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DE2809193A1 - Niederspannungsschalter - Google Patents

Niederspannungsschalter

Info

Publication number
DE2809193A1
DE2809193A1 DE19782809193 DE2809193A DE2809193A1 DE 2809193 A1 DE2809193 A1 DE 2809193A1 DE 19782809193 DE19782809193 DE 19782809193 DE 2809193 A DE2809193 A DE 2809193A DE 2809193 A1 DE2809193 A1 DE 2809193A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
tongues
switch
pieces
switch according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782809193
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Kries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
Original Assignee
Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG filed Critical Karl Pfisterer Elektrorechnische Spezialartikel GmbH and Co KG
Priority to DE19782809193 priority Critical patent/DE2809193A1/de
Publication of DE2809193A1 publication Critical patent/DE2809193A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/365Bridging contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/38Plug-and-socket contacts
    • H01H1/385Contact arrangements for high voltage gas blast circuit breakers

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Niederspannungs-Leistungs- oder
  • Trennschalter mit wenigstens einem Kontaktsystem.
  • Die bekannten Schalter dieser Art, die beispielsweise in Niederspannungsverteilungsanlagen als Hauptschalter eingesetzt werden, haben relativ große Abmessungen. Überall dort, wo ein geringer Platt-/bedarf angestrebt wird, beispielsweise in Niederspannungsverteilungen für Klein- und Unterflurstationen, tritt deshalb diese Eigenschaft der bekannten Schalter störend in Erscheinung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen als Leistungsschalter oder Lasttrennschalter verwendbaren Niederspannungsschalter zu schaffen, der einen verringerten Raumbedarf hat.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das bewegliche Kontaktstück als eine zwischen zwei im Abstand voneinander angeordnete feste Kontaktstücke einführbare , mit Hilfe von Kontakt zungen und einem diese verbindenden Joch einen Stromverlauf in einer U-förmigen Bahn erzwingende Kontaktbrücke ausgebildet ist, die in ihrer durch die Kontaktzungen definierten Längsachse zwischen einer Ausschaltstellung, in welcher das freie Ende der Kontaktzungen gegen die festen Kontaktstücke weist, und einer Einschaltstellung bewegbar ist, in welcher die Kontaktzungen mit ihrem freien Ende zwischen die festen Kontaktstücke eingeführt sind und mit ihrer Außenseite eine der beiden einander zugekehrten Kontaktflächen der beiden festen Kontaktstücke kontaktieren.
  • Der Raumbedarf eines derartigen Kontaktsystems ist gering, weil sich sehr günstige Kontaktverhältnisse erzielen lassen und die U-förmige Strombahn in der Kontaktbrücke in Verbindung mit der Kontaktierung der festen Kontaktstücke an der Außenseite der Kontaktzungen zu einem erhöhten Kontaktdruck führt, was insbesondere für den Kurzschlußfall wichtig ist. Hinzu kommt noch, daß infolge der Gleitbewegung beim Schalten die Kontaktflächen sich selbst reinigen und daß kein Kontaktprellen auftritt. Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Kontaktsystems sind.die Doppelunterbrechung beim Öffnen des Schalters, welche ebenfalls zu einem minimalen Raumbedarf beiträgt.und das Kontaktsystem auch für kurze Schaltwege geeignet macht, sowie die gute Eigenjustierung der Kontaktbrücke, welche zusammen mit der guten Eigenfederung der Kontaktzungen zu einer gleichmäßigensguten Kontaktdruckverteilung und gleichmäßigen Beanspruchung der Kontaktzungen beiträgt. Der aus der Eigenfederung der Kontaktzungen resultierende Kontaktdruck kann dabei in einfacher Weise, nämlich mit Hilfe eines innen an den Kontaktzungen anliegenden Federringes'erhöht werden.
  • Die raumsparende und schmale Bauform, welche sich mit dem erfindungsgemäßen Schalter erreichen läßt, ermöglicht es, den Schalter in der Bauform von NH-Sicherungsleisten herzustellen, welche direkt auf die Sammelschienen von Niederspannungsverteilungen aufgeschraubt werden und mit minimalem Raumbedarf die bisher üblichen Hauptschalter zu ersetzen. Von besonderem Vorteil ist dies bei Niederspannungsverteilungen für Klein- und Unterflurstationen, wo bisher die Hauptschalter oberhalb der Stromkreisleisten angeordnet werden mußten, was eine Verringerung der Bauhöhe verhinderte. Ein weiterer Vorteil der Leisten-Bauform des Schalters besteht darin, daß die starken und aufwendigen Zuleitungsschienen, die bei den bekannten Hauptschaltern diese mit den Sammelschienen verbinden mußten, eingespart werden, weil der Schalter ebenso wie die Sicherungsleisten unmittelbar auf den Sammelschienen montiert werden kann.
  • Bei einer Ausbildung des Schalters in Leistenform kann die Bewegungsrichtung der Kontaktbrücke parallel zur Längsachse der Leiste oder auch in einem Winkel dazu liegen. Die parallele Lage hat den Vorteil, daß mehrere Kontaktsysteme in einfacher Weise für eine gemeinsame Betätigung miteinander verbunden werden können. Daher läßt sich auch in einfacher Weise ein mehrphasiger Schalter verwirklichen, oder, wenn mehrere Kontaktsysteme parallel geschaltet werden, ein Schalter für sehr hohe Stromstärken, beispielsweise Stromstärken von mehr als 2000 A. Neben der einfachen konstruktiven Ausbildung der Kontaktstücke trägt diese einfach zu verwirklichende Kupplung von mehreren Kontaktsystemen dazu bei, daß der erfindungsgemäße Schalter nicht nur raumsparend, sondern auch einfach und preisgünstig herstellbar ist.
  • Die Kontaktbrücke kann als einfacher Bügel ausgebildet sein, wobei die Bügelschenkel durch je eine oder mehrere Kontaktzungen gebildet sein kann. Im Hinblick auf einen minimalen Raumbedarf und eine optimale Stromverteilung in der Kontaktbrücke und den festen Kontaktstücken ist es aber vorteilhaft, die Außenseite der Kontaktzungen und die Kontaktflächen der festen Kontaktstücke je in eine bezüglich einer gemeinsamen Achse rotationssymmetrische Fläche zu legen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist daher die Kontaktbrücke einen an einen Endabschnitt anschließenden HohlzYlinder auf, der durch zwei an diametralen Stellen liegende breitere Längsschlitdir ze in zwei gleiche Teile unterteilt ist,/ihrerseits durch schmälere Längsschlitze in die Kontaktzungen unterteilt sind. Für die Funktionsfähigkeit würde zwar eine Trennung der beiden Teile des Mantels durch schmale Längsschlitze genügen. Da aber die festen Kontaktstücke einen bestimmten Mindestabstand voneinander haben müssen, können die die beiden Gruppen von Kontaktzungen trennenden Längsschlitze entsprechend breit gewählt werden.
  • Hierdurch läßt sich nicht nur die Masse der Kontaktbrücke verringern. Verwendet man, was im Hinblick auf die Fertigungskosten besonders vorteilhaft ist, als Kontaktbrücke einen Gußkörper, dann wird hierdurch auch Material eingespart.
  • Die Form der beiden festen Kontaktstücke ist in weiten Grenzen frei wählbar. Beispielsweise können die beiden Kontaktstücke zusammen eine in Längsrichtung geteilte Buchse bilden.
  • Vorteilhaft ist es auch, die beiden festen Kontaktstücke als zwei in einer gemeinsamen Ebene liegende Flachmaterialstücke auszubilden, wobei die Kontaktflächen an den einander zugekehrten Seiten zweckmäßigerweise wenigstens.
  • teilweise in einer Zylinderfläche liegen, deren Symmetrieachse senkrecht auf der gemeinsamen Ebene steht. Hierdurch läßt sich eine ausreichend große Kontaktfläche erzielen. Ein besonderer Vorteil der aus Flachmaterialstücken bestehenden festen Kontaktstücke besteht in der guten Wärmeleitung, dem geringen Raumbedarf, der einfachen Anpassung an verschiedene Nennstromstärken durch entsprechende Wahl der Materialdicke sowie der einfachen Anschlußmöglichkeit. Beispielsweise kann hierbei ein Abschnitt des einen Flachmaterialstückes als Lasche zur Verbindung mit einer Sammelschiene und ein Abschnitt des anderen Flachmaterialstückes als Träger für einen Sicherungskontakt dienen, so daß zusätzliche Obergangswiderstände entfallen.
  • Vorteilhafterweise ist eine der Kontaktzungen, vorzugsweise die mittlere, jeder der beiden Gruppen über das freie Ende der übrigen Kontaktzungen hinaus verlängert, um die Stelle festzulegen, an der sich der Fußpunkt eines beim Öffnen des Schalters gegebenenfalls auftretenden Lichtbogens befindet. Man kann die beiden verlängerten Kontaktzungen auswechselbar mit der Kontaktbrücke verbinden und zusätzlich oder statt der auswechselbaren Verbindung zumindest für den Bereich des freien Endabschnittes ein lichtbogenabrandfestes Material vorsehen.
  • Vorzugsweise wird die Kontaktbrücke von einem längsverschiebbar geführten, in der Längsachse der Kontaktbrücke liegenden Stab getragen, der bei einer mehrphasigen Schalterausbildung oder bei wenigstens zwei parallel geschalteten Kontaktsystemen auch die Kontaktbrücken der übrigen, gleich ausgebildeten Kontaktsysteme trägt. Dieser Stab, der zumindest in dem zwischen den Kontaktfingern liegenden Abschnitt und in dem anschließenden Abschnitt, der in der Ausschaltstellung zwischen den festen Kontaktstücken liegt, elektrisch isoliert ist, weist bei einer bevorzugten Ausführungsform im letztgenannten Abschnitt zwei diametral angeordnete, radial abstehende Rippen aus elektrisch isolierendem Material auf, welche zusammen mit dem Stab in der Ausschaltstellung eine zwischen den beiden festen Kontaktstücken liegenden Trennwand bilden. Durch eine solche Trennwand läßt sich ein minimaler Abstand der beiden festen Kontaktstücke voneinander erreichen, was sich vorteilhaft auf den Raumbedarf des Schalters auswirkt.
  • Zur Verbesserung der Löschfähigkeit können Löschkammern eingesetzt werden, wobei vorzugsweise zwei Löschkammern in einer der Anordnung der festen Kontaktstücke entsprechenden Anordnung neben den festen Kontaktstücken vorgesehen werden, um bei möglichst geringem Raumbedarf eine möglichst hohe Löschwirkung zu erreichen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht jede der beiden Löschkammern aus einem Paket von im Abstand voneinander liegenden Löschblechen, deren dem anderen Paket zugekehrte Seite zumindest in ihrem Mittelabschnitt in einer Fläche liegt, die der die Kontaktflächen der festen Kontaktstücke enthaltenden Fläche geometrisch ähnlich ist, jedoch gegenüber dieser etwas radial nach außen versetzt ist. Eine derartige Ausbildung der Löschbleche erhöht ihre Wirksamkeit, wobei durch die geringfügige radiale Versetzung nach außen sichergestellt ist, daß die Kontaktzungen nicht in Berührung mit den Löschblechen kommen.
  • Von besonderem Vorteil ist jedoch, daß die Löschwirkung der beiden Löschblech-Pakete durch die elektromagnetischen Kräfte unterstützt wird, die wegen der U-artigen Strombahn einen eventuell auftretenden Lichtbogen radial nach außen in die Löschkammer hineindrängen.. Durch das erfindungsgemäße Kontaktsystem entsteht also eine selbsttätige, elektromagnetische Lichtbogen-Blasung in Richtung zu den Löschkammern hin, was eine optimale Löschwirkung derselben zur Folge hat.
  • Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II der Fig.1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III der Fig.1.
  • Ein Niederspannungs-Lasttrennschalter, der bei einem Austausch seiner Antriebsvorrichtung 1 gegen eine für einen Leistungsschalter geeignete Antriebsvorrichtung auch als Leistungsschalter einsetzbar ist, weist, um wie NH-Sicherungsleisten in einer Niederspannungsverteilung unmittelbar auf den Sammelschienen befestigt werden zu können, einen leistenförmigen Tragkörper auf, der im Ausführungsbeispiel aus zwei die beiden Seitenwände des Tragkörpers bildenden Platten 2 sowie Stegen 3 besteht, welche die beiden Platten miteinander verbinden.
  • Da die für ein dreiphasiges Schalten vorhandenen, in Längsrichtung des Tragkörpers hintereinander angeordneten Schalten heiten des Schalters gleich ausgebildet sind, ist in Fig. 1 nur eine dieser Schalteinheiten dargestellt. Diese Schalteinheit weist als bewegliches Kontaktstück eine Kontaktbrücke 4 auf, die eine zylindrische Form hat. An einen Endabschnitt 5, der im Ausführungsbeispiel die Form einer Ring-Scheibe hat, schließt sich ein hohlzylindrischer Abschnitt an, der zur Bildung von Kontaktzungen 6 in Längsrichtung mehrfach geschlitzt ist. Zwei diametral liegende Schlitze 7 haben etwa die Breite einer Kontaktzunge. Die Kontaktzungen 6 werden durch diese beiden Schlitze 7 in zwei Gruppen geteilt, die im Ausführungsbeispiel aus je fünf Kontaktzungen bestehen, welche durch schmale Schlitze 8 voneinander getrennt sind. Mit Ausnahme der jeweils mittleren Kontaktzunge jeder Gruppe sind alle Kontaktzungen 6 gleich und einstückig mit dem Endabschnitt 5 ausgebildet. Die mittlere Kontaktzunge 9 jeder Gruppe unterscheidet sich von den übrigen Kontaktzungen 6 dadurch, daß ihr freies Ende über das freie Ende der übrigen Kontakt zungen 6 übersteht und ihr anderes Ende lösbar mit dem Endabschnitt 5 verschraubt ist. Für diese lösbare Verbindung weist der Endabschnitt 5 für jede der mittleren Kontaktzungen 9 eine nach außen offene Längsnut auf, in welcher der eine Endabschnitt dieser Kontaktzunge liegt. Im Bereich ihres freien Endabschnittes weisen alle Kontaktzungen 6 und 9, deren Innenseite in einer gemeinsamen, zur Längsachse der Kontaktbrücke konzentrischen Zylinderfläche liegt, eine gegen das freie Ende hin zunächst allmählich zunehmende und dann wieder allmählich abnehmende Stärke auf, wobei die Stärke am freien Ende geringer ist als dort, wo die Außenseite der Kontaktzungen in der durch die Außenmantelfläche des Endabschnittes 5 definierten Zylinderfläche liegt.Die hierdurch auf der Außenseite jeder Kontaktzunge gebildete Kuppe gewährleistet zum einen, daß die Kontaktzunge auch dann, wenn sie federnd radial nach innen gedrückt ist, nur im Bereich dieser Kuppe kontaktiert wird. Zum anderen erleichtert die konusartige Verjüngung der Kontaktbrücke an ihrem freien Ende das Einführen zwischen die beiden festen Kontaktstücke 10 und 11. Mittels eines Federringes 12, der an der Innenseite der Kontaktzungen anliegt und mittels einer Ringnut in seiner Lage fixiert wird, kann die Federkraft der Kontaktzungen erhöht werden. Die Kontaktbrücke 4 und ihre lösbaren Kontaktzungen 9 sind vorteilhafterweise im Kokillenguß hergestellte Formkörper.
  • Die Kontaktbrücke 4 und auch die übrigen, nicht dargestellten Kontaktbrücken werden von einem im Ausführungsbeispiel aus Metall bestehenden Stab 14 getragen, der sich in Längsrichtung des Tragkörpers erstreckt und in miteinander fluchtenden Bohrungen der Stege 3 längsverschiebbar geführt ist. Das eine Ende des Stabes 14 ist gelenkig mit einem Schwenkhebel 13 der Antriebsvorrichtung 1 verbunden. Über den Stab 14 ist in dem Bereich jedes Kontaktsystems eine aus elektrisch isolierendem Kunststoff bestehende Hülse 15 geschoben, die durch Querstiftefest mit dem Stab 14 verbunden ist. Die Hülse 15 weist im Anschluß an einen Abschnitt, dessen AuRendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des durch die Innenfläche der Kontaktzungen definierten Zylinders, einen Endabschnitt 15' mit größerem Außendurchmesser auf. Im Ausführungsbeispiel ist der AuBendurchmesser dieses Endabschnittes nahezu gleich dem AuRendurchmesser des Endabschnittes 5 der Kontaktbrücke 4. Die Hülse 15 durchdringt eine zentrale Bohrung des Endabschnittes 5, der mit seiner äußeren Stirnfläche an der am Übergang zum Endabschnitt 15' gebildeten Schulter anliegt. Schrauben 16 verbinden die Kontaktbrücke 4 mit dem Endabschnitt 15'. Die Länge der Hülse 15 und ihre Lage auf dem Stab 14 sind so gewählt, daß einerseits in der Ausschaltstellung der Kontaktbrücke 4 zwischen dem Endabschnitt 15' und dem benachbarten Steg 3 noch ein Spalt vorhanden ist, und daß sich die Hülse 15 andererseits nicht nur über die gegen die festen Kontaktstücke 10 und 11 weisenden freien Enden der Kontaktzungen 6 und 9 hinaus erstreckt, sondern auch noch über die festen Kontaktstücke hinaus, wie dies Fig. 1 zeigt. In dem über die Kontaktzungen überstehenden Abschnitt 16" hat die Hülse 15 einen Außendurchmesser, der nur wenig kleiner ist als der Innendurchmesser der durch die Kontaktstücke 10 und 11 gebildeten Bohrung. Im Ausführungsbeispiel wird der Abschnitt 15" durch eine auf die Hülse aufgesetzte, elektrisch isolierende Buchse gebildet. Der Abschnitt 16" weist ferner in diametraler Anordnung zwei angeformte, in radialer Richtung abstehende Rippen 17 auf, welche im Zwischenraum zwischen den beiden festen KontaktstÜcken 10 und 11 liegen und auf die breiteren Schlitze 7 der Kontaktbrücke auserichtet sind. Wie Fig. 2 zeigt, erstrecken sich die Rippen 17 in radialer Richtung über die beiden festen Kontaktstücke 10 und 11 hinaus. Aber auch in axialer Richtung erstrecken sie sich von der durch die freien Enden der Kontaktzungen 9 übergriffenen Zone bis zu einer Zone, der die im Abstand von der/Kontaktbrücke 4 abgekehrten Seite der festen Kontaktstücke 10 und 11 liegt. Dadurch bilden die Rippen 17 zusammen mit der Hülse 15 in der Ausschaltstellung des Schalters eine elektrisch isolierende Trennwand sowohl im Bereich der festen Kontaktstücke als auch in dem zwischen diesen und der Kontaktbrücke 4 liegenden Raum.
  • Die beiden festen Kontaktstücke 10 und 11 sind gleich ausgebildete, im Kokillenguß hergestellte Formteile. Die beiden festen Kontaktstücke bilden im Ausführungsbeispiel zusammen eine in Längsrichtung geteilte, konzentrisch zur Längsachse der Kontaktbrücke angeordnete und damit die Hülse 15 konzentrisch umfassende dem Außendurchmes ser Buchse, deren Innendurchmesser/der Kontaktbrücke im Bereich der Kuppen der Kontakt zungen 6 und an St diese Buchse bildenden beiden Teile sind mit 10' und 11' bezeichnet. Die Teilungsebene der Buchse liegt, wie Fig. 2 zeigt, in der durch die Rippen 17 definierten Ebene und ist damit auch auf die durch die beiden breiten Schlitze 7 der Kontaktbrücke 4 definierte Teilungsebene ausgerichtet. Der Winkelbereich, über den sich die durch die Innenman-9 und 20 telfläche der beiden Buchsenteile gebildeten Kontaktflächen/der festen Kontaktstücke erstrecken, ist etwa gleich dem Winkelbereich, über den sich jede der beiden Gruppen von Kontaktzungen der Kontaktbrücke 4 erstreckt.
  • Um das Einführen der Kontaktzungen 6 und 9 zwischen die festen Kontaktstücke 10 und 11 zu erleichtern, erweitert sich der Innendurchmesser der von den festen Kontaktstücken gebildeten Buchse trichterartig in einem von einem Ringflansch gebildeten Endabschnitt auf der der Kontaktbrücke 4 zugekehrten Seite.
  • An jeden der beiden Buchsenteile ist eine radial nach außen abstehende und dann rechtwinklig in Richtung zur Kontaktbrücke hin abgebogene Lasche 21 bzw. 22 angeformt. Die beiden Laschen sind symmetrisch bezüglich der Symmetrieebene der die Buchse bildenden Teile angeordnet,und ihre unmittelbar an die Buchsenteile anschließenden Schenkel definieren eine vom Stab 14 lotrecht durchstoßene Ebene. Diese Schenkel liegen an zwei fest mit den Platten 2 verbundenen Traversen 23 bzw. 24 aus Kunststoff an und sind mit diesem verschraubt. Sofern die Querschnittsfläche dieser Schenkel ausreichend groß bemessen ist, sind die die Buchse bildenden Teile nicht erforderlich. Die beiden Kontaktflächen können dann von den einander zugekehrten Stirnflächen dieser Schenkel gebildet werden, die dann selbstverständlich in einer an die Form der Kontaktbrücke angepaßten Fläche, im Ausführungsbeispiel also einer Zylinderfläche, liegen müssen.
  • Die Lasche 21 ist zwischen den beiden Platten 2 zur Rückseite des Tragkörpers geführt,und ihr freier Schenkel steht, wie Fig. 1 zeigt, etwas über die Rückseite des Tragkörpers über.
  • Dieser freie Schenkel kann daher unmittelbar auf die Sammelschiene einer. Niederspannungsverteilung aufgelegt und mit dieser verschraubt werden.
  • Der parallel zu diesem freien Schenkel liegende freie Schenkel der zur Vorderseite des Tragkörpers geführten Lasche 22 bildet den Träger für einen zweiteiligen Kontaktkörper 25 zur Aufnahme des Messerkontaktes 26 einer NH-Sicherung 27. Der Kontaktkörper 25 ist unmittelbar an die Lasche 22 angeschraubt. Ein zweiter Kontaktkörper 28 zur Aufnahme des anderen Messerkontaktes ist gegenüber dem Kontaktkörper 25 im erforderlichen Maße in Längsrichtung des Trägerkörpers versetzt angeordnet. Der Körper der NH-Sicherung 27 liegt daher, wie Fig. 1 zeigt, mit zum Stab 14 paralleler Längsachse in geringem Abstand vor oder über der Kontaktbrücke 4 und dem Endabschnitt 16, wenn sich diese in der Ausschaltstellung befinden. Der zweite Kontaktkörper 28 wird von einer Anschlußlasche 29 getragen, die ihrerseits an eine Traverse des Trägerkörpers angeschraubt ist.
  • In dem seitlich von den beiden Platten 2, nach hinten von der Lasche 21 und nach vorne von der Lasche 22 begrenzten Raum sind zwei gleich ausgebildete Löschkammern 30 und 31 symmetrisch zur Symmetrieebene der beiden festen Kontaktstücke 10 und 11 angeordnet. Wie Fig. 1 zeigt, liegen die beiden Löschkammern unmittelbar neben den festen Kontaktstücken auf deren der Kontaktbrücke 4 zugekehrter Seite. Gebildet werden die beiden Löschkammern aus mehreren, parallel zueinander liegenden Löschblechen 32, welche an ihren parallel zu den Platten 2 verlaufenden Seitenrändem von je einem aus Kunststoff bestehenden und an den Platten 2 direkt oder indirekt befestigten Träger der Löschkammer festgehalten werden. Die Form der Löschbleche 32 weicht insofern von der Rechteckform ab, als der Mittelabschnitt ihrer der Hülse 15 zugekehrten Seite in einer zur Längsachse des Stabes 14 und der durch die festen Kontaktstücke gebildeten Buchse konzentrischen Zylinderfläche liegt, deren Durchmesser nur soviel größer ist als derjenige der durch die Kontaktflächen 19 und 20 definierten Zylinderfläche, daß die Kontaktzungen 6 und 9 nicht mehr die Löschbleche 32 berühren können. Hierdurch ist auch der Spalt zwischen der Außenmantelfläche des Abschnittes 15" der Hülse und den Löschblechen 32 sehr gering, was die Löschwirkung der Löschbleche erheblich verbessert, da wegen des kleinen Spaltes ein Lichtbogen in die Löschkammern gedrängt wird. Je eine aus Kunststoff bestehende Deckplatte 33, die beide die gleiche Form und Anordnung wie die Löschbleche aufweisen und in der Ausschaltstellung der Kontaktbrücke das freie Ende der beiden überstehenden Kontaktzungen 9 zwischen sich aufnehmen, schließen bei jeder Löschkammer den aus den Löschblechen gebildeten Stapel auf der einen Seite ab.
  • Wird die Kontaktbrücke 4 aus der in Fig. 1 dargestellten Ausschaltstellung durch eine mit Hilfe der Antriebsvorrichtung 1 bewirkte Längsverschiebung des Stabes 14 in die Einschaltstellung gebracht, dann treten die freien Endabschnitte der Kontaktzungen 6 und 9 zwischen die festen Kontaktstücke 10 und 11 ein und kommen mit ihrer kuppenartig gewölbten Außenseite in Anlage an die Kontaktflächen 19 oder 20. Die Kontaktfinger ermöglichen dabei infolge ihrer Federung eine Zentrierung der Kontaktbrücke sowie eine gleichmäßige Anlage aller Kontaktzungen an den festen Kontaktstücken. Bei geschlossenem Schalter fließt der Strom über die mit der Sammelschiene verbundene Lasche 21 und die Kontaktfläche 19 des zugehörigen festen Kontaktstückes 10 zu den an der Kontaktfläche 19 anliegenden fünf Kontaktzungen. In diesen Kontaktzungen fließt der Strom zum Endabschnitt 5 der Kontaktbrücke 4 und dann in den anderen fünf Kontaktzungen zur Kontaktfläche 20 des im Ausführungsbeispiel vorne liegenden festen Kontaktstückes 11, von dem er über die Lasche 22 und die NH-Sicherung 27 zu einem Verbraucher fließt. Die U-artige Strombahn im Inneren der Kontaktbrücke 4 hat zur Folge, daß die durch den Stromfluß auf die Kontakt zungen ausgeübte Kraft die Kontakt zungen radial nach außen und damit verstärkt an die zugeordnete Kontaktfläche der festen Kontaktstücke andrückt.
  • Beim Öffnen des Schalters übernehmen, ehe eine Unterbrechung erfolgt, die beiden mittleren, überstehenden Kontaktzungen 9 den gesamten Strom. Die übrigen Kontakt zungen 6 heben daher von den festen Kontaktstücken 10 ab, ohne daß dabei ein Lichtbogen auftritt. Entsteht beim Abheben der beiden überstehenden Kontaktzungen 9 von den festen Kontaktstücken ein Lichtbogen, dann begünstigt die Doppelunterbrechung des Strompfades die Lichtbogenlöschung. Vor allem aber wird der Lichtbogen infolge der U-artigen Strombahn durch die elektromagnetischen Kräfte sowie infolge des geringen Spaltes zwischen den Löschblechen und dem Abschnitt 15" der Hülse 15 in die benachbarte Löschkammer hineingedrückt, wodurch diese voll wirksam werden und den Lichtbogen in sehr kurzer Zeit löschen kann.
  • In der Ausschaltstellung der Kontaktbrücke 4 werden trotz der gedrängten Bauweise und der dadurch bedingten geringen Abstände der Kontakte voneinander durch die aus den Rippen 17 und der Hülse 15 bestehende Trennwand Überschläge mit Sicherheit verhindert.

Claims (14)

  1. Niederspannungs schalter Patentansprüche 1. Niederspannungs-Laistungs- oder -lasttrennschalter mit wenigstens einem Kontaktsystem, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktstück als eine zwischen zwei im Abstand voneinander angeordnete feste Kontaktstücke (10,11) einführbare, mit Hilfe von Kontaktzungen (6,9) und einem diese verbindenden Joch (5 ) einen Stromverlauf in einer U förmigen Bahn erzwingende Kontaktbrücke (4) ausgebildet ist, die in ihrer durch die Kontaktzungen (6,9) definierten Längsachse zwischen einer Ausschaltstellung, in welcher das freie Ende der Kontaktzungen (6,9) gegen die festen Kontaktstücke (10,11) weistgund einer Einschaltstellung bewegbar ist, in welcher die Kontaktzungen (6,9) mit ihrem freien Ende zwischen die festen Kontaktstücke (10,11) eingeführt sind und mit ihrer Außenseite eine der beiden einander zugekehrten Kontaktflächen (19,20) der festen Kontaktstcke (10,11) kontaktieren.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite der Kontaktzungen (6,9) und die Kontaktflächen (19,20) der festen Kontaktstücke (10,11) je in einer bezüglich einer gemeinsamen Achse rotationssymmetrischen Fläche liegen.
  3. 3 Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (4) einen sich an einen Endabschnitt (5) anschließenden Hohlzylinder aufweist, der durch zwei an diametralen Stellen liegende, breitere Längsschlitze (7) in zwei gleiche Teile unterteilt ist, die ihrerseits durch schmälere Längsschlitze (8) in die Kontaktzungen (6,9) unterteilt sind.
  4. 4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden festen Kontaktstücke durch zwei in einer gemeinsamen Ebene liegende Flachmaterialstücke gebildet sind und ihre Kontaktfläche an den einander zugekehrten Seiten wenigstens zum Teil in einer zylindrischen Fläche liegen, deren Symmetrieachse senkrecht auf der gemeinsamen Ebene steht.
  5. 5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kontaktzungen, vorzugsweise die mittlere (9),jeder der beiden Gruppen von Kontaktzungen über das freie Ende der übrigen Kontaktzungen (6) hinaus verlängert ist.
  6. 6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verlängerten Kontaktzungen (9) lösbar mit der Kontaktbrücke (4) verbunden sind.
  7. 7. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (4) ein Gußkörper ist.
  8. 8. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (4) von einem längsverschiebbar geführten, in der Längsachse der Kontaktbrücke liegenden Stab (14,15) getragen wird, der bei einer mehrphasigen Schalterausbildung auch die Kontaktbrücken der übrigen, gleich ausgebildeten Kontaktsysteme isoliert voneinander trägt.
  9. 9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (14,15), der zumindest in dem zwischen den Kontaktfingern (6,9) liegenden Abschnitt und in dem anschließenden Abschnitt, der in der Ausschaltstellung zwischen den festen Kontaktstücken (10,11) liegt, elektrisch isoliert ist, im letztgenannten Abschnitt zwei diametral angeordnete, radial abstehende Rippen (17) aus elektrisch isolierendem Material aufweist, welche zusammen mit dem Stab in der Ausschaltstellung eine zwischen den beiden festen Kontaktstücken (10,11) liegende Trennwand bilden.
  10. 10. Schalter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für das Kontaktsystem ein Leistenkörper (2,3) einer Sicherungsleiste vorgesehen ist und daß der Stab (14,16) parallel zur Längsachse des Leistenkörpers liegt
  11. 11. Sicherung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zugeordnete Sicherungspatrone (27) vor dem Kontaktsystem liegt
  12. 12. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Löschkammern (30,31) in einer der Anordnung der festen Kontaktstücke (10,11) entsprechenden Anordnung neben diesen vorgesehen sind.
  13. 13. Schalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Löschkammern (30,31) aus einem Paket von im Abstand voneinander liegenden Löschblechen (32) besteht, deren dem anderen Paket zugekehrte Seite zumindest in ihrem Mittelabo schnitt in einer Fläche liegt, die der die Kontaktflächen (19,20) der festen Kontaktstücke (10,11) enthaltenden Fläche geometrisch ähnlich ist, jedoch gegenüber dieser etwas radial nach außen versetzt ist.
  14. 14. Schalter nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Außenmantelfläche des in der Ausschaltstellung zwischen den Löschkammern-(30,31) liegenden Abschnitts (15") des Stabes (14915) und der Innenmantelfläche der Löschkammern nur ein kleiner Spalt vorhanden ist.
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