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DE2828089A1 - Seilsaege zum zersaegen von steinen - Google Patents

Seilsaege zum zersaegen von steinen

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Publication number
DE2828089A1
DE2828089A1 DE19782828089 DE2828089A DE2828089A1 DE 2828089 A1 DE2828089 A1 DE 2828089A1 DE 19782828089 DE19782828089 DE 19782828089 DE 2828089 A DE2828089 A DE 2828089A DE 2828089 A1 DE2828089 A1 DE 2828089A1
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DE
Germany
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rope
drive
winding
drums
drive rollers
Prior art date
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Pending
Application number
DE19782828089
Other languages
English (en)
Inventor
Nichtnennung Beantragt
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SPEZIALFABRIK fur PRAEZISIONS
Original Assignee
SPEZIALFABRIK fur PRAEZISIONS
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Publication date
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Publication of DE2828089A1 publication Critical patent/DE2828089A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/08Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with saw-blades of endless cutter-type, e.g. chain saws, i.e. saw chains, strap saws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D57/00Sawing machines or sawing devices not covered by one of the preceding groups B23D45/00 - B23D55/00
    • B23D57/003Sawing machines or sawing devices working with saw wires, characterised only by constructional features of particular parts
    • B23D57/0053Sawing machines or sawing devices working with saw wires, characterised only by constructional features of particular parts of drives for saw wires; of wheel mountings; of wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D59/00Accessories specially designed for sawing machines or sawing devices
    • B23D59/001Measuring or control devices, e.g. for automatic control of work feed pressure on band saw blade

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Seilsäge zum Zersägen von Steinen
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zersägen von natürlichen und künstlichen Steinen mit wenigstens einem Sägeseil, das mit einer Schleifmittelsuspension kontinuierlich zu beladen ist.
  • Derartige Vorrichtungen sind bereits bekannt. Sie dienen zum Zersägen von natürlich gebrochenen Steinen, etwa Blöcken aus Granit, Sandstein, Quarzit, Basalt, Marmor usw. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen ein zu einer Schlaufe geformtes endloses Sägeseil auf, welches aus mehreren Litzen, die miteinander verdrillt sind besteht. Praktische Verwendung finden zweilitzige und dreilitzige Seile, obgleich auch die Verwendung mehrlitziger Seile denkbar ist. Die Schlagrichtung des Seiles ist in Abständen von einigen Metern umgekehrt, was für den Lauf des Seiles im Schnittspalt und damit für den Verlauf und die Ausbildung der Schnittfläche wesentlich ist. Zum Schärfen der Seile wird während des Schneidvorganges in den Spalt zwischen den Litzen eine Schleifmittelsuspension eingeführt. Es handelt sich hierbei um eine Aufschwemmung harter Stoffe, meist Siliciumcarbid in Wasser, wobei der wäßrigen Phase noch Benetzungsmittel, wie etwa Celluloseester beigemischt sein können. Das Schleifmittel setzt sich in den erwähnten Spalten des Seiles nieder und trägt beim Umlauf des Seiles den zu zersägenden Stein ab. Der Stein befindet sich häufig in einer Wanne, in der sich die abgelaufene Schleifmittelsuspension zusammen mit dem Steinabrieb sammelt. Aus dieser Wanne wird die Suspension zurückgewonnen und gelangt über eine Pumpe erneut in den Sägespalt.
  • Die bekannten Steinsägen dieser Art weisen, wie gesagt, ein zu einer endlosen Schlaufe verbundenes Seil auf. Das Seil ist über Umlenk- und Antriebsrollen geführt und in Seillängsrichtung bewegbar. Zur Bildung der Sägestrecke ist wenigstens je eine Umlenk- und/oder Antriebsrolle beidseitig des Aufnahmeraumes für den zu zersägenden Steinblock angeordnet. Diese Rollen sind in vertikaler Richtung bewegbar, um das Sägeseil im Verlauf des Schnittes von oben nach unten nachführen zu können.
  • Die bekannten Seilsägen sind entweder als Kurzseilsägen oder Langseilsägen ausgeführt. Der Vorteil der Xurzseilsägen liegt darin, daß es sich um verhältnismäßig kleine Maschinen handelt, die dementsprechend wenig Raum beanspruchen und auch in der Anschaffung billiger sind. Ihr Nachteil besteht im verhältnismäßig großen Seilverschleiß, so daß häufigere Seilwechsel erforderlich sind. Außerdem bringt der größere Seilverschleiß aber auch eine ungleichmäßige Ausbildung des Steinschnittes mit sich, was in vielen Fällen unerwünscht ist.
  • Bei sogenannten Langseilsägen ist das Seil ebenfalls zu einer endlosen Schlaufe zusammengefügt. Die Schlaufe ist lediglich größer als bei Kurzseilsägen und sie wird beim Betrieb über sogenannte Bäume geführt. Hierbei handelt es sich um mastartige Ständer, welche frei aufgestellt werden und die Aufgabe haben, die große Seilschlaufe zu führen. Entsprechend der größeren Seillänge ist der Seilverschleiß bei diesen Maschinen geringer, so daß die oben aufgeführten Mängel hier nicht in diesem Maße auftreten.
  • Allen Steinsägen mit endlosen Seilen ist jedoch der Nachteil gemeinsam, daß zum Seilwechsel eine neue Schlaufe gebildet werden muß. Diese Schlaufe läßt sich nur durch Schweißen oder Hartlöten herstellen, ein Vorgang, welcher besondere Geräte und auch Zeit in Anspruch nimmt. Außerdem läßt es sich nicht vermeiden, daß die Schweiß- bzw. Lötstelle ein anderes Abriebverhalten als das Grundseil zeigt, so daß hier eine Schwächestelle des Seiles liegt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zersägen von natürlichen und künstlichen Steinen mit wenigstens einem Sägeseil vorzuschlagen, welches ohne wesentliche Vergrößerung des Bauvolumens die Verwendung wesentlich längerer Seile mit stets gleichem Abriebverhalten ermöglicht. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem ein Seil von endlicher Länge in der Vorrichtung verwendet wird, welches auf einer ersten Seiltrommel auf gewickelt und über Umlenk- und Antriebsrollen zwischen denen sich die Sägestrecke befindet, geführt, auf eine zweite Seiltrommel umwickelbar ist. Es wird also vom Prinzip der endlosen Seilschlaufe abgegangen und stattdessen ein endliches Seil sehr großer Länge eingesetzt. Es lassen sich auf diese Weise Seile von einer Länge von 1.000 Meter oder mehr, ja teilweise bis 10.000 Meter verwenden. Anstelle von nur einem Sägeseil ist naturgemäß auch die Verwendung von mehreren getrennten Sägeseilen möglich, wodurch die Maschine in die Lage versetzt wird, mehrere parallele Schnitte gleichzeitig auszuführen und dabei - ähnlich einer Gattersäge für Holz -einen Steinblock in mehrere Scheiben aufzuteilen.
  • Um ein völlig gleichmäßiges und rutschfreies Laufen des Seiles auch bei Benutzung der Seilendstücke zu gewährleisten wird vorgeschlagen, daß die beiden Enden des Seiles fest mit der zugeordneten Wickeltrommel verbunden und die Laufrichtung der Wickeltrommel und der Antriebsrollen gemeinsam umschaltbar ist. Die Enden werden zu diesem Zweck in der Trommel verankert, was beispielsweise durch Einhängen in entsprechende Ankerschlitze oder ähnliche Maßnahmen geschehen kann. Für den praktischen Betrieb von Bedeutung ist es, daß die Laufrichtung der Wickeltrommeln und auch der Antriebsrollen geändert wird, bevor das Seil vollständig von der Trommel abgewickelt ist. Um dies sicherzustellen werden verschiedene Möglichkeiten vorgeschlagen. Als besonders einfach hat es sich erwiesen, wenn die Laufrichtung der Wickeltrommeln und der Antriebsrollen in Abhängigkeit von der umgewickelten Seillänge umschaltbar ist. Diese Seillänge kann leicht gemessen werden, beispielsweise indem eine der vorhandenen Umlenkrollen mit einem Umdrehungszähler oder Längenzähler verbunden ist. Auf diesem Zähler muß bei Inbetriebnahme der Maschine lediglich die Gesamtlänge des Seiles eingestellt werden, so daß alsdann stets die Umschaltung der Laufrichtung rechtzeitig vor restlosem Abwickeln des Seiles von einer Trommel durchgeführt werden kann.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Laufrichtung der Wickeltrommeln und der Antriebsrollen in Abhänigkeit von der Wickelzeit umzuschalten. Auch diese Zeit ist verhältnismäßig einfach meßbar, indem mit dem Antriebsmotor oder einer Antriebswelle ein Uhrwerk verbunden wird.
  • Desweiteren wird vorgeschlagen, daß das Seil an seinen beiden Enden Marken aufweist, die von einem die Laufrichtung der Wickeltrommeln und der Antriebsrollen steuernden Taster abtastbar sind. Diese Marken können Verdickungen sein oder auch Fahnen, die an den Seilenden in das Seil eingearbeitet oder an diesem befestigt sind. Es kann sich aber auch um magnetische oder optische Marken handeln, welche von entsprechenden Fühlern erfaßt werden können.
  • Zum reibungslosen Betrieb der vorgeschlagenen Maschine ist es wesentlich, daß das Sägeseil auf der Aufwickeltrommel geordnet abgelegt wird. Die Bildung sogenannter "wilder Wickel" ist zu vermeiden. Hierzu ist naturgemäß die Anordnung einer Changiervorrichtung erforderlich. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn zur Bildung eines geordneten Seilwickels die Seiltrommeln selbst in Längsrichtung der Drehachse changierbar sind. Bei dieser Anordnung ergibt sich ein verhältnismäßig einfacher und robuster Maschinenaufbau und es bleibt sichergestellt, daß die Ein-bzw. Auslaufrichtung des Seiles an den Umlenk- und Antriebsrollen unabhängig vom Changierzustand konstant bleibt.
  • Die- Gefahr, daß das Seil infolge der Changierung aus der Führung springt ist deshalb stark gemindert, ja praktisch beseitigt.
  • Zum Aufbau der Maschine wird vorgeschlagen, daß die Seiltrommeln durch einen Boden vom Sägeraum getrennt auf dem Oberteil des Maschinengestelles angeordnet sind, Hierdurch wird der Maschinenaufbau übersichtlich und die Seiltrommeln sowie deren Antriebe nebst Changiervorrichtung sind vom eigentlichen Sägeraum getrennt. Es ist dies praktisch wichtig, da trotz der verwendeten Schleifmittelsuspension die Bildung von Sägestaub nicht völlig zu vermeiden ist. Dieser Staub kann durch die vorgeschlagene Trennung in zwei Etagen von den Antriebsteilen ferngehalten werden. Außerdem ergibt der vorgeschlagene Aufbau die Möglichkeit, den Seilzustand auch während des Betriebes der Maschine leicht zu kontrollieren.
  • Es wird bevorzugt, wenn jede Seiltrommel mit einem separaten Wickelantrieb ausgerüstet ist. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die Seiltrommeln elektrisch umzuschalten, ohne daß mechanische Getriebeteile, welche die gesamte Vorrichtung übergreifen, vorhanden sein müssen. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn diese Wickelantriebe lediglich dazu dienen, die Wickeltrommeln anzutreiben bzw. zu bremsen, nicht aber auch den eigentlichen Seilantrieb zu bewerkstelligen. Der Seilantrieb sollte über ein weiteres Kraftgetriebe erfolgen, wobei für dieses ein gemeinsames umschaltbares Getriebe eingesetzt werden kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in perspektivischer Ansicht vereinfacht dargestellt.
  • Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einem stabilen Maschinengestell 1, welches die einzelnen Maschinenteile trägt und den zu zersägenden Steinblock 2 tunnelförmig überspannt. Der Steinblock 2 ist auf einem Wagen 3 angeordnet, der mit seinen arretierbaren Rädern 4 auf Schienen 5 läuft. Mit Hilfe dieses Wagens ist der Steinblock leicht in den Arbeitsraum 6 der Maschine einzubringen und dort an der gewünschten Stelle festzulegen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Wagen 3 eine flüssigkeitsdichte Wanne 7 auf, welche über ein Ablaufrohr 8 mit einer Pumpe 9 verbunden werden kann. Die Wanne 8 dient zum Sammeln der Schleifmittelsuspension, welche, wie weiter unten näher beschrieben, von der Pumpe 9 abgezogen und ihrer Wiederverwendung zugeführt wird.
  • Das Maschinengestell 1 weist zur oberen Begrenzung des Arbeitsraumes 6 einen Boden 10 auf, der das Maschinengestell in zwei Etagen unterteilt. Der Boden 10 weist Durchbrechungen 11 auf, die zur Durchführung des Seiles 12 dienen. Das Seil 12 ist ein Seil von endlicher, aber sehr großer Länge. Es ist auf eine Seiltrommel 13 aufgewickelt, welche zwischen Lagern 14 des Maschinengestelles 1 angeordnet sind. Die Trommeln ruhen dabei auf Changierachsen 15 und sie werden von separaten Antriebsmotoren 16 angetrieben bzw. falls es sich um die abzuwickelnde Trommel handelt, leicht abgebremst. Der über die Changierachsen 15 wirkende und beispielsweise in die Lager 14 eingebaute Changierantrieb bewirkt, daß die Trommeln in Richtung der Doppelpfeile 17 hin- und herbewegt werden.
  • Das Arbeitsseil 12 wird durch die Durchbrechungen 11 in den Arbeitsraum 6 geleitet und dort über Umlenk- und Antriebsrollen 18;19 geführt. In der Zeichnung ist der Fall dargestellt, daß das Seil 12 von der links gezeichneten Rolle abgewickelt und auf die rechts gezeichnete Rolle aufgewickelt wird. In diesem Fall ist die Rolle 18 eine Umlenkrolle und die Rolle 19 funktioniert als Antriebsrolle. Wird nach Ablauf des Seiles dessen Laufrichtung umgekehrt, so müssen auch die Funktionen der Rolle 18 und 19 vertauscht werden. Die Umlenk- und Antriebsrollen 18 und 19 sind ihrerseits auf Arbeitswellen 20 gelagert. Diese Arbeitswellen führen zu dem im dargestellten Beispiel hinten angeordneten Seilantrieb 21, in den auch das umsteuerbare Getriebe für diese Rollen eingebaut ist. Die Rollen 18 und 19 sind im Arbeitsraum 6 derart angeorndett daß sich zwischen ihnen die Sägestrecke 22 befindet.
  • Im Bereich der Sägestrecke 22 berührt das Seil 12 den zu zersägenden Steinblock 2. Im dargestellten Beispiel ist nur ein Seil 12 vorgesehen, so daß auch nur ein Sägeschnitt im Steinblock 2 erzeugt werden kann. Damit das Seil 12 in der Lage ist, den harten Stein abzureiben, wird es in an sich bekannter Weise mit einem Schleifmittel, vorzugsweise Siliciumcarbid beladen. Dieses Siliciumcarbid wird dem Seil als wäßrige Suspension über die Leitung 23 zugeführt. Die Leitung 23 ist mit einem Vorratsgefäß 24 verbunden, in dem sich die Suspension befindet.
  • Während des Betriebes läuft die Suspension aus dem Schnitt heraus und wird schließlich in der Wanne 7 gesammelt. Von dort gelangt sie über das Ablaufrohr 8, die Pumpe 9 sowie die Rückleitung 25 wieder in das Vorratsgefäß 24.
  • Die dargestellte Suspensionsieltung ist in der Zeichnung der Einfachheit halber stark vereinfacht wiedergegeben.
  • Bei technischer Ausführung muß berücksichtigt werden, daß die verhältnismäßig schwere Schleifmitteiphase der Suspension zum Absitzen neigt und folglich dauernd bewegt werden muß. Hierzu dienen besondere Rührvorrichtungen im Vorratsgefäß 24 sowie auch chemische Zusätze, die zur Stabilisierung der Suspension beitragen.
  • Während des Schneidvorganges ist es erforderlich, die Umlenk- und Antriebsrollen i#;19 langsam und kontinuierlich in vertikaler Richtung, also in Richtung des Doppelpfeiles 26 von oben nach unten ##zu fWhS@Ae Nach Durchführung des Schnittes muß des Schneidseil mitsamt den Umlenk- und Antriebsrollen im Schnellgang wieder nach oben gehoben werden. Die hi@rEu erforderlichen Antriebsvorrichtungen sind im Innern des Maschinengestelles 1 untergebracht; sie sind an sich bei derartigen Maschinen bekannt und deshalb hier nicht weiter beschrieben.
  • Zur Umsteuerung der Laufrichtung des Seiles 12 und somit auch der Trommeln 13 und der Umlenk- und Antriebsrollen 18: 19 sind oben verschiedene Möglichkeiten vorgeschlagen worden. Eine der Möglichkeiten besteht darin, daß das Seil 12 an seinen beiden Enden Marken aufweist, die von einem die Laufrichtung steuernden Taster 27 abtastbar sind. Bei diesen Marken sowie dem dazugehörenden Taster kann es sich um mechanische Vorrichtungen, also etwa Seilverdickungen, Fahnen o.dgl. handeln, die Über den Taster 27 einen Schalter betätigen. Es kann sich aber auch um magnetische oder optische Marken handeln, wobei dann der Taster entsprechend eingerichtet sein muß. Im Falle von magnetischen Marken kann der Taster eine empfindliche Induktivität aufweisen, welche beim Passieren der magnetischen Marke geändert wird.
  • Diese Induktivitätsänderun# wird schließlich in einen Spannungsimpuls umgewandelt, der in an sich bekannter Weise zur Betätigung von Umschaltvorrichtungen herangezogen wirde Bei optischen Marken ist der Raster eine Fotozelle oder ein Fotowiderstand, der auf das passieren der Marke ansprichte Auch mit HL derartiger fotozellen und Fotowiderständen kann sch1ießl#ch ein elektrischer Impuls erzeugt werden, d## zur Steuerung dc Antriebsvorrichtungen bzw. der Laufrichtung dient.

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Zersägen von natürlichen und künstlichen Steinen mit wenigstens einem Sägeseil, das mit einer Schleifmittelsuspensioh kontinuierlich zu beladen ist, welches Sägeseil aus wenigstens zwei miteinander verdrillten Litzen besteht und über Umlenk- und Antriebsrollen geführt in Seillängsrichtung bewegbar ist, wobei zur Bildung der Sägestrecke wenigstens je eine Umlenk- und/oder Antriebsrolle beidseitig des Aufnahmeraumes für den zu zersägenden Steinblock angeordnet und in vertikaler Richtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Seil (12) von endlicher Länge auf einer ersten Seiltrommel (13) aufgewickelt und über Umlenk- und Antriebsrollen (18;19) zwischen denen sich die Sägestrecke (22) befindet, geführt, auf eine zweite Seiltrommel (13) unwickelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (12) eine Länge von 1.000 Meter oder mehr aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden des Seiles (12) fest mit der zugeordneten Wickeltrommel (13) verbunden und die Laufrichtung der Wickeltrommeln (13) und der Antriebsrollen (18;19) gemeinsam umschaltbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrichtung der Wickeltrommeln (13) und der Antriebsrollen (18;19) in Abhängigkeit von der umgewickelten Seillänge umschaltbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrichtung der Wickeltrommeln (13) und der Antriebsrollen (18;19) in Abhängigkeit von der Wickelzeit umschaltbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (12) an seinen beiden Enden Marken aufweist, die von einem die Laufrichtung der Wickeltrommeln (13) und der Antriebsrollen (18;19) steuernden Taster (27) abtastbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie gegebenenfalls einem oder mehreren der nachfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommeln (13) zur Bildung eines geordneten Seilwickels in Längsrichtung der Drehachse (17) changierbar sind.
  8. 8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommeln (13) durch einen Boden (10) vom Sägeraum (6) getrennt und auf dem Oberteil des Maschinengestelles (1) angeordnet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seiltrommel (13) mit einem separaten Wickelantrieb (16) ausgerüstet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebs- und Umlenkrollen (18;19) mit einem gemeinsamen in seiner Drehrichtung umschaltbaren Antrieb (21) ausgerüstet sind.
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