DE2822295C3 - Verschlußauslösevorrichtung für eine mit einer Motorantrieb- oder -Ansatzeinheit ausgestatteten Kamera - Google Patents
Verschlußauslösevorrichtung für eine mit einer Motorantrieb- oder -Ansatzeinheit ausgestatteten KameraInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verschluüauslösevorrichlung
für eine mit einer Motorantrieb- oder Ansat/einheit ausgestatteten Kamera, bei welcher das gleiche v>
Betätigungsglied für die Auslösevorrichtung sowohl für das übliche Fotografieren als auch für das motorgetrie
bene Reihenbild-Fotografieren verwendet wird, mit
einem handbetätigten, in der Motorantriebs oder
-Ansat/emheit angeordneten f instcllglied /um Ein- und h"
Ausschalten der Motorantrieb* oder 'Ansat/einheit und
einer zugehörigen elektrischen Schalteinrichtung.
Eine Verschlußauslösevorriehtting der vorausgehend aufgeführten Bauart ist aus der DE-OS 23 34 092
bekannt. Dabei veranlaßt die Bewegung des Hctäti- h'%
gungsglieds bei Einzelaufnahmen eine Anzugsbcwegung eines Elektromagneten, wodurch der Nachteil
vorhanden ist. daß bei entladener Batterie mit der Kamera auch keine Einzelaufnahmen mehr durchgeführt werden können.
Ferner ist aus der DE-OS 23 32 415 eine mit einer Motorantriebseinheit ausgestattete Kamera bekannt,
bei welcher ein stangenartiges Verschlußbetätigungsglied mit einem abstehenden Auslöseelement für die
Betätigung elektrischer Schalterkontakte verwendet wird
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußauslösevorrichtung der eingangs genannten
Bauart derart auszubilden, daß die Auslösefunktion für einen Einzelaufnahmevorgang zwecks Erzielung größerer
Betriebssicherheit auch bei entleerter Batterie der Kamera möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei der Verschlußauslösevorrichtung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das an sich bekannte stangenartig ausgebildete Betätigungsglied
ein an sich bekanntes abstehendes Auslöseelement für die in der Kamera angeordnete elektrische
Schalteinrichtung und im axialen Abstand hierzu, bezogen auf die Längsachse des Betätigungsglieds, ein
weiteres abstehendes Ausloseelement für ein Hebelsystem zur mechanischen Verschlußbetätigung trägt, und
daß deren Anordnung derart getroffen ist, daß bei Betätigung des Betätigungsglieds zuerst das Auslöseelement
in Anlage mit der elektrischen Schalteinrichtung und nachfolgend das weitere Auslöseelemcnt in Anlage
an einen ersten Hebel des Hebelsystems bringbar ist, und daß die axiale Bewegung des Betätigungsglieds
durch ein mit einer Stufe ausgebildetes Ende einer vom Einstellglied verschiebbaren, in der Bewegungsbahn des
Betätigungsglieds liegenden Schiebeleiste auf jeweils einen Wert begrenzbar ist, der in einer Stellung der
Schiebeleiste die Betätigung der elektrischen Schalteinrichtung und in der anderen Stellung der Schiebeleiste
die Betätigung der Hebelanordnung ermöglicht.
Als Folge der erfindungsgemäßen Ausbildung erfolgt die Verschlußauslösung bei Einzelaufnahmen auf rein
mechanischem Weg, so daß sie -.om Batterieladezustand
unabhängig ist.
In weiterer Ausgestaltung der Verschlußauslösevorrichtung
weist das Hebelsystem ein schwenkbar gelagertes Arretierglied /ur Verhinderung einer Kamerafunktion,
wie einer Spiegelverschwenkung oder Blendenverstellung, auf und die Motorantriebseinheit
verschwenkt bei ihicr Betätigung über einen von ihr bewegten Betätigungsstift das Arretierglied zu seiner
Freigabe, und die Bewegung des ßetätigungsstifts
erfolgt durch den Motor oder einen Elektromagneten.
Die Erfindung wird anschließend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausfiihrungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
F '. g. I eine perspektivische Ansicht einer Auslösevorrichtung
im Zustand vor der Auslösefunktion.
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht der Auslösevorrichtung gemäß F i g. 1 nach der Motorauslösiing.
F i g. i eine erläuternde Darstellung des Ein/Aus-Einstellgliedes
einer Motorantriebseinheit im »Aus«-Zu
stand.
F 1 g. 4 eine erläuternde Darstellung des I in'Aus-Ein
Stellgliedes, der Motorantriebseinheit im »Lin«. Zustand,
F i g. 5 eine erläuternde Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform der Auslösevorrichtung nach
F i g. 3, und
Fig. b eine erläuternde Darstellung einer Aiisführungsform,
in welcher ein Motorauslöseglied für eine Spiegelarretiervorrichtung nach Fig.4 modifiziert ist
für den Kontakt mit einer Auslösestange.
F i g. 1 und 2 zeigen eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten Auslösevorrichtung gemftß der
Erfindung. F i g. I stellt dabei den Zustand der Auslösevorrichtung vor der Auslösung dar, während
F i g. 2 den Zustand der Auslösevorrichtung nach der Auslösung zeigt Gemäß Fig.) ist ein außerhalb der
Kamera zugänglicher Auslöser ί a für die Auslösung fest mit einem stangenförmigen Betätigungsglied 1 verbunden.
Ein zweiarmiger Hebel 2 dient zur Auslösung eines Relais und ein aL vVinkelhebel ausgebildetes Anetierglied
3 zu einer Spiegelarretierung. Ein Hebelarm 2a des Hebels 2 erfaßt einen am Betätigungsglied 1 angeordneten
Auslöser ib, während der andere Hebelarm Ib des Hebels 2 mit einem Hebelarm 3a des Arretierglieds 3 für
die Arretierung des Spiegels in Eingriff steht Der hakenförmig ausgebildete andere Hebelarm 3b des
Arretierglieds 3 ist für die Arretierung eines hakenförmig ausgebildeten Hebelarmes 4a eines vierarmigen
Hebels 4 für die Spiegelverschwenkung gegenüber der Kraft einer Feder 4$ vorgesehen. Ein Stift 4b an einem
weiteren Hebelarm des Hebels 4 kommt in Berührung mit dem in der Zeichnung dargestellten unteren
Hebelarm Sb eines zweiarmigen Hebels 5 für dew ersten, in diesem Ausführungsbeispiel oberen Vorhang des
Verschlusses, während der Hebelarm 4c des vierarmigen Hebels 4 mit einem Stift 6a in Eingriff kommt,
welcher mit einem auf einer Achse 7 getragenen Spiegel 6 eine Einheit bildet Der in der Zeichnung dargestellte
obere Hebelarm 5a des zweiarmigen Hebels 5 für den oberen Vorhang ist so angeordnet, daß er an einen jo
Hebelarm 8a eines zweiarmigen Hebels 8 für die Arretierung des oberen Vorhanges anstößt, während
der Hebelarm Sb des Hebels 8 für die Arretierung eines Sperrglieds 9a vorgesehen ist, welches unterhalb eines
Sperrads 9 für den oberen Vorhang fest angebracht ist. « Ein Ritzel 10 kommt in Eingriff mit dem Sperrad 9 und
bildet mit einer Welle 11 eines Rouleaus 116 für den
oberen Vorhang und einer Achse 11a für die Rouleau-Aufwickelwalze eine Einheit. Mit anderen
Worten, das Sperrad 9, das Ritzel 10 und die Achse 11a
für die Aufwickelwalze sind verriegelt. Ein weiteres Sperrad 12 ist für den zweiten, in diesem Ausführungsbeispiel unteren Vorhang vorhanden, wcbei ein
hakenförmiges Teil 12a von einem Haken 18a einer Sperrklinke 18 für den unteren Vorhang verriegelt wird,
Das oben erwähnte Sperrad für den oberen Vorhang wird mit einem in der Figur nicht dargestellten
Wickelrr.echanismus verriegelt, und ein am Sperrad 9 angeordneter Stift 9r wird zusammen mit einem am
Sperrad 12 vorgesehenen Stift 126durch die Aufwickel- v>
funktion, d. h. den Aufzug, gedreht. Ein Ritzel 13 dient
zum Antrieb des unteren Vorhangs und bildet mit einer Welle 14 eines unteren Vorhangs I4f>
und einer Aufwickelachse 14a eine Einheit. Mit dem Bezugszeichen 15 ist die Walze des Rouleaus 116 für den oberen ■>■>
Vorhang bezeichnet. Fig. i zeigt den Zustand der Vorrichtung nach Beendigung des Aufwickeins, jedoch
vordem Auslosen.
Wenn der Auslöser la für die VerschluBauslösung beispielsweise mit dem Zeigefinger nach unten gedruckt
wird, gegen die Spannkraft einer Feder Iv, drückt em
siiftförmigcs Auslöseelement Ib gegen den Hebelarm
2,7 des zweiarmigen Hebels 2, wodurch der Hebel 2 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Zugleich
drückt der andere Hebelarm 2b des Hebels 2 den M Hebelarm in des Arret'erglieds 3 für die Spiegelarretierung
nach )bcn, so daß das Arretierglied 3 im Uhrzeigeriinn jjedreht w'.rJ. Wenn der hakenförmige
Hebelarm 3b vom Hebelarm 4a des vierarmigen Hebels 4 ausrastet wird der Hebel 4 für die Spiegelverschwenkung
durch die starke Feder 4s entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und demnach wirkt der Hebelarm
4c des Hebels 4 auf den starren Stift 6* so daß der Spiegel 6 um die Spiegelachse 7 gedreht wird; d. h„ der
Spiegel 6 wird nach oben verschwenkt Am Ende dieses Vorganges trifft der Stift 46 des Hebels 4 auf den
zweiarmigen Hebel für den oberen Vorhang, und demzufolge wird der Hebel 8 für die Arretierung des
oberen Vorhangs entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Somit wird der in F i g. 2 dargestellte Zustand erzielt
Folglich wird das obere Vorhangsystem ausgelöst und der Film für die Belichtung mittels einer nicht
dargestellten Feder freigegeben, da der Aufwickelmechanismus während des anfänglichen Auslösevorganges
aus dem Sperrad 9 ausgerastet ist. Im Verlaufe des oben beschriebenen Vorganges betätigt ein Stift 96 des
Sperrads 9 für den oberen Vorhang ein Steuerglied für den unteren Vorhang, welches nicht dargestellt ist, da es
hinlänglich bekannt ist, und das auf d Sperrklinke 18 für den unteren Vorhang trifft und dic.cn auslöst. Das
System für den unteren Vorhang ist dafür vorgesehen, die Belichtung des Films mit Hilfe einer nicht
dargestellten Feder zeitweilig einzustellen. Nach Beendigung d?s Arbeitsvorganges des unteren Vorhangs
wird die Rückführungsauslösung der Spiegelvorrichtung hergerufen und der Spiegel 6 wieder nach unten
verschwenkt.
Der Wirkungsablauf vom Auslösen bis zum Ende der Belichtung, was dem Fachmann wohl bekannt ist. läuft
wie eben beschrieben ab. Bei der Erfindung ist die Kamera mit einer abnehmbaren oder fest verbundenen
Motorantriebseinheit 100 versehen, welche mit der oben beschriebenen Verschlußauslösevorrichtung gekoppelt
ist.
Ein Auslöseglied 16 für den Motor ist mit der Motorantriebseinheit 100 über einen am Auslöseglied
16 befestigten Stift 16ö gekoppelt und nach unten
belastet. Ein Schalter 17 ist für das Auslösen der Motorantriebseinheit vorgesehen und wird durch die
vertikale Bewegung eines zapfenförmigen Ausloseelemcnts
Ic betätigt, welches am Betäiigungsglied über eine Isolierung befestigt ist. Ein Einstellglied 101 der
Motorantriebseinheit 100 dient zur Ein/Aus-Steuerung und bildet mit der Achse 101a und einer Scnaltnocke 102
für einen Auslösehub eine Einheit. Eine Schiebeleiste 1OJ begrenzt den Hub des Betätigungsglieds 101 und ist
mittels einer Feder 1035 nach rechts belastet, wobei die Feder 103s mit ihrem einen Ende an einem Ansatz 103c/
der Schiebeleiste 103 befestigt ist. Ein Vorsprung 103a am linken Ende der Schiebeleiste 10J bildet eine
stufenförmige Nocke. Die Schiebeleiste 103 kann mittels
der Schaltnocke 102 die aus dci Zeichnung ersichtliche
linke und rechte Position einnehmen. Befindet sich das Einstellglied 101 in der »Aus«Stellung. ,iimml ein
Verriegelungsstift 106 für die Auslösehubregiilierung
die untere Position ein; befindet sich das F.instellglicd 101 in der »Einw-Stellung nimmt der Verriegelungsstift
106 die obere Posit.on ein. Auf diese Art werden die Positionen des Verriegelungsstiftes 106 mit Hilfe der
stufenförmigen Nocke am linken Ende der Schiebeleist?
103, d. h. am Ansatz 103t/, geschaltet.
Der Verriegelungsstift 106 ist zur Kopplung an das untere Ende des Betätigungsglieds 1 ausgebildet. Wenn
sich jedoch der Verriegelungsstift 106 in der unteren Position befindet, wird die Bewegung des Betätigungsglieds 1 nach unten nicht begrenzt, aber wenn sich der
Stift 106 in der oberen Position befindet, dann wird der abwärtsgerichtete Arbeitshub des Betätigungsglieds 1
auf einen gegebenen Wert begrenzt. Führungsstifte 105 treten bei der Horizontalbewegung der Schiebeleiste
103 durch die Schaltnocke 102. wie in der Figur dargestellt, in Funktion. Diese Führungsstifte 105 laufen
in in der Schiebeleiste 103 vorgesehenen Ausnehmungen bzw. Nuten 1036. Ein Spannungsversorgungsschalter
104 der Motorantriebseinheit 100 wird geschlossen, wenn ein auf der Schiebeleiste 103 vorgesehener
Isolierstift 103c nach linkt bewegt wird, wodurch eine nicht dargestellte Motorantriebsschaltung erregt wird.
Mit anderen Worten, wird das Einstellglied 101 für die Ein/Aus Steuerung des Motorantriebs vom Aus-Zustand
in den Ein-Zustand umgeschaltet, so wird die nach unten gerichtete Bewegung des Auslösers la begrenzt
und demgemäß beim Schließen des Schalters 104 die Motorantriebsschaltung betätigt.
Gemäß Fig.3 ist der Auslösehub durch 51
Gemäß Fig.3 ist der Auslösehub durch 51
wu'uci sicii das Eiiisieiigiieu iOi im
»Aus«-Zustand befindet. Wenn das außerhalb der Kamera vorgesehene Betätigungsglied la beispielsweise
mit dem Zeigefinger in der Richtung des dargestellten Pfeiles gedrückt wird, wird der Hebel 2 für das
A'jslöserelais entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Federkraft einer Feder 2s mit Hilfe des Auslöseelements
16 gedreht und schließlich der Hebel 2 gemäß der gestrichelt dargestellten Linie bewegt. Dies hat zur
Folge, daß das Arretierungsglied 3 für die Spiegelarretierung gedreht wird, so daß der vierarmige Hebel 4 für
die Spiegelverschwenkung aus seiner Arretierpostion in die Auslöseposition verschwenkt wird, wobei dadurch
die Auslösung vollendet wird.
Andererseits wird der Auslösehub auf einen in F i g. 4 dargestellten Wert 52 begrenzt, wenn das Einstellglied
101 sich in der »Ein«-Stellung gemäß Fig.4 befindet,
wobei der Schalter 104 geschlossen ist. Demnach ist es selbst dann, wenn der Auslöser la in Pfeilrichtung
gedruckt wird, unmöglich, den Hebel 2 weiter als in die
durch die gestrichelte Linie in Fig.4 dargestellte Position zu drehen; d. h., die Arretierung des Hebels 4
für die Spiegelverschwenkung durch das Arretierglied 3 für die Sniegelarretierune kann nicht ausgelöst werden.
Am Ende des Auslösehubs 52 wird die Schalteinrichtung 17 geschlossen, um die nicht dargestellte
Motorantriebsschaltung anzusteuern. Folglich wird ein Betätigungsstift 107 für eine Motorauslösung durch den
Motor oder den Elektromagneten nach oben bewegt, das Auslöseglied 16 gegen die Kraft einer Feder 16s
nach oben bewegt und der obere Teil 16a des Auslöseglieds 16 stößt an den Hebelarm 3a des
Arretierglieds 3. :m die Sperre des Hebels 4 zu lösen.
Wie aus der obigen Beschreibung leicht ersichtlich ist, wird der Auslösehubvorgang, wenn das Einstellglied 101
der Motorantriebseinheit 100 in »Ein«-Slellung ist, auf den Wert 52 vom Wert 51 begrenzt, wobüi bei diesem
Hub die Spiegelarretierung durch die vom Motor bewirkte Auslöseoperation gelöst wird. Demnach kann
das Betätigungsglied 1 für den üblichen Fotografiervorgang und den motorgetriebenen Fotografiervorgang
verwendet werden. Die Auslösekraft kann klein gehalten werden, da die Auslösung durch den Motor
lediglich für das Lösen der Spiegelarretierung dient, wodurch auf vorteilhafte Weise das Geräusch herabgemindert
und ein Verwackeln der Kamera reduziert wird, was bei Betätigen der Motorantriebseinheit hervorger>
rufen werden kann.
In den in den F i g. 3 und 4 dargestellten Ausführungsformen ist das Arretierglied für die Spiegelarretierung
von der Motorauslösung abhängig. Demgegenüber sind in den F i g. 5 und 6 Ausführungsbeispiele dargestellt, in
μ weichen das Betatigungsgiied i direkt durch die
Motorauslösung betätigt wird. Bei Motorantrieb wird zusätzlich ein Kipphebel 19 verwendet, wie dies in
Fig.6 gezeigt ist. Wenn der Betätigungsstift 107 nach
oben bewegt wird (in Pfeilrichtung) stößt er an den
i'< einen Hebelarm 19£>
des Kipphebels 19. wobei der Hebel 19 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch der
andere Hebelarm 19a des Hebels 19 das Betätigungs glied 1 mittels eines Stiftes Ie nach unten bewegt,
weiche,- auf dem Betätigungsglied 1 vorgesehen ist; d. h.,
das Betätigungsglied 1 wird so betätigt, daß der zweiarmige Hebel 2 gemäß Fig. 6 von der gestrichelt
dargestellten Position in die Position bewegt wird, in der die Spiegelarretierung gelöst wird. Der Auslöser la ist
getrennt vom Betätigungsglied 1 vorgesehen, so daß dieses unabhängig vom Auslöser abwärts bewegt
werden kann. Demnach wird der durch den Verriegelungsstift 106 begrenzte Hub gegenüber den in Fig.5
gezeigten Wert 51 auf den in F i g. 6 gezeigten Wert 5 2
begrenzt, wenn das obere Ende 20a einer Stange 20 für die Auslösehubregulierung durch den Auslöser la nach
unten gedrückt wird, wobei die Stange 20 zusätzlich für ein Zusammenwirken mit dem Flansch des Auslösers la
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Bauteile ist wie vorausgehend beschrieben. Der Auslöser la wird durch den Zeigefinger niedergedrückt,
aber aufgehalten, wenn der Hub 52 zurückgelegt ist.
Danach wird das Betatigungsgiied 1 durch den Motor nach unten bewegt, bis der Hub 51 zurückgelegt ist.
Folglich wird die durch den Motor erzeugte Auslösespannung freigegeben und danach das Betätigungsglied
1 durch die Rückzugfeder Is nach oben bewegt, deren Federkraft im allgemeinen relativ stark ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verschlußauslösevorrichtung für eine mit einer Motorantrieb- oder -Ansatzeinheit ausgestatteten
Kamera, bei welcher das gleiche Betätigungsglied für die Auslösevorrichtung sowohl für das übliche
Fotografieren als auch für das motorgetriebene Reihenbild-Fotografieren verwendet wird, mit
einem handbetätigten, in der Motorantriebs- oder -Ansatzeinheit angeordneten Einstellglied zum Ein-
und Ausschalten des Motorantriebs- oder -Ansatzeinheit und einer zugehörigen elektrischen Schalteinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß das an sich bekannte stangenartig ausgebildete Betätigungsglied (1) ein an sich bekanntes abstehen- ι s
des Auslöseelement (Ie^ für die in der Kamera
angeordnete elektrische Schalteinrichtung (17) und im axialen Abstand hierzu, bezogen auf die
Längsachse des Betätigungsglieds, ein weiteres abstehendes Ausloseelement [Xb) für ein Hebelsystern
(2—8) zw mechanischen Verschlußbetätigung
trägt, und daß deren Anordnung derart getroffen ist, daß bei Betätigung des Betätigungsglieds (1) zuerst
das Auslöseelement (IcJ in Anlage mit der elektrischen Schalteinrichtung (17) und nachfolgend
das weitere Auslöseelement (lijin Anlage an einen
ersten Hebel (2) des Hebelsysten.s (2—8) bringbar
ist, und daß die axiale Bewegung des Betätigungsglieds (1) durch ein mit einer Stufe (103a;
ausgebildetes Ende einer vom Einstellglied (101) Jo verschiebbaren, in der Bewegungsbahn des Betätigungsglieds
(1) liegenden Schiebeleiste (103) auf jeweils einen Wert beg-enzbar ist, der in einer
Stellung der Schiebeleiste (103) die Betätigung der elektrischen Schalteinrichtung (*') und in der J5
anderen Stellung der Schiebeleiste die Betätigung der Hebelanordnung (2—8) ermöglicht.
2. Verschlußauslösevorrichtung nach Anspruch I, d.idurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem
(2—8) ein schwenkbar gelagertes Arretierglied (3) zur Verhinderung einer Kamerafunktion, wie einer
Spiegelverschwenkung oder Blendenverstellung, aufweist, und daß die Motorantriebseinheit (100) bei
ihrer Betätigung über einen von ihr bewegten Betätigungsstift (107) das Arretierglied zu seiner
Freigabe verschwenkt, und die Bewegung des Betätigungsstifts (107) durch den Motor oder einen
Elektromagneten erfolgt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP52059582A JPS6040013B2 (ja) | 1977-05-23 | 1977-05-23 | モ−タ−ドライブ装置を有するカメラのレリ−ズ装置 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2822295A1 DE2822295A1 (de) | 1978-11-30 |
| DE2822295B2 DE2822295B2 (de) | 1980-06-19 |
| DE2822295C3 true DE2822295C3 (de) | 1981-02-26 |
Family
ID=13117354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2822295A Expired DE2822295C3 (de) | 1977-05-23 | 1978-05-22 | Verschlußauslösevorrichtung für eine mit einer Motorantrieb- oder -Ansatzeinheit ausgestatteten Kamera |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US4212525A (de) |
| JP (1) | JPS6040013B2 (de) |
| DE (1) | DE2822295C3 (de) |
| GB (1) | GB1590059A (de) |
Families Citing this family (5)
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| JPS56115129U (de) * | 1980-02-05 | 1981-09-04 | ||
| JPS5782323U (de) * | 1980-11-08 | 1982-05-21 | ||
| JPS57211133A (en) * | 1981-06-22 | 1982-12-24 | Canon Inc | Camera capable of being mounted with motor driven device |
| US4660950A (en) * | 1985-06-24 | 1987-04-28 | Eastman Kodak Company | Motor-driven camera control mechanism |
| GB2223597B (en) * | 1988-10-04 | 1993-02-03 | Asahi Optical Co Ltd | Shutter release device |
Family Cites Families (4)
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| JPS5427729B2 (de) * | 1972-01-25 | 1979-09-12 | ||
| JPS542665Y2 (de) * | 1973-04-11 | 1979-02-05 | ||
| JPS5046130A (de) * | 1973-08-27 | 1975-04-24 | ||
| JPS50156429A (de) * | 1974-06-06 | 1975-12-17 |
-
1977
- 1977-05-23 JP JP52059582A patent/JPS6040013B2/ja not_active Expired
-
1978
- 1978-05-16 US US05/906,511 patent/US4212525A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-05-18 GB GB20528/78A patent/GB1590059A/en not_active Expired
- 1978-05-22 DE DE2822295A patent/DE2822295C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS6040013B2 (ja) | 1985-09-09 |
| DE2822295A1 (de) | 1978-11-30 |
| GB1590059A (en) | 1981-05-28 |
| JPS53144728A (en) | 1978-12-16 |
| DE2822295B2 (de) | 1980-06-19 |
| US4212525A (en) | 1980-07-15 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |