DE2830701A1 - Tuftingmaschine - Google Patents
TuftingmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C15/00—Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material
- D05C15/04—Tufting
- D05C15/08—Tufting machines
- D05C15/26—Tufting machines with provision for producing patterns
- D05C15/30—Tufting machines with provision for producing patterns by moving the tufting tools laterally
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
- Beschreibung
- Die Erfindung betrifft eine Tuftingmaschine nach Oberbegriff des Hauptanspruches, und insbesondere eine Tuftingmaschine mit gleitbarer Nadelstange, mit der im Betrieb ein Muster in einen mit der Tuftingmaschine hergestellten Textilstoff, beispielsweise ein Teppichmaterial, eingearbeitet werden kann.
- Die Verschiebung der gleitbaren Nadelstange quer zu dem Textilstoff, der gerade hergestellt wird, wird gewöhnlich durch einen sich drehenden Nocken bewirkt, der neben dem gleitbaren Nadelstangenträger montiert ist, an dem die Nadelstange befestigt ist. Dabei hat der Nadelstangenträger zwei unter Abstand angeordnete Nockenfolger, die an diametral gegenüberliegenden Teilen des Nockens angreifen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Verwendung von zwei Nockenfolgern einen symetrischen Nocken erfordert, was wiederum dazu führt, daß die Bewegungen der gleitbaren Nadel stange symetrisch um einen Bezugspunkt erfolgt. Solch eine Tuftingmaschine ist daher nur eingeschränkt auf die Herstellung von Stoffen verwendbar, die solche Muster haben, die entsprechend symetrisch oder spiegelsymetrisch sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannte Einschränkung bekannter Tuftingmaschine zu vermeiden.
- Dazu ist die erfindungsgemäße Tuftingmaschine gemäß Anspruch gekennzeichnet. Bei der erfindungsgemäßen Maschine ist ein gleitbarer Nadelstangenträger mit einem einzigen Nockenfolger oder mit einzeln wirkenden Nockenfolgern vorgesehen, die durch zwei entsprechend unter Abstand angeordnete Nocken mit konjugierter Nockenform zusammenwirkt beziehungsweise wirkt.
- Im Fall eines einzigen Nockenfolgers können die Nocken gegen einander gegenüberliegende Abschnitte des Nockenfolgers wirksam sein, und die Lage des einzelnen Nockenfolgers zwischen zwei Nocken bewirkt, daß eine positive mechanische Lokalisierung des gleitbaren Nadelstangenhalters und eine genaue Verschiebung der Nadelstange sichergestellt ist. Wenn zwei Nocken konjugierter Form vorgesehen sind, wird die Notwendigkeit umgangen, daß die einzelnen Nocken symetrisch um ihre Drehmittelpunkte sind. Solch eine Konstruktion erfordert jedoch, daß die Nocken und Nockenfolger in einer mehr oder weniger linearen räumlichen Beziehung zueinander angeordnet sind, was zu einem etwas erhöhten Platzbedarf führt. Daher ist es vorteilhaft, die konjugierten Nocken auf einer gemeinsamen Antriebswelle anzuordnen, wobei jeder Nocken mit dem zugehörigen Nockenfolger zusammenwirkt, der einzelwirksam in dem Sinne ausgeführt ist, daß der Nockenfolger durch den zugehörigen Nocken nur in einer einzigen Richtung verschiebbar ist.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 Eine Seitenansicht eines gleitbaren Nadelstangenträgers und einer Nockeneinrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung von Fig. 1 Fig. 3 eine Seitenansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 4 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel von Fig. 3.
- Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, ist ein gleitbarer Nadelstangenträger 1o bewegbar in einer oberen Führung 12 und einer unteren Führung 14 angeordnet. An dem Nadelstangenträger 1o ist ein mittig liegender Nockenfolger 16 befestigt.
- Paarweise zusammengehörige oder konjugierte Nockenscheiben 18, 20 sind auf Antriebswellen 22 bzw. 24 angeordnet und greifen an diametral gegenüberliegenden Bereichen des Nockenfolgers 16 an. Die Antriebswellen 22 und 24 erstrecken sich durch Schlitze 26 bzw. 28, die in dem Nadelstangenträger 1o ausgebildet sind, und sie haben auf den gegenüberliegenden Seiten von dem Nadelstangenträger lo Antriebsritzel (nicht gezeigt), die durch ein Stirnzahnrad 30 angetrieben sind.
- Das Stirnzahnrad 30 wird seinerseits über ein Getriebe 32 angetrieben, das in ansich bekannter Weise, beispielsweise durch einen Elektromotor, angetrieben ist.
- Wenn die Nockenscheiben 18 und 20 gedreht werden, verschieben ihre konjugierten Flächen den Nockenfolger 16, so daß eine Verschiebung des Nadelstangenträgers 10 in Längsrichtung in den Führungen 12 und 14 erfolgt, wodurch die NadeLstange, die an dem rechten Ende des Nadelstangenträgers lo (Blickrichtung wie in Figur 2) befestigt ist, ebenfalls verschoben wird.
- Durch diese Verschiebung werden die Garne, die von den in der Nadelstange befestigten Nadeln (nicht gezeigt) getragen werden, ebenfalls verschoben, so daß ein Muster in dem Stoff hergestellt wird. Es ist zu beachten, daß eine Symetrie dieser Muster nicht erforderlich ist, da eine solche Symetrie auch nicht in den Nockenscheiben selbst erforderlich ist.
- Im übrigen ist der Aufbau und die Arbeitsweise der mit einem gleitbaren Nadelstangenträger ausgerüsteten Tuftingmaschine an sich bekannt, so daß sich eine weitere Beschreibung erübrigt.
- In den Figuren 3 und 4 ist ein gleitbarer Nadelstangenträger 34 gezeigt, an dem starr zwei seitlich unter Abstand liegende Nockenfolger 40 und 42 befestigt sind, die mit paarweise zusammengehörigen oder konjugierten Nockenscheiben 36 bzw. 38 zusammenwirken, die auf einer Abtriebswelle 46 eines Getriebes 44 montiert sind. Der Antrieb des Getriebes 44 kann in ansich bekannter Weise, beispielsweise durch einen Elektromotor 43 erfolgen. Aus den Zeichnungen ergibt sich, daß jeder Nockenfolger 40, 42 einzeln wirksam ist, in dem Sinn, daß jeder Nockenfolger bei einer Drehung der zugehörigen Nockenscheibe eine Verschiebung des Nadelstangenträgers 34 und der daran angeordneten Nadelstange 35 in nur einer Richtung bewirkt.
- Dadurch, daß die Nockenscheiben 36 und 38 auf einer gemeinsamen Abtriebswelle 46 montiert sind, können sie jedoch in einem kleineren Raum untergebracht werden als es bei der Anordnung von Figur 1 und 2 der Fall ist.
Claims (4)
- Tuftingmaschine Patentansprüche 1. Tuftingmaschine mit einer Nadelstange, die an einem durch Nocken betätigten, gleitbaren Nadelstangenträger angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t? daß der gleitbare Nadelstangenträger (10, 34) mit einem einzigen oder einzeln wirkenden Nockenfolger (16; 40, 42) versehen ist, der oder die durch zwei unter Abstand dazu angeordnete Nocken (18, 20; 36, 38) mit konjugierter Nockenform betätigt ist bzw. sind.
- 2. Tuftingmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gleitbare Nadelstangenträger (1o) eine längliche Form hat und in einer oberen Führung (12) und einer unteren Führung (14) längsbeweglich montiert ist und daß ein einziger, in der Mitte angeordneter Nockenfolger (16) an dem Nadelstangenträger (1o) auf einer seiner Seiten befestigt ist, und daß die Nocken (18, 20) auf Antriebswellen (22, 24) montiert sind, die sich durch zugehörige Schlitze (26, 28) in dem Nadelstangenträger (10) erstrecken, wobei die Antriebseinrichtung für die Wellen auf der Seite des Nadelstangenträgers (10) angeordnet sind, die dem Nockenfolger (16) abgewandt ist.
- 3. Tuftingmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung für die Nocken (18, 20) ein Getriebe (32) aufweist, das die Drehbewegung auf ein Stirnzahnrad (30) überträgt, das an einem Antriebsritzel an jeder der Antriebswellen (22, 24) angreift.
- 4. Tuftingmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gleitbare Nadelstangenträger (34) eine längliche Form hat und in einer oberen Führung und einer unteren Führung längsbeweglich montiert ist, und daß zwei seitlich und in Längsrichtung unter Abstand angeordnete Nockenfolger (40, 42) an dem Nadelstangenträger (34) befestigt und so angeordnet sind, daß sie mit einem von zwei konjugierten Nocken (36, 38) zusammenwirken, die auf einer gemeinsamen Antriebswelle (46) montiert sind, wobei jeder Nocken den zugehörigen Nockenfolger nur in einer einzigen Richtung verschiebt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782830701 DE2830701A1 (de) | 1978-07-12 | 1978-07-12 | Tuftingmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782830701 DE2830701A1 (de) | 1978-07-12 | 1978-07-12 | Tuftingmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2830701A1 true DE2830701A1 (de) | 1980-01-24 |
Family
ID=6044224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782830701 Withdrawn DE2830701A1 (de) | 1978-07-12 | 1978-07-12 | Tuftingmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2830701A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3409574A1 (de) * | 1983-05-19 | 1984-11-29 | Joseph Lewis Chattanooga Tenn. Card | Verfahren zur herstellung eines getufteten produkts und tuftingmaschine zur durchfuehrung des verfahrens |
| CN109722803A (zh) * | 2019-01-03 | 2019-05-07 | 王贤虎 | 一种多维度增幅减噪机构 |
-
1978
- 1978-07-12 DE DE19782830701 patent/DE2830701A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3409574A1 (de) * | 1983-05-19 | 1984-11-29 | Joseph Lewis Chattanooga Tenn. Card | Verfahren zur herstellung eines getufteten produkts und tuftingmaschine zur durchfuehrung des verfahrens |
| CN109722803A (zh) * | 2019-01-03 | 2019-05-07 | 王贤虎 | 一种多维度增幅减噪机构 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |