DE2828752C2 - Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen - Google Patents
Schließfolgeregler für zweiflügelige TürenInfo
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- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F5/00—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
- E05F5/12—Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the closing of a wing before another wing has been closed
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen, insbesondere Flucht- oder Feuerschutztüren,
bestehend aus einem am Türrahmen mittels einer justierbaren Befestigungsplatte befestigten und
entgegen einer Federwirkung horizontal ausschwenkbaren Sperrarm, der durch einen an einem Türflügel
angebrachten Mitnehmer gegen den Türrahmen geschwenkt wird und in seiner ausgeschwenkten Lage
einen Anschlag für den vorderen Türflügel bildet.
Schließfolgeregler der vorgenannten Art dienen dem Zweck, daß der mit einem Schloß versehene Türflügel
aus Sicherheitsgründen erst dann in seine Schließstellung gelangen kann, wenn der andere, den Sperrarm
steuernde Türflügel, in die Schließstellung gebracht worden ist. Befindet sich der den Sperrarm steuernde
Türflügel in seiner geöffneten Stellung, so wird der andere Türflügel von dem Sperrarm gehindert, in die
Schließstellung zu gelangen. Dabei stößt der andere Türflügel mit dem Türfalz oder einem besonderen
Anschlagelement gegen das äußere, meist abgefederte Ende des Sperrannes. Um einen solchen Anschlag
sicherzustellen, muß der Sperrarm in vertikaler Richtung genau justiert werden.
Bei bekannten Ausführungen dieser Art ist der Sperrarm horizontal verschwenkbar an einer Befestigungsplatte
angelenkt, welche unmittelbar am Türrah-
m men bzw. der Türzarge angeschraubt ist Zum Justieren
dieser Befestigungsplatte ist es bekannt, mehrere sich gegen den Türrahmen abstützenden Druckschrauben
vorzusehen. Bei einer ähnlichen Ausführung ist neben den Druckschrauben ein Kippauflager vorgesehen (vgl.
DE-Gbm 75 38 330 und DE-OS 25 57 049). Diese Ausführungen haben jedoch den Nachteil, daß das
Einstellen umständlich und zeitraubend ist und daß die Justierschrauben sich leicht lockern können.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Schließfolgeregler der gattungsgemäßen
Art derart auszubilden, daß das Justieren des Sperrarms vereinfacht und die Lagerung verbessert
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
->ϊ daß die Befestigungsplatte und eine gegen den
Türrahmen anliegende Grundplatte als ein um eine horizontale und parallel zum Türrahmen verlaufende
Achse verschwenkbares und verspannbares Lager ausgebildet sind.
«ι Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Justierung
wesentlich vereinfacht wird. Der Sperrarm braucht lediglich in der richtigen Lage gehalten zu werden,
woraufhin durch einfaches Verspannen des Lagers eine Befestigung erfolgt. Das neuartige verschwenkbare und
r> verspannbare Lager ist darüberhinaus sehr robust und
verhindert ein unbeabsichtigtes Lockern.
Dieses verschwenkbare und verspannbare Lager kann verschieden ausgeführt sein. Vorzugsweise weisen
die Befestigungsplatte und die Grundplatte einander
4(i entsprechende Lagerflächen auf, welche in einem
vertikalen Querschnitt kreisbogenförmig verlaufen. Ein solches Lager ist besonders robust und für ein
Verspannen besonders geeignet. Die Befestigungsplatte ist mit vertikal verlaufenden Längsschlitzen versehen,
■ι "> durch welche Befestigungsschrauben führen. Hierdurch
wird ermöglicht, daß die Befestigungsplatte in jeder erwünschten Lage mit der Grundplatte verspannt
werden kann. Um die Verspannung besonders günstig zu gestalten ist unter dem Kopf der Befestigungsschrau-
Vi ben je ein Unterlegformstück angeordnet, dessen
Druckfläche der Außenfläche der Befestigungsplatte angepaßt ist. An der Befe'tigungsplatte sind in
bekannter Weise Lagerschenkel für den Sperraum angebracht.
.ri Wahlweise besteht die Möglichkeit, daß die Grundplatte
an den Türrahmen angeschweißt und mit Gewindebohrungen für die Befestigungsschrauben
versehen ist, oder daß die Grundplatte mit Durchstecköffnungen für die Befestigungsschrauben versehen ist,
wi welche in Gewindebohrungen des Türrahmens eingeschraubt
sind. Während bei der einen Ausführung die Grundplatte unmittelbar am Türrahmen durch Anschweißen
befestigt ist, bildet sie bei der anderen Ausführung eine Zwischenplatte, welche die benötigte
hi Lagerfläche für die Befestigungsplatte aufweist.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines
Schließfolgereglers,
F i g. 2 den Gegenstand der F i g. 1 in einer Sprengzeichnung,
F i g. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel einer Grundplatte.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen besteht im wesentlichen aus
einem Sperrarm 1 mit einem abgefederten Kopfende. Dieser Sperrarm 1 ist in zwei Lagerschenkel 3 einer
Befestigungsplatte 4 horizontal verschwenkbar gelagert Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder
drückt diesen Sperrarm 1 nach außen in eine gespreizte
Lage, bis ein Anschlagstift 2, der gegen die Befestigungsplatte 4 anschlägt, dieses Ausschwenken begrenzt
Erfindungsgemäß ist dem Schließfolgeregler eine besondere Grundplatte 5 zugeordnet Diese ist bei dem
Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 und 2 so ausgebildet daß sie an dem Türrahmen angeschweißt
werden kann. Es besteht aber auch die Möglichkeit diese Grundplatte 5 anzuschrauben oder anderswie am
Türrahmen zu befestigen. Befestigungsplatte 4 und Grundplatte 5 sind als ein um eine horizontale und
parallel zum Türrahmen verlaufende Achse verschwenkbares und verspannbares Lager ausgebildet.
Hierzu weisen sie einander entsprechende konvexe bzw. konkave Lagerflächen 8,9 auf. Die Befestigung und
Verspannung erfolgt mit Hilfe von zwei Befestigungsschrauben 7, welche unter Zwischenlage von Unterlegformstücken
6 durch Längsschlitze 10 der Befestigungsplatte 4 ragen und in Gewindebohrungen 13 der
Grundplatte 5 einschraubbar sind. F i g. 2, wo auf der linken Seite die Grundplatte 5, die Befestigungspiatte 4
und die Unterlegformstücke 6 in einem Querschnitt gezeigt sind, läßt erkennen, daß die Druckfläche 11 der
Unterlegformstücke 6 der Außenfläche 12 der Befestigungsplatte 4 angepaßt ist.
Bei der Montage wird zunächst die Grundplatte 5 am
Türrahmen bzw. der Türzarge (in der Zeichnung nicht
dargestellt) angeschweißt kann aber auch unmittelbar angeschraubt werden. Anschließend wird die Befestigungspiatte
4 des Sperrarmes 1 mit ihrer Lagerfläche 8 gegen die Lagerfläche 9 der Grundplatte 5 gelegt und
die Befestigungsschrauben 7 werden unter Zwischenlage je eines Unterlegformstückes 6 durch die Längsschlitze
10 geführt und in die Gewindebohrungen 13 eingeschraubt Hierdurch wird die gesamte Einrichtung
verspannt und der Sperrarm 1 ist genau auf das Anschlagelement des offenzuhaltenden Türflügels gerichtet
Fig.3 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel eine
Grundplatte 5, welche aus Blech geformt ist und ein Zwischenstück zwischen Befestigungsplatte und Türrahmen
bzw. Türzarge bildet Bei dieser Ausführung sind an dem Blechstreifen die Schenkel 15 rechtwinklig
abgebogen. Eine der Durchstecköffnungen 16 kann als einfache Durchsteckbohrung ausgebildet sein, während
die andere als Längsschlitz vorgesehen ist. Bei dieser Ausführung werden zunächst im Türrahmen bzw. der
Türzarge entsprechende Gewindebohrungen für die Befestigungsschrauben 7 vorgesehen. Anschließend
werden die Grundplatte 5 und die Befestigungsplatte 4 gegen den Türrahmen bzw. gegen die Türzarge gelegt
und durch Einführen der Befestigungsschrauben 7 und der Unterlegformstücke 6 erfolgt die Befestigung und
gleichzeitig die Verspannung der gesamten Einrichtung. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel geben die
Unterlegformstücke 6, welche unter dem Kopf 14 der Befestigungsschrauben 7 liegen, eine feste Verspannung.
Bei beiden Ausführungen ist das Justieren besonders einfach, da der Sperrarm lediglich in seiner vorgesehenen
Lage zu halten ist und durch Anziehen der Befestigungsschrauben 7 eine Verspannung des Lagers
erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen, insbesondere Flucht- oder Feuerschutztüren, bestehend
aus einem am Türrahmen mittels einer justierbaren Befestigungsplatte befestigten und
entgegen einer Federwirkung horizontal ausschwenkbaren Sperrarm, der durch einen an einem
Türflügel angebrachten Mitnehmer gegen den Türrahmen geschwenkt wird und in seiner ausgeschwenkten
Lage einen Anschlag für den anderen Türflügel bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsplatte (4) und eine gegen den Türrahmen anliegende Grundplatte (5) als ein um
eine horizontale und parallel zum Türrahmen verlaufende Achse verschwenkbares und verspannbares
Lager ausgebildet sind.
2. Schließfolgeregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befe:>tigungsplatte (4) und
die Grundplatte (5) einander entsprechende Lagerflächen (8, 9) aufweisen, welche in einem vertikalen
Querschnitt kreisbogenförmig verlaufen.
3. Schließfolgeregler nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsplatte
(4) mit vertikal verlaufenden Längsschlitzen (10) versehen ist, durch welche Befestigungsschrauben
(7) führen.
4. Schließfolgeregler nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Kopf (14)
der Befestigungsschrauben (7) je ein Unterlegformstück (6) angeordnet ist, dessen Druckfläche (11) der
Außenfläche (12) der Befestigungsplatte (4) angepaßt ist.
5. Schließfolgeregler nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Befestigungsplatte
(4) Lagerschenkel (3) für den Sperrarm (1) angebracht sind.
6. Schließfolgeregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
(5) an den Türrahmen angeschweißt und mit Gewindebohrungen (13) für die Befestigungsschrauben
(7) versehen ist.
7. Schließfolgeregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
(5) mit Durchstecköffnungen (16) für die Befestigungsschrauben (7) versehen ist, welche in Gewindebohrungen
des Türrahmens eingeschraubt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782828752 DE2828752C2 (de) | 1978-06-30 | 1978-06-30 | Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782828752 DE2828752C2 (de) | 1978-06-30 | 1978-06-30 | Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2828752B1 DE2828752B1 (de) | 1979-07-05 |
| DE2828752C2 true DE2828752C2 (de) | 1980-03-06 |
Family
ID=6043195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782828752 Expired DE2828752C2 (de) | 1978-06-30 | 1978-06-30 | Schließfolgeregler für zweiflügelige Türen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2828752C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT403400B (de) * | 1995-12-13 | 1998-01-26 | Degelsegger Walter Ing | Zweiflügelige tür, insbesondere brandschutztür |
-
1978
- 1978-06-30 DE DE19782828752 patent/DE2828752C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2828752B1 (de) | 1979-07-05 |
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