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Gehrungssäge
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Die Erfindung betrifft eine Gehrungssäge mit mindestens einem Sägeaggregat
mit einem von einem Elektromotor angetriebenen Kreissägeblatt, das über einen Schwenkarm
von unten durch eine Öffnung in einer Werkstückauflagefläche eines Schwenktisches
hindurchführbar ist, der schwenkbar auf einer vorzugsweise verfahrbaren Lagerung
angeordnet ist.
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Gehrungssägen dieser Art in der Ausführung als Doppelgehrungssägen
sind bekannt (Prospekt der Fa. Hans Kaltenbach, Maschinenfabrik KG, Lörrach, DKL
500). Bei diesen Bauarten ist es zwar möglich, Gehrungsschnitte und rechtwinklige
Schnitte parallel zu den Seitenkanten an Profilteilen durchzuführen, doch ist es
nicht möglich, bei flachen breiten Werkstücken Gehrungsschnitte in Be-Zug auf die
Oberfläche der Werkstücke auszuführen. Auch Schifterschnitte, bei denen das Sägeblatt
mit seiner Sägeblattebene nicht nur unter einem Winkel zur Längsachse der Werkstäcke
vrsc1i-we wird, sondern selbst auch aus der senkrecht verlaufenden Schnittebene
heraus schräg geschwenkt wird, sind nicht durchführbar. Bei den bekannten Bauarten
ist das wegen der Anordnung des Antriebsmotors und des Sägeblattes auf einer Welle
nicht möglich, weil sonst der Bauaufwand und der räumliche Aufwand zu groß werden
würde, Dazu kommt, daß bei einer Bearbeitung von Werkstücken auf
Außenmaß,
wie das beispielsweise bei der Profilbearbeitung für Fenster- oder Piirrahmen notwendig
ist, ein Umspannen der Werkstücke notwendig wird, wenn nicht zwei Sägeaggregate
vorgesehen sind. Dazu kommt, daß die anfallenden Abschnitte oder die Anschnitte
auf den dort vorgesehenen Tischplatten liegen bleibt.
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Bauarten von Gehrungssägen, bei denen das Sägeblatt selbst aus einer
senkrecht zur Werkstückauflagefläche verlaufenden Ebene herausschwenkbar ist, sind
ebenfalls bekannt, doch ergeben sich bei solchen Bauarten insofern Schwierigkeiten,
als die Werkstücke bei schräggestellten Sägeblättern nicht bis zum Sägeblatt aufliegend
geführt werden können, weil sich der Abstand des Sägeblattes vom Rand seiner Durchtrittsöffnung
in der Werstückauflage bei dem Schrägachwenken um eine unterhalb der Auflagefläche
liegende Achse von diesem Rand zwangsläufig entfernt. Dazu kommt, daß bei diesen
bekannten Bauarten aufwendige Umstellungsarbeiten durchgeführt werden müssen, um
eine solche Verschwenkung des Sägeblattes vorzunehmen, so daß der Aufwand für eine
solche Bearbeitung zu groß und der Einsatz solcher Sägen in der Praxis zu umständlich
ist.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gehrungssäge
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei raumsparender Bauweise ein Verschwenken
des Sägeblattes sowohl in Ebenen möglich ist, die senkrecht zur Werkstückauflagefläche,
aber unter einem Winkel zur Längsachse von Werkstücken verschwenkt angeordnet sind,
als auch in Ebenen, die schräg zur Werkstückauflagefläche liegen, wobei das Sägeblatt
ohne zu großen Bauaufwand in allen Einsatzlagen geschützt angeordnet sein soll.
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Die Erfindung besteht darin, daß das Kreissägeblatt und der Antriebsmotor
auf einem Hebel angeordnet sind, der in einem Schwenkrahmen gelagert ist, der selbst
um eine in der waagrechten Ebene des Werkstücktisches und über der Pendel achse
des Schwenkrahmens liegende Schwenkachse schwenkbar gelagert ist, die in dem als
Gehäuse für den Hebel ausgebildeten Schwenktisch angeordnet ist, der
um
eine senkrecht durch die senkrecht stehende Anschlagfläche eines mit der Lagerung
fest verbundenen Werkstückanschlages verlaufende und die Schwenkachse des Schwenkrahmens
schneidende Achse drehbar ist. Durch diese Ausgestaltung wird es möglich, in gedrängter
Bauweise alle gevmnschten Schwenkmöglichkeiten für das Sägeblatt zu vereinen; wobei
der Vorteil erreicht wird, daß das Sägeblatt in allen Lagen in der Werkatückauflagefläche
gleich verlaufend angeordnet bleibt, so daß die zu bearbeitenden Werkstücke stets
bis zum Sägeblatt aufliegend gehaltert werden können, Das kann durch die Schwenklagerung
des Schwenkrahmens um die in der Werkstückauflagefläche liegende Achse erreicht
werden Vorteilhaft ist es den Hebel als doppelarmigen Hebel auszubilden und die
Pendelachse zwischen Motor und Sägeblatt zu legen0 Diese Bauart kann wegen der Anordnung
von Antriebsmotor und Sägeblatt auf den beiden gegenüberliegenden Armen des doppelarmigen
Hebels raumsparend ausgebildet sein. Ein seitlich vom Sägeblatt abstehender Notor
ist nicht vorhanden, der für den Fall des Schrägschwenkens des Säge blattes einen
entsprechenden Schwenkraum in Anspruch nehmen würde0 Eine vorteilhafte Ausgestaltung
kann dadurch erreicht werden, daß der Schwenktisch als ein mindestens parallel zu
der Schwenkachse einseitig durchbrochenes Gehäuse ausgebildet ist, aus dem der Antriebsmotor
herausragt und in dem der als Führung für einen Antriebariemen dienende Hebel genügend
Raum für Pendel- und Schwenkbewegungen besitzt. Diese Ausgestaltung weist den Vorteil
auf, daß eine sehr gedrängte Bauweise möglich ist Platz zum Verschwenken des Antriebsmotors
innerhalb des Schwenktisches wird nicht benötigt. Bei Bearbeitung auf Spitzenmaß
ist dann auch die Abschnittlänge nicht von der Motorlänge abhängig, Außerdem wird
bei gleicher Sägeblattgroße der Werkstückquqrschnittbereich ich größer. Um eine
einwandfreie Führung und Anlage des Schwenkrahmens am Schwenktisch zu erreichen,
ist es zweckmäßig, wenn das Gehäuse des Schwenktisches an der offenen Seite mit
einer Anlage und Führungafläche und mit einem konzentrisch zur Schwenkachse verlaufenden
Schlitz für eine Arretierwelle des Schwenkrahmens
versehen ist.
Der Schwenkrahmen kann dabei mit Hilfe einer von der Vorderseite nach hinten durchgeführten
und fest mit ihm verbundenen Achse und mit Hilfe einer Rohrhülse gegen die Anlage
und Führungsfläche drückbar sein, wobei die Rohrhülse drehfest auf der Achse sitzt
und über eine Klemmutter axial gegenüber dieser verschiebbar ist. Dadurch kann die
Verklemmung zwar von der Vorderseite des Schwenktisches aus eingeleitet werden,
das Gehäuse des Schwenktisches selbst bleibt aber frei von Verspannkräften.
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Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß der Werkstückanschlag
am freien Ende von U-förmig ausgebildeten Anschlagbügeln angeordnet ist, die mit
ihrem anderen Ende fest an der Lagerung für den Schwenktisch angeordnet sind. Dabei
kann dann zwischen dem Anschlagbügel und der Anlage und Führungsfläche des Schwenktisches
das eine freie Ende des Hebels mit dem Antriebsmotor und mit einem Antriebszylinder
für den Hebel, sowie der Schwenkrahmen einschließlich seinem Führungsansatz angeordnet
sein. Das Gehäuse des Schwenktisches kann dadurch sehr klein und raumsparend ausgebildet
werden, trotzdem bleiben der Antriebsmotor sowie der Betätigungszyiinder für die
Schwenkbewegung des Sägeblattes geschützt.
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Der Anschlagbügel kann an seinem freien Ende auch mit einem kreisbogenförmig
und konzentrisch zur Drehachse des Schwenktisches verlaufenden Führungsschlitz für
einen fest mit dem Schwenktisch verbundenen Bolzen versehen sein, der entsprechend
dem Schwenkbereich des Schwenktisches, der nach beiden Seiten mindestens um 450
verschwenkbar ist, ausgelegt ist. Bei dieser Ausführungsfori, bei der der Schwenktisch
über einen in eine kreisförmige Nut eingreifenden Gleitstein gegenüber der Lagerung
7 arretierbar ist, der über einen Exzenter anhebbar und in der Nut verklemmbar ist,
ergibt sich beim Verspannen eines Werkstückes auch noch eine zusätzliche Befestigung
des Schwenktisches in seinem oberen Bereich am Anschlagbügel.
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Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung,
das in der Zeichnung dargestellt ist. Dabei bringen die Merkmale des Anspruches
15 den Vorteil mit sich, daß sich nach Lösen der Arretierung des Schwenktisches
eine sehr leichte und schnelle Verdrehung ermöglichen läßt und die Merkmale der
Ansprüche 18 und 19 weisen den Vorteil auf, daß der Späne anfall nicht auf der Schwenktischoberfläche
liegen bleibt und auch bei schräg gestelltem Sägeblatt nach unten abfallen kann.
Gleichzeitig ist ein Schutz für Bedienungapersonen gegeben.
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In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer
erfindungsgemäß ausgestalteten Doppelgehrungssäge mit einem fest und einem verfahrbar
auf einem Naschinengestell angeordneten Sägeaggregat, Fig. 2 die Draufsicht auf
die Ausführungsform der Fig 1, Fig. 3 die Ansicht des verfahrbaren Sägeaggregates
in Richtung des Pfeiles III in Fig. 1 mit angedeutetem Maschinengestell, Fig. 4
die Ansicht des Sägeaggregates der Fig. 1 und 2 in Richtung des Pfeiles IV in Fig.
2, jedoch ohne das Maschinengestell und Fig. 5 einevergrößerte Schnittdarstellung
durch den doppelarmigen Hebel, mit dem das Kreissägeblatt und der Antriebsmotor
schwenkbar in dem Sägeaggregat gelagert sind.
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In der Fig. 1 und 2 sind zwei spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildete
Sägeaggregate 1 und 2 vorgesehen, die jeweils aus einem Schwenktisch 3 bestehen,
der mit einer Werkstückauflagefläche 4
für ein Werkstück 5, mit
einem Klemmhebel 6 zur Arretierung seiner Schwenkstellung auf einer Lagerplatte
7 und mit einem weiteren Einrasthebel 8 versehen ist, mit dem gewisse Winkelstellungen,
z.B. 300, 450 einrastend angefahren werden können, ohne daß dazu eine aufwendige
Einzeleinstellung der Schwenklage notwendig ist. Der Schwenktisch 3 ist dabei als
ein Gehäuse für die Aufnahme eines in seinem Inneren angeordneten und in den Fig.
1 und 2 nur andeutungsweise gezeigten Schwenkrahmens 9 ausgebildet, der aus den
Fig. 3 und 4 deutlicher wird. Dieser Schwenkrahmen ist um eine Schwenkachse 10 schwenkbar
innerhalb des Schwenktisches 3 angeordnet und läßt sich im Ausführungsbeispiel über
den durch einen Schlitz 11 an der Vorderseite 3b und durch einen Schlitz 11a an
der Rückseite 3d des Schwenktisches 3 vorgegebenen Winkel oc von etwa 450 aus der
in der Fig. 1 angedeuteten Stellung in die in der Fig. 1 spiegelbild lich bei dem
Sägeaggregat 1 vorgesehenen Stellung verschwenken, in der das zunächst, so wie in
Fig. 1 beim Sägeaggregat 2 gezeigt, senkrecht zur Auflagefläche 4 stehende Sägeblatt
12, das mit seiner Schnittkante 12a durch die Schwenkachse 10 verläuft, unter einem
Winkel C = 450 zu der Auflagefläche 4 steht. Das Sägeblatt nimmt dann die Lage 12b
ein. Der Schwenkrahmen 9 wird durch eine noch im einzelnen zu erläuternde Arretiervorrichtung
in seiner Schräglage gehalten, die durch die Achse 35 von der Vorderseite der Maschine
her bedient werden kann. Die Arretierachse 35 nimmt bei schräg gestelltem Sägeblatt
12b die Lage 35a ein.
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Oberhalb der Werkstückauflagefläche 4 befindet sich bei jedem Sägeaggregat
1 und 2 eine Werkstückanschlagfläche 14, die auch bis zur Werkstückauflagefläche
heruntergezogen sein kann. Diese Anschlagfläche 14 ist, wie noch zu beschreiben
sein wird, an einem Ende von U-förmigen Anschlagbügeln 15 vorgesehen (Fig. 3), die
fest mit der Lagerplatte 7 bzw. 7a verbunden sind. Die Anschlagfläche 14 bleibt
daher bei einer Schwenkbewegung des Schwenk tisches 3 fest stehen.
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Die Lagerplatte 7 ist, wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, mit lMhrungsrollen
16 versehen, die auf Führungsschienen 17 verfahrbar sind, die in der Form von Rundstangen
ausgeführt sein können.
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Die Lagerplatte 7a dagegen ist fest mit den Führungaschienen verbunden.
Die beiden Säge aggregate 1 und 2 lassen sich daher gegeneinander verschieben, so
daß kürzere oder längere Werkstücke 5, insbesondere Profilleisten o.dgl. bearbeitet
werden können, Das Sägeblatt 12 ist, wie aus Fig. 2, 3 und 4 hervorgeht, an dem
einen Ende eines doppelarmigen Hebels 18 angeordnet, der um die Pendel achse 19
schwenkbar in dem Schwenkrahmen 9 gelagert ist und an seinem anderen Ende den Antriebsmotor
20 trägt, der über einen Antriebsriemen 21 das Sägeblatt 12 antreibt, Die Pendel
achse 19 für den doppelarmigen Hebel 18 ist dabei zwischen der Drehachse 22 für
das Sägeblatt 12 und dem Elektromotor 20 angeordnet, so daß im Bereich des Sägeblattes
eine wesentlich schmalere Anordnung möglich ist, gegenüber einer Ausgestaltung bekannter
Art, bei der der Antriebsmotor 2 auf der gleichen Welle mit dem Sägeblatt 12 gelagert
ist. Da außerdem der kürzere Hebel arm des Hebels 18 hinter dem im Schwenkrahmen
9 liegenden Pendel achse 19 aus dem Schwenktisch 3 herausragt, braucht der Schwenktisch
3 ausgehend von seiner Seitenwand 3a, die so nahe als möglich an den doppelarmigen
Hebel 18 herangelegt werden kann, nach der anderen Seite nur so weit ausgelegt zu
werden, wie Raum für die Schwenkbewegung des Sägeblattes 12 benötigt wird. Zu der
Seite hin, zu der das Sägeblatt im Sinne der Schlitze 11 und 11a verschwenkbar ist,
ist der Schwenktisch offen ausgebildet und er besitzt auch keine an die Werkstückauflagefläche
4 angrenzende geschlossene Oberseite, Vielmehr besteht er im wesentlichen nur aus
der nach vorne weisenden, mit dem Schlitz 11 versehenenWand-3b- - einer -geschlossenen-
Seitenwand 3c und-einem-ent>-sprechenden Rückwandteil 3d, das aber zum Durchführen
des hinteren Hebelarmes mit dem Antriebsmotor 20 offen ist0 Die vom Werkstück 5
jeweils abgetrennten Abfallstücke können frei nach unten durchfallen. Dabei ist
noch vorgesehen, was im einzelnen den Zeichnungen nicht entnommen werden kann, auf
der von der Wand 3c abgewandten Seite des Sägeblattes 12 eine als Abdeckplatte ausgebildete
Schutz
haube vorzusehen, die im wesentlichen parallel zu der Sägeblattebene
verläuft und die mit dem Schwenkrshmen 9 verbunden ist, so daß die ihre Relativlage
zum Sägeblatt stets beibehält, auch wenn diese um den Winkel geschwenkt wird. Werkstückabfälle
und Späneanfall können dnnn über die Außenfläche der Abdeckplatte und durch die
offene Seite 3a des Schwenktisches 3 oder direkt nach unten wegfallen, wo entsprechende
Öffnungen vorgesehen sein können.
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Aus den Fig. 3 und 4 geht im einzelnen hervor, daß der Schwenktisch
3 um eine Achse 23 gegenüber der Lngerplatte 7 drehbar ist, die senkrecht zur Werkstückauflagefläche
4 steht, durch die Schwenkachse 10 verläuft und in der Ebene der Werkstückanlagefläche
14 liegt. Da die Pendelachse 19 des doppelarmigen Hebels 18 unterhalb der Schwenkachse
10 liegt, wird so die Gewähr dafür gegeben, daß die Schnittkante 12b des Sägeblattes
12 gegenüber der Werkstückauflagefläche 4, wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht,
stets die gleiche Abstandslage einnimmt. Das bedeutet, daß die an der Werkstückauflagefläche
4 vorgesehene Endkante für das Auflegen eines Werkstückes bei allen Sägeblattlagen
stets die gleiche Entfernung von der Schneidkante 12b des Sägeblattes besitzt, so
daß die Werkstücke immer bis zur Schnittkante des Sägeblattes aufliegend gehalten
werden können. Dadurch kann eine Halterung der Werkstücke erzielt werden, die frei
von Schwingungen ist. Die Schnittgenauigkeit wird dadurch besser.
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Aus Fig. 4 ist zu ersehen, daß in der Achse 23 ein Lagerbolzen 24
zum Lagern des Schwenktisches 3 vorgesehen ist, der einmal mit Nadellagern in der
Lagerplatte 7 und zum anderen auch mit einem Axiallager 26 gelagert ist, das durch
die Federn 27 axial belastet ist.
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Konzentrisch zu der Achse 25 ist in-der Lagerplatte 7 eine Arretiernut
27 vorgesehen, die in Fig. 3 angedeutet ist. In dieser Nut wird ein Gleitstein 28
geführt, der über die Stange 29 nach oben gezogen werden kann, wenn der Arretierhebel
6 bestätigt wird, der über einen Exzenter 30 den Gleitstein 28 in der Nut 27 verklemmt.
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Die jeweilige Schwenklage des Schwenktisches 3 ist dann gegenüber
der Lagerplatte 7 fixiert. Die Klemmnut 27 ist über einen solchen
Bereich
verlegt, daß sich die Schwenktische 3, so wie in Fig. 2 anhand des Schwenktisches
1 gezeigt, um einen Winkel 13 gegenüber der Längsachse 31 eines, aufgelegten Werkstückes
bzw. der Maschine verschwenken lassen, als auch um einen Winkel g , der bezüglich
einer senkrecht zu der Längsachse 31 verlaufenden Ebene 32 entgegengesetzt, aber
gleich groß zum Winkel p ist. Es wird dadurch eine größere Einsatzmöglich-keit geschaffen,
insbesondere wenn nur ein Sägeaggregat eingesetzt werden soll. Das Werkstück kann
dann auf Innen- oder Außenmaß bearbeitet werden.
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Aus den Fig. 3 und 4 ergibt sich, daß der Schwenkrahmen 9 im Schwenktisch
3 angeordnet ist und an einer Führungs- und Anlagefläche 33 des Schwenktisches 3
mit einem Ansatz 34 anliegt. Die Lagenarretierung des Schwenkrahmens 9 wird dadurch
erreicht, daß der Arretierhebel 8 betätigt wird, der auf einer Mutter 8a auf einem
Gewinde am Ende der Achse 35 sitzt. Die Achse 35 ist mit dem Schwenkrahmen 9 bzw.
mit dem Ansatz 34 fest verbunden. Eine Rohrhülse 36 ist über die Achse 35 gezogen
und stützt sich gegen eine Innenfläche 36a des Schwenktches 3 bei angezogener Mutter
8a ab. Dadurch wird auch der Ansatz 34 an die Anschlagfläche 33 des Schwenktisches
3 gedrückt. Der Schwenkrahmen 9 wird dadurch in seiner Lage sicher gehalten. Der
Schwenkschlitz 11 an der Vorderseite des Schwenktisches 3 dient daher lediglich
zur Durchführung der Achse 35 nach vorne. Wird die Arretierung gelost, läßt sich
der Schwenkrahmen mit dem Sägeblatt und dem doppelarmigen Hebel 18 leicht verschwenken,
wozu noch ein teleskopartiger Zylinder 37 mit einer im Inneren angeordneten Feder
vorgesehen ist, der zum Gewichtsausgleich bei einer Verschwenkung dient. Das Rohr
36 ist über den Stift 52 drehfest mit der Achse 35 und damit mit dem -Schwenkrahmen
9 verbunden.-An ihr läßt sich daher leicht eine Ab~ deckplatte für das Sägeblatt
12 befestigen, das dieses gegen die Seite 3a zu abdeckt und als Späneableitplatte
dient. Der Stift 52 greift durch zwei Längsschlitze 53 in dem Rohr 36, die dieser
eine gewisse axiale Verstellbarkeit gegenüber der Achse 35 geben. Wird daher die
Klemmutter 8a über den Hebel 8 auf dem Gewinde 35a der Achse 35 verschraubt, so
legt sich das Rohr 36 an die Fläche 36a
an und verspannt den Schwenkrahmen
9, insbesondere seinen Ansatz 34 an der Anschlag- und Führungslläche 33.
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Der im Schwenkrahmen 9 gelagert doppelarmige Hebel 18 weist an reinem
hinteren Ende zwei Backen 18b auf, in denen ein Bolzen 38 zur Befestigung eines
Betätigungszylinders 39 angelenkt ist, mit dem die Zustellbewegung des Sägeblattes
dadurch bewirkt wird, daß der Hebel 18 nus der in der Fig. 3 strichpunktiert angedeuteten
Lage 18c, in der das Sägeblatt die Lage 12c einnimmt um die Achse 19 in die ausgezogene
Lage geschwenkt wird, in der das Sägeblatt 12 über die Werkstückauflagefläche 4
nach oben hervorsteht. Innerhalb des Abstützbügels 15 und zwischen diesem und der
Anschlagfläche 33 an der Rückseite des Schwenkrahmens 3 ist der Antriebsmotor 20
und der Betätigungszylinder 39 angeordnet. Der Hebel 18 ragt nach hinten aus dem
Schwenktisch 3 heraus, weil der Schwenkrahmen 9 und die Pendel achse 19 hinter dem
Schwenktisch liegen.
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Dieser braucht daher nur Platz für die Schwenk- und Pendelbewegungen
des vorderen Hebelarmes des Hebels 18 und des Sägeblattes aufzuweisen. Im Bereich
der Werkstückauflagefläche 4 sind bekannte Spanneinrichtungen 40 und 41 vorgesehen,
die das Werkstück halten.
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Auf der Pendel achse 19 ist der doppelarmige Hebel 18 gelagert, der
mit dem daran angeordneten Sägeblatt 12 und dem Elektromotor 20 im einzelnen in
der Fig. 5 in verkürzter Form dargestellt ist. Er ist an seinem dem Sägeblatt 12
zugewandten Ende mit zwei Lagerstellen 42 und 43 für die Aufnahme der Lagerwelle
44 für das Sägeblatt 12 versehen, das in üblicher Weise an dieser Lagerwelle 44
befestigt ist. Drehfest auf der Welle 44 sitzt eine außenverzahnte Riemenscheibe
45, über die der innen mit Zähnen versehene Antriebsriemen 21 geführt ist. Der endlose
Riemen 21 sitzt am anderen Ende auf einer analog ausgebildeten Riemenscheibe 46,
die nach vorne durch die Halte scheibe 47 begrenzt ist, mit deren Hilfe der Riemen
festgehalten wird. Die Riemenscheibe 46 ist drehfest auf der Antriebswelle 48 des
Elektromotors 20 angeordnet.
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Der Elektromotor 20 sitzt auf dem kürzeren nach hinten aus dem Schwenktisch
herausragenden Hebelarm des doppelarmigen Hebels 18 im Bezug auf die Schwenkachse
19, die den doppelarmigen Hebel 18 in dem Schwenkrahmen 9 lagert. Dadurch wird ein
gewisser Gewichtsausgleich erzielt. An dem Ende des doppelarmigen Hebels 18, an
dem das Sägeblatt 12 gelagert ist, ist auch noch ein Spaltkeil 49 angeschraubt,
der mit dem Sägeblatt als Schutz mitgeführt wird.
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An dem Ende des doppelarmigen Hebels 18, an dem der Elektromotor 20
angebracht ist, ist auch ein Gelenkbolzen 50 drehbar in den beiden Backen 18a und
18b gelagert. Mit dem Bolzen 50 fest verbunden ist ein Schraubbolzen 51, der mit
einem Lagerteil 52 zur Aufnahme von zwei weiteren Lagerbolzen 53 versehen ist, die
zur Befestigung von Laschen 54 für den Antriebszylinder 39 dienen, der in Fig. 5
nicht dargestellt ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Schneidkante
12b des Sägeblattes 12 in einer senkrechten Ebene verläuft, in der auch die Pendel
achse 10 für den Schwenkrahmen 9 liegt. Durch diese Ausgestaltung wird ein schmales
Lageraggregat für das Sägeblatt 12 gebildet, das sich in der beschriebenen Weise
in dem Schwenkrahmen 9 anordnen läßt, der seinerseits wieder an dem Schwenktisch
3 lagerbar ist. Der Elektromotor 20 steht dabei aus der Kontur des Schwenktisches
3 nach außen vor, so daß dieser sehr raumsparend und ausschließlich auf die durch
die Schrägstellung des Sägeblattes 12 bedingten Maße ausgelegt werden kann. Trotzdem
bleiben auch Elektromotor 20 und Betätigungszylinder 39 durch den Abstützbügel 15
gegen Beschädigungen gesichert.
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Zur Erhöhung der Stibilität ist auch noch vorgesehen,~im oberen hinteren
Bereich des Schwenktisches 3 einen Bolzen 50 fest anzuordnen, der mit seinem Kopf
in eine konzentrisch zu der Drehachse 23 verlaufende Schlitzführung 51 an der Unterseite
des freien Endes des Anschlagbügels 15 hereinragt. Beim Verspannen von Werkstücker
kann hierdurch eine Arretierung im oberen Bereich des Schwenktisches erreicht werden
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