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DE2808109A1 - Magnet-aufzeichnungstraeger - Google Patents

Magnet-aufzeichnungstraeger

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Publication number
DE2808109A1
DE2808109A1 DE19782808109 DE2808109A DE2808109A1 DE 2808109 A1 DE2808109 A1 DE 2808109A1 DE 19782808109 DE19782808109 DE 19782808109 DE 2808109 A DE2808109 A DE 2808109A DE 2808109 A1 DE2808109 A1 DE 2808109A1
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DE
Germany
Prior art keywords
isobutylene
oligomer
magnetic
magnetic recording
recording medium
Prior art date
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Granted
Application number
DE19782808109
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English (en)
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DE2808109C3 (de
DE2808109B2 (de
Inventor
Yoshiaki Hisagen
Toshiro Tanaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
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Publication date
Priority claimed from JP19476A external-priority patent/JPS5632296B2/ja
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Publication of DE2808109A1 publication Critical patent/DE2808109A1/de
Publication of DE2808109B2 publication Critical patent/DE2808109B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2808109C3 publication Critical patent/DE2808109C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/50Reconditioning of record carriers; Cleaning of record carriers ; Carrying-off electrostatic charges
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/62Record carriers characterised by the selection of the material
    • G11B5/68Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent
    • G11B5/70Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer
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    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
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    • Y10T428/31504Composite [nonstructural laminate]
    • Y10T428/31855Of addition polymer from unsaturated monomers

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  • Paints Or Removers (AREA)
  • Magnetic Record Carriers (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

Magnet-Auf ζ e ichnungs träger
Die Erfindung bezieht sich auf einen Magnettonträger mit einer verbesserten Magnetschicht, deren wesentliches Schmiermittel ein Isobutylen-Oligomer ist.
In letzter Zeit sind die Forderungen, die an einen geeigneten Magnet-Aufzeichnungsträger, etwa ein Magnettonband t eine Magnettonfolie, eine Magnetplatte od. dgl., gestellt werden, viel umfangreicher geworden. Das gilt vor allem für Magnetbänder, die zur Aufzeichnung von Videosignalen verwendet werden, wobei die sogenannte "Stehbild"-Charakteristik von Bedeutung ist, ebenso für Magnettonbänder zum Aufzeichnen von Audiosignalen und für Meßzwecke benutzte Magnetbänder. In diesen Fällen sind die Wiederholbarkeit des Abspielens und die Abriebfestigkeit äusserst wichtig.
Um die Stehbild-Charakteristik, die Wiederholbarkeit des Abspielens und die Abriebfestigkeit zu verbessern, sind bereits die verschiedensten Bindemittel, Schmiermittel, Zusatzstoffe und dergl. untersucht worden, aber ausgesprochen gute Resultate haben sich dabei nicht ergeben. Jedes Schmiermittel muß ohne Verschlechterung der Kenndaten der elektromagnetischen
Umsetzung, des Verschleisses am Kopf, der Viskositätsdaten der Anstrichmittel und dergl. arbeiten. Bis zum heutigen Tage ist der wesentliche Gesichtspunkt bei der Auswahl eines Schmiermittels gewesen, ob es den Lauf des Magnetbandes beruhigt und die Erzeugung von Q-Tönen und Gleichlaufschwankungen verhindert, indem es den Reibungsfaktor herabsetzt, der sich bei niedrigen Laufgeschwindigkeiten des Bandes zeigt.
Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Schmiermittel in Magnetschichten bekannt, beispielsweise höhere Fettsäuren (z.B. ölsäure, Linolsäure, Ricinolsäure, Stearinsäure, Laurinsäure, Palmitinsäure, Caprinsäure, Myristinsäure, Elai dinsäure, Stearolsäure und dergl. mehr, welche Fettsäuren 8 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisen), sowie deren Fettsäureester, oder einzeln oder in Mischung: Fettsäuren von Metall salzen, flüssiges Paraffin, Silikonöle, Olivenöl und dgl.. Man hat auch Versuche mit pulverförmigen Stoffen, z.B. Graphit, Kohlenstoff, Molybdändisulfid, Bornitrid, Wolframdisulfid, und pulversisierte Polyfluorvinyl-Polymere angestellt.
Die Ergebnisse mit Olivenöl, Zinkstearat, Äthylstearat und Silikonölen in ihrer Anwendung als Schmiermittel waren nicht befriedigend, wie weiter unten in einem besonderen Teil dieser Beschreibung erläutert werden soll.
Wenn anstelle von Olivenöl die bekannten Schmiermittel auf Paraffingrundlage und Olefingrundlage benutzt werden, entstehen wegen der Schmelzpunkte dieser Schmiermittel, die zwischen -5° C und 50° C liegen, "Ausblühungen" und daher wird der Reibungefaktor nicht herabgesetzt.
Verwendet man ein pulverförmiges Schmiermittel, so wird das von den Magnetpulvern oder -teilen eingenommene anteilige Volumen innerhalb der Magnetschicht herabgesetzt. Daher wird
die Ausgangsgröße von diesem Magnetband verringert und die gleichmässige Verteilung der Magnetpulver wird gestört, so daß Bandrauschen auftritt. Eine solche Magnetschicht ist nicht mehr für ein Magnetband geeignet, das Kurzwellensignale, wie etwa ein Videosignal, aufnehmen soll.
Die passendste Lehre aus dem Stand der Technik, die uns bekannt geworden ist, findet sich in der japanischen Patentanmeldung Nr. 6727/1967, in der ein Schmiermittel angegeben wird, das sich aus einem Squalan der empirischen Formel Co0Hg2 zusammensetzt, und dessen chemische Bezeichnung 2,6,10,15, 19,23-Hexamethyl-Tetracosan ist. Dieses Squalan wird aber durch Härtung eines Squalans erzeugt, das aus dem Leberöl eines Hais stammt und das daher sehr teuer ist. Die Substanz kann auch synthetisch hergestellt werden, ist aber auch dann noch sehr kostspielig.
Die Erfindung gibt einen Magnet-Aufzeichnungsträger an, der keine Ausblühungen zeigt und der stabile Kenndaten für Haltbarkeit, Warmfestigkeit und Wasserbeständigkeit besitzt. Der erfindungsgemäße Magnet-Aufzeichnungsträger setzt sich aus einer unmagnetischen Unterlage und einer darauf aufgebrachten Magnetschicht zusammen, die magnetisierbare Partikel enthält, die in einem Harz-Bindemittel dispergiert sind, sowie einen so grossen Anteil Schmiermittel, daß die Magnetschicht Schmierungseigenschaften erhält.
Das bei der praktischen Ausübung der Erfindung benutzte Schmiermittel ist als Isobutylen-Oligomer (Polymer mit niedrigem Molekulargewicht) bekannt, dessen chemische Strukturformel folgendermaßen geschrieben werden kann:
CHo \ CH
1 ° I
CH, - C -f CH9 - C —\— CH2 - CH
3I 2 I /n 2 CH3 \
Ö09835/0§47
28081
worin η eine ganze Zahl bedeutet, deren Größe vorzugsweise zwischen 2 und 11 liegt.
Nach der Lehre der Erfindung hergestellte Magnet-Aufzeichnungsträger, etwa flexible Magnet-Aufzeichnungsbänder oder verhältnismässig starre Magnet-Aufzeichnungsplatten weisen bessere Kenndaten für Abriebfestigkeit, Vermeidung von Ausblühungen, Warmfestigkeit und Wasserbeständigkeit im Vergleich zu den Magnet-Aufzeichnungsträgern nach dem Stand der Technik auf.
Das gemäß der Lehre der Erfindung benutzte Schmiermittel ist ein niedriges Isobutylen-Polymer oder -Oligomer in der Magnetschicht eines Magnet-Aufzeichnungsträgers; die chemische Struktur des Oligomers ist:
Cf3 ./ CII3N CH3 CH3 - C -j CH2 - C 4-fi- CH2 - CH - CH3
worin η eine ganze Zahl zwischen 2 und 11 ist, so daß das Oligomer 16 bis 52 Kohlenstoffatome besitzt.
Wie sich aus den weiter unten beschriebenen Beispielen ergibt, erhält man die besten Ergebnisse, wenn es sich hei dem Isobutylen-Oligomer um ein Oligomer handelt, bei dem η zwischen 2 und 11 liegt, so daß die Gesamtzahl der Isobutylen-Grundeinheiten zwischen 4 und 13 beträgt. Genauer gesagt wird vorzugsweise ein Oligomer angewendet, bei dem η zwischen 3 und 8 liegt, so daß insgesamt 5 bis 10 Isobutylen-Grundeinheiten oder insgesamt 20 bis 40 Kohlenstoffatome auftreten. Bei einem Oligomer mit unter 1 liegendem η sind die Schmierungseigenschaften sehr schlecht, fast Null, und beim Auftreten
809835/0847
eines solchen Oligomers wird das Bindemittel erweicht, und daraus resultiert ein ausserordentlich starkes Abschälen von Magnetpulver oder -partikeln, aus der Magnetschicht. Wenn andererseits das Oligomer ein über 11 liegendes η hat, sind Verschlechterungen der Stehbild-Eigenschaften und Abschälen von Magnetpartikeln beobachtet worden.
Zweckmässigerweise werden 1 bis 15 Gew.Teile Isobutylen-Oligomer zu 100 Gew.Teilen Harz-Bindemittel gegeben. Besonders bevorzugt wird ein Anteil von 2 bis IO Gew.Teilen des Isobutylen-Oligomer s zu 100 Gew.Teilen des Harz-Bindemittels. Ist der Anteil von Isobutylen-Oligomer niedriger als 1 %, wird keine Schmierwirkung erzielt, während die Zugabe von mehr als 15 % Anteil zu einem erweichenden Bindemittel führt, so daß die Stehbildeigenschaften und die Abschälkennwerte der Magnet-Aufzeichnungsschicht ungünstig beeinflußt werden.
Wie man aus den oben angegebenen Strukturformeln entnehmen kann, läßt sich das Isobutylen-Polymer in Kopf/Schwanz-Konfiguration polymerisieren, es ist aber auch möglich, daß innerhalb des angegebenen Polymerisationsgrades das Isobutylen-Oligomer Grundeinheiten in Kopf/Kopf- oder in Schwanz/Schwanz-Konfiguration enthält, wie sie in den zugehörigen untenstehenden Strukturformeln (1) und (2) gezeichnet sind:
CH, CIIo } 3 ,3
CII2 -C-C- CH2 4- . /-C-CH2-CH2-C CII3CH3 / \ CH3
Wenn es sich bei den Endgruppen um zwei tert.-Butyl-Gruppen (3) oder um zwei Isopropyl-Gruppen (4) handelt (vgl. die nachstehend gezeigten Strukturformeln), so ist auch dieses Isobutylen-Oligomer als in den Rahmen der Erfindung gehörig an-
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zusehen.
j 3
o - C — CH
3 f f
CII3 3
(4)
Im Rahmen der Erfindung verwendbare Pulver oder Partikel aus ferr©magnetischem Material sind unter allen ferromagnetischen Materialien zu finden, die als Magnetaufzeichnungsträger verwendet werden. Beispielsweise kann man verwenden: Gamma Fe^O,, Fe3O., eine SpineBetruktur, die eine Zwischenphase zwischen Gamma Fe3O3 und Fe3O4 bildet, kobaltdotiertes Gamma Fe^O3, kobaltdotiertes Fe3O^, eine kobaltdotierte Spinellstruktur der oben angegebenen Art, Chromdioxid, Bariumferrit, verschiedene Legierungen oder Partikel, z.B. Fe-Co, Co-Ni, Fe-Co-Ni, Fe-Co-B, Fe-Co-Cr-B, Mn-Bi, Mn-Al, Fe-Co-V u. dgl., Eisennitrid oder Gemische daraus.
Für die Auswahl des als Bindemittel verwendeten Harzmaterials steht ebenfalls eine ausserordentlich große Auswahl an Bindemitteln zur Verfügung, die an sich auf dem Gebiet der magnetischen Aufzeichnungstechnik bekannt sind. Nur beispielsweise seien erwähnt: Vinylchlorid-Vinylacetat-Mischpolymerisate, Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Miechpolymerisate, Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäure-Mischpolymerisate, Vinylchlorid-Vinylidenchlorid-Mischpolymerisate, Vinylchlorid-Acrylnitril-Mischpolymerisate, Acrylsäureester-Acrylnitril-Mischpolymerisate, Acrylsäureester-Vinylidenchlorid-Mischpolynverisate, Methacrylsäureester-Vinylidenchlorid-Mischpolymerisate, Methacrylsäureester-Styrol-Mischpolymerisate, thermoplastische Polyurethanharze, Phenoxyharze, Polyvinylfluoridharze, Vinylidenchlorid-Acrylnitril-Mischpolymerisate, Butadien-Acrylnitril-Mischpolyraerisate, Acrylnitril-Butadien-
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Acrylsäure-Mischpolymerisate, Acrylnitril-Butadien-Methacrylsäure-Mischpolymerisate, Polyvinylbutyral, Polyvinylacetale, Cellulosederivate, Styrol-Butadien-Mischpolymerisate, Polyesterharze, Phenolharze, Epoxyharze, hitzehärtbare Polyurethanharze, Harnstoffharze, Melaminharze, Alkyldharze, Harnstoff-Formaldehydharze und Gemische dieser Materialien. Wenn als Vernetzungsmittel für das Bindemittel ein PoIyisocyanat-Härter verwendet wird, empfiehlt es sich, das Härtungsmittel in einer Menge zwischen 10 und 40 Gewichtsprozent, bezogen auf die Bindemittel-Gesamtmenge, zuzugeben.
Für die unmagnetische Unterlage des Magnet-Aufzeichnungsträgers gemäß der Erfindung steht ebenfalls eine ausserordentlich große Auswahl von Substanzen zur Verfügung. Z.B. können verwendet werden: Stoffe mit Polyestergruppen, wie Polyäthylenterephthalat u. dgl», Polyolefingruppen wie Polypropylen und dergl., Cellulosederivate wie Cellulosetriacetat, Cellulosetriacetat u. dgl., Polykarbonate, Polyvinylchloride, Polyimide, metallische Stoffe wie Aluminium, Kupfer u. dgl., ebenso Papier u. dgl..
Bei der Herstellung des magnetischen Anstrichmittels gemäß der vorliegenden Erfindung können verschiedene Substanzen als organisches Lösungsmittel verwendet werden. Beispielsweise können Verbindungen mit Ketongruppen gewählt werden, z.B. Aceton, Methyläthylketon, Methylisobuty!keton, Cyclohexanon u. dgl., ferner auch Lösungsmittel mit Alkoholgruppen, wie bei Methanol, Äthanol, Propanol, Butanol u, dgl.. Das Lösungsmittel kann Estergruppen enthalten, wie beispielsweise bei Methylacetat, Äthylacetat, Butylacetat, ÄthyItaetat, Äthylenglycolacetat-Monoäthyläther u. dgl.. Es kann eine Glykoläthergruppe enthalten wie z.B. bei Äthylenglykol-Dimethyläther, Äthylenglykol-Monoäthylather, Dioxan u. dgl.. Als Lösungsmittel sind aromatische Kohlenwasserstoffe geeignet, wie z.B. Benzol,
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Toluol, Xylol u. dgl.. Ferner können aliphatische Kohlenwasserstoffe verwendet werden wie Hexan, Heptan u. dgl., ausserdem auch substituierte Kohlenwasserstoffe wie Nitropropan u. dgl.. Im Rahmen der Erfindung lassen sich diese Lösungsmittel jeweils für sich oder miteinander kombiniert verwenden.
Die Magnetschicht des Aufzeichnungsträgers kann ein Schleifmittel wie Aluminiumoxid, Chromoxid, Siliciumoxid od.dgl. enthalten; diese Substanzen können jeweils einzeln oder in Kombination miteinander benutzt werden.
Entsprechend der heutigen übung kann Ruß als Anti-Statik-Mittel und Lecithin als Dispergierungsmittel verwendet werden.
Die Erfindung soll nun anhand von Beispielen und Vergleichsdaten genauer erläutert werden. Die Komponenten, deren gegenseitiges Verhältnis, der Arbeitsablauf und die Reihenfolge der Verfahrensschritte lassen sich leicht variieren, wie dem Fachmann ohne weiteres einleuchten dürfte.
Beispiel 1
Folgende Substanzen wurden gemischt: Nadeiförmige Magnetpulver oder Partikel von Gamma-Fe2O3 (mittlere Partikellänge 0,5 ,um und
Nadelverhältnis 4 bis 5) 400 Gew.Teile
Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Mischpolyroerisat (Gew.Verhältnis der Bestandteile des Mischpolymerisats Vinylchlorid : Vinylacetat : Vinylalkohol 91 : 3 : 6, bekannt als "Vinylite VAGH" (Markenname) der Union Carbide Co., Ltd 50 Gew.Teile
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Thermoplastisches Polyurethanharz, bekannt als "Estane 5701" (Markenname) der
B.F. Goodrich Chemical Co 5O Gew.Teile
Lecithin (als Dispergierungsmittel) 4 Gew.Teile
Isobutylen-Oligomer (A) 5 Gew.Teile
Butylacetat (als Lösungsmittel> 300 Gew.Teile
Toluol (als Lösungsmittel) 300 Gew.Teile
Die genannten Substanzen wurden in eine Kugelmühle gegeben und darin 20 Std. lang gemischt, um ein magnetisches Anstrichmittel zu erhalten. Der Magnetanstrich wurde auf eine PoIyäthylenterephthalatfolie von OfO25 mm (1 Mil) Dicke aufgetragen, so daß ein im Trockenzustand 6 .um starker Magnetanstrich entstand. Diese Fläche wurde in einem Superkalander behandelt, dann in Bahnen von 12,7 mm (1/2 Zoll) Stärke geschnitten und auf Rollen aufgespult.
Bei dem obenbeschriebenen Ansatz ist als Isobutylen-Oligomer (A) ein Oligomer verwendet, bei dem der Wert η um einen Wert
4 bis 5 als Zentrum verteilt ist. Es schloß Oligomere ein,
die vorwiegend aus 6 bis 7 Isobutylen-Grundeinheiten bestanden. Die Oligomere mit 6 und 7 Isobutylen-Grundeinheiten machten mindestens 60 % des Oligomergemisches aus, und die anderen Polymere bestanden aus kleinen Mengen von Ollgomeren mit
5 Grundeinheiten, mit 8 Grundeinheiten und mit 9 Grundeinheiten.
Der auf diese Weise hergestellte Magnet-Aufzeichnungsträger wurde in einem Videobandaufnahmegerät AV-3700 der Sony-Corporation geprüft und auf seine Stehbild- und Abschäleigenschaften untersucht.
Bei der Prüfung der Stehbild-Eigenschaften wurde ein Videosignal von 4,2 MHz auf dem Magnet-Aufzeichnungsträger aufgezeichnet und die Zeitdauer bestimmt, nach welcher das Aus-
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gangssignal um 50 % geschwächt war. Die Abschälverhältnisse wurden in der Weise untersucht, daß der Teil des Magnetaufzeichnungsträgers, der der Länge von 60 Minuten Abspieldauer entspricht, wiederholt (100 ml) durchgezogen wurde und dann die Menge der Magnetpartikel bestimmt wurde, die von dem Magnetaufzeichnungsträger an den Kopf, die BandfUhrungstrommel, die Kopfführung u. dgl. des Bandaufnahmegeräts abgegeben worden war. Ein Abrieb von mehr als 5 mg Material wurde als nicht mehr zulässig betrachtet. Das von dem Magnetaufzeichnungsträger abgeschälte Pulver wurde gesammelt, indem der Kopf, die Bandführ ungs trommel , die Kopfführung u. dgl. abgewischt wurden; das Pulver wurde in Salpetersäure gelöst und anschliessend wurde ein Rhodanid zugegeben. Auf kolorimetrischem Wege wurde die entstandene Rhodanfärbung bestimmt. Dazu wurde der auf dem Absorptionsspektrum basierende Absorptionsfaktor gegen die zuvor bestimmte Gleichung oder Kurve des Konzentrations-Absorptions-Faktors aufgezeichnet, und die zugehörige Konzentration, d.h. die Menge der abgeschälten Partikel, wurde daraus bestimmt. Die aus der beigefügten Tabelle ersichtlichen unterschiedlichen Werte geben die Menge der Magnetteilchen in Milligramm an, die von dem Band an die kontaktierenden Teile abgegeben wurde.
In der Tabelle ist ausserdem das Auftreten von Ausblühungen der Schmiermittel vermerkt, wobei das Zeichen χ das Auftreten von Ausblühungen bezeichnet, das Zeichen s weist auf geringfügige Ausblühungen hin, während das Zeichen ο angibt, daß keine Ausblühungen auftraten.
Beispiele 2 bis 7
Ein Magnet-Aufzeichnungsträger wurde in der gleichen Weise wie nach Beispiel 1 hergestellt, jedoch wurde die Menge des zugefügten Isobutylen-Oligomers gestaffelt auf 0,5 bzw. 1 bzw.
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bzw. 10 bzw. 15 bzw» 20 Gew.%„
Die verschiedenen Eigenschaften der Magnet-Aufzeichnungsträger der Beispiele 1 bis 7 sind in der Tabelle aufgeführt. Die Stehbildeigenschaften in den Beispielen 1, 4 und 5 sind ausgezeichnet, denn sie übertrafen 50 Min. Dauer, und auch die Abriebfestigkeit war gut. Der Schmelzpunkt des Isobutylen-Oligomers (A) liegt unter -20° C, so daß es gut verträglich ist mit verschiedenartigen Bindemitteln, es zeigt keine Ausblühungen und besitzt gute Warmfestigkeit und Wasserbeständigkeit.
Das Band nach Beispiel 2 hatte eine geringere Abriebfestigkeit, weil die Menge des zugefügten Schmiermittels zu niedrig war, als daß eine ausreichende Schmierung erzielt werden konnte.
Beispiel 7 war wegen seiner Stehbild- und Abschäleigenschaften nicht befriedigend, möglicherweise wegen zu hohen Gehalts an Isobutylen-Oligomer, wodurch das Bindemittel erweicht wurde.
Beispiel 8
Bei diesem Beispiel wurde das Isobutylen-Oligomer (A) ersetzt durch ein Isobutylen-Oligomer (B), während die übrigen Bestandteile und auch das Herstellungsverfahren gegenüber dem Beispiel 1 unverändert blieben. Das Verteilungszentrum von η bei dem Isobutylen-Oligomer (B) liegt bei etwa 3; das Oligomer ist ein Gemisch von Oligomeren, deren Hauptteil von einem Oligomer mit 5 Isobutylen-Grundeinheiten gebildet wird, während andere Fraktionen (in der Reihenfolge abnehmender Gemischanteile) von Oligomeren mit 6 Grundeinheiten, 4 Grundeinheiten und 7 Grundeinheiten gebildet wurden. Anders ausgedrückt stellt das Isobutylen-Oligomer (B) ein Gemisch von Oligomeren mit einem Wert von η dar, der, wie oben angegeben, zwischen 2 und
liegt.
Beispiel 9
Nach Beispiel 9 wurde das Isobutylen-Oligomer (A) aus Beispiel 1 ersetzt durch ein Isobutylen-Oligomer (C), während die übrigen Bestandteile sowie die Arbeitsweise aus Beispiel 1 übernommen wurden. Das in diesem Beispiel benutzte Isobutylen-Oligomer (C) hat einen solchen η-Wert, daß das Verteilungszentrum bei etwa 6 liegt; e*5 enthält ein Gemisch von Oligomeren, deren grösserer Teil aus einem Oligomer mit 8 Isobutylen-Grundeinheiten besteht, während ausserdem (in der Reihenfolge abnehmender Gemischanteile) Oligomere mit 9 Grundeinheiten, mit 7 Grundeinheiten, mit 10 Grundeinheiten, mit 6 Grundeinheiten, mit 11 Grundeinheiten und mit 5 Grundeinheiten vorlagen. Das Isobutylen-Oligomer (C) ist somit ein Gemisch von Oligomeren, deren Wert von η zwischen 3 und 9 liegt.
Beispiel 10
Bei diesem Beispiel wurde das nach Beispiel 1 benutzte Isobutylen-Oligomer (A) ersetzt durch ein Isobutylen-Oligomer (D), während die sonstigen Bestandteile und die Verfahrensweise von Beispiel 1 beibehalten wurden. Das Isobutylen-Oligomer
(D) aus Beispiel 10 hat einen η-Wert, dessen Verteilungszentrum bei etwa 8 liegt, und es setzt sich zusammen im wesentlichen aus einem Oligomer mit IO Isobutylen-Grundeinehiten und weiteren Oligomeren mit unterschiedlichen Zahlen von Isobutylen-Grundeinheiten (in der Reihenfolge abnehmender Gemischanteile) : mit 11 Isobutylen-Grundeinheiten, mit 9 Grundeinheiten, mit 12 Grundeinheiten, mit 8 Grundeinheiten und mit 13 Grundeinheiten. Das Isobutylen-Oligomer (D) ist ein Gemisch von Oligomeren, deren η-Wert daher im Bereich zwischen
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6 und 11 liegt.
Vergleich 1
Um diesen Vergleich anzustellen, wurde das Isobutylen-Qligomer (A) aus Beispiel 1 ersetzt durch das Isobutylen-Qligomer (E) } während die sonstigen Bestandteile und die Verfahrensweise im wesentlichen denen aus Beispiel 1 entsprachen» Das zu diesem Vergleich benutzte Isobutylen-Oligomer (E) hat einen η-Wert entsprechend der obengenannten Formel„ dessen Verteilungszentrum bei etwa 12 liegt? es ist ein Gemisch von Oligomeren, deren Hauptanteil aus einem Oligomer aalt 14 Isobutylen-Grundeinheiten besteht, während der R©st sich aus weiteren Oligomeren mit unterschiedlichen Zahlen von Isobutylen-Grundeinheiten zusammensetzt (in der Reihenfolge abnehmender Gemischanteile): Oligomere mit 15 Grundeinheiten, 13 Grundeinheiten, 16 Grundeinheiten, 12 Grundeinheiten rad 17 Grundeinheiten» Das Isobutylen-Oligoxner (E) ist deamaca eia 0Ii= gomeren-Gemisch, dessen η-Wert aus der obengenannten chemischen Formel zwischen 10 und 14 liegt. Bei diesem Beispiel ist die Zahl der Oligomere mit 12 und 13 «-Grundeinheiten niedriger als etwa 20 %.
Vergleich 2
Bei diesem Vergleich wurde das Isobutylen-Oligomer (A) aas Beispiel 1 ersetzt durch die Verbindung 2,2,4,4,6-Pentamethylheptan. Im übrigen wurde die Zusammensetzung und die Verfahrensweise aus Beispiel 1 übernommen. Die oben angegebene Verbindung hat einen η-Wert entsprechend der obengenannten chemischen Formel vom Betrag© 1, und sie besteht aus 3 Grundeinheiten Isobutylen.
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Vergleiche 3 bis 7
In den Vergleichen 3 bis 7 wurde das Isobutylen-Oligomer (A) aus Beispiel 1 ersetzt durch Olivenöl bzw. Dimethylsilicon bzw. Stearinsäure bzw. Zinkstearat bzw. Äthylstearat, während die übrigen Bestandteile und die Verfahrensweise im wesentlichen dieselben waren wie in Beispiel 1.
Wie die Tabelle zeigt, führten die Stearinsäure, das Zinkstearat und das Äthylstearat zu Ausblühungen und waren unbefriedigend hinsichtlich Warmfestigkeit, Abriebfestigkeit und Wasserbeständigkeit. Bei der Benutzung von Olivenöl traten zwar keine Ausblühungen auf, jedoch waren die Stehbildeigenschaften unzureichend, und Warmfestigkeit und Wasserbeständigkeit waren reduziert. Bei der Anwendung von Dimethylsilicon wurde der Reibungsfaktor kleiner, aber die Abschälfestigkeit der Probe war gering und auch die Stehbildkennwerte waren wegen der herabgesetzten Kohäsionskraft des Bindemittels verschlechtert.
- 17 -
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Nummer d.
Beispiele
u. Vergleiche
Schmiermittel
Zugefügte Schmelz-Menge punkt (Gew.%)
(0C)
Stehbild-Kenn- Abschälwerte eigen- Aus-(Minuten) schäften blühungen
Beispiel 1
2
Isobutylen-Oligomer (A)
Il
N
Isobutylen-Oligomer (B) Isobutylen-Oligomer (C) Isobutylen-Oligomer (D) Isobutylen-Oligomer (E) 2,2,4,4,6-Pentamethyl-
Dirnethylsilicon Stearinsäure
Zinkstearat
Äthylstearat
niedr.als-20 mehr als 60
weniger als 30
- 60
mehr als 60
niedr.als
niedr.als
niedr.als
33,4
0-6
niedr.als
715
140
33,4
- 60
weniger als 30
-30 mehr als 60
-20 "
O 30-60
weniger als 5
weniger als 1
30
weniger als 10
weniger als 30
-2
-1 -1 -1 -2 -2
-3 _2
-2 -2 -3
-4 -2 -5 -3
-4
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 S 0 0 0
X X

Claims (5)

  1. Ansprüche :
    M-·/ Magnet-Aufzeichnungsträger mit einer unmagnetischen Unterlage und einer auf die unmagnetische Unterlage aufgebrachte*' in einem Harz-Bindemittel dispergierte magnetisierbare Partikel enthaltende**Magnetschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetschicht einen so großen Anteil eines Isobutylen-Oligomers enthält, daß eine Schmierwirkung gewährleistet ist.
  2. 2. Magnet-Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isobutylen-Oligomer insgesamt 16 bis 52 Kohlenstoffatome enthält.
  3. 3. Magnet-Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isobutylen-Oligomer insgesamt 5 bis 10 Isobutylen-Grundeinheiten enthält.
  4. 4. Magnet-Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf 100 Gewichtsteilen Harz-Bindemittel 1 bis 15 Gewichtstelle Isobutylen-Oligomer vorgesehen sind.
    809835/0047
    ORIGINAL INSPECTED
  5. 5. Magnet-Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf 100 Gewichtsteilen Harz-Bindemittel 2 bis 10 Gewichtsteile Isobutylen-Oligomer vorge sehen s ind.
    809835/084?
DE2808109A 1976-01-01 1978-02-24 Magnet-Aufzeichnungsträger Expired DE2808109C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP19476A JPS5632296B2 (de) 1975-02-28 1976-01-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2808109A1 true DE2808109A1 (de) 1978-08-31
DE2808109B2 DE2808109B2 (de) 1979-11-29
DE2808109C3 DE2808109C3 (de) 1980-07-31

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ID=11467176

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