DE2815760C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/08—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
- E02F3/12—Component parts, e.g. bucket troughs
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
- F16F15/12—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
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Description
Die Erfindung betrifft einen Antrieb
für Tagebaugroßgeräte,
wie er im Oberbegriff des Patentanspruchs vorausgesetzt ist.
In Maschinen- und Geräteantrieben treten im allgemeinen
infolge von Massenwirkungen, periodisch übersetzenden Ge
trieben und periodisch veränderlichen Arbeits- und Bewe
gungswiderständen periodisch veränderliche Kräfte und
Momente auf. So werden z. B. in Eimerkettenbaggern von
der Eimerkette wegen des ungleichmäßigen Übersetzungsver
hältnisses zwischen Eimerkette und Antriebsturas sowie
infolge von Massenwirkungen und veränderlichen Grab- und
Bewegungswiderständen periodisch veränderliche Momente in
das Antriebssystem eingeleitet. Periodisch veränderliche
Momente werden auch im Antrieb von Schaufelradbaggern auf
Grund des periodischen Eingriffes der Graborgane in das
Baggergut und infolge veränderlicher Grab- und Bewegungs
widerstände verursacht.
Diese periodisch veränderlichen Belastungen werden über
die Elemente des Antriebes auf den Antriebsmotor und den
Maschinen- bzw. Geräterahmen übertragen. Sie verursachen
Torsionsschwingungen im Antriebssystem und damit verbunden
zusätzliche dynamische Kräfte und Momente, die die Lebens
dauer der Elemente des Antriebes verringern und ihre Lei
stung begrenzen. Zur Verringerung der dynamischen Bela
stung von Antrieben der beschriebenen Art sind Lösungen
bekannt, die auf dem Prinzip der Schwingungstilgung durch
Abstimmung der Federkonstanten, Massen- und Massenträg
heitsmomente einzelner Elemente des Antriebes auf die
Kreisfrequenz des periodisch veränderlichen Anteiles der
Belastung des Antriebes beruhen.
Für einen Antrieb eines Eimerkettenbaggers, der ein Um
laufrädergetriebe mit elastisch im Geräterahmen abge
stütztem Gehäuse enthält, wurde vorgeschlagen (nach
DD-PS 65 161), die Abstützung des Getriebegehäuses durch
geeignete Wahl der Federkonstanten der Stützfeder und ent
sprechende Wahl des Masseträgheitsmomentes des Getriebe
gehäuses so auszubilden, daß die Eigenkreisfrequenz dieses
Teilsystems des Antriebes gleich oder ungefähr gleich der
Kreisfrequenz des periodisch veränderlichen Anteils des
Belastungsmomentes an der Turaswelle ist. Diese Lösung er
fordert im allgemeinen einen sehr hohen Materialaufwand
zur Realisierung des erforderlichen Masseträgheitsmomentes
des Getriebegehäuses oder eine sehr weiche Abstützung des
Getriebegehäuses im Geräterahmen, die konstruktiv nur mit
großem Aufwand realisierbar ist, da über die Abstützung
gleichzeitig das Reaktionsmoment infolge des Nennmomentes
des Antriebes geleitet werden muß.
Als Weiterentwicklung des gleichen Grundprinzips wurde
außerdem vorgeschlagen (gem. DE-OS 22 60 176 und DD-PS
1 00 302), zur Verringerung der Masse des Getriebegehäuses
bei gleichem Masseträgheitsmoment an das Getriebegehäuse
über ein zusätzliches Getriebe zusätzliche Schwungmassen
so anzukoppeln, daß die Winkelgeschwindigkeit der Schwung
massen größer als die Winkelgeschwindigkeit des elastisch
abgestützten, pendelnden Getriebegehäuses ist. Diese Lösung
besitzt den Nachteil, daß das zusätzliche Getriebe infolge
der kinematisch notwendigen Geometrie seiner Bauteile
(Verzahnung der Zahnräder) und der konstruktionsbedingten
Spiele, die zusammen die Wirkung einer nicht linearen Feder
mit Spiel ergeben, den Tilgereffekt weitgehend einschränkt
oder vollständig aufhebt.
Für Antriebe mit Standgetrieben wurde vorgeschlagen, das
Getriebegehäuse im Maschinengestell drehbar zu lagern und
über zusätzliche Zahnräder und Federn im Gehäuse dreh
elastisch abzustützen (SU-PS 3 36 452).
Es ist außerdem eine Lösung für einen Antrieb mit einem
mehrstufigen Standgetriebe bekannt, bei dem zwischen die
letzte und vorletzte Getriebestufe ein Differentialge
triebe zwischengeschaltet wurde, an dessen dritte Welle
eine lineare bzw. nicht lineare im Maschinengestell abge
stützte Feder angeschlossen wurden (DD-PS 1 07 739).
Beide Lösungen erfordern einen hohen zusätzlichen kinema
tischen Aufwand (zusätzliche Zahnradgetriebe) für die Rea
lisierung eines vollständigen oder teilweisen Tilger
effektes.
Sie besitzen außerdem den Nachteil, daß über die zusätz
lich angeordneten elastischen Elemente gleichzeitig das
Reaktionsmoment des Getriebes infolge des von ihm über
tragenden Nennmomentes geleitet werden muß. Auf Grund
dieses Nachteiles lassen sich die vorstehend beschriebenen
Lösungen bei Antrieben mit hoher Leistung, wie z. B. in
Tagebaugroßgeräten, mit den bisher bekannten technischen
Mitteln nicht mehr realisieren.
Auch die nach der GB-PS 10 77 102 bekannte ringförmige aus
gebildete Tilgermasse führt in der Anordnung an Flieh
kraftpendeln bei größeren Leistungen zu technisch nicht
realisierbaren Feder- und Massengrößen, weil diese An
ordnung an stationären und Drehschwingungen ausführenden
Bauteilen eines insgesamt beweglichen Maschinensystems
vorgesehen ist.
Die weiterhin bekannten Schwingungstilger nach den Ver
öffentlichungen der FR-PS 7 40 766, US-PS 22 11 076 und
US-PS 23 48 941 sind aus mehreren Einzelmassen aufgebaut,
die am Umfang von im primären Leistungsfluß umlaufenden
Bauteilen angeordnet sind. Diese Ausbildungen führen eben
so zu nicht realisierbaren Feder- und Massengrößen, wenn
sie für Antriebe mit größeren Antriebsleistungen verwendet
werden sollen.
Die Erfindung zielt daher darauf ab, die Feder- und Massen
größen eines Schwingungstilgers für größere Antriebslei
stungen von Tagebaugroßgeräten zu minimieren und damit eine
leichtere und ökonomischere Bauweise derartiger Antriebs
systeme bei gleichzeitiger Erhöhung ihrer Zuverlässigkeit
zu erreichen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen An
trieb für Tagebaugroßgeräte mit einem Rahmen, einem An
triebsmotor, einem periodisch veränderlichen Belastungen
ausgesetzten Arbeitsorgan, einem zwischen Antriebsmotor
und Arbeitsorgan geschalteten Umlaufrädergetriebe, dessen
Gehäuse elastisch am Rahmen abgestützt ist, und mit einem
Schwingungstilger so auszubilden und anzuordnen, daß mit
minimalen Zusatzmassen die periodisch veränderlichen An
teile der äußeren Belastung derartiger Antriebe weit
gehend getilgt werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Schwingungstilger eine ringförmige Tilgermasse aufweist,
die am Umfang des Gehäuses des Umlaufrädergetriebes um
dieses herum drehbar gelagert und gegen dieses über ela
stische Elemente abgestützt ist.
Durch die Anordnung des Schwingungstilgers in einem lei
stungslosen Nebenzweig des Systems werden seine Federkon
stanten und seine Massen bzw. Masseträgheitsmomente im
Vergleich zu den bisher bekannten Lösungen klein, da die
Bauteile des Schwingungstilgers nicht an der Übertragung
der Nutzleistung des Antriebes bzw. an der Übertragung
des aus der Nutzleistung resultierenden Stützmomentes be
teiligt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend am Beispiel des Antriebes
der Eimerkette eines Eimerkettenbaggers näher erläutert.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 und Fig. 2 das kinematische Schema in zwei
Ansichten.
Der Antrieb des Eimerkettenbaggers besteht aus dem An
triebsmotor 1, dem Vorgelegegetriebe 2, einem Umlaufräder
getriebe und der Turaswelle 11 mit dem Kettenturas 12, der
mit der Eimerkette 13 in Eingriff steht. Das Umlaufräder
getriebe ist aus dem Sonnenrad 4, den Planetenrädern 5,
die auf dem Steg 19 gelagert sind, und dem innenverzahnten
Rad 6 aufgebaut. Das Gehäuse 3 des Umlaufrädergetriebes,
das mit dem Rad 6 fest verbunden ist, wird über die Feder
10 elastisch im Rahmen des Baggers abgestützt. Um das
Gehäuse 3 ist ringförmig die Tilgermasse 8 angeordnet, die
in Rollen 9 auf dem Gehäuse 3 gelagert und mit Federn 14
elastisch gegen das Gehäuse 3 abgestützt ist. Die Tilger
masse 8 bildet zusammen mit den Federn 14 den Schwingungs
tilger, der durch das periodisch veränderliche Belastungs
moment an der Turaswelle 11 zu Zwangsschwingungen erregt
wird, deren Amplituden mit der Erregung in Gegenphase
liegen, so daß der periodisch veränderliche Anteil des
Belastungsmomentes ganz oder teilweise getilgt wird.
Claims (1)
- Antrieb für Tagebaugroßgeräte mit einem Rahmen, einem Antriebsmotor, einem periodisch veränderlichen Belastungen ausgesetzten Arbeitsorgan, einem zwischen Antriebsmotor und Arbeitsorgan geschalteten Umlaufrädergetriebe, dessen Gehäuse elastisch am Rahmen abgestützt ist, und mit einem Schwingungstilger, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungstilger eine ringförmige Tilgermasse aufweist, die am Umfang des Gehäuses des Umlaufräderge triebes um dieses herum drehbar gelagert und gegen dieses über elastische Elemente abgestützt ist.
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Publications (2)
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