[go: up one dir, main page]

DE2819036A1 - Verfahren zur faerbung von haaren - Google Patents

Verfahren zur faerbung von haaren

Info

Publication number
DE2819036A1
DE2819036A1 DE19782819036 DE2819036A DE2819036A1 DE 2819036 A1 DE2819036 A1 DE 2819036A1 DE 19782819036 DE19782819036 DE 19782819036 DE 2819036 A DE2819036 A DE 2819036A DE 2819036 A1 DE2819036 A1 DE 2819036A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
bromate
aminophenol
percent
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782819036
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr Husemeyer
Eugen Konrad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
Priority to DE19782819036 priority Critical patent/DE2819036A1/de
Publication of DE2819036A1 publication Critical patent/DE2819036A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/10Preparations for permanently dyeing the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/33Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing oxygen
    • A61K8/34Alcohols
    • A61K8/347Phenols
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/40Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing nitrogen
    • A61K8/41Amines
    • A61K8/415Aminophenols

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur färbung von Haaren
  • Gegenstand der Erfindung ist ein mehrstufiges Verfahren zur oxidativen Färbung von menschlichen Haaren mit Phenolderivaten, wie insbesondere p-Aminophenol, m-Aminophenol und/oder Resorcin.
  • Zur oxydativen Färbung von menschlichen Haaren verwendet man bekanntlich Kombinationen von sogenannten Entwicklern, wie aromatischen Aminen oder deren Derivaten, im Rahmen einer oxydativen Kupplung mit entsprechenden Kupplern, zu denen Resorcin, m-Aminophenol, o(-Naphthol und andere gehören. Um besondere färberische Effekte zu erreichen, wird als Entwickler auch das p-Aminophenol verwendet. Diese Substanz ergibt bei der oxydativen Kupplung mit den zur Nuancierung erforderlichen Kupplern, insbesondere o<-Naphthol und 2,4-Diaminoanisol, orangerote bis rotviolette Farbtöne. Die Farbtöne dieser Färbungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie empfindlich gegenüber pH-Veränderungen sind. So wird der Farbton im alkalischen Bereich nach Blaugrün und im sauren Bereich nach Rot verschoben. Diese sogenannte 'tIndikatoreigenschaft" der Farbtöne macht sich aber bei vielen üblichen kosmetischen Behandlungen sehr unangenehm bemerkbar. Beispielsweise treten im Dauerwellverfahren, bei dem im allgemeinen Mittel mit pH-Werten bis zu 9,5 Anwendung finden, außerdem auch bei SSurespUlungen, welche beispielsweise nach der Behandlung mit alkalisch eingestellten Haarbehandlungsmitteln wie alkalischen Seifen angewendet werden, und schließlich auch bei der Verwendung verschiedener Frisierhilfsmittel unerwünschte Farbtonverschiebungen des gefärbten Haares auf. Kombiniert man das vorstehend genannte p-Aminophenol im Rahmen einer oxydativen Kupplung aber mit Kupplern wie Resorcin und m-Aminophenol, so lassen sich auch bei Einsatz hoher Farbstoffkonzentrationen nur sehr helle Blondtöne erzielen, die jedoch für die Färbung von menschlichen Haaren keine Bedeutung haben.
  • Aus diesem Grund wird das p-Aminophenol zur Erzielung von Blond- und Brauntönen nur zusammen mit aromatischen p-Diaminen, wie insbesondere p-Toluylendiamin oder p-Phenylendiamin, und den entsprechenden Kupplern eingesetzt, Die genannten Färbemittel sind alkalisch eingestellt, vorzugsweise auf pH-Werte von 9X5 bis 10,5, wobei die Einstellung insbesondere mit Ammoniak erfolgt, Es können hierzu aber auch organische Amine, beispielsweise Monoäthanolamin oder Triäthanolamin, Verwendung finden. Als Oxydationsmittel zur Entwicklung der Haarfärbung kommen ausschließlich Wasserstoffperoxyd und dessen Additionsverbindungen in Betracht. Die Zubereitungsform dieser Haarfärbemittel ist vorzugsweise die einer Flüssigkeit, einer Creme oder eines Gels.
  • Ihre Anwendung erfolgt in bekannter Weise, indem man die Haarfärbemittel kurz vor der Färbebehandlung mit dem Wasserstoffperoxyd mischt und diese Mischung auf das Haar aufträgt.
  • Nach einer Einwirkungszeit von 10 bis 45 Minuten wird das Haar mit Wasser, gegebenenfalls anschließend mit einer schwachen organischen Säure wie beispielsweise Zitronensäure, ausgespült und sodann getrocknet.
  • Bei der Färbebehandlung mit diesen seit vielen Jahren in üblichen Haarfärbemitteln verwendeten und vorstehend genannten Substanzen kommt es jedoch immer wieder vor, daß sich bei gewissen Personen allergische Reaktionen zeigen, welche auf Grund neuerer Untersuchungen vor allem auf die aromatischen p-Diamine zurückzuführen sind.
  • Außerdem ist es in der Praxis der Haarfärbung nicht zu vermeiden, daß die Haarfärbemittel beim Auftragen auf das Haar zusätzlich auch mit der Kopfhaut in Berührung kommen. Wie durch neuere Untersuchungen bekannt wurde, besitzen jedoch einige der in Haarfärbemitteln üblicherweise eingesetzten Substanzen eine mutagene Wirkung. Zu diesen Substanzen sind vor allem die aromatischen p-Diamine wie das p-Toluylendiamin und das p-Phenylendiamin, ferner aber auch das 2,4-Diaminoanisol und andere zu zählen.
  • Demgegenüber besitzen Derivate des Phenols, insbesondere p-Aminophenol, m-Aminophenol und Resorcin, keine mutagene Wirkung.
  • Es bestand daher die Aufgabe, die als nicht-mutagen bekannten, aber färberisch nur begrenzt brauchbaren Derivate des Phenols für Zwecke der Haarfärbung weitestgehend nutzbar zu machen und vor allem mit ihrer Hilfe brauchbare Naturtöne im Blond- und Braun-Bereich zu ermöglichen, Die Aufgabe konnte nun überraschenderweise durch das erfindungsgemäße Verfahren zur Färbung von Haaren gelöst werden, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man auf die Haare ein Haarfärbemittel auf der Basis von Phenolderivaten, wie insbesondere p-Aminophenol, m-Aminophenol und/oder Resorcin, welchem kurz vor Gebrauch Wasserstoffperoxyd zugesetzt wurde, einwirken läßt, gegebenenfalls mit einem Mittel auf der Basis der Phenolderivate nachbehandelt und anschließend eine ein-oder zweistufige oxidierende Behandlung mit einem Peroxodisulfat und/oder einem Bromat durchführt.
  • Auf diese Weise kann man die in ihrer Wirkung als nicht-mutagen bekannten Phenolderivate zur Erzielung natürlich wirkender oder rötlicher Blond- und Brauntöne, welche ausgezeichnete Trageechtheiten aufweisen, verwenden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird in den nachstehenden Abschnitten A) bis D) näher erläutert.
  • A) In der ersten Verfahrensstufe wird ein Gel oder eine Emulsion, welche z. B. p-Aminophenol und m-Aminophenol in einem Konzentrationsbereich von insgesamt 0,1 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, enthält und mit Ammoniak auf einen pH-Wert von 9,5 bis 10,5 eingestellt ist, mit einer 6 %igen Wasserstoffperoxydlösung vermischt und das Gemisch anschließend auf das Haar aufgetragen. Nach einer Einwirkungszeit von etwa 20 Minuten spült man das Haar mit Wasser aus. Durch diese Behandlung hat weißes Haar eine schwache Gelbfärbung erhalten.
  • Gegebenenfalls kann das Haar in einer zweiten Verfahrensstufe wie folgt weiterbehandelt werden: B) Das handtuchtrocken gemachte Haar wird mit einem Gel, welches Brenzcatechin, Resorcin oder ein anderes Phenolderivat enthält und auf einen pH-Wert von 9,5 bis 10,5 eingestellt ist, nachbehandelt. Dieses Gel läßt man etwa 5 Minuten einwirken und spült sodann das Haar mit Wasser aus. Die Farbe des Haares hat sich durch diese Behandlung nicht verändert.
  • C) Das handtuchtrockene Haar wird im Anschluß an die Behandlungen A und B mit einer Peroxodisulfatlösung, welche auf inen pH-Wert von 9,5 bis 10,5 eingestellt ist, nachbehandelt. Nach einer Einwirkungszeit der Lösung von etwa 5 Minuten spült man das Haar mit Wasser aus und trocknet.
  • Je nach der bei den Behandlungen A und B verwendeten Konzentration der Phenolderivate wird eine blonde bis rotblonde bzw, braune bis braunrote Haarfärbung erhalten.
  • Verzichtet man auf die Behandlung B und schließt stattdessen an die Behandlung A die Behandlung C an, so läßt sich auf diese Weise sowohl die Farbintensität als auch der Farbton weiter variieren.
  • Darüber hinaus kann man weitere Veränderungen der Farbintensität und des Farbtones erreichen, wenn man wie folgt verfährt: D) Anschließend an die Behandlung C wird das handtuchtrockene Haar mit einer Natriumbromatlösung, welche mit Ammoniak auf einen pH-Wert von 9,5 bis 10,5 eingestellt ist, nachbehandelt. Nach einer Einwirkungszeit von etwa 5 Minuten spült man das Haar mit Wasser aus und trocknet. Je nachdem, welche Phenolderivate bei den Behandlungen A und B verwendet wurden, wird der Farbton des Haares durch die Nachbehandlung D mehr oder weniger stark nach Oliv verändert.
  • Die Phenolderivate sind in den für die Behandlungen A und B verwendeten Färbemitteln jeweils in einer Konzentration von insgesamt 0,1 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, enthalten.
  • Die Peroxodisulfate werden in den für die Behandlung C verwendeten Mitteln in Form ihres Ammonium- oder Natriumsalzes in einer Konzentration von 01 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gewichtsprozent, eingesetzt.
  • Das Natriumbromat liegt in den für die Behandlung D verwendeten Mitteln in einer Konzentration von 0,1 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 5 Bewichtsprozent, vor.
  • Selbstverständlich können die in den Behandlungsstufen A bis D eingesetzten Mittel gegebenenfalls übliche kosmetische Zusatzstoffe wie beispielsweise Pflegestoffe, Netzmittel und Verdicker enthalten.
  • In den folgenden Beispielen soll der Anmeldungsgegenstand näher erläutert werden, ohne daß eine Beschränkung darauf erfolgt.
  • Beispiele Beispiel 1 Färbemittel A 35,0 g ölsäure 15,0 g Isopropylalkohol 18,0 z Ammoniak, 25 %ig 0,2 g Dinatriumsalz der Äthylendiamintetraessigsäure 0,1 g Natriumsulfit 3,0 g p-Aminophenol 3,0 g m-Aminophenol 25,7 g Wasser 100,0 g 50 g dieses Färbemittels A werden kurz vor dem Gebrauch mit 50 ml Wasserstoffperoxydlösung (6 %ig) gemischt. Das entstandene Gel wird anschließend auf graue menschliche Haare aufgetragen und 20 Minuten lang einwirken gelassen, Sodann wird das Haar mit Wasser gespült und handtuchtrocken gemacht.
  • Das Haar zeigt keine signifikante Farbveränderung.
  • Das handtuchtrockene Haar wird anschließend mit 50 g des Nachbehandlungsmittels B der folgenden Zusammensetzung Nachbehandlungsmittel B 10,0 g Brenzcatechin 0,2 g Ascorbinsäure 5,0 g Ammoniak, 25 %ig 2,0 g Hydroxyäthylcellulose 82,8 g Wasser 100,0 g behandelt (Einwirkungszeit 5 Minuten), sodann mit Wasser ausgespült und handtuchtrocken gemacht. Das Haar weist keine signifikante Farbveränderung auf.
  • Anschließend trägt man auf die handtuchtrockenen Haare 50 g des Nachbehandlungsmittels C der folgenden Zusammensetzung Nachbehandlungsmittel C 5,0 g Ammoniumperoxodisulfat 2,0 g Hydroxyäthylcellulose 5,0 g Ammoniak, 25 %ig 88,0 g Wasser 100,0 g auf und läßt 5 Minuten einwirken. Danach wird das Haar mit Wasser ausgespült, in üblicher Weise unter Verwendung eines Frisurenfestigers weiter behandelt und anschließend getrocknet. Die Haare sind in einem gleichmäßigen, warmen Braunton gefärbt.
  • Macht man die braun gefärbten Haare nur handtuchtrocken und läßt anschließend 50 g des Nachbehandlungsmittels D der folgenden Zusammensetzung Nachbehandlungsmittel D 10,0 g Natriumbromat 5,0 g Ammoniak, 25 %ig 2,0 g Hydroxyäthylcellulose 83,0 g Wasser 100,0 g 5 Minuten lang einwirken, so hat sich der warme Braunton nach Oliv verändert.
  • Beispiel 2 Färbemittel A 35,0 g ölsäure 15,0 g Isopropylalkohol 18,0 g Ammoniak, 25 %ig 0,2 g Dinatriumsalz der Athylendiamintetraessigsäure 0,1 g Natriumsulfit 3,0 g p-Aminophenol 3,0 g Resorcin 25,7 g Wasser 100,0 g 50 g dieses Färbemittels A werden kurz vor dem Gebrauch mit 50 ml Wasserstoffperoxydlösung (6 sig) gemischt. Das entstandene Gel wird anschließend auf graue menschliche Haare aufgetragen und 20 Minuten lang einwirken gelassen. Sodann wird das Haar mit Wasser gespült und handtuchtrocken gemacht. Das Haar zeigt keine signifikante Farbveränderung.
  • Anschließend trägt man auf das handtuchtrockene Haar das in Beispiel 1 angegebene Nachbehandlungsmittel C auf und läßt 5 Minuten einwirken. Nach dem Ausspülen des Haares mit Wasser und anschließender Trocknung ist das Haar in einem gleichmäßigen, warmen Blondton gefärbt.
  • Beispiel 3 Färbemittel A 35,0 g ölsäure 15,0 g Isopropylalkohol 18,0 g Ammoniak, 25 Sig 0,2 g Dinatriumsalz der Äthylendiamintetraessigsäure 0,1 g Natriumsulfit 3,0 g p-Aminophenol 3,0 g Resorcin 25,7 g Wasser 100,0 g 50 g dieses Färbemittels A werden kurz vor dem Gebrauch mit 50 ml Wasserstoffperoxydlösung (6 fiig) gemischt. Das entstandene Gel wird anschließend auf graue menschliche Haare aufgetragen und 20 Minuten lang einwirken gelassen. Sodann wird das Haar mit Wasser gespült und handtuchtrocken gemacht. Das Haar zeigt keine signifikante Farbveranderung.
  • Anschließend trägt man auf das handtuchtrockene Haar 50 g des in Beispiel 1 angeführten Nachbehandlungsmittels B auf und läßt 5 Minuten einwirken. Darauf wird das Haar mit Wasser gespült und handtuchtrocken gemacht.
  • Sodann bringt man das in Beispiel 1 angegebene Nachbehandlungsmittel D auf das Haar auf und läßt 5 Minuten einwirken.
  • Nach dem Ausspülen des Haares mit Wasser und anschließender Trocknung ist das Haar in einem gleichmäßigen, natürlichen Blondton gefärbt.
  • Alle in der Patentanmeldung angegebenen Prozentzahlen stellen Gewichtsprozente dar.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Färbung von menschlichen Haaren in mehreren Stufen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Haare ein Haarfärbemittel auf der Basis von Phenolderivaten, wie insbesondere p-Aminophenol, m-Aminophenol und/oder Resorcin, welchem kurz vor Gebrauch Wasserstoffperoxyd zugesetzt wurde, einwirken läßt, gegebenenfalls mit einem Mittel auf der Basis der Phenolderivate nachbehandelt und anschließend eine ein- oder zweistufige oxidierende Behandlung mit einem Peroxodisulfat und/oder einem Bromat durchführt.
  2. 2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Haarfärbemittel etwa 20 Minuten auf das Haar einwirken läßt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die in den folgenden Verfahrensstufen verwendeten Mittel etwa 5 Minuten auf das Haar einwirken läßt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Peroxodisulfat das Ammonium- oder Natriumperoxodisulfat verwendet wird,
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Bromat das Natriumbromat verwendet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Phenolderivate in einer Gesamtkonzentration von 0,1 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, eingesetzt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zur oxidierenden Nachbehandlung verwendete Peroxodisulfat oder Bromat jeweils in einer Konzentration von 0,1 bis 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gewichtsprozent, eingesetzt wird.
DE19782819036 1978-04-29 1978-04-29 Verfahren zur faerbung von haaren Withdrawn DE2819036A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782819036 DE2819036A1 (de) 1978-04-29 1978-04-29 Verfahren zur faerbung von haaren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782819036 DE2819036A1 (de) 1978-04-29 1978-04-29 Verfahren zur faerbung von haaren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2819036A1 true DE2819036A1 (de) 1979-11-08

Family

ID=6038393

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782819036 Withdrawn DE2819036A1 (de) 1978-04-29 1978-04-29 Verfahren zur faerbung von haaren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2819036A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2840830A1 (de) * 1978-09-20 1980-04-03 Wella Ag Mittel und verfahren zum faerben von haaren
WO1993001792A1 (de) * 1991-07-19 1993-02-04 Wella Aktiengesellschaft Verfahren zur oxidativen färbung von haaren
WO2001010399A1 (de) * 1999-08-10 2001-02-15 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Verfahren zur färbung keratinischer fasern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2840830A1 (de) * 1978-09-20 1980-04-03 Wella Ag Mittel und verfahren zum faerben von haaren
WO1993001792A1 (de) * 1991-07-19 1993-02-04 Wella Aktiengesellschaft Verfahren zur oxidativen färbung von haaren
WO2001010399A1 (de) * 1999-08-10 2001-02-15 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Verfahren zur färbung keratinischer fasern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0277996B1 (de) Mittel zum oxidativen färben von haaren, verfahren zu seiner herstellung und verwendung des mittels
DE3628398C2 (de) Mittel zum oxidativen Färben von Haaren, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung des Mittels
EP0007537B1 (de) Mittel zur Färbung von Haaren
DE1193643B (de) Haarfaerbemittel
WO1988001161A2 (en) Oxidizing hair tinting compound, its manufacturing process and use thereof
EP0008039A1 (de) Verwendung eines 6-Amino-3-methyl-phenol enthaltenden Mittels zum Färben von Haaren
WO1987005801A1 (fr) Agent et procede pour teindre les cheveux par oxydation
WO1987001033A2 (en) Process and means for oxidized dyeing of hair
EP0624362B1 (de) Verfahren zum oxidativen Färben bzw. Nachfärben von menschlichen Haaren
DE19505634C2 (de) Mittel und Verfahren zum oxidativen Färben von Haaren
DE2119231C3 (de) Verfahren und Mittel zum Färben menschlicher Haare
DE69600003T2 (de) Keratinische Fasern, Oxidationsfärbemittel sowie Färbungsverfahren unter Verwendung dieser Zusammensetzung
DE1769916A1 (de) Verfahren zum Faerben keratinischer Fasern und dafuer geeignete Zubereitungen
EP0895471B1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern
DE69501433T2 (de) Zusammensetzung zum oxidativen Färben von Keratinfasern, die 2-(beta-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, 2-Methylresorcin und Resorcin enthält, und Verfahren zum Färben unter Verwendung dieser Zusammensetzung
DE2819036A1 (de) Verfahren zur faerbung von haaren
EP0896519B1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern
EP0012965B1 (de) Mittel und Verfahren zur Färbung von Haaren
EP0881894B1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern
DE2840830C2 (de)
DE69600004T2 (de) Oxidationsfärbemittel für keratinische Fasern sowie Färbungsverfahren unter Verwendung dieser Zusammensetzung
DE3038284C2 (de) Mittel und Verfahren zur oxidativen Färbung von Haaren
DE2951377A1 (de) Mittel zum faerben von haaren
DE3825163A1 (de) Verwendung von 2,6-dinitro-phenol-derivaten in haarfaerbemitteln
WO1998018436A1 (de) Färbemittel zur färbung von keratinischen fasern

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination