DE2821459A1 - Wolfram-halogen-gluehlampe hoher wattleistung - Google Patents
Wolfram-halogen-gluehlampe hoher wattleistungInfo
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Description
282U59
GTE Sylvania Inc., USA
12. Mai 1978 GTE-PA 142
PATENTANMELDUNG
Wolfram-Halogen-Glühlampe hoher Wattleistung
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Wolfram-Halogen-Glühlampe mit hoher Wattleistung gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
Glühlampen dieser Art werden für Studio- und Bühnenbeleuchtung
in erster Linie eingesetzt, weil sie die extremen Anforderungen, die dort gestellt werden, erfüllen können. Bislang waren
derartige Lampen, die beispielsweise 2000 Watt haben, unhandliche und schwere Konstruktionen in erster Linie durch die
Ausführung des LampensockBls und der AnschluBstifte. Viele
Sockelausführungen des Standes der Technik waren aus Porzellan oder ähnlichem Material und besaßen eine relativ, große*, aoli-
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de Struktur. Dia AnschluBstifta waren dabei meistens aus
massivem Metall. Eine andere Ausführung hatte aine Metallhülse über das Isoliarmatai?ial des Sockels gestülpt, um die
Wärmeabstrahlung zu verbessern. Dabei wurde der Sockel noch größer und schwerer.
Nachteilig bei den bisherigen Ausführungen war auch, daß häufig von dem Abdichtungsmaterial für die Halterung des
Quetschsockels des Glaskolbens im Porzellansockel etwas zu den öffnungen für die AnschluBstifte gelangte. Dadurch ergaben
sich Probleme hinsichtlich eines einwandfreien Sitzes
des Quetschsockels im Porzellansockel wie auch schlechter Kontakt mit Sockel und Anschlußstiftan.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile bisheriger Ausführungen zu vermeiden, indem ein einfacher,
leichter,aus nur zwei Isolierstoffteilen bestehender
Sockel zu konstruieren war.
Diese Aufgabe wird für eine Wolfram-Halogen-Glühlampe gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs erfindungsgemäß nach dessen
Kennzeichen gelöst.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen sind den übrigen Ansprüchen
und der weiteren Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels zu entnehmen.
Nach der Erfindung ist der Quetschsockel einer Wolfram-Halogen-Glühlampe
in einem aus zwei spiegelsymmetrischen Keramikteilan
bestehenden Sockel gehaltert, ebenso zwei hohle Sockelstifte,die
flach gepreßte Enden besitzen. Die beiden Teile des Sockels besitzen jeweils eine etwa rechteckigen Querschnitt
besitztende größere Aussparung, die gemeinsam nach
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dem Zusammenfügen eine Aussparung zur Aufnahme des Quetschsockels bilden. Vom entgegengesetzten Ende her sind jeweils
Aussparungen parallel nebeneinander zur Aufnahme und Halterung der Sockelstifte diesen entsprechend geformt. Das innere·
Ende dieser Aussparungen ist jeweils über einen engen Kanal mit dem Boden der größeren Aussparung verbunden, in welchen
die die Zuleitungen der Lampe mit den Sockelstiften elektrisch verbindenden Drähte Platz haben. Sowohl die Sockelstifte wie
der Quetschsockel des Glaskolbens werden durch die Formgebung der Aussparungen in den beiden zusammengefügten Sockelteilen
zuverlässig gehalten. Teile des Abdichtungsmaterials, das in Form von Kitt Cpotting cement) um den Quetschsockel vorgesehen
wird, kann nicht störend in die Aussparungen für die Sockelstifte gelangen, weil durch die Formgebung der aneinander angrenzenden
Teile des Sockels eine schützende und elektrisch isolierende Barriere gebildet ist. In den beiden Sockelteilen
aus Keramik sind gegenüberliegende runde Löcher zur Befestigung beider Teile aneinander beispielsweise mittels mindestens
einer Niete vorgesehen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird anschließend anhand der Zeichnung beschrieben. Diese zeigt in
Figur 1 eine auseinandergezogene, Perspektive Darstellung einer Glühlampe mit Sockel, wobei ein Sockelstift eingesetzt
und der andere nur angedeutet ist»
Figur 2 einen vergrößerten Querschnitt einer zusammengebauten Glühlampe, wobei der Glaskolben oberhalb des Quetschsockels
abgebrochen dargestellt istj
Figur 3 einen vergrößerten Ausschnitt in perspektivischer Darstellung
eines Sockelteils mit einer Aussparung für einen Sockelstift, der nur angedeutet ist.
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Das in der Zeichnung dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiel zeigt eine Glühlampe 10 hoher Wattleistung wie sie für
Anwendungen in Studios und als Bühnenbeleuchtung im Theater eingesetzt wird. Dabei sind Wattleistungen zwischen etwa 1000·
und 10 000 Watt üblich. Unter einer solchen Glühlampe versteht man allgemein, daß Glaskolben und Sockel mit Sockelstiften
fest montiert eine Einheit bilden, die für Netzanschluß konzipiert ist.
Die Glühlampe TO besitzt, wie Figur 1 zeigt, einen zylindrischen lichtdurchlässigen Kolben 11 aus glasartigem Material,
wie Quarz- oder Siliziumglas. Der evakuierte Kolben 11 besitzt eine Halogen-Atmosphäre. Eine Gluhwendelkona'truktion
13 aus Wolfram, die planare oder biplanare Konfiguration hat, ist zwischen Quarz- oder Siliziurnglas-Isolatoren 15 aufgehängt.
Ein Paar Zuleitungen 17 und 19 sind elektrisch verbunden mit der Glühwendelkonstruktion 13. Die Enden 17' und
19' sind jeweils an dünnen Metallstreifen 23 und 23' angeschweißt
und samt jeweils doppelten nach außen führenden Zuleitungen 25 und 25' in dem Quetschsockel 21 eingebettet.
Stützdrähte 20 sind in den Quetschsockel 21 und die Isolatoren 15 eingeschmolzen. An den Kreuzungspunkten 24 sind sie
mit den Zuleitungen 17 und 19 verschweißt. Die Metallstreifen 23, 23' sind meist aus Molybdän. Die Halogen-Atmosphäre besteht
aus Jod oder Brom. Der Halogenkreislauf wird hier als bekannt vorausgesetzt.
Wie die Figur 1 weiter zeigt,besteht der Sockel 27 aus zwei
spiegelsymmetrisch geformten Keramikteilen 29 und 29' mit bestimmten
aufeinander passenden Aussparungen zur Aufnahme und Halterung des Quetschsockels 31 und der Sockelstifte 37. Wenn
diese Sockelteile 29 und 29* zusammengefügt sind,wie es
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Figur 2 zeigt, bilden sie einen Hohlraum 31 durch die zusammentreffenden,
entsprechenden Aussparungen zur Aufnahme und Halterung des Quetschsockels 21. Die Sockelteile 29 und 29' definieren
weiterhin die beabstandeten und parallel zueinander '
verlaufenden Aussparungen 33 und 33', die zur Aufnahme und Halterung der abgeflachten Endabschnitte 35 der Sockelstifte
37 ausgebildet sind. Die Sockelstifte 37 bestehen aus den an den Enden abgerundeten, zylindrischen, äußeren Abschnitten
und haben eine zwischen dieser und dem abgeflachten Endabschnitt 35 bzw. 35' liegende, abgeschrägte Übergangszone.
In Figur 1 ist nureinerder Sockelstifte 37 vollständig eingezeichnet,
während der andere zur besseren Verständlichkeit der Zeichnung angedeutet wurde.
Die Aussparungen 33 und 33' besitzen einen Abschnitt 39 geringeren
Querschnitts als der sich anschließende Abschnitt 4Q. Dieser nimmt die abgeschrägte Übergangszone der Sockelstifte
37 auf. Anschließend an diesen Abschnitt 40 folgt ein Abschnitt 41 geringeren Querschnitts, der der besseren Abstützung
der hier runden Sockelstifte 37 dient, die nach der Montage aus dem Sockel 27 herausragen. Figur 3 läßt die Form
der Aussparung 33 beispielhaft besser erkennen. Den Abschluß des Abschnittes 41 bildet eine halbkreisförmige Kante 42.
Diese Art der Halterung der Sockelstifte 37 macht ein Verkleben oder Zementieren innerhalb der Aussparungen 33 und 33'
unnötig. Ein Teil des Sockelstiftes 37 ist in Figur 3 angedeutet.
Die Verbindung der abgeflachten Enden 35 der sonst hohl ausgeführten
Sockelstifte 37 mit den aus dem Quetschsockel 21 herausragenden Zuleitungen 25 und 25' geschieht durch die re-
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lativ steifen Drähte 51. Diese liegen in den Rillen oder Kanälen
53 und 53',die die Aussparungen 31 mit 33 und 33' verbinden.
Wie erwähnt sind die Teile 29 und 29' spiegelsymmetrisch und somit gleich. Das reduziert die Produktions-und Ersatzteilkosten.
Durch die Formgebung der Aussparungen entsteht eine Barriere oder ein Steg 43. Dieser trennt- die Aussparung 31 von
den Aussparungen 33 und 33' und verhindert, daß Kittmasse Cpotting cement), die um den Quetschsockel 21 in der Aussparung
31 verwendet wird, in die Aussparungen 33 und 33' gelangen kann.
Die beiden Teile 29 und 29' des Sockels 27 werden durch die
Löcher 49 im Steg 43 mittels der Nieten 47 fest miteinander verbunden. Statt der Nieten 47 könnten auch Schrauben und
Haltemuttern verwendet werden, wodurch ein Öffnen des Sockels 27 zum Auswechseln von defekten Teilen der Glühlampe 10 erleichtert
würde.
Durch die beschriebenen Aussparungen werden die Sockelstifte 37 ohne weitere Stütz- oder Befestigungsmaßnahmen:gehalten
und ragen parallel zur Achse "a-a", der Längsachse der Glühlampe 10, siehe Figur 2, aus dem Sockel 27.
Die beiden verbinden Drähte 51 müssen so steif sein, daB auch
bei Abnahme der Sockelteile 29 und 29' bei einer horizontalen Position des Glaskolbens 11 die Sockelstifte 37 horizontal
verbleiben wurden. Diese Eigenschaft erleichtert die Montage der Sockelteile 29 und 29' zur kompletten Glühlampe 10 erheblich.
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Die Teile 29 und 29' sind vorzugsweise aus Keramik und die
Sockelstifte 37 nicht mehr aus massivem vernickeltem Messing sondern hohl ausgeführt. Die Verbindungsdrähte 51 werden aus
einer Kupfer-Nickel-Legierung CNr. 90) hergestellt. Für die
Nieten 47 hat sich als Werkstoff Aluminium bewährt. Der Durchmesser der"Sockelstifte 37 beträgt.11,1 mm und der der Drähte
51 beträgt 0,813 mm.
Die Gewichtseinsparung bei einer nach der vorliegenden Erfindung ausgeführten Glühlampe betrug etwa 20 % bsi einer
Probefertigung.
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Claims (8)
- 282H59GTE-PA 142Patentansprüche:Wolfram-Halogen-Glühlampe mit hoher Wattleistung, die aus einem lichtdurchlässigen, glasartigen, zylindrischen, hermetisch verschlossenen und mit einer Halogen-Füllung versehenen Kolben besteht, dessen eines Ende einen Quetschsockel mit zwei eingebetteten Zuleitungen aufweist, die mit der eine Glühwendel tragenden Halterung im Kolben in Verbindung steht, und die einen Lampensockel aus Isoliermaterial mit zwei darin an die Zuleitungen angeschlossenen und gehalterten Sockelstiften besitzt, in welchem der Quetschsockel der Lampe befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,a) daß der Lampensockel (27) aus zwei etwa spiegelsymmetrischen Hälften aus Isoliermaterial (29, 29') besteht, die so geformt sind, daß sie am einen Ende eine räumliche Aussparung (31) annähernd rechteckigen Querschnitts zur Aufnahme und Einbettung des Quetschsockels (21) bilden undb) daß von dem Boden dieser Aussparung (31) zwei beabstan-dete, parallele Kanäle (53, 53') für die Verbindung der/135 35') aus dem Quetschsockel (21) ragenden Zuleitungen über Verbindungsdrähta (51) bis zu zwei Aussparungen (39) führen, die zur Aufnahme und Halterung der beiden Sockelstifte (37) ausgebildet sind, indem sie anschließend an die beiden genannten Kanäle (53, 53') zunächst einen erweiterten, etwa flachen* rechteckigen Querschnitt für809848/0821 OFHGINAL INSPECTEDdie Aufnahme des flachen, innersn Endes (35) der Sockelstifte (37) besitzen, um von da nach einer Übergangszone kreisförmigen Querschnitt bis zu den Öffnungen (42) am unteren Ende des Sockel (27) zu haben, aus welchen die zylindrischen Enden der Sockelstifte (37) herausragen undc) daß die beiden Hälften (29, 29') im zusammengefügten Zustand durch gemeinsame, fluchtende Löcher (49) mit kreisförmigem Querschnitt senkrecht zur Berührungsebene der beiden Hälften £29, 29') von Haltemitteln (47) miteinander verbunden werden undd) daB eine Quantität Abdichtungsmaterial in den Aussparungen (31) zur Aufnahme des Quetschsockels (21) vor dem Zusammenfügen der Hälften (29, 29') vorgesehen wird.
- 2. Wolfram-Halogen-Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lampensockel (27) aus Keramikmaterial hergestellt ist.
- 3. Wolfram-Halogen-Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB als Haltemittel für die beiden Hälften (29, 29') des Lampensockels (27) wenigstens eine Niete (47) vorgesehen ist.
- 4. Wolfram-Halogen-Glühlampe nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß als Haltemittel für die beiden Hälften (29, 29') des Lampensockels (27) zwei Nieten (47) in einem Abatand in Längsrichtung desselben zwischen den Kanälen (53, 531) bzw." den Aussparungen (39) för die Sockelatifte (37) angeordnet sind.809848/0821282U59
- 5. Wolfram-Halogen-Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelstifte (37) abgesehen von ihrem abgeflachten Ende (35) hohl ausgeführt sind.
- B. Wolfram-Halogen-Glühlampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelstifte C37D in einer Ebene mit der Längsachse des Lampenkolbens liegen.
- 7. Wolfram-Halogen-Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekenn-/ I JJ; JJ Jzeichnet, daß die Aussparungen in den beiden Hälften (29, 29') des Lampensockels (27) zur Aufnahme der Sockelstifte (37) auch in der Übergangszone zwischen flachem rechteckigem und runden Querschnitt der Sockelstifte (37) so geformt ist, daß die Wandungen der Aussparungen im wesentlichen der Kontour der Sockelstifte (37) angepaßt sind und die Sockelstifte (37) an den Wandungen anliegen.
- 8. Wolfram-Halogen-Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren, flachen Enden (35) der Sockelstifte (37) über relativ steife Drähte (51) mit den Lampenzuleitungen (25, 25') in elektrischer Verbindung stehen und diese Drähte (51) in den Kanälen (53, 53')-liegen.809848/0821
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Also Published As
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