DE2832168A1 - Elektrisches frequenzfilter - Google Patents
Elektrisches frequenzfilterInfo
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Description
Elektrisches Frequenzfilter
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der elektrischen
Schaltungen, die in der Technik unter der Bezeichnung Frequenzfilter bekannt sind. Diese Filter verhalten sich
wie Yierpole mit zwei Eingangsklemmen und zwei Ausgangsklemmen. Eine elektrische Wechselspannung konstanten
Wertes, die aa. den Eingangsklemmen anliegt, bewirkt an
den Ausgangsklemmen das Auftreten einer Wechselspannung, deren Wert je nach der Frequenz veränderlich ist. Das Filter
hat deshalb einen Durchlaßfaktor, der in Abhängigkeit von der Frequenz veränderlich ist und häufig in Form einer
Durchlaßkurve dargestellt wird, bei der auf der Abszisse die Frequenz und auf der Ordinate das Verhältnis zwischen
den Werten der Spannungen am Eingang und am Ausgang des Filters aufgetragen ist. Es ist auf diese Weise möglich,
entweder nur ein Ende, d.h. das obere oder untere Ende des Frequenzbandes oder einen bestimmten Teil durchzulassen.
Diese verschiedenen Möglichkeiten entsprechen Hochpaß- bzw.
Tiefpaß- bzw. Bandpaßfiltern.
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In den zahlreichen Arten von bekannten Filtern werden häufig abgestimmte Resonanzelemente benutzt, zu denen
entweder Kapazitäten oder Selbstinduktivitäten oder, für höhere Überspannungen, aus piezoelektrischen Kristallen
bestehende Resonatoren gehören.
Ein piezoelektrischer Kristall kann als das Äquivalent eines Serienresonanzkreises betrachtet werden, der aus
einer Reihenschaltung eines Kondensators und einer Selbstinduktionsspule
besteht. Diese Elemente, deren Wirkung nur sichtbar gemacht werden kann, wenn der Kristall im
Schwingungszustand ist, werden aus diesem Grund als dynamische Kapazität bzw. dynamische Selbstinduktivität
bezeichnet.
Das Anlegen und das Entnehmen der elektrischen Spannungen, die an gewissen Flächen von ihnen auftreten, welche einander
parallel gegenüberliegen, erfolgt mit Hilfe von metallischen Schichten, die auf diese Flächen abgeschieden sind und deren
Vorhandensein einen weiteren Kondensator erzeugt, für den der Kristall das Dielektrikum bildet, dessen Einfluß auf
den Resonatorbetrieb des Kristalls im allgemeinen vernachlässigbar ist.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese piezoelektrischen Resonatoren aus den Ursprungskristallen entsprechend den
betreffenden Frequenzbändern zuzuschneiden. Für die Schnitte gibt es genormte Bezeichnungen, wie beispielsweise X-Schnitt
und AT-Schnitt.
Für einen AT-Schnitt-Kristall mit gegebenen Abmessungen
legt eine Änderung seiner Dicke, gemessen entsprechend dem Abstand der Flächen, auf die die Metallschichten aufgebracht
sind, die Schwingungsfrequenz desselben fest.
809885 /Ί Q U
Für einen X-Schnitt-Kristall, dessen Gesamtform oft die
eines Stabes ist, legt eine Änderung seiner Länge für eine bestimmte Breite in der Dehnungsmode die Schwingungsfrequenz fest.
Darüber hinaus ist eine weitere charakteristische Größe
in Betracht zu ziehen, um einen Schwingkristall zu definieren, und zwar die Größe seiner Ersatzselbstinduktivität,
deren Wahl die Möglichkeit von umfangreichen praktischen Verwendungszwecken bedingt, wie os weiter unten ausführlicher
dargelegt ist.
In dem Fall eines AT-Schnitt-Kristalls ist die Selbstinduktivität proportional zu der Dicke. In dem Fall des
X-Schnittes legen die Querabmessungen zusätzlich zu der Frequenz den Wert seiner Selbstinduktivität fest.
Eine zusätzliche Maßnahme zum Verändern der Selbstinduktivität besteht für einen gegebenen Kristall jedoch darin,
in bestimmter Weise den Flächeninhalt der Metallschichten
festzulegen, die auf gewissen Flächen desselben in der Funktion von Elektroden abgeschieden sind.
Bei einem Kristall mit festen Abmessungen gestattet nämlich die Veränderung ihrer Ausdehnung auf seinen Flächen, die
Ersatzselbstinduktivität in typischen Grenzen in der Größenordnung von 3 zu verändern.
Beispielsweise ist in dem Fall eines Kristallschnittes vom Typ X der Wert des Selbstinduktionskoeffizienten L für eine
Fläche A von Elektroden in Abhängigkeit von der Frequenz F durch folgende Beziehung gegeben:
A . F3
wobei A in Quadrat Zentimetern und F in Megahertz gerechnet
wird. Λ α
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Die piezoelektrischen Kristalle bilden, wie es weiter unten beschrieben ist, die Resonanzelemente von elektrischen
Frequenzfiltern, deren zunehmende Komplexität erfordert, daß die elektrischen Kenndaten dieser Kristalle
zwischen weiten Grenzen gewählt werden.
Beispielsweise ist es in einem großen Teil ihres Anwendungsgebietes
oft erwünscht, daß die Durchlaßkurve der Filter an den Grenzen des durchgelassenen Frequenzbandes
Flanken aufweist, die der Vertikale näherkommen. Die Erzielung dieses Ergebnisses führt zu der Notwendigkeit,
eine große Anzahl von Kristallen zu benutzen, die außerdem sehr unterschiedliche Ersataselbstinduktivitäten in
einem typischen Verhältnis in der Größenordnung von 10 aufweisen.
Es ist oben bereits angegeben worden, daß insbesondere die Selbstinduktivität eines Kristalls für eine gegebene
Frequenz von gewissen Abmessungen des Kristalls und der leitenden Elektroden, die er trägt, abhängig ist. Das
verlangte hohe Verhältnis führt zu Größenordnungen, die mit einer vernünftigen Konzeption wenig kompatibel sind.
Insbesondere für die niedrigen Werte des Koeffizienten L ergeben sich daraus große Abmessungen der Kristalle mit
Metallisierungsflächen, die praktisch nicht realisierbar sind. Außerdem zeigen die Kristalle dann nachteilige
parasitäre Resonanzen·
Die elektrischen Filter nach der Erfindung weisen diese Nachteile nicht auf. Bei ihnen wird eine Vielzahl von
piezoelektrischen Kristallen benutzt, deren Ersatzselbstinduktivitäten analoge Größenordnungen haben oder auf
niedrige Verhältnisse begrenzt sind.
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Durch eine zweckmäßige Wahl der Elemente der Filter nach
der Erfindung ist es sogar möglich, die Vielzahl der Kristalle in einem einzigen Typ zu realisieren, wobei
allein die Wahl der Abmessungen, die die Resonanzfrequenz festlegt, unterschiedlich ist. Die Kosten der Herstellung
auf Maschinen werden auf diese Weise stark gesenkt.
Die Erfindung macht im Prinzip von Transformatoren Gebrauch, die den Kristallen zugeordnet sind, deren Ersatζselbstinduktivitäten
in dem Filter schwierig oder überhaupt nicht realisierbar wären.
Durch eine zweckmäßige Wahl des Übersetzungsverhältnisses m ist es deshalb in jedem Fall möglich, einen Kristall mit der
Selbstinduktivität L durch einen Kristall mit der Selbstinduktivität
L1 zu ersetzen, und zwar so, daß diese Werte im wesentlichen durch folgende Beziehung verknüpft sind:
L1 m2
"TT =
"TT =
Die Erfindung ist zwar in einem ausgedehnten Bereich von
elektrischen Filtern praktisch verwendbar, besonders vorteilhaft ist sie jedoch in dem Fall von Filtern, die als
Filter vom Typ Jaumann bezeichnet werden und nach einer Übertragungsfunktion vom Typ Oauer-Tschebischef arbeiten.
Diese Typen von Filtern haben einen Aufbau, der auf den einer Vielzahl von Kristallen zurückgeführt werden kann,
die in mehreren parallelen Schaltungszweigen enthalten sind, deren Enden mit Eingangs- und Ausgangstransformatoren
verbunden sind.
Die Schwierigkeit der Herstellung von manchen Kristallen,
die erforderlich sind, um gewisse Selbstinduktivitätswerte zu schaffen, begrenzt üblicherweise die Leistungsfähigkeit
dieser Filter. Die Erfindung, die diese Schwierigkeiten
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beseitigt, gestattet deshalb, Filter, beispielsweise vom
Typ Cauer-Tschebischef, mit sehr verbesserter Leistungsfähigkeit
und zu geringeren Herstellungskosten zu erzielen.
Die Erfindung bezieht sich, genauer gesagt, auf ein elektrisches Frequenzfilter mit zwei Eingangsklemmen und zwei Ausgangsklemmen
zuv Eingeben bzw. Entnehmen einer elektrischen Wechselspannung, deren Frequenz in gegebenen Bändern liegt,
wobei die Eingangsklemmen einen Differenztransformator speisen,
dessen beide Wicklungen ein gemeinsames Ende haben, das auf einem festen Potential gehalten wird, während ihre
beiden getrennten Teile in zwei Zweigen mit zwei Vielzahlen von parallel geschalteten piezoelektrischen Kristallen verbunden
sind, wobei die beiden Zweige über Anschlußeinrichtungen
mit den beiden Ausgangsklemmen verbunden sind, das dadurch gekennzeichnet ist, daß wenigstens einer der piezoelektrischen
Kristalle über einen Transformator in einen der Zweige eingefügt ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein bekanntes Filter vom Typ Jaumann,
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Filter vom Typ
Jaumann mit drei Kristallen,
die Fig. 3 bis 5 Ausführungsvarianten von erfindungsgemäßen
Filtern vom Typ Jaumann, und
Fig. 6 eine andere Ausführungsform, die Kon
densatoren enthält.
Fig. 1 zeigt ein bekanntes Filter vom Typ Jaumann.
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Es besteht aus einem Transformator T^, der zwei miteinander
gekoppelte Wicklungen B,, und B2 aufweist. Das zu filternde
Wechselstromsignal wird durch Kopplung dieses Transformators mit einer Eingangswicklung P eingegeben, deren Klemmen 1
und 2 die Eingangsklemmen des durch das Filter dargestellten Vierpols bilden.
Dieser Transformator wird gewöhnlich als Differential- oder
Differenztransformator bezeichnet, und zwar aus Gründen,
die weiter unten erläutert sind.
Seine beiden Wicklungen B^, B2 sind an einem ihrer Enden 5
miteinander verbunden. Das Potential dieses Endes wird durch ihre Verbindung mit einer Erde oder Masse festgehalten.
Die Schaltung des Filters enthält zwei Zweige 6 und 7» die an einem ihrer Enden mit den freien Enden der beiden Wicklungen
des Differenztransformators verbunden sind. In die
Zweige 6 und 7 sind in Resonanz schwingende piezoelektrische Kristalle X^, X2 bzw. X, eingefügt.
Die beiden Zweige 6, 7 sind an ihrem anderen Ende durch die gemeinsame Verbindung 8 zusammengeschlossen, die das Ausgangselement
des Filters bildet und mit der Ausgangsklemme 5 verbunden ist, welche mit der Masseklemme 4 die Ausgangsklemmen
3 und 4 des Ausgangs S des Filtervierpols bildet.
Ein solches Filter arbeitet folgendermaßen: wenn an die Eingangsklemmen
E ein elektrisches Wechselstromsignal zunehmender Frequenz angelegt wird, wird jeder Zweig eine in Abhängigkeit
von der Frequenz des angelegten Signals unterschiedliche Impedanzänderung aufweisen. Die beiden Zweige
sind aber parallel geschaltet. Das Filter läßt nur diejenigen Frequenzen durch, die für die Impedanzen der beiden
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Zweige Werte entgegengesetzten Vorzeichens und unterschiedlicher Größe verursachen. Dagegen heben sich die Frequenzen,
die die Gleichheit der Größen der Impedanzen der beiden Zweige festlegen, am Ausgang des Filters auf.
Deshalb ist die Bezeichnung "Differenztransformator"für
den Eingangstransformator T^1 gerechtfertigt, der tatsächlich
die Aufgabe hat, die Ausnutzung von Signaldifferenzen in den beiden Zweigen des Filters zu gestatten.
Es sei angemerkt, daß sich zwar die Beschreibung auf den Fall eines Filters vom Typ Jaumann bezieht, daß die Erfindung
jedoch ein viel breiteres Anwendungsgebiet hat, denn die meisten elektrischen Filter, die auf dem betreffenden
technischen Gebiet bekannt sind, insbesondere die "Filter in Brückenschaltung", können in äquivalente
Filter vom Typ Jaumann umgewandelt werden. Es sei außerdem angemerkt, daß das in Fig. 1 dargestellte Filter nur
drei Kristalle aufweist, was zu einem Durchlaßband führt, dessen die Amplitude in Abhängigkeit von der Frequenz darstellende
Kurve seitliche Flanken aufweist, die von der Vertikalen beträchtlich weit entfernt sind. Zur Erzielung
von steileren Flanken bietet es sich an, die Filter in Kaskade zu vervielfachen, mit allen Nachteilen an Komplikationen
und Kosten, die sich daraus ergeben, oder die Zweige und die Kristalle eines Filters vom Typ Jaumann
mit sehr unterschiedlichen Selbstinduktivitätswerten, die schwierig, wenn nicht gar unmöglich realisierbar sind, zu
vervielfachen. Es ist davon auszugehen, daß im allgemeinen Fall ein solches Filter mit sechs Quarzen eine praktische
Grenze bildet.
Fig. 2 zeigt ein Kristallfrequenzfilter nach der Erfindung vom selben Typ wie das von Fig. 1. Gemäß der Erfindung ist
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einer der Kristalle, nämlich der Kristall X1 von Pig. 1,
der gemäß dem Stand der Technik eine äquivalente Selbstinduktivität L1 hätte haben müssen, die sehr schwierig
realisierbar ist, durch einen Kristall X 1^ mit sehr leicht
erzielbarer Selbstinduktivität L1^ ersetzt worden, dem ein
Impedanztransformator T2 mi^ d-em gemeinsamen Übersetzungsverhältnis
m zugeordnet ist. Die Impedanztransformation erfolgt dann, wenn folgende Beziehung erfüllt ist:
LV^ = m2
L1
Durch zweckmäßige Wahl der Größenordnungen ist es auf diese Weise möglich, zwei Kristalle X1^ und X2 mit gleicher
Selbstinduktivität zu benutzen, die sich nur durch ihre Eigenfrequenz in ihrer Serienresonanz unterscheiden. Dadurch,
daß dem Kristall X* ein Transformator mit passendem Übersetzungsverhältnis
zugeordnet wird, können auch in dem Fall des Filters von Fig. 2 die drei Kristalle gleichgemacht
werden, bis auf die Resonanzfrequenz. Das garantiert einen besseren Betrieb der Gesamtanordnung des Filters, verbunden
mit niedrigeren Herstellungskosten.
Fig. 3 zeigt eine Variante des Filters nach der Erfindung,
das insgesamt sieben Kristalle enthält, von denen drei in einem Zweig und vier in dem anderen Zweig liegen, wobei
alle piezoelektrischen Kristalle, bis auf ihre Schwingungsfrequenz, gleich sind und eine dynamische Selbstinduktivität
haben, deren Impedanz für einen zweckmäßigen Betrieb des Filters durch mehrere Anpassungstransformatoren auf
einen gewünschten Wert gebracht wird, die in der bequemen Form von Wicklungen dargestellt sind, welche zu einem Spartransformator
miteinander verbunden sind. Die Vielzahl der Transformatoren stellt sich dann als ein einziger Spartransformator
T^ mit Zwischenanzapfungen 31, 32, 33 dar.
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Fig. 4- zeigt eine zweite Variante des Filters nach der Erfindung, in der die Impedanztransformatoren, die den
Kristallen zugeordnet und für die Erfindung kennzeichnend sind, Teil des Differenztransformators sind, der zu den
elektrischen Filtern vom Typ Jaumann gehört.
Der Differenztransformator T^ erfüllt deshalb zwei Funktionen
und seine Wicklungen müssen so ausgebildet sein, daß er gleichzeitig die entsprechenden elektrischen Kenndaten nach
den im Rahmen fachmännischen Könnens liegenden Berechnungsregeln, die infolgedessen hier nicht beschrieben werden,
erhält. Die Kristalle X>] und X^. der Enden der Zweige unterliegen
nicht der Impedanztransformation, der die Kristalle X*2 und X1, unterliegen.
Fig. 5 zeigt eine dritte Variante des Filters nach der Erfindung.
In dieser Variante sind die Differenz- und Impedanztransformationsfunktionen auf die Wicklungen der Eingangs-
und Ausgangstransformatoren verteilt worden, was dem Aufbau des Filters eine größere Vielseitigkeit hinsichtlich
der Wahl der Selbstinduktivitäten der schwingenden Kristalle gibt.
In diesem Fall können alle Kristalle X1^1, X'2, X1^, X1^
der für die Erfindung kennzeichnenden Impedanztransformation
ausgesetzt sein.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Filters nach der Erfindung, die aus der in Fig. 3 dargestellten abgeleitet
ist. In dieser Ausführungsform wird der Ausgangstransformator T^ in den Resonanzzustand gebracht, indem
seine Klemmen mit einer Kapazität passenden Wertes verbunden werden, damit sie mit seiner Eigeninduktivität einen
abgestimmten Kreis bildet. Das Filter hat dann eine bessere
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Selektivität in Abhängigkeit von der Frequenz sowie eine
höhere Aus gangs spannung aufgrund der Überspannung des abgestimmten Kreises. Obgleich es möglich ist, wie in Fig.
die Kristalle mit dem Transformator über Zwischenanzapfungen zu verbinden, hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
insbesondere aus Fertigungskostengründen, die Abnahme von Zwischenspannungen an einem Spannungsteiler aus Kondensatoren
C^, CB, ... Cj) vorzunehmen, wodurch die Schwierigkeiten der Herstellung eines Ausgangstransformators mit
Anzapfungen vermieden werden. Die genaue Einstellung der Teilungsverhältnisse kann leicht erreicht werden, indem
gewissen Kondensatoren eine Möglichkeit zur Veränderung ihrer Kapazität gegeben wird, wie es bei dem Kondensator C
dargestellt ist.
Die vorstehende Beschreibung bezieht sich auf den Fall
eines elektrischen Frequenzfilters vom Typ Jaumann. Es sei jedoch angemerkt, daß die Lehre der Erfindung bei
jedem anderen Typ von Filter zur Anwendung kommen kann,
das mehrere piezoelektrische Kristalle enthält, deren eigentliche Selbstinduktivitäten in einem großen Wertebereich
gewählt werden müssen, wobei die Lehre der Erfindung bei diesen Filtern bedeutet, daß Kristalle miteinander nahekommender Selbstinduktivität, typischerweise
in einem maximalen Verhältnis von 3, in Verbindung mit Transformatorelementen für die äquivalente Impedanz dieser
piezoelektrischen Kristalle benutzt werden.
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Claims (8)
-
Patentanwälte Dipl.-lng. Dipl.-lng. Dipl.-Chem. G. Leiser E. Prinz Dr. G. Hauser Ernsbergerstrasse 19 8 München 60 21. Juli 1978GOMPAGNIE D'ELECTRONIQUE ET DE
PIEZO-ELECTRICITE - C.E.P.E.
101, rue du President Roosevelt
78 SARTROUVILLE / FrankreichUnser Zeichen: C 3191Patentansprüche :1J Elektrisches Frequenzfilter mit zwei Eingangsklemmen und zwei Ausgangsklemmen zum Eingeben "bzw. Entnehmen einer elektrischen Wechselspannung, deren Frequenz in gegebenen Bändern liegt, wobei die Eingangsklemmen einen Differenztransformator speisen, dessen beide Wicklungen ein gemeinsames Ende haben, das auf einem festen Potential gehalten wird, während ihre beiden getrennten Teile in zwei Zweigen mit zwei Vielzahlen von piezoelektrischen Kristallen verbunden sind, die parallel geschaltet sind, wobei die beiden Zweige durch Anschlußeinrichtungen mit den beiden Ausgangsklemmen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer (X1^) der piezoelektrischen Kristalle (X'^, X2, X,) in einen der beiden Zweige (6, 7) über einen Transformator (T2) eingefügt ist. - 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl der Transformatoren, die der Vielzahl von gewissen der piezoelektrischen Kristalle entspricht, eine einzige Transformatorwicklung mit Zwischenanzapfungen bildet, von denen jede mit einem der Kristalle verbunden ist.
- 3. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,80988 5/1014ORIGINAL INSPECTEDdaß der einzige Transformator Teil eines Eingangsdifferenztransformators ist.
- 4-, Filter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Transformatoren in zwei Teile unterteilt ist, die zwischen den Eingangsdifferenztransformator und den Einrichtungen für den Anschluß an die Ausgangsklemmen verteilt sind.
- 5. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen für den Anschluß an die beiden Ausgangsklemmen mehrere Kondensatoren umfassen, die in Reihe mit den Klemmen verbunden sind.
- 6. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens gewisse der piezoelektrischen Kristalle, mit Ausnahme desjenigen, der ihre Schwingungsfrequenz festlegt, alle gleiche Abmessungen haben.
- 7. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da£ wenigstens gewisse der piezoelektrischen Kristalle Selbstinduktivitäten haben, deren Größen in einem Verhältnis liegen, das höchstens gleich 3 ist.
- 8. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß es ein Filter vom Typ Jaumann ist.809885/1014
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