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DE2831565C2 - Querträgeranordnung - Google Patents

Querträgeranordnung

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DE2831565C2
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tubular
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Querträgeranordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Hohle rohrförmige Querträger, befestigt zwischen parallelen seitlichen Trägern sind aus US-PS 36 58 198 bekannt. Es ist ebenfalls bereits bekannt, Anschlußteile vorzusehen, die sich von solchen Querträgern aus erstrecken und Schwenkpunkte an Stellen tragen, die mit seitlichem Abstand gegenüber den Querträgern angeordnet sind. An diesen Schwenkpunkten ist ein Kipphebel schwenkbar gelagert, um das Kippen eines Kübels zu ermöglichen. Im allgemeinen verwenden derartige bekannte Querträgeranordnungen einen einstückigen, rohrförmigen Querträger, und die Anschlußteile sind daran durch Schweißen befestigt. Es können auch Befestigungskrägen verwendet werden, die sich um den Rohrträger herum erstrecken. Die Anschlußteile verlaufen dann von den Krägen nach außen. Die ebenfalls gemäß dem Stand der Technik verwendeten Krägen, welche die Anschlußteile an dem Querglied befestigen, haben das Problem zur Folge, daß sie sich beträchtlich nach außen über die Querträgeranordnung erstrecken und sich dadurch eine Sichtbehinderung für den Fahrer eines Baufahrzeugs ergibt. Darüber hinaus sind bei dieser bekannten Konstruktion nicht alle Wandteile des Querträgers durch das Anschlußteil gehalten, so daß bei hoher Belastung des Querträgers keine ausreichende Stabilität der nicht ausgesteiften Wandteile vorhanden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Querträgeranordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart auszubilden, daß das Anschlußteil am Querträger die Sichtverhältnisse möglichst wenig beeinträchtigt und die Stabilität des Querträgers verbessert.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Maßnahmen vor.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäßen Frontladers;
Fig. 2 eine Teildraufsicht auf eine gemäß der Erfindung ausgebildete Anordnung, befestigt an Teilen eines Frontlader-Fahrzeugs;
Fig. 3 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht einer Einzelheit der erfindungsgemäßen Anordnung, und zwar längs Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 eine weitere vergrößerte Schnittansicht einer Einzelheit der erfindungsgemäßen Anordnung, und zwar längs Linie V-V der Fig. 2.
Aus der Zeichnung erkennt man, daß sich die Erfindung auf eine Querträgeranordnung 10 bezieht, die zwischen einem Paar von im ganzen parallelen Seiten- oder Vertikalträgern 12, 12′ angeordnet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Seitenträger 12, 12′ im ganzen vertikal ausgerichtet und bilden die seitlichen Bauteile eines Erdbearbeitungsfahrzeugs 14, wie beispielsweise eines Vorderladers oder dgl. Die Seitenträger 12 und 12′ würden beispielsweise die Ladearme eines Vorderladerfahrzeugs 14 bilden und einen Kübel 16 vor der Querträgeranordnung 10 tragen. Bei einer derartigen Anordnung führt das Ausfahren und Zusammenziehen eines ersten hydraulischen Motors 18 und eines Paars von Hydraulikmotoren 20 zu einer Bewegung des Kübelkipphebels 22 um dessen Schwenkbefestigung an der Querträgeranordnung 10. Der Motor 18 ist schwenkbar an einem Schwenkzapfen 24 mit einem Ende des Kipphebels 22 befestigt, während die Motoren 20 über die Seitenträger 12 und dadurch auf das andere Ende des Kipphebels 22 einwirken. Der Kipphebel 22 ist an einem im ganzen horizontal verlaufenden Schwenkzapfen 26 mit jedem Paar der Anschlußteile 28, 28′ verbunden, die einen Teil der Querträgeranordnung 10 bilden und sich seitlich von dieser weg erstrecken.
Als eine alternative Verwendung zur Erstreckung zwischen den Ladearmen des Vorderladerfahrzeugs 14 ist eine gleichartige Querträgeranordnung 29 zwischen einem Paar von im ganzen parallelen Seitenträgern, von denen einer bei 31 in Fig. 1 gezeigt ist, befestigt. Bei dieser Verwendung trägt die Querträgeranordnung 29 ein Ende des ersten Hydraulikmotors 18.
Betrachtet man nunmehr die Querträgeranordnung 10 (das gleiche gilt für Anordnung 29), so erkennt man, daß zusätzlich zu dem Paar von im ganzen parallelen Seitenträgern 12, 12′ die Querträgeranordnung 10 einen im ganzen rohrförmigen Querträger 30 aufweist, welcher zwischen den Seitenträgern 12, 12′ befestigt ist. Die Schwenkmittel 26 werden von dem Paar von Anschlußteilen (Bügel) 28, 28′ getragen. Die Schwenkmittel 26 besitzen eine im ganzen parallel zur Achse des Querträgers 30 verlaufende Achse. Somit werden die auf die Schwenkmittel 26 ausgeübten Kräfte als Torsions- und Biegekräfte auf den Querträger 30 übertragen. Die Anschlußteile 28, 28′ erstrecken sich seitlich von einer Seite 32 des Querträgers 30 aus. Quer- oder Zwischenwandmittel, im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die Schotte oder Querwände 34, 34′, sind im ganzen einstückig als ein integraler Teil ausgebildet und erstrecken sich von den Anschlußteilen 28, 28′ aus. Die Schotte 34, 34′ dienen als Anschluß- oder Verbindungselemente und erstrecken sich innerhalb des Querträgers 30 (wie man am besten in Fig. 5 erkennt) von der Seite 32 aus und in Berührung mit einem Teil 36 des Inneren des rohrförmigen Querträgers 30, welches seitlich benachbart zu den entsprechenden Anschlußteilen 28, 28′ angeordnet ist. Das Schott 34 ist im allgemeinen mit dem Teil 36 des Inneren des Querträgers 30 verschweißt, um eine starke und starre, aber torsionsfähige Struktur zu bilden. Das Schott 34 erhöht den Widerstand gegenüber einem Knicken bzw. Beulen des Querträgers 30 beträchtlich. Es ist verhältnismäßig einfach, eine Schweißung mit guter Füllung bei einer solchen Struktur vorzusehen. Ferner werden auch die auf die Anschlußteile 28, 28′ oder anderswo auf die Anordnung 10 ausgeübten Kräfte allgemein als Kompressions- oder Druckkräfte auf diese Schweißungen übertragen, wodurch diese Schweißungen nicht einer starken Zugbelastung ausgesetzt sind, die zum Ausfall führen könnte.
Der rohrförmige Querträger 30 besteht aus einem Teil 38 mit halbrohrförmigem Querschnitt, welches sich vollständig zwischen den Seitenträger 12 und 12′ erstreckt, und aus mehreren Kanalabschnitten 40, 42, 44 mit rohrförmigem Querschnitt. Der erste Kanalabschnitt 40 erstreckt sich vom erten der Seitenträger 12 aus zum ersten Schott 34. Ein zweiter Kanalabschnitt 42 erstreckt sich vom zweiten Seitenträger 12′ aus zum zweiten Schott 34′. Ein Zwischenkanalabschnitt 44 erstreckt sich von dem ersten zum zweiten Schott, nämlich von 34 zu 34′. Jeder der Kanalabschnitte 40, 42 und 44 und auch der Teil 38 haben im ganzen eine halbrohrförmige Gestalt. Das Wort halbrohrförmig ist nicht eng zu verstehen; es bezeichnet nicht notwendigerweise eine Hälfte eines Rohrs, sondern vielmehr ganz allgemein einen Teil eines Rohrs. Allgemein werden Schweißungen verwendet, um den Teil 38 am ersten Abschnitt 40, am zweiten Abschnitt 42 und am Zwischenabschnitt 44 zu befestigen. Im allgemeinen wird auch das erste Schott 34 und das zweite Schott 34′ an der Innenseite des Teils 36 des rohrförmigen Querträgers 30 verschweißt. Der Teil 38 bildet dann zusammen mit den Kanalabschnitten 40, 42, 44, wenn diese mit dem Teil 38 verbunden sind, den rohrförmigen Träger 30. Ferner wird das Schweißen im allgemeinen angewandt, um das erste Schott 34 am ersten Abschnitt 40 und dem Zwischenabschnitt 44 und um das zweite Schott 34′ am zweiten Abschnitt 42 und dem Zwischenabschnitt 44 zu befestigen. Auf diese Weise ergibt sich eine insgesamt starr geschweißte Struktur mit hinreichenden Torsionseigenschaften für ungleichmäßige Belastungen, wie sie typischerweise bei einem Vorderkübelladerfahrzeug oder dergleichen auftreten. Ferner werden die auf die Schweißnähte des Schotts 34 mit dem Teil 36 des rohrförmigen Querträgers 30 ausgeübten Kräfte im allgemeinen in Druckrichtung auftreten, was zu einem reduzierten Schweißnahtausfall führt.
Es sei nunmehr der Zusammenbau der Querträgeranordnung 10 beschrieben. Das Verfahren sieht vor, daß der Kanalteil 38 im allgemeinen durch Schweißen an den ersten und zweiten Seitenträgern 12, 12′ befestigt wird, um sich im allgemeinen vollständig vom ersten Träger 12 zum zweiten Träger 12′ zu erstrecken. Sodann wird das Schott 34, 34′ eines Schott/Anschlußteilgebildes 34-28, 34′-28′ beispielsweise durch Schweißen an der konkaven Oberfläche des Teils 38 befestigt, wobei sich der Anschlußteil 28, 28′ des Schott/Anschlußteilgebildes seitlich vom Teil 38 aus erstreckt. Der erste Kanalabschnitt 40 ist am ersten Seitenträger 12, am Teil 38 und einer ersten Seite 46 des Schott/Anschlußteilgebildes befestigt. Sodann ist der zweite Kanalabschnitt, beispielsweise der zweite Abschnitt 42 plus der Zwischenabschnitt 44, oder im Falle eines Gebildes mit einem einzigen Schott/Anschlußteilgebilde nur ein zweiter Kanalabschnitt entsprechend dem zweiten Kanalabschnitt 42 im allgemeinen durch Schweißen am zweiten Seitenträger 12′, dem Teil 38 und einer zweiten Seite 48 des Schott/Anschlußteilgebildes befestigt. Obwohl die obige Beschreibung sich in erster Linie auf den Aufbau einer Querträger-Anordnung 10 mit nur einem einzigen Schott/Anschlußteilgebilde bezieht, können die genannten Verfahrensschritte auch dann angewandt werden, wenn eine Querträgeranordnung 10 mit zwei, drei oder mehr Schott/Anschlußteilgebilden hergestellt werden soll, wie dies beispielsweise bei einer Anordnung gemäß der Zeichnung der Fall ist.
Es sei bemerkt, daß die erfindungsgemäße Querträgeranordnung 10 nicht massiv, sondern hohl ausgebildet ist, und zwar durch den Aufbau aus dem im ganzen rohrförmigen Träger 30, der als ein Torsionsglied wirken kann und eine hinreichende Verdrehfähigkeit besitzt, so daß die auf den Kübel 16 einwirkenden Kräfte aufgenommen werden können. Darüber hinaus sehen die Schotten 34, 34′ einen beträchtlichen Widerstand gegenüber einer Knickung des Querträgers 30 vor. Die bei der Ausbildung der Querträgeranordnung 10 der Erfindung vorgenommenen Schweißungen sind leicht zugänglich und werden an Oberflächen vorgenommen, die klar und leicht aneinander anstoßen, wodurch die Schweißfüllung in angemessener Weise erreicht werden kann. Erfindungsgemäß erstrecken sich die Schott/Anschlußteilgebilde 34-28, 34′-28′ nicht weit nach außen über den rohrförmigen Querträger 30 und behindern somit auch nicht die Sicht des Fahrers zum Kübel 16.

Claims (4)

1. Querträgeranordnung (10) für ein Erdbewegungsfahrzeug mit einem Paar von im ganzen parallel verlaufenden Seitenträgern (12, 12′),
einem im ganzen rohrförmigen Querträger (30), der aus mehreren Teilen zusammengefügt ist, von denen ein Teil (38) mit halbrohrförmigem Querschnitt sich vollständig zwischen den Seitenträgern (12, 12′) abgedeckt durch mindestens ein weiteres Teil (Deckel) erstreckt, und mindestens einem am Querträger (30) befestigten Anschlußteil (28, 28′), dadurch gekennzeichnet, daß
das Anschlußteil (28, 28′) ein Schott (34) bildet, daß der Deckel aus mehreren Kanalabschnitten (40, 42, 44) besteht, und daß
das Schott (34) zwischen den Kanalabschnitten (40, 42, 44) hindurchgeführt und mit den Innenwänden des Teils (38) verbunden ist.
2. Querträgeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlußteil und zwei Kanalabschnitte vorgesehen sind.
3. Querträgeranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Schotts (34) durch Schweißungen erfolgt.
4. Querträgeranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (28, 28′) Schwenkmittel (26) trägt, deren Schwenkachse im ganzen parallel zum Querträger (30) verläuft.
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