DE2815451B2 - Verfahren zur Herstellung von ölimprägnierbarer Isolierpappe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ölimprägnierbarer IsolierpappeInfo
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Description
Es besteht ein Bedarf für leichte, kompakte und äußerst flammbeständige Transformatoren, und um
diesen Bedarf zu befriedigen, benötigt man Isoliermaterialien mit hoher Wärmebeständigkeil. Für diesen
Zweck sind aromatische Polyamide wegen ihrer hohen Wärmebeständigkeit und ihrer auszeichneten elektrischen
Eigenschaften besonders geeignet.
Aus der US-PS 37 56 908 ist ein synthetisches Papier aus aromatischen Polyamiden bekannt, das hergestellt
wird, indem man eine wäßrige Aufschlämmung aus fasrigen Teilchen eines wärmebeständigen aromatischen
Polymeren und Kurzfasern aus einem solchen Polymeren unter Ausbildung eines Naßbandes einem
Papierherstellungsverfahren unterwirft und das Naßband zu einer gewünschten Anzahl von Schichten legt
und unter Druck bei einer Temperatur, die den Erweichungspunkt des aromatischen Polymeren nicht
übersteigt, trocknet. Die Drücke beim Laminieren sollen dabei wenigstens 6,87 N/mm2 (70 kg/cm2) betragen und
die Temperatur der Preßplatten beträgt dort wenigstens 280° C.
Wendet man das beannte Verfahren zur Herstellung von ölimprägnierbaren Isolierplatten an, so ist die
Ölimprägnierbarkeit nicht befriedigend.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine ölimprägnierbare Isoliergruppe zur Verfügung zu stellen, in welche
Isolieröl gleichförmig imprägnieren kann.
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß dem Patentanspruch gelöst.
Die beim erfir.dungsgemäßen Verfahren verwendeten aromatischen Polymeren sind aromatische Polyamide
und aromatische Polyamidimide mit hoher Wärmebeständigkeit.
Geeignete aromatische Polyamide weisen Struktureinheiten, wie sie durch die nachfolgenden allgemeinen
Struktureinheiten, wie sie durch die nachfolgenden allgemeinen Formeln (1), (2) oder (3) angegeben sind,
auf:
— NH-Ar1 — NH-CO-Ar2-CO- (1)
— NH- Ar,— CO- (2)
und
-NH-Ar3—CO-
(worin An, Ar2 und An unabhängig voneinander eine
divalente aromatische Gruppe bedeuten und gleich oder verschieden sein können).
Typische Beispiele für diese aromatischen Polyamide sind
Poly-(m-phenylenisophthalamid),
Poly-(m-phenylenterephthalamid),
Poly-(p-phenylentetraphthalamid),
Poly-(p-phenylenisophthalamid),
Poly-(4,4'-oxydiphenylenisophthalamid),
Poly-(4,4'-oxydiphenyIenterephthalamid),
Poly-(m-benzamid) und Poly-(p-benzamid).
Es ist möglich, Copolymere, die sich auf den jeweiligen strukturellen Einheiten dieser Homopolymeren aufbauen, zu verwenden. Diese Homopolymeren oder Copolymeren können auch geringe Mengen an anderen Komponenten als aromatischen Gruppen enthalten, wie Piperazin, Cyclohexan-dicarbonsäure und dergleichen.
Poly-(m-phenylenterephthalamid),
Poly-(p-phenylentetraphthalamid),
Poly-(p-phenylenisophthalamid),
Poly-(4,4'-oxydiphenylenisophthalamid),
Poly-(4,4'-oxydiphenyIenterephthalamid),
Poly-(m-benzamid) und Poly-(p-benzamid).
Es ist möglich, Copolymere, die sich auf den jeweiligen strukturellen Einheiten dieser Homopolymeren aufbauen, zu verwenden. Diese Homopolymeren oder Copolymeren können auch geringe Mengen an anderen Komponenten als aromatischen Gruppen enthalten, wie Piperazin, Cyclohexan-dicarbonsäure und dergleichen.
Geeignete aromatische Polyamidimide haben Einheiten der folgenden allgemeinen Formel:
— NH-CO
N —R —
worin
oder
bedeuten (worin X
— O—
-SO2
— C-
oder eine Niedrigalkylengruppe bedeutet).
Diese aromatischen Polymeren werden beim erfindungsgemäßen Verfahren in Form von faserigen
Teilchen verwendet. Der hier verwendete Ausdruck »faserige Teilchen« bedeutet, daß die Teilchen eine
faserige, filmförmige oder bandartige Struktur mit vielen Verzweigungen aufweisen und daß sie unter
Verwendung einer Papiermaschine zu einer Bahn verarbeitet werden können. Solche faserigen Teilchen
bo erhält man, indem man eine Lösung eines aromatischen
Polymeren der genannten Art in ein Ausfällmedium gibt, wobei sich die genannten Polymeren in Form von
feinen Teilchen niederschlagen. Ein Beispiel für die Herstellung solcher Teilchen wird in aer japanischen
b5 Patentbeschreibung 5732/62 beschrieben, aber die
Teilchen die erfindungsgemäß verwendet werden, sind nicht auf die nach dem dortigen Verfahren beschriebenen
beschränkt, sondern man kann auch andere Arten
der erwähnten Polymerteilchen, sofern sie geeignet
sind, ein NaSband zu bilden, verwenden.
Die Kurzfasern, die in Mischung mit den faserigen Teilchen einer wäßrigen Aufschlämmung zur Herstellung
eines Naßbandes verwendet werden, können Fasern sein, die aus dem gleichen Typ eines aromatischen
Polymeren hergestellt wurden oder anorganische Kurzfasern, ödere eine Mischung daraus.
Bevorzugte Beispiele für anorganische Kurzfasern sind Glasfasern, keramische Fasern, Aluminiumoxidfasern,
Fasern aus Steinwolle, Asbestfasern oder Mischung davon. Aufgrund der geforderten Eigenschaften
bei der Herstellung von ölimprägnierbaren Isolierpappen gemäß der Erfindung müssen die Kurzfasern
selbstverständlich Iscliereigenschaften haben und infolgedessen müssen elektroleitfähige Fasern, wie Kohlenstoffasern
und Metallfasern aus der Gruppe der für die Erfindung geeigneten Kurzfasern ausgeschlossen werden.
Falis die Kurzfasern aus einem aromatischen Polymeren der erwähnten Art bestehen, kann die
faserige Struktur des Polymeren gleich oder verschieden von der der faserförmigen Teilchen sein. Die
Kurzfasern können solche sein, die sich aus aromatischen Polymeren alleine zusammensetzen oder sie
können in Mischung mit anderen anorganischen Fasern vorliegen. Sie können auch aus anorganischen Fasern
allein bestehen. Der Titer der aus dem Polymer bestehenden Kurzfasern liegt vorzugsweise im Bereich
von 0,5 bis lOdtex, insbesondere 1,5 bis 3dtex. Im Falle der anorganischen Karzfasern liegt der Titer vorzugsweise
im Bereich von 0,2 bis 15 μπι Durchmesser. Die Länge der Kurzfasern beträgt 1 b:s 15 mm, vorzugsweise
3 bis 8 mm.
Anorganische Füllstoffe, wie Glimmerteilchen, Aluminiumhydroxid, Aluminiumoxid, Kaolinit und dergleichen,
können in den pulpeartigen Teilchen enthalten sein, um die ölimprägnierbarkeit und die Schwerentflammbarkeit
zu verbessern. Solche Füllstoffe können leicht in die faserigen Teilchen eingebracht werden,
indem man sie mit der Lösung des aromatischen Polymeren vermischt oder mit dem Ausfällmedium.
Das Mischverhältnis der faserigen Teilchen in bezug auf die Gesamtmischung liegt im Bereich von 20 bis 95
Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 90 Gew.-%. Falls das Verhältnis der faserigen Teilchen weniger als 50
Gew.-% ausmacht, hat das Produkt schlechte Eigenschaften hinsichtlich Durchschlagsspannungen und der
physikalischen Festigkeit. Wenn andererseits das Verhältnis der faserigen Teilchen mehr als 95 Gew.-°/o
übersteigt, erhält man eine zu niedrige Imprägnierbarkeit.
10 Teile Polymetaphenylenisophthalamid mit einer inhärenten Viskosität von 1,5 in Schwefelsäure, wurden
in 90 Teilen Ν,Ν-Dimethylacetamid, enthaltend 5 Teile
LiCl, gelöst und die Lösung wurde in einem unter hoher Geschwindigkeit laufenden Mischer in eine wäßrige
Glyzerinlösung eingegeben, wobei man faserige Teilchen
erhielt Die Röschheit dieser faserigen Teilchen betrug 80 ml (Canadian Standard Freeness). Polymethaphenylenisophthalamid
wurde naßversponnen, dann um das 2,5fache in siedendem Wasser verstreckt und bei
einer Temperatur von etwa 340° C kristallisiert, wobei
ίο man Fasern mit 2 dtex erhielt und diese Fasern wurden
unter Ausbildung von kurzen Fasern auf 6 mm Länge geschnitten.
60 Teile der faserigen Substanz und 40 Teile der Kurzfasern wurden in Wasser dispergiert und unter
Ausbildung einer Aufschlämmung vermischt und dann auf einer Zyünderpapiermaschine auf einem durchlässigen
Band unter Anlegen von Unterdruck zur Einstellung des Wassergehaltes in der Bahn auf 90% zu einem
Naßband verformt mit einem Feststoffgehalt von 80 g/m2. Das Naßband wurde kontinuierlich auf einem
Zylinder unter Bildung eines 30schichtigen Laminats gelegt und dieses Laminat wurde vom Zylinder entfernt,
zwischen Eigenplatten gelegt, auf deren Oberfläche ein Siebtuch zur Erleichterung der Entwässerung gelegt
wurde, und bei 14O0C unter einem Druck von 3,92 N/mm2 (40 kg/cm2) 40 Minuten getrocknet, wobei
man eine 2,85 mm dicke Platte erhielt.
60 Teile der gleichen faserigen Substanz wie in Beispiel 1 und 40 Teile Glasfasern mit einem
Durchmesser des Einzelfadens von 90 μπι und einer
Länge von 6 mm wurde auf einer Zylinderpapiermaschine vermischt und verarbeitet unter Ausbildung eines
Naßbandes und nach Einstellung des Wassergehaltes auf 85% wurde das Naßband in 35 Schichten gelegt und
das Laminat wurde zwischen Eisenplatten mit einem Drahttuch gelegt und bei 140° C und einem Druck von
3,92 N/mm2 (40 kg/cm2) 35 Minuten getrocknet, wobei man eine 2,2 mm dicke Platte erhielt.
Vergleichsversuch
Die gleiche Aufschlämmung wie in Beispiel 1 wurde zu einem Blatt mit einem Basisgewicht von 200 g/m2
verformt und getrocknet. Dann wurde in einem diskontinuierlichen geometrischen Muster aus Rechtekken
mit 9 mm Seitenlänge, ein Epoxyharz auf eine Seite jedes Blattes aufgebracht und 12 dieser Blätter wurden
aufeinandergelegt und bei 140°C unter 3,92 N/mm2 (40 kg/cm2) laminiert und zu einer Platte verarbeitet.
Die Eigenschaften des Produktes von Beispielen 1 und 2 und des Vergleichsbeispiels werden zum
Vergleich in Tabelle 1 gezeigt.
Dicke (mm)
Dichte (g/cm2)
Dichte (g/cm2)
Kompressionsmodul der Elastizität (N/ninr)
(kg/cm2)
(kg/cm2)
Durchschlagsfestigkeit (KVrms/mm)
| Beispiel | Beispiel | Vergleichsversuch |
| 1 | 2 | |
| 2,85 | 2,82 | 2,68 |
| 0,85 | 1,00 | 0,85 |
| 259,67 | 276,64 | 192,64 |
| (2647) | (2820) | (1923) |
| 36,2 | 36,2 | 33,8 |
Fortsetzung
Eine Teilentladung initiierende! elektrisches Feld (KVrms/mm)
Ölimprägnierbarkeit (mm/10 h)
Reißfestigkeit (N/mm2), (kg/mm2)
MD
Reißfestigkeit (N/mm2), (kg/mm2)
MD
Gewichtsverlust (%)
180 C, 500 h
200 C, 500 h
180 C, 500 h
200 C, 500 h
Anmerkung 1: Durchschlagsfestigkeit: JIS-Elektrode, Wechselstrom.
Anmerkung 2: Eine Teilentladung initiierendes elektrisches Feld: Das elektrische Feld das benötigt wird, bis eine Teilentladung
(Wechselstrom 60 Hz) von 20 Pc bei einer Siliconölimprägnierung erzielt wird.
Anmerkung 3: Ölimprägnierbarkeit: Die Entfernung in Querrichtung, die ein Siliconöl vom abgeschnittenen Ende der Platte
in 10 Stunden eindringt.
| Beispiel | Beispiel | Vergleichsversuch |
| 1 | 2 | |
| 18,6 | 18,0 | 12,5 |
| 40 | 44 | 22 |
| 81,91 | 50,23 | 40,81 |
| (8,35) | (5,12) | (4,16) |
| 46,40 | 28,45 | 27,66 |
| (4,73) | (2,90) | (2,82) |
| 0,7 | 0,6 | 3,0 |
| 1,6 | 1,3 | 5,6 |
10 Teile Polyamid-imid (inhärente Viskosität in N-Methyl-2-pyrrolidon: 0,5), das erhalter wurde durch
Umsetzung von Trimellitsäureanhydrid und 4,4'-Diaminodiphenylmethan im Mol-Verhältnis von 2 :1, und,
nach Dehydrierung, Zugabe von Trimellitsäureanhydrid und 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat im Mol-Verhältnis
von 2:3, wurden in 90 Teilen N-Methyl-2-pyrrolidon gelöst und die gemischte Lösung wurde in eine wäßrige
Glyzeriniösung eingegeben, während ein Mischer mit hoher Geschwindigkeit lief, wobei man faserige
Teilchen erhielt. Unabhängig davon wurden Fasern mit einem Titer von 4 dtex aus einem gleichen Polyamidimid
zu Kurzfasern einer Länge von 8 mm geschnitten.
50 Teile der faserigen Teilchen und 40 Teile der Kurzfasern wurden in Wasser dispergiert unter
Ausbildung einer Aufschlämmung und diese Aufschlämmung wurde auf eine Zylinderpapiermaschine zu einem
Naßband verarbeitet, welches auf einen Filz gelegt und von dem das Wasser abgesaugt wurde bis zu einem
Wassergehalt in dem Band von 80%. Das Basisgewicht dieses Naßbandes betrug 75 g/m2. Das so erhaltene
Naßband wurde kontinuierlich auf einen Zylinder unter Ausbildung eines Laminats aus 25 Schichten aufgewikkelt
und dieses Laminat wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 1 getrocknet. Das Produkt zeigte im wesentlichen
die gleichen Eigenschaften wie die der vorhergehenden Beispiele.
50 Teile faserige Teilchen aus Polyamid-imid, erhalten gemäß Beispiel 3, und 50 Teile Kurfasern von 7 mm
Länge, erhalten aus Polymet aphenylenisophthalamid, wie in Beispiel 1, wurden in Wasser unter Ausbildung
einer Aufschlämmung dispergiert und diese Aufschlämmung wurde auf einer Zylinderpapiermaschine unter
Ausbildung eines Naßbandes verarbeitet, welches dann
3u auf einen Filz überführt wurde. Das Wasser wurde bis zu
einem Wassergehalt von 90% in dem Band abgesaugt. Das Basisgewicht dieses Naßbands betrug 70 g/m2. Das
so erhaltene Naßband wurde kontinuierlich auf einen Zylinder unter Ausbildung eines 30-Schicht-Laminats
aufgewickelt und das Laminat wurde unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 getrocknet. Das erhaltene
Produkt zeigte im wesentlichen die gleichen Eigenschaften wie die in den vorhergehenden Beispielen.
Die drei Bedingungen, nämlich der Wassergehalt des Naßbandes, der vor dem Legen zu Schichten auf 50 bis
95 Gew.-% eingestellt wird, sowie der Druck von 0,98 bis 5,89 N/mm2 (10 bis 60 kg/cm2) und die Temperatur
von 100 bis 2000C während der Entwässerungs- und Trocknungsstufe sind kritisch, wie aus den folgenden
Vt Versuchen hervorgeht:
(1) Wassergehalt von 50 bis 95 Gew.-%
des Naßbandes
des Naßbandes
-,ο Unter den Bedingungen des Beispiels 1 wurde ein
9-Schichten-Laminat aus einer Naßbahn mit einem Feststoffgehalt von 60 g/m2 und unterschiedlichen
Wassergehalten hergestellt, wobei der Druck 3,92 N/mm2 (40 kg/cm2) und die Temperatur ebenfalls
1400C betrug. Die erhaltenen Platten werden in Tabelle 2 miteinander verglichen.
| Tabelle 2 | Probe | Wasser | Basis- | Dicke | Dichte | Haltbarkeit | 90 % Abschäl |
| Nr. | gehalt des | Gewicht | (mm) | (g/cm2) | beim Biege | festigkeit | |
| Naß | (g/m2) | test*]) | p/20 cm *2) | ||||
| bandes (%) | |||||||
| 1 | 92 | 559 | 0,720 | 0.78 | 200 < | 412 | |
| lirlindungsgcmäß | 2 | 80 | 561 | 0.718 | 0.78 | 200< | 315 |
•orlscl/iinp
irllndungsgcmiiU
Nicht erfindungsgcmäU
Probe Wasser- Basis- Dicke
Nr. gehalt des Gewicht (mm)
Nail- (g/m2)
bandcs(%)
Dichte Hallbarkeil 90% Absciäl-
(g/cnr) beim Biege- festigkeit
test *1) g/20 cm *2
71 52
47
| 581 | 0,733 | 0,79 | 200 < | 242 |
| 580 | 0,719 | 0,81 | 20 | 137 |
553
0,78
40
*1) Die Haltbarkeil beim Biegctesl wurde mit einer MIT-Tesfivorrichtung gemäß TAPPI Standard T423 durchgeführt. Es wurde
festgestellt, wann eine Trennung der einzelnen Schichten erfolgte.
*2) Eine Probe von 20 mm X 200 mm wird in Längsrichtung in der Mitte 60 mm eingeschnitten. Diebeiden Enden werden an nc
Haken einer Tensüon R-R eißfestigkcitsprüfvorrichlung befestigt und die Abschäifestigke it wird beieiner Geschwindigkeit on
200 mm/Min, geprüft. Die Werte geben den Durchschnitt von jeweils 3 Versuchen an.
Diese Ergebnisse zeigen, daß der Wassergehalt von 50% oder darüber kritisch ist. Die Abschälfestigkeit ist
für Isolierplatten von besonderer Bedeutung.
(2) Druck und Temperatur
Drei Mehrschichtenplatten wurden aus den Naßbändern mit einem Wassergehalt von 90% des vorherbeschriebenen
Versuches hergestellt. Probe A hatte 43 Lagen, Probe B 49 Lagen und Probe C 50 Lagen. Proben
A und B wurden unter Druck und Temperaturbedingi gen gemäß der Erfindung hergestellt, während Probe C
bei einer Temperatur von 2800C getrocknet wurde.
Proben A und B konnten ohne Schwierigkeiten hergestellt werden. Bei Probe C mußte man in
Intervallen von zwei Minuten den Druck fortnehmen und anschließend war dann ein höherer Druck während
der Verarbeitung erforderlich.
(N/mm-1)
| Druck (kg/cm-) | Zeit (Minuten) | Unterbrechungen |
| (Minuten) | ||
| 7,3 | 10 | 2 |
| 14,6 | 8 | 2 |
| 25,6 | 8 | 2 |
| 30,0 | 17 | 2 |
| 40,0 | !7 | 2 |
0,72
1,43
1,51
2,94
3,92
1,43
1,51
2,94
3,92
Die Eigenschaften der erhaltenen Isolierplatten werden in Tabelle 3 gezeigt.
Tabelle 3
Probe
Nr.
Wassergehalt Druck Temperatur Dicke
(%) N/mrrrfkg/cnr) ( O (mm)
Dichte
(g/cm')
(g/cm')
A
B
C
B
C
90
90
90
3,92/40 5,89/60 3,92/40
| 3,02 | 1,00 |
| 2,66 | 1,09 |
| 2,66 | 1,23 |
(3) Ölimprägnierbarkeit
Bei den Proben A, B und C wurde jeweils die Ölimprägnierbarkeit geprüft.
(a) Prüfmethode
Proben A, B und C wurden zu Stücken von 15 mm Breite und 200 mm Länge geschnitten. Die erhaltenen
Prüfkörper wurden 5 Stunden bei 105 ±5° C gelagert und dann wurden die Oberflächen mit einem Silikonharz
bis auf einen Abschnitt versiegelt.
Die Prüfkörper wurden senkrecht in eine Tauchglokke gelegt und das nichtversiegelte Ende wurde in ein im
Inneren der Tauchglocke befindliches Gefäß getaucht, welches Silikonöl in einer Höhe von 20 mm enthielt Das
Niveau wurde auf dieser Höhe gehalten mittels einer mit einem Silikonölbehälter verbundenen Leitung und
die Höhe der Ölimprägnierung wurde nach bestimmten Zeiten geprüft, bis insbesamt 85 Stunden des Eintauchvorganges.
ίο
| Zeit (h) | Imprägnierhöhe | 2 | in mm | 5 |
| 1 | 22 | 3 | 32 | |
| Probe A | 17 | 14 | 26 | 22 |
| Probe B | 11 | 17 | ||
| Probe C | 3 | |||
12
30 50
70
40
32
90 60
Die Ergebnisse werden in Tabelle 4 gezeigt. Es ist ersichtlich, daß für den Vergleichsversuch C, bei dem
von der Lehre der US-PS 37 56 908 Gebrauch gemacht wurde, und bei welcher lediglich die Temperatur
außerhalb der erfindungsgemäß verwendeten Temperatur lag, keine ausreichende ölimprägnierung erzielt
Wenn andererseits die Temperatur im erfindungsgemäßen Bereich gewählt wuide, und der Druck zu niedrig
ist und unterhalb 0,98 N/mm2 (!0 kg/cm2) liegt, so haben
die Platten keine ausreichende Festigkeit.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Hersteilung von ölimprägnierbarer Isolierpappe, bei dem man eine wäßrige Aufschlämmung aus faserigen Teilchen eines wärmebeständigen aromatischen Polymeren und Kurzfasern aus einem solchen Polymeren oder isolierenden anorganischen Kurzfasern oder eine Mischung daraus unter Ausbildung eines Naßbandes einem Papierherstellungsverfahren unterwirft und das Naßband zu einer gewünschten Anzahl von Schichten legt und unter Druck bei einer Temperatur, die den Erweichungspunkt des aromatischen Polymeren nicht übersteigt, trocknet, dadurch gekennzeichnet, daß man den Wassergehalt vor dem Legen zu Schichten auf 50 bis 95 Gew.-% einstellt und die Trocknung bei einer Temperatur von 100 bis 200° C und einem Druck von 0,98 bis 5,89 N/mm2 (10 bis 60kg/cmJ) durchführt.— NH-Ar1 — NH-CO — Ar2-CO-
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|---|---|---|---|---|
| EP0441140A1 (de) * | 1990-02-07 | 1991-08-14 | Japan Gore-Tex, Inc. | Isoliermaterial für ölgefüllte elektrische Einrichtungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2815451A1 (de) | 1979-03-22 |
| JPS5746163B2 (de) | 1982-10-01 |
| US4595457A (en) | 1986-06-17 |
| JPS5441500A (en) | 1979-04-02 |
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