DE2822760A1 - Einrichtung zum unterstuetzen des anlassens eines motors - Google Patents
Einrichtung zum unterstuetzen des anlassens eines motorsInfo
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRUNECKER
DlPL-ING
H. KINKELDEY
J OR-INQ
*~"1 "
W. STOCKMAIR
DR-ING - A*£ (CALTECH
K. SCHUMANN
DR PER NAT - D.PL.-PMYS.
P. H. JAKOB G. BEZOLD
DR RER NAT OtPL-CHEM
8 MÜNCHEN
P 12 769
Isuzu Motors Limited
No. 25-1, Tono-machi 3-chome
Kawasaki-ku, Kawasaki-shi,
Kanagawa, Japan
No. 25-1, Tono-machi 3-chome
Kawasaki-ku, Kawasaki-shi,
Kanagawa, Japan
Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens . eines Motors
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Einrichtung zum Unterstützen
des Anlaßvorganges von Motoren und insbesondere auf eine Einrichtung zum Unterstützen des Anlaßvorganges
eines Dieselmotors, der Glühkerzen hat.
Bei den meisten herkömmlichen Dieselmotoren, besonders bei Dieselmotoren, die eine Vorwärmkammer haben, werden die
Motoren durch Verwendung von Glühkerzen angelassen.
Dieses Verfahren der Verwendung von Glühkerzen ist vorteilhaft, da die erforderliche Einrichtung einfach ist
und der Motor leicht angelassen werden kann. Jedoch ist dieses Verfahren insofern nachteilig, daß es 20 bis 50 Sekunden
dauert, um die Glühkerze vorzuwärmen, d.h., das
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Anlaßverhalten des Motors ist schlecht.
Es ist daher ein Ziel der Erfindung, den zuvor beschriebenen, dem herkömmlichen Verfahren anhaftenden Nachteil
zu beseitigen, bei dem Glühkerzen zum Anlassen des Motors benutzt werden. Insbesondere ist es ein Ziel der Erfindung,
eine neue Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors zu schaffen, bei dem die Vorwärmzeit der Glühkerzen
erheblich vermindert ist und dadurch das Anlaßverhalten des Motors ausgezeichnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt:
Fig. 1 eine Schaltung, teilweise als Blockschaltbild, eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Pig. 2 eine graphische Darstellung, die die Widerstands-Temperatur-Kennlinie
des wärmeerzeugenden Bauelements einer Glühkerze bei dem in 3?ig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel zeigt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert, in der eine Speisequelle 1, ein Anlaßschalter
2, eine Glühkerze 3i die entsprechend der Anzahl der
Zylinder vorgesehen ist, ein wärmeerzeugendes Bauelement der Glühkerze 3, ein Detektorwiderstand 4 mit einem sehr
niedrigen Widerstand r, ein eine Spannung erfassender Subtrahierer 5, ein den tatsächlichen Widerstand erfassender
Teiler 6 zum Erfassen des Widerstandes R des wärmeerzeugenden Elements 311 ein Einstellwiderstand 7 mit
einer Einstelltemperatur, die einem Widerstand Rs entspricht, der einer Einstelltemperatur Ts der Glühkerze 3
zugeordnet ist, ein Rückkopplungsverstärker 8 mit der zu-
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sätzlichen !Funktion eines Schaltreglers, ein mit dem Verstärker
8 zusammenarbeitendes stromsteuerndes Bauelement 81, das z.B. ein Schalter ist, ein Vergleicher 9, der die
dem Widerstand Rs entsprechende Einstelltemperatur und den tatsächlichen Widerstand R vergleicht, ein Umformerverstärker
10 mit einer feelbsthaltenden Funktion für ein Übertragungssignal, ein Anlaßrelais 11 und ein Anlasser 12
gezeigt sind. Alle dieser Bauelemente sind in der in Fig. 1 gezeigten Weise miteinander verbunden, um eine Steuer schaltung
13 zu "bilden.
Das wärmeerzeugende Bauelement 31 der Glühkerze 3 ist aus
einem metallischen Widerstandsmaterial gefertigt, so daß sein Widerstand,R niedriger als 2/3 eines Nennwiderstandes
Rt ist, der bel^ä^r Einstelltemperatur Rt gesättigt ist,
wenn die Speisespannung Eo Sun kontinuierlich zugeführt
wird, "bis seine !temperatur ausgehend von der Raumtemperatur
auf die Einstelltemperatur Ts angestiegen ist, wobei der Widerstand bei der Einstelltemperatur, d.h. die Einstelltemperatur
entspricht dem Widerstand Rs, ihm eigen ist, während die Temperatur von der Raumtemperatur auf die Einstelltemperatur
Ts ansteigt, und sein Widerstands-Temperatur-Kooeffizient
einen von Null verschiedenen Wert bei einer Temperatur um die Einstelltemperatur Ts zeigt.
Die Arbeitsweise der Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens des Motors, die gemäß der Erfindung aufgebaut ist,
wird jetzt erläutert.
Wenn der Anlaßschalter 2 geschlossen wird, wird die Speisespannung
Eo zwischen der Glühkerze 3 und dem Detektorwiderstand 4- zugeführt, der mit der Glühkerze 3 in Reihe geschaltet
ist, so daß ein Strom Io durch diesen fließt.
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Die Steuerschaltung 15 ist in der in Pig. 1 gezeigten Weise
mit dem Detektorwiderstand A- verbunden, wobei die tatsächliche Spannung E1 (= Eo - e, wobei e die Detektorwiderstandsspannung
des Detektorwiderstandes A- ist) des wärmeerzeugenden Bauelementes 31 der Glühkerze 3 in dem
Subtrahierer erfaßt wird, während die tatsächliche Spannung E1 und der Detektorwiderstand E einer Division in
dem Teiler 6 unterworfen werden.
In diesem Pail kann der Widerstand R des wärmeerzeugenden
Bauelementes 31 durch den folgenden Ausdruck angegeben werden,
so daß er sich in Abhängigkeit von der Temperatur T ändert.
R = Ro ( 1 +d^T),
wobei Ro der Widerstand des wärmeerzeugenden Bauelementes 31
bei Raumtemperatur, d^ der Widerstands-Temperatur-Koeffizient
und T die von der Raumtemperatur ausgehend ansteigende gemessene Temperatur sind.
Die der zuvor beschriebenen Steuerschaltung 13 zugeordneten Beziehungen sind daher die folgenden:
Io . r = e (l)
El = R-Io = Ro (l +C^T) Io (2)
El = R- e/r = ^ Ro (l + ti T) (3)
Der Wid.erstand R des wärmeerzeugenden Elementes 31 kann
durch die folgende Gleichung (A-) ausgedrückt werden:
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Der Wert R (= ^ r) der Gleichung (4) entspricht daher einem
Wert, der durch den zuvor "beschriebenen Teiler 6 berechnet ist, so daß der Teiler 6 als eine Einrichtung dient, die
den tatsächlichen Widerstand E des wärmeerzeugenden Elementes 31 erfaßt.
Das Erfassungssignal des Teilers 6 wird in den Rückkopplungsverstärker
8 und den Yergleicher 9 eingegeben. Das •wärmeerzeugende Bauelement 31 wird schnell aufgeheizt,
bis sein Widerstand E den Einstellwiderstand Es erreicht, der der Einstelltemperatur Ts entspricht. Wenn der Widerstand
R den Einstellwiderstand Rs erreicht, gibt der "Vergleicher 9 ein Ausgangssignal ab. Dieses Ausgangssignal
wird aus einem logischen Signal in ein elektrisches Signal durch den Verstärker 10 umgeformt, das an das Anlaßrelais
11 gegeben wird, wodurch der Anlasser 12 gestartet wird. Zur gleichen Zeit wird der Schalter 81
durch die Wirkungsweise des Verstärkers 8 geöffnet, d.h., die Vorwärmschaltung wird geöffnet, wodurch der Vorwärmgang
zeitweilig unterbrochen wird. Danach, wenn die Speisung begonnen wird und die dem Widerstand Rs entsprechende
Einstelltemperatur erneut erfaßt wird, d.h.t daß die Einstelltemperatur Ts erreicht wird, arbeitet
der Verstärker 8 erneut, wodurch der Schalter 81 geöffnet wird, um die Speisung zu unterbrechen. Der zuvor beschriebene
Vorgang wird wiederholt während des Anlaßvorgangs des Motors ausgeführt. Selbst wenn daher ein
Spannungsabfall während der Drehung des Anlassers 12 auftritt, wird die Temperatur der Glühkerze auf der Einstelltemperatur
Ts gehalten.
Wie zuvor beschrieben wurde, ist bei der erfindungsgemäßen Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors
das wärmeerzeugende Bauelement 31 der Glühkerze 3 aus einem
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metallischen Widerstandsmaterial derart gefertigt, daß sein Widerstand R niedriger als 2/5 des Nennwiderstandes
Rt ist, der bei der Einstelltemperatur Rt gesättigt ist, wenn die Speisespannung Eo kontinuierlich an diesen gegeben
wird, bis seine Temperatur auf die Einstelltemperatur Ts, ausgehend von der Raumtemperatur, angestiegen ist,
wobei der Widerstand Rs bei der Einstelltemperatur T diesem eigen ist und sein Widerstands-Temperatur-Koeffizient cC
einen von Null verschiedenen Wert zeigt. Daher ist es möglich, einen Strom 1,5 mal des Nennstroms an das wärmeerzeugende
Bauelement 31 zu. geben. Auf diese Weise kann
das wärmeerzeugende Bauelement in einer sehr kurzen Zeit aufgeheizt werden, wodurch die Vorwarnzeit erheblich vermindert
werden kann.
Außerdem wird bei der Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors die Temperatur des wärmeerzeugenden
Bauelements 31 auf der Grundlage seines Einstellwiderstandes
Rs erfaßt und die Erwärmungstemperatür T des wärmeerzeugenden
Elementes y\ wird mit großer Genauigkeit erfaßt.
Selbst wenn daher der Widerstand R des wärmeerzeugenden Elementes 3Ί niedriger als 2/3 des Nennwiderstandes Rt ist,
kann eine Beschädigung infolge einer zu großen Erwärmung, wie ein Schmelzen des wärmeerzeugenden Bauelementes 31
infolge eines zu großen Stromes, verhindert werden.
Außerdem ist die erfindungsgemäße Einrichtung zum Unterstützen
des Anlassens eines Motors so ausgelegt, daß das Ausgangssignal des Teiles 6 und der Einstellwiderstand Rs
einem Vergleich in dem Vergleicher 9 unterworfen werden, so daß, wenn beide miteinander übereinstimmen, der Anlasser
12 über den Verstärker 10 gestartet wird, der eine selbsthaltende Arbeitsweise hat, wobei das Anlasserrelais
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11 durch das Ausgangssignal des Vergleichers angesteuert wird. Daher ist im Gegensatz zu den herkömmlichen Einrichtungen
"bei der erfindungsgemäßen Einrichtung das unabhängige Vorsehen von Vorwärm- und Anlaßeinrichtung nicht
erforderlich. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist daher in ihrer Konstruktion sehr einfach. Dieses ist einer der
wesentlichen Vorteile der Erfindung.
Bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel hat der
Umformerverstärker 10 für das Übertragungssignal eine
selbsthaltende Funktion, obwohl, die erfindungsgemäße Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors so
ausgelegt werden kann, daß das Anlaßrelais 11 eine selbsthaltende Punktion hat, oder sowohl der Verstärker 10 und das Anlaßrelais 11 eine selbsthaltende Punktion haben.
Umformerverstärker 10 für das Übertragungssignal eine
selbsthaltende Funktion, obwohl, die erfindungsgemäße Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors so
ausgelegt werden kann, daß das Anlaßrelais 11 eine selbsthaltende Punktion hat, oder sowohl der Verstärker 10 und das Anlaßrelais 11 eine selbsthaltende Punktion haben.
Außerdem kann das Ausgangssignal des Vergleichers 9 durch
ein den Strom unterbrechendes Signal des Rückkopplungsverstärkers 8 ersetzt werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die
erfindungsgemäße Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors so ausgebildet werden kann, daß die Vorwärmzeit der Glühkerze erheblich vermindert werden kann, die Konstruktion sehr einfach ist und die Anlaßeigenschaften ausgezeichnet sind.
erfindungsgemäße Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors so ausgebildet werden kann, daß die Vorwärmzeit der Glühkerze erheblich vermindert werden kann, die Konstruktion sehr einfach ist und die Anlaßeigenschaften ausgezeichnet sind.
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Leerseite
Claims (3)
- PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKERDlPL-INQH. KINKELDEYDHlNaW. STOCKMAIRDR-INGi · AtE (CAlTECHlK. SCHUMANN. DR PER NAT· DlPLPHYS.P. H. JAKOBG. BEZOLDDR ΗΕΗΝΑΤ- OPL-CHEM.8 MÜNCHEN 22MAXIMILIANSTRASSE -43P 12 769PatentansprücheEinrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors, dadurch, gekennzeichnet, daß ein ■wärmeerzeugendes Bauelement (31) einer Glühkerze (3) aus einem metallischen Widerstandsmaterial gefertigt ist, so daß dessen Widerstand geringer als 2/3 eines NennwiderStandes ist, der "bei einer Einstelltemperatur gesättigt ist, wenn eine Speisespannung ihm kontinuierlich zugeführt wird, bis seine Temperatur ausgehend von der Raumtemperatur bis auf die Einstelltemperatur angestiegen ist, d.h., auf eine Einstelltemperatur, die seinem ihm eigenen Widerstand entspricht, und wobei der Widerstands-Temperatur-Koeffizient einen von Null verschiedenen Wert bei einer Temperatur um die Einstelltemperatur zeigt, sowie das Erreichen der Einstelltemperatur durch das wärmeerzeugende Element (31) durch den der Einsteiltemperatur entsprechenden Widerstand erfaßt wird.
- 2. Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors, dadurch gekennzeichnet, daß das wärmeerzeugende Bauelement (31) einer Glühkerze (3) aus einem metallischen Widerstandsmaterial gefertigt ist, so daß dessen Widerstand geringer als 2/3 eines HennwiderStandes ist, der bei einer Einstelltemperatur gesättigt ist, wenn eine Speisespannung ihm kontinuierlich zugeführt wird, bis seineH098H0/0727■* — ■■■- - --* - =· -, ..,,.. ., ORIGINAL INSPECTEDTemperatur ausgehend von der Raumtemperatur bis auf die Einstelltemperatur angestiegen ist, d.h., auf die Einstelltemperatur, die seinem ihm eigenen Widerstand entspricht , und wobei der Widerstands-Temperatur-Koeffizient einen von Null verschiedenen Wert bei einer Temperatur um die Einstelltemperatur zeigt, sowie das Erreichen der Einstelltemperatur durch das wärmeerzeugende Element (31) durch den der Einstelltemperatur entsprechenden Widerstand erfaßt wird, um ein Erfassungsignal zu erzeugen, durch das der Anlasser gestartet wird.
- 3. Einrichtung zum Unterstützen des Anlassens eines Motors, dadurch gekennzeichnet, daß ein wärmeerzeugendes Bauelement (30) einer Glühkerze (3) aus einem metallischen Widerstandsmaterial gefertigt ist, so daß dessen Widerstand geringer als 2/3 eines Nennwiderstandes ist, der bei einer Einstelltemperatur gesättigt ist, wenn eine Speisespannung ihm komtinuierlich zugeführt wird, bis seine Temperatur ausgehend von der Taumtemperatur bis auf die Einstelltemperatur angestiegen ist, d.h., auf eine Einstelltemperatur, die seinem ihm eigenen Widerstand entspricht, und wobei der Widerstands-Temperatur-Koeffizient einen von Null verschiedenen Wert bei einer Temperatur um die Einstelltemperft^«2? zeigt, sowie das Erreichen der Einstelltemperatur durch das wärmeerzeugende Element (31) durch den der Einstelltemperatur entsprechenden Widerstand erfaßt wird, um ein Erfassungssignal zu erzeugen, und daß eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die mit Hilfe des Erfassungsignals wMerholt einen Vorgang ausführt, bei der die Speisung des wärmeerzeugenden Bauelementes (31) der Glühkerze (3) für eine sehr kurze Zeitdauer unterbrochen und dann erneut während des Startvorganges des Anlassers bewirkt wird.
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