DE2827297C2 - Verfahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver, Blutkörperchenpulver oder Gesamtblutpulver - Google Patents
Verfahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver, Blutkörperchenpulver oder GesamtblutpulverInfo
- Publication number
- DE2827297C2 DE2827297C2 DE2827297A DE2827297A DE2827297C2 DE 2827297 C2 DE2827297 C2 DE 2827297C2 DE 2827297 A DE2827297 A DE 2827297A DE 2827297 A DE2827297 A DE 2827297A DE 2827297 C2 DE2827297 C2 DE 2827297C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- powder
- blood
- heat
- serum
- heating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23J—PROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
- A23J3/00—Working-up of proteins for foodstuffs
- A23J3/04—Animal proteins
- A23J3/12—Animal proteins from blood
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K35/00—Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
- A61K35/12—Materials from mammals; Compositions comprising non-specified tissues or cells; Compositions comprising non-embryonic stem cells; Genetically modified cells
- A61K35/14—Blood; Artificial blood
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K35/00—Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
- A61K35/12—Materials from mammals; Compositions comprising non-specified tissues or cells; Compositions comprising non-embryonic stem cells; Genetically modified cells
- A61K35/14—Blood; Artificial blood
- A61K35/16—Blood plasma; Blood serum
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L2/00—Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
- A61L2/02—Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
- A61L2/04—Heat
-
- A61L2103/05—
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S530/00—Chemistry: natural resins or derivatives; peptides or proteins; lignins or reaction products thereof
- Y10S530/827—Proteins from mammals or birds
- Y10S530/829—Blood
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S530/00—Chemistry: natural resins or derivatives; peptides or proteins; lignins or reaction products thereof
- Y10S530/827—Proteins from mammals or birds
- Y10S530/829—Blood
- Y10S530/83—Plasma; serum
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hematology (AREA)
- Cell Biology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Immunology (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Nutrition Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Developmental Biology & Embryology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Virology (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
- Fodder In General (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver, Blutkörperchenpulver
»Qer Gesamtblutpulver, die aus dem Blut
lebenden Materials erhalten wurden, das z. B. in einem
Schlachthaus getötet wurde.
Es sind bisher verschiedene Versuche in verschiedenen Ländern zur Herstellung von Blutpulvern aus dem
Blut geschlachteter Tiere und zur Verwendung der Pulver als z. B. Nahrungsmittel oder Futter gemacht worden.
Blutpulver als Futter werden auch in einigen Schlachthäusern in Japan hergestellt. Blutpulver sind
auch für den Konsum des Menschen vorgeschlagen worden. In den letzten Jahren besteht ein weltweites
Bedürfnis nach \usnutzung der Quellen von tierischen Proteinen. Da Blutproteine ernährungsmäßig vollständige
bzw. reine Proteine sind unci hervorragende Eigenschaften
besitzen, wie Wassedöslirhkeit und Koaguiierbarkeit in der Wärme, besteht ein wachsendes Bedürfnis
für die Verwendung von Blutpulvern für den Konsum des Menschen. Die Sterilisiertechniken zur Verwendung
von Blutpulvern in Nahrungsmitteln sind jedoch problematisch.
Die übliche Sterilisiermethode besteht darin, daß man Dampf unmittelbar in gesammeltes Blut einleitet.
Diese Methode bewirkt jedoch eine Denaturierung der Proteine und einen Verlust an Wasserlöslichkeit und
Koaguiierbarkeit in der Wärme des Blutpulvers, die für Nahrungsmittel erforderlich sind. Dadurch wird die
Verwendbarkeit von Blutpulvern in Nahrungsmitteln weitgehend gemindert. Methoden, die zur Herstellung
von eßbaren Blutpulvern vorgeschlagen oder durchgeführt worden sind, beziehen sich auf Gesamtblut oder
auf die Auftrennung des gesammelten Bluts in Plasma oder Serum und Blutkörperchen und auf das getrennte
Trocknen der Fraktionen, z. B. durch Sprühtrocknen, Lyophilisieren oder Trocknen unter Vakuum, um Blutpulver
ohne Denaturieren der Proteine herzustellen. Da jedoch die Temperaturen, die beim Konzentrieren und
Trocknen angewendet werden, niedrig sind, können die Blutpulver bei den angewendeten Temperaturen nicht
sterilisiert werden. Bisher wurde keine wirksame Technik zum Sterilisieren von derartigen Blutpulvern entwickelt.
Wasserlöslichkeit und Wärmekoagulierbarkeit gehören zu den Eigenschaften von Blutpulvern, die für die
Verwendung in Nahrungsmitteln erforderlich sind. Bei den üblichen Proteinen gehen diese Eigenschaften
durch Erhitzen leicht verloren.
In »J. Fd. Technol.« 12 (1977) Seite 355, wird erläutert,
daß Blutkörperchenproteine in natürlichem Zustand, d. h. in nicht-denaturiertem Zustand, wasserlöslich
sind Werden jedoch wäßrige Lösungen von Blutkörperchenproteinen erhitzt, so werden die Proteine
in der Wärme durch Koagulation denaturiert, d. h., man kann die Löslichkeit von Proteinen als Maß
der Denaturierung ansehen. Beim Sprühtrocknen von Konzentraten von roten Blutzellen (RBZ) haben die
erhaltenen Pulver eine Proteinlöslichkeit in Wasser von
75 bis 95% im pH-Bereich von 2 bis 10, d. h., der überwiegende Anteil der Proteine ist durch Wäine nicht
ίο denaturiert worden. Erst die mit diesen sprühgetrockneten
Pulvern hergestellten Dispersionen denaturieren dann bei Temperaturen von 47 bis 55° C.
Nach »Fleischwirtschaft« (1978), Seiten 1358 bis 1362, kann man Blutpulver auf drei verschiedene Arten
herstellen:
(i) Blut wird lediglich bei niedrigen Temperaturen von 60° C oder weniger zur Herstellung von Bäutpulver
erhitzt Das erhaltene Blutpulver ist zwar nicht denaturiert, jedoch auch nicht sterilisiert (Literaturstelle 36 in
»Fleischwirtschaft«).
(ii) Blut wird dadurch getrocknet, daß es mit dampfbeheizten
Flächen in Berührung gebracht wird (Literaturstelle 65). Bei Raumtemperatur gewonnenes Blutpulver
wird in Wasser gekocht und danach bei 100 bis 170° C getrocknet (Literatursteile 36). Infolge der Wärmebehandlung
in wäßrigem Medium sind die auf diese Weise erhaltene* Produkte zwar sterilisiert, jedoch
denaturiert,
(iii) Die gemäß (ii) erhaltenen wärmedenaturierten Produkte werden bei niedrigen Temperaturen getrocknet, wobei man zwangsläufig wärmedenaturierte Produkte erhält (Literaturst.elle 37).
(iii) Die gemäß (ii) erhaltenen wärmedenaturierten Produkte werden bei niedrigen Temperaturen getrocknet, wobei man zwangsläufig wärmedenaturierte Produkte erhält (Literaturst.elle 37).
Alternativ sind Sterilisiermethoden unter Verwendung von Chemikalien oder durch Filtrieren denkbar.
Jedoch sind diese alternativen Methoden in der Praxis infolge der nachteiligen Effekte auf den menschlichen
Körper oder infolge der hohen Produktionskosten schwierig durchzuführen. Daher ist bisher keine wirksame
Methode zum Sterilisieren ^on Blutpulvern ohne Denaturieren der Proteine entwickelt worden.
Erfindungsgemäß wurde nun folgendes festgestellt: wenn man ein Pulver aus Blut oder einer Blutfraktion
mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 20 Gew.-%oder weniger bei einer Temperatur von etwa 100 bis etwa
13O0C erhitzt, kann das Blutpulver ohne irgendwelchen
nennenswerten Einfluß auf die Eigenschaften der in ihm enthaltenen Proteine sterilisiert werden, z. B. ohne
nennenswerten Einfluß auf die Wasserlöslichkeit und die" Wärmekoagulierbarkeit.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver,
Blutkörperchenpulver oder Gesamtblutpulver vorzusehen, mit dem man Bakterien und andere Mikroorganismen
unter Einschluß von lebensfähigen Bakterien (viable bacteria) und Coliform-Bakterien ohne
nennenswerte Denaturierung der Proteine und ohne Beeinträchtigung der Eigenschaften des Bluts, wie
Wasserlöslichkeit und Wärmekoagulierbarkeit, die für eine Verwendung in Nahrungsmitteln erforderlich sind,
sicher und wirksam abtöten kann, so daß das Verfahren zu einer wirksamen Verwendung von Blutpulvef Pur die
menschliche Ernährung führt.
Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver, Blut-
b5 körperchenpulver oder Gesamtblutpulver, die bei Temperaturen
von 60° C oder weniger auf einen Wassergehalt von 20% oder weniger getrocknet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß man diese getrockneten Pulver auf
eine Temperatur von 100 bis 130° C für die Dauer von bis zu 4 Stunden oder weniger erhitzt
Nachstehend wird die Erfindung durch Figuren näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine graphische Darstellung der Beziehung
(bei verschiedenen Erwärmungstemperaturen) zwischen dem Feuchtigkeitsgehalt eines Plasmapulvers
und der Löslichkeit des Plasmapulvers in Wasser;
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Beziehung (bei verschiedenen Erwärmungstemperaturen) zwi- in
sehen dem Feuchtigkeitsgehalt eines Blutkörperchenpulvers und der Löslichkeit des Blutkörperchenpulvers
in Wasser, und
F i g. 3 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen der Erwärmungstemperatur eines Plasmapulvers und eines Blutköjrperchenpulvers mit jeweils
einem Feuchtigkeitsgehalt von 20 Gew.-% und ihrer Löslichkeit in Wasser.
Aus den F i g. 1 und 2 ergibt sich überraschenderweise,
daß der Feuchtigkeitsgehalt des Blutpulvers maßgebend für die Löslichkeitsabnahme oder Denaturierung
der Proteine ist. D. h., je höher der Feuchtigkeitsgehalt der Probe ist, um so größer ist die D enaturierung
der Proteine beim Erhitzen des Pulvers auf 100 oder 130° C. Deshalb werden im erfindungsgemäßen
Verfahren Pulver mit einem Wassergehalt von 20% oder weniger eingesetzt.
Das Verfahren gemäß der E rindung ist auf Plasma-, Serum-, Blutkörperchen- und Gesamtblutpulver
anwendbar, die aus dem Blut von geschlachtetem Mate- jo
rial (nachstehend allgemein als »Blutpulver« bezeichnet) hergestellt wurden; jedes dieser Blutpulver kann
nach der nachstehend beschriebenen Arbeitsweise befriedigend sterilisiert werden. Das Blut, das zur Herstellung
der Blutpulver verwendet wird, die erfindungsgemäß eingesetzt werden, kann grundsätzlich von beliebigen
Tieren stammen, beispielsweise von Kühen, Pferden, Schweinen, Schafen, Kaninchen und Hühnern.
Pulver von Körperflüssigkeiten können gleichfalls dem Verfahren p.emäß der Erfindung unterworfen werden,
wenn das gewünscht wird.
Diese Blutpulver können nach den folgenden Methoden hergestellt werden. Zuerst wird das gesammelte
Blut einer Behandlung unterworfen, die ein Koagulieren verhindern soll.
Eine derartige Behandlung kar.i dadurch durchgeführt
werden, daß man ein Antikoaguliermittel zum Blut zugibt (z. B. kann eine wäßrige Lösung von
Natriumeitrat einer Konzentration von etwa 10 Gew.-% zum Blut in einer Men?e von etwa 10 Gew.-% auf Basis
des Bluts zugegeben werden); alternativ kann das Fibrin vom BIu? durch langsames Rühren des Bluts entfernt
werden. Das anfallende Blut wird in Plasma oder Serum und Blutkörperchen durch Zentrifugieren aufgetrennt,
wonach die Fraktionen getrocknet werden. Das Trocknen muß unter niedrigen Temperaturen von z. B.
etwa 60° C oder weniger durchgeführt werden, um eine Denaturierung der Proteine zu verhindern. Es können
verschiedene Methoden zum Trocknen bei niedrigen Temperaturen angewendet werden, z. B. Sprühtrocknen,
Lyöphilisieren öder Vakuumtrocknen.
Gesamtblutpulver können dadurch hergestellt werden, daß man bei einer niedrigen Temperatur ohne Abtrennen
unter Zentrifugieren trocknet, nachdem man die Behandlung zum Verhindern einer Koagulation durchgeführt
hat. Diese Elutpulvermit einem Feuchtigkeitsgehalt von 20 Gew.-% o4er weniger können erfindungsgemäß
eingesetzt werden. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt des Blutpulvers mehr als 30 Gew.-% beträgt, tritt
eine Denaturierung der Proteine während der Wärmesterilisation
ein. Demgegenüber können Blutpulver mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 20 Gew.-% oder weniger
leicht unter den nachstehend angegebenen Sterilisierbedingungen ohne Denaturieren der Proteine sterilisiert
werden, die in den Blutpulvern vorliegen.
Die Wärmesterilisierung der Blutpulver wird bei einer Temperatur von 100 bis 1300C, etwa 10 Min. lang
oder weniger durchgeführt. Wenn die Erwärmungstemperatur etwa 160° C überschreitet, neigen die Proteine
im Blutpulver zum Denaturieren, wobei die Wärmelöslichkeit und die Wärmekaogulierbarkeit des Blutpulvers
gemindert werden; dadurch kann die Aufgabe der Erfindung nicht gelöst werden. Ein längeres Erhitzen ist
nicht vorteilhaft, da die Behandlungsdauer ausgedehnt wird und Behandlungsvorrichtungen von technischem
Maßstab für eine wirtschaftliche Durchführung erforderlich sind. Daher beträgt die Erhitzungsdauer vorzugsweise
etwa 10 Min. oder weniger.
Das Sterilisieren des Blutpulve;·*; kann mit besonders
guten Ergebnissen durchgeführt werden, wenn man das Blutpulver bei einer Temperatur von 100 bis 130° C
erhitzt. Die Erhitzungsdauer, die man in diesem Temperaturbereich vorsehen kann, kann variieren und ist
nicht besonders begrenzt. Aus den nachstehenden Ergebnissen des Beispiels 1 ergibt sich folgendes: wenn
ein Pulver aus Blut oder einer Blutfraktion 2 Stunden lang erhitzt wird, kann das Blutpulver ohne nennenswerten
Einfluß auf die Eigenschaften der Proteine, wie Wasserlöslichkeit und Wärmekoagulierbarkeit sterilisiert
werden. Erfindungsgemäß beeinflußt eine lange Erhitzungsdauer, die man als nachteilig hinsichtlich der
Eigenschaften des erhaltenen Blutpulvers ansehen könnte, nicht nachteilig die Eigenschaften des erhaltenen
Blutpulvers. Demgemäß ist die maximale Erhitzungsdauer nicht speziell begrenzt.
Aus den nachstehenden Ergebnissen der Beispiele 2 bis 5 ergibt sich folgendes: gleichzeitig mit dem Erreichen
der angegebenen Temperatur (d. h. bei einer Envärmungsdauer bei der angegebenen Temperatur
von 0 Min.) wird die Anzahl der vorhandenen Bakterien vermindert, was anzeigt, daß ein Sterilisieren des Blutpulvers
erreicht wird. So kann eine äußerst kurze Erwärmungsdauer erfindungsgemäß wirkram vorgesehen
werden. Demgemäß ist die Erwärmungsdauer erfindungsgemäß nicht besonders begrenzt; im allgemeinen
können geeignete Erwärmungsdauern zum Sterilisieren bis zu etwa 4 Stunden und für eine technische Durchführung
etwa 10 Min. oder weniger, vorzugsweise 5 bis 10 Min., betraget;'. Unter diesen Bedingungen können
Coliform-Bakterien vollständig getötet werden; das Blutpulver kann ohne nennenswerte Denaturierung der
Proteine und ohne nennenswerte Minderung bzw. ohne nennenswerten Verlust an Wasserlöslichkeit und Wärmekoagulierbarkeit
gut sterilisiert werden. Dieses Vorgehen stellt daher eine besonders bevorzugte Ausführungsform
des Verfahrens gemäß der Erfindung dar.
Die im erfiiid"ngsgemäßen Verfahren sterilisierten
Pulver sind für die menschliche Ernährung brauchbar.
Nächstehend wird die Erfindung durch Beispiele
näher erläutert. Sofern nichts anderes aivgegeben ist,
sind alle Teil-, Prozent-, Verhältnis- und sonstigen Mengenangaben auf Gewichtsbasis ausgedrückt.
Es wurden Plasmapulver und Blutkörperchenpulver mit verschiedenen Feuchtigkeitsgehalten 2 Stunden
lang bei 80, 100 und 130° C erhitzt; danach wurden die Löslichkeiten in Wasser jedes auf diese Weise erhaltenen
Pulvers gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in den Fig. 1 bis 3 wiedergegeben.
Die Löslichkeiten wurden in Prozent auf Basis der Löslichkeit einer Vergleichsprobe ausgedrückt (nicht
erwärmtes Plasmapulver mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 9,7% und nicht erwärmtes Blutkörperchenpulver
mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 5,7%).
F i g. 1 zeigt die Löslichkeiten von Plasmapulver mit verschiedenen Feuchtigkeitsgehalten. Kurve A gilt für
das Erwärmen von Plasmapulvern bei 80° C; Kurve B gilt für das Erwärmen von Plasmapulvern bei 100° C;
und Kurve C gilt für das Erwärmen von Plasmapulvern bei 130° C. Die Ergebnisse zeigen folgendes: wenn man
Plasmapulver mit einen Feuchtigkeitsgehalt von 30% oder weniger 2 Stunden lang bei einer Temperatur von
130° C oder weniger erhitzt, besitzen die erhitzten Pulver
eine Löslichkeit von mindestens 50% und können für Nahrungsmittel verwendet werden.
F i g. 2 zeigt die Löslichkeit von Blutkörperchenpulvern
mit verschiedenen Feuchtigkeitsgehalten. Für die Kurven A, B und C gilt das gleiche wie in F i g. 1 hinsichtlich
der angewendeten Erwärmungstemperaturen. Die Ergebnisse zeigen folgendes. Wenn man Blutkörperchenpulver
mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 3O0O oder weniger unter den genannten Bedingungen
erwärmt, besitzen sie eine Löslichkeit, die im allgemeinen für Nahrungsmittel brauchbar ist; wenn jedoch der
Feuchtigkeitsgehalt dieser Pulver 20/!O oder weniger
beträgt, ist die Verminderung der Löslichkeit infolge des Erwärmens gering; daher wird ein Feuchtigkeitsgehalt
von 20% oder weniger für Blutkörperchenpulver bevorzugt.
F i g. 3 zeigt die Löslichkeiten von Plasmapulvern (D) und Blutkörperchenpulvern (E) mit einem Feuchtigkeitsgehalt
von 2Wd. die 2 Stunden lang bei verschiedenen
Temperaturen erhitzt wurden. F i g. 3 basiert auf den F i g. 1 und 2 bei bestimmten Feuchtigkeitsgehalten.
F i g. 3 zeigt, daß das Serum durch Erwärmen gegenüber den Blutkörperchen leicht beeinflußt wird:
selbst wenn das Blutpulver 2 Stunden lang bei der \orgegebenen
Temperatur erwärmt wird, werden die Eigenschaften der Proteine nicht beeinträchtigt.
B e i s ρ i e 1 2
Ein Plasmapulver mit einem Feuchtigkeitsgehalt von
Ein Plasmapulver mit einem Feuchtigkeitsgehalt von
9,7% wurde durch Sprühtrocknen von Plasma hergestellt. Es wurden eine kleine Menge Pulvervom anfallenden
Plasmapulver abgetrennt und die Anzahl der in der Probe vorhandenen Bakterien und die Wasserlöslichkeit
und die Wärmekoagulierbarkeit des resultierenden Plasmapulvers gemessen. Der Rest wurde als
Charge in eine rührbare und erwärmbare Vorrichtung gegeben.
Die Temperatur des Plasmapulvers wurde auf 105° C erhöht, wobei die Temperatur überwacht wurde.
Danach wurde das Plasmapulver bei einer Temperatur von 105° C gehalten; alle 5 Min. wurde im Verlauf von
10 Min. eine Probe entnommen. Es wurden die Anzahl der Bakterien in jeder dieser Proben und die Wasserlöslichkeit
und die Wärmekoagulierbarkeit jeder dieser Proben gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in
der folgenden Tabelle 1 wiedergegeben.
Die Anzahl der Bakterien, die Löslichkeit und die Wärmekoaguiicrbaikcit wurden nach den folgender1.
Methoden bestimmt.
Es wurde die Anzahl der Bakterien sowohl für lebensfähige Bakterien als auch Tür Coliform-Bakterien
bestimmt. Die Anzahl der lebensfähigen Bakterien war die Anzahl der Bakterienzellen, die in 1 g der Probe
ermittelt wurden; die Anzahl der Coliform-Bakterien wurde nach der Wahrscheinlichkeitszahl-Methode
(most probable number method; MPN) gemessen.
Di- Löslichkeiten wurden in der folgenden Weise
gemessen. Es wurden 2 g einer Blutpulverprobe in 50 ml Wasser gelöst; nach Entfernen von unlöslichem
Material durch Filtrieren wurde das unlösliche Material bei 105° C bis zur Gewichtskonstanz getrocknet. Das
getrocknete Produkt wurde gewogen, um den prozentualen Anteil der wasserlöslichen Bestandteile zu
berechnen.
Die Wärmekoagulierbarkeit wurde in folgender Weise gemessen.
Es wurden 2 g einer Blutpulverprobe in 50 ml Wasser gelöst. Nach Entfernen des unlöslichen Materials durch
Filtrieren wurde die klare Lösung auf 100° C erhitzt und bei dieser Temperatur 1 Min. lang gehalten. Nach dem
Erhitzen wurden die wärmekoagulierten Bestandteile durch Zentrifugieren abgetrennt; es wurde das Volumen
dieser Bestandteile gemessen. Das gemessene Volumen ist als Index auf Basis des Volumens des Blutpulvers
vor dem Erwärmen ausgedrückt, das als 100 angesetzt wurde.
| Prt'jen | Anzahl | Anzahl | Löslichkeit (%) | Wärmekoagulier |
| Behandlungs- | Coliform-Bakterien | lebensfähige | barkeit (%) | |
| cauer bei | Bakterien | |||
| angegebener | ||||
| Temperatur |
vor Erwärmung
0 Min.*)
5 Min.
10 Min.
10 Min.
2.4 x 10:
<3
<3
<3
<3
<3
<3
2,4 x <300 <300 <300 89,5
82,9
82,6
80,8
82,9
82,6
80,8
100
97
95
95
97
95
95
") Für -0 Min." sind die Ergebnisse des Zeitpunkts angegeben, bei dsm die angegebene Temperatur erreicht wurde.
3eispiel 3 die Anzahl der Bakterien, die Wasserlöslichkeit und die
Es wurde ein Biutkörperchenpulver mit einem 65 WärrnekoagulierbarkeitvorderWärmebehandlungund
Feuchtigkeitsgehalt von 11.1% durch Lyophilisieren hergestellt. Das Blutkörperchenpulver wurde in der
gleichen Weise wie in Beispiel 2 behandelt: es wurden nach der Wärmebehandlung bei 110° C gemessen. Die
erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 2 wiedergegeben.
vor Erwärmung
0 Min.
5 Min.
10 Min.
10 Min.
| Proben | Anzahl | Anzahl | Löslichkeit (%) | Wärmekoagulier |
| BeharHlungs- | Coliform-Bakterien | lebensfähige | barkeit (%) | |
| dauer bei | Bakterien | |||
| angegebener | ||||
| Temperatur |
7,5 x 102 <3 <3 <3
3,5 x 10' <300 <300 <300 89,6
83,0
82,7
82,4
83,0
82,7
82,4
100 96 96 96
Es wurde ein Gesamtblutpulver mit einem Feuchtigk£i!s°£hä!t
von 4 7% durch Vakuumtrocknen hergestellt.
Das Gesamtblutpulver wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 behandelt; es wurden die
20 Anzahl der Bakterien, die Wasserlöslichkeit und die Wärmekoagulierbarkeit vor der Wärmebehandlung und
nach der Wärmebehandlung hpj J ) f° C gemessen. DiC
erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben.
| Proben | Anzahl | Anzahl | Löslichkeit (%) | Wärmekoagulier |
| Behandlungs | Coliform-Bakterien | lebensfähige | barkeit (%) | |
| dauer bei | Bakterien | |||
| angegebener | ||||
| Temperatur |
vor Erwärmung
0 Min.
5 Min.
10 Min.
10 Min.
3,5 x 102 <3 <3 <3
5,5 x <300 <300 <300 90,8
79,1
77,7
77,0
79,1
77,7
77,0
100 87 86 86
Es wurde ein Blutkörperchenpulver mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 5,7% durch Sprühtrocknen hergestellt.
Dieses Blutkörperchenpulver wurde in dergleichen Weise wie in Beispiel 2 behandelt; es wurden die
Anzahl der Bakterien, die Wasserlöslichkeit und die Wärmekoagulierbarkeit vor der Wärmebehandlung und
nach der Wärmebehandlung bei 125° C gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
wiedergegeben.
| Proben | Anzahl | Anzahl | Löslichkeit (%) | Wärmekoagulier |
| Behandlungs | Coliform-Bakterien | lebensfähige | barkeit (%) | |
| dauer bei | Bakterien | |||
| angegebener | ||||
| Temperatur |
vor Erwärmung
OMin.
5 Min.
10 Min.
10 Min.
2,0 x 102 <3 <3 <3
3,8 x <300 <300 <300 86,7
79,6
79,1
78,5
79,6
79,1
78,5
100 92 92 90
Es wurde ein Serumpulver mit einem Feuchtigkeitsgehalt
von 0,2% durch Vakuumtrocknen hergestellt Das Serumpulver wurde in der gleichen Weise wie in
Beispiel 2 behandelt; es wurden die Anzahl der Bakterien,
die Wasserlöslichkeit und die Wärmekoagulierbarkeit vor der Wärmebehandlung und nach der
Wärmebehandlung bei 1100C gemessen. Die erhaltenen
Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben.
| 9 Tabelle 5 |
28 | 27 297 | Löslichkeit (%) | 10 |
| Proben Behandlungs dauer bei angegebener Temperatur |
Anzahl Coliform-Bakterien |
Anzahl lebensfähige Bakterien |
91,0 81,1 80,8 79,9 |
Wärmekoagulier barkeit (%) |
| vur Erwärmung 0 Min. 5 Min. 10 Min. |
4,4 X 102 <3 <3 <3 |
9,3 X IO3 <300 <300 <300 |
100 93 93 93 |
|
Die Ergebnisse der Tabellen 1 bis 5 zeigen, daß Blutpulver in sehr kurzer Zeit bei Temperaturen von 100° C
oder mehr befriedigend sterilisiert werden können, wobei die sterilisierten Pulver löslich und wärmekoagulierbar
sind, so daß sie für die menschliche Ernährung brauchbar sind. >o
Es wurde ein Serumpulver mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 6,9% durch Lyophilisieren hergestellt. Es
wurde eine kleine Probe Pulver vom erhaltenen Serum- >5
pulver abgetrennt; es wurden die Anzahl der in der Probe vorhandenen Bakterien und die Löslichkeit in
Wasser und die Wärmekoagulierbarkeit des Serumpulvers gemessen.
Der Rest wurde in eine rührbare und erwärmbare Vor- jo
richtung für kontinuierlichen Betrieb gegeben. Diese Erwärmungsvorrichtung war so ausgebildet, daß etwa
10 Min. nach Einführung des Serumpulvers die Temperatur des Serumpulvers 110° C erreichte; während das
Serumpulver bei 1150C gehalten wurde, wurde das
Serumpulver gefordert, so daß es den Ausgang der Vorrichtung 5 Min. spätererreichte und durch den Ausgang
ausgetragen wurde. Am Ausgang dieser rührbaren und erwärmbaren Vorrichtung für kontinuierlichen Betrieb
wurden Proben des erhitzten Pulvers sechsmal alle 10 Min. erstmals 1 Stunde nach Beginn des Betriebs
gesammelt. Die Anzahl der Bakterien, die Wasserlöslichkeit und die Wärmekoagulierbarkeit wurden in der
gleichen Weise wie in Beispiel 2 gemessen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 6 wiedergegeben.
Probe
Anzahl Coliform-Bakterien
Anzahl
lebensfähige
Bakterien Löslichkeil (%)
Wärmekoagulierbarkeit (%)
vor Erwärmung
9.3 x i0:
<3 <3 <3 <3 <3 <3
3.9 x 91,2
Ei wurde ein Blutkörperchenpulver mit einem
Feuchtigkeitsgehalt von 4,5% durch Vakuumtrocknen hergestellt. Das Blutkörperchenpulver wurde in der
gleichen Weise wie in Beispiel 5 behandelt und es wur-
89
87
87
88
88
89
87
87
88
88
89
den die Anzahl der Bakterien, die Wasserlöslichkeit und die Wärmekoagulierbarkeit vor der Wärmebehandlung
bei 120°C und nach der Wärmebehandlung (5 Min.) in Abständen von 10 Min. gemessen, in denen die Temperatur
erhöht wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 7 wiedergegeben.
| <300 | 79,5 |
| <300 | 78,5 |
| <300 | 78.6 |
| <300 | 79,0 |
| <300 | 78,9 |
| <300 | 79,6 |
Proben
Anzahl Coliform-Bakterien
Anzahl
lebensfähige
Bakterien Löslichkeit (%)
Warmekoagulierbarkeit (%)
| vor Erwärmen | 5,3 x 102 | 6,8 x ΙΟ3 | 87,3 | 100 |
| 1 | <3 | <300 | 81,3 | 94 |
| 2 | <3 | <300 | 80,3 | 94 |
| 3 | <3 | <300 | 80,1 | 94 |
| 4 | <3 | ^300 | 79,9 | 92 |
| 5 | <3 | <300 | 80,8 | 94 |
| 6 | <3 | <300 | 80,9 | 94 |
Die Ergebnisse der Tabellen 6 und 7 zeigen, daß bei einem kontinuierlichen Verfahren Blutpulver in reproduzierbarer
Weise mit einem guten Sterilisiereffek! sterilisiert werden können, wobei die Beeinträchtigung der
Wasserlöslichkeit und der Wärmekoagulierbarkeit uuf ein Minimum beschränkt werden können, wenn die
Erwärmungstemperatur und die Erwärmungsdauer konstant gehalten werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:l.Veifahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver, Blutkörperchenpulver oder Gesamtblutpulver, die bei Temperaturen von 60° C oder weniger auf einem Wassergehalt von 20% oder weniger getrocknet worden sind, dadurch gekennzeichnet, daß man diese getrockneten Pulver auf eine Temperatur von 100 bis 130° C fur die Dauer von bis zu 4 Stunden oder weniger erhitzt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man 10 Min. lang oder weniger erhitzt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP52085388A JPS6015B2 (ja) | 1977-07-16 | 1977-07-16 | 水溶性かつ熱凝固性を有する殺菌された血粉の製造方法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2827297A1 DE2827297A1 (de) | 1979-01-18 |
| DE2827297C2 true DE2827297C2 (de) | 1984-03-29 |
Family
ID=13857355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2827297A Expired DE2827297C2 (de) | 1977-07-16 | 1978-06-21 | Verfahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver, Blutkörperchenpulver oder Gesamtblutpulver |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4347259A (de) |
| JP (1) | JPS6015B2 (de) |
| AU (1) | AU517811B2 (de) |
| DE (1) | DE2827297C2 (de) |
| FR (1) | FR2397160A1 (de) |
| GB (1) | GB2000956B (de) |
| NL (1) | NL181772C (de) |
| NZ (1) | NZ187648A (de) |
| SE (1) | SE431282B (de) |
| SU (1) | SU1001850A3 (de) |
Families Citing this family (26)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3176491D1 (en) * | 1980-03-05 | 1987-11-26 | Miles Lab | Pasteurized therapeutically active protein compositions |
| US4495278A (en) * | 1981-04-27 | 1985-01-22 | Baxter Travenol Laboratories, Inc. | Process for making novel blood clotting enzyme compositions |
| US4456590B2 (en) * | 1981-11-02 | 1989-05-30 | Heat treatment of lyphilized blood clotting factor viii concentrate | |
| US4845074A (en) * | 1982-05-13 | 1989-07-04 | Cedars Sinai Medical Center | Heat treatment of Factor VIII |
| US4556558A (en) * | 1982-05-13 | 1985-12-03 | Cedars-Sinai Medical Center | Treatment of factor VIII concentrate to minimize the affect of undesirable microorganisms |
| HUT40311A (en) * | 1983-06-03 | 1986-12-28 | Kiskunhalasi Aag | Process for producing protein concentrates, blood-curd and nutriments from blood and its elements |
| WO1992011282A1 (en) * | 1990-12-17 | 1992-07-09 | Texas Tech University | Polypeptide fraction affording protection to cells against mechanical damage and assay |
| US5372811A (en) * | 1993-12-03 | 1994-12-13 | American Meat Protein Corporation | Animal feed supplement containing co-spray dried plasma protein and amylase |
| NL1019873C2 (nl) * | 2002-01-31 | 2003-08-04 | Harimex Bv | Werkwijze voor het bereiden van een bloedplasmapoeder, en toepassingen hiervan. |
| ES2197810B1 (es) * | 2002-04-01 | 2005-04-01 | Apc Europe S.A. | Procedimiento de fabricacion de un producto derivado de sangre animal en polvo empaquetado y producto y utilizaciones correspondientes. |
| RU2254143C2 (ru) * | 2003-09-08 | 2005-06-20 | ФГУП - Российский федеральный ядерный центр - Всероссийский научно-исследовательский институт экспериментальной физики - ФГУП-РФЯЦ-ВНИИЭФ | Способ стерилизации объектов |
| US9867782B2 (en) | 2009-04-09 | 2018-01-16 | Entegrion, Inc. | Spray-dried blood products and methods of making same |
| US8407912B2 (en) | 2010-09-16 | 2013-04-02 | Velico Medical, Inc. | Spray dried human plasma |
| WO2011035062A2 (en) | 2009-09-16 | 2011-03-24 | Velico Medical, Inc. | Spray dried human plasma |
| US20140083628A1 (en) | 2012-09-27 | 2014-03-27 | Velico Medical, Inc. | Spray drier assembly for automated spray drying |
| BR112013010575A2 (pt) * | 2010-10-29 | 2016-08-09 | Velico Medical Inc | conjunto de secagem por atomização, câmara de secagem por atomização, conjunto de cabeça de secagem por atomização, dispositivo de coleta de secagem por atomização, e, método para secar por atomização um líquido |
| US9561184B2 (en) | 2014-09-19 | 2017-02-07 | Velico Medical, Inc. | Methods and systems for multi-stage drying of plasma |
| BE1026731B1 (nl) * | 2018-10-26 | 2020-06-03 | Dagon Products Bvba | Voedingssupplement en werkwijze voor het vervaardigen ervan |
| US12539355B2 (en) | 2022-09-15 | 2026-02-03 | Velico Medical, Inc. | Dryer for a spray drying system |
| US12083447B2 (en) | 2022-09-15 | 2024-09-10 | Velico Medical, Inc. | Alignment of a disposable for a spray drying plasma system |
| US11998861B2 (en) | 2022-09-15 | 2024-06-04 | Velico Medical, Inc. | Usability of a disposable for a spray drying plasma system |
| US11975274B2 (en) | 2022-09-15 | 2024-05-07 | Velico Medical, Inc. | Blood plasma product |
| WO2024059770A1 (en) | 2022-09-15 | 2024-03-21 | Velico Medical, Inc. | Rapid spray drying system |
| US12246093B2 (en) | 2022-09-15 | 2025-03-11 | Velico Medical, Inc. | Methods for making spray dried plasma |
| US11841189B1 (en) | 2022-09-15 | 2023-12-12 | Velico Medical, Inc. | Disposable for a spray drying system |
| US12246266B2 (en) | 2022-09-15 | 2025-03-11 | Velico Medical, Inc. | Disposable for a spray drying system |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1632321A (en) * | 1923-09-29 | 1927-06-14 | Ind Globeite Soc | Blood-treating process |
| FR1382451A (fr) * | 1964-01-22 | 1964-12-18 | Separator Ab | Procédé et installation pour la préparation de sang en poudre |
| US3431118A (en) * | 1964-03-12 | 1969-03-04 | Laura G Macy | Process and apparatus for coagulating and drying blood |
| DE1235123B (de) * | 1964-12-02 | 1967-02-23 | Nat Dairy Prod Corp | Verfahren zur Herstellung von keimarmem, getrocknetem Eialbumin |
| US3950555A (en) * | 1968-04-01 | 1976-04-13 | Bengt Stromberg | Method of tenderizing and improving the flavor of food |
-
1977
- 1977-07-16 JP JP52085388A patent/JPS6015B2/ja not_active Expired
-
1978
- 1978-06-21 DE DE2827297A patent/DE2827297C2/de not_active Expired
- 1978-06-21 NZ NZ187648A patent/NZ187648A/xx unknown
- 1978-06-27 GB GB7828023A patent/GB2000956B/en not_active Expired
- 1978-06-27 AU AU37487/78A patent/AU517811B2/en not_active Expired
- 1978-06-28 NL NLAANVRAGE7806954,A patent/NL181772C/xx not_active IP Right Cessation
- 1978-07-13 FR FR7820958A patent/FR2397160A1/fr active Granted
- 1978-07-14 SE SE7807852A patent/SE431282B/sv not_active IP Right Cessation
- 1978-07-14 SU SU782639946A patent/SU1001850A3/ru active
-
1980
- 1980-01-15 US US06/112,254 patent/US4347259A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5420875A (en) | 1979-02-16 |
| FR2397160B1 (de) | 1983-03-18 |
| DE2827297A1 (de) | 1979-01-18 |
| NL181772B (nl) | 1987-06-01 |
| FR2397160A1 (fr) | 1979-02-09 |
| AU517811B2 (en) | 1981-08-27 |
| JPS6015B2 (ja) | 1985-01-05 |
| GB2000956B (en) | 1982-02-03 |
| US4347259A (en) | 1982-08-31 |
| NL7806954A (nl) | 1979-01-18 |
| GB2000956A (en) | 1979-01-24 |
| SE7807852L (sv) | 1979-01-17 |
| AU3748778A (en) | 1980-01-03 |
| NL181772C (nl) | 1987-11-02 |
| SE431282B (sv) | 1984-01-30 |
| SU1001850A3 (ru) | 1983-02-28 |
| NZ187648A (en) | 1980-10-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2827297C2 (de) | Verfahren zum Hitzesterilisieren von Plasmapulver, Serumpulver, Blutkörperchenpulver oder Gesamtblutpulver | |
| DE69007057T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Gelatine aus Fischhaut. | |
| DE1692812C3 (de) | Verwendung von einbasischen Aminosäuren als Zusatz beim Pökeln von Fleisch und Fleischwaren | |
| DE69900331T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Fischgelatine | |
| DE2210758C3 (de) | Verfahren zum Entwickeln und Fixieren der Farbe von gepökelten gekochten Fleisch- und Fischwaren | |
| DE69002606T3 (de) | Methode zur Wärmebehandlung von Laktoferrin ohne seine physiologische Aktivität zu verlieren. | |
| DE1153233B (de) | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Fleischproteinen | |
| DE69418426T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wasserlöslichen eisenarmen Proteinprodukts aus Blutzellenrohmaterial, und ein wasserlösliches eisenarmes Proteinprodukt, erhalten durch Hydrolysierung von Blutzellenrohmaterial | |
| DE2345013A1 (de) | Verfahren zur herstellung von funktionellen nahrungsmittelproteinen | |
| EP0139844B1 (de) | Verfahren zur Verarbeitung von Tierblut und seinen Fraktionen | |
| DE114823C (de) | ||
| EP0240750B1 (de) | Verfahren zum Pasteurisieren von Plasmaproteinen und Plasmaproteinfraktionen | |
| DE2450666C3 (de) | Antimikrobielle Behandlung von Futtermitteln | |
| DE2835220C2 (de) | ||
| DE1937580C3 (de) | Gewinnung eines Futtermittels aus Abwasserklärschlamm | |
| DE2854534C3 (de) | Zahnpulpenfüllmaterial | |
| DE2827441C3 (de) | Verfahren zum Behandeln des Fleisches von Wassertieren | |
| DE538986C (de) | Verfahren zum Sterilisieren von Fluessigkeiten, insbesondere von Fruchtsaeften | |
| DE3115761A1 (de) | Verfahren zum herstellen ungerinnbaren blutes unter anwendung proteolytischer enzyme und daraus gewonnenen proteinkonzentrates | |
| DE730197C (de) | Verfahren zum Sterilisieren | |
| DE758569C (de) | Verfahren zum Konservieren von Fleisch durch Trocknung | |
| DE1914095A1 (de) | Verfahren zur Entgiftung von Aflatoxin enthaltenden,insbesondere oel- oder fetthaltigen Lebensmitteln,wie z.B. Nusskernen,oder Getreide bzw. Getreideprodukten | |
| DD158610A1 (de) | Verfahren zur enzymatischen vorbehandlung von huelsenfruechten und stueckigem trockengemuese | |
| DE556735C (de) | Verfahren zur Herstellung eines das Wachstum von Geschwuelsten hemmenden Stoffes | |
| AT88676B (de) | Verfahren zur Herstellung von spezifischen Impfstoffen. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8330 | Complete renunciation |