DE281822C - - Google Patents
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- DE281822C DE281822C DENDAT281822D DE281822DA DE281822C DE 281822 C DE281822 C DE 281822C DE NDAT281822 D DENDAT281822 D DE NDAT281822D DE 281822D A DE281822D A DE 281822DA DE 281822 C DE281822 C DE 281822C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/27—Rotating drums for treating leather
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Sb. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an jenen Gerb- und Walkfässern, welche
aus einer die Werkstücke und die Gerbflüssigkeit aufnehmenden, allseitig dicht geschlossenen
Trommel bestehen und eine Drehung um ihre Mittelachse erfahren. Die Lagerung solcher
Fässer erfolgte bisher in der Regel entweder auf Rollen oder mittels gleichachsig zu ihnen
angeordneter Zapfen, die zur Verringerung der
ίο auf die Böden der Fässer ausgeübten Beanspruchungen
an mit dem Trommelmantel verbundenen Armkreuzen angeschlossen waren. Durch diese Tragglieder wurde aber das Eigengewicht
der Gerb- und Walkfässer wesentlich erhöht, womit auch eine Vergrößerung der Lagerreibung
und demzufolge auch eine Vermehrung des zum Antrieb erforderlichen Kraftaufwandes
verknüpft waren.
Die Erfindung sucht diese Mängel zu vermeiden und besondere am Faß angreifende Tragglieder
entbehrlich zu machen und erreicht ■ dieses dadurch, daß das allseitig dicht geschlossene
Faß innerhalb eines Flüssigkeitsbehälters frei schwimmend angeordnet ist.
Eine solche Lagerung für Gerb- und Walkfässer ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung in
einer Ausführungsform dargestellt, wobei Fig. 1 die Stirnansicht des Fasses und einen dicht hinter
. der Querwand des Flüssigkeitsbehälters geführten Querschnitt durch diesen erkennen läßt,
während die Fig. 2 den lotrechten Längsschnitt zeigt.
In dem gemauerten oder aus Blech genieteten Flüssigkeitsbehälter 1, der mit Wasser gefüllt
wird, taucht das Faß 2 unter dem Einfluß seines Eigengewichtes und des Gewichtes seiner Füllung
so weit ein, daß es in der Flüssigkeit frei schwimmt. An den Böden des Fasses sitzen
die Rosetten 3, 4, an denen die seitlich vorspringenden Zapfen 5 angebracht sind. Der
Antrieb des Fasses erfolgt durch eine es teilweise umschlingende Kette 6, die über ein Kettenrad
7 geleitet ist. Das letztere sitzt auf einer Welle 8, die mittels gabelförmiger Stangenköpfe
9 von den um die Zapfen 5 drehbaren Armen 10 getragen wird. Zwischen die Gabelschenkel
der Stangenköpfe 9 greifen Hebelarme 11 ein, die auf der Vorgelegewelle 12 drehbar
gelagert sind und mit den Armen 10 Kniegelenkhebel bilden. Auf der Vorgelegewelle 12,
die durch ein Riemenwendegetriebe 13 in Umdrehung versetzt werden kann, sitzt ein
Kettenrad 14, das durch die endlose Kette 15 mit dem auf der Welle 8 angeordneten Kettenrad
16 auf Antrieb verbunden ist, so daß die Bewegung der Vorgelege welle ohne Änderung
des gegenseitigen Abstandes der Wellen und Zapfen des Walkfasses auf das letztere übertragen
wird. Um eine seitliche Verschiebung des Gerb- und Walkfasses zu verhindern, sind
die Augen 17 der Hebelarme 10 nach außen verlängert und greifen zwischen je zwei am
Flüssigkeitsbehälter befestigte Führungsschienen 18 ein. Das Gerb- und Walkfaß kann sich
also lediglich in lotrechter Richtung verstellen, wenn durch Entnahme von Werkstücken oder
Ableitung von Gerbflüssigkeit das Eigengewicht des Fasses geringer wird. Die Lage der einzelnen
Bauglieder des Gerb- und Walkfasses in diesem Falle ist durch die strichpunktiert eingezeichnete
Stellung der Getriebe in Fig. ι zu erkennen. An Stelle der Kettenradgetriebe können auch
Stirnräder angeordnet werden, derart, daß das auf der Welle 8 angeordnete Zahnrad in einen
auf den Faßumfang geklemmten Zahnkranz eingreift. Außerdem können die Ketten- oder
Stirnradgetriebe auch beiderseits des Fasses angeordnet werden, um eine gleichmäßige Drehung
desselben hervorzubringen. Das Faß wird in den Flüssigkeitsbehälter an der der Vorgelegewelle
entgegengesetzten Seite so nahe an die Wand des Behälters gerückt, daß gerade noch
der luftdicht abschließende Faßdeckel an dieser Wand vorbeigeht, damit man zum Füllen und
Entleeren des Fasses bequem und nahe an dieses heran kann.
Die beschriebene Lagerung bietet außerdem den wesentlichen Vorteil, daß zum Antrieb
wenig Kraft erforderlich ist, da das Faß leicht in der Flüssigkeit rollt und kein Lagerdruck
zu überwinden ist. Außerdem wird das Holz des Fasses eine höhere Lebensdauer besitzen,
da es in- und auswendig der Nässe aiisgesetzt ist. Ein wesentlicher Vorzug ist auch darin zu
erblicken, daß durch diese Lagerung Fässer mit einem größeren Fassungsraum als bisher hergestellt
werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Lagerung für um ihre Mittelachse sich drehende Gerb- und Walkfässer, dadurch gekennzeichnet, daß das allseitig dicht geschlossene Faß innerhalb eines Flüssigkeitsbehälters frei schwimmend angeordnet ist.Hierzu ι Blntt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE281822C true DE281822C (de) |
Family
ID=537527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT281822D Active DE281822C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE281822C (de) |
-
0
- DE DENDAT281822D patent/DE281822C/de active Active
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