DE2832659A1 - Maschine zum kochen von teigwaren, reis und sonstigen lebensmittelerzeugnissen - Google Patents
Maschine zum kochen von teigwaren, reis und sonstigen lebensmittelerzeugnissenInfo
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Description
DIETRICH LEWINSKY ZJ. ^ "
H ίΝΖ-JOACHIM HUBER ^. se*,
KEINER PRlETSCH V
MÖNCHEN 21 Beschreibung 20326 b 3
GOTTHARDSTR.81
DER INDUSTRIELLEN ERFINDUNG IiIT DEM TITEL: » MASCHINE ZUII KOCHEN VON TEIGWAREN, REIS UIiD SONSTIGEN
LEBENSMITTELERZEUGNISSEN "
lautend auf den Namen: NILMA di Nobili Pietro mit Sitz in: PARI-IA , Via Zacconi 2k
Nationalität: Italien
eingereicht am: 25.7· 1978 unter Beanspruchung der
Priorität aus der italienischen Patentanmeldung No. 261^3 A/77
vom 26. Juli 1977
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine
zum Kochen von Teigwaren jeder beliebigen Form und jedes beliebigen Formates, sowie von Reis und sonstigen
LebensmittelerZeugnissen.
Es ist bekannt, daß bisher das Koclaen von Nudeln und von
Reis in Topfen vorgenommen wurde, die nach der Menge die gleichzeitig gekocht werden sollte, mehr oder weniger
umfangreich waren. In diesen Topfen wurde zuerst das Kochwasser zum Sieden gebracht und dann die Menge des zu
kochenden Produktes eingeführt, wobei das Umrühren mittels
mechanischer oder manueller geräte erfolgte. Während des Kochvorganges reicherte sich das Wasser allmählich mit
der vom Produkt freiwerdenden Stärke an. Nach Beendigung des Kochvorganges wurde das Produkt vom Wasser getrennt,
indem Letztgenanntes abgelassen wurde.
Dieses herkömmliche System des Kochens von Teigwaren und von ähnlichen Produkten erweist sich nicht nur als
ungünstig unter dein Gesiehtspunlct einer Rationalisierung
und Automation, sondern es weist auch verschiedene sonstige Nachteile auf.
In erster Linie ist es unwirtschaftlich hinsichtlich des
Wasserverbrauches und des Verbrauches an Energie, die für die Erwärmung des Wassers notwendig ist, denn das
mit stärke angereicherte Wasser kann für weitere Kochzwecke nicht mehr verwendet werde»,
— 2 —
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Insbesondere wenn es sich darum dreht, in wiederholten Arbeitsgängen große Mengen an Produkt zu kochen, wie
dies bei öffentlichen Küchen, Krankenhäusern, Kantinen
usw. der Fall ist, erweist sich der obengenannte Nachteil
als sehr gewichtig und beinhaltet nicht nur eine Vergeudung an Wasser und Energie, sondern auch einen
erheblichen Zeitverlust.
Ein weiterer Nachteil ist durch die Systeme gegeben, mit denen das Wasser und das Produkt während des Kochvorganges
vermischt werden. Große Mengen an Produkt können nur schwer von Hand gemischt werden, weshalb mechanische
Systeme notwendig, sind, die für ihre Funktionsweise nicht
nur Energie verbrauchen, sondern ein behutsames Umrühren des Produktes gar nicht ermöglichen, sondern dazu führen,
daß dieses in sich zerbrochen wird und somit seine wesentlichen Vorzüge verliert. Andererseits kann das Produkt
beim Fehlen eines wirksamen Mischvorganges besonders am
Beginn des Kochens zusammenkleben oder Knollen bilden, sodaß ein gleichmäßiges Kochen wiederum nicht gewährleistet
ist.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist daher die Verwirklichung einer Maschine zum Kochen von Teigwaren und
ähnlichen Produkten, bei welcher die Nachteile der herkömmlichen Kochsysteme beseitigt werden und die sich für
eine Rationalisierung und Automation des Kochvorganges eignet. Um diesen Zweck zu erreichen, sieht die Erfindung
eine Maschine vor, die aus einer mit einem am Grund befindlichen Ablaufsammler versehenen ersten Wanne besteht;
eine zweite mit teilweise durchlöcherten Wänden versehene und für die Aufnahme des Produktes bestimmte Wanne ist
derart in die erste Wanne gehängt, daß ein Zwischenraum um den eingetauchten Teil der zweiten Wanne gebildet wird;
einen Umlauf zur Versorgung des oberen Teiles des genannten Zwischenraumes mit vorgewärmtem Wasser; ein Wasserumlauf
zwischen dem Zwischenraum und dem Inneren der zweiten Wanne, wobei dieser Umlauf eine Rohrleitung für die Entnahme
des Wassers vom oberen Teil des Zwischenraumes umfasst, die mit dem Ansaugteil einer Umlaufpumpe verbunden
ist; ein Filter für die im Wasser enthaltene Stärke,
der am Eintrittsteil mit dem Druckteil der genannten Umlauf-
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(ο
pumpe und am Austritt mit wenigstens einer im Doreiclie
einer Innenwand der zweiten Wanne angeordneten Düse ver bunden ist; eine Umlaufleitung zum Ablassen des mit
Stärke angereicherten Wassers, die mit dem Bodeiiteil
des vorgenannten Filters und mit dem vorgenannten Ablauf sammelrohr verbundan ist; Wärmevorrichtungen, um
das in dei" ersten Wanne enthaltene Wasser auf eine vorbestimmte
Temperatur zu bringen und um diese Temperatur beizubehalten; schließlich Regulier- und Absperrvorrichtungen,
die in der Wasserversorgungsleitung, in der Abflußleitung und in der Umlaufleitung eingebaut sind.
Durch die unter Druck stehende Wasserumlaufleitung und
die Anordnung der Düse oder der Düsen im Inneren der zweiten Wanne, wird das in ihr zusammen mit dem Wasser
enthaltene und im Kochzustand befindliche Produkt in eine Rotationsbewegung versetzt und somit in behutsamer
und kontinuierlicher Weise umgerührt, ohne auf manuelle oder mechanische Umrührvorrichtungen zurückgreifen zu
müssen, sodaß auf diese Weise die idealen Temperatur- und Erwärmungsbedingungen geschaffen werden, die ein
Kochen innerhalb kurzer Zeitspannen ermöglichen, ohne daß die Gefahr besteht, daß es zu Verklebungen oder
zu Knollenbildungen des Produktes kommt. Während des Kochvorganges, d.h. nach dem Auffüllen der ersten Wanne
mit Wasser bis zur vorbestimmten Höhe, nach Erhitzung des Wassers auf die gewünschte Temperatur und nach der
Eingabe des zu kochenden Produktes in die zweite Wanne, arbeitet die Maschine mit teilweise offenem Kreislauf:
in der Tat ist ein kontinuierlicher Ablauf des mit Stärke angereicherten Wassers aus dem Ablaufsammler
vorgesehen. Dieses Wasser wird von dem sauberen und vorgewärmten Zulaufwasser automatisch wieder ergänzt.
Nachdem das mit Stärke angereicherte Ablaufwasser durch sauberes Wasser ersetzt wird, ergibt sich, unterstützt
auch durch den Filter, eine komplette Säuberung des Kochwassers von der Stärke. Der Prozentsatz des
während des Kochens abgeführten Wassers sollte zweckmäßigerweise circa 10% des Inhaltes der ersten Wanne
betragen. Weitere Eigenschaften und Vorzüge der erfindungsgemäßen
HaBglrin© kQrgi^ij^ der nachfolgenden
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detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
entnormiien werden, wobei Bezug auf die Zeichnungen
genommen wird, bei denen:
die Figur 1 eine schematische Darstellung der Maschine
zur Hälfte im vertikalen Längsschnitt und zur anderen
Hälfte in Seitenansicht zeigt und
die Figur ?, einen vertikalen (Querschnitt entsprechend
dein mit H-II in der Figur 1 angegebenen Verlatif.
Wie aus den Figuren der Zeichnung zu ersehen ist, weist
die Maschine zum Kochen von Teigwaren und ähnlichen Lebensmittelerzeugnissen ein im allgemeinen mit 10 gekennzeichnetes
Rahmengestell mit Auflagefläche zum Aufstellen
auf dem Boden auf. Vom Rahmengestell 10 wird eine erste Wanne 11 mit im allgemeinen rechteckigen
Ilorizontalsclinitt festgehalten, deren Boden einen Ablaufsammler
12 bildet.
In der Wanne 11 wird eine zweite Wanne 13 hängend festgehalten,
die dazu bestimmt ist, das zu kochende Produkt aufzunehmen. Diese zweite Wanne 13 weist im Wesentlichen
einen lialbzylindrischen Querschnitt auf ( siehe Figur 2 )
mit einer Längswand 14, die sich vertikal nach oben
verlängert und mit einer weiteren Längswand 15, die eine
gegen das Innere der Wanne hin gewandte Kante bildet. Die kopfseitigen Wände der Wanne 13, wie auch die Wand
IG und schließlich ein länglicher Mittelstreifen des
Bodens der Wanne 13 weisen durchlöcherte Bereiche auf die schematisch mit 17 bzw. l8 gekennzeichnet sind.
Der Durchmesser der Löcher ist in der Weise gewählt, daß
das zu kochende Lebensmittelerzeugnis nicht durchtreten kann, wohl aber eventuelle Bruchteile davon, wie etwa'
kleine Teile von zerbrochenen Nudeln und Verunreinigungen, die sich eventuell im Produkt befinden. Die Gesamtzahl
der Löcher ist nicht von Bedeutung, es genügt, daß durch diese ein wirksamer Wasserfluß mit den Verunreinigungen
und mit der vom Produkt aus dem Inneren der Wanne 13 in den den gesamten eingetauchten Teil der Wanne umgebenden
Zwischenraum 19 abgesonderten Stärke hindurchdringen
kann.
Die Wanne 13 wird in der Wanne 11 mittels Arme 20, die mit einer drehbaren Welle 21 im Rahmengestell 10 fest
verbunden sind, in schwebendem Zustand gehalten.
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Überdies liegt ein äußerer Rand. 22, der mit der Wanne
13 fest verbunden ist, auf einen Teil 23 des Rahmen gestells
auf, wenn die Wanne 13 sich in eingetauchter Stellung in der Wanne 11 befindet. Wenn man die Welle
21 mittels geeigneter hier nicht dargestellter Hilfsmittel in Umdrehung versetzt, ist es möglich die Wanne
13 in eine gekippte Stellung zu bringen ( wie in der
Figur 2 mittels unterbrochener Linie dargestellt ), um so ein Herausnehmen des gekochten Produktes und
ein eventuelles Abtropfen durch die Löcher der Wanne zu gewährleisten.
Ein ebenfalls kippbarer Deckel 2k, der von am Teil 23 des Rahmengestells befestigte Halterungen 25 getragen,
wird, kann an der Oberseite die Wanne I3 abdecken ( siehe Figur 2, ganze Linien ).
Am oberen Rand der Wanne 11 und im Inneren des Zwischenraumes 19 ist rundherum ein Speisungssammler 26 angeordnet,
dessen Löcher und Schlitz für den Austritt des Wassers nach der Unterseite des Zwischenraumes hin
gerichtet sind. Dieser Anschluß 26 ist mittels eines Niveauregulierventils 27 ( beispielsweise eines Schwimmorventils
) mit einer Leitung 28 verbunden, die ihrerseits über einen Warmwasserbereiter 29 und einen Salzdosierer
30 mit dem Wasserleitungsnetz verbunden ist. Von der Oberseite des Zwischenraumes 19geht eine Rohrleitung
31 aus, die mit dem Ansaugrohr einer am Rahmengestell 10 befestigten Umlaufpumpe 32 verbunden ist.
Der Auslaß dieser Pumpe ist mit dem Eintritt eines Dreiwegeventils 33 verbunden von dem ein Austritt mit
dem Eintritt eines Filters verbunden ist, der im allgemeinen mit 3% gekennzeichnet wird, während am anderen
Austritt ein Rohr 35 befestigt ist, in welchem die Austrittsleitung des Filters einmündet.
Das Rohr 35 führt über ein Regulierventil 36 zu einem
Anschluß mit Schnellverschluß-Kupplung 37 ·> in welche
der Endteil einer im Inneren der Wanne 13 und zwar an der vertikalen Wand ik derselben ( siehe Figur 2 )
montierten Düse automatisch einrastet, wenn sich die Wanne 13 in Eintauchstellung befindet. An derselben
Wand Ik könnten auch mehr als nur eine Düse, in paralleler
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Weise zum Anschluß 37 angeordnet, vorgesehen sein. Die Düse 38 ist zum unteren zylindrischen Teil der
Wanne 13 hin gerichtet und der aus ihr austretende Viasserstrahl ( durch die Pumpe 32 unter Druck gesetzt)
bewirkt eine Rotation des in der Wanne 13 enthaltenen Wassers und des in diesem Wasser befindlichen kochenden
Lebensmittelerzeugnisses, wodurch ein kontinuierlicher und behutsamer Mischvorgang des Erzeugnisses
selbst bewirkt wird.
Der Filter 3k ( siehe Figur 1 ) besteht aus einem
zylindrischen Behälter und aus einem unteren kegelförmigen Teil, der eine Klärkammer 39 bildet. Nur
wenig oberhalb dieser Klärkammer mündet tangential die vom Dreiwegeventil 33 kommende Eintrittsleitung
des Filters.
Im mittleren Teil des zylindrischen Behälters befindet sich der Filtereinsatz kO, der auf einem ringförmigen
Teller kl aufliegt. Der zylindrische Filtereinsatz kO trennt den mit der unteren Klärkammer 39 i*1 Verbindung
stehenden mittleren Bereich vom ringförmigen peripheren Bereich, von welchem die mit dem Rohr 35 verbundene
Austrittsleitung ausgeht. Ein Deckel k2 schließt unter Druckeinwirkung an der Oberseite den zylindrischen
Behälter. Um die Oberfläche des Filtereinsatzes kO
sauber zu halten können geeignete Abkratzvorrichtungen vorgesehen sein ( die in der Zeichnung nicht dargestellt
sind ).
Der Filtereinsatz besteht aus einem Material, das sich dazu eignet, die im Umlaufwasser in Schwebe befindliche
Stärke zurückzuhalten. Diese Stärke sammelt sich in der unteren kegelförmigen Kammer 39 an welche ein
Ventil kj angeschlossen ist, das direkt zu einem Abfluß
kk führt.
An diesen Abfluß kk sind überdies eine vom Abflußsammler 12 der Wanne 11 kommende Rohrleitung 45 und
ein vom Zwischenraum I9 kommendes Überlauf-Abflußrohr
k6 angeschlossen. Die Rohrleitung k5 ist mit dem Abfluß
kk mittels eines den Abfluß regulierenden Ventils k7 Verbunden.
Es sei schließlich vermerkt, daß das in der Wanne
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enthaltene Wasser sehr rasch mittels Heizelementen 48,
die in der Figur 1 nur scheraatiscli dargestellt sind
und die mit Gas, mit elektrischem Strom oder mit Dampf funktionieren können, auf die gewünschte Temperatur
( Siedezustand ) gebracht und auf dieser auch gehalten werden können.
Die Funktionsweise der beschriebenen Maschine ergibt
sich wie folgt.
Mit geschlossenem Ablaßventil 47 und stillstehender Umlaufpumpe 32 wird die Wanne 11 mit vorgewärmtem und
in geeigneter Weise gesalzenem V/asser, das mittels der Rohrleitung 28 und des Ventils 27 vom Wasserleitungsnetz
kommt, gefüllt bis das vorbestimmte Niveau erreicht ist, wobei das Ventil 27 in diesem Augenblick automatisch
den Zufluß weiteren Wassers unterbindet. Nachdem die Wanne 13 durch die Löcher 17, l8 mit dem Zwischenraum
19 in Verbindung steht, stellt sich auch im Inneren
der Wanne 13 dasselbe Niveau her.
Mit Hilfe der Heizelemente 48 wird das Wasser nun sehr rasch zum Kochen gebracht und ira Anschluß daran wird
in die Wanne I3 die zu. kochende Menge an Produkt eingeführt,
der Deckel 24 verschlossen und nun die Umlaufpumpe 32 in Betrieb gesetzt, wobei das Dreiwegeventil
33 sich in der in Figur 1 dargestellten Lage befinden muß und das Ventil 36 derart einzustellen
ist, daß eine geeignete Intensität des aus der Düse 38
austretenden Wasserstrahls erreicht wird. Gleichzeitig wird auch das Ablaßventil 47 teilweise geöffnet um
einen kontinuierlichen Wasserablauf aus dem Ablaufsammler
12 zu erreichen, wodurch automatisch ein kontinuierlicher Zufluß einer entsprechenden Menge an reinem
Wasser durch das Ventil 27 bewirkt wird, Das saubere Wasser fließt in den Zwischenraum I9 des
Sammlers 27 und drückt die festen Verunreinigungen des im Kochzustand befindlichen Produktes in Richtung
zum Ablaufsammler 12, wobei diese durch die Löcher 17
und l8 von der Wanne I3 in den Zwischenraum 19 gelangen. Zusammen mit einem Teil der Stärke gelangen diese
Verunreinigungen über das Ventil 47 zum Ablauf und das
entleerte Wasser wird durch anderes sauberes Wasser ersetzt.
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Das mittels der Umlaufpumpe 32 zurückgeführte Wasser wird im Filter 34 gereinigt, der einen weiteren Teil
an Stärke zurückhält, sodaß es zu einer nahezu vollständigen Beseitigung der Stärke aus dem Kochwasser
kommt.
Der Prozentsatz des während des Kochvorganges entleerten
Wassers wird zweckmäßigerweise auf circa lOJo des Inhaltes der Wanne 11 eingestellt.
Im Filter 34 und zwar genauer gesagt in seiner unteren
-Klärkammer 39 sammelt sich die vom Umlaufwasser abgesonderte Stärke nachdem das Ventil 43 normalerweise
geschlossen ist. Für die periodische Reinigung des Filters und die Entfernung der gesammelten Stärke, ein
Vorgang der aucli während des Kochens des Produktes vorgenommen
werden kann, ohne die Bewegung in der Wanne unterbrechen zu müssen, genügt es das Ventil 43 zu
öffnen und das Dreiwegeventil 33 in jene Stellung zu bringen, in welcher das von der Pumpe 32 kommende Wasser
direkt in das Rohr 35 fließt. Unter dieser Bedingung tritt ein Teil des TJmlaufwassers aus dem Rohr 35 An den
Filter 34 ein und fließt durch den Filtereinsatz 40
in entgegengesetzter Richtung zu jener normalen, um dann durch das Ventil 43 auszutreten und die Stärke
aus der Kammer 39 zu entfernen«
Der Wasserstrahl der durch die Düse 38 ( oder durch
die Düsen, für den Fall daß mehrere vorgesehen sind )
in die Wanne 1-3 eintritt, bewirkt eine wirbelartige Rotationsbewegung der in der Wanne selbst enthaltenen
und im Kochzustand befindlichen Wasser- und Produktma-sse
und somit einen kontinuierlichen, homogenen und gleichzeitig auch behutsamen Umrührvorgang des Produktes,
ohne auf mechanische Hilfsmittel zurückgreifen zu müssen. Nach Beendigung des Kochvorganges wird der
Deckel 24 hochgehoben und die Wanne 13 mit dem gekochten Produkt aus der Wanne 11 herausgenommen. Nun läßt man
das Wasser durch die Löcher 17 und l8 der Wanne abtropfen.
Im Anschluß daran wird durch Einwirkung auf die Welle 21 unter Verwendung geeigneter Hilfsmittel
ein weiteres Anheben und Kippen der Wanne 13 bewirkt
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( siehe durch gestrichelte Linie in der Figur 2. angedeutete
Stellung ), um das Produkt entnehmen zu können.
Das in der Wanne 11 verbliebene Koclivasser, das praktisch
von der Stärke gereinigt ist und noch eine hohe Temperatur aufweist, kann zum Kochen einer weiteren Produktmenge
verwendet werden, ohne es aus der Wanne 11 ablassen zU müssen.
Die Haschine gemäß vorliegender Erfindung besitzt ohne
Zweifel alle Vorzüge um den Kochvorgang von Lebensmittelerzeugnissen
zu rationalisieren und zu automatisieren.
In der Tat können Thermostate für die automatische Regulierung
der Kochwassertemperatur vorgesehen werden, es können Zeitgeber für die Steuerung des Kochablaufes
eingebaut und alle Arbeitsgänge in zweckmäßiger Weise programmiert und ausgerichtet werden. Alle diese Möglichkeiten
haben ohne Zweifel ihre Bedeutung wenn man bedenkt, daß diese Maschine in Großküchen, Kantinen und
ähnlichen Betrieben verwendet werden soll, bei denen es sehr wohl darauf ankommt, die Arbeit in maximalem
Ausmaß zu rationalisieren und wirtschaftlich zu gestalten,
ohne dabei die Qualität des gelieferten gekochten Produktes zu beeinträchtigen.
Aber auch wenn man von einer derartigen Programmierung der von der Maschine geleisteten Arbeitsgänge absieht,
dürfen in jedem Falle die erzielten Grundvorteile nicht übersehen werden und zwar die kontinuierliche Reinigung
des Kocliwassers von Stärke und der automatische homogene
Umrührvorgang des im Kochzustand befindlichen Produktes.
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Leerseite
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE\
1) Maschine zum Kochen von Teigwaren, Reis und ähnlichen Lebensmittelprodulcten, gekennzeichnet durch eine am Boden mit einem Ablaßsammler ausgestattete Wanne, durch eine zweite Wanne mit teilweise durchlöcherten Wänden, die für die Aufnahme des z\x kochenden Produktes bestimmt ist, wobei diese zweite Wanne in eingetauchter Stellung derart in der ersten Wanne in Schwege gehalten wird, daß ein den eingetauchten Toil der zweiten Wanne umgebender Zwischenraum gebildet wird,-10-9098Ö7/08UORIGINAL INSPECTED-ys-* 2832653durch einen Umlauf für die Zuführung von vorgewärmtem Wasser in den oberen Teil des genannten Zwischenramnes, durch einen Wasserumlauf zwischen dem Zwischenraum und dem Inneren der zweiten Wanne, wobei dieser Kreislauf eine Rohrleitung für die Ableitung des Wassers vom oberen Teil des Zwischenraumes beinhaltet, die mit dem Ansaugstutzen einer Umlaufpumpe verbunden ist, durch einen Filter für die im Wasser enthaltene Stärke der am Eintritt mit dem Förderstutzen der vorgenannten Umlaufpumpe und am Austritt mit wenigstens einer Düse verbunden ist, die im Bereiche einer Innenwand der zweiten Wanne angeordnet ist, durch einen Ablauf für das mit Stärke angereicherte Wasser, der mit dem Boden des genannten Filters und mit genanntem Ablaufsammler der ersten Wanne verbunden ist, durch Heizelemente, um das in der ersten Wanne enthaltene Wasser auf eine vorbestimmte Temperatur zu bringen und zu halten und durch Regulier- und Absperrelemente, die im Wasserversorgungskreislauf, im Entladekreislauf und im Umlauf eingefügt sind. - 2) Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Wasserversorgungskreislauf ein automatisches Ventil für die Niveauregulierung eingefügt ist.
- 3) Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserversorgungskreislauf in einen Sammler mündet, der im oberen Teil des Zwischenraumes zwischen den beiden Wannen angeordnet ist, wobei die Öffnung für den Wasseraustritt zum unteren Teil des Zwischenraumes hin gerichtet ist.
- 4) Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichte, daß im Wasserumlauf zwischen dem Austritt der Pumpe und dem Eintritt des Filters ein Dreiwegeventil eingefügt ist, dessen dritter Austritt mit Hilfe eines Rohres und über ein Regulierventil mit genannter im Inneren der zweiten Wanne vorgesehenen Düse verbunden ist, wobei das genannte Dreiwegeventil gesteuert werden kann, um den Austrittsteil der Pumpe entweder mit dem Eintritt des Filters, oder mit vorgenanntem Rohr in Verbindung zu setzen, während der Austritt§098O^/08Udes Filters an der Oberseite des genannten Regulierventils in genanntes Rohr einmündet und der Boden des Filters über ein Absperrventil mit dem Abflußkreislauf verbunden ist.
- 5) Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaufsammler der ersten Wanne mit dem Ablaufkreislauf über ein Regulierventil verbunden ist.
- 6) Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ablaufkreislauf ein von der Oberseite des Zwischenraumes zwischen den beiden Wannen kommende Überlauf-Rohrleitung einmündet.
- 7) Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Wanne von einer Kippvorrichtung gehalten wird, die dazu geeignet ist, diese von der Eintauclistellung in die erste Wanne in eine äußere gekippte Stellung zu bringen.
- 8) Maschine gemäß den Ansprüchen 1 und 7i dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Programmiervorrichtungen für die Steuerung der Temperatur des Kochwassers und der Zeitdauer des Kochvorganges, sowie für die Steuerung der Kippvorrichtung ausgestattet ist.009807/0814
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| US4450757A (en) * | 1982-09-20 | 1984-05-29 | Angelo Po Grandi Impianti S.P.A. | Automatic machine for cooking soup-paste, rice, pot herbs or other food-stuffs in water |
| US5361684A (en) * | 1992-04-28 | 1994-11-08 | Gilberto Cattaneo | Apparatus for heating and/or cooking foods in water |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2594942B1 (fr) * | 1986-02-26 | 1989-06-02 | Grandi Rene | Dispositif de cuisson et de refroidissement d'aliments ou de sauces a translation par pompe et a combinaison de collecteur, agissant pour les deux cuves |
| IT1197200B (it) * | 1986-09-10 | 1988-11-30 | Comind Progetti | Procedimento per la cottura automatica di pasta alimentare, e macchina cuoci-pasta atta a conretizzarlo |
| FR2614766B1 (fr) * | 1987-05-05 | 1990-02-09 | Grandi Rene | Dispositif de cuisson et de refroidissement d'aliments permettant leur transfert par basculement et rotation des cuves |
| DK0649623T3 (da) * | 1993-10-21 | 1999-05-10 | Hobart Corp | Pastakoger |
| US5452648A (en) * | 1993-10-21 | 1995-09-26 | Hobart Corporation | Screen box for a pasta cooker |
| IT201800004840A1 (it) * | 2018-04-24 | 2019-10-24 | Procedimento di cottura |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2978975A (en) * | 1958-11-10 | 1961-04-11 | Rossi Peter | Apparatus for cooking farinaceous materials |
| BE789745A (fr) * | 1971-10-09 | 1973-02-01 | Santa Martha Bay Shipping | Appareil pour cuire des produits alimentaires |
| US3958503A (en) * | 1974-05-03 | 1976-05-25 | The Frymaster Corporation | Spaghetti cooking system |
-
1977
- 1977-07-26 IT IT2614377A patent/IT1082147B/it active
-
1978
- 1978-07-25 FR FR7821930A patent/FR2400347A1/fr active Granted
- 1978-07-25 DE DE19782832659 patent/DE2832659A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4437395A (en) | 1982-04-02 | 1984-03-20 | Speaker Richard L | Spaghetti and food cooker |
| US4450757A (en) * | 1982-09-20 | 1984-05-29 | Angelo Po Grandi Impianti S.P.A. | Automatic machine for cooking soup-paste, rice, pot herbs or other food-stuffs in water |
| US5361684A (en) * | 1992-04-28 | 1994-11-08 | Gilberto Cattaneo | Apparatus for heating and/or cooking foods in water |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2400347A1 (fr) | 1979-03-16 |
| IT1082147B (it) | 1985-05-21 |
| FR2400347B1 (de) | 1983-08-26 |
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Legal Events
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