DE2818790C2 - Zerlegbarer Tisch - Google Patents
Zerlegbarer TischInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen zerlegbaren Tisch gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie er
aus den FR-PS 23 06 656 und 23 06 657 bekannt ist.
Bekannte zerlegbare Tische z.B. GB-PS 13 75 938
besitzen zumindest eine vertikale Tragsäule, welche an ihrem oberen Ende mit einer Vielzahl radial nach außen
gerichteter, abnehmbarer Armteile und an ihrem unteren Ende mit einer Vielzahl radial nach außen
gerichteter, abnehmbarer Fußteile verbunden ist. Bei diesen Tischen ist der innere Endabschnitt jedes Arm-
und Fußteils speziell geformt, um ein Verbindungsglied zu bilden, welches in eines von mehreren komplementären
Verbindungsgliedern einsetzbar ist, welche radial und umfangsmäßig gleichförmig beabstandet längs des
Umfangs eines an den oberen und unteren Enden der Säule vorgesehenen Befestigungsgliedes angebracht
und dadurch lösbar zusammengehalten werden, daß sie zwischen dem Kopfeir.es einzelnen Schraubbolzens und
einer unter Zwischenlage von Sicherungsringen darauf aufgeschraubten Mutter verspannt werden. Bei diesem
System müssen speziell geformte Einsatzstücke hergestell»
und an den Enden jeder Säule befestigt werden, wobei die Armteile und Fußteile komplementär
bezüglich der damit zusammenwirkenden Rastsitze in diesen Einsatzstücken ausgebildet werden müssen. Dies
vergrößert beträchtlich die Herstellungskosten, erfordert eine hohe Herstellungsgenauigkeit und erfordert
die Verwendung einer größeren Anzahl derjenigen Bauteile, die erforderlich sind, um verschiedene
Täschmuser zusammensetzen zu können.
Bei einem weiteren bekannten Tisch dieser Art (FR-PS 23 06 656 und 23 06 657) ist ein Befestigungsglied mit einem einzelnen, ringförmigen Rastsitz
vorgesehen, in welchen sektorförmige Endabschnitte der Armfeile und Fußteile eingerastet werden, deren
öffnungswinkel so gewählt sind, daß die sektorförmigen
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Endabsehnitte einen 360°-Winkel vervollständigen. Um verschiedene Tischmuster zusammensetzen zu können,
benötigt man auch bei diesem bekannten Tisch unterschiedliche Arm- und Fußteile mit entsprechend
unterschiedlichen Öffnungswinkeln ihrer sektorförmigen Endabsehnitte, Darüber hinaus müssen die sektorförmigen
Endabschnitte mit hoher Maßgenauigkeit hergestellt werden, um eine gute Standfestigkeit des
bekannten Tisches zu erreichen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, einen zerlegbaren Tisch der eingang: erwähnten
Art zu schaffen, welcher für den Aufbau einer Vielzahl von Tischmustern stets nur Arm- und Fußteile eines
einzigen Typs benötigt, deren Maßgenauigkeit ohne Beeinträchtigung der Standfestigkeit des Tisches
geringer gewählt werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des zerlegbaren Tisches nach Anspruch 1 ergeben sich
aus den Ansprüchen 2 bis 7.
Bei dem erfindungsgemäßen Tisch werden eine Vielzahl von Armteilen und eine Vielzahl von Fußteilen
mit identischen, von deren Endabschnitten gebildeten sektorförmigen Elementen zusammen mit sektorförmigen
Abstandsstücken verwendet, wobei die Abctandsstücke unterschiedliche öffnungswinkel besitzen, um für
den Fall, daß die Anzahl der Arm- oder Fußteile unter einer vorgegebenen maximalen Anzahl liegt, zwischen
die Arm- oder Fußteile eingesetzt zu werden. Auf diese Weise werden für verschiedene Tischmuster immer nur
Arm- und Fußteile eines einzigen Typs benötigt. Die sektorförmigen Elemente und Abstandsstücke lassen
sich mit Hilfe einer Spreiz-Klemmvorrichtung radial gegen die Innenwand der Säule bzw. Säulen verspreizen,
so daß an die Maßhaltigkeit dieser Konstruktionsteile wesentlich geringere Anforderungen als beim
Stand der Technik gestellt werden müssen, ohne daß hierdurch die Standsicherheit des erfindungsgemäßen
Tisches beeinträchtigt wird.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen axialen Schnitt durch einen Teil einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Tisches;
F i g. 2 einen Detailschnitt durch einen Verbindungsabschnitt der Armteile der Ausführungsform nach
Fig. 1, jedoch mit einer Variante der in Fig. 1 vorgesehenen Spreiz-Klemmvorrichtung;
Fig.3 einen axialen Schnitt ähnlich wie in Fig. 1,
jedoch mit einer weiteren, verbesserten Variante der Spreiz-Klemmvorrichtung, die an zwei Bereichen statt
an nur einem Bereich wirksam ist;
Fig.4 einen Detailschnitt durch einen Verbindungsabschnitt der Armteile der Ausführungsform nach
F i g. 3, bei der die an zwei Bereichen wirksame Spreiz-Klemmvorrichtung eine Sicherungsmutter aufweist,
und
F i g. 5 bis 9 schematische Draufsichten auf Tischplatten-Tragstrukturen
mit zwei, drei, vier bzw. fünf Fußteilen.
In der Zeichnung ist mit 1 eine rohrförmige Säule aus Metall bezeichnet, während mit 2 Armteile bezeichnet
sind, welche zum Tragen einer nicht dargestellten Tischplatte dienen. Zur Befestigung der Tischplatte an
den Armteilen 2 werden nicht dargestellte Schrauben in Schraubensitze 3 eingesetzt, welche an den äußeren
Endabschnitten der radial nach außen verlaufenden
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65 Armteile 2 vorgesehen sird.
Mit dem Bezugszeichen 5 sind Fußteile bezeichnet, die an ihren äußeren Enden zur Bildung von Beinen 5s
nach unten gebogen sind. Jedes Bein 5a ist mit einer
Ausnehmung 4 versehen, in welche eine auf dem Boden aufliegende, justierbare Stiftscheibe 6 oder dergleichen
in an sich bekannter Weise eingesetzt ist
Die inneren Endabschnitte der lösbar mit der Säule 1 verbundenen Armteile 2 und Fußteile 5 bilden zwei im
wesentlichen identische Systeme, Die von den Endabschnitten der Armteile 2 und 5 gebildeten Elemente sind
mit 8 bzw. 9 bezeichnet, die wirkungsmäßig identisch sind. Aus diesem Grund soll nur das Element 9 eines
Fußteils 5 beschrieben werden, welches mit dem unteren Ende der Säule 1 in Eingriff steht
Wie aus den F i g. 1 bis 3 hervorgeht ist jedes Element 9 sektorförmig ausgebildet das mit einer Bohrung 9a in
Form eines zylindrischen Sektors versehen ist Jedes Element 9 besitzt einen öffnungswinkel von
360° : π — a, wobei π im dargestellten Beispielsfalle
gleich fünf und a ein sehr kleiner Winkelbetrag ist um einen Spalt zwischen jeweils benachbarten Elementen 9
zu belassen, der ausreichend groß ist dr·?, die Elemente 9
unter Druck gegen die Innenfläche des unteren Endabschnittes der hohlen Säule 1 verklemmt werden
können. Auf der Außenfläche jedes sektorförmigen Elementes 8 jedes Armteils 2 unterhalb dessen oberem
Ende und auf der Außenfläche des sektorförmigen Elementes 9 jedes Fußteils 5 über dessen unterem Ende
ist eine ringförmige äußere Schulter 8c bzw. 9c angebracht, die dazu dient, daß ein Abschnitt der
sektorförmigen Elemente 8 und 9 mit dem gleichen Außendurchmesser wie die Säule 1 versehen werden
kann, während der Außendurchmesser des restlichen Abschnitts der Elemente 8 und 9 kleiner ist, um in die
Säule 1 hineinzupassen. Mit dem Bezugszeichen 10 ist eine dünne, quer angeordnete Scheibe bezeichnet die
eine axial verlaufende, mittige Kappe 7 besitzt, welche so bemessen ist, daß sie in die Bohrung 8a bzw. 9a von
deren innerer Mündungsöffnung her eingesetzt werden kann. Die Scheibe 10 ist mit wenigstens einem Anguß
10a oder dergleichen versehen, der in eine komplementäre Ausnehmung Sd bzw. 9d am inneren Ende der
Elemente 8 und 9 einsetzbar ist und nach erfolgtem Einsetzen eine genaue Positionierung der Kappe 7
gewährleistet sowie jede Drehung der Kappe 7 verhindert.
Jede Bohrung 8a und 9a besitzt eine Scnulter 8ö bzw.
9b, um die Länge einer Spreiz-Klemmvorrichtung 11 (Fig. 1) exakt festzulegen. Jede Spreiz-Klemmvorrichtung
11 umfaßt einen vertikalen Gewindebolzen 12, dessen inneres, in die Säule 1 eingeführtes Ende
einstückig mit einem Ring 13 als Anschlag verbunden ist, welcher gegen die von allen Schultern Sb bzw. 9b
gebildete ringförmige Schulter anstößt. Um den Gewindebolzen 12 ist in Berührung mit dem Ring 13
eine zylindrische Hülse 14 aus einem elastisch verformbaren Material, wie beispielsweise Hartgummi,
angebracht, gegen welche ein zweiter Ring 15 anliegt. Der Ring 15 ist einstückig mit einem rohrförmigen
Körper 16 verbunden, welcher als Abstandshalter wirkt und zur Außenseite hin in einem äußeren Flansch 16a
endet, Auf das Gewindeende des Bolzens 12 oberhalb des Flansches 16a ist eine Mutter 17 aufgeschraubt. Das
Aufschrauben der Mutter 17 auf den Bolzen 12 erfolgt mittels eines Schraubenschlüssels und führt zu einer
Annäherung der beiden Ringe 13 und 15, woraus eine Verformurg der dazwischen gelegten elastischen Hülse
14 resultiert, welche dadurch eine außenkonvexe Wulstform annimmt und gegen die inneren Wände der
Bohrungen 8a bzw. 9a drückt, wodurch wiederum das betreffende Element 8 oder 9 gegen die Innenfläche der
Säule 1 gepreßt wird. Zu diesem Zweck sind die Schultern %b und 9b in eir;r solchen Höhe angeordnet,
daß das aus den Ringen 13, 15 und der dazwischen angeordneten, verformbaren Hülse 14 bestehende
System in demjenigen Teil der Elemente 8 bzw. 9 positioniert ist, welcher innerhalb der Säule 1 liegt.
Für den Fall, daß die Anzahl der verwendeten Armteile 2 und Fußteile 5 unter der vorbestimmten
maximalen Anzahl η = 5 liegt, sind Abstandshalter 18 vorgesehen, die identisch wie die inneren sektorförmigen
Elemente 8 und 9 ausgebildet sind und welche eine zylindrische Außenfläche vom gleichen Durchmesser
wie die Säule 1 mit Schultern 18c besitzen, jedoch unterschiedliche öffnungswinkel aufweisen. In den
Fig. 1 und 3 ist ein zwischen zwei benachbarten Fußteilen 5 eingesetzter Abstandshalter 18 veranschaulicht.
Unter der Annahme, daß die maximale Anzahl von Fuß- oder Armteilen 5 bzw. 2 gleich fünf und die
minimale Anzahl η gleich zwei ist, besitzen die Abstandshalter 18 öffnungswinkel von 18°. 48° und
108°. Am oberen Teil und auf der rechten Seite der F i g. 1 bis 4 ist anstelle eines mit einem sektorförmigen
Element 8 versehenen Armteils 2 ein sektorförmiges Einsatzstück 19 vorgesehen, das an den Enden einer
Spannstange 22 befestigt is·. Das Einsatzstück 19 ist identisch mit einem Element 8 ausgebildet und erstreckt
sich mit einem vorspringenden Arm 20 nach außen, welcher mittels Schrauben 21 mit der hohlen Spannstange
22 verbunden ist, welche zum gegenseitigen Verspannen zweier Säulen 1 dient. Am anderen Ende
der Spannstange 22 ist selbstverständlich ein identisches Einsatzstück 19 vorhanden, das in die zweite Säule 1
zusammen mit dem sektorförmigen Element 8 der Armteile 2 und gegebenenfalls unter Zwischenlage der
Abstandshalter 18 eingesetzt ist. Die gleiche Konstruktion kann auch an den unteren Enden der beiden Säulen
I angewandt 'verden.
Fig.? zeigt eine Variante der Spreiz-Klemmvorrichtung,
die bei dieser Ausführungsform mit 23 bezeichnet ist. Die bei beiden Spreiz-Klemmvorrichtungen 23 und
II (Fig. I) gleichermaßen vorhandenen Teile sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen und werden im folgenden nicht näher erläutert. Bei der Vorrichtung 23
sind die Ringe 13 und 15 der Vorrichtung 11 durch zwei
Kegelstücke 13a und 15a ersetzt, während die Hülse 14 durch drei oder vier Hülsensektoren 14a ersetzt ist, die
mittels eines elastischen Ringes 25 zusammengehalten werden, welcher in eine an der dazwischenliegenden
Umfangszone der Hülsensektoren 14a angebrachte Ringnut eingelegt ist.
In den F i g. 3 und 4 sind weitere Varianten von Spreiz-Klemmvorrichtungen dargestellt, welche eine
geringfügige Änderung der Elemente 8 und 9 der Arm- und Fußteile 2 bzw. 5 erfordern, jedoch eine
Verklemmung mit höherer Zuverlässigkeit ermöglichen. Bei diesen Varianten sind noch die äußeren Schultern 8c
und 9c vorhanden, doch bilden hier die sektorförmigen Elemente 8, 9 die Abstandshalter 18 und die
Einsatzstücke 19 zusammen eine innere konische Bohrung 26 statt einer abgestuften zylindrischen
Bohrung 8a, 80. wobei die Querschnittsfläche der
konischen Bohrung 26 von der Außenseite zur Innenseite der Säule 1 hin abnimmt
Eine Spreiz-Klemmvorrichtung 27 nach Fig. 3
umfaßt einen Gewindebolzen 28, der an seinem Ende dem Inneren der Säule I zugewandt ist und einstückig
mit einem konischen Ring 29 verbunden ist, welcher auf dem Rand der inneren Mündungsöffnung der konischen
Bohrung 26 aufliegt und mit einem schiisselförmigen Verankerungsglied 30 aus Kunststoff verbunden ist, das
von der Mündungsöffnung der Säule 1 nach oben hin eingeführt wird um die äußeren Schultern 8c bzw. 9c zu
erreichen. Um den Gewindebolzen 28 ist ein rohrförmiger Körper 31 befestigt, dessen Enden Flansche 31a
bzw. 316 tragen, und der so lang ist, daß sein innerstes Ende stets innerhalb der Säule 1 angeordnet ist, wobei
auf dem an diesem inneren Ende angebrachten Flansch 31 b ein wulstförmiger Ring 32 aus Hartgummi befestigt
ist. Das andere Ende des rohrförmigen Körpers 31 verläuft nach außen. Über dieses Ende erstreckt sich der
Endabschnitt des Gewindebolzens 28 nach außen und trägt eine Mutter 33, welche gegen den Flansch 31.ι
anliegt. Durch das Aufschrauben der Mutter 33 auf den Gewindebolzen 28 mit Hilfe eines Schlüssels nähert sich
der wulstförmige Ring 32 dem Ring 29. Als Folge hiervon treten zwei radiale Ausdehnungseffekte auf;
durch den ersten, von dem Ring 29 hervorgerufenen Effekt werden die unteren Enden der Elemente 8 bzw. 9
sowie der Abstandshalter 18 und der Einsatzstücke 19 gegen die Innenfläche der Säule 1 nach außen gedrückt,
während der zweite, von dem Ring 32 hervorgerufene Ausdehnungseffekt aufgrund der Verjüngung der
Bohrung ?6 den Ring 32 in Richtung des Ringes 29 zu treiben versucht; d. h., eine Bewegung des Rings 32
gegen den engeren Teil der Bohrung 26 bewirkt, so daß der Ring 32 und die eingelegten Abstandshalter 18
und/oder Einsatzstücke 19 der Spannstange 22 nach außen gedrängt werden, und zwar auch in einem
Zwischenabschnitt der Bohrung 26.
Bei der Variante nach Fig. 4 ist eine Spreiz-Klemmvorrichtung
27a von der Funktion her identisch mit der Spreiz-Klemmvorrichtung 27 nach Fig. 3. jedoch mit
der Ausnahme, daß der rohrförmige Körper 31 weggelassen 'ind der wulstförmige Ring 32 unmittelbar
auf einem Gewindebolzen 28a befestigt : ι. Auf dem wulstförmigen Ring 32 ist ein Metallring 34 und eine
Stellmutter 35 befestigt. Um das äußere Ende des Gewindebolzens 28a ist eine Scheibe 36 mit einer
ringförmigen Feder 36a befestigt, die mit einer Ringnut 37 im Eingriff ist. Die Ringnut 37 ist an einem
vergrößerten zylindrischen Abschnitt 38 der konischen Bohrung 26 der Innenfläche der sektorförmigen
Elemente 8,9 und gegebenenfalls der Abstandshalter 18
und der Einsatzstücke 19 angebracht. Eine Sicherungsmutter 39 ist auf dem Gewindebolzen 28a unter
Zwischenlage eines Metallrings 40 befestigt, wod-.'ch
eine sichere Verklemmung der Vorrichtung 27a erzielt werden kann, welche nach Entfernen der Sicherungsmutter
39, des Metallrings 40 und der Scheibe 36 in ihre Betriebsstellung gebracht wird: anschließend wird auf
die Stellmutter 35 ein Steckschlüssel gesteckt und dann die Stellmutter 35 auf den Gewindebolzen 28a
aufgeschraubt. Schließlich werden die Scheibe 36. der so Ring 40 und die Mutter 39 montiert, welche Letztere als
Sicherungs-Gegenmutter wirkt.
Die F i g. 5 bis 9 zeigen schematisch einige gegenseitige Anordnungen von Fußteilen 5. um Tragstrukturen für
Tischplatten mit verschiedenen Mustern zu schaffen. wobei gegebenenfalls Abstandshalter 18, 18a und 18i>
mit verschiedenen Öffnungswinkeln von 18°. 48° und ί 08° verwendet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Zerlegbarer Tisch mit wenigstens einer vertikalen Säule, die an ihrem oberen Ende mit einer
abnehmbaren Trageinrichtung für eine abnehmbare Tischplatte, bestehend aus einer Vielzahl von radial
nach außen gerichteten, lösbar mit dem oberen Säulenende verbundenen Armteilen, und an ihrem
unteren Ende mit einer Vielzahl von radial nach außen gerichteten, lösbar damit verbundenen Fußteilen
versehen ist, wobei die Arm- und Fußteile an ihren inneren Endabschnitten in Form von sektorförmigen
Elementen mit gleichen Öffnungswinkeln ausgebildet sind, welche in hohle Endabschnitte der
Säule unter gegebenenfalls erforderlichem Einschub von Teile eines Hohlzylinders bildenden Abstandshaltern
einsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenfläche jedes sektorförmigen Elementes (8, 9) und jedes Abstandshalters
(18) etwa auf halber Höhe eine dem angrenzenden Säulenende zugewandte ringförmige Schulter (8c; Sc
bzw. Mc) aufweist, wobei der Außendurchmesser der Elemente (8, 9) und der Abstandshalter (18) bis
zu der jeweiligen Schulter wenigstens gleich dem Außendurchmesser der Säule (1) ist und jenseits der
jeweiligen Schulter um soviel geringer ist, daß ein Paßsitz der Elemente (8,9) bzw. der Abstandshalter
(18) in der Säule erreichbar ist, und daß eine Spreiz-Klemmvorrichtung (11; 23; 27; 27a) koaxial
in einer Bohrung (8a bzw. 9a; 26) der sektorförmigen Elemente (8, 9) bzw. der Abstandshalter (18)
befestigt ist.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (8a, 9a) eine ringförmige
Schulter (86, 9b) aufweist und daß die Spreiz-Klemmvorrichtung (11) aus einem Gewindebolzen
(12) besteht, der konzentrisch zu oer Bohrung (8a, 9a) angebracht und an seinem inneren Ende
einstückig mit einem ersten, gegen die ringförmige Schulter (86, 9b) anliegenden Ring (13) verbunden
ist, weiter aus einem zweiten Ring (15) besteht, der unter Zwischenlage einer Hülse (14) aus Hartgummi
od. dgl. an den ersten Ring (13) anliegt und einstückig mit einem rohrförmigen Körper (16)
verbunden ist, der frei um den Gewindebolzen (12) bewegbar ist und an seinem oberen Ende einen
Flansch (\%a) mit einem gegenüber dem Bohrungs-Innendurchmesser
kleineren Außendurchmesser aufweist, und schließlich aus einer Mutter (17) besteht, die auf den Gewindebolzen (12) gegen den
Flansch (16ajaufgeschraubt ist (F i g. 1 und 2).
3. Tisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (13, 15) kegelstumpfförmig
ausgebildet und mit ihren kleineren Grundflächen einander zugewandt sind, und die Hülse (14) aus
Hülsensektoren (Ha) besteht, welche von einem elastischen Ring (25) zusammengehalten werden,
der in eine an der Außenfläche der Hülsensektoren (14ajangebrachten Ringnut einsetzbar ist (F i g. 2).
4. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (26) sich konisch zum
Säuleninneren verjüngt und die Spreiz-Klemmvorrichtung (27) aus einen Gewindebolzen (28) besteht,
an dessen innerem Ende ein erster konischer Ring (29) aus elastisch verformbarem Material angebracht
ist, der in die innere Mündungsöffnung der Bohrung (26) eingesetzt ist, weiter aus einem
zweiten, wulstförmigen Ring (32) aus elastisch verformbarem Material besteht, der frei um den
Gewindebolzen (28) bewegbar ist und auf dem ein unterer Flansch (31 feines frei um den Gewindebolzen
(28) bewegbaren rohrförmigen Körpers (31) gelagert ist, und schließlich aus einer auf den
Gewindebolzen (28) aufgeschraubten Mutter (33) besteht, die auf einem oberen Flansch (3IaJ am
gegenüberliegenden Ende des Körpers (31) in der Nähe des äußeren Bohrungsendes aufliegt (Fig,3).
5. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreiz-Klemmvorrichtung (27a>
aus einem Gewindebolzen (28) besteht, an dessen innerem Ende ein erster konischer Ring (29) aus
elastisch verformbarem Material fest angebracht ist, und weiter aus einem zweiten, wulstförmigon Ring
(32) aus elastisch verformbarem Material besteht, der frei um den Gewindebolzen (28) bewegbar ist,
ferner aus einer ersten auf den Gewindebolzen (28) aufschraubbaren Stellmutter (35), die auf dem Ring
(32) unter Zwischenlage eines Metallrings (34) aufgelagert ist besteht, und schließlich aus einer
Scheibe (36), die in einer mit einer Ringnut (37) versehenen Schulter am äußeren Ende der konischen
Bohrung (26) mit einer ringförmigen Feder (36a,} gelagert ist, und einer zweiten Sicherungsmutter
(39) auf dem Gewindebolzen (28a,} besteht, die über einen Metallring (40) auf der Scheibe (36)
aufliegt (F ig. 4).
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