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DE2829643A1 - Buegelverschluss - Google Patents

Buegelverschluss

Info

Publication number
DE2829643A1
DE2829643A1 DE19782829643 DE2829643A DE2829643A1 DE 2829643 A1 DE2829643 A1 DE 2829643A1 DE 19782829643 DE19782829643 DE 19782829643 DE 2829643 A DE2829643 A DE 2829643A DE 2829643 A1 DE2829643 A1 DE 2829643A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
spring
eccentric
closed position
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782829643
Other languages
English (en)
Inventor
Nichtnennung Beantragt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmale GmbH and Co KG
Original Assignee
Schmale GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmale GmbH and Co KG filed Critical Schmale GmbH and Co KG
Priority to DE19782829643 priority Critical patent/DE2829643A1/de
Publication of DE2829643A1 publication Critical patent/DE2829643A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Bügelverschluß
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Bügelverschluß mit einem Oberteil, in dem ein Bügel schwenkbar gelagert ist, und mit einer Halterung, die von dem Bügel in seiner Schließstellung umfaßt ist.
  • Bügelverschlüsse bestehen aus einem Oberteil, an welchem ein Bügel schwenkbar gelagert ist, und aus einem Unterteil, welches eine Halterung in der Form eines Knopfes, eines außen geschlossenen U-förmigen Stegs oder dergleichen in der Schwenkebene des Bügels aufweiat. Oberteil und Unterteil werden an den zu verschließenden Teilen eines Gegenstands befestigt, zum Beispiel am Deckel und am Kasten eines BehZlters, wie einer Schatulle, einer Kiste, eines Etuis. Ein besonderes Unterteil für die Halterung ist entbehrlich, wenn die Halterung direkt an dem einen Teil des zu verachließenden Gegenatands befestigt werden kann. In seiner Schließstellung umgreift der Bügel die Halterung und kann gegebenenfalls mittels eines Vorhängeschlosses gesichert werden; in seiner Offenstellung ist der Bügel von der Halterung freigeschwenkt. Es ist erwünscht, den Bügelverachluß so aussugestalten, daß der Bügel dann, wenn er die Offen- oder die Schließstellung eingenommen hat, diese beibehält und nicht selbsttätig in die andere Stellung übergeht.
  • Aus der DE-PS 15 32 870 ist ein zweiteiliger Verschluß für Behälter mit einem am Deckel des Behälters angebrachten Oberteil, einem am Kasten des Behälters angebrachten Unterteil und einer Klappe bekannt, die an dem Oberteil des Verschlusses schwenkbar gelagert ist. Die Klappe ist mit einer rechtwinkligen Umbiegung versehen, über die die Klappe im Oberteil gelagert ist und gegen die eine im Oberteil verdeckt gehaltene, parallel zu dessen Vorderfläche verlaufende, etwa rautenförmige Flachfeder gedrückt ist. Für diesen Verschluß sind zwei Ausführungen bekannt: Entweder ist die Klappe sowohl in Offenstellung als auch in Schließstellung arretiert oder die Klappe nimmt beim Fehlen einer Gegenkraft selbstätig stets die Schließstellung ein.
  • Die im Patentanspruch 1 beschriebene Erfindung löst die Aufgabe, einen Bügelverschluß konstruktiv so zu gestalten, daß seine Offen- und Schließstellung definiert sind und der Übergang von der einen zur anderen Stellung selbstätig nicht möglich ist.
  • Bei der Erfindung sind im Vergleich zu Bügelverschlüssen mit nicht definierter Offen- oder Schließstellung lediglich ein Exzenter in der Schwenkachse sowie eine Feder, an der sich der Exzenter abstützt, notwendig. Mit geringem Aufwand wird also die Funktion des Bügelverschlusses verbessert. Auch gegenüber dem vorstehend beschriebenen bekannten zweiteiligen Verschluß ist der Verschluß nach der Erfindung vereinfacht. Dies gilt insbesondere auch für die in den Patentansprüchen 2 und 3 beschriebenen Weiterbildungen der Erfindung, bei denen die Feder in das Oberteil integriert ist, mit dem sie entweder einen Teil der - besonderen - Rückwand bildet, oder Teil der Vorderwand ist, an die sie angeformt ist. Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Patentansprüchz 4 und 5 beschrieben.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich zwei Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt Big. 1 die Ansicht eines schematisch dargestellten Bügelverschlusses; Fig. 2 in vergrößertem Maßstab ohne Aufnahme einen Querschnitt durch den geschlossenen Bügelverschluß entlang den Schnittlinien II-II in Fig. 1; Fig. 3 einen Fig. 2 entsprechenden Querschnitt durch den Bügelverschluß in abgeänderter Ausführung.
  • In den Figuren ist ein Bügelverschluß dargestellt, welcher in seinem grundsätzlichen Aufbau aus einem Oberteil 1, einem in dem Oberteil 1 schwenkbar gelagerten Bügel 2 und einer Halterung 3 besteht, die von dem Bügel 2 in seiner Schließstellung umfaßt ist. Die Halterung 3 kann Bestandteil eines besonderen Unterteils sein.
  • Die aufeinanderzu abgewinkelten freien Enden des Bügels 2 definieren seine Schwenkachse 4 in dem Oberteil 1. Die freien Enden sind über nicht dargestellte Montageschlitze von der Rückseite - Kastenseite - des Oberteils eingeführt.
  • Sie weisen Ringnuten auf, die in Öffnungen im Oberteil einrasten, wodurch das Einschneiden der Bügelenden vermieden wird. In der Schwenkachse 4 ist mindestens ein Exzenter 5 an dem Bügel 2 befestigt. Bei einer Ausführung ist an jedem in das Oberteil 1 geführten freien Ende des Bügels 2 ein Exzenter 5 befestigt. Bei einer anderen Ausführung sind die zusammenstoßenden Enden des Bügels 2 im Oberteil 1 als Exzenter 5 ausgebildet.
  • In dem Schwenkbereich des Exzenters 5 ist eine Feder 6 vorgesehen, die am Oberteil 1 befestigt ist. Die Feder 6 verhindert, daß der Exzenter 5 und damit der Bügel 2 aus seiner in den Figuren 2 und 3 dargestellten Schließstellung in seine gegenüber der Schließstellung um 900 im Gegenuarzeigersinn geschwenkte Offenstellung übergeht, ohne daß der Bügel 2 in diese Stellung gedrückt wird. Gleiches gilt im Uhrzeigersinn, wenn der Bügel 2 seine Offenstellung erreicht hat. Mit anderen Worten: Die Feder 6 verhindert, daß der Bügel 2 selbstätig aus seiner Offen- oder seiner Schließstellung in die jeweils andere Stellung übergeht.
  • Bei der in Figur 2 dargestellten Ausfudung ist die Feder 6 Bestandteil einer Platte 7 aus Federstahl, aus der sie durch Abwinklung in den Schwenkbereich des Exzenters 5 gebildet ist. Die Platte 7 bildet zumindest teilweise die Rückwand des Oberteils 1. Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführung ist die Feder 6 Bestandteil der Vorderwand 8 des Oberteils 1, an das sie nach innen in den Schwenkbereich des Exzenters 5 abgewinkelt angespritzt ist. Die Ausgestaltung und die Zahl der Federn 6 ist von der Ausgestaltung und der Zahl der Excenter 5 abhängig: Ist an jedem der freien Enden des Bügels 2 ein Exsenter 5 vorgesehen, ist es vorteilhaft, auch zwei Federn 6 vorzusehen; weist der Bügel an seinen aneinanderstoßenden freien Enden nur einen Exzenter 5 auf ist auch nur eine Feder 6 notwendig.
  • Der Bügelverschluß kann vollständig aus Kunststoff hergestellt sein. Das gibt die Möglichkeit, außer der Feder 6 einen oder mehrere Befestigungsdorne 9 anzuspritzen, die am freien Ende als Klemm-, Rast- oder Federelement auagebildet sind -Figur 3 -. Der Bügelverschluß kann aber auch aus Metall hergestellt sein - Figur 2 -. Kombinationen von Metall und Kunststoff durch Verwindung von Einsätzen, Klemm-, Rast- oder Federelementen sind möglich.
  • Ohne Betätigung des Bügels 2 im Gegenuhrzeigersinn wird der Exzenter 5 und damit der Bügel 2 in seiner in den Figuren 2 und 3 dargestellten Schließstellung gehalten. Bei Betätigung des Bügels 2 im Gegenuhrzeigersinn wird der Exzenter 5 mit geschwenkt. Dabei drückt er die Feder 6 nach unten, bis sie ihren tiefsten Punkt erreicht hat und beim Weiterschwenken des Bügels 2 mit dem Exsenter 5 wieder ihre ursprüngliche Lage einnimmt. In dieser Lage sind dann sowohl der Bügel 2 als auch der Exzenter 5 gegenüber der in Figur 2 dargestelltan Lage um 900 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Aus dieser Stellung, der Offenstellung des Bügels 2, kann dieser nicht selbstätig in die Schließstellung zurückkehren.
  • Erst bei erneuter Betätigung des Bügels 2, jetzt im Uhrzeigersinn, nimmt der Bügelverschluß wieder seine Schließstellung ein.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. PatentansPrüche 3ügelverschluß mit einem Oberteil, in dem ein Bügel schwenkbar gelagert ist, und mit einer Halterung, die von dem Kugel in seiner Schließstellung umfaßt iat, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bügel (2) in seiner Schwenkachse (4) mindestens ein Exzenter (5) befestigt ist, der von einer am Oberteil (1) befestigten Feder (6) in der Schließstellung gehalten und entgegen der Wirkung der Feder (6) aus der Offen- in die Schließstellung und umgekehrt schwenkbar ist.
  2. 2. Bügelverschluß nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (6) aus einer die Rückwand des Oberteils (1) zumindest teilweise bildenden Platte (7) aus Federwerkstoff durch Abwinkeln in den Schwenkbereich des Exzenters (5) gebildet ist.
  3. 3. Bügelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gelennzeichnet, daß die Weder (6) materialeinheitlich lit der Vorderwand des Oberteils (1) durch Abwinkeln in den Schwenkbereich des Exzenters (5) gebildet ist.
  4. 4. Bügelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennseichnet, daß an jedem in du Oberteil (1) geführten freien Ende des Bügels (2) einer der Exzenter (5) befestigt ist.
  5. 5. Bügelverschluß nach einem der Ansprüche 1 bia 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusamuenstoßende freie Enden des Bügels (2) im Oberteil (1) als Exzenter (5) ausgebildet sind.
DE19782829643 1978-07-06 1978-07-06 Buegelverschluss Withdrawn DE2829643A1 (de)

Priority Applications (1)

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Applications Claiming Priority (1)

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DE19782829643 DE2829643A1 (de) 1978-07-06 1978-07-06 Buegelverschluss

Publications (1)

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DE2829643A1 true DE2829643A1 (de) 1980-01-24

Family

ID=6043660

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782829643 Withdrawn DE2829643A1 (de) 1978-07-06 1978-07-06 Buegelverschluss

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7403427U (de) * 1974-05-22 Gebr Goldschmidt Beschlag für Fenster oder Türen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7403427U (de) * 1974-05-22 Gebr Goldschmidt Beschlag für Fenster oder Türen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Kurt Rabe, Verschlüsse und Schlösser, 6.Aufl. Leipzig 1952, Fachbuchverlag GmbH Leipzig, S.22 u. 23, Bild 64 u. 65 *

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