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DE282087C - - Google Patents

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Publication number
DE282087C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriages
workpiece
strips
carriage
gap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT282087D
Other languages
English (en)
Publication of DE282087C publication Critical patent/DE282087C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D31/00Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
    • B21D31/04Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 282087 KLASSE 7c. GRUPPE
ADOLF DINGLER in DÜSSELDORF.,
ebenen Platten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die besondere, im Ansprüche näher gekennzeichnete Ausgestaltung einer Vorrichtung zur Herstellung nietloser Gitterträger aus ebenen Platten, die mit den entsprechend gestalteten Längsschnitten versehen und durch gegenseitiges Verschieben der einzelnen durchgehenden Längsstreifen zu dem Gitterträger umgeformt werden.
ίο Die Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, und Fig. 2 eine Seitenansicht. Fig. 3 und 4 veranschaulichen das Werkstück vor und nach dem Arbeitsgang.
Auf dem Bett α ruhen die beiden Schlitten b, die mit den Leisten d in einen Schlitz im Bett α hineinragen. Mittels Schrauben f können diese Schlitten b näher oder weiter voneinander eingestellt werden. Die Schlitten besitzen in gewissen Abständen Augenpaare g, zwischen denen Hebel h drehbar gelagert sind. Das obere Ende der Hebel ist hakenartig gekrümmt, während die unteren Enden mehrerer Hebel durch eine Stange i miteinander verbunden sind. Diese Stangen i werden von den mit Schlitzen versehenen Enden von Kolbenstangen k umfaßt, deren Kolben sich in schrägliegenden Zylindern I befinden. In der Mitte über dem Spalt zwischen den beiden Leisten d ist eine dünne Schiene m angeordnet. Sie ist zwischen zwei Zylinderpaaren η an diesen befestigt, während die Zylinder an feststehenden Kolbenstangen 0 auf und ab verschiebbar sind. An jedem Zylinder eines Zylinderpaares sind noch, parallel zu den Kolbenstangen 0 laufend, die Schienen p angeordnet, die durch Schlitze in den Schlitten b treten und bei ihrer Bewegung mit den an ihnen festsitzenden abgeschrägten Platten q gegen Rollen r an den Schlitten b stoßen. Die Enden der Schlitten b besitzen Ansätze s, gegen die sich Federn t legen.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Das Werkstück wird auf die Schlitten b gelegt, und zwar derart, daß der Mittelstreifen längs über dem Spalt zwischen den beiden Leisten d liegt. Durch Dampfdruck, hydraulisch oder in ähnlicher Weise werden dann die Kolben in den Zylindern I nach außen getrieben, so daß die hakenförmigen Enden der Hebel h sich auf das Werkstück legen und dieses fest gegen die Schlitten b pressen. Alsdann wird Dampf oder Druckwasser 0. dgl. unter die Kolben in den Zylinder η gelassen,. wodurch diese abwärts bewegt werden. Die Schiene m trifft auf den Mittelstreifen des Werkstücks und drückt dieses nach unten in den Spalt zwischen den Leisten, d der Schlitten b. Gleichzeitig treten die Platten q in die Schlitze der Schlitten b und drücken dort gegen die Rollen r, so daß die Schlitten b auf dem Bett α verschoben werden, und zwar werden die Schlitten in entgegengesetzter Richtung bewegt. Durch diese Bewegung der Schlitten b werden demnach die beiden Außenstreifen des Werkstücks zwangläufig gegeneinander und gegen den Mittelstreifen parallel
verschoben. Ist der Mittelstreifen genügend weit aus der Ebene der Außenstreifen herausgedrückt, so werden die Hebel h gelöst und die Zylinder η gehoben.. Dann drücken die Federn t die Schlitten b in die Anfangslage zurück, wobei diese unter dem Werkstück entlang gleiten. Das Werkstück hat dann die gewünschte Gestalt, wie sie Fig. 4 darstellt.
Die Abschrägungen an den Platten q werden so gestaltet, daß die Schlitten b genau so bewegt werden, wie es die durch das gleichzeitige Niederdrücken des Mittelstreifens bedingten Seitwärtsverschiebungen der Außenstreifen verlangen. Die Streifen erhalten also bei diesem Arbeitsgange keinerlei Spannungen.
Nur die Stege, die den Mittelstreifen mit den Außenstreifen verbinden, werden an ihren Enden gebogen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung nietloser Gitterträger aus entsprechend eingeschnittenen ebenen Platten, dadurch gekennzeichnet, daß zwangläufig zwei Schlitten (δ), auf denen die Außenstreifen des Werkstücks festgehalten werden, parallel und in entgegengesetzten Richtungen zueinander verschoben werden, während gleichzeitig eine Schiene (m) den Mittelstreifen in den Spalt zwischen beiden Schlitten drückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT282087D Active DE282087C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE282087C true DE282087C (de)

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ID=537770

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT282087D Active DE282087C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE282087C (de)

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