DE2813011C3 - Feststehende elektrische induktionsvorrichtung - Google Patents
Feststehende elektrische induktionsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine feststehende elektrische
Induktionsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bzw. 3.
Eine solche Induktionsvorrichtung ist aus der AT-PS 12 092 bekannt. Bei dieser Induktionsvorrichtung sind
in den vertikalen Kühlmittelkanälen Strömungssteuerelemente in Form von scheibenförmigen Trennwänden
vorgesehen, die die vertikalen Kühlmittelkanäle in Vertikalrichtung in voneinander abgedichtete Kanalabschnitte
unterteilen und den Kühlmittelstrom durch die horizontalen Kühlmittelkanäle pntwprlpr von außen
nach innen oder von innen nach außen ablenken. Zwischen in Vertikalrichtung benachbarten Strömungssteuereiementen
sind jeweils mehrere horizontale Kühlmittelkanäle vorgesehen, in denen das Kühlmittel in gleicher
Richtung nach außen oder nach innen strömt. Bei einer anderen Ausführungsform der vorbekannten Induktionsvorrichtung
ändert sich zwar der Querschnitt der vertikalen Kühlmittelkanäle in Vertikalrichtung.
Diese Querschnittsänderung wird jedoch durch eine unterschiedliche
Windungszahl der Wicklungseinheiten bzw. -Untereinheiten oder durch unterschiedliche radiale
Abmessungen der Wicklungseinheiten bzw. -Untereinheiten erzielt. Durch die von den Strömungssteuerelementen
bewirkte Umlenkung des Kühlmittelstroms ergibt sich ein relativ hoher Druckverlust, wodurch die
Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmittels vermindert wird und infolgedessen die Wärmeabfuhr von den
Wicklungseinheiten bzw. -Untereinheiten verringert wird. Eine gleichmäßige Kühlung der Wicklungseinheiten
bzw. -Untereinheiten wird demnach nicht erzielt
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die gattungsgemäße Induktionsvorrichtung so auszubilden,
daß mittels der Kühlmittelströmung bei stark reduzierten Strömungswiderständen eine gleichmäßige Kühlung
der Wicklungseinheiten bzw. -Untereinheiten der Induktionsvorrichtung erzielt wird.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 bzw. 3 gelöst.
Aus der AT-PS 2 98 610 ist eine Induktionsvorrichtung bekannt, bei welcher in Axialrichtung abwechselnd
Paare oder Gruppenpaare von scheibenförmigen Wicklungseinheiten angeordnet sind, von denen eine Wicklungseinheit
des Paares oder eine Gruppe von Wicklungseinheiten des Paares eine oder mehrere Windungen
weniger aufweist als die zweite Wicklungseinheit des Paares oder eine benachbarte Gruppe des Paares,
so daß in den Wicklungseinheiten, die eine oder mehrere Windungen weniger aufweisen, ein radial breiterer mittlerer
axialer zusammenhängender Kühlkanal oder breitere mittlere axiale zusammenhängende Kühlkanäle
und in den übrigen Wicklungseinheiten ein radial engerer mittlerer axialer zusammenhängender Kühlkanal
oder innere mittlere axiale zusammenhängende Kühlkanäle ausgebildet werden. Der äußere und der innere
Kühlkanal sind bei einer Ausführungsform der verbekannten Induktionsvorrichtung gleich breit Bei einer
anderen Ausführungsform der vorbekannten Induktionsvorrichtung werden zur Bildung der radial breiteren
und der radial engeren Kühlkanäle Strömungssteuerelemente mitverwendet, die die Kanäle in Umfangsrichtung
begrenzen. Diese Strömungssteuerelemente haben horizontale Arme, die in den äußeren und den
inneren Kühlkanal hineinragen.
Nachteilig bei dieser vorbekannten Induktionsvorrichtung ist, daß die in den oder die Kühlkanäle vorstehenden
Wicklungseinheiten eine erhebliche Drosselung der Kühlmittelströmung bewirken, wodurch die Kühlung
der Wicklungseinheiten ungleichmäßig wird. Außerdem werden die vorstehenden Wicklungseinheiten
stärker gekühlt als die zurückliegenden Wicklungseinheiten.
Weiterhin ist aus der US-PS 35 48 354 bekannt, in einem von konzentrischen Wänden gebildeten Ringraum
ringscheibenförmige Wicklungseinheiten übereinander in gleichen Abständen so anzuordnen, daß die
innere und äußere Umfangsfläche im wesentlichen gleiche Ahstänrie 7.11 den Wänden haben. Aufgrund Her axialen
Abstände der Wicklungseinheiten erhält man zwischen diesen radiale Durchlässe für ein Kühlmittel. Zur
Steuerung des Kühlmittelverlaufs sind in dem äußeren Ringkanal zwischen der äußeren Begrenzungswand und
der äußeren Umfangswand der Wicklungseinheiten durchgehende Ringe angeordnet, wobei jeder übernächsten
Wicklungseinheit ein solcher Ring derart zugeordnet ist, daß der axiale Kanal vollständig abge-
28 13 Oil
schlossen wird. Zwischen der Innenwand und der inneren
Umfangsfläche einer jeden Wicklungseinheit sind derartige Umlenkringe an jeder der Wicklungseinheiten
angeordnet, an der ein äußerer Umlenkring nicht vorgesehen ist. Dadurch wird erreicht, daß das von unten nach
oben geführte Kühlmittel die radialen Kühlmitteldurchlässe abwechselnd in entgegengesetzter Richtung
durchströmt, wobei der Übergang jeweils von den Umlenkelementen begrenzt wird.
Diese vorbekannte Induktionsvorrichtung hat den Nachteil, daß der Strömungswiderstand für das Kühlmittel
bei einem solchen Strömungsverlauf sehr groß ist.
Außerdem ist aus der DE-OS 24 22 677 eine Induklionsvorrichtung
bekannt, bei der Strömungssteuerelemente verwendet werden, die den Strömungsverlauf in
den Kühlmittelkanälen in Umfangsrichtung beeinflussen, wodurch eine Verwirbelung der gesamten Strömung,
ohne definierte Druckausbildung erzeugt wird. Hingegen wird bei der erfindungsgemäßen Induktionsvorrichtung
eine periodische Verzögerung und Beschleunigung der Strömung mit einer entsprechenden
Druckzunahme und Druckabnahme erzielt, wodurch eine relativ starke Strömung in den horizontalen Kühlmittelkanälen
in der gesamten Induktionsvorrichtung hervorgerufen wird. Bei der vorbekannten Induktionsvorrichtung
wird der Strömungsverlauf in den Kühlmittelkanälen außerdem nur zu einem Teil in Umfangsrichtung
beeinflußt, denn die Strömungselemente haben eine radiale Breite, die etwa um die Hälfte kleiner ist, als
die radiale Breite der Kühlmittelkanäle.
Die erfindungsgemäße Induktionsvorrichtung kann beispielsweise ein Transformator oder eine Drosselspule
sein. Die Wicklungsanordnung und die Isolatoren der erfindungsgemäßen Induktionsvorrichtung können jeweils
zylindrisch ausgebildet sein. Der Innere und der äußere Isolator kann aber auch aus einer durchgehenden
Wand bestehen, die sich in Axialrichtung eines Behälters erstreckt und einen geeigneten Querschnitt hat,
beispielsweise den Querschnitt eines Rechtecks, Quadrates, Dreiecks usw. Die Wicklungsanordnung braucht
ebenfalls nicht immer zylindrisch zu sein, sondern kann irgend eine geeignete Querschnittsform, wie die inneren
und äußeren Isolatoren, aufweisen, wobei diese Form dem Zweck der Vorrichtung für den sie benutzt wird,
angepaßt ist.
Anhand der Zeichnungen werden zum Stand der Technik gehörende sowie erfindungsgemäße Ausführungsformen
beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 in Teilschnittansichten Wicklungsaufbauten von vorbekannten feststehenden elektrischen
Induktionsvorrichtungen,
F i g. 3 in einer Teilansicht perspektivisch einen Hauptabschnitt eines Ringwicklungsaufbaus für einen
Transformator in erfindungsgemäßer Ausführung,
F i g. 4 schematisch einen Längsschnitt in der Ebene 0A4OvonFig.3,
Fi g. 5 einen Längsschnitt durch einen Wicklungsaufbau
eines Transformators gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 6 in einem Diagramm den Fluiddruckverlust der Kühlmittelmengenströme,
F i g. 7 schematisch in einem Längsschnitt eine dritte Ausführungsform eines Wicklungsaufbaus für einen
Transformator,
F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie B-B von F i g. 7,
F i g. 9 in einer Ansicht wie F i g*. 8 eine Modifzierung
des Aufbaus von F i g. 8,
F i g. 10 einen Schnitt längs der Linie C-C von Fig. 7,
10
15
20
25
30
35
40
45
50
60
65 Fig. 11 schematisch in einem Längsschnitt eine Modifizierung des Aufbaus von F i g. 4,
Fig. 12 schematisch in einem Längsschnitt eine Modifizierung
des Wicklungsaufbaus von F i g. 5,
Fig. 13 perspektivisch in einer Teilansicht einen Hauptabschnitt eines Ringwicklungsaufbaus für einen
Transformator gemäß einer vierten Ausführungsform,
Fig. 14 einen Längsschnitt längs der Ebene ODDO
von F i g. 13,
Fig. 15 schematisch in einem Längsschnitt einen Wicklungsaufbau eines Transformators gemäß einer
fünften Ausführungsform,
Fig.16 schematisch im Längsschnitt eine Modifizierung
des Aufbaus von Fig. 14,
Fig. 17 schematisch im Längsschnitt eine Modifizierung
des Aufbaus von Fig. 15,
F i g. 18,19,20 und 21 schematisch Stirnansichten weiterer
Wicklungsaufbauten gemäß der Erfindung,
Fig. 22, 23 und 24 in perspektivischen Teilansichten
Haltebänder für Strömungssteuerungselemente in den Wicklungsaufbauten gemäß der Erfindung,
Fig.25 perspektivisch in einer Teilansicht einen Hauptabschnitt eines Wicklungsaufbaus eines Transformators
gemäß einer sechsten Ausführungsform,
Fig. 26 schematisch einen Längsschnitt längs der Ebene OEEO von F i g. 25,
Fig. 27 schematisch einen Längsschnitt eines Wicklungsaufbaus
eines Transformators gemäß einer siebten Ausführungsform,
Fig.28 schematisch im Längsschnitt eine Modifizierung
des Wicklungsaufbaus von F i g. 26,
Fig. 29 schematisch im Längsschnitt eine Modifizierung
des Wicklungsaufbaus von F i g. 27,
Fig.30 und 31 perspektivisch Ausführungsformen
von Strömungssteuerungselementen, die bei den erfindungsgemäßen Wicklungsaufbauten verwendet werden,
Fig.32 perspektivisch in einer Teilansicht einen Hauptabschnitt eines Wicklungsaufbaus für einen
Transformator gemäß einer achten Ausführungsform.
Fig. 33 einen Querschnitt durch den Wicklungsaufbau von F i g. 32,
F i g. 34 einen Längsschnitt längs der Linie F-F von F ig. 33,
Fig.35 einen Längsschnitt längs der Linie C-G von
Fig. 34 zur Darstellung des Kühlmittelströmungsverlaufes,
Fi g. 36 perspektivisch in einer Teilansicht ein Halteband
mit Abstandselementen für die Wicklungsaufbauten gemäß der Erfindung,
F i g. 37 schematisch im Querschnitt einen Wicklungsaufbau für einen Transformator gemäß einer neunten
Ausführungsform,
F i g. 38 einen Längsschnitt längs der Linie H-H von F ig. 37,
F i g. 39 einen Schnitt längs der Linie /-/ von F i g. 38 zur Darstellung eines Kühlmittelströmungsverlaufcs,
Fig.40 perspektivisch in einer Teilansicht einen
Hauptabschnitt eines Wicklungsaufbaus für einen Transformator gemäß einer zehnten Ausführungsform,
Fig.41 schematisch einen Längsschnitt in der Ebene
O//OvonFig.40,
F i g. 42 und 43 in Längsschnitten schematisch weitere Ausführungsformen von Wicklungsaufbauten gemäß
der Erfindung,
Fig.44 perspektivisch in einer Teilansicht einen
Hauptabschnitt eines Wicklungsaufbaus für einen Transformator gemäß einer elften Ausführungsform,
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F i g. 45 und 46 Längsschnitte längs vertikaler Zwischenkühlkamäle
bei weiteren Wicklungsaufbauten gemäß der Erfindung und
F i g. 47 und 48 perspektivisch in Teilansichten Haltebänder zum Festlegen von Strömungssteuerungselementen
für die erfindungsgemäßen Wicklungsaufbauten.
Fig. 1 zeigt den Aufbau einer aus der US-PS 39 02 146 vorbekannten Wicklungsanordnung für eine
feststehende Induktionsvorrichtung.
Der in Fig.2 gezeigte, aus der JP-OS 27 416/1976
vorbekannte Wicklungsaufbau ist gegenüber der Wicklungsanordnung von F i g. 1 dadurch verbessert, daß die
Strömungsdeflektor- oder Leitplatten weggelassen sind
und statt dessen der Innendurchmesser und der Außendurchmesser der einzelnen Wicklungseinheiten 10 abwechselnd
erhöht und verringert sind, wodurch abwechselnd eine Steigerung und eine Reduzierung der Querschnittsfläche
der inneren und äußeren vertikalen Kühlmittelkanäle 20 und 22 in einem Zick-zack-Muster in
Axialrichtung gesehen erreicht wird.
Die in Fig. 3 gezeigte erfindungsgemäße Ausführungsform
wird bei einem Transformator verwendet, der ein typisches Beispiel für eine Induktionsvorrichtung
mit unbeweglichen Teilen ist. Die Wicklungsanordnung für den Transformator hat einen inneren Zylinder
14 und einen äußeren Zylinder 16. Zwischen den Zylindern ist eine Vielzahl von ringscheibenförmigen Wicklungseinheiten
10, von denen jede von gewickelten Leitern 12 gebildet wird, im wesentlichen vertikal fluchtend
in Axialrichtung angeordnet.
Zwischen benachbarten Wicklungseinheiten 10 werden jeweils horizontale Kühlmittelkanäle 18 gebildet,
die voneinander in Axial- oder Vertikalrichtung mittels horizontaler Distanzstücke 40 im Abstand angeordnet
sind. Zwischen den inneren Enden der Wicklungseinheiten und dem inneren Zylinder 16 wird unter Einsatz
einer Vielzahl hochstehender vertikaler Distanzstücke 42, die längs des lnnenumfangs der Wicklung angeordnet
sind, ein innerer vertikaler Kühlmittelkanai 20 gebil- <fo
del. In gleicher Weise wird zwischen den äußeren Enden der Wicklungseinheiten 10 und dem äußeren Zylinder
16 durch eine Vielzahl von vertikalen oder säulenförmig vorgesehenen Abstandsstücken 42, die längs des Außenumfangs
der Wicklung angeordnet sind, ein äußerer ^ Kühlmittelkanal 22 gebildet. Leitplatten (32 und 34 in
Fi g. 1), wie sie bei den bekannten Wicklungsaufbauten
verwendet v/erden, um Kühlsegmente oder -zonen für mehrere Kühleinheiten zu bilden, damit das Kühlmittel
in einem zick-zack-förmigen Muster strömt, sind nicht
vorhanden. Statt dessen sind Strömungssteuerelemente 44 nur im äußeren vertikalen Kanal 22 für jede zweite
Wicklungseinheit oder jeweils für zwei axiale Lagen der Wicklungseinheiten 10 vorgesehen, die den äußeren Enden
der zugeordneten Wicklungseinheiten im wesentlichen gegenüberliegen, wodurch die Krümmungsbreite
des einzelnen äußeren vertikalen Kühlmittelkanals 22 in Umfangsrichtung abwechselnd für jede axiale Lage der
Wickjungseinheiten 10 erhöht und verringert wird.
Es wurde angenommen, daß jeder innere und äußere
vertikale Kanal ein einzelner, ein zusammenhängendes Stück bildender Kanal und im wesentlichen von zylindrischer
Gestalt ist. In Wirklichkeit sind der innere und äußere vertikale Kanal jedoch in eine Vielzahl innerer
vertikaler Kanalsegmente 20a und äußerer vertikaler Kanalsegmemte 22a mittels der hochstehenden vertikalen
Distanzslücke 42 unterteilt Bei dem Wicklungsaufbau von F i g. 3 ist deshalb die Umfangsbreite der einzelnen
vertikalen Kanalsegmente 22a so verengt, daß die Querschnittsfläche der vertikalen Kanalsegmente in Radialrichtung
abwechselnd für die Wicklungseinheiten 10 mit der gezeigten axialen Teilung in Axialrichtung gesteigert
und verringert wird.
Das Strömungssteuerelement 44 kann also aus einem elektrisch isolierenden Material hergestellt sein, beispielsweise
aus Hartpappe oder dergleichen. Es wird durch den Eingriff an geeigneten Bauelementen des
Wicklungsaufbaus getragen, beispielsweise an den horizontalen und/oder vertikalen Distanzelementen 40, 42.
Es kann auch mittels eines Bindemittels haftend befestigt werden.
Obwohl die Strömungssteuerelemente 44 im Falle des Wicklungsaufbaus von F i g. 3 nur in dem äußeren vertikalen
Kühlmittelkanal 22 angeordnet sind, können sie auch nur im inneren vertikalen Kühlmittelkanal 20 oder
sowohl im inneren als auch im äußeren vertikalen Kanal 20 bzw. 22 angeordnet sein.
Wenn die Strömungssteuerelemente wenigstens in einem der Kühlmittelkanäle, nämlich in dem inneren oder
äußeren vertikalen Kühlmittelkanal, beispielsweise dem äußeren Kanal 22 gemäß F i g. 3, für alle anderen Wicklungseinheiten
20 gegenüber den äußeren Enden der zugeordneten Wicklungseinheiten 10 angeordnet sind,
um dadurch abwechselnd die Umfangsbreite des äußeren vertikalen Kanals 22 für jede der Wicklungseinheiten
zu vergrößern oder zu verkürzen, wird ein Kühlmittelstrom in dem Wicklungsaufbau erreicht, wie er durch
die Pfeile in F i g. 3 und 4 dargestellt ist, wobei F i g. 4 den in der Ebene OAAO von F i g. 3 liegenden Vertikalschnitt
zeigt
Im folgenden werden im einzelnen die Kühlmittelströme in dem Wicklungsaufbau der F i g. 3 und 4 beschrieben.
Wenn das Kühlmittel in dem äußeren vertikalen Kanal 22 nach oben strömt, wie dies durch die
Pfeile angezeigt ist, wird unter den Strömungssteuerelementen 44 infolge der Verengung oder der horizontalen
Querschnittsfläche des äußeren vertikalen Kühlmittelkanals 22. wie sie durch die Strömungssteuerelemente
44 hervorgerufen wird, ein hoher Fluiddruck erzeugt, wodurch das Kühlmittel dazu gebracht wird, durch die
horizontalen Kühlmittelkanäle 18 unter dem hohen Fluiddruck nach innen gerichtet, wie es durch die Pfeile
angezeigt ist, zu strömen. Da die Geschwindigkeit oder der Mengenstrom des Kühlmittels, der durch den Abschnitt
des vertikalen Kanals 22 hindurchgegangen ist, welcher durch das Strömungssteuerelement 44 verengt
ist, erhöht ist, ist der Fluiddruck im Bereich über dem
Strömungssteuerelement niedrig. Dies hat zur Folge, daß ein Kühlmittelstrom in Auswärtsrichtung in dem
horizontalen Kanal 18 induziert wird, der über der Wicklungseinheit liegt deren Strömungssteuerelement
44 unter der Saugwirkung steht Diese Kühlmittelströme, die in den horizontalen Kanälen 18 nach innen und
nach außen induziert werden, strömen, nachdem sie die zugeordneten Wicklungseinheiten 18 gekühlt haben, in
dem inneren und äußeren vertikalen Kanal den Hauptkühlmittelströmen zugemischt weiter, wodurch die
Wärme verteilt wird. Dieser Kühlzyklus wird wiederholt
Auf diese Weise wird die Vielzahl der Wicklungseinheiten
10. die zwischen dem inneren Zylinder 14 und dem äußeren Zylinder 16 angeordnet sind, wirksam und
gleichförmig von den Kühlmittelströmen im inneren und äußeren vertikalen Kanal 20 bzw. 22 sowie durch
die horizontalen Kühlmittelströme gekühlt, die von den Strömungssteuerelementen 44 erzeugt werden. Da-
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&iacgr;&ogr;
durch, daß die Richtung des Kühlmittelstroms in dem horizontalen Kanal 18, der über einer gegebenen Wicklungseinheit
liegt, zu der Strömungsrichtung des Kühlmittels in dem horizontalen Kanal unter der vorgegebenen
Wicklungseinheit entgegengesetzt ist, kann eine gleichförmige Kühlung der Wicklungseinheit 10 erreicht
werden.
Fig.5 zeigt eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung, die sich von der Anordnung der F i g. 3
und 4 dadurch unterscheidet, daß die Strömungssteuerelemente 44 sowohl im inneren vertikalen Kanal 20 als
auch im äußeren vertikalen Kanal 22 im wesentlichen an den Enden jeder zweiten Wicklungseinheit 10 in einem
bezüglich des inneren und äußeren vertikalen Kanals 20 bzw. 22 zick-zack-förir.ig oder versetzten Muster gegenüberliegend
angeordnet sind, wodurch abwechselnd die äußere und innere Umfangsbreite der vertikalen Kanäle
20 und 22 bei jeder Wicklungseinheit 10 erhöht und verringert wird. Wenn das Strömungssteuerelement 44
in dem inneren vertikalen Kühimittelkanal 20 dem inneren Ende einer bestimmten Wicklungseinheit 10 im wesentlichen
gegenüberliegend vorgesehen ist, sind zwei Wicklungseinheiten 10, die über bzw. unter der bestimmten
Wicklungseinheit 10 vorgesehen sind, wobei die jeweiligen horizontalen Strömungskanäle 18 dazwischenliegen,
mit den äußeren Strömungssteuerelementen 44 versehen, die in dem äußeren vertikalen Strömungskanal
22 im wesentlichen den anderen Enden der beiden Wicklungseinheiten 10 gegenüberliegend positioniert
sind. Eine derartige abwechselnde Reihenfolge der Strömungssteuerelemente 44 wiederholt sich bei allen
Wicklungseinheiten 10. Mit der Anordnung der Strömungskanäle von Fig.5 können der Kühlmittelstrom
und somit die Kühlwirkung gegenüber dem Aufbau von F i g. 3 und 4 weiter verbessert werden.
Mit dem in F i g. 5 gezeigten Wicklungsaufbau wurden im Vergleich zu bekannten Wicklungsaufbauten
Versuche ausgeführt, wobei die Strömungsablenkplatten gemäß F i g. 1 verwendet wurden und die Wicklungseinheiten
bei dem Aufbau abwechselnd in entgegengesetzten radialen Richtungen um eine Teilung bzw.
um einen Abstand der Wicklungseinheiten abweichen, wie dies in F i g. 2 gezeigt ist. Die Ergebnisse der Versuche
sind in dem Diagramm von Fig.6 logarithmisch
aufgetragen. Man sieht die Verlustkennlinie, d. h. die Beziehung zwischen dem Mengenstrom Q des Kühlmittels
und dem Druckverlust AP für die vorstehend genannten drei Wicklungsaufbauten. Die bei der Versuchsmessung
benutzte Wicklung hat neun Wicklungseinheiten, von denen jede eine radiale Breite von
100 mm, eine axiale Höhe oder Stärke von 15 mm, eine
Höhe des horizontalen Kühlmittelkanals, d. h. des Abstandes zwischen benachbarten Wicklungseinheiten,
von 10 mm und einen Abstand zwischen dem inneren und äußeren Zylinder von 130 mm hat Bei dem in
F i g. 5 gezeigten Wicklungsaufbau beträgt die radiale Breite eines jeden der inneren und äußeren vertikalen
Kanalsegmente 20a, 22a 15 mm. Die jeweiligen Umfangslängen der inneren und äußeren vertikalen Kanalsegmente,
nämlich der Umfangsabstand zwischen gegenüberliegenden Oberflächen von zwei benachbarten
vertikalen Distanzstücken, die jedes Kanalsegment begrenzen, beträgt 90 mm bzw. 110 mm. Die Strömungssteuerelemente
44 stehen in Umfangsrichtung sowohl in die inneren als auch in die äußeren vertikalen Kanalsegmente
um 13,5 mm bzw. 16,5 mm von den gegenüberliegenden
Oberflächen der beiden benachbarten vertikalen Abstandsstücke der entsprechenden Segmente vor,
so daß die jeweilige Umfangslänge periodisch auf 63 mm bzw. 77 mm reduziert wird.
Bei dem vorbekannten Aufbau von F i g. 1 haben die radiale Breite und die Umfangsbreite sowohl des inneren
als auch des äußeren vertikalen Kanals die gleichen Abmessungen wie bei dem Wicklungsaufbau von
F i g. 5. Die Leitplatten sind zwischen allen neun Wicklungseinheiten angeordnet.
Bei dem vorbekannten Wicklungsaufbau von F i g. 2
Bei dem vorbekannten Wicklungsaufbau von F i g. 2
&iacgr;&ogr; weichen die Wicklungseinheiten voneinander abwechselnd
um 5 mm in Radialrichtung ab bzw. sind um 5 mm in Radialrichtung versetzt, während die radiale Breite
der inneren und äußeren vertikalen Kanalsegmente, welche die gleiche Umfangsbreite wie bei F i g. 5 haben,
von 17,5 mm auf 12,5 mm für jede Wicklungseinheit geändert
ist.
In Fig. 6 stellen die Kurven A und B die Kennlinien
der bekannten Wicklungsaufbauten von F i g. 1 bzw. 2 dar, während die Kurve Cdie Kennlinie des Wicklungsaufbaus
von F i g. 5 zeigt, bei dem die Strömungssteuerelemente 44 in den inneren und äußeren vertikalen
Kühlkanal um 13,5 mm bzw. 16,5 mm für jede der gegenüberliegenden Flächen der vertikalen Distanzstückc
sowohl der inneren als auch der äußeren vertikalen Kanalsegmente vorstehen.
Im Falle des erfindungsgemäßen Aufbaus sind der Druckverlust und die Geschwindigkeit auf etwa ein
Fünftel der Werte des bekannten Aufbaus von F i g. 1 und auf etwa die Hälfte der Werte des Wicklungsaufbaus
von F i g. 2 reduziert. Wenn ein und dieselbe Druckdifferenz zwischen dem Einlaß und dem Auslaß
des Kühlmittelstroms aufrechterhalten wird, ist die Strömungsgeschwindigkeit des Wicklungsaufbaus gemäß
Fig.5 etwa 3,5mal so groß wie die des Aufbaus von F i g. 1 und etwa l,7mal so hoch wie die des Aufbaus
von F i g. 2.
Fig. 7 bis 10 zeigen eine weitere Ausführungsform,
bei der die Strömungssteuerelemente 44 in den inneren und äußeren vertikalen Kühlmittelkanal 20 bzw. 22 den
horizontalen Distanzstücken 40 gegenüberliegend angeordnet sind, und zwar in einer abwechselnden Folge
für jede weitere Wicklungseinheit 10, wobei die Abstützung durch den geometrischen Eingriff mit den horizontalen
oder vertikalen Distanzstücken 40, 42 oder alternativ
durch Festlegen bzw. Ankleben daran gewährleistet ist. Der verbleibende Aufbau entspricht dem von
Fig. 3. Fig. 7 zeigt in einer Teilstirnansicht den Wicklungsaufbau.
F i g. 8 zeigt einen Schnitt längs der Linie B-B von Fig. 7, der den geometrischen Eingriff der
Strömungssteuerelemente 44 und der horizontalen und vertikalen Distanzstücke 40 und 42 erkennen läßt.
F i g. 9 zeigt in einer ähnlichen Schnittansicht wie F i g. 8 Strömungssteuerelemente, die jeweils einstückig mit
den horizontalen Distanzstücken ausgebildet und mit 46 bezeichnet sind. Fig. 10 zeigt einen Querschnitt längs
der Linie C-Cvon F i g. 7.
Bei den in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Wicklungsaufbauten
erfolgt der Kühlmittelstrom von unten nach oben. Wenn das Kühlmittel durch den Kanalbereich hindurchgeht,
der durch das Strömungssteuerelement 44 verengt oder eingeschränkt ist, nimmt die Geschwindigkeit
des Kühlmittelstroms zu, wobei der Fluiddruck in dem Verengungsbereich niedrig wird. Als Folge davon
strömt das Kühlmittel in dem horizontalen Kanal 18, der in dem verengten Bereich mündet, in die Richtung zu
dem Bereich, der unter der Saugwirkung steht, was durch die Pfeile angedeutet ist Wenn das Kühlmittel in,
den breiteren vertikalen Kanalbereich strömtrnachdem
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ti
es durch den verengten Bereich hindurchgegangen ist, wird die Geschwindigkeit des Kühlmittelstroms verringert,
wodurch der Fluiddruck in dem breiteren Bereich ansteigt. Somit wird in dem horizontalen Kanal 18, der
in den breiteren Bereich des vertikalen Strömungskanals
mündet, unter dem Rückdruck ein Kühlmittelslrom in der Richtung induziert, die zu der des breiteren Kanalbereichs
entgegengesetzt ist. Die Kühlmittelströme in den horizontalen Kanälen 18, die in entgegengesetzten
Richtungen strömen, werden, nachdem sie die züge- |0
ordneten Wicklungseinhciten 10 gekühlt haben, einem Hauptstrom in dem inneren und äußeren vertikalen
Kühlmittelkanal 20, 22 zugesetzt, so daß die Wärme darin verteilt wird. Dieser Kühlzyklus wiederholt sich
wie bei dem Aufbau von F i g. 5. ,
Bei den vorstehend beschriebenen Wicklungsaufbauten ist der Abstand bzw. die Teilung der Strömungssteuerelemente
in Axialrichtung zweimal so groß wie der vertikale Abstand bzw. die vertikale Teilung P der
Wicklungseinheiten 10 (also von Wicklungsunterkante bis Wicklungsunterkante), d. h. 2 P. Die vertikale Teilung
der Strömungssteuerelemente kann jedoch auch andere Werte haben. Im Falle der Modifizierung von
F i g. 11 beträgt die vertikale Teilung der Strömungssteuerelemente
44 beispielsweise 3 P, bei dem Aufbau 2s
von F i g. 12 4 P, wobei im wesentlichen die gleiche Wirkung
eintritt.
Fig. 13 und 14 zeigen weitere Wicklungsaufbauten
gemäß der Erfindung, die sich von denen der F i g. 3 bis 12 im wesentlichen dadurch unterscheiden, daß die Strö- M
mungssteuerelemente 44 weder in Eingriff noch in Kontakt mit den vertikalen Distanzstücken 42 und den horizontalen
Distanzstücken 40 stehen, sondern an einem Zwischenabschnitt zwischen benachbarten hochstehenden
vertikalen Distanzstücken 42 angeordnet sind. Die Strömungssteuerelemente sind in der Mitte des Abschnittes
eines jeden vertikalen Kühlmittelkanalsegmentes 22a positioniert, das den äußeren vertikalen
Kühlmittelkanal 22 bildet. Fig. 14 zeigt einen Vertikalschnitt
in der Ebene ODDO von F i g. 13. Ausgenommen
den Unterschied hinsichtlich der örtlichen Anbringung der Strömungssteuerelemente, entspricht der
übrige Aufbau dem von F i g. 3. Somit ist eine weitere Erläuterung nicht erforderlich. Die Positionen der Strömungssteuerelemente
44 in den benachbarten vertikalen Kanalsegmenten ist vorzugsweise in der Horizontalrichtung
versetzt. In den einzelnen äußeren vertikalen Kanalsegmenten 22a sind die Strömungssteuerelemente
44 in dem Mittelabschnitt einer jeden zweiten Wicklungseinheit 10 oder mit einer Teilung angeordnet, die
zweimal so groß ist wie die letztere, wobei die Anordnung im wesentlichen den äußeren Enden der zugeordneten
Wicklungseinheiten 10 gegenüberliegend erfolgt, um die Strömungsquerschnittsfläche der einzelnen äußeren
vertikalen Kanalsegmente 22a für jede vertikale Teilung der Wicklungseinheiten 10 zu ändern.
Das Strömungssteuerelement 44 kann aus einem elektrisch isolierenden Material hergestellt werden, beispielsweise
aus Hartpappe. Die Befestigung der Strömungssteuerelemente
44 an der Wicklungseinheit 10 kann dadurch ausgeführt werden, daß die Strömungssteuerelemente
44 zuerst an ein Band 48 aus einem elektrisch isolierenden Material, beispielsweise aus Hartpappe,
geklebt werden, wobei das Band eine Breite hat die der vertikalen Stärke der Strömungssteuerelemente *5
entspricht Anschließend wird das Band 48 um die Wicklungseinheit 10 herum befestigt
Im Falle des in den Fi g. 13 und 14 gezeigten Aufbaus sind die Strömungssteuerelemente 44 nur in dem äußeren
vertikalen Kühlmittelkanal 22 angeordnet. Sie können jedoch auch nur im inneren vertikalen Kühlmittelkanal
20 oder alternativ sowohl im inneren als auch im äußeren vertikalen Kühlmittelkanal 20 bzw.22 angeordnet
werden.
Bei dem in den F i g. 13 und 14 gezeigten Aufbau sind
die Strömungssteuereleme'nte 44 in dem äußeren vertikalen Kühlmittelkanal 22 bei jeder zweiten Wicklungseinheit
10 im wesentlichen gegenüberliegend angeordnet, um den Strömungsquerschnitt der äußeren vertikalen
Kanalsegmente 22a bei einer vertikalen Teilung zu verringern, die so groß ist, wie die der Wicklungseinhe;-ten.
Es werden Kühlmittelströme induziert, wie sie durch die Pfeile 17 und 18 veranschaulicht sind, wodurch
man im wesentlichen die gleiche Wirkung wie bei der Ausführungsform der F i g. 3 und 4 erhält.
Bei der in F i g. 15 gezeigten Modifizierung des Wicklungsaufbaus von Fig. 13 und 14 soll die Kühlwirkung
weiter gesteigert werden. Für diesen Zweck sind die Strömungssteuerelemente 44 sowohl im inneren als
auch im äußeren vertikalen Kühlmittelkanal 20 bzw. 22 in abwechselnd versetzten vertikalen Positionen in abwechselnden
Wicklungseinheiten 10 im wesentlichen gegenüberliegend angeordnet. Dadurch werden die
Strömungsquerschnitte der inneren und äußeren vertikalen Kanalsegmente 20a und 20i>
für jede Wicklungseinheit 10 abwechselnd reduziert. Wenn ein bestimmtes Strömungssteuerelement 44 im wesentlichen dem inneren
Ende einer bestimmten Wicklungseinheit 10 gegenüberliegend in einem bestimmten inneren vertikalen
Kühlmittelkanalsegment 20a angeordnet ist, sind die Strömungssteuerelemente 44 der Wicklungseinheiten
10, die angrenzend an die bestimmte Wicklungseinheit 10 angeordnet sind, in dem äußeren vertikalen Kühlmittelkanalsegment
22a, wobei die zugehörigen horizontalen Kanäle 18 dazwischenliegen, an Stellen angeordnet,
die im wesentlichen dem äußeren Ende der jeweiligen Wicklungseinheiten 10 gegenüberliegen. Diese abwechselnde
Anordnung der Strömungssteuerelemente wiederholt sich. Aufgrund dieses Aufbaus, bei dem die Strömungsquerschnitte
der inneren und äußeren vertikalen Kanalsegmente 20a und 22a abwechselnd für jede der
Wicklungseinheiten 10 verringert werden, kann das Kühlmittel unter günstigeren Bedingungen in dem obe-Ten
und unteren horizontalen Kanälen 18 der einzelnen Wicklungseinheiten 10 strömen. Dies führt zu einer
Kühlwirkung, die verglichen mit der des Aufbaus der F i g. 13 und 14 erheblich verbessert ist. Die in Fig. 15
gezeigte Ausführungsform entspricht dem Wicklungsaufbau von F i g. 5.
Mit dem Wicklungsaufbau von Fi g. 15 werden Versuche
im Vergleich mit den bekannten Aufbauten der F i g. 1 und 2 durchgeführt wobei die gleichen Abmessungen
wie bei dem Versuch mit dem Wicklungsaufbau von Fi g. 5 verwendet werden. Die erhaltenen Ergebnisse
hinsichtlich der Beziehung zwischen Mengenstrom Q und dem Fluiddruckverlust bei P entsprechen im wesentlichen
denen von F i g. 6.
Bei den Wicklungsaufbauten von Fig. 13 bis 15 wird
die Teilung der Strömungssteuerelemente 44 in Vertikalrichtung so gewählt daß sie zweimal so groß wie die
vertikale Teilung P der Wicklungseinheiten 10 ist d. h.
2 P. Es ist jedoch auch möglich, andere Teilungswerte zu verwenden. So beträgt beispielsweise bei dem Aufbau
von Fi g. 16 die vertikale Teilung der Strömungssteuerelemente
44 3 P, während die Teilung von 4 P beim Wicklungsaufbau von Fi g. 17 im wesentlichen die glei-
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ehe Wirkung hat
Obwohl nur eine vertikale Anordnung der Strömungssteuerelemente 44 jeweils für die inneren und die
äußeren vertikalen Strömungssegmente 20a und 22a vorgesehen sind, ist es möglich, zwei oder mehr vertikale
Reihen von Strömungssteuerelementen 44 für jedes der Kanalsegmente 20a und 22a vorzusehen, wie dies in
Fi g. 18 gezeigt ist, soweit der Fiuiddruckverlust innerhalb
einer akzeptablen Grenze gehalten werden kann.
Wie in Fig. 19 gezeigt ist, ist es auch möglich, ein
Strömungssteuerelemente 44 für jede der Wicklungseinheiten
10 vorzusehen, wobei die Umfangsbreite der Strömungssteuerelemente in einer vertikalen Reihe abwechselnd
verschieden ist Es gibt also längere Elemente 44| und kürzere Elemente 442, wobei die Elemente
horizontal bezüglich derjenigen der angrenzenden vertikalen Kanalsegmente versetzt sind.
Im Falle der Wicklungsaufbauten von Fi g. 13 bis 19
sind die horizontalen Positionen der Strömungssteuerelemente 44 in der vertikalen Reihe bezüglich derer in
den angrenzenden vertikalen Kanalsegmenten 20a und 22a versetzt Es ist jedoch auch möglich, die Strömungssteuerelemente
44 auf den gleichen Wicklungseinheiten in benachbarten vertikalen Kanalsegmenten 20a und
22a vorzusehen, wie dies in F i g. 20 gezeigt ist. Nicht nur hinsichtlich eines jeden vertikalen Kühlmittelkanalsegmentes
20a und 22a, sondern auch hinsichtlich eines jeden inneren und äußeren vertikalen Kühlmittelkanals
folgt die Anordnung der Strömungssteuerelemente 44 von Fig.20 den erfindungsgemäßen Anforderungen,
daß der Strömungsquerschnitt des vertikalen Kühlmittelkanals für jeden Abstand mit nP abnimmt, wobei &pgr;
eine ganze Zahl ist, die nicht kleiner als 2 ist, und P die axiale Teilung bzw. der axiale Abstand der Wicklungseinheiten
darstellt
Obwohl die Strömungssteuerelemente in dem Wicklungsaufbau von Fig. 13 bis 20 zueinander in axialer
oder vertikaler Richtung ausgerichtet sind, ist es auch möglich, die Strömungssteuerelemente 44 in davon abweichenden
Positionen in der horizontalen oder Umfangsrichtung anzuordnen.
Im Falle der Wicklungsaufbauten der F i g. 13 bis 20
wird davon ausgegangen, daß jedes der Strömungssteuereiemente 44 einen im wesentlichen konstanten Querschnitt
in Axial- oder Vertikalrichtung, also gesehen in einer Ebene senkrecht zur Achse der Wicklung, hat. Im
Gegensatz dazu zeigt Fig.21 eine Ausführungsform,
bei welcher die Querschnittsfläche der Strömungssteuerelemente 44 in einer Ebene senkrecht zur Achse der
Wicklung in Strömungsrichtung des Kühlmittels abnimmt. Das heißt, daß das Strömungssteuerelement 44
von Fig.21 einen dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitt, gesehen in einer Ebene parallel zur Umfangsrichtung
der Wicklung, hat. Wenn das Strömungssteuerelement 443 mit einer solchen Querschnittsform in
einer ähnlichen Anordnung wie in Fig. 13 vorgesehen wird, möchte das durch den vertikalen Kühlmittelkanal
strömende Kühlmittel in die zur Achse der Wicklung schräg verlaufenden Richtungen längs der entsprechend
geneigten Seitenflächen der Strömungssteuerelemente 443 fließen. Wenn somit das Kühlmittel an einem bestimmten
Strömungssteuerelement 443 beispielsweise in
dem äußeren vertikalen Kanal 22 vorbeigeströmt ist, trifft es auf die breite Bodenfläche das darauffolgenden
Strömungssteuerelementes, das auf der stromab gelegenen Seite des vorhergehenden angeordnet ist. Dies hat
zur Folge, daß zur Ablenkung des Kühlmittelstroms in den Horizor.talkänal 18 ein stärkerer Rückdruck bzw.
Staudruck erzeugt wird.
Zum Anbringen der Strömungssteuerelemente 44 in den in Fig. 13 bis 21 gezeigten Wicklungsaufbauten
werden die Strömungssteuerelemente 44, von denen jedes eine radiale Stärke hat, die im wesentlichen gleich
der radialen Breite der vertikalen Kühlmittelkanäle 20 und 22 ist zunächst auf ein Band 48 geklebt, das eine
Breite hat die im wesentlichen gleich der axialen Stärke oder Höhe der Wicklungseinheit 10 ist wobei eine Umfangsteilung
gleich mPr vorliegt Dabei ist m eine ganze
Zahl, die nicht kleiner als 1 ist während P* die Umfangsteilung
der vertikalen Kühlmittelkanalsegmente darstellt, wie dies in Fig.22 gezeigt ist Danach wird das
Band 48 um wenigstens eine Fläche, zu denen die innere und äußere Umfangsfläche der Wicklungseinheit 10 gehören,
herum befestigt so daß das Strömungssteuerelement 44 in dem Mittelabschnitt der inneren oder äußeren
vertikalen Kühlmittelkanalsegmente 20a oder 22a mit einer axialen Teilung 1 P positioniert werden kann,
wobei 1 eine ganze Zahl ist die nicht kleiner als 1 ist. Dabei stellt Pdie axiale Teilung der Wicklungseinheiten
dar.
Das Strömungssteuerelement 44 und das Band 48 können aus einem elektrisch isolierenden Material her-
21) gestellt werden, beispielsweise aus Hartpappe. Die Breite
des Bandes 48 sollte die Stärke der Wicklungseinheit 10 nicht überschreiten, wobei die Stärke des Bandes 48
dünner ausgeführt werden kann. Die radiale Stärke des Slrömungssteuerelementes 44 soll etwa kleiner sein als
jo die radiale Breite der vertikalen Kühlmittelkanäle oder
dieser Breite im wesentlichen gleich sein. Die Höhe oder Länge des Strömungssteuerelementes 44 in der axialen
oder vertikalen Richtung kann kleiner sein als die Breite des Haltebandes 48.
Bei dem in Fig. 13 und 14 gezeigten Wicklungsaufbau sind die Strömungssteuerelemente 44 an dem Band
48 in zwei Umfangsteilungen des äußeren vertikalen Kanalsegmentes angebracht, während bei dem Wicklungsaufbau
von F i g. 20 die Strömungssteuerelemente
w 44 an dem Band 48 in einer Umfangsteilung des äußeren
vertikalen Kanalsegmentes angebracht sind. Bei dem Aufbau von Fig. 18 ist ein Paar von Strömungssteuerelementen
44, die in der gleichen vertikalen oder axialen Stellung in dem vertikalen Kanalsegment angeordnet
■»5 sind, an dem Band 48 an zwei Umfangsteilungen des
vertikalen Kanalsegmentes angebracht.
Das Befestigungsband 48 mit den Strömungssteuerelementen 44i und 442 unterschiedlicher Breiten in Umfangsrichtung,
wie es in F i g. 23 gezeigt ist, wird bei dem Wicklungsaufbau von Fig. 19 benutzt, während
das Band 48, an dem die trapezförmigen Strömungssteuerelemente 443 gemäß Fig.24 befestigt sind, bei
dem Wicklungsaufbau von F i g. 21 verwendet wird.
Die in den F i g. 25 und 26 gezeigten Ausführungsformen unterscheiden sich von dem Wicklungsaufbau von Fig.3 dadurch, daß Strömungssteuerungsplatten 50 vorgesehen sind. Fig.26 zeigt einen Vertikalschnitt in der Ebene OEEO von F i g. 25.
Die in den F i g. 25 und 26 gezeigten Ausführungsformen unterscheiden sich von dem Wicklungsaufbau von Fig.3 dadurch, daß Strömungssteuerungsplatten 50 vorgesehen sind. Fig.26 zeigt einen Vertikalschnitt in der Ebene OEEO von F i g. 25.
Die Strömungssteuerplatten 50 sind in dem inneren vertikalen Kühlmittelkanal 20 für jedes zweite horizontale
Distanzstück 40 angeordnet, d. h. bei zwei Teilungen der horizontalen Distanzstücke 40, gesehen in Horizontalrichtung.
Die Platten 50 sind im wesentlichen den zugeordneten horizontalen Distanzstücken gegenüberb5
liegend angeordnet, wodurch die Umfangsbreite des inneren vertikalen Kühlmittelkanals 20 bei zwei Teilungen
der horizontalen Distanzstücke in der axialen Richtung der Wicklung reduziert wird. Die Strömungssteu-
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erplatte 50 ist dünner als das horizontale Distanzstück 40 und so angeordnet, daß die Oberseite der Platte 50
zur Oberseite des horizontalen Distanzstücks 40 im Falle des Wicklungsaufbaus für einen Transformator gemäß
F i g. 25 bündig ist
Die Strömungssteuerplatte 50 kann aus einem elektrischen isolierenden Material hergestellt sein, beispielsweise
aus Hartpappe. Sie kann an den gegenüberliegenden Endabschnitt des zugehörigen horizontalen Distanzstückes
40 befestigt werden. Der in den Fig.25
und 26 gezeigte Wicklungsaufbau entspricht dem der F i g. 3 und 4. Er hat im wesentlichen denselben Kühlcffekt
wie der Aufbau der zuletzt genannten Figuren.
F i g. 27 zeigt eine Modifizierung des Wicklungsaufbaus von Fig.25 und 26, der so gebaut ist, daß der
Kühleffekt weiter verbessert wird. Zu diesem Zweck werden die Steuerplatten 50 sowohl im inneren als auch
im äußeren vertikalen Strömungskanal 20 bzw. 22 so angeordnet, daß sie abwechselnd in diesen Kanälen in
der vertikalen oder axialen Richtung für jedes weitere horizontale Distanzstück 40 in axialer Richtung positioniert
werden, wodurch die Umfangsbreite des inneren und äußeren vertikalen Kühlmittelkanals 20 bzw. 22 mit
einer axialen Teilung der horizontalen Distanzstücke von 1 reduziert wird. Wenn ein bestimmtes horizontales
Distanzstück zusammen mit den Strömungssteuerplatten 50 in dem inneren vertikalen Kühlmittelkanal 20
angeordnet wird, werden die horizontalen Distanzstükke, die angrenzend an das bestimmte horizontale Distanzstück
bei dazwischenliegender Wicklungseinheit mit den jeweiligen Strömungssteuerplatten 50 versehen,
die jedoch in dem äußeren vertikalen Kühlmittelkanal 22 angeordnet sind. Eine derartige abwechselnde Gruppierung
der Strömungssteuerplatte 50 wiederholt sich. Bei der Anordnung der Strömungssteuerplatten für die
wechselnde Abnahme der Umfangsbreite des inneren und äußeren vertikalen Kühlmittelkanals 20 bzw. 22 für
jedes der horizontalen Distanzstücke sind die Bedingungen für die Kühlmittelströme über und unter den einzelnen
Wicklungseinheiten 10 gegenüber denen der Wicklungsaufbauten von F i g. 25 und 26 verbessert, so daß
man eine stärkere Kühlwirkung an den Wicklungseinheiten 10 erreicht.
Der Wicklungsaufbau von Fig.27 entspricht dem
von F i g. 5.
Mit dem Wicklungsaufbau von F i g. 25 werden Strömungsversuche ausgeführt und mit den Ergebnissen der
Aufbauten von F i g. 1 und 2 verglichen, um die Beziehung zwischen dem Mengenstrom Q des Kühlmittels
und dem Strömungsdruckverlust P zu bestimmen. Man erhält im wesentlichen die gleichen Ergebnisse, wie sie
in F i g. 6 dargestellt sind. Die Abmessungen der bekannten Aufbauten von Fig. 1 und 2 sind die gleichen
wie bei dem Versuch mit dem Wicklungsaufbau von Fig.5, während im Falle des Wicklungsaufbaus von
F i g. 25 und 26 Strömungssteuerplatten im inneren und äußeren vertikalen Kühlmittelkanal angeordnet sind,
die die gleiche radiale Breite und Umfangsbreite wie die Elemente bei den Versuchen mit F i g. 5 aufweisen. Die
Stärke der -Stroniur^ssteiier^iatten beträ"! !,6 rr.ru. Die
Umfangsbreite wird so gewählt, daß die jeweilige Umfangsbreite eines jeden der inneren und äußeren Kanalsegmente
periodisch um 27 mm bzw. 33 mm verengt wird. Die Strömungssteuerplatten 50 stehen in Umfangsrichtung
in jedes innere Kanalsegment um 13,5 mm und in jedes äußere Kanalsegment um 18,5 mm
von jeder der gegenüberliegenden Flächen zweier benachbarter vertikaler Distanzstücke in jedes der inneren
und äußeren vertikalen Kanalsegmente vor. Die Strömungssteuerplatten 50 sind in einer versetzten Beziehung
in Vertikalrichtung in Beziehung zu jeweils zwei radial angrenzenden inneren und äußeren vertikalen
Kanalsegmenten angeordnet, die einander in der Wicklungsanordnung gegenüberliegen. Der Wicklungsaufbau
der Ausführungsform der F i g. 25 und 26 hat die gleichen Abmessungen wie der der F i g. 1 und 2.
Obwohl die Teilung der Strömungssteuerplatten in Axialrichtung des Wicklungsaufbaus gemäß F i g. 25, 26
und 27 zweimal so groß wie die axiale Teilung der horizontalen Distanzstücke und somit wie die axiale Teilung
P der Wickeleinheiten 10 ist, ist es auch möglich, die axiale Teilung der Strömungssteuerplatten zu 3 P1 wie
dies bei dem Aufbau von F i g. 28 der Fall ist, oder zu 4 P,
wie dies beim Wicklungsaufbau von F i g. 29 der Fall ist, oder auch in Form anderer Werte innerhalb eines vernünftigen
Bereiches zu wählen, wobei im wesentlichen der gleiche Kühleffekt erreicht wird.
F i g. 30 und 31 zeigen weitere mögliche Ausführungsformen der Strömungssteuerplatte 50 für erfindungsgemäße
Wicklungsaufbauten. Fig.30 zeigt eine Strömungssteuerplatte
50i, die einstückig mit dem horizontalen Distanzstück 40i in einem übereinanderliegenden
Aufbau ausgebildet ist. Die Platte hat eine Breite, die dem Abstand zwischen den benachbarten Wicklungseinheiten
10 insgesamt entspricht. Im Falle der Strömungssteuerplatte 5&Ogr;2 von Fig.31, die ebenfalls einstückig
mit dem horizontalen Distanzstück 40) ausgebildet ist, ist ein vorstehender Randabschnitt 50, längs des
Umfangs der Wicklungseinheit 10 in der zum Kühlmittelstrom entgegengesetzten Richtung umgebogen. Mit
einer solchen Strömungssteuerplatte 5&Ogr;2 wird der Kontakt
mit dem inneren Zylinder 14 und dem äußeren Zylinder 16 verbessert, wodurch eine relativ große Toleranz
für die radiale Länge der Strömungssteuerplatte 5O2 bei der Herstellung möglich ist. Da die radiale Länge
der Strömungssteuerplatte 5O2 größer als die Breite des
inneren oder äußeren vertikalen Kühlmitteikanals ist, kann die Strömungssteuerpiatte 5O2 nicht einfach durch
den Kühlmittelstrom aufgrund der erhöhten mechanischen Festigkeit der gebogenen Platte 5O2 abgebogen
werden.
Die Strömungssteuerelemente sowie die Strömungssteuerplatten, wie sie vorstehend beschrieben wurden,
müssen nicht notwendigerweise über der ganzen Länge der vertikalen Kühlmittelkanäle der Wicklungsaufbauten
für die feststehende Induktionsvorrichtung angeordnet werden. Beispielsweise können Strömungssteuereinrichtungen
am stromauf gelegenen Seitenabschnitt, dem Bodenabschnitt in den Zeichnungen, des vertikalen
Kühlmittelkanals weggelassen werden, wo ein relativ besserer Kühlungseffekt erreicht wird, so daß diese Einrichtungen
nur an den stromab liegenden seitlichen Abschnitten, in der Zeichnung an den oberen Abschnitten,
vorgesehen zu werden brauchen, wo ein Temperaturanstieg wahrscheinlich auftritt.
F i g. 32 bis 35 zeigen eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wicklungsaufbaus.
Rpi &iacgr;&EEgr;&iacgr;&rgr;&sfgr;&rgr;&Ggr; Aüsführun^sforrn ist die Wifiih'Oi^rfinhi»!·
10 in zwei Untereinheiten 10a und 10ft unterteilt, von denen jede aus gewickeltem Leiterdraht 12 besteht. Die
Wicklungsuntereinheiten 10a und iOb sind von den inneren und äußeren Isolationszylindern 14 und 16 über
die inneren und äußeren vertikalen Distanzstücke 42 umschlossen und in einer fluchtenden Ausrichtung in
der vertikalen oder axialen Richtung in einem übereinanderliegenden Aufbau angeordnet, wobei die Wick-
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17 18
lungsuntereinheiten 10a und 10b im Anstand von den werden die Kühlmittelströme von den Kanalzwischenvertikal
angrenzenden Untereinheiten mittels horizon- Segmenten 52a zu den inneren und äußeren vertikalen
taler DLstanzstücke angeordnet sind, wodurch horizon- Kühlmittelkanälen 20 und 22 in den horizontalen Kühltale
Kühlmittelkanäle 18a bzw. 186 gebildet werden. mittelkanäJen 18a und 186 induziert In dem Bereich
Die Strömungssteuerelemente 54 und 56, die ver- 5 über der Oberseite des längeren Strömungssteuereleschiedene
Umfangslängen haben und auch als Zwi- mentes 54 wird infolge des abrupt vergrößerten Ströschendistanzstücke
dienen, sind in einem mittleren ver- mungsquerschnittes ein niedriger Fluiddruck erzeugt,
tikalen Kühlmittelkanal 52 angeordnet, der durch die Dies hat zur Folge, daß horizontale Kühlmittelströme in
Unterteilung der Wicklungseinheiten 10 in Untereinhei- Richtung von den inneren und äußeren vertikalen Kühlten
10a und tOb gebildet wird und sich fortlaufend durch |O mittelkanälen 20 und 22 zu dem vertikalen Zwischenkaden
Mittelabschnitt aller Wicklungseinheiten 10 er- nal 52 in den horizontalen Kühlmittelkanälen 18a und
streckt. Die Strömungssteuerelemente 54 und 56 sind 18f>
induziert werden, die über den oberen Seiten der abwechselnd in Axialrichtung mit einer Teilung ange- längeren Strömungssteuerelemente 54 gebildet sind, inordnet,
die gleich der der Wicklungseinheiten 10 ist. so folge derartiger Bereiche mit hohem und niedrigen
daß die Umfangsbreite oder die Krümmungslänge der 15 Druck in Kombination mit der Widerstandskraft, die
vertikalen dazwischenliegenden Kühlmittelkanäle 52 durch das nach oben durch den vertikalen Zwischenkafür
jede der Wicklungseinheiten 10 abwechselnd zu- nal 52 strömende Kühlmittel ausgeübt wird, werden
nimmt und abnimmt Die vertikalen Kühlmittelzwi- Kühlmittelströme in wechselnden entgegengesetzten
schenkanäle52sind in eine Vielzahl von Kanalsegmente Richtungen in den vertikal übereinanderliegenden hori-52a
mittels der Strömungssteuerelemente 54 und 56 und 20 zontalen Kanälen 18a und 180 induziert, die zwischen
der horizontalen Distanzstücke 40 unterteilt Die Strö- den vertikal angrenzenden Wicklungsuntereinheiten
mungssteuerelemente 54 mit größerer Länge stehen in iOa und 106 ausgebildet sind, wie dies durch die Pfeile in
das Kanalsegment 52a von den Seiten her, gesehen in Fig.35 veranschaulicht ist. Die induzierten horizonta-Umfangsrichtung
des vertikalen Zwischenkanals 52, bei len Ströme werden, nachdem sie die zugeordneten
jeder zweiten Wicklungseinheit 10 vor, wodurch die 25 Wicklungsuntereinheiten 10a und 106 gekühlt haben,
Umfangsbreite, d. h. die Krümmungslänge, des einzel- mit den vertikalen Kühlmittelhauptströmen in den innenen
Kanalsegmentes 52a erhöht wird. Wenn die Strö- ren und äußeren vertikalen Kanälen 20 und 22 sowie in
mungssteuerelemente 54a, die eine größere Umfangs- dem vertikalen Zwischenkanal 52 vermischt, um die
länge oder Krümmungslänge haben, um die Umfangs- Wärme darin zu verteilen. Der Kühlzyklus wird wiederlänge
oder Krümmungslänge des Kanalsegmentes 52a 30 holt. Somit werden die Wicklungsuntereinheiten 10s
(F i g. 32) zu erhöhen, sandwichartig zwischen bestimm- und 10f>
gleichförmig gekühlt.
ten Wicklungsuntereinheiten 10a und tOb angeordnet Fig· 37,38 und 39 zeigen eine weitere Ausführungs-
sind, sind die Strömungssteuerelemente 56, von denen form des erfindungsgemäßen Wicklungsaufbaus,
jedes eine kürzere Umfangslänge hat, zwischen den Bei dem in den F i g. 37 bis 39 gezeigten Wicklungs-
Wicklungsuntereinheiten 10a und 10f> angeordnet,' die 35 aufbau werden keine gesonderten Strömungssteuerele-
dazwischen über und unter den festgelegten Wicklungs- mente verwendet Statt dessen werden die horizontalen
Untereinheiten angeordnet sind. Über dem kürzeren Distanzstücke, welche die horizontalen Kühlmittelkanä-
Element 56 ist ein weiteres größeres Element 54b in der Ie 18a und 18b zwischen den vertikal angrenzenden
gleichen Weise wie das längere Element 54a angeord- Wicklungsur.tereinheiten 10a und 10f>
bilden, für sich
net Eine solche abwechselnde Anordnung der Strö- «o selbst zur Strömungssteuerung verwendet. Zu diesem
mungssteuerelemente 54 und 56 wiederholt sich in Axi- Zweck sind die Distanzstücke 60, die eine große Breite
al- oder Vertikalrichtung (wie in Fig.34). Dies hat zur haben, und die horizontalen Distanzstücke 62 mit einer
Folge, daß jedes der vertikalen Zwischenkanalsegmente geringen Breite abwechselnd mit einer Teilung ange-
52a Seiten hat, von denen jede mit abwechselnd konka- ordnet, die der der Wicklungseinheiten 10 entspricht,
ven Abschnitten versehen ist oder Abschnitte mit er- 45 wodurch die Umfangsbreite oder gekrümmte Länge ei-
höhter Umfangslänge aufweist und zwar für jede zweite nes jeden der vertikalen Zwischenkanalsegmente 52a,
Wicklungseinheit 10 in Axial- oder Vertikalrichtung. die sich durch alle Wicklungseinheiten 10 erstrecken, für
Die Strömungssteuerelemente 54 und 56 können aus jede weitere Wicklungseinheit erhöht wird. Die Breite
einem elektrischen isolierenden Material hergestellt der horizontalen Distanzstücke kann über der gesamten
werden, beispielsweise aus Hartpappe. Sie können an 50 Länge vergrößert werden oder alternativ teilweise an
'horizontalen Distanzstücken 40 oder an der Wicklungs- dem Abschnitt gesteigert werden, der das vertikale Zwi-
einheit über ein geometrisches Angreifen oder haften- schenkanalsegment 52a bildet (F i g. 37). Alternativ kön-
des Befestigen angebracht werden. Alternativ können nen auch getrennte Element aus Isolationsmaterial an
die Strömungssteuerelemente 54 und 56 als einstückiges den horizontalen Distanzstücken an den Abschnitten
Distanzband 58 gemäß Fig. 36 ausgebildet und um die 55 angebracht werden, welche die vertikalen Zwischen-
Wicklungsuntereinheit 10a oder 10b herum angebracht kanalsegmente 52a bilden,
werden. Bei diesem Aufbau wird die Geschwindigkeit des
Bei der Anordnung der vorstehend beschriebenen Kühlmittelstroms in den Bereichen des vertikalen Zwi-
Kühlkanäle ist das fluide Kühlmittel in den konkaven schenkanalsegmentes 52a, an denen die Umfangsbreite
Abschnitten, die an ucü Sciien eines jeden venikaien £0 oder die Krümmungsiange durch das horizontale ui-
Kühlmittelzwischenkanaisegmentes 52a gebildet wer- stanzstück 60 mit großer Breite verringert ist, gestei-
den, einer Schlepp- bzw. Widerstandskraft durch die gert, wodurch der Fluiddruck in diesen Bereichen relativ
Viskosität des Kühlmittels ausgesetzt, das nach oben zu dem Druck in den inneren und äußeren vertikalen
durch das Kanalsegment 52a strömt. Kanälen 20 und 22 verringert wird. Dadurch werden
Der Aufwärtsstrom des Kühlmittels wird durch die 65 Kühlmittelströme in der Richtung von den inneren und
unteren Flächen der Strömungssteuerelemente 54 be- äußeren vertikalen Kanälen 20 und 22 zu dem vertikalen
hindert, die eine größere Krümmungslänge haben, wo- Zwischenkanal 52 in den zugeordneten horizontalen
durch ein höherer Fluiddruck erzeugt wird. Dadurch Kühlmittelkanälen 18a und 186 unter der durch die Pfei-
28 13 Oil
Ie gezeigten Saugwirkung induziert Die Geschwindigkeit
des Kühlmittelstroms wird beim Durchgang durch diese Bereiche verringert, wobei die Umfangsbreite des
vertikalen Zwischenkanalsegmentes 52a erhöht wird. Dies hat zur Folge, daß der Druck in den inneren und
äußeren vertikalen Kanälen 20 und 22 höher wird. Unter diesen Bedingungen werden Kühimittelströme in
der Richtung von dem vertikalen Zwischenkanal 52 zu den inneren und äußeren vertikalen Kanälen 20 und 22
in den horizontalen Kühlmittelkanälen 18a und 186 in-10
duziert, die in diese Bereiche münden. Die horizontalen
Kühlmittelströme werden, nachdem die die zugeordneten Wicklungsuntereinheiten 10a und 10&oacgr; gekühlt haben,
mit den Kühlmittelhauptströmen im inneren und äußeren vertikalen Kanal 20 und 22 sowie in dem vertikalen
Zwischenkanal 52 vermischt, um die Wärme darin zu verteilen. Der Kühlzyklus wiederholt sich.
Der in den F i g. 40 und 41 gezeigte Wicklungsaufbau gemäß der Erfindung ist dem Wicklungsai'fbau von
Fi e,. 32 insgesamt ähnlich und unterscheidet sich davon
nur" hinsichtlich der Anordnung der Slrömungssteuerelemente.
Bei dem Wicklungsaufbau von Fig.32 sind
die Strömungssteuerelemente 54 und 56 zwischen benachbarten horizontalen Distanzstücken 40 angeordnet,
d. h. seitlich von dem vertikalen Zwischenkanalsegment 52a. Im Gegensatz dazu ist das Strömungssteuerelement
bei dieser Ausführungsform an einem im wesentlichen mittleren Umfangsabschnitt zwischen in Umfangsrichtung
angrenzenden horizontalen Distanzstücken 40 angeordnet.
Das heißt, daß der vertikale Kühlmittelzwischenkanai
nicht in Segmente unterteilt ist, da jeder Raum zwischen zwei axial benachbarten horizontalen Distanzstücken
40 nicht durch das Element 64 blockiert ist. Es ist jedoch möglich, sich einen solchen kleinen Bereich 52ö zwisehen
zwei in Umfangsrichtung benachbarten vertikal ausgerichteten Gruppierungen horizontaler Distanzstücke
40 zu denken. Dieser Bereich 526 unterscheidet sich von dem vertikalen Kühlmittelkanalsegment 52a
der vorausgehenden Ausführungsformen dadurch, daß eine Verbindung mit den in Umfangsrichtung angrenzenden
Bereichen 526 über die Räume zwischen vertikal benachbarten horizontalen Distanzstücken besteht.
Die Strömungssteuerelemente 64 sind im Mittelabschnitt des vertikalen Zwischenkanalbereiches 526 für
jede zweite Wicklungseinheit 10 angeordnet, d. h. mit einer Teilung, die zweimal so groß ist wie die Teilung P
der Wicklungseinheiten 10 in einer vertikalen oder axialen Ausrichtung. Eine solche Gruppierung dieser Strömungssteuerelemente
64, die in einer axialen Ausrichtung angeordnet sind, wirkt so, daß die Umfangslänge
des vertikalen Zwischenkanalbereichs 526 bei einer Teilung, die der der Wicklungseinheiten 10 entspricht, verändert
wird. Die Strömungssteuerelemente 64 in einem vorgegebenen vertikalen Kanalzwischenbereich 526
sind vorzugsweise bezüglich der horizontalen Positionen der Strömungssteuerelemente 64 in den Kanalbereichen
52b versetzt, die in Umfangsrichtung angrenzend an den vorgegebenen Kanalbereich 526 angeordnet
sind. Das heißt mit anderen Worten, daß die Wickiuiigsemneii,
die mit dem Strömungssteuereiement 64 in einem gegebenen vertikalen Zwischenkanalbereich versehen
ist, kein Strömungssteuerelement in den Kanalbereichen 526 aufweist, die in Umfangsrichtung angrenzend
an den vorgegebenen Kanalbereich 526 angeordnet sind.
Das Strömungssteuerelement 64 kann aus einem elektrisch isolierenden Material hergestellt sein, beispielsweise
aus Hartpappe, und kann der zugeordneten Wicklungseinheit durch geometrischen Eingriff oder
haftendes Befestigen festgelegt sein. Alternativ können die Strömungssteuerelemente einstückig mit dem Distanzstückband
ausgebildet und um die Wicklungsuntereinheit 10a oder 106 herum angeordnet sein.
Mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau wird das Kühlmittelfluid in den Räumen, die zwischen den Strömungssteuerelementen
64 in dem vertikalen Zwischenkanalbereich 526 gebildet sind, einer Widerstandskraft
infolge der Viskosität des Kühlmediums unterworfen, das in dem Kanalbereirh 526 nach oben strömt. In
dem Abschnitt unter der Unterseite des Strömungssteuerelementes 64 wird ein hoher Druck infolge der Slagnierung
des Kühlmittels in diesem Abschnitt erzeugt, wodurch horizontale Kühlmittelströme in der Richtung
von dem vertikalen Zwischenkanal 52 zum inneren und/ oder äußeren vertikalen Kühlmittelkanal 20, 22 in den
horizontalen Kanälen 18a und 186 induziert werden, die in diesen Hochdruckabschnitten münden. Der Fluiddruck
wird in dem Abschnitt über der Oberseite des Strömungssteuerelementes 64 wegen des abrupt erhöhten
Strömungsquerschnitts verringert Somit werden die Kühlmittelströme in der Richtung von den inneren
und äußeren vertikalen Kanälen 20 und 22 zu dem vertikalen Zwischenkanalbereich 526 in den, horizontalen
Kanälen induziert, die in diesen Abschnitt münden. Somit erhält man Kühlmittelströme in abwechselnd entgegengesetzten
Richtungen in vertikal benachbarten horizontalen Kanälen 18a und 186, die zwischen den Wicklungsuntereinheiten
10a bzw. 106 gebildet sind, was auch durch die Pfeile veranschaulicht ist Die induzierten
horizontalen Kühlmittelströme werden, nachdem sie die zugeordneten Wicklungsuntereinheiten 10a und
106 gekühlt haben, mit den Kühlmittelhauptströmen in
den inneren und äußeren vertikalen Kanälen 20 und 22 sowie in dem vertikalen Zwischenkanal vermischt, um
die Wärme zu verteilen. Der Kühlzyklus wiederholt sich für das gleichförmige Abkühlen der Wicklungsuntereinheiten
10a und 106.
Obwohl die Teilung der Strömungssteuerelemente 64 in der axialen oder der vertikalen Richtung einen Wert
hat, der zweimal so groß ist wie die axiale Teilung P der
Wicklungseinheiten 10, d. h. gleich 2 P bei dem vorstehend beschriebenen Wicklungsaufbau ist, kann die Teilung
der Strömungssteuerelemente 64 auch zu 3 P wie im Falle des Wicklungsaufbaus gemäß F i g. 42 oder zu
4 P wie im Falle des Wicklungsaufbaus von F i g. 43 oder als anderer Wert innerhalb eines vernünftigen Bereiches
gewählt werden.
Bei dem in Fig.44 gezeigten Wicklungsaufbau sind
Strömungssteuerelemente 66 und 68 verschiedener Umfangsbreiien oder Krümmungslängen, die auch als
Überspannungsdistanzstücke zur Bildung der vertikalen Zwischenkanalbereiche 526 zwischen den unterteilten
Wicklungsuntereinheiten 10a und 106 dienen, abwechselnd für jede Wicklungseinheit 10 vorgesehen.
Wenn das Strömungssteuerelement 66 großer Breite sandwichartig zwischen vorgegebenen Wicklungsuntereinheiten
10a und 106 in dem Kanalzwischenbereich 520 angeordnet ist, sitzt das Strömungssieuereiement
68 kleiner Breite sandwichartig zwischen der Wicklungsuntereinheit 10a und 106, die unmittelbar über und
unter uen vorgegebenen Untereinheiten in einer vertikalen Ausrichtung zueinander in dem gleichen Kanalbereich
526 angeordnet sind. Diese alternierende Gruppierung der Strömungssteuerelemente 66 und 68 mit
großer und kleiner Breite wiederholt sich.
28 13 Oil
Der vorstehend anhand von Fig.44 beschriebene
Wicklungsaufbau hat im wesentlichen die gleiche Kühlwirkung für die Kühluntereinheiten wie der Wicklungsaufbau
der Fig.40 und 41. Wegen der gleichen Funktion der Strömungssteuerelemente als Überspannungsdistanzstücke
zum Befestigen der Wicklungsuntereinheiten 10.-J und 106 kann die mechanische Festigkeit des
gesamten Wicklungsaufbaus verbessert werden.
F i g. 45 zeigt einen weiteren Wicklungsaufbau gemäß der Erfindung, wobei Strömungssteuerelemente verwendet
werden, deren Querschnittsfläche in der Ebene senkrecht zur Axialrichtung der Wicklung fortschreitend
in Strömungsrichtung des Kühlmittels abnimmt. Das Strömungssteuerelement 70 hat einen dreiecksförmigen
oder trapezförmigen Querschnitt in einer Ebene parallel zum Umfang der Wicklung. Wenn die Strömungssteuerelemente
70 in einer ähnlichen Gruppierung wie in Fig.40 angeordnet werden, möchte das
durch den vertikalen Zwischenkanalbereich 52b strömende Kühlmittel in den Richtungen strömen, die relativ
zu der Achse der Wicklung längs der entsprechend geneigten Seitenflächen des Elementes 70 geneigt sind.
Somit trifft der Kühlmittelstrom, wenn er das bestimmte Strömungssteuerelement 70 passiert hat, auf die Bodenfläche
des darauffolgenden Strömungssteuerelementes auf, das auf der stromab gelegenen Seite angeordnet ist.
Ein solches Strömen wird aufeinanderfolgend wiederholt, wodurch in den horizontalen Kühlmittelkanälen
18a und 18fc horizontale Kühlmittelströme erzeugt werden
können, die kräftiger sind als die in dem Aufbau von Fig. 40induzierten.
F i g. 46 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der zwei vertikale Gruppierungen von Strömungssteuerelementen
72 in dem einzigen vertikalen Zwischenkanalbereich 52£>
vorgesehen sind. Es können mehr als zwei vertikale Gruppierungen der Strömungssteuerelemente
72 in dem einzigen vertikalen Zwischenkanalsegment angeordnet werden, insofern der
Fluiddruckverlust unter einer akzeptablen Grenze gehalten werden kann.
Obwohl die Strömungssteuerelemente fluchtend zur Axialrichtung der Wicklung in den vorstehend beschriebenen
Wicklungsaufbauten ausgerichtet sind, können diese Positionen der Strömungssteuerelemente voneinander
in Umfangsrichtung bei jeder Wicklungseinheit abweichen. Die Anordnung der Strömungssteuerelemente
in fluchtender Ausrichtung zur Axialrichtung der Wicklung wird jedoch bevorzugt weil dabei sehr starke
Kühlmittelströme in den horizontalen Kanälen induziert werden können.
Die Strömungssteuerelemente zur periodischen Verringerung der Strömungsquerschnittsfläche des vertikalen
Kühlmittelzwischenkanals müssen nicht notwendigerweise über der ganzen Länge des Kanals angeordnet
sein. Beispielsweise können sie nur an der stromab liegenden Seite, am oberen Abschnitt in den Zeichnungen,
der vertikalen Kühlmittelzwischenkanäle angeordnet werden, wo wahrscheinlich ein Temperaturanstieg eintritt
Zur Anbringung der Strömungssteuerelemente im Falle des Aufbaus von F i g. 40 werden die Strömungssteuerelemente
64 mit einer radialen Stärke, die im wesentlichen gleich der radialen Breite des vertikalen Zwischenkanals
ist zuerst an einem Halteband 74 mit einer Breite befestigt die im wesentlichen gleich der axialen
Stärke oder Höhe der Wicklungseinheit 10 ist wobei der Abstand zwischen benachbarten Strömungssteuerelementen
64 so gewählt wird, daß er zwei Teilungen der vertikalen Zwischenkanalsegmente 52a in Umfangsrichtung
entspricht Danach wird das Halteband 74 um jede der Wicklungsuntereinheiten 10a oder lOb herum
angebracht, indem es zusammen mit den Leiterdrähten an einer solchen Stelle so gewickelt wird, daß das Strömungssteuerelement
64 in dem vertikalen Zwischenkanalbereich 52b für jede zweite Wicklungseinheit erscheint,
d. h. mit einer axialen Teilung, die zweimal so groß ist wie die der Wicklungseinheiten.
F i g. 48 zeigt die Anbringung der Strömungssteuerelemente 66 und 68 verschiedener Umfangslängen an
dem Halteband 74. Der Wicklungsaufbau in Fig.44 kann durch Verwendung des Bandes 74 gemäß F i g. 48
fertiggestellt werden, wobei das Band um die Wicklungsuntereinheit 10a oder \0b an einer derartigen Steile
herum festgelegt wird, daß die Strömungssteuerelemente 66 und 68 mit verschiedenen Abmessungen abwechselnd
für jede Wicklungseinheit in dem vertikalen Zwischenkanalbereich 52b erscheinen.
Hierzu 20 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Feststehende elektrische Induktionsvorrichtung mit einem Behälter mit vertikaler Achse, mit
einer inneren und äußeren durchgehenden Isolationswand, die in dem Behälter gemeinsam die vertikale
Achse umschließen und dadurch einen vorgegebenen Raum dazwischen begrenzen, mit einer
in dem Raum angeordneten Wicklungsanordnung, die mit der inneren und äußeren Isolationswand
einen inneren bzw. äußeren vertikalen Kühlmittelkanal bildet, und mit mehreren in der Höhe getrennt
voneinander in den Kühlmittelkanälen angeordneten Strömungssteuerelementen für das Kühlmittel,
deren Breite in Radialrichtung im wesentlichen gleich dor Breite in Radialrichtung des vertikalen
Kühlmittelkanals ist, wobei die Wicklungsanordnung aus einer Vielzahl von in vertikaler Richtung
aufeinandergestapelten Wicklungseinheiten gebildei ist, die im wesentlichen gleiche Form und
gleiche Abmessungen haben, und in vorgegebenen Intervallen eine Trennung zur Bildung einer Vielzahl
von horizontalen Kühlmittelkanälen zwischen vertikal benachbarten Wicklungseinheiten vorgesehen
ist, und wobei der innere und der äußere vertikale Kühlmittelkanal über die horizontalen Kühlmittelkanäle
miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(44, 50, 50], 5O2) im inneren (20) und/oder äußeren vertikalen Kühlmittelkanal (22)
auch in Umfangsrichtung getrennt und derart angeordnet sind, daß die horizontale Querschnittsfläche
des jeweiligen vertikalen Kühlmittelkanals (20, 22) mit einer Teilung von nP periodisch verringert aber
im wesentlichen nicht vollständig geschlossen ist, wobei &eegr; eine ganze Zahl nicht kleiner als 2 und P die
Teilung der Wicklungseinheiten (10) längs der vertikalen Richtung ist, um unter den Strömungssteuerelementen
(44, 50, SO1, 5O2) einen hohen Druck zu
erzeugen, der das Kühlmittel in Radialrichtung weg von den Strömungssteuerelementen (44,50, SOj, 5O2)
durch die jeweiligen, darunterliegenden horizontalen Kühlmittelkanäle (18) pumpt, um über den Strömungssteuerelementen
(44,50, SO1,5O2) einen niedrigen
Druck zu erzeugen, der das Kühlmittel in Radialrichtung auf die Strömungssteuerelemente
(44,50,5O1,5O2) zu durch die jeweiligen, darüberliegenden
horizontalen Kühlmittelkanäle (18) saugt.
2. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 1. da- :;o durch gekennzeichnet, daß der innere vertikale
Kühlmittelkanal (20) durch eine Vielzahl erster vertikaler Distanzstücke (42) und der äußere vertikale
Kühlmittelkanal (22) durch eine Vielzahl zweiter vertikaler Distanzstücke (42) gebildet ist, die vertikalen
Kühlmittelkanäle (20, 22) durch die ersten bzw. zweiten Distanzstücke (42) in mehrere Segmente
(2Oa1 22a) unterteilt sind, die Segmente (2Qa) des inneren
vertikalen Kühlmittelkanals (20) mit den entsprechenden Segmenten (22a/uci äußeren Kühirnit- ;,o
telkanals (22) über die horizontalen Kühlmittelkanäle (18) in Verbindung stehen und daß die Sirömungssteuerelemente
(44, 50, 5O|, 5O2) derart angeordnet
sind, daß die horizontale Querschnittsfläche eines jeden der Segmente (20a, 22a) des vertikalen Kühl- t>5
mittelkanals (20, 22) mit der Teilung nP periodisch verringert ist.
3. Feststehende elektrische lnduküonsvorrichtung
in Abänderung des Anspruchs 1, wobei jede Wicklungseinheit wenigstens in zwei Wicklungsuntereinheiten,
nämlich eine innere und eine äußere, unterteilt ist, die konzentrisch zueinander in einer gemeinsamen
horizontalen Ebene angeordnet sind, untereinander jeweils gleiche Form und gleiche Abmessungen
haben, und zwischen sich einen vertikalen mittleren Kühlmittelkanal bilden, in welchem mehrere
Strömungssteuerelemente in der Höhe getrennt voneinander angeordnet sind, deren Breite in
Radialrichtung im wesentlichen gleich der Breite des mittleren Kühlmittelkanals in Radialrichtung ist, wobei
der mittlere Kühlmittelkanal und der äußere und der innere Kühlmittelkanal über die horizontalen
Kühlmittelkanäle miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(54, 58, 60, 64, 66, 68, 70, 72) im mittleren Kühlmittelkanal (52) auch in Umfangsrichtung getrennt
und derart angeordnet sind, daß die horizontale Querschnittsfläche eines jeden Segments (52a)
des mittleren Kühlmittelkanals (52) periodisch mit einer Teilung von nP in Vertikalrichtung abnimmt,
wobei die Teilung der Wicklungsuntereinheiten (10;).
\0b)m vertikaler Richtung ist.
4. Induktionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der
Strömungssteuerelemente (44,50) eine Höhe hat, die im wesentlichen gleich der Höhe einer jeden Wicklungseinheit
(10) ist, und daß die Strömungssteuerelemente (44, 50) an den Seitenflächenabschnitten
der Wicklungseinheiten (10) in vorgegebenen Positionen in dem jeweiligen vertikalen Kühlmittclkanal
(20,22) angeordnet sind.
5. Induktionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe
jedes der Strömungssteuerelemente (44) im wesentlichen gleich der Höhe eines jeden der horizontalen
Kühlmittelkanäle (18) ist und daß die Strömungssteuereleniente (44) in dem jeweiligen vertikalen
Kühlmittelkanal (22) den horizontalen Kühlmittelkanälen (18) gegenüberliegen.
6. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(50) an horizontal verlaufenden Dislanzstükken (40) vorgesehen sind, die in den horizontalen
Kühlmittelkanälen (18) angeordnet sind.
7. Induktionsvorrichiung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente (44, 50) an vertikal verlaufenden Distanzelementen
(42), die in dem inneren und/oder äußeren vertikalen Kühlmittelknnai (20, 22) angeordnet und
an den horizontal verlaufenden Distanzelementen (40) gehalten sind.
8. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(44) in mehreren Paaren von vertikalen Gruppierungen so angeordnet sind, daß sie einander
in der Wicklungsanordnung gegenüberliegen und daß die Strömungssteuerelemente (44) in den Gruppierungen
in JCUCiIi Paar bezüglich der vertikalen
Richtung versetzt sind.
9. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Strömungssteuerelemente
(50, 50|, 50>) eine Höhe hat, die kleiner als die Höhe eines jeden der horizontalen Kühlmittelkanäle
(18) ist.
10. Induklionsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Strömungs-
28 13 Oil
Steuerelemente (5&Ogr;2) einen freien Endabschnitt (5Oa^
hat, der in eine Richtung entgegengesetzt zum Kühlmittelstrom
in dem vertikalen Kühlmittelkanal (20, 22) um eine vorgegebene radiale Länge längs einer
Umfangsrichtung des vertikalen Kühlmittelkanals
(20,22) abgebogen ist.
11. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(44,58) an einer Vielzahl von Bändern (48,74) vorgeseheil sind, von denen jedes eine vorgegebene
Breite hat und die die jeweiligen Seitenflächen der Wicklungseinheiten (10) umgeben.
12. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(44) bezüglich der Vertikalrichtung in jewefts zwei benachbarten Segmenten (20a, 22a, 52a;
des jeweiligen vertikalen Kühimittelkanals (20, 22, 52) versetzt sind.
13. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(44) eine Vielzahl von ersten Strömungssteuerelementen (44i, 66) und eine Vielzahl von
zweiten Strömungssteuerelementen (442,68) aufweisen,
jedes der ersten Strömungssteuerelemente (44|, 66) eine Umfangslänge hat, die größer ist als die
eines jeden der zweiten Strömungssteuerelemente (442,68), und die ersten und die zweiten Strömungssteuerelemente
(44i, 442,66,68) abwechselnd in Umfangsrichtung
in dem jeweiligen vertikalen Kühlmittelkanal (20, 22,52) und/oder abwechselnd in Vertikalrichtung
in jedem Segment des jeweiligen vertikalen Kühlmittelkanals (20,22,52) angeordnet sind.
14. Induktionsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente
(44) horizontal fluchtend in jedem Paar von inneren und äußeren vertikalen Kühlmittelkanalsegmenten
(20a, 22a; ausgerichtet sind, die sich über die
Wicklungsanordnung im wesentlichen gegenüberliegen.
15. Induktionsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungssteuerelemente (44,50, SOi, 5O2,54,58,
60, 64, 66, 68, 70, 72) quer über einen Bereich der gesamten axialen Länge des vertikalen Kühlmittelkanals
(20,22,52) angeordnet sind. ^
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