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DE2815281A1 - Schaltungsanordnung zur vermeidung einer unterbrechung von gespraechsverbindungen durch eine pruefeinrichtung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur vermeidung einer unterbrechung von gespraechsverbindungen durch eine pruefeinrichtung

Info

Publication number
DE2815281A1
DE2815281A1 DE19782815281 DE2815281A DE2815281A1 DE 2815281 A1 DE2815281 A1 DE 2815281A1 DE 19782815281 DE19782815281 DE 19782815281 DE 2815281 A DE2815281 A DE 2815281A DE 2815281 A1 DE2815281 A1 DE 2815281A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
line
wire
subscriber
optocoupler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782815281
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Original Assignee
Tekade Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tekade Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH filed Critical Tekade Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Priority to DE19782815281 priority Critical patent/DE2815281A1/de
Publication of DE2815281A1 publication Critical patent/DE2815281A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/24Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange for two-party-line systems
    • H04Q5/245Circuit arrangements in which for one subscriber low frequency speech and/or signalling signals proceed on the line, while for the other subscriber the low frequency speech and/or signalling signals are modulated upon a high frequency carrier signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnunq zur Vermeidung einer Unterbrechung
  • von Gesprächsverbindungen durch eine Prüfeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnunrr.. zur Vermeidung von Unterbrechungen bestehender Gesprachsverbindungen bei einer Teilnehmeranschluß-Multiplex-Anordnung im Vermittlungsamt und einer Teilnehmerschaltung im Verzweigungspunkt der gemeinsamen Teilnehmeranschlußleitung der Teilnehmer.
  • Der steigende Bedarf an Fernsprechanschlüssen hat vor allem in den Croßstëdten zur Folge, daß die von einer Ortsvermittlungsstelle (OVSt) zu den Teilnehmern verleqten Zweidrahtleitungen nicht mehr ausreichen. Die Verlequng neuer Zweidrahtleitungen ist jedoch nicht nur äußerst kostspielig, sondern sie nimmt auch eine geraume Zeit in Anspruch, sc daß Teilnehmer, die einen Neuanschluß beantragen, häufig mit oroßen Wartezeiten rechnen müssen. Daher wurde vorgeschlagen, auch die Zweidrahtleitungen von der. Ortsvermittlungsstelle zum Teilnehmer mehrfach aus zunutzen, so daß. an eine Zweidrahtleitung die beispielsweise bis zu einem Mehrfamilienhaus herangeführt war, mehrere Teilnehmer angeschlossen werden können.
  • Die Anforderungen, die an ein Teilnehmeranschluß-Tragerfremaenz-System (TeiSnehmeranschluß-TF-System) gestellt werden, das es ermöglicht, zwei Fernsprechteilnehmer iiber eine. einzige Anschlußleitung mit der zugehörigen Ortsvermittlungsstelle zu verbinden, sind in dem vom Fernmeldetechnischen Zentralamt der Deutschen Bundespost im Dezember 1969 herausgegebenen vorläufigen Pflichtenheft festgehalten.
  • Beide Anschlüsse solch eines Teilnehmeranschluß-TF-Systems, im folgenden als TF-Zweier bezeichnet, mSissen für jeden Anschlußinhaber die gleichen Eigenschaften wie echte Einzelhauptanschlüsse aufweisen. Insbesondere muß gewährleistet sein, daß beide Teilnehmer gleichzeitig sprechen, wählen und gerufen werden können und auch gegenseitiger Sprechverkehr möglich ist. Das Fernmeldegeheimnis muß dabei sowohl in allen Betriebszuständen als auch im Fehlerfalle gewahrt bleiben.
  • Das System sieht vor, den Übertragungsweg fiir den einen Teilnehmer unverändert in der Niederfrequenzlage (NF-Lage) zu belassen und den zweiten Teilnehmer auf der gleichen Zweidrahtleitung wie den ersten Teilnehmer jedoch tragerfrequent (HF-Lage) mit der Ortsvermittlungsstelle zu verbinden. Außerdem muß durch geeignete Schaltungsmaßnahmen sichergestellt sein, daß sowohl die Anschlußleitung als auch die Teilnehmer leitung und die Sprechstelle bei Verwendung dieses Teilnehmeranschluß-TF-Systems unter Benutzung der bestehenden Einrichtungen eines wählprüfnetzes geprüft bzw. gemessen werden können.
  • Ferner wird vom Teilnehmeranschluß-TF-System gefordert, daß vom Meßplatz aus erkannt werden kann, ob von einem der beiden Anschlüsse aus ein Gespräch geführt wird und dap ein bereits aufgebautes Gespräch vom Meßplatz aus nicht versehentlich unterbrochen werden kann. Zu diesem Zweck kann man in der Ortsvermittlungsstelle ein Trager,requenzger-t (TF-Gerät) einsetzen, an welches man einerseits eine Amtsleitung All und eine Amtsleitung Al2 und andererseits eine Anschlußleitung Asl, die zu den Teilnehmerapparaten Tal und Ta2 führt, anschließen kann. Solch ein TF-Gerät stellt somit neben einer niederfrequenten Verbindung einer ersten Amtsleitung eine selbstcandige trägerfrequente Verbindung einer zweiten Amts leitung mit ein und derselben Anschlußleitung her. Teilnehmerseitig muß dann ein entsprechendes TF-Gerät angeordnet sein, an welches die von der Ortsvermittlungsstelle ankommende Anschluß leituna einerseits und die beiden Teilnehmerapparate andererseits angeschlossen werden können.
  • Damit dieses Teilnehmeranschluß-TF-System ohne Änd@rung des bestehenden Wählprüfnetzes (beispielsweise des Prüftisches PrT 59 der Deutschen Bundespost) geprüft und gemessen werden kann, können beispielsweise das TF-Cerc.t in der Ortsvermittlungsstelle und das entsprechende teilnehmerseitige TF-Gerät für Prüfzwecke mittels eines galvanischen Umgehungspfades überbrückt werden. Zur Uberbrückung der TF-Geräte könnten Relais eingesetzt werden, die bei entsprechender Ansteuerung vom Meßplatz aus eine direkte galvanische Verhindung vom Meßplatz, über die Amtsleitun@en All oder A12 und über die Anschiußleitungen Asl zum jeweils zu prüfenden Teilnehmerapparat herstellen können. ei Verwendung solch einer galvanischen Umgehung zu Prüf- oder Meßzwecken die eine direkte galvanische Verbindung zwischen der Ortsvermittlungsstelle und den Teilnehmerapparaten über eine gemeinsame Anschlußleitung herstellen, kann es vorkommen, daß von einem der beiden Teilnehmeranschlüsse eines Zweieranschlusses gerade ein Gespräch.gefhrt wird, während der andere Teilnehmeranschluß vom Meßplatz aus überprüft werden soll. Dabei würde die Verbindung des sprechenden Teilnehmers zwangsläufig unterbrochen-, da die Trägerfrequenzgeräte vom Meßplatz aus von der gemeinsamen Anschlußleitung abgetrennt und galvanisch umgangen werden.
  • Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Einrichtung zu schaffen, die ein txmschalten auf die galvanische Umgehung eines Teilnehmers nur dann möglich macht, wenn bei den anderen Teilnehmern einer Teilnehmeranschluß-Multiplex-Anordnung Gesprächsfreiheit sichergestellt ist.
  • Die Schaltungsanordnung zur Vermeiduna einer Unterbrechung von Gesprächsverbindungen durch eine Prüfeinrichtung wird gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Schaltungsanordnung mindestens ein optoelektronisches Bauelement und ein Relais enthält.
  • Die erfindungsgenciße Schaltungsanordnung, die auf vorteilharte Art und Weise in Teilnehmeranschluß-Multiplex-Anordnungen mit mehreren Teilnehmern eingesetzt werden kann, arbeitet äußerst zuverl«ssig und nahezu verlustlos, außerdem ist sie störunanfällig und mit wenigen Bauteilen realisierbar.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
  • Anhana des in den Fig.l bis Fig.5 dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung, eingesetzt als Schaltungsanordnung zur Vermeidung einer Unterbrechung von Gesprächsverbindungen durch eine Prüfeinrichtung in Fernmeldeanlagen mit Trägerfrequenz-Zweieranschlüssen bei denen sich eine Amtsschaltung im Vermittlungsamt und eine Teilnehmerschaltung im Verzweigungspunkt der gemeinsamen Teilnehmeranschlußleitung der Teilnehmer befindet, näher beschrieben und erläutert.
  • Fig. 1 zeigt das Trägerfrequenzgerät (TF-G) und die galvanische Umgehungsschaltung des Trägerfrequenzgerätes (TF-CU) im Blockschaltbild und in Einzelheiten die angeschlossenen Amtsleitungen Al1 und A12 mit ihren Optokopplerschaltungen einerseits und die Anschlußleitung Asl andererseits.
  • Fig. 2 zeigt das Trägerfrequenzgerät im Blockschaltbild, sowie die Optokopplerschaltungen und die galvanischen Umgehungen mit den dazugehörigen Relaiskontakten in Sinzelheiten.
  • Fig. 3 zeigt das Trägerfrequenzgeret (TF-C) und die galvanische Umgehungsschaltung (TF-CU) im Blockschaltbilc sowie die Optokopplerschaltungen und die Ansteuerung der Hörzeichengeneratoren (HZG1 und HZG2) in Einzelheiten.
  • Fig. 4 zeigt das Trägerfrequenzg.erbt (TF-G) und die qalvanische Umgehungsschaltung (TF-GU) im Blockschaltbild und die Optokoppler-Hörzeichengeneratorschaltung, sowie eine Einrichtung zur Überwachung einer Stromversorgung in Einzelheiten.
  • Fig. 5 zeigt das Trägerfrequenzgerät (TF-G) im Blockschaltbild, sowie die galvanische Umgehungsschaltung mit dem.clazugehörigen Relaiskontakt (TF-GU) den Optokopplerschaltunaen, der Hörzeichengeneratorschaltung und der Schaltung zur Überwachung der Stromversorgung in Einzelheiten.
  • Die Amtsschaltung im Vermittlungsamt besteht im wesentlichen aus einem Trägerfrequenzgerät TF-Gerät an welches zwei Amtsleitungen All und A12 einerseits und eine zum Teilnehmer führende Anschlußleitung Asl andererseits angeschlossen sind.
  • Zwischen die a- und die b-Ader der Amtsleitung rll ist die Rcihenschaltung der Wickluna eines Relais A1 und der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors eines Optokopplers IC1 geschaltet, wobei sich die Leuchtdiode dieses Optokopplers IC1 in der b-Ader der Amtsleitung A12 befindet. Zwischen die a- und die b-Ader der Amtsleitung Al2 ist die Peihenschaltung der Wicklung eines Relais ?.2 urc der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors des Optokopplers IC2 geschaltet, dessen Leuchtdiode ihrerseits in der b-Ader der Amtsleitung All angeordnet ist. Pie Dioden der Optokoppler IC1 und IC2 sind dabei so gepolt, daß sie sich bei normalen Sprechverkehr - an der a-Ader liegt jeweils der negative Pol und an der b-Ader der rositive Pol einer Gleichspannungsquelle an - in DurchlaE-richtung befinden. Beim Betrieb "Sprechen' fließt daher durch die Dioden der Optokoppler ein Schleifenstrcr; einer emittieren sie Licht und schalten die entsprechenden Transistoren der Optokoppler durch. Die jeweiligen Umschaltrelais Al bzw. A2 werden angesteuert.
  • Mit dem Einsatz von Optokopplern läßt sich daher in dieser Schaltungsanordnung auf einfache kosten- und raumsparende Weise eine zuverlässige und potential getrennte xrsteueruna von Umschaltrelais verwirklichen.
  • In Fig. 2 ist dargestellt, daß parallel zu der Optokopplorschaltung jeweils die Reihenschaltung eines Thyristors Thl bzw. Th2 sowie die Wicklung eines Relais B1 bzw. B2 uno eines Kontaktes a1I bzw. a2I des Relais Al bzw. A2 geschaltet ist. Außerdem ist an die Steuerelektrode des Thyristors (Th1 bzw. Th2) eine Verzögerungsschaltung V1 bzw. V2 angeschlossen.
  • Der Einfachheit halber ist die Funktion und Wirkungsweise der Schaltung nur für den Fall beschriehen, d?n der Teilnehmer 2, dem die Amtsleitung Z12 zugeordnet ist, geprüft werden soll. Die Prüfung des Teilnehmers 1 erfolgt analog. Betrachtet wird zuerst der Fall, daß vom Teilnehmerapparat Tal kein Gespräch gefiihrt wird und der Teilnehmerapparat Ta2 geprüft werden soll.
  • Ist der Teilnehmerapparat Tal nicht belegt, so liegt sein Hörer auf der Gabel und die Schleife a-ader der Anschlufleitung Al1 - amtsseitiges Trägerfreguenzgerät - a-Ader der Anschlußleitung Asl - teilnehmerseitiges TF-Gerät -Teilnehmerapparat Tal - und über die entsprechenden b-Adern zurück zur b-Ader der Amtsleitung All, ist im Teilnehmerapparat Tal unterbrochen. Daher fließt durch die Diode des Optokopplers 1C2 kein Strom, sein Transistor sperrt und durch die Wicklung des Relais A2 in der Amtsleituna A12 fließt kein Strom. Der Kontakt a2I des Relais A2 liest in seiner Ruhestellung 1. Zur Überprüfung des Teilnehmerapparates 2 wird als erstes an die a-Ader der Amtsleitung Al2 positives Potential und an ihre b-Ader negatives Potential angelegt. Dadurch wird die Verzögerungsschaltung V2 getriggert, so daß sie nach einer vorgegebenen Zeit an die Steuerelektrode des Thyristors Th2 einen Impuls gibt und der Thyristor Th2 zünden kann. Durch die Wicklung des Relais B2 fließt jetzt ein Strom und die Kontakte b21, b2II, b2III und b2 IV schalten von ihrer Ruhestelluna 1 in die Arbeitsstellung 2 um. Das amtsseitige Tragerçreauenzgerät TF-G ist umgangen, die Amts leitung All läuft leer und eine direkte galvanische Verbinduna der Amtsleitung A12 mit der Anschlußleitung Asl ist hergestellt. Ein entsprechender Umschaltvorgang findet nun in der Teilnehmerschaltung statt, so daß schließlich zwischen dem Teilnehmerapparat Ta2 und der Amtsleitung Al2 eine direkte galvanische Verbindung hergestellt ist; das Prüfen kann beginnen.
  • Nach Beendigung des Prüfvorganges wird die Polarität der Gleichspannung an den Klemmen a und b der Amtsleitung 1-12 wieder geändert und die Relaiskonta]cte 52I, b211, b2III und b2IV fallen in ihre Ruhestellung 1 zurück, so das Cr Teilnehmerapparat Ta2 für den normalen Gesprächsverkehr wieder zur Verfügung steht.
  • Wird vom Teilnehmerapparat Tal jedoch ein Gespräch geführt, so muß ein Ansprechen des Relais B2 verhindert werden, da ein Umschalten der Kontakte dieses Relais eine Unterbrechung des Gespräch zur Folge hätte. Ist die Schleife des Teilnehmerapparates Tal geschlossen, der Teilnehmerapparat Tal ist also belegt, so fließt ein Schleifenstrom durch die Fotodiode des Optokopplers IC@ und diese emittiert Licht.
  • Wird nun vom Meßplatz aus die Gleichspannung der a- und der b-Ader der Amtsleitung Al2 vertauscht, so daß an a-Ader positives Potential und an der b-Ader negatives Potential anliegt, so fließt durch den Transistor des Optokopplers IC2 Strom, der das Relais S.2 ansteuert und den Kcntakt a21 von seiner Ruhestellung 1 in seine Arbeitsstellung 2 umschaltet.
  • Durch die Wicklun des Relais B2 kann nun kein Strom mehr fiießen die Kontakte b2I, b2II, b2III und b2IV bleiben in ihrer Ruhestellung; das Gespräch des Teilnehmerapparates Tal wird nicht unterbrochen.
  • Wie in Fig. 3 dargestellt ist, kann vom Optokoppler auf einfache Weise noch ein Hörzeichengenerator.anaesteuert werden, der dem Prüfer am Meßplatz ein bestimmtes Signal übermitteln kann, welches diesem anzeigt, daß der andere Teilnehmer ge- rade spricht und ein Priifen derzeitig zwecklos ist.
  • Zu diesem Zweck ist der Emitter des Transistors des Optokopplers IC2 bzw. IC2 mit der Basis des Transistors T11 bzw. T21 verbunden. Der Emitter dieses Transistors ist mit der b-Ader der Amtsleitung Al1 bztr. A12 und sein Kollektor mit dem einen Anschluß eines Hörzeichengenerators HZG1 bzw. HZG2 verbunden dessen anderer Anschluß an der jeweiligen a-Ader der entsprechenden Amts leitungen All und Al2 anlieut.
  • Emittiert die Fotodiode nun Licht und liegt an der entsprechenden Amtsschaltung Al1 bz2. Al2 Prüfspannung an, so schalten die jeweiligen Transistoren der Optokoppler IC1 bzw. IC2 durch. Diese steuern wiederum die Transistoren Tl1 bzw. T21 an, die dann die jeweiligen torzeichengeneratoren einschalten.
  • Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, wie durch zusätzliches Einfügen eines Transistors und zweier Dioden in cie bestehende Schaltung nach Fig. 3 eine einfache und zuverlässig arbeitende Überwachungs- und Signalisierungseinrichtung geschaffen werden kann, die dem Prüfer im Vermittlungsamt einen Ausfall der Gleichspannun«scuelle, clie das amtsseitige TF-Gerät versorgt, signalisiert. Als Gleichspannungsquelle kann ein potentialgetrennter Srannungswandler verwendet sein, auf dessen übertrager zwei sekundäre Wicklungen aufgebracht sind. Zur Gleich richtung und Glättung der Wandlerausgangsspannung wird dann jeweils ein Dioden-, Spulen-, Kondensatornetzwerk hinter den Wandlerausgang geschaltet. Die beiden an den jeweiligen Netzwerken abgreifbaren Spannungen sind UB und UH, wobei UB die Versorgungsspannung für das Trägerfrequenz- @erpt und UH die Hilfsspannungsquelle für die Überwachungsschaltung darstellen. UB betrugt dabei ca. 60 Volt und UH ca. 2 Volt. Fällt nun aufqrund eines Fehlers, beispielsweise eines Kurzschlusses im Spannungswandler, die Gleichspannung UB für die Versorgung des Trägerfrequenzgerätes aus, so hricht auch die hilfsspannung UH zusammen.
  • Um dies signalisieren zu können, ist der positive Pol der Gleichspannungsquelle UH mit der Anode einer ersten Diode (Dl1 bzw. D21) verbunden, deren Katode wiederum mit der Anode einer zweiten Diode (D12 bzw. D22) verbunden ist. Die Katode dieser zweiten Diode (D12 bzw.
  • D22) ist mit der b-Ader der Amtsleitung (Al1 bzw. A12) und mit der Basis eines Transistors (T12 bzw. T22) verbunde, Der Emitter dieses Transistors (T12 bzw. T22) ist sowohl mit der a-Ader der Amtsleitung (Al1 bzw. Al2) als auch mit dem negativen Pol der Gleichspannungsquelle UH verbunden. Sein Kollektor ist mit dem Emitter des Transistors des Optokopplers (IC1 bzw. IC2) und mit der Basis des Transistors (T11 bzw. T21) verbunden. Ist die Stromversorgung in Betrieb, so sperrt der Transistor (T12, T22) unabhängig von der Polaritat der an der a-und b-ader der Amtsleitung (Al1 bzw. Al2) anliegenden Gleichspannung. Bei Normalbetrieb des TF-Zweiersystems -die a-Ader der amtsleitung (Al1 bzw. Al2) liegt an negativem, die b-Ader an positivem Potential - sperrt der Transistor (T12 bzw. T22) immer, unabhangig davon ob die Gleichspannungsquelle UB bzw. UH in Betrieh ist oder nicht. Der Transistor (T11 bzw. T12) wird also nicht angesteuert und der Hörzeichengeneratcr (HZG1 bzw. HZC2) wird nicht eingeschaltet.
  • Im Betrieb Prüfen kann der Transistor (T12 bzw. T22) eingeschaltet werden, da das Emitterpotential des PNlt-Transistors dann höher liegt als das Kollektorpotential. Um vom Zustand "Sperren" in den Zustand "Durchlassen" überzugehen muß zusätzlich noch die Basis-Emitterspannung UBE des Transistors (T12 hz.
  • T22) kleiner als -0,7 Volt werden. Aus der Fig. 4a kann man die Gleichung UBE = UH -1,4 V ableiten. Damit die Bedingung UBE < -0,7 Volt erreicht wird, muß die Spannung UH < 0,7 Volt werden, damit der Transistor (Tf2, T22) durchschaltet. Ist der Transistor (T12 bzw.
  • T22) leitend, so steuert er seinerseits den Transistor (T11 bzw. T21) an, der dann den Hörzeichengenerator (HZG1 bzw. HZG2) einschaltet.
  • Mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung kann somit auf einfache Art und Weise die das Trägerfrequenzgerät (TF-G) speisende Gleichspannungsquelle überwacht werden. Eine Fehlermeldung erfolgt dann, wenn ihre Spannung auf ungefähr ein Drittel ihres Sollwertes abgesunken ist.
  • L e e r s e i t e

Claims (4)

  1. Patentansprüche Schaltungsanordnung zur Vermeidung von Unterbrechungen bestehender GesprEchsverbindungen bei einer Teilnehmer anschluß-Multiplex-Anordnung mit einer Amtsschaltung im Vermittlungsamt und einer Teilnehmerschaltung im Verzweigungspunkt der gemeinsamen Teilnehmeranschlußleitung der Teilnehmer, dadurch gekennzeichnet, daS die echaltungsanordnung mindestens ein optoelektronisches Bauteil (IC1 bzw. IC2) und ein Relais (A1 bzw. A2) enthält
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei einer Teilnehmeranschluß-!tultiplex-Anordnung mit zwei Teilnehmern, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens eine Puder (a und b) jeder der beiden zu einem vermittlungsseitigen Trägerfrequenzgerät (TF-G) führenden Zweidrahtleitungen (Al1 bzw. Al2) die Diode eines Optokopplers (IC1 bzw. IC2) qeschaltet ist, und daß jeweils eine Reihenschaltung bestehend aus der Wicklung eines Relais (A1 bzw. A2) und der Nollektor-Emitter-Strecke des Transistors des Optokopplers (IC1 bzw. IC2) zwischen den beiden.Adern (a und b) der Zweidrahtleitung (Al1 bzw. Al2) liegt, so daß sich jeweils die Diode des Optokopplers (IC1 bzw. IC2) in der einen Zweidrahtleitung und der Transistor des entsprechenden Optokopplers (IC1 bzw. IC2) in der anderen Zweidrahtleitung (Al1 bzw. Al2) befindet.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch qekennzeichnet, daß das optoelektronische Bauteil (IC1 bzw. T.C2) die Basis eines Transistors (Tl1 bzw. T21) ansteuert und daß die Reihenschaltung der Kellektor-Emitter-Strecke dieses Transistors (T11 bzw. T21) und eines Hörzeichengenerators (HZG1 bzw. HZG2), zwischen die beiden Der (a und b) jeder zu dem Trägerfrequenzgerät (TF-G) führenden Zweidrahtleitungen (Al1 bzw. A12) geschaltet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am positiven Potential anliegende ader der Zweidrahtleitung (Al1 bzw. Al2) mit der Basis eines Transistors (T12 bzw. T22) und der Katode einer ersten Diode (T12 bzw. T22) verbunden ist, wobei die Anode der ersten Diode mit der Katode an eine zweite Diode (T11 bzw. T21) und diese mit dem positiven Pol an eine Gleichspannungsquelle (Ull) angeschlossen ist, deren negativer Pol mit dem Emitter des Transistors (T12 bzw. T22) und der am negativen Potential liegenden Ader der Zweic'raY'tleitung All bzw. Al2) verbunden ist und dal? der Kollektor dieses Transistors (T12 bzw. T22) an den qemeinsamen Punkt des Emitters des Optokopplers (IC1 bzw. IC2) und der Dasis des Transistors (T11 bzw. T21) geschaltet ist.
DE19782815281 1978-04-08 1978-04-08 Schaltungsanordnung zur vermeidung einer unterbrechung von gespraechsverbindungen durch eine pruefeinrichtung Withdrawn DE2815281A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2604579A1 (fr) * 1986-09-29 1988-04-01 Kabelmetal Electro Gmbh Dispositif de montage pour la transmission de signaux afferents a la technique des communications, notamment entre deux abonnes au telephone

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2604579A1 (fr) * 1986-09-29 1988-04-01 Kabelmetal Electro Gmbh Dispositif de montage pour la transmission de signaux afferents a la technique des communications, notamment entre deux abonnes au telephone

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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: FELTEN & GUILLEAUME FERNMELDEANLAGEN GMBH, 8500 NU

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