird in der belasteten Zone des Skis 10 die Gleitebene durch die drei streifenförmigen Gleitzonen der Kantenränder 12 und 13 sowie des Mittelsteges 15 gebildet. Dadurch wird unter Ausnützung der Luftpolster in den streifenförmigen, vertieften Zwischenbereichen 16 und 17 die Reibung zum Grund verkleinert und damit das Gleitverhalten des Skis 10 verbessert.
- Bei der Kurvenfahrt hebt sich ein Kantenrand vom Grund ab.
- Dafür gräbt sich der Mittelsteg 15 stärker in den Grund ein und verbessert so die Haftung des Skis 10 zum Grund.
- Leerseite
Claims (9)
- Ansprüche Ski, bei dem mindestens ein Teilabschnitt der Skilauffläche mit im wesentlichen ebenen Gleitzonen und mit vertieften Profilierungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitzonen durch längsgerichtete Kantenränder (12,13) und einen Mittelsteg (15) gebildet sind und daß die Zwischenbereiche zwischen den Kantenrändern (12,13) und dem Mittelsteg (15) von den Gleitebenen der Kantenränder (12,13) zu dem Fuß des Mittelsteges (15) geneigt sind.
- 2. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenränder (12,13) mittels Stahlkanten gebildet sind, die bündig in den vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Ski (10) eingelassen sind.
- 3. Ski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlkanten im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind und mit ihren Schenkeln in der Unter- und Oberseite des Skis (10) eingelassen sind.
- 4. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Mittelsteges (15) sich etwa über die halbe Stärke des Skis (10) erstreckt.
- 5. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitzone des Mittelsteges (15) in Querrichtung des Skis (10) leicht konvex gewölbt ist.
- 6. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Kantenränder (12, 13) und des Mittelsteges (15) in Querrichtung des Skis (10) etwa gleich groß sind.
- 7. Ski nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Abmessungen jeweils etwa 10 bis 20% der Skibreite sind.
- 8. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten und vertieften Zwischenbereiche (16,17) an den vorderen und hinteren Kanten mittels geneigter Übergangsbereiche (19) kontinuierlich in die Gleitebene (11) des Skis (10) übergehen.
- 9. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die geneigten und vertieften Zwischenbereiche (16,17) unterhalb der auf dem Ski (10) angebrachten Bindung angeordnet sind und sich von dort teilweise zur Skispitze (14) und zum Skiende hin erstrecken.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782833112 DE2833112C3 (de) | 1978-07-28 | 1978-07-28 | Ski |
| DE19792915974 DE2915974A1 (de) | 1978-07-28 | 1979-04-20 | Ski |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782833112 DE2833112C3 (de) | 1978-07-28 | 1978-07-28 | Ski |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2833112A1 true DE2833112A1 (de) | 1980-02-07 |
| DE2833112B2 DE2833112B2 (de) | 1980-07-03 |
| DE2833112C3 DE2833112C3 (de) | 1981-03-12 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4207768A1 (de) * | 1992-03-11 | 1993-09-23 | Kneissl Dachstein Sportartikel | Mono-ski bzw. snowboard |
Families Citing this family (1)
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| US4433855A (en) | 1980-06-06 | 1984-02-28 | Wyke Paul R | Snow ski |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CH232150A (de) * | 1942-08-11 | 1944-05-15 | Steffen Oskar | Ski mit Hartstoffeinlagen. |
-
1978
- 1978-07-28 DE DE19782833112 patent/DE2833112C3/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| CH232150A (de) * | 1942-08-11 | 1944-05-15 | Steffen Oskar | Ski mit Hartstoffeinlagen. |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2833112C3 (de) | 1981-03-12 |
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