DE2810270C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kreiselgerät der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Ein derartiges Kreiselgerät wird insbesondere für
Schiffahrts-Navigationszwecke verwendet.
Es sind Schiffs-Kreiselkompasse bekannt (US-PS 40 33 045),
die eine einen neutralen Auftrieb aufweisende pendelför
mige Kugelschale verwenden, die eine oder mehrere Krei
selrotoren umschließt, die durch elektrische Leitung
angetrieben werden, die über eine elektrisch leitende
Flotationsflüssigkeit in die Kugelschale übertragen wird.
Normalerweise weisen diese Kreiselkompasse zusätzlich
Elektroden auf, die so angeordnet sind, daß eine Abwei
chung der schwimmenden Kugelschale von einer festen Azi
mutausrichtung bezüglich eines Innengehäuses des Kreisel
gerätes gemessen wird. Die Art des Meßfühlers und seine
Anwendung erfordert jedoch, daß dieser Meßfühler in Ver
bindung mit einem Servosystem verwendet wird, das auf
den gemessenen Fehler dadurch anspricht, daß das Innen
gehäuseelement des Kreisels so neu eingestellt wird,
daß der Meßfühlerausgang zu Null wird. Die Position des
Innengehäuses bezüglich des Außengehäuses des Kreisel
gerätes wird dann mit Hilfe üblicher Einrichtungen, wie
z. B. eines Synchro-Datengebersystems übertragen, um ei
ne elektrische Anzeige des Azimutwertes zu liefern,
der durch den Kreiselkompaß bestimmt ist. Dadurch, daß
ein Innengehäuse und ein zugehöriger Servoantrieb er
forderlich ist, ergibt sich eine unerwünschte Vergrößerung
der Größe, des Gewichtes und der Kosten des
Kreiselgerätes, wobei gleichzeitig beträchtlich die
Zuverlässigkeit verringert wird.
Es ist weiterhin ein Kreiselgerät der eingangs genann
ten Art bekannt (US-PS 36 70 585), bei dem kein Innen
gehäuse erforderlich ist und bei dem zur Messung der
Azimutposition im Äquatorbereich der Kugelschale vier
Elektrodensegmente aus Widerstandsmaterial angeordnet
sind, die mit entlang eines Längengrades in dem Außen
gehäuse angeordneten Elektrodensegmenten zusammenwir
ken. Hierbei ist jedoch eine komplizierte Ansteuerung
der aus Widerstandsmaterial bestehenden Elektrodenseg
mente und eine spezielle Auswerteschaltung zur Auswer
tung der hierbei erzeugten Signale zur Bestimmung der
Azimutposition erforderlich. Weiterhin können die aus
Widerstandsmaterial bestehenden Segmente nicht zur Zu
führung der Betriebsleistung an das Kreiselgehäuse
oder die Kugelschale verwendet werden, so daß zusätz
liche Elektroden erforderlich sind.
Es ist weiterhin ein Kreiselgerät bekannt (DE-PS
3 94 667), bei dem am Kreiselgehäuse oder an der Kugel
schale am Äquatorbereich eine halbkreisförmige Elek
trode angeordnet ist, während auf der Innenoberfläche
des Außengehäuses kurze Elektrodensegmente angeordnet
sind. Auf diese Weise ist es möglich, bei einer Ver
drehung des Kreiselgehäuses aufgrund der sich ändern
den Widerstände zwischen der halbkreisförmigen Elek
trode und den kurzen Segmenten die Azimut-Position
des Kreiselgehäuses festzustellen. Diese Messung ist
jedoch relativ ungenau und sie eignet sich auch nur
für begrenzte Azimuzt-Winkelbereiche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kreisel
gerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei
einfachem Aufbau eine zuverlässige Anzeige der Azimut
position über einen vollen Winkelbereich von 360° Grad
ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch die im kennzeich
nenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Kreisel
gerätes ergibt sich ein einfacher Aufbau und eine zu
verlässige Anzeige der Winkelposition über einen Azi
mutwinkel von 360° Grad unabhängig von Bewegungen des
Kreiselgehäuses, um zur Azimutachse orthogonale Achsen,
so daß die Anzeige selbst dann zuverlässig ist, wenn
das Außengehäuse um große Winkel gekippt wird, wie
dies an Bord eines Schiffes auftreten kann.
Das erfindungsgemäße Kreiselgerät liefert weiterhin
Ausgangssignale, die mit Synchro-Empfängern verwend
bar sind, ohne daß ein Nachführ-Servoantrieb erfor
derlich ist. Diese Ausgangssignale werden von in vier
an der Innenfläche des Außengehäuses angeordneten
Elektrodenelementen geliefert und weisen die Form
von eine veränderliche Stärke aufweisenden Strömen
auf, die proportional zu den sich jeweils ändernden
Widerständen der jeweiligen Flüssigkeitsphase durch
die Flutationsflüssigkeit sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgen
den anhand der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine weitgehend im Querschnitt darge
stellte Ansicht einer Ausführungsform
des Kreiselgerätes;
Fig. 2 eine bruchstückhafte Ansicht einer der
Flüssigkeitsdruck-Stützpuffer, die im
unteren Teil der Fig. 1 zu erkennen sind;
Fig. 3 eine Abwicklung der in Fig. 1 verwende
ten Elektroden;
Fig. 4 eine bruchstückhafte Ansicht des Kreisel
gehäuses sowie der zugehörigen Elektro
den zusammen mit einem Schaltbild, das
die elektrischen Verbindungen und Bau
teile des Rotorantriebs- und abgriffs
systems der Ausführungsform des Kreisel
gerätes zeigt.
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß das Kreiselgerät eine voll
ständig frei schwimmende Meßeinheit einschließt, die sich
innerhalb eines hohlen kugelförmigen schwimmenden Kreiselgehäuses
befindet, das zwei elektrisch isolierende
Halbkugelschalen 6 und 49 aufweist, die hermetisch dicht
miteinander über ein kreisringförmiges Dichtungsteil 16 ver
bunden sind, das im wesentlichen an einem Äquator der äußeren
kugelförmigen Oberfläche 9 angeordnet ist. Das Kreiselgehäuse
ist in einem Außengehäuse des Kreiselgerätes gelagert, wobei
dieses Außengehäuse eine mit der Form des Kreiselgehäuses über
einstimmende innere Kugeloberfläche 8 aufweist und einen oberen
Gehäuseteil 1 und einen unteren Gehäuseteil 13 umfaßt, die bei
12 gegeneinander abgedichtet oder auf andere Weise hermetisch
dicht verbunden sind. Auf diese Weise bilden die in ihrer
Form übereinstimmenden Kugeloberflächen 8 und 9 einen Spalt
5 mit im wesentlichen konstanter Breite, in dem sich ein dünner
Flüssigkeitsfilm zur Lagerung des Kreiselgehäuses
6, 49 und der darin befindlichen Kreiseleinrichtung befindet.
Der obere Gehäuseteil 1 kann mit einem Betrachtungsfenster 4
versehen sein, dessen Innenoberfläche an die Krümmung der Ober
fläche 8 angepaßt ist. Das Fenster 4 wird an seinem Platz gegen
einen kreisringförmigen Sitz 7 mit Hilfe eines Halteringes 3
gehalten, der einen Gewindeteil 2 aufweist, der mit einem ent
sprechenden Gewinde in dem oberen Gehäuseteil 1 zusammenwirkt.
Wenn eine direkte sichtbare Anzeige der Richtung erwünscht ist,
kann eine (nicht gezeigte) Kompaßrose auf dem oberen Polteil
der sphärischen Oberfläche 9 angeordnet werden, die gegenüber
einem geeigneten (nicht gezeigten) Index auf einer Oberfläche
des Fensters 4 abgelesen werden kann. Es ist für den Fachmann
verständlich, daß die Breite des Spaltes 5 nach Fig. 1 ledig
lich so gewählt ist, daß die Zeichnung klar ist und daß die
Breite des Spaltes 5 sowie andere Abmessungen und Propor
tionen, die in den Zeichnungen gezeigt sind, in gleicher
Weise nicht notwendigerweise so sind, wie sie ein erfahrener
Praktiker auswählen würde.
Das kugelförmige den Rotor tragende Kreiselgehäuse 6, 9 mit einem
Haupt-Kreiselrotor 21 und den anderen von ihr umschlossenen
Teilen ist so ausgelegt, daß es eine mittlere Dichte auf
weist, die gleich der Lagerflüssigkeit in dem Spalt 5 ist,
so daß das Kreiselgehäuse 6, 49 schwimmend in einem im wesent
lichen neutralen Gleichgewichtszustand in der Flüssigkeit
gelagert ist. Weiterhin kann das Kreiselgehäuse
6, 49 mit Hilfe üblicher
Kugelzentrier- und Lagerungsanordnungen so gehalten werden,
daß sich ein Spalt 5 mit normalerweise gleichförmiger Breite
von beispielsweise 0,254 mm zwischen dem Kreiselgehäuse und der
benachbarten in ihrer Form übereinstimmenden Oberfläche 8 er
gibt. Für diesen letztgenannten Zweck können Flüssigkeits
druck-Puffersysteme, wie sie beispielsweise in den Fig.
1 und 2 dargestellt sind, verwendet werden.
In Fig. 1 liefert eine Flüssigkeitspumpe 84, die eine übliche
Membran- oder andere Flüssigkeitspumpe sein kann, eine kon
stante Strömung der Lagerflüssigkeit an die verschiedenen
Flüssigkeitsdruckpuffer, beispielsweise durch einen Eingangs
kanal 83, wobei die Flüssigkeit von dem durch den Spalt 5 ge
bildeten Volumen beispielsweise über einen Auslaßkanal 63 aus
strömt, um kontinuierlich durch die Pumpe 84 in Zirkulation
versetzt zu werden. Fig. 2 zeigt in einem veränderten Maßstab
eine derartige Flüssigkeitsdruck-Puffereinrichtung, bei der
ein Eingangskanal 91, der durch eine Bohrung in dem unteren
Gehäuseteil 13 gebildet ist, Lagerflüssigkeit durch eine in
der Mitte angeordnete Einschnürung 61 liefert. Die in der
Mitte angeordnete Einschnürung 61 umgibt eine kreisförmige
Anordnung 89 von relativ offenen Öffnungen, wie z. B. 60 und
62 zum Auffangen der Flüssigkeit in einem kreisringförmigen
Sammler 64 zur Rückführung an die Pumpe 84 über den Auslaß
kanal 63. Es ist verständlich, daß die Kanäle 64, 91 in der
Zeichnung nicht miteinander verbunden sind, sondern in ge
trennten Ebenen liegen, die einen Abstand voneinander unter
der Zeichenebene aufweisen. Fig. 1 zeigt die Verwendung von
zwei diametral gegenüberliegenden Flüssigkeitsdruck-Puffer
einrichtungen, die in dem Gehäuseteil 13 angeordnet sind. Es
ist verständlich, daß ein ähnliches zweites Paar von diametral
gegenüberliegenden Flüssigkeitsdruck-Puffereinrichtungen nor
malerweise in dem oberen Gehäuseteil 1 angeordnet ist und daß
diese normalerweise symmetrisch in einer Ebene angeordnet sind,
die sich unter rechten Winkeln zu der Ebene nach Fig. 1 er
streckt und die vertikale Achse der Zeichnung einschließt.
Die Wirkung der Flotationsflüssigkeit, die in die Flüssig
keitsdruck-Puffereinrichtungen strömt, besteht darin, das
den Rotor tragende Kreiselgehäuse 6, 49 in der Kugel zentriert
zu halten, die durch die Kugeloberfläche 8 umgrenzt ist. Wie
es weiter oben erläutert wurde, ist das den Rotor tragende
Kreiselgehäuse 6, 49 durch Flotationskräfte balanciert, die be
strebt sind, dieses Kreiselgehäuse zu lagern und im wesentlichen
auf das Kreiselgehäuse einwirkende Schwerkraft- und Beschleuni
gungskräfte zu kompensieren. Es sind jedoch in den meisten
Fällen kleine Restkräfte und Beschleunigungen vorhanden, die
eine akkumulative Relativbewegung zwischen dem Kreiselgehäuse 6,
49 und der in ihrer Form übereinstimmenden Oberfläche 8 her
vorrufen könnten, wenn das Kreiselgerät Translationsbewegungen
ausgesetzt wird, so daß der Spalt 5 ungleichförmig wird. Wenn
derartige Abweichungen auftreten, treten Änderungen der Größe
des Spaltes 5 an den verschiedenen Flüssigkeitsdruck-Puffer
einrichtungen auf, so daß sich Druckänderungen in den Volumen
unmittelbar oberhalb jeder eingeschnürten Öffnung 61 ergeben,
wobei diese Druckänderungen andererseits in wünschenswerter
Weise das Kreiselgehäuse 6, 49 in kompensierender Weise neu
einstellen. Entsprechend hält das zentrierende Flüssigkeits
druck-Puffersystem das Kreiselgehäuse 6, 49 in einer normalen
gleichförmigen Entfernung von der Kugeloberfläche 8 um die
Freiheitsachsen des Kreiselgehäuses herum während sich gleich
zeitig eine kontinuierliche Strömung der Lagerflüssigkeit
zwischen den Eingängen und Ausgängen jedes Flüssigkeitsdruck-
Puffers ergibt.
Das beschriebene Kreiselgerät kann selbstverständlich auch
andere bekannte Flüssigkeitsdruck-Puffer-Lageranordnungen
verwenden, wie z. B. die Lager- und Zentriersysteme nach den
britischen Patentschriften 7 98 107 und 8 67 867 oder gemäß
den US-Patentschriften 32 52 340 und 33 47 105.
Ein Beispiel für einen Primärkreisel und ein Steuersystem
innerhalb des Kreiselgehäuses 6, 49 ist in Fig. 1 gezeigt und es
ist zu erkennen, daß diese Teile auf dem kreisringförmigen
Verbindungsteil 16 des Kreiselgehäuses befestigt sind. Der Haupt
kreisel weist eine Welle 19 auf, die zwischen gegenüberlie
genden Vorsprüngen 17, 36, die einstückig mit dem Verbindungs
teil 16 ausgebildet sein können, mit Hilfe von Schrauben 18
befestigt ist. An dieser nicht rotierenden Welle 19 ist der
Statorkäfig 23 eines Elektromotors befestigt, der im Inneren
einen Stator 24 und eine Stator-Erregungswicklung 25 trägt.
Die Wicklung 25 ist mit Erregungsanschlüssen 20, 51 versehen,
die durch elektrische Isolatoren, wie sie beispielsweise bei
22 gezeigt sind, hindurchlaufen und sich damit durch die End
wand des Statorkäfigs 23 erstrecken. Der Hauptkreiselrotor 21
ist drehbar auf der nicht rotierenden Welle 19 mit Hilfe von
zwei Lagern 30 befestigt, die in einen einstückigen Vorsprung
oder eine Nabe 26 des Rotors eingesetzt sind. Ein auf der
Nabe 26 befestigter Hysteresering 27 bildet den Rotor des
Antriebsmotors. Dieser Motor kann aus einer einphasigen Lei
stungsquelle mit Hilfe eines (nicht gezeigten) Phasenschieber
kondensators betrieben werden.
Diese Anordnung weist den weiteren Vorteil auf, daß Stabili
sierungselemente und Ballistikelemente ohne weiteres innerhalb
der Kugelschale 6, 49 angeordnet werden können. Eine allge
mein übliche Flüssigkeitsballistik wie sie beispielsweise in
der US-Patentschrift 29 90 623 gezeigt ist, und die nach Art
einer geschlossenen Schleife ausgebildet ist, kann in der üb
lichen Weise verwendet werden, um dem Kreisel meridiansuchende
Eigenschaften zu verleihen. Ein derartiges Ballistikelement
weist erste und zweite Vorratsbehälter 50, 55 auf, die am
Inneren des Kreiselgehäuses 6, 49 befestigt sind und teilweise
mit einer Flüssigkeit 54 gefüllt sind, wie z. B. mit einer
im Handel erhältlichen Fluorkohlenstoffflüssigkeit. In der
neutralen Stellung des Kreiselgerätes füllt die Flüsigkeit
54 außerdem ein Rohr 52, das die Böden der Vorratsbehälter 50,
55 miteinander verbindet. Ein Gaskanal 53 verbindet die oberen
Enden der Vorratsbehälter 50, 55, so daß ein Gas, wie z. B.
Luft frei zwischen den Vorratsbehältern strömen kann, wenn
das Kreiselsystem kippt. Die Stabilisation des schwimmenden
Systems wird in allgemein üblicher Weise durch einen kleinen
Wendekreis erreicht, der an der Basis 35 eines Jochs 33 auf
der Welle 19 gehaltert ist. Ein Rotor 31 des Wendekreisels ist
in Lagern um eine normalerweise vertikale Achse in einem Kar
danrahmen 32 drehbar gelagert und dieser Kardanrahmen 32 ist
um eine normalerweise horizontale Achse in Lagern 34 drehbar
gelagert, die in dem Joch 33 befestigt sind. In üblicher Weise
ist eine (nicht gezeigte) Federrückführung zwischen dem Kar
danrahmen 32 und dem Joch 33 angeordnet, um die Drehung des
Kardanrahmens 32 bezüglich des Joches 33 zu hemmen, wobei dies
in herkömmlicher Weise die üblichen Korrektur-Stabilisierungs
kräfte auf das schwimmende System hervorruft. Die Vorrichtung
innerhalb des Kreiselgehäuses 6, 49 ist so angeordnet, daß die
Baugruppe in gewisser Weise Pendeleigenschaften aufweist.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu erkennen, daß das
dem Kreiselgehäuse 6, 49 zugeordnete Meßelement frei von allen
unerwünschten Zwangskräften ist, so daß es eine zuverlässige
Anzeige der Richtung bezüglich der Nordrichtung mit großer
Präzision liefert. Es ist jedoch erforderlich, elektrische
Leistung zuzuführen, um die Kreiselrotoren 21 und 31 anzu
treiben und um von dem Kreiselgehäuse 6, 49 in Form von brauch
baren elektrischen Signalen Daten abzuleiten, die die Ausrich
tung des Kreiselgehäuses bezüglich des Außengehäuses 1, 13 angeben.
Im einzelnen ist es erwünscht, Zuführungswege für Betriebs
leistung und für diese elektrischen Datensignale zu schaffen,
ohne das schwimmende Meßelement während des Betriebs zu stören
und Zwangskräften auszusetzen, wobei weiterhin das gewünschte
Endergebnis ohne die Einführung einer größeren Kompliziertheit
erzielt werden soll, wie dies beispielsweise bei Verwendung
des oben erwähnten servogetriebenen Zwischengehäuses für das
Meßelement der Fall ist, was zu zusätzlichen Komplikationen
führt. Zu diesem Zweck verwendet das soweit beschriebene Kreisel
gerät in der in Fig. 1 und insbesondere in den Fig. 3 und 4
erkennbaren Weise ein System von Elektroden, das mit der elek
tolytischen Lagerflüssigkeit in dem Spalt 5 zusammenwirkt,
um elektrische Ströme durch den Elektrolyten zwischen diesem
Elektroden zu übertragen. Dieses Elektrodensystem
sowie die damit zuammenwirkende Schal
tung erfüllen daher in einer integrierten Anordnung zwei Funktionen,
nämlich die des Antriebs des Kreiselrotors mit Hilfe einer
äußeren Wechselstromleistungsquelle 114 (Fig. 4) sowie die
der Ableitung von Daten bezüglich der Azimutstellung der Kugel
oberfläche 9 des Kreiselgehäuses, bezüglich der Position des Außengehäuses
1, 13 sowie der Zuführung dieser Daten in brauchbarer Form
an eine äußere Nutzeinrichtung 136.
Wie es insbesondere aus den Fig. 3 und 4 zu erkennen ist,
weist die Oberfläche 9 eine symmetrische Polelek
trode 70 auf, die zur Einführung eines elektrischen Stromes
von der Quelle 114 in das Kreiselgehäuse 6, 49 dient, und zwar
für beide Zwecke. Dies wird dadurch erreicht, daß die Quelle
114 mit Erde und mit einer Polelektrode 71 verbunden wird,
die sich gegenüberliegend zur Polelektrode 70 in der Ober
fläche 8 befindet oder in diese eingelegt ist, so daß ein
Strom zwischen den Elektroden 70 und 71 durch die Elektro
lytflüssigkeit in dem Spalt 5 fließt. Dieser Strom fließt,
wie dies in Fig. 1 zu erkennen ist, über den Anschluß 66,
eine Leitung 65, den Anschluß 51, die Motorwicklung 25, den
Anschluß 20 und die Leitung 15 zu dem Anschluß einer kreis
ringförmigen Elektrode 14, die sich vollständig um einen Äquator
bereich der Oberfläche 9 des Kreiselgehäuses 6, 49 herum erstreckt.
Die Elektrode 14 weist aus noch zu erläuternden Gründen eine
Form auf, wie sie beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist. Der
Stromübergang über die Elektrolytflüssigkeit im Spalt 5 er
folgt ein zweites Mal durch die Verwendung von 4 unter gleichen
Abständen angeordneten Elektroden 11, 100, 38, 101, die mit Ab
stand um die kreisringförmige geformte Elektrode 14 herum ent
lang von Meridianlinien der Oberfläche 9 angeordnet sind.
Jede der Elektroden 11, 100, 38, 101 ist ein vertikal ausge
richteter elektrisch leitender Streifen, der an der Ober
fläche 8 befestigt oder in diese eingelegt ist. In den Elek
troden 11, 100, 38, 101 fließende Ströme fließen durch die
jeweiligen Leitungen 110, 111, 113 und 112 und addieren sich
am gemeinsamen Verbindungspunkt einer selsynartigen induktiven
Einrichtung 121, von wo aus sie über eine Leitung 122 zum ge
erdeten Anschluß der Quelle 114 zurückkehren. Im normalen
Betrieb des Kreiselgerätes ist die Oberfläche 9 im wesentlichen
innerhalb der Oberfläche 8 zentriert, so daß unabhängig von
der Azimutstellung der Oberfläche 9 bezüglich der Elek
troden 11, 100, 38, 101 ein im wesentlichen konstanter Gesamt
strom durch den elektrischen Kreis fließt und die Kreiselro
toren 21, 31 werden entsprechend durch eine im wesentlichen
konstante Antriebsspannung angetrieben, wenn im wesentlichen
konstante Antriebsspannung angetrieben, wenn sie sich im ein
geschwungenen Betriebszustand befinden.
Um die gewünschten Azimut-Positionsdaten an die Nutzeinrich
tung 136 zu liefern, spielen die selsynartige Einrichtung 121
und die zugehörigen Schaltungen eine spezielle Rolle. Beispiels
weise ist die Abgriffelektrode 11 über die Leitung 110 über
einen Abgleichwiderstand 115, der einstellbar sein kann, mit
einer Wicklung 117 der selsynartigen induktiven Einrichtung
121 verbunden. Drei analoge zusammenwirkende Schaltungen
schließen die Abgriffelektroden 100, 38, 101, die Leitungen
111, 113, 112, die Widerstände 116, 120, 133 und die Selsyn
wicklungen 118, 119, 132 ein.
Es ist zu erkennen, daß die Aufteilung des von der Quelle 114
aus fließenden Gesamtstromes auf die Abgriffelektroden 11,
100, 38, 101 durch die Form der kreisringförmigen Elektrode
14 sowie ihrer Azimutstellung bestimmt ist. Wie es in Fig. 4
für eine repräsentative Azimutstellung der Oberfläche 9 zu
erkennen ist, weist die kreisringförmige Elektrode 14 ihren
schmalsten Teil gegenüberliegend zur Abgriffelektrode 11 auf,
während ihr breitester Teil der Abgriffelektrode 38 gegenüber
liegt. Die Abgriffelektroden 100, 101 liegen eine mittlere
und gleiche Breite aufweisenden Teilen der kreisringförmigen
Elektrode 14 gegenüber. Wenn sich die Oberfläche 9 gegen
über der Oberfläche 8 dreht, ist zu erkennen, daß sich
die Amplituden der aus den Abgriffelektroden 11, 100, 38, 101
ausfließenden Ströme zyklisch in 90°-Phasenbeziehungen derart
ändern, daß sie sich in entsprechender Weise zyklisch ändernde
Felder in den jeweiligen induktiven Selsynwicklungen 117, 118,
119, 132 erzeugen. Weil die selsynartige induktive Einrichtung
121 vom üblichen Transsolvertyp ist, wird ein drehbarer Magnet
feldvektor durch das Zusammenwirken der Wicklungen 117, 118,
119, 132 erzeugt, und die Richtung dieses Magnetfeldvektors
stellt die momentane Azimutstellung der Oberfläche 9 dar. Es
ist verständlich, daß die Transsolver-Selsyneinrichtung 121
eine übliche Selsyneinrichtung von der Art sein kann, die zwei
mittelangezapfte Rotoreingangswicklungen aufweist, wie sie
bei üblichen Differentialresolvern verwendet werden und die
weiterhin einen 2- oder 3-Wicklungs-Stator eines üblichen
Resolvers oder Synchros aufweist. Eine manuelle Breitengrad-
Steuerkursfehler-Einstellung kann durch einen Kopf 131 über
ein mechanisches Gestänge 130 erreicht werden. Auf diese Weise
kann die tatsächliche Azimutrichtung der Oberfläche 9 über
die sterngeschalteten Selsynwicklungen 135 in Form von Drei
draht-Selsyndaten zu irgendeiner Nutzeinrichtung 136 über
tragen werden.
Um einen im wesentlichen konstanten Strom zwischen den Pol
elektroden 70 und 71 zu erzielen, wird die Elektrode 71 üblicher
weise größer gemacht als die Elektrode 70, so daß, wenn das
Kreiselgehäuse 6, 49 eine relative Kippbewegung ausführt, die
aktiven zusammenwirkenden Leitfähigkeitsflächen für dieses
Elektrodenpaar über einen entsprechend großen Kippbereich im
wesentlichen konstant bleiben. Ebenfalls zur Erzielung eines
im wesentlichen von Kippbewegungen unabhängigen Betriebes sind
die verschiedenen Abgriff-Streifenelektroden 11, 100, 38, 101
wesentlich länger als die maximale Breite der kreisringförmigen
Elektrode 14. Daher bleiben die Leistungszufuhr- und Azimut
abgriffunktionen der neuartigen Elektrodenanordnung zuverläs
sig konstant, selbst wenn das Kreiselgerät-Außengehäuse 1, 13
gegenüber der Vertikalen erheblich gekippt wird, wie dies bei
spielsweise beim Betrieb eines Kreiselkompasses an Bord eines
Schiffes auftreten kann.
Um den gewünschten Ausgang der Transsolvereinrichtung 121 zu
liefern, weist die kreisringförmige Elektrode 14 eine Breite
an jedem Punkt auf, die eine Konstante plus einer zweiten Kon
stante gleich oder kleiner als die erste Konstante multipliziert
mit dem Sinus der Longitudinalposition des jeweiligen Punktes
an der kreisringförmigen Elektrode 14 ist. Wenn eine derartige
Elektrode auf die Oberfläche 9 aufgebracht und in der
Weise betrachtet wird, wie sie in Fig. 4 erscheint, hat sie
gerade Seiten. Andererseits weist eine abgewickelte Ansicht
der Elektrode 14 ein sinusförmiges Aussehen auf, wie es in
Fig. 3 gezeigt ist. Es ist dann zu erkennen, daß sie aus einer
symmetrischen Elektrode 14 besteht, bei der die beiden Seiten
14 a, 14 c gleichphasig sinusförmig sind; die Seite 14 c kann
auch durch eine gerade Seitenkante 14 b ersetzt werden. Es ist
für den Fachmann verständlich, daß die Elektrodengrößen, die
Breite des Spaltes 5 und die Leitfähigkeit der Tragflüssigkeit
bezüglich des ausgewählten Kreiselmotors und der Transsolver-
Selsyneingangsimpedanzen so bemessen sind, daß die Größe des
in einer vorgegebenen Wicklung der Wicklungen 117, 118, 119,
132 fließenden Stroms in erheblichem Ausmaß durch die effek
tive Überlappungsfläche der betrachteten Abgriffelektrode und
der kreisringförmigen Elektrode 14 beeinflußt ist.
Um ein in der Herstellung relativ wenig aufwendiges Kreisel
gerät zu schaffen, sind weiterhin wesentliche Teile des Krei
selkompasses aus ausgewählten nichtporösen Spritzguß-Kunst
stoffmaterialien hergestellt, die mit der verwendeten elek
trolytischen Lagerflüssigkeit kompatibel sind und die im we
sentlichen konstante physikalische Eigenschaften beispielsweise
zwischen -78°C und +100°C aufweisen. Ein hoher elektrischer
spezifischer Widerstand ist ebenfalls wünschenswert und dieser
spezifische Widerstand kann mit ohne weiteres auf dem Markt
erhältlichen Kunststoffmaterialien erreicht werden. Brauch
bare Materialien, die direkt die erforderlichen aufplattierten
Metallelektroden tragen (die aufgesprüht oder auf andere Weise
gebildet sind) sind mineral- oder glasfaserverstärkte Diallyl
phthalate oder mineral- oder glasfaserverstärkte Epoxyharze.
Hermetische Abdichtungen, die bei 12 und 16 in Fig. 1 erfor
derlich sind, können in einfacher Weise unter Verwendung von
Epoxy- oder anderen ähnlichen Klebemitteln hergestellt werden.
Obwohl auch andere Elektrolytflüssigkeiten ohne weiteres ver
wendet werden können, kann die Flotationsflüssigkeit bei
spielsweise eine bekannte Äthanol-Wassermischung sein, der
Jodkalium beigemischt ist, um die gewünschte Leitfähigkeit
zu erzielen, wobei zumindest 55 Gewichtsprozent der Mischung
Äthanol sind, wenn ein Einfrieren oberhalb von -40°C vermie
den werden soll. Zur Steuerung des pH-Wertes kann eine Spur
von Natriumtetraborat hinzugefügt werden. Die Art der Flota
tionsflüssigkeit insbesondere hinsichtlich ihrer Dichte hängt
stark von den Eigenschaften des schwimmenden Kreiselgehäuses ab und die
oben erwähnte Flüssigkeit wurde lediglich erwähnt, um ein Bei
spiel einer Flüssigkeitsmischung zu geben, von denen viele be
kannt sind, um einen weiten Bereich von brauchbaren Eigen
schaften zu erzielen.
Das beschriebene Kreiselgerät vermeidet
die zusätzlichen Aufwendungen und Komplikationen eines servo
getriebenen Innengehäuses auf Grund der nützlichen Verwendung
eines elektrolytischen Abgriffsystems,
das nicht nur eine vollständige 360°-Azimut-Ablesung des Krei
selgerätes ergibt, sondern auch in einfacher Weise die not
wendige Antriebsleistung an die Kreiselrotoren zuführt, die
in dem Kreiselgehäuse angeordnet sind. Das Elektrodensystem er
möglicht eine drehmomentfreie Ablesung der wahren Azimutdaten,
zweckmäßigerweise in Selsyn-Datenübertragungsformat, der Rela
tivstellung des Kreiselgehäuses bezüglich des Instrumentengehäuses
um eine Achse, wobei die Ablesegenauigkeit im wesentlichen un
abhängig von Bewegungen des Außengehäuses über einen
erheblichen Bereich um orthogonale Achsen ist. Zusätzlich
ergeben sich verringerte Herstellungs- und Wartungskosten
sowie eine erhöhte Zuverlässigkeit gegenüber den bekannten
Kompaßanordnungen. Schließlich ist die beschriebene Elek
trodenanordnung auch ohne weiteres bei schwimmenden Elementen,
die keine Kugelform aufweisen, beispielsweise bei kreisförmigen
zylindrischen Elementen, die sich bei auf dem Land verwendeten
Kreiselkompassen als brauchbar herausgestellt haben, verwendbar.
Claims (12)
1. Kreiselgerät mit einem Außengehäuse, das einen
Innenhohlraum mit zumindest einem ersten Pol
bereich und einem ersten Äquatorbereich auf
weist, mit einem Kreiselgehäuse, das eine Außen
oberfläche aufweist, deren Form mit der Form
des Innenhohlraums übereinstimmt, so daß ein
kontinuierlicher Spalt zwischen dem Innenhohl
raum und der Außenoberfläche gebildet wird und
das zumindest einen zweiten Polbereich und
einen zweiten Äquatorbereich aufweist, mit Krei
selrotorelementen, die in dem Kreiselgehäuse
angeordnet sind, um dieses pendelnd auszubilden
und normalerweise die ersten und zweiten Pol
bereiche in überlappender Beziehung zu halten,
mit einer elektrisch leitenden Rotationsflüs
sigkeit, die in dem Spalt angeordnet ist, mit
ersten dem Innenhohlraum zugeordneten Elektro
denelementen in Form einer Anzahl von getrenn
ten Elektroden, mit zweiten Elektrodenelementen,
die dem Kreiselgehäuse zugeordnet sind und mit
den ersten Elektrodenelementen und der elektrisch
leitenden Flotationsflüssigkeit zur Leitung von
Strömen zusammenwirken, mit auf die relativen
Größen der zwischen den ersten und zweiten Elek
trodenelementen fließenden Ströme ansprechenden
Einrichtungen zur Erzeugung von Ausgangssignalen,
die die relativen Azimutpositionen des Kreisel
gehäuses und des Außengehäuses darstellen, und
mit Kopplungseinrichtungen zum Koppeln elektri
scher Ströme über den Spalt zu den zweiten
Elektrodenelementen, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweiten Elektrodenele
mente durch eine sich kontinuierlich um die Außen
oberfläche (9) des Kreiselgehäuses (6, 49) erstreckende
und an dem zweiten Äquatorbereich angeord
nete zweite Elektrode (14) gebildet sind, die eine
Breite aufweist, die sich in vorgegebener Weise
zwischen einem Minimalwert und einem Maximal
wert ändert.
2. Kreiselgerät nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich die Breite
der zweiten Elektrode (14) als eine Periode einer
Sinusfunktion des Äquatorwinkels von dem Wert der
minimalen Breite aus ändert.
3. Kreiselgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Breite
an jeder aufeinanderfolgenden longitudinalen Win
kellage an der zweiten Elektrode (14) als Funktion
einer ersten vorgegebenen Konstante plus einer
zweiten vorgegebenen Konstante multipliziert mit dem
Sinus des Winkels der longitudinalen Winkelposition
ändert.
4. Kreiselgerät nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenhohlraum und das Kreiselgehäuse
kugelförmig sind und daß eine Kante der zweiten
Elektrode (14) mit einer Breitengradlinie des
kugelförmigen Kreiselgehäuses (6, 49) zusammenfällt.
5. Kreiselgerät nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die ersten mit Ab
stand angeordneten getrennten Elektrodenelemente
jeweils durch unter gleichen Abständen angeordnete
langgestreckte Elektrodenteile (11, 100, 38,
101) gebildet sind, die jeweils eine lange Ab
messung aufweisen, die sich entlang eines jewei
ligen Längengrades der Oberfläche (9) des kugelför
migen Kreiselgehäuses (6, 49) erstreckt.
6. Kreiselgerät nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die lange Abmessung
der ersten Elektrodenteile (11, 100, 38, 101) we
sentlich größer als der maximale Wert der Breite
der zweiten Elektrode (14) ist.
7. Kreiselgerät nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtungen zur Erzeugung von die relativen
Azimutpositionen darstellenden Ausgangssignalen
durch induktive Einrichtungen (121) gebildet sind,
die erste Mehrfachwicklungen (117, 118, 119, 132) mit
vier Eingangsteilen, zweite Mehrfachwicklungen (135)
mit drei Ausgangsteilen und Wähleinrichtungen (131)
zur Einstellung der relativen Winkelstellungen der
ersten und zweiten Mehrfachwicklungen (117, 118, 119,
132; 135) entsprechend dem Erdbreitengrad umfassen.
8. Kreiselgerät nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wicklungen
(117, 118, 119, 132; 135) der ersten und zweiten
Mehrfachwicklungen jeweils mit ersten und zwei
ten gemeinsamen Verbindungsteilen verbunden sind.
9. Kreiselgerät nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß weiterhin eine
Wechselstromquelle (114) vorgesehen ist, die
zwischen den Kopplungseinrichtungen (70, 71) und
den ersten gemeinsamen Verbindungsteilen ange
schaltet ist, und daß die Wicklungen (117, 118,
119, 132) der ersten Mehrfachwicklungen jeweils
mit einem jeweiligen der langgestreckten Elek
trodenteile (11, 100, 38, 101) verbunden sind.
10. Kreiselgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die
zweiten Mehrfachwicklungen (135) drei Ausgänge
aufweisen, die Dreidraht-Positionsdaten an Nutz
einrichtungen (136) liefern.
11. Kreiselgerät nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kreiselrotorelemente (21) den Rotor
antreibende Statorwicklungen (25) einschließen,
die in Serie mit den Kopplungseinrichtungen (70,
71) und den zweiten Elektrodenelementen (14) ge
schaltet sind.
12. Kreiselgerät nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Außengehäuse Hydraulikeinrichtungen (84)
aufweist, die zusammenwirkend mit dem kontinuier
lichen Spalt gekoppelt sind, so daß die elektrisch
leitende Flutationsflüssigkeit kontinuierlich in
Zirkulation versetzt wird und die Breite des Spal
tes (5) im wesentlichen konstant ist.
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| US05/776,058 US4143466A (en) | 1977-03-09 | 1977-03-09 | Free floating gyroscopic compass azimuth pick-off and rotor drive system |
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|---|---|
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