DE280996C - - Google Patents
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- DE280996C DE280996C DENDAT280996D DE280996DA DE280996C DE 280996 C DE280996 C DE 280996C DE NDAT280996 D DENDAT280996 D DE NDAT280996D DE 280996D A DE280996D A DE 280996DA DE 280996 C DE280996 C DE 280996C
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- Germany
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- piston
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- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims 1
- 241000947840 Alteromonadales Species 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C23/00—Butts; Butt plates; Stocks
- F41C23/14—Adjustable stock or stock parts, i.e. adaptable to personal requirements, e.g. length, pitch, cast or drop
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280996 KLASSE 72 a. GRUPPE
CARL WERTGARNER in ENNS, Ob.-Österr.
Gewehrschaft. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1914 ab.
Der Erfindungsgegenstand betrifft einen Gewehrschaft,
bei welchem der ein besonderes Stück bildende, an seinen beiden Seitenflächen mit je einer Backe versehene hintere Kolbenteil
gegenüber dem vorderen derart der Höhe nach verstellbar ist, daß der Gewehrkolben
auch beim Schießen auf große Entfernungen als Anschlag dient.
Bei den bekannten derartigen Anordnungen
ίο sind bisher zweiteilige Kolben verwendet worden,
bei denen der hintere Kolbenteil gegenüber dem vorderen der Höhe nach verstellbar
ist. Bei mehrläufigen Gewehren ist es auch nicht neu, den hinteren Kolbenteil gegenüber dem
vorderen quer zur Laufachse zu verdrehen, um das Gewehr aus der einen Visierstellung in die
andere zu bringen. Grundbedingung für ein gleichmäßig gutes Schießen ist, daß der sich
aus Visierlinie und Wangenstützpunkt sowie Schulterstützpunkt und deren gegenseitiger
Lage ergebende Anschlag bei jedem Schuß derselbe ist. Der gleiche Anschlag kann also nur
dann erzielt werden, wenn die aus Visierlinie und Verbindungsgerade von Wangenstützpunkt
und Schulterstützpunkt sich ergebende geometrische Figur in allen Fällen kongruent ist.
Diese Bedingung, welcher die eingangs erwähnten Einrichtungen nicht zu entsprechen vermögen,
wird erst durch den Erfindungsgegenstand erfüllt.
Die Erfindung wird darin erblickt, daß der hintere Teil des Kolbens gegenüber dem vorderen
Teil desselben quer zur Laufachse in zwei um 180 ° gegeneinander versetzten Gebrauchslagen
feststellbar ist, so daß die beiden Backen beim Schießen auf eine große und nachher auf
eine kleine Entfernung abwechselnd als Wangenstütze dienen können, und der Schütze in beiden
Fällen mit vollkommen gleichem Anschlag schießen kann.
Die Zeichnung Zeigt den Erfindungsgegenstand in Fig. ι in Seitenansicht, in Fig. 2· in
größerem Maßstab im Längsschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt nach A-B der Fig. 2.
Der Gewehrkolbenteil α bildet einen besonderen
Körper, der von dem vorderen Kolbenteil b durch einen ebenen Schnitt c getrennt und
gegenüber dem Teil, b um eine Achse drehbar ist, die durch die zum Schnitt c senkrechte Mittellinie
x-y (Fig. 2) angedeutet wird. An der Trennungsfläche c zwischen dem Kolbenteil α und
dem Teil b ist in jedes dieser beiden Stücke eine schmale Platte e bzw. f eingelassen und mittels
Schrauben g befestigt. Die beiden Platten e, f haben in der Mitte eine durchlochte Verstärkung
zur Lagerung eines Bolzens h1. Dieser bildet die Fortsetzung der Drehachse h des
Kolbenteiles α und besitzt an seinem freien Ende Gewinde, auf welchem die Muttern k aufgeschraubt
sind. In der Platte e befinden sich in gleichem Abstand von dem Bolzen h1 zwei
zylindrische Löcher m und in der Platte f zwei ebenso angeordnete, jedoch konische Löcher n.
Dem Lochpaare m stehen die Enden zweier Bolzen 0 gegenüber, welche mittels eines Steges^
starr miteinander verbunden sind. Der eine dieser beiden Bolzen 0 ist von einer Schraubenfeder
r umgeben, welche bestrebt ist, die Bolzen 0 mit ihrem einen Ende in die Löcher m, η
zu drängen, wenn diese sich decken. In einer Ausnehmung des Kolbenteiles α ist eine Platte s
befestigt, welche den Drehbolzen t1 eines zwei-
Claims (1)
- armigen Hebels t trägt. Dieser Hebel ist mit seinem einen Arm an dem einen der beiden Bolzen ο angelenkt. An dem anderen Arm des Hebels t greift ein Druckknopf u an, der in einer Vertiefung υ1 des Kolbenschuhes ν ständig verdeckt angeordnet ist. Der Gewehrkolben a weist an jeder Seite eine als Wangenstütze dienende Backe a1 bzw. «2 auf. Der Querschnitt des Kolbenteiles α ist derart gestaltet, daß dieίο Kante ι von der Achse x-y weiter absteht als die Kante 2. Der Gewehrkolben α kann um die Achse h, h1 (Mittellinie x-y) verdreht und mittels der Bolzen ο mit Bezug auf den Gewehrschaft b in zwei verschiedenen Gebrauchslagen verriegelt werden. Diese Verriegelung erfolgt selbsttätig, sobald die Löcher m mit den Löchern η zur Deckung kommen, worauf in dieselben die Bolzen 0 infolge der Feder r eindringen. Die Entriegelung erfolgt, indem der Druckknopf u mit dem Finger einwärts verschoben wird, so daß der Hebel t verschwenkt wird, der die Bolzen 0 zurückzieht und diese außer Eingriff mit den Löchern m, η bringt. Durch die erwähnte Verdrehung und Feststellung des Gewehrkolbens α wird erreicht, daß, wie Fig. ι zeigt, die bei Benutzung der Backe a1 als Wangenstütze untere Kante 1 bei nachheriger Benutzung der Backe a2 als Wangenstütze zur oberen Kante ia wird, deren Lage dann mit Bezug auf die Fernrohrachse T-II dieselbe ist wie früher die Lage der Oberkante 2 zu der durch die Visierkimme gehenden Visierlinie HI-IV.Pa τ ε NT-Anspruch:Gewehrschaft, bei welchem der ein besonderes Stück bildende, an seinen beiden Seitenflächen mit je einer Backe versehene hintere Kolbenteil gegenüber dem vorderen Kolberiteil derart der Höhe nach verstellbar ist, daß der Gewehrkolben auch beim Schießen auf große Entfernungen als Anschlag dient, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (d) des Kolbens gegenüber dem vorderen Teil [V) quer zur Laufachse in zwei um 180 ° gegeneinander versetzte Gebrauchslagen feststellbar ist und die Feststellung des hinteren Kolbenteiles («) am vorderen Teil (b) in den beiden Gebrauchslagen des ersteren selbsttätig durch innerhalb des Kolbenteils (a) angeordnete Riegelbolzen (0) herbeigeführt wird, indem diese unter Federwirkung in entsprechende Löcher (m, n) an der Stoßstelle (c) zwischen den Kolbenteilen (a und V) einschnappen und durch einen in einer Ausnehmung (v1) des Kolbenschuhes (v) verdeckt angeordneten, mittels eines Hebels {t) auf die Riegelbolzen (0) einwirkenden Druckknopfes (u) zurückgezogen werden können, um den Kolbenteil («) zu entriegeln.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280996C true DE280996C (de) |
Family
ID=536775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280996D Active DE280996C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280996C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117450B (de) * | 1957-05-16 | 1961-11-16 | Heinrich Von Paulgerg | Geschlossene Maschinenpistole mit Serienfeuer, pendelndem Verschluss und versetztem Lauf |
| US5417002A (en) * | 1994-04-15 | 1995-05-23 | Guerra; Jorge E. | Adjustable firearm handle |
-
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- DE DENDAT280996D patent/DE280996C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117450B (de) * | 1957-05-16 | 1961-11-16 | Heinrich Von Paulgerg | Geschlossene Maschinenpistole mit Serienfeuer, pendelndem Verschluss und versetztem Lauf |
| US5417002A (en) * | 1994-04-15 | 1995-05-23 | Guerra; Jorge E. | Adjustable firearm handle |
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