DE2814779A1 - Zuendsystem - Google Patents
ZuendsystemInfo
- Publication number
- DE2814779A1 DE2814779A1 DE19782814779 DE2814779A DE2814779A1 DE 2814779 A1 DE2814779 A1 DE 2814779A1 DE 19782814779 DE19782814779 DE 19782814779 DE 2814779 A DE2814779 A DE 2814779A DE 2814779 A1 DE2814779 A1 DE 2814779A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spark
- creeping discharge
- internal combustion
- combustion engine
- creeping
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 claims description 40
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 38
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 22
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 10
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 8
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical compound [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000006698 induction Effects 0.000 claims description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 2
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010703 silicon Substances 0.000 claims description 2
- 230000008030 elimination Effects 0.000 claims 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 26
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 13
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 8
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 4
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 4
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 3
- 150000001721 carbon Chemical class 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 238000003197 gene knockdown Methods 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000859 α-Fe Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P9/00—Electric spark ignition control, not otherwise provided for
- F02P9/002—Control of spark intensity, intensifying, lengthening, suppression
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P15/00—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
- F02P15/10—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having continuous electric sparks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
- Spark Plugs (AREA)
Description
28H779
Es gibt Kriechentladungs-Zündkerzen, die eine Funkenentladung
hervorrufen, von der wenigstens ein Teil sich an einer Kriechentladungs strecke entlangbewegt. Bei dieser Art von Zündkerzen
wird an der Kriechentladungsstrecke je nach den Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine, die mit diesen Zündkerzen ausgerüstet
ist, häufig Kohlenstoff niedergeschlagen.
Um diesen Kohlenstoffniederschlag zu entfernen, war es bisher
allgemeine Praxis, eine Funkenenergie der längs der Kriechentladungsstrecke
beim Zünden eines Gasgemisches erzeugten Funkenentladung heranzuziehen, den Kohlenstoffniederschlag
hinwegzubrennen.
Ein solches System wird im allgemeinen als elektrisches Selbstreinigungssystem
bezeichnet.
Versuche mit solchen elektrischen Selbstreinigungssystemen haben ergeben, daß der Kohlenstoff in der Hauptsache durch eine
kapazitive Entladungsenergie beseitigt wird, die am Beginn der Funkenentladung erzeugt wird, und daß eine induktive Entladungsenergie, die der kapazitiven Entladungsenergie unmittelbar
folgt, über die Kriechentladungsstrecke hinwegspringt und daher
nicht dazu beiträgt, den auf der Kriechentladungsstrecke vorhandenen Kohlenstoffbelag zu entfernen.
Die einfachste und effektivste Methode, die kapazitive Entladungsenergie
zu steigern, besteht darin, die Funkenentladung öfter zu wiederholen.
Weitere Versuche haben zu dem Ergebnis geführt, daß der Anteil an Kohlenstoff, der sich auf der Kriechentladungsstrecke niederschlägt,
sich bemerkenswert in Abhängigkeit von den Betriebs-
Ö Ü 98 A1/1021
28U779
bedingungen der Brennkraftmaschine ändert und daß selbst bei
Verbesserung des elektrischen Selbstreinigungssystems diese Verbesserungen nicht ausreichend sind, bei allen Betriebsbedingungen
der Brennkraftmaschine zu verhindern, daß sich auf der Kriechentladungsstrecke der Zündkerze ein Kohlenstoff
belag bildet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Zündsystem für eine Halb- oder Voll-Kriechentladungszündkerze anzugeben,
das" die oben genannten Nachteile der bekannten Systeme nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele näher erläutert
werden. Es zeigt:
Fig. 1 ein vereinfachtes Schaltbild eines Versuchs- und Meßkreises;
Fig. 2 einen Zündspannungsgenerator für den Meßkreis nach
Fig. 1;
Fig. 3 ein vereinfachtes Schaltbild eines Versuchszündkreises;
Fig. k verschiedene Diagramme der Verlaufsform von Funkenentladungen;
Fig. 5 ein Widerstands-Zeitdiagramm der Kriechentladungsstrecke;
809841/10 2
.6- 28H779
Fig. 6 eine graphische Darstellung über Kohlenstoffniederschläge bei verschiedenen Betriebsbedingungen der
Brennkraftmaschine;
Fig. 7A einen elektrischen Schaltkreis zur Erzeugung von
Vielfachentladespannungen;
Fig. 7B eine graphische Darstellung einer Vielfachentladung; Fig. 7C eine graphische Darstellung einer Einfachentladung;
Fig. 8a einen schematischen Längsschnitt eines auf die Drosselklappenstellung ansprechenden Stellgliedes,
und
Fig. 8B ein Blockschaltbild einer Ausführungsform eines Zündsystems nach der vorliegenden Erfindung.
Die Erfindung führt zunächst eine vollständige Erforschung eines solchen Betriebsbereiches der Brennkraftmaschine durch,
in welchem diese die Tendenz zeigt, auf der Kriechentladungsstrecke einer Halb- oder Voll-Kriechentladungszündkerze Kohlenstoff
niederzuschlagen, um dann - hiervon ausgehend - ein elektrisches verbessertes Reinigungsverfahren anzugeben, das
diesen Kohlenstoffniederschlag von der Kriechentladungsstrecke vollständig entfernt.
Die Gründe, weshalb die separate kapazitive Funkenentladung zusätzlich zur Zünd-Funkenentladung den Kohlenstoffniederschlag
von der Kriechentladungsstrecke selbst unter solchen Betriebsbedingungen der Maschine entfernen kann, bei welchen
der meiste Kohlenstoff entsteht und der auch von einer verstärkten Zünd-Funkenentladung nicht von der Kriechentladungsstrecke
entfernt werden könnte, sollen nachfolgend beschrieben werden.
ÖU9Ö41/1U21
28H779
An erster Stelle soll die Wirkung der separaten kapazitiven Funkenentladungsenergie, die zur Zünd-Funkenentladungsenergie
hinzugefügt wird, durch den folgenden Versuch bestätigt werden.
Bei diesem Versuch wurde eine Zweitakt-Maschine mit zwei wassergekühlten Zylindern und einem Hubraum von 360 cm verwendet.
Diese Brennkraftmaschine lief unter den folgenden Be tri eb sbedingungen:
| Drehzahl | 800 | U/min |
| Wassertemperatur | 353 | 0 K |
| Ölt emp eratür | 329 | 0 κ |
Es wurde eine Halb-Kriechentladungszündkerze und ein Meßkreis
nach Fig. 1 zur Bestimmung der Zündzeit und des Isolationswiderstandes an der Kriechentladungsstrecke verwendet. Der
Leerlaufbetrieb der Brennkraftmaschine wurde über längere Zeit aufrechterhalten und die Zündzeit der Zündkerze wurde
gemessen· Weiterhin wurde alle 5 Minuten der Isolationswiderstand
der Zündkerze gemessen.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Zündkreis, mit 2 ein Verteiler, mit P1
und Pp Halb-Kriechentladungszündkerzen, mit 3 Hochspannungstastköpfe,
mit k ein Oszilloskop und mit 5 ein 1000 V-Megohmmeter
bezeichnet.
Fig. 2 zeigt einen Zündspannungsgenerator für die Verwendung im Schaltkreis 1 von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Zusammenschaltung der Zündspannungsquelle nach Fig. 2 mit dem Verteiler 2 und den Zündkerzen P1 und P„ von
Fig. 1.
8Ü98A1 /1021
28U779
Fig. k zeigt den Spannungsverlauf über der Zeit, und zwar
für Einzelfunken-Überschläge und Vielfach-Funkenüberschläge.
In dem Versuchskreis nach Fig. 3 wird beim Schalten des Umschalters 6 auf den Kontakt 6 und beim Schließen des
Schalters 7 eine Zündspannung für eine Einfachentladung mit der Verlaufsform nach Fig. kt zweite Zeile, über den Verteiler
2 an eine der Zündkerzen P1 oder P_ gelegt. Wenn der
Umschalter 6 auf den Kontakt 6 umgelegt und der Schalter 7 geöffnet wird, dann wird die Mehrfach-Funkenspannung mit der
Verlaufsform nach Fig. kf Zeile 3, über einen Impulstransformator
T und den Verteiler 2 an eine der Zündkerzen P1 oder P„
gelegt. In den Figuren 2 und 3 ist mit dem Bezugszeichen 8 ein Multivibrator und mit dem Bezugszeichen 9 ein elektronischer
Schalter bezeichnet.
Fig. 5 zeigt als Diagramm das Verhältnis zwischen der Leerlauf-Betriebsdauer
und dem Isolationswiderstand an der Zündkerze, wenn Einzelfunken und wenn Mehrfachfunken längs der Kriechentladungsstrecke
erzeugt werden. Vie aus Fig. 5 hervorgeht, bringt die Erzeugung von Mehrfachfunken längs der Kriechentladungsstrecke
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Aufrechterhaltung eines beachtlichen Widerstandswertes aucbüber lange
Zeit, was daraus resultiert, daß der auf der Kriechentladungestrecke niedergeschlagene Kohlenstoff wirksam entfernt wird.
Versuche mit einer Brennkraftmaschine mit geschichteter Verbrennung
zeigten das nachfolgend erläutert· Ergebnis.
Fig. 6 zeigt einen Betriebszustand, bei welchem Fehlzündungen aufgrund von Kohlenstoffniederachlägen stattfinden, wenn man
eine übliche Zündkerze und Einfach-Funkenentladung anwendet.
809841/1021
Dies· Fehlzündungen rinden In zwei Bereichen statt, die
durch schraffierte Linien dargestellt sind, d.h. in einem Bereich niedriger Drehzahl, wenn, die Drosselklappe voll
geöffnet ist, und in einem Bereich relativ hoher Drehzahl
unter Teillast. Besonders im Bereich niedriger Drehzahl, wenn die Drosselklappe voll geöffnet wird, besteht die Neigung zu
Kohlenstoffniederschlügen·
Wie aus Fig. 6 erkennbar ist, hängt der Kohlenstoffniederschlag
von den Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine ab»
Diese Tendenz wird noch von der Menge niedergeschlagenen Kohlenstoffs beeinflußt« Der Kohlenstoff setzt sich am Isolierkörper
der Zündkerze nieder und setzt die Isolationseigenschaften der Zündkerze herabo Venn nan Mittel vorsieht, den
Kohlenstoff unter solchen Betriebsbedingungen zu entfernen, daß eine große Menge Kohlenstoff niedergeschlagen wird und
der so niedergeschlagene Kohlenstoff leicht an der isolierenden Oberfläche der Zündkerze anhängt,, dann ist es möglich, den
so niedergeschlagenen Kohlenstoff zu entfernen«
In Fige 6 zeigen die kreuzschraffierten Bereiche eine Wirkung
an, die man durch Kombination einer Mehrfachentladung mit einer Halb-Kriecheittladungszündkerzft erhält« ¥ie aus Fig« 6
hervorgeht, bringt eine solche Kombination eine bemerkenswert· Verringerung des von Kohlenstoff-niederschlagen besetzten
Bereichs«.
Während der Versuche wurde eine Einfach-Zündfunken erzeugende
Spannungsquelle anstell· einer Mehrfachentladungen erzeugenden Spannungsquelle in solchen Bereichen verwendet, in welchen
unter umn. herrschenden Betriebsbedingungen kein Kohlenstoffniederschlag
auftrat«, Ein. solcher Bereich wird nicht mit Kohlenstoff beschlagen, so daß man auch keine Änderungen int
Bereich feststellen kann«,
809841/1021
-1O-
28U779
Die erläuterten Versuche haben gezeigt, daß die Verwendung
von Maßnahmen zur Erzeugung von Mehrfach-Funkenentladungen zum Zwecke der Entfernung von Kohlenstoffbelägen unter
solchen Bedingungen, in denen ein großer Anteil von Kohlenstoff erzeugt wird, und in denen der Kohlenstoff leicht auf
der Kriechentladungsstrecke der Halb-Kriechentladungszündkerze
niedergeschlagen wird, und das Erzeugen einer Einfach-Funkenentladung zum Zwecke der Zündung im Luftspalt der
Zündkerze unter solchen Betriebsbedingungen, unter denen geringere Kohlenstoffmengen erzeugt werden und bei denen
der Kohlenstoff sich nicht so leicht auf der Kriechentladungsstrecke
der Zündkerze niederschlägt, zu einem Zündsystem führt, in welchem es verhindert ist, daß sich auf der Kriechentladungsstrecke
einer Halb- oder Voll-Kriechentladungszündkerze Kohlenstoff niederschlägt.
Die Vielfachfunken-Energie zeigt die folgende Wirkung. Versuche wurden mit dem Ziel durchgeführt, den Einfluß der
Einfach-Funken und der Vielfach-Funken auf den Isolationswiderstand
einer Zündkerze festzustellen, die in einer Brennkraftmaschine für einen Kleinwagen installiert war. Diese
Brennkraftmaschine war eine Zweitakt-Maschine, das Fahrzeug
wurde auf einer Teststrecke mit einer Rundenlänge von 5 lern
gefahren.
Fig» 7A zeigt einen Zündkreis, der eine Vielfachfunkenquelle
darstellt, die zur Ausführung der Erfindung geeignet ist·
Der Schaltkreis nach Fig· 7A enthält einen bekannten Inverter I
von Multivibrator typ, der aus einer niedrigen Gleichspannung
eine hochgespannte Wechselspannung macht« Dieser Inverter I enthält eine Gleichspannungsquelle 11, beispielsweise einen
Akkumulator mit 12 V oder Zh V Ausgangsspannung, wie er in
einem Kraftfahrzeug installiert ist. Weiterhin enthält er
HU9841/TQ21
28H779
einen sättigbaren Transformator i6 mit Primärwicklungen 12a
und 12b und Primär-Hilfswicklungen 13a und 13b sowie einer
ersten Sekundärwicklung 14 und einer zweiten Sekundärwicklung
15· Zum Inverter gehören weiterhin zwei NPN-Transistoren
17^ und 17bt deren Emitter mit dem negativen Pol der Spannungsquelle 11 verbunden sind. Die Kollektoren der Transistoren 17a
und 17b sind mit den Primärwicklungen 12a und 12b des Transformators 16 verbunden. Die Basen der Transistoren 17a und 17b
sind mit den Primär-Hilfswicklungen 13a und 13b verbunden» An
einem Widerstand 18 wird die Basisspannung der Transistoren 17a und 17b erzeugt. 19 ist eine Gleichrichterdiode.
In Fig. 7A ist mit II ein üblicher Kondensatorentladungszündkreis
bezeichnet, welcher einen Ladewiderstand 20 in Serie mit einem Ladegleichrichter 21 enthält, die an die Sekundärwicklung
14 des Transformators 16 angeschlossen sind. Mit 22
ist ein Ladekondensator bezeichnet und mit 23 ein gesteuerter Siliziumgleichrichter (Triac) zum Entladen der im Kondensator
22 gespeicherten Ladung. Mit 24 ist eine Zündspule bezeichnet , die aus eiusr Primärwicklung 24a und einer Sekundärwicklung
24b besteht. Die Primärwicklung 24a liegt im Kreis aus Zündkondensator 22 und Triac 23. An die Sekundärwicklung
24b ist eine Zündkerze 25 angeschlossen»
In Fig. 7A ist weiterhin mit III ein erster Steuerkreis bezeichnet
ι der einen ersten Funkenüberschlag in der Zündperiode einer Brennkraftmaschine erzeugt. Zu diesem Steuerkreis
gehört ein Unterbrecher 27 zum Erzeugen einer Funkenentladung zum Zündzeitpunkt, ein Kondensator 28, der parallel
zum Unterbrecher 27 geschaltet ist, eine Primärwicklung 29a, die in Serie über einen Gleichrichter 30 an den Unterbrecher
27 angeschlossen ist und mit einer Sekundärwicklung 29b zusammenwirkt und mit dieser einen Impulstransformator 29 bildet.
809841/ 1021
An einem Serienwiderstand 31 wird der Strom begrenzt, der durch den Impulstransformator 29 fließt. Mit 32 ist eine
Gleichrichterdiode bezeichnet.
Außerdem gehört zum Schaltkreis nach Fig. 7A ein Vielfachsignal-Steuerkreis
IV zum Erzeugen einer Folge von Funkenüberschlägen in Fortsetzung des ersten Funkenüberschlags,
wenn der Unterbrecher 27 geöffnet ist· Zu diesem Steuerkreis IV gehört ein Gleichrichter 33, der in Serie zwischen die
zweite Sekundärwicklung 15 des Transformators 16 und eine
Primärwicklung 3^a eines Impulβtransformators 3^ geschaltet
ist, dessen Sekundärwicklung 3^b über einen Gleichrichter
zur Steuerelektrode G des Triac 23 des Zündkreises II verbunden ist. Mit 36 ist ein Signalwiderstand bezeichnet, der
als Tor für den ersten Steuerkreis III wirkt. Ein Gleichrichter 37» der mit der Sekundärwicklung 34b des Impulstransformators
3k verbunden und in Serie mit dem Unterbrecher
geschaltet ist, schließt den Signalwiderstand 36 kurz, wenn
der Unterbrecher 27 geschlossen ist.
Die Sekundärwicklung 14 des Inverters I liefert eine Wechselspannung
in Rechteckform, die über den Gleichrichter 21 des Zündkreises II den Kondensator 22 auflädt.
Der Zeitpunkt, zu welchem der Kondensator 22 aufgeladen ist,
wird als Zündzeitpunkt definierte Zum Zündzeitpunkt wird der Unterbrecher 27 des ersten Steuerkreises III geöffnet, womit
die Masseverbindung unterbrochen int. Ale Folge davon wird
der Impulstransformator 29 von der Spannungsquelle 11 her erregt und erzeugt an der Sekundärwicklung 29b einen Impuls, der
ein Zlindsignal darstellt und Über den Gleichrichter 32 zur
Steuerelektrode G des Triac 23 geleitet wird. Der Triac 23
wird hierdurch leitfähig und legt die elektrisch« Ladung, die im Kondensator 22 gespeichert ist, an die Primärwicklung
der Zündspule 2h, deren Sekundärwicklung 24b nun ein· höh·
609841/1021
ORIGINAL INSPECTED
_13_ 28H779
Spannung erzeugt, die an der Zündkerze 25 liegt und an
letzterer einen ersten Funkenüberschlag hervorruft.
Der Vielfachsignal-Steuerkreis IV erzeugt, ausgelöst von der Spannung an der zweiten Sekundärwicklung 15 des Inverters I ,
eine Signalspannung, deren Kurvenform das gleiche Aussehen hat wie die Spannung, die an der ersten Sekundärwicklung 14
des Transformators 16 erzeugt wird. Diese Signalspannung wird
als ein Impulssignal über den Gleichrichter 33, die Sekundärwicklung 34b des Impulstransformators 3k zur Steuerelektrode G
des Triac 23 geleitet, wenn der Unterbrecher 27 des Kreises III offen ist und die Masseverbindung unterbrochen hat. Die Funkenentladungsenergie
dieses Impulssignals unterscheidet sich von derjenigen, die man erhält, wenn die gesamte elektrische
Ladung des Kondensators 22 während des ersten Funkenüberschlags, der vom Impulssignal vom Impulstransformator 29 hervorgerufen
wird, entlädt. Dies bedeutet, daß die oben erwähnte Funkenentladungsenergie des Impulssignals erhalten wird, nachdem
jener Betrag an elektrischer Ladung erreicht worden ist, der ausreichend ist, um im wesentlichen die Funkenentladung
hervorzurufen, wenn der Unterbrecher 27 geöffnet ist und auf diese Weise eine Mehrfach-Funkenentladung wird, deren Energie
etwas geringer ist als jene der ersten Funkenentladung. Der Impulstransformator 3k des Steuerkreises IV ist zum Zwecke
vorgesehen, die Kurvenform der an der Sekundärwicklung 15
erzeugten Spannung an die Steuerelektrode G des Triac 23 zu legen. Alternativ kann der Impulstransformator 3k auch weggelassen
werden und die in der Sekundärwicklung 15 induzierte
rechteckförmige Spannung kann direkt an die Steuerelektrode G
des Triac 23 gelegt werden.
Fig. 7B zeigt ein Beispiel des Verlaufs der Vielfaoh-Funkenentladungsspannung,
wie man sie in oben beschriebener Weise erhält. Fig. 7C zeigt den Verlauf der Spannung bei einem gewöhnlichen
Einzel-Funkenüberschlag.
8Ü9841 / 1021
_l4- 28H779
Bel den nachfolgend beschriebenen Versuchen wurde der
Isolationswiderstand der Voll-Kriechentladungszündkerze
nach jeder Runde des Kraftfahrzeugs auf dem Testkurs gemessen« Der Isolationswiderstand verringerte sich aufgrund
der üblichen Einfach-Funkenüberschlage auf 0,2 bis 0,3 ΜΏ.
nach einer Runde, während der Isolationswiderstand bei Mehrf ach-Funkenentladungen sich nur auf 5 bis 10 M JT. nach
einer Runde herabsetzte. Der Isolationswiderstand verringerte sich bei Einzelfunken nach drei Runden ebenfalls auf 0,2 bis
0,3 M.Q, während er bei Vielfach-Funkenbetrieb noch immer
3 bis k Μ.Ω. betrug. Nach fünf Runden setzte sich der Isolationswiderstand
im einen Fall auf 0,1 bis 0,2 MSL herab, während er im anderen Fall noch immer zwischen 2 und 5 M .Tl
lag. Die Meßergebnisse an der Kriechentladungsstrecke der Zündkerze haben außerdem gezeigt, daß die Vielfach-Funkenentladung
die Menge des an der Kriechentladungsstrecke niedergeschlagenen Kohlenstoffs extrem klein hält und deren Isolations
wider st and nicht so weit herabgesetzt wird, so daß die Gefahr von Fehlzündungen beseitigt ist.
Wie man aus der obigen Beschreibung ersieht, unterscheidet sich eine Vielfachfunken erregende Spannungsquelle bemerkenswert
von einer solchen, die lediglich Einfachfunken erzeugt. Es ist bewiesen, daß zur Entfernung eines Kohlenstoffniederschiages
von der Kriechentladungsstrecke einer Kriechentladungs-Zündkerze auf andere Weise als die übliche Zündung
verhindern kann, daß der Isolationswiderstand absinkt.
Die Vielfach-Funkenentladung zur Beseitigung von Kohlenstoffniederschlagen
kann manchmal auch durchgeführt werden, ohne daß eine Funkenentladung hervorgerufen wird, je nach dem verwendeten
Spannungswert, wenn der Isolationswiderstand der Kriechentladungsstrecke merklich herabgesetzt ist. Das heißt,
80984 1/102
_15- 28H779
eine Hochspannung, die nicht ausreichend hoch ist, um eine Funkenentladung hervorzurufen, ist immer noch ausreichend,
um einen Kohlenstoffniederschlag zu beseitigen. Selbstverständlich ist eine Funkenentladung längs der Kriechentladungsstrecke
sehr viel wirksamer bei der Beseitigung von dort vorhandenen Kohlens t offniederschlagen.
Die oben beschriebenen Versuche haben gezeigt, daß, wenn die Einzelentladung und die Vielfachentladung an die Betriebsbedingungen
der Brennkraftmaschine angepaßt sind, das Zündsystem ohne Auftreten von Kohlenstoffniederschlagen mit hoher
Wirksamkeit betrieben werden kann.
Die Figuren 8A und 8B zeigen eine Ausführungsform eines Vielfach-Funken
hinzufügenden elektrischen Kreises in Ausführung eines Zündsystems nach der vorliegenden Erfindung.
Fig. 8A zeigt die wesentlichen Teile eines Fühlers 42 zum Feststellen
des Öffnungsgrades einer Drosselklappe 41. Der Öffnungsgrad
der Drosselklappe 41 eines Vergasers 40 beeinflußt die Durchbiegung einer Membran 43 in dem Fühler 42 gegen die
Wirkung eines Unterdrucks, der in einer der Membrankammern herrscht. Ein Kern 44, der mit der Membran 43 verbunden ist,
hebt und senkt sich in einer Spule 45 in Abhängigkeit von der Stellung der Membran 43. Die Stellung des Kerns 44 beeinflußt
die Induktivität L der Spule 45· Im vorliegenden Fall ist der
Fühler 42 so ausgeführt, daß die Induktivität L der Spule 45 minimal ist, wenn die Drosselklappe 41 ganz geschlossen ist,
und maximal wird, wenn die Drosselklappe 41 ganz geöffnet ist.
Als Folge davon kann man den Öffnungsgrad der Drosselklappe kl
als Größe der Induktivität L der Spule 45 messen. In Fig. 8A
ist mit 46 eine Saugleitung bezeichnet, die die eine Membrankammer des Fühlers 42 mit dem Vergaser 40 verbindet. Die Anschlußdrähte
47 der Spule 45 führen zu einem Oszillator (Fig.8ß)
Der Kern 44 besteht aus einem magnetischen Material, beispiels-
H098A1/10 2 1
28H779
weise aus einem Ferrit, und ist über eine unmagnetische Stange,
beispielsweise aus Plastikmaterial, mit der Membran 43 verbunden·
Fig. 8B zeigt einen elektrischen Schaltkreis zur Erzeugung von
Mehrfach-Funkenüberschlagen zur Ausführung der vorliegenden
Erfindung, der von der Spule 45 nach Fig.8A her gesteuert wird. In Fig. 8B ist mit 48 ein LC-Oszillator bezeichnet, dessen
Induktionsspule von der Spule 45 gebildet wird. Dieser Oszillator
48 liefert eine Wechselspannung, deren Frequenz von der Induktivität L der Spule 45 und somit vom Öffnungszustand der
Drosselklappe 41 abhängt. Die Oszillatorspannung wird in einem
Begrenzerkreis 49 begrenzt, so daß sich Impulse konstanter
Amplitude ergeben.
Ein Zündkreis 50 dient dazu, ein Schwingungssignal zu liefern,
das über einen Impulsformer 51 einem Frequenz/Spannungs-Konverter
52 zugeführt wird, der aus dem Impulssignal eine Spannung V. macht, deren Größe sich als Funktion der Drehzahl
der Brennkraftmaschine ändert. Diese Spannung V1 wird an einem
Komparator 53 mit einer Referenzspannung Vn verglichen, die
einer gegebenen Drehzahl, beispielsweise 2000 u/min, entspricht. Venn die Spannung V niedriger als die Referenzspannung Vn ist,
I ix
d.h. wenn die Drehzahl kleiner als 2000 U/min ist, dann steht
am Ausgang des !Comparators eine Signalspannung V1 an, die
einer UND-Schaltung 54 zugeführt wird.
Ein der Drosselklappenöffnung entsprechendes Signal SGr und das Spannungssignal V1 vom Komparator 53 liegen an den Eingängen
der UND-Schaltung 54, die ein Drosselsignal V nur dann
erzeugt, wenn die Drehzahl der Brennkraftmaschine kleiner ist als 2000 U/min.
809841/1021
28H779
Das Drosselsignal V wird wiederum einem Frequenz/Spannungs-Konverter
55 zugeführt, der an seinem Ausgang eine Spannung Vp liefert, deren Größe eine Funktion des Öffnungszustandes
der Drosselklappe kl ist. Je höher die Frequenz der Spannung
Vp ist, d.h. je größer der Öffnungsgrad der Drosselklappe kl
ist, um so größer wird die Ausgangsspannung V2.
In Fig. 8B ist mit 56 ein Rechteckwellen-Oszillator, d.h. ein
spannungsgesteuerter Oszillator, bezeichnet, dessen Ausgang über einen Gleichstromverstärker 57 mit einem Leistungs-Schalttransistor
58 verbunden ist, der eine Vielfachfunken-Spannungsquelle
darstellt, deren Frequenz, d.h. deren Überschlags anzahl von der Größe der Spannung V- bestimmt ist. Die
Anzahl der Funken wird am größten, wenn die Drosselklappe kl
ganz geöffnet ist, weil V2 dann maximal ist. Venn die Drosselklappe
41 etwas geschlossen wird, dann reißt die Schwingung am
Rechteckwellen-Oszillator 56 ab und es wird ein üblicher Einfachfunke
erzeugt·
Vie oben erwähnt, ist die elektrische Spannungsquelle nach den Figuren 8A und 8B, die Vielfachfunken hinzufügt, nur dann in
Betrieb, wenn zwei bestimmte Betriebsbedingungen vorherrschen, d.h. wenn der Öffnungsgrad der Drosselklappe kl und die Drehzahl
der Brennkraftmaschine gewissen Bedingungen gehorchen.
809841/1021
Claims (8)
1. Zündsystem für Kriechentladungs-Zündkerzen in einer Brennkraftmaschine
für die Erzeugung einer Funkenentladung,, von der wenigstens ein Teil sich gleitend an einer Kriechfunkenstrecke
entlangbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Funkenentladung erzeugt wird, welche zur Zündung eines Gasgemisches
bestimmt und geeignet ist, und daß separat eine Reinigungs-Funkenentladung erzeugt wird, die zur Beseitigung
von an der Kriechentladungsstrecke niedergeschlagenem Kohlenstoff bestimmt und geeignet ist.
2. Zündsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs-Funkenentladung selektiv an der Kriechentladungsstrecke
unter einer Betriebsbedingung einer Brennkraftmaschine erzeugt wird, in welcher Kohlenstoff erzeugt oder
viel Kohlenstoff an der Kriechentladungsstrecke niedergeschlagen wird·
3. Zündsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs-Funkenentladung längs der Kriechentladungsstrecke
während des Auslaßtaktes der Brennkraftmaschine erzeugt wirdo
809841/1071
MÜNCHEN: TELEFON (O89) 225585 KABEL: PROPINDUS · TELEX O524244
BERLIN: TELEFON (O3O) 8312O8B
KABEL: PROPINDUS · TELE< 0184O57
ORIGINAL INSPECTED
28H779
4. Zündsystem nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Reinigungs-Funkenentladung längs der Kriechentladungsstrecke während des Ansaugtaktes der Brennkraftmaschine
erzeugt wird.
5. Zündsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß während des Auslaßtaktes der Brennkraftmaschine an die
Kriechent1adungsstrecke eine Hochspannung angelegt wird,
die nicht so hoch ist, daß eine Funkenentladung auftritt.
6. Zündsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
während des Ansaugtaktes der Brennkraftmaschine an die Kriechentladungsstrecke eine Hochspannung angelegt wird,
die nicht so hoch ist, daß eine Funkenentladung auftritt.
7· Zündkreis far Kriechentladungszündkerzen zur Erzeugung
einer Funkenentladung,von der sich wenigstens ein Teil gleitend an der Kriechentladungsstrecke entlangbewegt,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Inverterkreis (l) vom
MuIt!vibratortyp vorgesehen ist, der an eine Niederspannungsgleichstromquelle
(11) angeschlossen ist und eine hochgespannte Wechselspannung erzeugt, die einem Kondensator (22)
zugeführt wird, daß ein gesteuerter Siliziumgleichrichter (Triac) (23) mit einer Steuerelektrode (G) und eine Kriechentladungszündkerze
(25) vorgesehen ist, ein erster Steuersignalkreis (ill) zwischen den Inverter (i) und die Steuerelektrode
(G-) des Triac (23) eingeschaltet ist, der einen Unterbrecher (27) enthält und so gestaltet ist, daß er den
Triac (23) bei Ansprechen des Unterbrechers (27) in den
Leitzustand bringt und einen einzelnen Funken erzeugt, und daß ein Mehrfach-Steuersignalkreis (iv) zwischen den Inverter
(i) und den ersten Steuersignalkreis (ill) eingeschaltet
ist, der mit der Steuerelektrode (g) des Triac (23) verbunden und so gestaltet ist, daß er den Triac (23) in Abhängigkeit
vom Betriebszustand des Unterbrechers (27) in den Leitzustand
bringt und einen Mehrfachüberschlag erzeugt.
809841/1021
8. Zündkreis nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß
ein LC-Oszillator (^8) vorgesehen ist, der über den ersten
(ill) und den Vielfachsignalkreis (iv) an den Zündkreis
(il) geschaltet ist und der eine Induktionsspule (45) enthält,
deren Induktivität sich in Abhängigkeit vom Öffnungszustand einer im Vergaser (ho) der Brennkraftmaschine befindlichen
Drosselklappe (41) verändert.
BU9841/1021
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3850477A JPS53123731A (en) | 1977-04-06 | 1977-04-06 | Ignition system |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2814779A1 true DE2814779A1 (de) | 1978-10-12 |
| DE2814779C2 DE2814779C2 (de) | 1982-12-02 |
Family
ID=12527091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2814779A Expired DE2814779C2 (de) | 1977-04-06 | 1978-04-05 | Zündsystem einer mit einer Kriechentladungs-Zündkerze ausgerüsteten Brennkraftmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4341195A (de) |
| JP (1) | JPS53123731A (de) |
| DE (1) | DE2814779C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4313901A1 (de) * | 1993-04-28 | 1994-11-10 | Zakhar Vichniak | Verfahren zur Funkenbildungsimpulsaufstellung und Zündanlage zum Ausführen des Verfahrens |
Families Citing this family (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4539960A (en) * | 1982-05-14 | 1985-09-10 | Colt Industries Operating Corp | Fuel pressure regulator |
| JPS5939780U (ja) * | 1982-09-09 | 1984-03-14 | 日産自動車株式会社 | 内燃機関の点火制御装置 |
| DE3331695A1 (de) * | 1983-09-02 | 1985-03-21 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Verfahren und einrichtung zum zuenden brennfaehiger gemische |
| US4653459A (en) * | 1984-08-23 | 1987-03-31 | Robert Bosch Gmbh | Method and apparatus for igniting a combustible mixture, especially gasoline-air in the combustion chamber of an internal combustion engine |
| SE458142B (sv) * | 1987-08-28 | 1989-02-27 | Saab Scania Ab | Foerfarande foer att foerbaettra startfoermaagan foer en fyrtaktfoerbraenningsmotor |
| SE458141B (sv) * | 1987-08-28 | 1989-02-27 | Saab Scania Ab | Foerfarande och arrangemang foer att foerbaettra startfoermaagan, foeretraedesvis efter ett misslyckat startfoersoek foer en foerbraenningsmotor |
| US5038744A (en) * | 1990-06-21 | 1991-08-13 | Barrack Technology Limited | Method and apparatus for controlling spark ignition in an internal combustion engine |
| US5429103A (en) * | 1991-09-18 | 1995-07-04 | Enox Technologies, Inc. | High performance ignition system |
| JP2523255B2 (ja) * | 1992-05-12 | 1996-08-07 | 日本特殊陶業株式会社 | ガソリン機関の二次電圧検出装置 |
| EP0899456B1 (de) * | 1996-05-16 | 2006-05-24 | NGK Spark Plug Co. Ltd. | Zündvorrichtung |
| DE19643785C2 (de) * | 1996-10-29 | 1999-04-22 | Ficht Gmbh & Co Kg | Elektrische Zündvorrichtung, insbesondere für Brennkraftmaschinen, und Verfahren zum Betreiben einer Zündvorrichtung |
| JP3387039B2 (ja) * | 2000-02-24 | 2003-03-17 | 日本特殊陶業株式会社 | 内燃機関用点火システム |
| US8078384B2 (en) * | 2010-06-25 | 2011-12-13 | Ford Global Technologies, Llc | Engine control using spark restrike/multi-strike |
| DE102010045168B4 (de) * | 2010-09-04 | 2012-11-29 | Borgwarner Beru Systems Gmbh | Zündanlage und Verfahren zum Zünden von Brennstoff in einem Fahrzeugmotor durch eine Koronaentladung |
| WO2013099672A1 (ja) * | 2011-12-28 | 2013-07-04 | 日本碍子株式会社 | 点火装置、点火方法及びエンジン |
| JP7135441B2 (ja) * | 2018-05-25 | 2022-09-13 | 株式会社デンソー | 内燃機関の点火装置 |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB994712A (de) * | 1900-01-01 | |||
| GB1152296A (en) * | 1968-02-19 | 1969-05-14 | Rolls Royce | Sparking Circuit for an Ignition System for Internal Combustion Engines |
| DE1539248B2 (de) * | 1965-09-27 | 1971-09-16 | Rotax Ltd , London | Funkenzuendschaltung fuer gasturbinen |
| DE2404417A1 (de) * | 1973-01-30 | 1974-08-01 | Robert Phillipe Lefevre | Zuendschaltung mit mehrfachimpulskondensatorentladung |
| DE2338905A1 (de) * | 1973-08-01 | 1975-02-20 | Bosch Gmbh Robert | Zuendanlage zum betrieb von brennkraftmaschinen |
| DE2454892A1 (de) * | 1974-11-20 | 1976-05-26 | Bosch Gmbh Robert | Hochspannungs-kondensator-zuendeinrichtung |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2474550A (en) * | 1949-06-28 | Ignition system | ||
| US1444464A (en) * | 1918-11-11 | 1923-02-06 | Dayton Eng Lab Co | Ignition system |
| US3018413A (en) * | 1960-01-21 | 1962-01-23 | Shurhit Products Inc | Transistorized ignition system |
| US3263124A (en) * | 1963-08-14 | 1966-07-26 | Stuermer Karl | Solid state capacitor discharge ignition system |
| US3394689A (en) * | 1966-08-25 | 1968-07-30 | Laurence W. Bell | Resonant ignition system |
| AT279272B (de) * | 1967-03-23 | 1970-02-25 | Bosch Gmbh Robert | Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen |
| US3520288A (en) * | 1968-11-08 | 1970-07-14 | Gen Motors Corp | Dual spark capacitor discharge ignition system |
| JPS5247103B2 (de) * | 1971-12-29 | 1977-11-30 | ||
| US3913550A (en) * | 1974-04-11 | 1975-10-21 | Texaco Inc | Ignition system employing controlled-duration continuous-wave high-frequency spark energy |
| US4036200A (en) * | 1974-10-21 | 1977-07-19 | Systematics, Inc. | Capacitor discharge ignition circuit |
| US4033316A (en) * | 1975-06-03 | 1977-07-05 | The United States Of America As Represented By The Administrator Of The National Aeronautics And Space Administration | Sustained arc ignition system |
| CH586352A5 (de) * | 1975-07-29 | 1977-03-31 | Caron Charles |
-
1977
- 1977-04-06 JP JP3850477A patent/JPS53123731A/ja active Granted
-
1978
- 1978-04-05 DE DE2814779A patent/DE2814779C2/de not_active Expired
-
1980
- 1980-01-18 US US06/113,326 patent/US4341195A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB994712A (de) * | 1900-01-01 | |||
| DE1539248B2 (de) * | 1965-09-27 | 1971-09-16 | Rotax Ltd , London | Funkenzuendschaltung fuer gasturbinen |
| GB1152296A (en) * | 1968-02-19 | 1969-05-14 | Rolls Royce | Sparking Circuit for an Ignition System for Internal Combustion Engines |
| DE2404417A1 (de) * | 1973-01-30 | 1974-08-01 | Robert Phillipe Lefevre | Zuendschaltung mit mehrfachimpulskondensatorentladung |
| DE2338905A1 (de) * | 1973-08-01 | 1975-02-20 | Bosch Gmbh Robert | Zuendanlage zum betrieb von brennkraftmaschinen |
| DE2454892A1 (de) * | 1974-11-20 | 1976-05-26 | Bosch Gmbh Robert | Hochspannungs-kondensator-zuendeinrichtung |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| FISITA-Bericht 1960, Seiten 448 bis 452 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4313901A1 (de) * | 1993-04-28 | 1994-11-10 | Zakhar Vichniak | Verfahren zur Funkenbildungsimpulsaufstellung und Zündanlage zum Ausführen des Verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS53123731A (en) | 1978-10-28 |
| JPS6160268B2 (de) | 1986-12-19 |
| US4341195A (en) | 1982-07-27 |
| DE2814779C2 (de) | 1982-12-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3222496C2 (de) | Plasma-Zündsystem für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine | |
| DE3221885C2 (de) | Plasma-Zündsystem für eine mehrere Zylinder aufweisende Brennkraftmaschine | |
| DE2814779A1 (de) | Zuendsystem | |
| DE3586682T2 (de) | Pulsiertes plasmazuendungsystem. | |
| DE69029649T2 (de) | Plasma-Zündanlage | |
| EP0752582B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Ionenstrommessung | |
| DE2436698C3 (de) | Schaltungsanordnung für eine Zündeinrichtung einer Brennkraftmaschine | |
| DE19524541C1 (de) | Schaltungsanordnung zur Ionenstrommessung im Verbrennungsraum einer Brennkraftmaschine | |
| DE19647138C2 (de) | Verbrennungszustand-Detektorgerät für einen Verbrennungsmotor | |
| DE102013215663B4 (de) | Zündapparatur | |
| DE3137239A1 (de) | Plasmazuendvorrichtung und -verfahren fuer eine brennkraftmaschine | |
| DE2036315A1 (de) | Vorrichtung zur Begrenzung der maximalen Maschinendrehzahl | |
| DE69423322T2 (de) | Vorrichtung zum Erkennen von Fehlzündung bei einer inneren Brennkraftmaschine ausgerüstet mit doppelendiger Spule und verteilerlosem Zündsystem | |
| DE3129954A1 (de) | "plasma-zuendanlage fuer verbrennungsmotor" | |
| DE68920729T2 (de) | Zündungserreger bei kapazitiver Entladung mit Thyristoren. | |
| DE19625422A1 (de) | Hybridzündschaltung für einen Verbrennungsmotor | |
| DE2934573A1 (de) | Zuendanlage | |
| DE2927058C2 (de) | Steuereinrichtung für eine Zündspule | |
| DE2433155C3 (de) | Zündschaltung für eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine | |
| DE3302198C2 (de) | Zündanordnung für eine Mehrzylinder-Brennkraftmaschine | |
| DE19614288C1 (de) | Schaltungsanordnung zur Ionenstrommessung im Verbrennungsraum einer Brennkraftmaschine und zur Wechselstromzündung der Brennkraftmaschine | |
| DE69218900T2 (de) | Zustandsdetektion- und Steuerungsvorrichtung der Verbrennung für eine Brennkraftmaschine | |
| DE3404245A1 (de) | Hochspannungs-generatorschaltung fuer ein kraftfahrzeugzuendsystem | |
| DE3144264A1 (de) | Transistorisierte zuendanlage fuer eine brennkraftmaschine | |
| DE2342373A1 (de) | Zuendanordnung fuer brennkraftmaschinen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: MUELLER-BOERNER, R., DIPL.-ING., 1000 BERLIN WEY, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |