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DE2828178A1 - Kraftverstaerker fuer fahrzeugbremsanlagen - Google Patents

Kraftverstaerker fuer fahrzeugbremsanlagen

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Publication number
DE2828178A1
DE2828178A1 DE19782828178 DE2828178A DE2828178A1 DE 2828178 A1 DE2828178 A1 DE 2828178A1 DE 19782828178 DE19782828178 DE 19782828178 DE 2828178 A DE2828178 A DE 2828178A DE 2828178 A1 DE2828178 A1 DE 2828178A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
piston
booster
control valve
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782828178
Other languages
English (en)
Inventor
Glyn Phillip Reginald Farr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Girling Ltd
Original Assignee
Girling Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Girling Ltd filed Critical Girling Ltd
Publication of DE2828178A1 publication Critical patent/DE2828178A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/241Differential pressure systems
    • B60T13/246The control valve is provided apart from the servomotor cylinder
    • B60T13/249Hydraulic command of the control valve, hydraulic transmission to the brakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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    • B60T13/241Differential pressure systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Titel: Kraftverstärker für Fahrzeugbremsanlagen
  • Kraftverstärker für Sahrzeugbremsanzagen 3ESOHRE IBUNG Die Erfindung bezieht sich auf Kraftverstärker für hydraulische Fahrzeugbremsanlagen, bei denen eine Servokraftverstärkeranordnung, die dazu dient, einen Kraftverstärkungs druck auf einen Betätigungskolben in einer gesonderten Hauptzylinderanordnung auszuüben, durch ein Steuerventil gesteuert wird, welches auf eine Bewegung eines pedalbetätigten Krafte inle itungs kolbens der Hauptzylinderanordnung anspricht, wobei der Krafteinleitungskolben bewirkt, daß ein Fluid in einer Steuerkammer unter Druck gesetzt wird, um einen das Arbeiten des Steuerventils bestimmenden Betätigungsdruck zu erzeugen.
  • Bei einem bekannten Kraftverstärker dieser Art wird der Kraftverstärkungsdruck der Steuerkammer zugeführt, um auf den Betätigungskolben zu wirken, damit der Eingangsdruck erhöht wird, und um an dem Bremspedal eine Reaktions- oder Gefühlskraft zur Wirkung zu bringen. Wenn der Kraftverstärkungsdruck ausbleibt, kommt der Krafte inleitungs kolben in unmittelbare Berührung mit dem Betätigungskolben, damit ein Bremsdruck erzeugt wird. Jedoch ist hierbei der Punkt, an dem sich das Steuerventil schließt oder sich in eine "Null"-Stellung bewegt, ziemlich unbestimmt, da er sich nur nach der Verringerung des Drucks in der Steuerkammer richtet.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einem Bremskraftverstärker der genannten Art der Kraftverstärkungsdruck in einer solchen Richtung zur Wirkung auf das Steuerventil gebracht, daß ein Bestreben besteht, es in Richtung auf eine Schließstellung zu bewegen, und zwar entgegen dem Betätigungsdruck, der bestrebt ist, das Steuerventil in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, um es zu öffnen.
  • Somit wird das Steuerventil sowohl in Abhängigkeit von dem Betätigungsdruck als auch in Abhängigkeit von dem Kraftverstärkungsdruck betätigt, und es wird eine zwangsläufig wirkende Öffnungs- bzw. Schließkraft erzeugt.
  • Der erfindungsgemäße Bremskraftverstärker läßt sich relativ leicht in die Spritzwand eines Fahrzeugs einbauen.
  • Die Servokraftverstärkeranordnung ist vorzugsweise mit einer bewegbaren Wand versehen, die in einem Gehäuse arbeitet und auf einen Kraftverstärkerkolben wirkt, der seinerseits in einer Bohrung in dem Gehäuse arbeitet, um in einer Kraftverstärkerkammer ein Fluid unter Druck zu setzen. Die bewegbare Wand ist auf einer Seite einem ersten Druck und auf der entgegengesetzten Seite einem zweiten Druck ausgesetzt, der durch die Betätigung des Steuerventils geregelt wird, und sie bewegt sich in Abhängigki t von einem Unterschied zwischen den beiden Drücken. Hierbei kann die bewegbare Wand durch einen Unterdruck abgestützt und zu diesem Zweck auf einer Seite einem Unterdruck ausgesetzt sein, während die andere Seite, bei der es sich um die Betätigungsseite handelt, nach Bedarf entweder einem Unterdruck oder dem Atmosphärendruck ausgesetzt wird, was sich jeweils danach richtet, ob das Steuerventil geschlossen oder offen ist. Wenn die entgegengesetzt zueinander auf das Steuerventil wirkenden Kräfte, die auf den Kraftverstärkungsdruck bzw. den Betätigungsdruck zurückzuführen sind, die gleiche Größe haben, bewegt sich das Steuerventil in eine "Null"-oder Ruhestellung, bei der die Betätigungsseite der bewegbaren Wand abgesperrt ist. Die bewegbare Wand behält ihre Stellung bei, und der Kraftverstärkungsdruck bleibt an diesem Punkt konstant. Wird der Betätigungsdruck herabgesetzt, bewegt sich das Steuerventil in seine Schließstellung, und die Betätigungsseite der bewegbaren Wand wird mit einer Unterdruckquelle verbunden, so daß sich die bewegbare Wand und der Kraftverstärkerkolben in ihre Ruhestellung zurückbewegen. Beim Ausbleiben des Unterdrucks wird die Servokraftverstärkeranordnung kurzgeschlossen, und der Krafteinleitungskolben wirkt auf die Betätigungskolben, um einen Bremsdruck zu erzeugen, und daher ist die erforderliche Pedalkraft relativ klein. Hierin besteht eine Verbesserung gegenüber bekannten, direkt arbeitenden Unterdruck-Kraftverstärkern, bei denen der Kraftverstärkerkolben bzw. die bewegbare Wand über eine Kraftabgabestange unmittelbar auf die Hauptzylinderanordnung wirkt, und bei denen dann, wenn die Unterdruckquelle versagt, durch die Pedalkraft eine große Federkraft und die Reibung mehrerer Kolbendichtungen überwunden werden müssen.
  • Zu dem Steuerventil gehört ein Steuerkolben mit Flächen unterschiedlicher Größe, die dem Kraftverstärknngsdruck bzw. dem Betätigungsdruck ausgesetzt sind.
  • Das Steuerventil kann eine Hebelanordnung aufweisen, die an einem Ende mit dem als Stufenkolben ausgebildeten Steuerkolben gekuppelt ist, welcher am einen Ende mit dem Betätigungsdruck und am anderen Ende mit dem Kraftverstärkungsdruck beaufschlagt wird. Zu der Hebelanordnung kann ein T-förmiger Hebel gehören, der auf entgegengesetzten Seiten mit Ventilköpfen zusammenarbeitet, welche die Verbindung zwischen einem Einlaß für den Atmosphärendruck bzw. einem Unterdruckauslaß und einer Seite der bewegbaren Wand steuern.
  • Alternativ kann das Steuerventil einen Stufenkolben aufweisen, der die Verbindung zwischen der bewegbaren Wand und der Atmosphäre bzw. einer Unterdruckquelle direkt steuert.
  • Der Steuer- oder Ventilkolben kann ferner an einem zwischen seinen Enden liegenden Punkt dem in einem primären Druckraum in der Hauptzylinderanordnung herrschenden Druck ausgesetzt sein, der auf den Steuerkolben entgegen dem Betätigungsdruck wirkt. In diesem Fall reagiert der Ventilsteuerkolben unter normalen Betriebsbedingungen auf eine Ausgangskraft, doch kommt beim Ausbleiben des Drucks in dem primären Druckraum der Kraftverstärkungsdruck zur Wirkung, um das Ventil zu steuern.
  • Der Betätigungskolben kann durch den primären Kolben der Tandem-Hauptzylinderanordnung gebildet sein, der dazu dient, das Fluid in einem primären Druckraum unter Druck zu setzen, damit es einem ersten Bremskreis zugeführt wird; hierbei wirkt das unter Druck gesetzte Fluid auch auf einen zweiten Kolben, um ein Fluid in einem zweiten Druckraum unter Druck zu setzen, damit es einem zweiten Bremskreis zugeführt wird. Alternativ kann die Hauptzylinderanordnung einen einzigen Kolben aufweisen, der durch den Betätigungskolben betätigt wird, um ein Fluid in einem Druckraum unter Druck zu setzen, damit es einem ersten Bremskreis für die Vorderräder eines Fahrzeugs zugeführt wird, und in diesem Fall kann der Kraftverstärkungsdruck unmittelbar einem zweiten Bremskreis zugeführt werden, um die Hinterradbremsen zu betätigen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen Axialschnitt eines Kraftverstärkers für eine Fahrzeugbremsanlage; Fig. 2 einen Axialschnitt einer Weiterbildung eines Teils des Steuerventils für den Kraftverstärker nach Fig. 1; Fig. 3 einen Axialschnitt einer weiteren abgeänderten Ausführungsform eines Teils der Ventilanordnung für den Kraftverstärker nach Fig. 1; und Fig. 4 einen Axialschnitt einer abgeänderten Ausführungsform eines Kraftverstärkers.
  • Zu dem in Fig. 1 dargestellten Kraftverstärker gehört eine pedalbetätigte Tandem-Hauptzylinderanordnung 1, die an eine durch Unterdruck abgestützte Servokraftvers tärkeranordnung 2 angeschlossen ist. Die Hauptzylinderanordnung weist einen primären Druckraum 3 und einen sekundären Druckraum 4 auf, die mit nicht dargestellten Bremskreisen für die Vorder-bzw. Hinterräder eines Fahrzeugs verbunden sind.
  • Zu der Hauptzylinderanordnung 1 gehört ein Gehäuse 5 mit einer abgestuften Sackbohrung 6 und einem Krafteinleitungskolben 7, der durch ein in einem ersten Bohrungsabschnitt 9 arbeitendes pedalbetätigtes Krafteinleitungsglied 8 betätigt wird. Ferner arbeitet in dem ersten Bohrungsabschnitt vor dem Kolben 7 ein Zwischenkolben 10, und zwischen dem Krafteinleitungskolben 7 und dem Zwischenkolben 10 ist ein Nachfüllventil 11 angeordnet. In dem ersten Bohrungsabschnitt befindet sich vor dem Krafteinleitungskolben 7 eine Steuerkammer 12.
  • Der Zwischenkolben 10 ist als Stufenkolben ausgebildet und weist einen nach vorn ragenden Schaft 13 von kleinerem Durchmesser auf, der durch einen ringförmigen Flansch 14 ragt, mit dem er zusammenarbeitet. Das freie Ende des Schaftes 18 wirkt auf einen Betätigungskolben 16, der einen ersten Kolben bildet, mittels dessen ein Fluid in dem primären Druckraum 3 unter Druck gesetzt werden kanne Der Druckraum 3 wird durch den Kolben 16 und einen zweiten Kolben 17 abgegrenzt, welch letzterer dazu dient, ein Fluid in dem sekundären Druckraum 4 unter Druck zu setzen.
  • Die Steuerkammer 12 ist durch eine Rohrleitung 19 mit einem Steuerventil 20 zum Steuern der Servokraftverstärkeranordnung 2 verbunden.
  • Zu der Kraftverstärkeranordnung 2 gehört ein Gehäuse 21, in dem eine bewegbare Wand 22 verschiebbar gelagert ist.
  • Die Wand 22 ist auf ihrer Seite 23 einem durch eine Unterdruckquelle aufgebrachten Unterdruck ausgesetzt, während die andere Seite, d.h. die Betätigungsseite 24, durch eine äußere Leitung 26 mit einer Ventilkammer 25 des Steuerventils 20 verbunden ist. Von der bewegbaren Wand 22 aus ragt ein Kraftverstärkungskolben 27 in eine Bohrung 28 des Gehäuses 21, so daß ein Fluid in einem durch die Bohrung 28 gebildeten Kraftverstärkungsdruckraum 29 unter Druck gesetzt werden kann. Der Druckraum 29 ist durch eine Rohrleitung 30 mit einer ringförmigen Kraftverstärkungskammer 31 verbunden, die in der Hauptzylinderanordnung 1 zwischen dem Betätigungskolben 16 und dem ringförmigen Flansch 14 liegt.
  • Eine sich an die Bohrung 28 anschließende Nachfüllöffnung 32 ist durch eine in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutete Leitung 33 mit einer ringförmigen Kammer 34 verbunden, welche den Schaft 13 des Zwischenkolbens 10 in dem Bohrungsabschnitt 9 umgibt. Die Kammer 34 steht in Verbindung mit einem nicht dargestellten Behälter für ein hydraulisches Medium.
  • Zu dem Steuerventil 20 gehört ein als Stufenkolben ausgebildeter Steuerkolben 35, der in einer Bohrung 36 arbeitet und zwischen seinen Enden eine Aussparung 37 besitzt, in die ein Kopf 38 am freien Ende des Schaftabschnitts eines T-förmigen Ventilhebels 39 eingreift. Mit den freien Enden des Yentilhebels 39 sind in der Ventilkammer 25 Ventilköpfe 40 und 41 gelenkig verbunden, die ein Auslaßventil bzw. ein Einlaßventil bilden; diese Ventilköpfe arbeiten mit durch einen Abstand getrennten Sitzen 42 und 43 zusammen, die durch einen inneren Kanal 44 mit der Unterdruckquelle und der Kammer auf der zugehörigen Seite der bewegbaren Wand 22 bzw. mit einem zur Atmosphäre führenden Anschluß verbunden sind.
  • Der Kraftverstärkungsdruckraum 29 ist mit einer Kammer 45 am einen Ende des Stufenkolbens 35 durch einen Kanal 46 verbunden.
  • Wird das Bremspedal niedergedrückt, um den Kraftverstärker zu betätigen, werden gemäß Fig. 1 das Krafteinleitungsglied 8 und der Krafteinleitungskolben 7 nach links bewegt, um das Nachfüllventil 11 zu schließen und das Fluid in der Steuerkammer 12 unter Druck zu setzen. Hierbei strömt das Fluid durch die Leitung 19, um einen Betätigungsdruck auf das linke Ende des abgestuften Ventilsteuerkolbens 35 aufzubringen, das im Vergleich zum rechten Ende einen größeren Querschnitt hat. Der Ventilsteuerkolben bewegt sich jetzt nach rechts, um den Hebel 39 so zu schwenken, daß das Auslaßventil 40 geschlossen wird, um die Kammern auf entgegengesetzten Seiten der bewegbaren Wand 22 gegeneinander abzusperren und das Einlaßventil 41 zu öffnen, damit die Ventilkammer 25 mit der Atmosphäre verbunden wird. Auf diese Weise wird die Betätigungsseite 24 der bewegbaren Wand 22 mit dem Atmosphärendruck beaufschlagt, so daß die Wand zusammen mit dem Kraftverstärkungskolben 27 nach rechts bewegt wird, um die Nachfüllöffnung 32 zu schließen und das Fluid in dem Kraftverstärkungsdruckraum 29 unter Druck zu setzen. Der Kraftverstärkungsdruck wirkt jetzt über die Rohrleitung 30 auf die Kraftverstärkungskammer 31, um den Betätigungskolben 16 zu betätigen, so daß ein Druck, welcher der Summe des aufgebrachten Eingangsdrucks und des Kraftvers tärkungsdrucks entspricht, bestrebt ist, den Betätigungskolben 16 nach links zu bewegen, um das Fluid in dem primären Druckraum 3 unter Druck zu setzen und den zweiten Kolben 17 zu betätigen. Der Kraftverstärkungsdruck wird auch auf das rechte Ende des Ventilsteuerkolbens 35 aufgebracht, das im Vergleich zum linken Ende einen kleineren Querschnitt hat, und wenn die auf beide Enden des Steuerkolbens 35 wirkenden Kräfte, die dadurch erzeugt werden, daß der Kraftverstärkungsdruck und der Betätigungsdruck auf die zugehörigen Flächen an beiden Enden des Kolbens 35 wirken, einander gleich sind, bewegt sich der Kolben, um den Hebel 39 in eine Null-Stellung zu schwenken, bei der beide Ventilköpfe 40 und 41 an den zugehörigen Sitzen 42 und 43 anliegen.
  • Danach bleibt der Kraftverstärkungsdruck konstant.
  • Wird der von der Steuekammer 12 aus aufgebrachte Betätigungsdruck verringert, bewegt sich der Kolben 35 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurück, so daß das Einlaßventil 41 geschlossen und das Auslaßventil 42 geöffnet wird, um die Betätigungsseite der bewegbaren Wand 22 mit der Unterdruckquelle zu verbinden, damit die Wand wieder ihre Ruhestellung einnimmt und der Kraftverstärkungsdruck verringert wird, was danach zu einer Verringerung des Bremsdrucks führt.
  • Bleibt der Unterdruck aus, wird die Kraftverstärkungßanordnung wirkungslos, und der Krafteinleitungskolben 7 wirkt über den Zwischenkolben 10 auf den Betätigungskolben 16, so daß eine relativ kleine Pedalkraft benötigt wird, um die Bremsen unter diesen Bedingungen zu betätigen. Für den Fall, daß der eine oder andere Bremskreis versagt, bleibt die Servokraftverstärkungsanordnung in Betrieb, um den Bremsdruck in dem betriebsfähig gebliebenen Bremskreis zu erhöhen.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Aus führungs form eines Steuerventils 20, bei welcher der beschriebene Hebel fortgelassen ist, und bei der ein zweiteiliger Stufenkolben 47, 48 in einer Stufenbohrung 36 arbeitet, um die Verbindungen zwischen der Ventilkammer 25, die mit der Betätigungsseite 24 der bewegbaren Wand 22 verbunden ist, und von der Bohrung 36 ausgehenden Kanälen, und zwar einem ersten Kanal 49 und einem zweiten Kanal 50 zu steuern, welche in Verbindung mit der Atmosphäre bzw. einer Unterdruckquelle stehen. Konstruktion und Wirkungsweise eines Kraftverstärkers, der mit der Ventilanordnung nach Fig. 2 versehen ist, entsprechen in allen übrigen Punkten der Konstruktion und Wirkungsweise des Kraftverstärkers nach Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt einen Teil einer weiteren Ausführhngsform eines Steuerventils, bei welcher der primäre Druckraum 3 durch einen Einlaßkanal 52 mit einer Zwischenkammer 51 in der Bohrung 36 verbunden ist. Im übrigen kann das Steuerventil nach Fig. 3 bezüglich seiner Konstruktion und Wirkungsweise dem Steuerventil nach Fig. 1 oder demjenigen nach Fig. 2 entsprechen.
  • Wird die abgeänderte Ventilanordnung nach Fig. 3 bei dem Kraftverstärker verwendet, bleibt zwar die Wirkungsweise im wesentlichen unverändert, doch wird der Punkt, an dem sich der Steuerventilkolben 35 aus seiner Betriebsstellung heraus bewegt, bei welcher das Einlaßventil 41 geöffnet ist, um in seine Ruhestellung zurückzukehren, normalerweise durch den Druck bestimmt, der in dem primären Druckraum 3 auf den Kolben 35 entgegen dem Druck am Einlaß wirkt, und nicht etwa durch den Kraftverstärkungsdruck. Dies entspricht einer "Ausgangsgrößen-Rückkopplung". Wenn jedoch der erste Bremskreis versagt, bestimmt der auf das rechte Ende des Steuerkolbens 35 wirkende Kraftverstärkungsdruck den Punkt, an dem sich das Einlaßventil 41 schließt, und an dem die Ventilanordnung wieder auf eine n Eingangs größen-Rückkopplung?' reagiert.
  • Fig. 4 zeigt eine geringfügig veränderte Weiterbildung des Bremskraftverstärkers nach Fig. 1, bei der entsprechende Teile jeweils mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind. Gemäß Fig. 4 weist die Hauptzylinderanordnung 1 nur einen Kolben auf, d.h. der zweite Kolben 17 und der Druckraum 4 sind fortgelassen, und der einzige vorhandene Druckraum 3 ist mit dem ersten Bremskreis verbunden. Der in dem Kraftvers tärkungs druckraum 29 herrs chende Kraftvers tärkungs -druck wird über eine Rohrleitung 50 direkt zur Wirkung auf die Hinterradbremsen gebracht. Wie anhand von Fig. 1 beschrieben, kann man bei dem Kraftverstärker nach Fig. 4 ebenfalls alternativ die abgeänderten Steuerventile nach Fig. 2 und 3 verwenden. Im übrigen arbeitet der Kraftverstärker nach Fig. 4 in der gleichen Weise wie derjenige nach Fig. 1, abgesehen davon, daß beim Versagen der Kraftverstärkeranordnung 2, z.B. beim Ausbleiben des Unterdrucks, zwar der Hinterradbremskreis ebenfalls versagt, daß jedoch der Vorderradbremskreis immer noch mit Hilfe der Hauptzylinderanordnung direkt betätigt werden kann. Sollte der Vorderradbremskreis versagen, bewegt sich der Hauptzylinderkolben über seine ganze Hubstrecke, und danach bringt der Steuerkolben 7 die Rohrleitung 19 zur Wirkung, um die Servoeinrichtung zu veranlassen, den HinterradDremskreis proportional zur aufgebrachten Kraft zu betätigen.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRUCHE Kraftverstärker für eine hydraulische Bremsanlage, iei der die Betätigung einer Servokraftverstärkeranordnung zum Aufbringen eines Kraftverstärkungsdrucks auf einen Betätigungskolben in einer gesonderten Hauptzylinderanordnung durch ein Steuerventil gesteuert wird, das auf Bewegungen eines pedalbetätigten Krafteinleitungskolbens der Hauptzylinderanordnung anspricht, und bei welchem der Krafteinleitungskolben bewirkt, daß ein Fluid in einer Steuerkammer unter Druck gesetzt wird, um einen Betätigungsdruck zu erzeugen, durch den die Betätigung des Steuerventils bestimmt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Kraftverstärkungsdruck in einer solchen Richtung zur Wirkung auf das Steuerventil (20) gebracht wird, daß das Steuerventil entgegen dem Betätigungsdruck, der bestrebt ist, das Steuerventil in Richtung auf seine öffnungsstellung zu bewegen, in Richtung auf seine Schließstellung bewegt wird.
  2. 2. Kraftverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Steuerventil (20) ein in einer dazu passenden Bohrung (36) arbeitender Steuerkolben (35) gehört, der sich voneinander unterscheidende Flächen aufweist, die dem Kraftverstärkungsdruck bzw. dem Betätigungsdruck ausgesetzt sind.
  3. 3. Kraftverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Steuerventil (20) ein Hebel (39) gehört, der an einem Ende (38) mit dem Steuerkolben (35; 47, 48) gekuppelt ist, daß der Steuerkolben als Stufenkolben ausgebildet ist, und daß der Steuerkolben am einen Ende dem Betätigungsdruck und am anderen Ende dem Kraftverstärkungsdruck ausgesetzt ist.
  4. 4. Kraftverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die größere Fläche aufweisende Ende des Steuerkolbens dem Betätigungsdruck und das die kleinere Fläche aufweisende Ende des Steuerkolbens dem Kraftverstärkungsdruck ausgesetzt ist.
  5. 5. Kraftverstärker nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (39) des Steuerventils (20) als T-förmiger Hebel ausgebildet ist, der an voneinander abgewandtelLEnden mit Ventilköpfen (40, 41) zusammenarbeitet, mittels welcher die Verbindung zwischen einem Einlaß für den Atmosphärendruck bzw. einem Auslaß oder einer Unterdruckquelle und einer Seite einer bewegbaren Wand (22) der Kraftvers tärkeranordnung gesteuert wird.
  6. 6. Kraftverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (35) als Stufenkolben ausgebildet ist und unmittelbar die Verbindung zwischen einer bewegbaren Wand (22) der Kraftverstärkeranordnung und der Atmosphäre bzw. einer Unterdruckquelle steuert.
  7. 7. Kraftverstärker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (47, 48) zweiteilig ausgebildet ist.
  8. 8. Kraftverstärker nach Anspruch 6 oder 7,dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (35) zusätzlich an einem zwischen seinen Enden liegenden Punkt (25) dem in einem Druckraum der Hauptzylinderanordnung (1) herrschenden Druck ausgesetzt ist.
  9. 9. Kraftverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Betätigungskolben der erste Kolben (16) einer Tanden-Hauptzylinderanordnung (1) gehört, der dazu dient, ein Fluid in einem primären Druckraum (3) unter Druck zu setzen und das Fluid einem ersten Bremskreis zuzuführen, und daß das unter Druck gesetzte Fluid auch auf einen zweiten Kolben (17) wirkt, um ein Fluid in einem sekundären Druckraum (4) unter Druck zu setzen und das Fluid einem zweiten Bremskreis zuzuführen.
  10. 10. Kraftverstärker nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Hauptzylinderanordnung (1) ein einziger Kolben (16) gehört, der durch den Betätigungskolben (7) betätigt wird, um ein Fluid in einem Druckraum (3) unter Druck zu setzen und das Fluid einem ersten Bremskreis zuzuführen.
  11. 11. Kraftverstärker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bremskreis den Vorderrädern eines Fahrzeugs zugeordnet ist, und daß der Kraftverstärkungsdruck zur Wirkung auf einen zweiten Bremskreis gebracht wird, um die Hinterradbremsen des Fahrzeugs über eine Rohrleitung (50) zu betätigen.
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JPS5417474A (en) 1979-02-08
BR7804088A (pt) 1979-01-16

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