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DE2810269A1 - Anlage zur wassergewinnung aus luft und verfahren zu deren betrieb - Google Patents

Anlage zur wassergewinnung aus luft und verfahren zu deren betrieb

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Publication number
DE2810269A1
DE2810269A1 DE19782810269 DE2810269A DE2810269A1 DE 2810269 A1 DE2810269 A1 DE 2810269A1 DE 19782810269 DE19782810269 DE 19782810269 DE 2810269 A DE2810269 A DE 2810269A DE 2810269 A1 DE2810269 A1 DE 2810269A1
Authority
DE
Germany
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plates
air
blocks
heat accumulator
plant according
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19782810269
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dr Hussmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mittex AG
Original Assignee
Mittex AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mittex AG filed Critical Mittex AG
Priority to DE19782810269 priority Critical patent/DE2810269A1/de
Priority to JO1979994A priority patent/JO994B1/en
Publication of DE2810269A1 publication Critical patent/DE2810269A1/de
Priority to US06/276,244 priority patent/US4345917A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/28Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from humid air
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A20/00Water conservation; Efficient water supply; Efficient water use

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)
  • Greenhouses (AREA)

Description

.Anlage zur Wassergewinnung aus Luft und Verfahren zu deren Betrieb
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Wassergewinnung aus Luft unter Ausnutzung der Lufttemperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und der Sonnenstrahlung sowie unter Verwendung eines Adsorbers und eines zur Kältespeicherung eingesetzten Wärmespeichers. Sie betrifft ferner ein Verfahren zum·Betrieb der Anlage.
Die in den Patenten P 26 60 068.0 und P 27 52 748.6 vorgeschlagenen Verfahren führen erstmalig zu Wassergewinnungsanlagen, bei denen eine Adsorptionsmittelschicht unmittelbar über einem der Kältespeicherung dienenden Wärmespeicher vorzugsweise so angeordnet ist, daß Nachtluft zum Adsorbieren des Wassers zunächst durch den Wärmespeicher und dann durch die Adsorptionsmittelschicht und danach Tagluft zum Desorbieren durch die
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Adsorptionsmittelschicht und dann durch den Wärmespeicher geführt wird. Gegebenenfalls kann die Tagluft über die Temperatur der Außenluft hinaus durch Sonneneinstrahlung auf höhere Temperatur aufgewärmt sein. Die Tagluft wird vorzugsweise ohne Zwischenleitungen vom Wärmespeicher zum Adsorber und umgekehrt vom Adsorber zum Wärmespeicher geleitet.
Solche Verfahren führten erstmalig zu Anlagen, die mit anderen Wassergewinnungsverfahren z. B. der Meerwasserentsalzung bezüglich des Investitions- Wartungs- und Betriebsaufwandes in Konkurrenz treten können. Zwar liegt der Aufwand zur Gewinnung eines Liters Wasser bei den vorgeschlagenen Anlagen gegenüber der Meerwasserentsalzung schon wesentlich niedriger» Trotzdem liegt er noch auf einer Höhe, die die Anlagen im wesentlichen nur für die Trinkwasserversorgung in Tropenländern interessant machen, lür eine großtechnische Wassergewinnung mit dem Ziel, große Wüstengebiete bewässern und damit kultivieren zu können, ist der Aufwand solcher Anlagen jedoch noch zu hoch.
Es ist daher Ziel der vorliegenden Anmeldung, die vorgeschlagenen Anlagen so zu verbessern, daß mit vertretbarem Aufwand die Landkultivierung in Wüstengebieten möglich wird»
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die für solche Anlagen erforderlichen Bauteile wie Adsorptionspakete, die zugleich Sonnenkollektoren sind, und Wärmespeicher so auszubilden und so einander zxizuordnen, daß eine noch bessere
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Ausnutzung der Sonnenenergie möglich wird, -wodurch auch die Ausbeute an Wasser aus dem Adsorbens und aus der Wärmespeichermasse verbessert wird, so daß der Wasserdampfgehalt der beim Desorbieren den Wärmespeicher verlassenden Abluft verschwindend gering ist und in der Wärmespeichermasse praktisch kein Wasser verbleibt.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer einleitend erwähnten Anlage in einem Bauwerk als Wärmespeichermittel Blöcke oder Platten aus Beton, vorzugsweise aber aus Natursteinen, unter Freilassung von Luftdurchtrittsspalten zwischeneinander aufgestellt sind und daß unmittelbar über dem Wärmespeicher Sonnenstrahlenkollektoren, die zugleich Adsorberpakete sind, angeordnet sind und daß ein zweiter Wärmespeicher, vorzugsweise mit in gleicher Weise wie im ersten Wärmespeicher angeordneten Blöcken oder Platten, dem ersten Wärmespeicher so zugeordnet ist, daß die in der Desorptionsphase tags im ersten Wärmespeicher und in Adsorbens gespeicherte Wärme in einer Kaltblasphase sowie am Anfang der folgenden Adsorptionsphase in dem zweiten Wärmespeicher gespeichert wird, aus dem sie in der folgenden Desorptionsphase an die Zuluft dieser Phase vor deren Eintritt in das Adsorberpaket abgegeben wird.
Durch diese Maßnahme wird die Temperatur der Desorptionsluft ohne Zuführung von iremdenergie durch Vorwärmen im zweiten Wärmespeicher und durch eine bessere Aufwärmung in den Sonnen-
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Strahlenkollektoren als in bisher bekannten Kollektoren möglich war, z. B. bis auf 800C, in Ausnahmefällen sogar bis 95 0C, erhöht.
Man kommt dadurch in die Nahe der Desorptionstemperaturbereiche handelsüblicher Gele, so daß sich der Aufwand für das eingesetzte Gel verringert. Außerdem wirdder Wasserdampf aus der Luft in den zwischen den Platten oder Blöcken gebildeten engen Spalten von 2 bis 5 nnm Breite an den "glatten Wänden dieser Platten oder Blöcke nahezu vollständig niedergeschlagen, so daß die Abluft beim Desorbieren den Speicher frei von Wasserdampfanteilen verläßt. Andererseits fließt auch das Wasser aus dem Speicher infolge der lotrechten Anordnung der Spalten vollständig hinaus. Es wird somit die Wasserausbeute durch Vermeidung von Verlusten durch Wasserdampfanteile in der Abluft und.Wasseranteile in den Zwischenräumen zwischen dem Speichermaterial erhöht. Als Material für die Platten oder Blöcke können vorzugsweise die in Tropenländern ohnehin vorhandenen Natursteine verwendet werden, z. B. fester Sandstein auf Quarzbasis, Kalksandstein, Ealzium-Magnesium-Stein z. B. Dolomit, Marmor, Basalt, Granit, Schiefer oder Glimmer.
Um zu verhindern, daß sich auf den Platten oder Blöcken Wasser absetzt, sind deren Oberkanten zum Luftspalt hin geneigt. Die Abstände der Platten voneinander werden durch Abstandshalter mit schräg abwärts geneigter oberer !Fläche sichergestellt. Diese Abstandshalter und gegebenenfalls zusätzliche Abstands-
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haltdr können auch zum Hervorrufen von Luftwirbeln zwischen den Platten oder Blöcken angeordnet sein, wodurch der Wärmeübergang an denselben verbessert wird. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Anlage ist darin zu sehen, daß die Platten oder Blöcke auf senkrecht zu ihrer Längsrichtung stehenden mit Abstand zueinander angeordneten Platten oder Blöcken gelagert sind. Dadurch erübrigt sich ein sonst erforderlicher sehr aufwendiger Eostboden zur Aufnahme von körnigem oder kugelförmigem oder sonstigem Wärmespeichermaterial·. Zur Befestigung der die Wärmespeicherplatten oder -blocke tragenden Platten oder Blöcke können diese in Ausnehmungen einer Bodenpl·atte gelagert sein.
Eine besonders einfache Art der Lagerung der Sonnenstrahlenkollektoren, die zugleich Adsorberpakete sind, wird dadurch möglich, daß sie unmittelbar auf den Oberkanten der Wärmespeicherplatten oder -blocke aufliegen können. Eine zusätzliche Sonnenenergieausnutzung wird dadurch möglich, daß die Platten oder Blöcke des Wärmespeichers zumindest an ihren oberen Enden schwarz eingefärbt sind. Ein in Wüstengebieten unbedingt erforderlicher Luftfilter kann dadurch eingespart werden, daß in die durch die Neigung der Oberkanten der Platten oder Blöcke des zweiten WärmeSpeichers gebildeten Binnen als Filtermaterial Steine oder dergleichen eingefüllt sind, die vorzugsweise schwarz eingefärbt sind. Günstige bauliche Abmessungen der Anlage ergeben sich, wenn die Grundfläche des zweiten Wärmespeichers etwa 5-15 % der Grundfläche des
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ersten Wärmespeichers beträgt. Ebenfalls ergibt sich eine günstige bauliche Aufteilung, wenn die Höhe der Platten oder Blöcke des zweiten WärmeSpeichers etwa das 1 1/2fache bis 3fache der Höhe der Platten oder Blöcke des ersten Wärmespeichers vorzugsweise aber das zweifache beträgt. Eine sehr kompakte Bauweise ergibt sich dadurch, daß eine Seitenwand des den ersten Wärmespeieher aufnehmenden Gebäudes, vorzugsweise die Nordwand, zugleich Seitenwand des den zweiten Wärmespeicher aufnehmenden Bauteiles ist.
Um die Luftführung zwischen den beiden Wärmespeichern zu ermöglichen, sind die Lufträume oberhalb der beiden Wärmespeicher durch eine Öffnung in der zwischen ihnen liegenden Zwischenwand miteinander verbunden, wobei vorzugsweise ein Teil der als Klappe ausgebildeten oberen Abdeckung des Bauteiles des zweiten Wärmespeichers in ihrer einen Endstellung diese Verbindung freigibt, in ihrer anderen Endstellung den Luftraum oberhalb des ersten WärmeSpeichers mit der Außenluft verbindet. Eine wesentliche Verbesserung der Sonnenenergieausnutzung ergibt sich dadurch, daß die Sonnenstrahlenkollektören aus gelochten Aluminiumplatten gebildet sind, deren eines Ende in einem vorbestimmten Winkel schräg abwärts bis auf den Lochboden des zugleich das Adsorberpaket darstellende Sonnenstrahlenkollektors geführt ist, während das andere Ende dessen obere Abdeckung bildet und gegebenenfalls mehrmals zick-zack-förmig geführt ist und mit seinem äußeren Ende mit dem nächsten Blech durch Schweißen oder vorzugsweise durch Bördeln verbunden ist.
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Selbstverständlich kann die !Form der Aluminiumplatten auch entsprechend den geweiligen Bedürfnissen variiert werden, sie könnten z. B. wellenförmig geführt sein und in den Wellentälern das Adsorbens aufnehmen, wobei jeweils darüber eine horizontale Abdeckung mit einem gelochten Aluminiumblech erfolgt. Durch Übereinanderanordnungen mehrerer derartiger Anordnungen könnten auch unterschiedliche Gelsorten übereinander angeordnet werden. Eine bevorzugte Ausführung der Aluminiumlochplatten ist die Verwendung sogenannter Kiemenbleche, bei denen die Löcher durch Stanzen derart gebildet sind, daß sie von Stegen begrenzt sind, so daß diese Stege aus der Ebene des Blechs hervorragen und damit den Wärmeübergang bzw. die Eeflektion der Sonnenstrahlen verbessern.
Der Neigungswinkel der Bleche kann unterschiedliche Werte, z. B. 15» 30, 45 oder sogar 60 bis 70° betragen. Zur weiteren Verbesserung der Sonnenenergieausnutzung können die Aluminiumbleche oder stattdessen auch Aluminiumgewebe eloxiert sein oder mit einem selektiven mattschwarzen Überzug versehen sein, z. B. auf der Basis von Blei-Graphit. Zum gleichen Zweck können in den Sonnenstrahlenkollektoren Sxlicagelkugeln mit rauher Oberfläche mit einem Durchmesser von 5 bis 11 mm oder Perlgel mit einem Durchmesser von 1 bis 5 mm oder Granulatgel von 1 bis 7 mm eingefüllt sein. Dabei ist zumindest die obere Schicht des Gels schwarz eingefärbt und vorzugsweise in die Gele selbst oder zwischen die Gelschichten Aluminiumpulver eingelagert. Zur weiteren Sonnenenergie ausnutzung können auch auf den Oberkanten
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der Platten oder Blöcke des zweiten WärmeSpeichers Sonnenstrahlenkollektoren aufliegen.
Der Betrieb der Anlage zur Wärmerückgewinnung aus dem ersten Wärmespeicher nach der Desorptionsphase erfolgt derart, daß die Abluft aus dem ersten Wärmespeicher während eines auf die Desorptionsphase folgenden Kalfblasens und gegebenenfalls zu Beginn der Adsorptionsphase so lange durch den zweiten Wärmespeicher geführt wird bis dessen Temperatur etwa gleich der Temperatur der genannten Abluft ist und daß in der dann folgenden Desorptionsphase die Zuluft für den Adsorber zum Vorwärmen durch den zweiten Wärmespeicher geleitet wird.
Eine selbsttätige Umstellung der Luftführung erfolgt dabei dadurch, daß die Klappe bei gleicher Höhe der Temperatur der Abluft aus dem ersten Wärmespeicher und der Temperatur der Speichermasse des zweiten Wärmespeichers selbsttätig so geschaltet wird, daß der Luftraum oberhalb des ersten Wärmespeicher mit der Außenluft verbunden ist.
Der Betrieb der Wasseranlagerung an das Adsorbens, vorzugsweise Silicagel, und der Wassergewinnung aus dem Adsorbens erfolgt dadurch, daß in der Desorptionsphase ein Ventilator die Zuluft über eine Öffnung durch den zweiten Wärmespeicher, dann durch das Adsorberpaket und danach durch den ersten Wärmespeicher ansaugt, während er in der Adsorptionsphase die
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Zuluft aus einer anderen öffnung in entgegengesetzter Richtung durch den ersten Wärme spei eher und das Adsorberpaket und danach gegebenenfalls den zweiten Wärme speicher "bzw. wieder in die Außenluft drückt.
Die Zeichnung zeigt in einer Ausfühxungsform in Fig. 1 einen lotrechten Querschnitt einer Anlage,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung und vergrößertem Maßstab den Aufbau des zx^eiten Wärmespeichers, und in
Fig. 3 einen Sonnenstrahlenkollektor, der zugleich das Adsorbens aufnimmt.
Der aus den Platten 5 gebildete erste Wärmespeicher umfaßt ein Gebäude mit den Seitenwänden 1, der Grundplatte 2 und lichtdurchlässigen mit Abstand übereinander angeordneten oberen Abdeckungen 3 und 4- aus Glas, Kunststoffplatten oder Kunststofffolien. Auf den oberen Spitzen der Platten 5 sind die neuen Sonnenstrahlenkollektoren 6 gelagert. Neben der mit einer oberen Öffnung 11 versehenen Seitenwand 1 ist der zweite Wärmespeicher, bestehend aus den Platten 16, angeordnet. Das Bauteil dieses WärmeSpeichers wird aus der Bodenplatte 8, aus einer Seitenwand 7> üe aus lichtdurchlässigem Material bestehen kann, sowie aus einer ebenfalls lichtdurchlässigen oberen Abdeckung 9 gebildet. Die öffnung 11 in der Zwischenwand 1 kann durch die
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Klappe 10 alternativ den Luftraum über dem ersten Wärmespeieher mit dem Luftraum über dem zweiten Wärmespeicher verbinden oder mit der Außenluft. Zur Luftführung ist in der anderen Seitenwand 1 ein Ventilator 14 in einer Öffnung 13 angeordnet, darunter befindet sich ein Wasserauslaufrohr 15, für das sich auf dem geneigten Boden 2 in der Desorptionsphase sammelnde Wasser. In den Hinnen 17 zwischen den Platten 16 des zweiten . Wärmespeichers ist ein Filtermaterial, z. B. Stein gelagert. Die Zuluft in der Desorptionsphase tritt durch eine mit einer Klappe ausgerüstete Öffnung 12 in der Seitenwand 7 des zv/eiten Wärmespeichers in diesen ein. Durch eine gestrichelte Linie und einen Pfeil ist im oberen Teil des zweiten Wärmespeichers, die zweite Endstellung der Klappe 10 und die dabei eintretende Luftrichtung kenntlich gemacht.
Jig. 2 zeigt in Ausnehmungen 25 der Bodenplatte 8 gelagerte Tragplatten 18 oder Blöcke 19, auf denen die Platten 16 des zweiten Wärmespeichers mit Luftspalten 20 zwischeneinander angeordnet sind. Über den Platten 16 liegt ein Sonnenstrahlenkollektor 6, der in einer konstruktiven Ausführung in vergrößertem Maßstab aus Pig. 3 ersichtlich ist. Das als Lochblech verwendete Kiemenblech ist mit 21 verdeutlicht. Das eine Ende 22 jedes Lochblechs ist durch die Silicagelschicht 23 bis auf den Boden des Adsorberpaketes schräg abwärts geneigt heruntergezogen, während das andere Ende die zick-zack-förmige Abdeckung 24· bildet und jeweils mit dem folgenden Blech z. B. durch Schweißen oder Bördeln verbunden ist.
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Vorzugsweise bauliche Abmessungen der gegebenenfalls mit einem Kunstharz- oder Silikonüberzug versehenen Platten der Wärmespeicher sind eine Stärke von 100 bis 200 mm und Abstände der Platten voneinander von 3 bis 10 mm. Die Höhe der Platten des ersten WärmeSpeichers kann 800, des zweiten 1.600 mm betragen. Es können Platten von einem Hauminhalt von 20 hk verwendet werden.
Das spezifische Gewicht der verwendeten Natursteine liegt im Mittel bei 2,8, es ist zwar etwa 25 % niedriger als bei Beton, trotzdem wird die höhere spezifische Wärme des Betons von 0,25 gegenüber der der Steine von 0,21 ausgeglichen, denn die Wärmeleitfähigkeit des Betons beträgt nur ca. 1,1, während die der Steine zwischen 2 bis 3*5 liegt.
Die für die Sonnenstrahlenkollektoren verwendeten Bleche haben vorzugsweise eine Stärke von 0,5 "bis 1 mm, die Lochgröße beträgt 1 bis 5 nuHj die Abstände der in die Silicagelschicht hineinragenden Blechteile voneinander liegen bei 20 bis 30 mm, die Höhe des Adsorberpaketes bei 60 bis 70 mm. Insgesamt sollte das Aluminiumgewicht der Bleche ge qm bei 4- bis 12 kg liegen, um eine optimale Sonnenenergieausnutzung zu erreichen.
Durch den zweiten Wärmespeicher können entweder 20 bis 50 % der Sonnenstrahlenkollektorenfläche eingespart werden oder es kann die Wasserausbeute um ca. 50 % erhöht werden. In dem
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zweiten Wärmespeicher wird die Desorptionsluf t auf ca. 500 vorerwärmt und im Sonnenstrahlenkollektor auf 80 °, in Ausnahmefällen bis 95 °» erhöht.
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Leerseite

Claims (1)

  1. P at ent ansprüche
    1.)Anlage zur Wassergewinnung aus Luft unter Ausnutzung der Lufttemperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie der Sonnenstrahlung unter Verwendung eines Adsorbers und eines zur Kältespeicherung eingesetzten WärmeSpeichers, insbesondere nach Patent 26 60 068.0 «^»ebJge^eB dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bauwerk als Wärmespeichermittel Blöcke oder Platten (5) aus Beton, vorzugsweise aber aus Natursteinen, unter Freilassung von Luftdurchtrittsspalten (20) zwischeneinander aufgestellt sind und daß unmittelbar über dem Wärmespeicher Sonnenstrahlenkollektoren (6), die zugleich Adsorberpakete sind, angeordnet sind sowie daß ein zweiter Wärmespeicher, vorzugsweise mit in gleicher Weise wie im ersten Wärmespeicher angeordneten Blöcken oder Platten (16) dem ersten Wärmespeicher so zugeordnet ist, daß die in der Desorptionsphase tags im ersten Wärmespeicher gespeicherte Wärme in einer Kaltblasphase sowie am Anfang der folgenden Adsorptionsphase in dem zweiten Wärmespeicher
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    ORIGINAL INSPECTED
    gespeichert wird, aus dem sie in der folgenden Desorptionsphase an die Zuluft dieser Phase vor deren Eintritt in das Adsorberpaket (6) abgegeben wird.
    2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß als Naturstein fester Sandstein auf Quarzbasis, Kalksandstein, Kalzium-Magnesium-Stein z. B. Dolomit, Marmor, Basalt, Granit, Schiefer oder Glimmer verwendet ist.
    3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante der Platten (5, 16) oder Blöcke zum Luftspalt (20) hin geneigt ist.
    4·. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Platten (5, 16) oder Blöcken Abstandshalter mit schräg abwärts geneigter oberer Fläche vorgesehen sind und/oder daß gegebenenfalls Abstandshalter zum Hervorrufen von Luftwirbeln zwischen den Platten oder Blöcken angeordnet sind.
    5. Anlage nach einem der Ansprüche 1· bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (5, 16) oder Blöcke auf senkrecht zu ihrer Längsrichtung stehenden mit Abstand zueinander angeordneten Platten (18, 19) oder Blöcken gelagert sind.
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    ORIGINAL INSPECTSi
    6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5? dadurch g.e kennzeichne .t, daß letztgenannte Platten oder Blöcke (18, 19) in Ausnehmungen (25) ihrer Bodenplatte (2, 8) gelagert sind.
    7- Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzei chnet, daß Adsorberpakete unmittelbar auf den Oberkanten der Platten (5, 16) oder Blöcke aufliegen.
    8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch g. ekennzeichnet, daß die Platten (5, 16) oder Blöcke zumindest an ihrer oberen Fläche schwarz eingefärbt sind.
    9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die durch die Neigung der Oberkanten der Platten (16) oder Blöcke des zweiten Wärmespeichers gebildeten Binnen als Filtermaterial Steine (17) oder dergleichen eingefüllt sind, die vorzugsweise schwarz eingefärbt sind.
    10.Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche des zweiten
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    Värmespeicliers etwa 10 % der Grundfläche des ersten Värmespeichers beträgt.
    11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 "bis 10, dadurch gekennz eichnet, daß die Höhe der Platten (16) oder Blöcke des zweiten Värmespeichers etwa das zweifache der Höhe der Platten (5) oder Blöcke des ersten Värmespeichers beträgt.
    12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand (1) des den ersten Värmespeicher aufnehmenden Gebäudes, vorzugsweise die Nordwand, zugleich Seitenwand des den zweiten Värmespeicher aufnehmenden Bauteiles ist.
    1J. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufträume oberhalb der beiden Värmespeicher durch eine Öffnung (11) in der Zwischenwand (1) miteinander verbunden sind, wobei vorzugsweise ein Teil der als Klappe (10) ausgebildeten oberen Abdeckung (9) des Bauteiles des zweiten Värmespeichers in ihrer einen Endstellung diese Verbindung freigibt, in ihrer anderen Endstellung den Luftraum oberhalb des ersten Värmespeichers mit der Außenluft verbindet.
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    14. Anlage nach, einem der Ansprüche 1 bis 1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonnenstrahlenkollektoren (6) aus gelochten Aluminiumplatten (21) gebildet sind, deren eines Ende (22) in einem vorbestimmten Winkel schräg abwärts bis auf den Lochboden des zugleich das Adsorberpaket darstellende Sonnenstrahlenkollektors geführt ist, während das andere Ende dessen obere Abdeckung (24) bildet und gegebenenfalls mehrmals zick-zack-förmig geführt ist und mit seinem äußeren Ende mit dem nächsten Blech durch Schweißen oder vorzugsweise durch Bördeln verbunden ist.
    15· Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Aluaiiniumlochplatten nach Art der Löcher von Kiemenblechen (siehe Modell) durch Stanzen derart gebildet sind, daß von Stegen begrenzte Löcher entstehen, deren Stege aus der Ebene des Blechs hervorragen.
    16. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungswinkel der Bleche die Werte 15, 30, 45 oder 60 bis 70°betragen.
    17. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumlochbleche
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    oder Gewebe eloxiert oder mit einem selektiven mattschwärζen Überzug versehen sind, z. B. auf der Basis von Blei-Graphit.
    18. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17»dadurch gekennzeichnet, daß in den Sonnenstrahlenkollektoren Silicagelkugeln mit rauher Oberfläche mit einem Durchmesser von 5 his 11 mm oder Perlgel von 1 bis 5 mm oder Granulatgel von 1 bis 7 mm eingefüllt ist, und daß zumindest die obere Schicht des Gels schwarz eingefärbt und vorzugsweise in die Gele .selbst oder zwischen den Gelschichten Aluminiumpulver eingelagert ist.
    19· Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Oberkanten der Platten (16) oder Blöcke des zweiten WärmeSpeichers Sonnenstrahlenkollektoren aufliegen.
    20. Verfahren zum Betrieb einer Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Abluft aus dem ersten Wärmespeicher während eines auf die Desorptionsphase folgenden Ealtblasens und gegebenenfalls zu Beginn der Adsorptionsphase so lange durch den zweiten Wärmespeicher geführt wird bis dessen Temperatur etwa gleich der Temperatur der genannten Abluft ist und daß in der dann folgenden Desorptionsphase die Zuluft für den Adsorber (6) zum Vorwärmen durch den zweiten Wärmespeicher geleitet wird.
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    21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die ELappe (10) bei gleicher Höhe der Temperatur der Abluft aus dem ersten Wärmespeicher und der !Temperatur der Speichermasse des zweiten Wärmespeichers selbsttätig so geschaltet wird, daß der Luftraum oberhalb des ersten WärmeSpeichers mit der Außenluft verbunden ist.
    22. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß in der Desorptionsphase ein Ventilator (14-) die Zuluft über die Öffnung (12) durch den zweiten Wärmespeicher, dann durch das Adsorberpaket (6) und danach durch den zweiten Wärmespeicher ansaugt, während er in der Adsorptionsphase die Zuluft aus der Öffnung (13) in entgegengesetzter Richtung durch den zweiten Wärmespeicher, das Adsorberpaket (6) und gegebenenfalls den zweiten Wärmespeicher bzw. wieder in die Außenluft drückt.
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DE19782810269 1978-03-09 1978-03-09 Anlage zur wassergewinnung aus luft und verfahren zu deren betrieb Withdrawn DE2810269A1 (de)

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