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DE2829077A1 - Flachoxideur - Google Patents

Flachoxideur

Info

Publication number
DE2829077A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flachoxidur
air
zone
water
jet nozzles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782829077
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Gresch
Heinz Hoelter
Heinrich Igelbuescher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782829077 priority Critical patent/DE2829077A1/de
Publication of DE2829077A1 publication Critical patent/DE2829077A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/48Sulfur compounds
    • B01D53/50Sulfur oxides
    • B01D53/501Sulfur oxides by treating the gases with a solution or a suspension of an alkali or earth-alkali or ammonium compound
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/46Sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/46Sulfates
    • C01F11/464Sulfates of Ca from gases containing sulfur oxides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Beschreibung und Erläuterung zur Patentanmeldung
  • 'Flachoxideur Es ist bekannt, Oxideure zur Oxidation von z.B.
  • CaSO3 zu Ca#O4 innerhalb von Rauchgasentschwefelungsanlagen zu benutzen.
  • In der Regel wurden bisher hohe Oxidationsbehälter benutzt, um lange Kontakt- und Verweilwege zwischen eingeblasener Luft und dem zu oxidierenden CaS03 zu erhalten.
  • Das Einblasen von luft in hohe Oxidationsbehält er bedeutet einen relativ großen Energiebedarf, da die Druckluft die mehrere Meter hohe Wassersäule überbrücken muß.
  • Um den Nachteil des hohen Energiebedarfs und trotzdem eine lange Verweilzeit der zu oxidierenden Partikelchen im Bereich der Luftkontaktion zu erzielen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine Vorrichtung entsprechend der nachstehend beschriebenen Arbeitsweise und Zeichnungen zu verwenden.
  • Die Abbildungen 1, 2, 3 und 4 beinhalten Ausführungs beispiele der Erfindung.
  • Die Waschlösung, die bereits die Waschung des Rohgases vollzogen hat, wird bei 1 in Abb. 1 zugegeben.
  • Durch die in der aktiven Oxidationszone 6 angeordneten Düsen 2 wird durch einen Ventilator 3 die angesaugte Oxidationsluft mit niedrigem Druck mit Hilfe des Druckwassers der Rückführpumpe 4 in das Flachoxideurbecken eingespült.
  • Die Rückführpumpe 4 hat zusätzlich die Aufgabe, die am Ende der Grobsedimentationszone 5 noch in Schwefel befindlichen kleinen Kristalle in die aktive Oxidationszone 6 wieder zurückzuführen. In dieser Oxidationszone dienen sie als Oxidationskeime.
  • In der Sedimentationszone 5 setzen sich die Grobkristalle 8 ab und werden am Boden des Flachoxideurs von einem Austragskratzband 7 erfaßt und am Ende des Flachoxideurs als Sediment ausgetragen.
  • Die Düsen 2 werden vorzugsweise im oberen Drittel des Flachoxideurs eingebaut.
  • Die Abb. 2 zeigt die Anordnung des Düseneinbaus.
  • Dieser erfindungsgemäße Ansatz des Einbaus im oberen Drittel des Flachoxideurs hat den Vorteil, daß der Druck des Ventilators sehr niedrig ausgelegt werden kann. Es können durch diese Anordnung vorzugsweise einstufige Ventilatoren zur Druckerzeugung Verwendung finden.
  • Zur Vergrößerung der Verweilzeit der Luftbläschen wird erfindungsgemäß die Einblasdüse um einen Winkel 20 - -350 erfindungsgemäß geneigt eingebaut (siehe Abb. 2). Die Einblasdüse ist erfindungsgemäß vorzugsweise als Ringstrahldüse ausgelegt (siehe Abb. 3). Diese Auslegung hat vier bedeutende erfindungsgemäße Vorteile: 1.) Der Luftstrahl 10 wird vom Wasserstrahl 9 erfaßt, aufgerissen und bewirkt dadurch eine große, aktive Oberfläche.
  • 2.) Die so geschaffenen Luftblasen werden vom Wasserstrahl abwärts beschleunigt, d.h. sie steigen nicht sofort auf, sondern durchlaufen, wie in Abb. 2 dargestellt, die gezeichnete Bahn.
  • Für eine Oxidationsbeckenbreite von beispielsweise 4 m beträgt der zurückgelegte Weg ca.
  • 5 m. Damit werden aktive Verweilzeiten erreicht, die sonst nur bei einem 5 m hohen Oxideur zu erreichen sind.
  • 3.) Durch die Sperrwirkung des Wassertreibstrahles 9 kann die Düse bei 10 geöffnet sein, ohne daß Wasser aus dem Behälter ausfließen kann. Die Düsen können also während des Betriebes gereinigt werden.
  • 4.) Die Relativgeschwindigkeit der Luftbläschen ist am Düsenaustrag sehr hoch gegenüber der Waschlösung; damit wird eine große Oberflächenwirkung erreicht.
  • Erfindungsgemäß wird weiterhin die Düsenanordnung 2 gemäß Abb. 4 jeweils so versetzt eingebaut, daß auf der gesamten Beckenbreite 11 eine Wirbelstrecke 12 durch die Düsen 2 erzeugt wird.
  • Die Kristalle, die eine genügende Größe erreicht haben, fallen aus und werden an der Bodenfläche durch das Kratzband erfaßt und ausgetragen. Reinkristalle werden durch die Rückführpumpe 4 wieder der aktiven Oxidationszone zugeführt; dadurch wird eine Verminderung des Feinkorns für die CaS04-Herstellung erreicht und die Qualität des Gipses verbessert. Die Ansaugstelle in Abb. 1 für die Rückführpumpe 4 wird daher erfindungsgemäß an das Ende der Grobsedimentationsstrecke 5 verlegt.
  • Patentansprüche:

Claims (1)

  1. Patensansprüche: Anspruch 1: Flachoxideur mit Lufteintrittsdüsen dadurch gekennzeichnet, d die Oxidationsluftumführung an der Seitenwand einer langgestreckten Oxidationsrinne mittels Luft-Wasserstrahldüsen 2 erfolgt.
    Anspruch 2: Blachoxideur nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteintritt im oberen Drittel der Wasserhöhe mittels 20 - 350 geneigter Strahldüsen erfolgt.
    Anspruch 3: Flachoxideur nach Anspruch 1 - 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Längskrümmung des Oxideurs durch versetzte Strahldüseneinbauten eine Wirbel straße aufgezwungen wird.
    Anspruch 4: Flachoxideur nach Anspruch 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, daß der aktiven Oxidationszone 6 die Grobsedimentationszone 5 nachgeschaltet ist.
    Anspruch 5: Flachoxideur nach Anspruch 1 - 4 dadurch gekennzeichnet, daß über eine Rückführpumpe 4 am Ende der Grobsedimentationszone 5 das Wasser im Kreislauf in die aktive Zone 6 zurückgeführt wird.
    Anspruch 6: Flachoxideur nach Anspruch 1 - 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführwassermenge durch die Pumpe 4 gleichzeitig zum Antrieb der Luft strahldüsen dient, die durch einen Ventilator 3 unterstützt werden.
    Anspruch 7: Flachoxideur nach Anspruch 1 - 6 dadurch gekennzeichnet, daß das sich bildende Sediment über ein Kratzband, das die gesamte Oxideurfläche erfaßt, bei 7 ausgetragen wird.
    Anspruch 8: Flachoxideur nach Anspruch 1 - 7 dadurch gekennzeichnet, daß zur Luftversorgung und Unterstützung der Lufteinblasung in den Düsen 2 einfache, einstufige Luftgebläse Anwendung finden.
    Anspruch 9: Flachoxideur nach Anspruch 1 - 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstrahldüsen des Flachoxideurs 2 als Wasser-Luftstrahldüsen ausgebildet sind.
    Anspruch 10: Strahldüsen für den Flachoxideur nach Anspruch 1 -9 dadurch gekennzeichnet, daß ihre Druckerzeugung größer als der statische Druck der Flüssigkeitssäule des Flachoxideurs an der Einbaustelle ist.
DE19782829077 1978-07-01 1978-07-01 Flachoxideur Withdrawn DE2829077A1 (de)

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DE19782829077 DE2829077A1 (de) 1978-07-01 1978-07-01 Flachoxideur

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0652039A1 (de) * 1993-11-10 1995-05-10 Gottfried Bischoff GmbH & Co. KG Waschturm für eine Rauchgasentschwefelungsanlage
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