DE2829202A1 - Verfahren zur herstellung eines biegsamen bodens und/oder einer boeschungsschutzkonstruktion - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines biegsamen bodens und/oder einer boeschungsschutzkonstruktionInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/04—Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
- E02B3/12—Revetment of banks, dams, watercourses, or the like, e.g. the sea-floor
- E02B3/122—Flexible prefabricated covering elements, e.g. mats, strips
- E02B3/123—Flexible prefabricated covering elements, e.g. mats, strips mainly consisting of stone, concrete or similar stony material
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
- Y02A10/00—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
- Y02A10/30—Flood prevention; Flood or storm water management, e.g. using flood barriers
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Description
Dipl. Phys. Dr. rer. nat. Wolfgang Kempe
PATENTANWALT
Postfach -1373 O β, -to
D-68OO Mannheim 1
Fernsprecher COS21) 381—47 44
29. Juni 1978 Ao 15
B.V. BETONFABRIEK "DE HOORN"
Hoorn 350
Alphen aan de Rijη
Niederlande
"Verfahren zur Herstellung eines biegsamen Bodens und/oder einer Böschungsschutzkonstruktion"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines biegsamen
Bodens und/oder einer Böschungsschutzkonstruktion, die aus einer biegsamen Unterlage besteht, an der aus Beton hergestellte
Elemente angebracht sind.
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Solche Schutzkonstruktionen zum Schützen von Böden und/oder
Böschungen bei Wasserläufen, Straßenanlagen und dergleichen sind allgemein bekannt. Solche Schutzkonstruktionen werden im
allgemeinen mittels Spezialapparatur hergestellt, so daß der Gestehungspreis hoch ist, da diese Apparatur sich nicht für
andere Zwecke eignet, wobei ein zusätzlicher Nachteil der ist, daß mittels dieser Apparatur kein hochwertiges Beton hergestellt
werden kann.
Die Erfindung bezweckt ein Verfahren eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei dem unter Verwendung von Apparaturen, die auch
zur Herstellung anderer, aus Beton bestehender Gegenstände verwendbar ist, eine Schutzkonstruktion hoher Qualität hergestellt
werden kann.
Nach der Erfindung kann dies dadurch bewerkstellig werden, daß die Unterlage schrittweise über den Tisch einer Betonvibriermaschine
geführt wird und die Betonblöcke auf der Unterlage in der Maschine unter Verwendung einer auf der Unterlage angebrachten
Lehre gebildet werden.
Durch das Verfahren nach der Erfindung kann eine Schutzkonstruktion
mit Hilfe der üblichen Betonvibriermaschine hergestellt werden, mittels deren auch Steine, Gehwegbänder und dergleichen
herstellbar sind, während beim Formen der Betonblöcke auf einer solchen Maschine auf der Unterlage eine feste Verbindung zwischen
Unterlage und Betonblöcken und zudem eine hohe Qualität der Betonblöcke erhalten werden. Die Haftung zwischen Betonblöcken
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und Unterlage wird dabei häufig so fest sein, daß auf Einbettung aus Metall oder dergleichen bestehender, durch die Unterlage zu
führender Verankerungsorgane im Beton verzichtet werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand beiliegender Figur näher erläutert, in der schematisch eine Vorrichtung zum Durchführen
des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt ist.
Die in der Figur dargestellte Vorrichtung wird im wesentlichen durch eine in der Betonindustrie verwendete Vibriermaschine gebildet,
die einen Untertisch 1 enthält, der mittels nicht dargestellter Vibrierorgane vorzugsweise mit niedriger Frequenz in
Schwingung versetzt werden kann.
Ferner hat die Vibriermaschine einen Oberkopf 2, an dem eine Anzahl
von Stempeln 3 befestigt ist. Der Oberkopf 2 ist mit nicht dargestellten Mitteln in Richtung des Pfeils A auf- und abwärts
bewegbar, wobei nicht dargestellte Vibrierorgane vorgesehen sind, mit deren Hilfe der Oberkopf 2 mit den an diesem befestigten
Stempeln vorzugsweise mit hoher Frequenz in Schwingung gebracht werden kann.
Zwischen dem Vibriertisch und dem Oberkopf 2 ist eine Lehre 4
angeordnet, in deren Innere eine Anzahl von oben nach unten verlaufender Durchgänge neben und hinereinander vorgesehen sind,
deren Querschnittqden zu bildenden Betonblöcken entsprechen.
Auch die Lehre 4 ist auf- und abwärts in Richtung des Pfeils A bewegbar und ferner in üblicher Weise in der Querrichtung bis
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in eine Stellung verstellbar, in der die Lehre neben dem Oberkopf
2 liegt, urn die in der Lehre vorgesehenen Ausnehmungen mit Speise füllen zu können.
Auf der linken Seite des Tisches 1 ist eine Führungsbahn angebracht,
über die Zwischenwände 5 zum Vibriertisch 1 verschoben werden können. Die Verschiebung der Zwischenwände 5 erfolgt
schrittweise mit Hilfe nicht dargestellter Stangen, die horizontal in einer Richtung zum Vibriertisch und vom Vibriertisch
ab parallel zu den die Bretter 5 abstützenden Führungsstift 6 hin- und herbewegbar sind.
Die Stangen haben verschwenkbare Verriegelungsgriffe, so daß
wenn die Stangen einen Schlag in Richtung auf den Vibriertisch
vollführen, die Bretter von je zwei Verriegelungsgriffen ergriffen und j η Richtung auf den Vdbriertisch 1 vorgeschoben
werden, während bei Bewegung der Stangen in Richtung von dem Vibriertisch ab die Verriegelungsgriffe unter den Tisch hingleiten.
Die Anordnung ist derart, daß bei jedem Schlag ein Brett in der gewünschten Lage lotrecht unter der Lehre 4 zur
Anlage kommt. Auf der rechten Seite des Vibriertisches 1, in der Figur gesehen, ist ein endloses Förderband 7 angeordnet,
dessen Hinlauf wenigstens nahezu in der gleichen Ebene wie der Vibriertisch 1 liegt.
In der Figur gesehen, ist auf der linken Seite des Vibriertisches und/einem bestimmten Abstand über der Führungsbahn 6
ein Haspel 8 angeordnet, worauf das die biegsame Unterlage bildende Material, vorzugsweise eine aus Kunststoff hergestellte,
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durchlässige Decke 9 gewickelt ist. Die Decke wird längs einer
Umkehrrolle 10 in eine sich über die Reihenfolge von Brettern
erstreckende Bcihn geführt.
Wenn ein Brett auf dem Vibriertisch liegt und sich ein Teil der
Matte 9 über das Brett erstreckt, wird die Lehre 4 auf das betreffende Brett heruntergelassen und wird die in den Durchgängen
vorhandene Betonspeise steif verdichtet, indem der Tisch 1
vibriert und die in den Durchgängen der Lehre vorhandene Speise mittels der Stempel 3 festgedrückt wird, die in den Durchgängen
unter gleichzeitiger Schwingung def. Oberkopfes 2 heruntergedrückt
werden. Der dal^ei auf die Speise ausgeübte Druck kann
etwa 4.000 kg betragen.
Dabei ergibt sich eine gute Verdichtung der Speise, während gleichzeitig etwas Speise zwischen die Fasern der biegsamen
Unterlage eindringt, so daß eine steife Verbindung zwischen den gebildeten Betonblöcken und der Unterlage bewerkstellig wird.
Wenn die Blöcke ausreichend verdichtet sind, wird die Vibrierwirkung unterbrochen und werden sowohl der Oberkopf 2 als auch
die Lehre 4 hochbewegt. Darauf werden die Bretter 5 um einen Schritt vorgeschoben, wobei das unmittelbar auf der linken Seite
des Vibriertisches liegende Brett das auf dem Vibriertisch liegendeBrett mit den darauf geformten Betonblöcken 10 vor sich hin
in Richtung auf das Förderband 7 hinschiebt. Es wird einleuchten, daß die Decke 9 dabei mitgezogen wird, während die links des
Vibriertisches liegenden Bretter noch unter diese Decke vorgeschoben werden können. Der Antrieb des Förderbandes 7 zum
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Fördern der Bretter 5 mit der biegsamen Unterlage und den
darauf angebrachten Betonblöcken 10 wird mit dem Antrieb den
Mechanismus derart synchronisiert, daß die aufeinanderfolgon.Jen
Bretter 5 auf dem Förderband 7 möglichst aneinander anschließen.
Es wird einleuchten, daß bei Vorv/endung des Verfahrens nach der
Erfindung mittels der üblichen Betonpresse in wirtschaftlicher Weise eine Bodenschutzkoiistruktion der erwähnten Art mit jeder
gewünschten Länge hergestellt v.*erden kann. Durch Anpaßung der in der Lehre 4 vorgesehenen Durchgänge kann die Höhe, der
Querschnitt und die Anzahl auf einem Brett geformter, neben- und hintereinander liegender Betonblöcke leicht variiert werden.
Gegebenenfalls lassen sich in den Blöcken Ausnehmungen und/oder Durchgänge vorsehen.
Zur v/eiteren Verbesserung der Haftung der Betonblöcke an der
Unterlage 9 kann es erwünscht sein, die Unterlage 9 vor dem Anbringen der Betonblöcke zu benetzen. Dies kann z.B. dadurch
bewerkstellig werden, daß eine Spritzdüse 11 angebracht wird, die Wasser auf die Oberseite der Unterlage 9 spritzen kann.
Eine weitere Möglichkeit liegt darin, daß in der Lehre zunächst eine kleine Menge Speise auf die Decke geschüttet wird, die eine
andere Zusammensetzung z.B. einen höheren Feuchtigkeitsgehalt als die weitere Speise hat.
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Claims (10)
- 29. Juni 1978 Ao 15PatentansprücheΓ 1 .J Verfahren zur Herstellung eines biegsamen Bodens und/oder einer Böschungsschutzkonstruktion, die aus einer biegsamen Unterlage besteht, an der aus Beton hergestellte Elemente angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage schrittweise über einen Tisch einer Betonvibriermaschine vorgeschoben wird und die Betonblöcke auf der Unterlage in der Vibriermaschine unter Verwendung einer auf der Unterlage angebrachten Lehre geformt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage unter Zwischenfügung eines Bretts oder einer Platte auf den Tisch der Vibriermaschine gebracht wird.809883/094229. Juni 1978 Ao 15
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Bretter schrittweise unter die biegsame Unterlage hingeschoben werden bis auf die Vibrierraaschine und nach dem Verlassen der Vibriermaschine mittels eines weiteren Förderorgans versetzt werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daßdie Verschiebung der Bretter derart geregelt wird, daß bei der Zufuhr an die Vibriermaschine die Bretter in einem Abstand voneinander liegen, während sie nach dem Verlassen der Vibriermaschine wenigstens nahezu aneinander anstoßen.
- 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch der Vibrie-rmaschine in Schwingung versetzt wird, ebenso wie über dem Tisch liegende Stempel, durch die der Beton während der Herstellung der Blöcke in der Lehre festgedrückt wird.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Anbringen der Betonblöcke auf der809 8 83/094229. Juni 1978 Ao 15Unterlage die den Betonblöcken, zugewandte Seite der Unterlage benetzt wird.
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Speise unmittelbar auf die Decke geschüttet wird, die eine andere Zusammensetzung hat als die den Block formende Speise.
- 8. Verfahren wenigstens nahezu entsprechend der vorhergehenden Beschreibung.
- 9. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vibriermaschine enthält, die mit einem Vib-tie-rtisch und einem in Schwingung zu versetzenden, Stempel tragenden, auf- und abwärts bewegbaren Kopf versehen ist, wobei auf der Zufuhrseite der Vibriermaschine Zufuhrmittel vorgesehen sind, durch die Bretter schrittweise vorgeschoben werden mittels hin- und herverschiebbarer Organe, wobei auf der Abfuhrseite ein endloses Förderband angebracht ist, um die die Schutzkonstruktion abstützenden Bretter abzuführen und daß ferner auf der Zufuhrseite809883/094229. Juni 1978 Ao 15der Vibriermaschine Mittel angebracht sind, die die biegsame Unterlage abstützen und an die Vibriermaschine zuführen.
- 10. Schutzkonstruktion,· die durch das Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellt ist.809883/0942
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NLAANVRAGE7707353,A NL181673C (nl) | 1977-07-04 | 1977-07-04 | Werkwijze voor het vervaardigen van een flexibele bodem en/of taludbeschermingsconstructie. |
Publications (1)
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Family
ID=19828822
Family Applications (1)
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| DE19782829202 Withdrawn DE2829202A1 (de) | 1977-07-04 | 1978-07-03 | Verfahren zur herstellung eines biegsamen bodens und/oder einer boeschungsschutzkonstruktion |
Country Status (4)
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| DE (1) | DE2829202A1 (de) |
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Families Citing this family (3)
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| EP0123737B1 (de) * | 1983-05-02 | 1988-02-24 | Gebroeders Rook Beheer B.V. | Verfahren zum Herstellen einer Steinmatte |
| PL240773B1 (pl) * | 2018-09-10 | 2022-06-06 | Sklejka Trade I Gromek W Gromek T Dondzilo Spolka Jawna | Płyta obiegowa do wibroprasowanych elementów betonowych |
Citations (2)
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| DE2348276A1 (de) * | 1973-09-26 | 1975-04-10 | Bautechnologie Forsch | Steinplatte |
| DE2403754A1 (de) * | 1974-01-26 | 1975-08-07 | Omag Maschinenbau Ag | Anwendung der druckimpulshydraulik in einer steinformmaschine |
-
1977
- 1977-07-04 NL NLAANVRAGE7707353,A patent/NL181673C/xx not_active IP Right Cessation
-
1978
- 1978-07-03 BE BE6046522A patent/BE868697A/xx not_active IP Right Cessation
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- 1978-07-04 FR FR7819864A patent/FR2396633A1/fr active Granted
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Also Published As
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