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DE2807165A1 - Torsionsschwingungsdaempfer, insbesondere fuer kraftfahrzeugkupplungen - Google Patents

Torsionsschwingungsdaempfer, insbesondere fuer kraftfahrzeugkupplungen

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Publication number
DE2807165A1
DE2807165A1 DE19782807165 DE2807165A DE2807165A1 DE 2807165 A1 DE2807165 A1 DE 2807165A1 DE 19782807165 DE19782807165 DE 19782807165 DE 2807165 A DE2807165 A DE 2807165A DE 2807165 A1 DE2807165 A1 DE 2807165A1
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DE
Germany
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friction shoe
friction
recess
drive plate
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Application number
DE19782807165
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DE2807165C2 (de
Inventor
Rene Billet
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Valeo SE
Original Assignee
Francaise du Ferodo SA
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Publication date
Application filed by Francaise du Ferodo SA filed Critical Francaise du Ferodo SA
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Application granted granted Critical
Publication of DE2807165C2 publication Critical patent/DE2807165C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/129Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon characterised by friction-damping means
    • F16F15/1292Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon characterised by friction-damping means characterised by arrangements for axially clamping or positioning or otherwise influencing the frictional plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

München, den 2 0. FEB 1978 Mappe A 913
SOCIETE ΑΝΟΚΥίίΕ FRANCAISE Du FERODO, Paris/Frankreich
Torsionsschwingungsdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeugkupplungen
Die Erfindung betrifft einen Torsionsschwingungsdätnpfer mit zwei koaxialen Baugruppen, die in den Grenzen einer bestimmten Winkelabweichung gegenseitic verdrehbar sind und einerseits eine Mitnehmerscheibe, andererseits zwei beiderseits parallel dazu angeordnete Führungsscheiben, die über Distanzstücke verbunden sind, aufv/eisen und zv:ischen denen in ümfangsrichtung v/irkende Federn eingespannt sind.
Selche in eine kinematische Kette zwischen einer Antriebswelle und einer Abtriebswelle eingefügte Torsionsschwingungsdeunpfer ermöglichen eine geregelte übertragung des auf eine der beiden koaxialen Baugruppen ausgeübten Drehmoments auf die andere Baugruppe, d. h. einen ausreichenden Ausgleich der Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle, um zu verhindern, daß Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen, längs der kinematischen Kette auftreten. Diese Schvringungedämpfer v/erden insbesondere in Reibungskupplungen für Kraftfahrzeuge eingebaut, bei denen dann
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die eine koaxiale Baugruppe eine Reibscheibe trägt, die zwischen zwei mit einer ersten·Welle, z. B. der Antriebswelle, umlaufende Elemente eingeklemmt werden kann, während die andere Baugruppe drehfest mit einer zweiten Welle, z. B. einer Abtriebswelle, verbunden ist.
Es ist bekannt, zwischen die beiden koaxialen Baugruppen eines solchen Schwingungsdämpfers Reibungsorgane einzubauen, die einen sogenannten Hysteresis-Effekt in die Arbeitsweise einführen. Dieser Effekt,macht sich dadurch bemerkbar, daß für eine bestimmte Winkelabweichung zwischen den Baugruppen eine Differenz zwischen den Wert des übertragenen Drehmoments in einer ersten Änderungsrichtung der Winkelabweichung (Vorwärtsrichtung) und dem fc<ert des Drehmoments in der entgegengesetzten Fichtung (Eückwärtsrichtung) besteht. Es zeigt sich nämlich, daß für gewisse Anv?endungen ein solcher Hysteresis-Ff^ek zu einer Begrenzung der Schwingungen und des von der betreffenden Vorrichtung ausgehenden Geräuschs beitrrgt.
Es ist ferner bekannt, einen solchen Hysteresis-Effekt nit Hilfe mindestens eines Reibschuhes herbeizuführen, der von einem Organ der einen Baugruppe des SchwingungsdSmpfers getragen wird und in Umfangsrichtuna verschiebbar auf diesem sitzt,während für die Mitnahme in Umfangs richtung Mitnahiaeglieder zwischen dem Reibschuh und der zweiten Baugruppe, gegebenenfalls mit Spiel, vorgesehen sind. Die bisher vorgeschlagenen und ausgeführten Vorrichtungen dieser Art arbeiten durchaus befriedigend, können aber in gewisser Hinsicht noch verbessert werden. Die im Rauptansnruch aekennzeichnete Erfindung hat die
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Aufgabe, Prellerscheinungen, die durch das Eingreifen der reibungskupplung hervorgerufen verden, zu bekämpfen. Zu diesem Zweck sitzen die Reibschuhe verschiebbar auf den Distanzstücken, welche die beiden erwähnten Führungsscheiben begrenzen.
Dank dieser Anordnung kann gemäß einer ersten Ausführuno-sform der Erfindung ein solcher Reibschuh für aeringe Amplituden der gegenseitigen Schwingungen beider Baugruppen um den Wert des zwischen ihnen übertragenen Drehmoments inaktiv bleiben; das ist besonders vorteilhaft für die Lage des Totpunktes des gewöhnlich in der kinematischen Kette vorgesehenen Wechselgetriebes.
Zu diesem Zweck genügt es, wenn die Umfangserstreckung der wie üblich vorgesehenen Aussparuna für den Reibschuh in der Mitnehmerscheibe größer ist als der P.eibschuh selbst. Der betreffende Reibschuh greift dann nur bei kräftigeren Schwingungen des betreffenden Schwingungsdämpfers während der Amplitudenspitzen ein und verstärkt so die Wirkung der beiden anderen bereits beteiligten Reibungsorgane, falls diese vorhanden sind; anderenfalls bildet er das einzige Mittel, um die Reibungsvrirkungen zu entfalten.
In allen Fällen ist diese Anordnung besonders vorteilhaft, wenn die Federungsmittel zwischen den beiden koaxialen Baugruppen in nacheinander in Tätiakeit tretende Teile aufgeteilt sind, um eine mit fortschreitender TJinkelabweichung progressive Federung zu erzielen. Den Wirkunoen der elastischen Elemente geringer Steifigkeit überlagern sich dann an einer bestimmten Stelle plötzlich die Wirkungen der steiferen Elemente, wodurch Prellerscheinuncren
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zwischen den koaxialen Baugruppen auftreten können. Der erfindungsgemäße Reibschuh verringert durch die Erhöhung des Reibungsmoments vor den letzten Teil der betreffenden Winkelabweichung, in dem die progressive Federung wirksam wird, die Folgen eines solchen Rückpralls infolge der plötzlichen Erhöhung der Federkonstante, indem er die Stoßschwingungen beschleunigt abdämpft .
Zu diesem Zweck kann der Reibschuh frei verschiebbar auf dem zugeordneten Distanzstück montiert sein, abgesehen von der zwischen ihm und dem Distanzstück auftretenden Reibung. Der Reibschuh greift dann vorzugsweise ein, ohne daß ein federndes Element ins Spiel kommt, das letztlich die von ihm gespeicherte Energie wieder abgeben müßte. Die momentane einseitige Verschiebung des Reibschuhs für eine bestimmte Änderungsrichtung der winke1-abveichung z\»;ischen den beiden Baugruppen bedingt also dann nicht unbedingt die elastische Rückkehr des Reib-EChuhs in seine Ausgangstage, wenn die Änderungsrichtung der Winkelabweichung sich umkehrt. Der Reibschuh nach der Erfindung besitzt im Gegenteil vorzugsweise eine aktive Zone, die je nach der vorhergehenden Behandlung veränderlich ist. Die für eine bestimmte Verschiebungsrichtung der beiden Baugruppen eintretende Reibung entwickelt sich längs eines mehr oder weniger großen Abschnitts der Winkelabweichung gemäß demjenigen Abschnitt der Winkelabweichung, auf dem eine vergleichbare Reibung vorher in entgegengesetzter Winkelrichtung ausgeübt wurde, sei es auch bei früheren Relativschwingungen der beiden Baugruppen. Diese Eigenschaft eignet sich besonders gut zur raschen VJegdämpfung der Prellerscheinungen zwischen den Baugruppen .
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Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung können aber auch Steuerkurven dem betreffenden .Re.ibschuh zugeordnet sein, um dessen Gleitwiderstand auf dem tragenden Distanzstück zu verändern. Diese Anordnung kann in sich eine gewisse elastische Rückstellwirkung in die Auscrangslage auf den erfindungsgemäßen Reibschuh ausüben, ohne daß dadurch eine merkliche Erhöhung der Federkonstante der elastischen Elemente zv?i sehen den beiden Baugruppen auftritt. Die Anordnung gestattet die Anpassung der von dem Reibschuh herrührenden Hysteresis-Wirkung an die Winkelabweichung zwischen den beiden Baugruppen; beispielsweise kann die Hysteresis-Wirkung mit zunehmender Winkelabweichung verstärkt werden.
Nach einer zweiten Anwendungsmöglichkeit ist der Reibschuh, der wie beschrieben entweder frei verschiebbar oder durch elastische Mittel in einer Mittellage gehalten auf seinem Träger sitzen kann, in Umfanasrichtung ebenso lanc wie die zugeordnete Aussparung in der Mitnehmerscheibe, so daß er bei allen Winkelabweichungen der koaxialen Baugruppen in gleicher Weise wirksam ist.
Diese beiden verschiedenen Anwendungsmöcrlichkeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigen, wie vielseitig sie an die wechselnden Anforderungen der Praxis anpassungsfähig ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert. Hierin sind
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht eines Torsionsschwingungsdämpfers nach der Erfindung,
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Fig. 2 ein Axialschnitt längs der gebrochenen Linie H-II in Fig. 1, - ·
Fig. 3 ein Ausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab für die Ruhelage des Reibschuhs,
Fig. 4 derselbe Ausschnitt für eine andere Lacre des Reibschuhs,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Reibschuhs allein,
Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung der Tfirkuncsweise des Reibschuhs,
Fig. 7 bis 13 Darstellungen analog der Fig. 3 für verschiedene Ausführungsformen des Reibschuhs,
Fig.14 eine Draufsicht der Ausführungsform nach Fia. in Richtung des Pfeiles XIV in Fig. 13 und
Fia.15 eine Darstellung entsprechend Fig. 3 hinsichtlich einer Variante der Anwendung der Erfindung.
Die Figuren beziehen sich auf die Anwendung der Erfindung bei einer Reibungskupplung mit gedämpfter Nabe. Eine solche Reibungskupplung enthält bekanntlich einen Schwingungsdämpfer mit zwei koaxialen Baugruppen, die in den Grenzen eines Sektors mit einer bestimmten relativen Winkelabvzeichung gegeneinander verdrehbar sind, und zwar gegen elastische Rückzugskräfte. Die eine dieser Baugruppen ist mit einer Nabe 10 verbunden, während die andere eine Kupplunasscheibe 11 trägt.
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Die Nabe 10 ist auf ihrer Innenfläche mit Keilnuten 13 versehen, um sie mit einer Antriebswelle zu kuppeln, während die Kupplungsscheibe 11 auf ihrem Umfang und an ihren Seitenflächen Reibungsbeläae 14 aufweist, die durch Einklemmen zwischen zwei Platten die Kupplung mit einer Abtriebswelle herbeiführen können.
Im dargestellten Eeispiel besteht die erste Baugruppe des Schwingungsdämpfers aus einer Mitnehmerscheibe 15, die radial von der !litte der Habe IO ausgeht und mit dieser fest verbunden ist. Entweder besteht sie aus einem Stück mit dieser oder ist, wie dargestellt, an ihr befestigt.
Die zweite Baugruppe besteht aus zwei Führungsscheiben 17, 17', die sich parallel zur Mitnehmerscheibe 15 beiderseits derselben erstrecken und mit Hilfe von Distanzstücken miteinander verbunden si^d. Im dargestellten P-erspiel bestehen diese Distanzstücke aus mehreren einzelnen Distanzstücken 18, von denen hier drei verwendet verden. Sie erstrecken sich axial von einer Führungsscheibe zur anderen und sind mit diesen vernietet. In den Ausführunasbeispielen nach Fig. 1 bis 7, 9, IO und 15 ist der Querschnitt der Distanzstücke 18 zwischen den Führungsscheiben 17 und 17' langgestreckt rechteckig, wobei diese Rechtecke in Tangentialrichtung der Führungsscheiben verlaufen. Jedes Distanzstück 18 durchläuft mit reichlichem Spiel eine Aussparung 19 im Umfang der Mitnehmerscheibe 15, und zwar ist in der Ruhelage der Anordnung ein tangentialer Abstand Jl zwischen dem Distanzstück und der radialen Kante der Aussparung 19 beiderseits des Distanzstücks voraesehen.
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Die Reibscheibe 11 ist mit Nieten 20 an der Führungsscheibe 17' befestigt. Am Innenrand der Reibscheibe und der Führungsscheibe 17" ist eine Lagerschale 21 radial zwischen diesen Rand und die Nabe 10 einaeschaltet. Diese Lagerschale 21, die mit Ausklinkungen 22 auf Drehung mit der Führungsscheibe 17' und der Reibscheibe 11 verbunden ist, besteht aus einem Stück mit einem Rino 23, der axial zwischen der Reibscheibe 11 und der Mitnehmerscheibe 15 sitzt.
Die Federungsmittel zwischen den beiden Baugruppen des Schwingungsdämpfers sind in Umfangsrichtung zwischen der Mitnehmerscheibe 15 und den Führungsscheiben 17, 17' angeordnet. Sie bestehen im dargestellten Beispiel aus zxv-ei Feder gruppen 24A, 24B, wobei von jeder Sorte drei Federn vorgesehen sind. Die Federn 24A wechseln mit den Federn 24B ab. Die Federn sind tangential in Fenstern 25A, 25B der Mitnehmerscheibe 15 und Fenstern 26A, 26 Ά bzw. 26B, 26'B der Führungsscheiben 17, 17" untergebracht.
Im dargestellten Beispiel ist für die Federn 24A die Umfangserstreckung der Fenster 25A der Mitnehmerscheibe 15 gleich der UmfangserStreckung der zugeordneten Fenster 26A, 261A in den Führungsscheiben 17, 17', während für die Federn 24B die Umfangserstreckung der Fenster 25B in der liitnehmerscheibe 15 größer als diejenige der entsprechenden Fenster 26B, 261B in den Führungsscheiben 17, 17' ist. In der Ruhelage der Anordnung existiert also ein Spiel J2 in Umfangsrichtung beiderseits der Federn 24B zwischen den Enden derselben und den radialen Kanten der entsprechenden Fenster 25B der Mitnehmerscheibe 15, in die sie teilweise eingreifen (Fig. 1). Das Spiel J2 ist kleiner als das Spiel Jl der Distanzstücke IB.
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Wenn also die Reibscheibe 11 im Sinne des Pfeiles F in Fig. 1 in Drehung versetzt wird; wird der Mitnehmerscheibe 15 zuerst nur eine Drehung über die Federn 24A allein mitgeteilt, bis für den betreffenden Drehungssinn, der beispielsweise der Vorwärtsdrehung entspricht, das ümfangsspiel J2 ,verbraucht ist. Erst wenn dies geschehen ist, addiert sich die Wirkung der Federn 24B zu derjenigen der Federn 24A in den Grenzen der vorgesehenen Winkelabweichung zwischen den beiden koaxialen Baugruppen, also einerseits der Nabe 10 und der Mitnehmerscheibe und andererseits der Führungsscheiben 17, 17' und der Reibscheibe 11. Diese 'Grenzen ergeben sich aus einer vollständigen Zusammendrückung der Federn 24A und/oder der Federn 24B oder aus einer formschlüssigen Anlage der Distanzstücke 18 an der Mitnehmerscheibe 15, indem die Distanzstücke 18 an die radialen Kanten der Aussparungen 19 in der Mitnehmerscheibe anschlagen, nachdem das Spiel Jl, das anfangs zwischen ihnen und diesen Kanten geherrscht hat, verbraucht ist.
Diese Vorkehrungen sind an sich bekannt und brauchen hier nicht im einzelnen beschrieben zu werden.
In ebenfalls an sich bekannter Weise besteht ferner eine Reibungsverbindung zwischen den beiden Baugruppen", um·. einen Hysterese-Effekt in der oben beschriebenen Weise herbeizuführen. Diese Reibungsverbindung besteht aus einer Reibscheibe 27, die axial zwischen die Mitnehmerscheibe 15 und die Führungsschei15e 17 eingefügt ist. Die Reibscheibe 27 trägt einen Reibungsbelag, der in Berührung mit der Mitnehmerscheibe 15 steht und durch eine axial vrirkende Federringscheibe 28, die sich gegen die Führungsscheifce 17 abstützt., belastet wird. Die Reibscheibe 27
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ist im dargestellten Ausführungsbeispiel durch axiale Klauen 29 drehfest mit der Führungsscheibe 17 verbunden; die Klauen 29 greifen in radiale Verlängerungen der !fenster 2 6A dieser Führ ungs scheibe 17 ein. Die von der Reibscheibe 27 ausgeübten Reibungskräfte bleiben längs des ganzen Rektors der möglichen Winkelabweichung zwischen den beiden koaxialen Baugruppen konstant bestehen.
Zusätzlich ist ein Reibschuh 32 vorgesehen, der von einem Distanzstück 18 getragen wird und in Umfangsrichtung verschiebbar auf diesem montiert ist, sowie zwecks Verschiebung im Bahmen der vorgesehenen V7inkelabv7eichuna· in Eingriff mit der Mitnehmerscheibe 15 gelangen kann.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 9 ist der Reibschuh 32 frei verschiebbar, abgesehen von den Reibungskräften, auf seinem Distanzstück 18 angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 handelt es sich um eine einfache Blattfeder, z. B. aus Metall, die mit de™. Distanzstück 18 in zwei radial gegenüberliegenden Bereichen desselben in Berührung steht, also mit den beiden tangentialen Langseiten des Distanζstücks. Die Blattfeder ist schleifenförmig gebogen und in der Mitte ähnlich einer Acht eingezogen, so daß sie mit dem Mittelteil 33 an der Außenseite des Distanzstücks und mit den beiden Enden 34 an der Innenseite desselben anliegt.
Radial ist der so ausgebildete Reibschuh 32 dank seiner eigenen Gestalt elastisch auf das zugeordnete Distanzstück; IS aufaeklemnt.
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In Umfangsrichtung hat das Distanzstück eine Ausdehnung Dl, die größer als die Ausdehnung D2 des zugeordneten Distanzstücks 18 ist t so daß der Reibschuh anfanas das Distanzstück beiderseits um einen Abstand J3 (Fig.3) überragt. Um die Blechdicke des Reibschuhs 32 und die Abrundung seiner Enden in Umfangsrichtung zu berücksichtigen, auch wenn gemäß der gestrichelten Andeutung in Fig. 3 das eine Ende in Berührung mit dem entsprechenden Ende des Distanzstücks 18 steht, wird der Abstand J3 von dem Punkt aus gerechnet, den das betreffende Ende des Reibschuhs in seiner äußersten Grenzlage, also in Berührunc des betreffenden Endes mit den Eckkanten des Distanzstücks einnehmen würde. Dasselbe gilt für den oben definierten Abstand Jl zwischen Distanzstück und Ilitnehmerscheibe und für die Umfangserstreckung D2 des betreffenden Distanzstücks 18.
Außerdem ist in den Ausführuncrsbeispielen nach Fia. 1 bis 14 der Winkelabstand J3 kleiner als der Winkelabstand Jl, während die Winkellänge Dl des Reibschuhs 32 sexnerseits kleiner als die Winkellänge D3 der Aussparuna 19 ist. Infolgedessen ist in der in Fig. 1 bis 3 daroesteliten Ruhelage der Anordnung der Reibschuh 32 frei von jeder Berührung mit irgendeinem anderen Organ als demjenigen, auf dem er verschiebbar sitzt, d. h. hier den betreffenden Distanzstück 18.
Zur Verschiebung des Reibschuhs 32 dienen die radialen Kanten der Aussparung 19 in der Mitnehiaerscheibe 15.
Im vorliegenden Beispiel trägt jedes Distanzstück 18 einen Reibschuh 32.
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Auf einem ersten Abschnitt der vorgesehenen Winkelab— weichung zwischen den beiden koaxialen Baugruppen bleiben die Reibschuhe 32 ohne Einfluß. Das gilt, bis sie im betreffenden Richtungssinn der Winkelabweichung in Anlage an den radialen Kanten der Aussparungen 19 gelangen, wie schematisch in Fig. 3 eingezeichnet. Von da an gleiten die Reibschuhe 32 unter dem Einfluß der Mitnehmerscheibe 15 in Umfangsrichtung auf den zugeordneten Distanzstücken 18 in einer relativ rückwärts gerichteten Bewegung hinsichtlich der Distanzstücke, so daß ihre Reibunqswirkung sich derjenigen der Reibscheibe 27 überlagert, solange der Richtungssinn der Winkelabweichung bestehen bleibt.
Die hierbei auftretenden Kräfteverhältnisse sind in dem Diagramm der Fig. 6 illustriert, wo in Abszissenrichtung die Winkelabweichung D zwischen den beiden Baugruppen des Schwingungsdämpfers und in Ordinatenrichtung das von einer Baugruppe zur anderen übertragene Drehmoment C in einer gegebenen Umdrehungsrichtunq (z. B. Vorwärtsrichtung) aufgetragen ist.
Ohne Jede Reibung besteht die Kurve des Drehmoments C aus zwei aneinander anschließenden geraden Abschnitten Rl und R2. Die Gerade Rl mit verhältnismäßig geringer Eeigung,entspricht der Federkonstante der Federn 24A allein, während die Gerade R2, die jenseits einer Winkelabweichung entsprechend dem Abstand J2 gilt, die größere Neigung entsprechend der gemeinsamen Federkonstante ' der Federn 24A und 24B aufweist.
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Infolge der durch die Reibscheibe 27 ausgeübten Reibung wird die Gerade Rl in zwei-Äste PIA und RlB aufgespalten, die nach oben und nach unten uh\ einen Viert verschoben sind, welcher dem entsprechenden Reibungsmoment Fl entspricht, und zwar gilt der Ast PIA für eine Zunahme des übertragenen Drehmoments und RlB für eine Abnahme desselben in der betreffenden Umdrehungsrichtung. Das gleiche gilt für den geraden Abschnitt R2. So entsteht die für Reibungsverluste charakteristische Hysteresis-Schleife.
Dank der Reibschuhe 32 sind nun allein bei einer Zunahme des Drehmoments die geraden Abschnitte RIA und R2A abermals um eine Strecke F2 nach oben versetzt, die dem Reibungsmoment F2 der Reibschuhe 32A entspricht, und verlaufen gemäß dem Streckenzug R1IA, R'2A. Dieser Streckenzug beginnt bei der Winkelabweichuner J4 (Fig. 3) , die dem Anschlag der Peibschuhe an den radialen Kanten der entsprechenden Aussparungen 19 in der Mitnehmerscheibe 15 entspricht.
Unter Berücksichtigung der oben geoebenen Definitionen ist der Abstand J4 gleich der Differenz zwischen dem Abstand Jl, den das Distanzstück 18 in der Ruhelage von der ihm zugekehrten Kante der Aussparung 19 hat, und dem Abstand" J3, um den in der Ruhelage der Reibschuh 32 in Umfangsrichtung über das Distanzstück 18 vorspringt. Es gilt also J4 « Jl - J3.
Wenn in dem Beispiel nach Fig. 1 bis 4 die £nderungsrichtung der Winkelabweichung zwischen den beiden Baugruppen sich umkehrt, zeigen die Reibschuhe 32 keinerlei elastische Rückwirkung, so daß nach der Rückkehr der
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Baugruppen in die Ruhelage die Reibschuhe sich nicht mehr symmetrisch beiderseits der Distanzstücke 18 erstrecken, wie Fig. 4 gestrichelt zeigt. Die seitliche Versetzung der Reibschuhe ist dann das Abbild der Verschiebung, die sie vorher erfahren haben«
Eei einer Zunahme der Winkelabweichung zwischen den beiden Baugruppen in Gegenrichtung entsprechend dem dritten Quadranten des Diagramms in Fig. 6 werden entsprechend der oben beschriebenen Lage im Endabschnitt der "Rink-elabweichung, beginnend mit einem Abstand J1 4, die Reibschuhe 32 in entgegengesetzter Richtung relativ zu ihren Distanzstücken 18 verschöben, wobei die Verschiebungsweite umso größer ist, je geringer sie vorher war. Es gilt nämlich in Absolutwerten die Beziehung
J4 + J1 4 = D3 - Dl = -cste — K.
Kenn nämlich der Abstand J4 in einer Richtung groß ist, v;as einer geringen Verschiebungsmöglichkeit der Reibschuhe 32 im Verlauf eine.s kleinen Winkelabstands J3 entspricht, ist der Abstand J14 für die Gegenrichtung gering, was einer Verschiebungsmöuglichkeit der Reibschuhe längs einer größeren Winkelabweichung J'3 entspricht. Dies ist gestrichelt in Fig. 6 eingezeichnet; wie man sieht, bleibt für andere Werte der Abstände J4 und J14 die Summe K der Absolutwerte derselben erhalten.
So greifen die iteibschuhe 32 nur bei verhältnismäßig kräftigen Schwincomgen der beiden koaxialen Baugruppen des Schwingungsdämpfers und nur.an den Enden der entsprechenden Winkelabweichungen zwischen ihnen ein, wobei sie durch diese Schwingungen abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung in TJmfangsrichtung verschoben v/erden.
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In der Praxis kann der Wert des Winkelabstands J4 oder J'4, an dessen Ende die Reibschuhe 32 eingreifen, von einem Minimalwert, der kleiner ist als der Abstand J2, bei dem die Federn 24B ins Spiel kommen, bis zu einem Maximalwert schwanken, der gleich der maximal möglichen Winkelabweichung der beiden Baugruppen ist. Im letzteren Falle bleibenfür die betreffende Drehmomentrichtung die Reibschuhe ohne Wirkung. Im Diagramm der Fig. 6 wurden zwecks größerer Deutlichkeit die Relativwerte der verschiedenen Winkelabstände nicht beachtet.
Bisher wurde angenommen, daß die Reibschuhe 32 ihre Wirkung stets derjenigen anderer Reibungsorgane, d. h. der Reibscheibe 27, überlagern. Es ist auch bekannt, Vorkehrungen zu treffen, daß eine solche Reibscheibe nur gleichzeitig mit den Federn 24B ins Spiel -komm*-.
In diesem Falle können für den diesem Eingreifen vorhergehenden Abschnitt der Winkelabweichung die Reibschuhe 32 die einzigen sein, die eine Reibungskraft ausüben; erst bei stärkeren Winkelabweichungen sind dann die Reibschuhe 32 und die Reibscheiben 27 gemeinsam wirksam.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 berühren sich die Enden 34 des Reibschuhs 32 nicht. Nach Fin. überlappen sich dagegen die Enden 34, so daß der entsprechende ReIb=SChUh 32 eine in sich geschlossene Schleife darstellt.
Vorstehend waren die Distanzstücke IB als flache Leisten ausgebildet. In Fig. 8 v/erden dageaen zylindrische Distanzstücke verwendet, d, h.solche mit kreisförmiaem Querschnitt. Der auf einem solchen zylindrischen Gistanz-
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stück 18 sitzende Reibsehuh 32 ist wie vorher eine einfache Blattfeder, die schleifenförmig um das Distanzstück herumgreift und mit diesem in. zv:ei diametral einander gegenüberstehenden Zonen in Berührung steht. In der in Fig. 8 dargestellten Form berühren sich die Enden dieser Blattfeder nahezu.
In den bisherigen Ausführungsformen behält die Reibung, die von einem Reibsehuh 32 ausgeht, auf dem ganzen Verschiebungsweg desselben praktisch den gleichen Wert. In den Ausführungsformen nach Fig. 9 bis 14 sind dagegen Kurvenflächen vorgesehen, um den Gleitwiderstand des Reibschuhs gegenüber dem Distanzs'tück IB zu beeinflussen.
So ist in Fig. 9 und 10 das flache Distanzstück 18 in seinem Mittelbereich mit einer V-förmigen Vertiefuna 37 versehen, in die eine im Mittelbereich 33 des Reibschuhs 32 ausgebildete V-förmige Einbieguna 37 greifen kann.
Im Aus.führungsbeispiel der Fig. 9 betrifft die Verformung 37 des Distanzstücks 18 nur diejenige Fläche desselben, an welcher der Mittelteil 13 des Reibschuhs 32 anliegt; in Fig. 10 ist dagegen das ganze Distanzstück verformt, so daß auch die Enden 34 des Reibschuhs 32 zum erhöhten Reibungswiderstand bei einer Verschiebung aus der mittleren Ruhestellung beitragen.
Wenn ein solcher Reibsehuh 32 nach Fig. 9 oder 10 an eine der radialen Kanten der Aussparung 19 in der Mitnehmerscheibe 15 anschlägt und dadurch eine Verschiebung auf dem tragenden Distanzstück 18 erfährt, erhöhen die zvrischen ihm und den Distanzstück vorgesehenen Hindernisse den Gleitviderstand progressiv, wodurch die Hysteresis-
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Wirkung dieses Reibschuhs 32 fortschreitend erhöht wird. - ·
Außerdem können die betreffenden Hindernisse eine elastische Rückkehr des Reibschuhs in eine wohldefinierte mittlere Ruhelage auf dem betreffenden Distanzstück 18 gewährleisten, wenn die entsprechende Rückstellkraft größer als die bei einer solchen Rückkehr auftretenden Reibkräfte 1st oder bleibt; im entgegengesetzten Fall bleibt, wie oben beschrieben, ein solcher Reibschuh mehr oder weniger von seiner mittleren Ausqangslage entfernt.
In den Ausführungsformen nach Fig. 11 bis 14, die sich auf den Fall zylindrischer Distanzstücke 18 beziehen, sind ebenfalls Vorkehrungen zur Bevorzugung der Kittellage des Reibschuhs getroffen.
In Fig. 11 sind zu diesem Zweck die Enden 34 des Reibschuhs 32 derart aufgebogen, daß sie gemeinsam ein nach außen weisendes V bilden^ das sich an das entsprechende Distanzstück 18 anschmiegt.
In Fig. 12 schmiegt sich dagegen der Mittelteil 33 des Reibschuhs Örtlich an die Form des Distanzstücks 18 an.
Gemäß Fig. 13 und 14 verlaufen die Enden 34 der Blattfeder, die den Reibschuh 32 bildet, allgemein parallel lueinander und sind in Bezug auf die Berührung mit dem entsprechenden Distanzetück 18 diederf önriig nach außen verformt. Wenn dieser Reibschuh an eine radiale Kante der Aussparung 19 der Mitnehmerscheibe 15 anschlägt, flacht sich das eine oder andere Ende 34 des Reibschuhs elastisch ab, wie es in Fig. 13 schematisch gestrichelt dargestellt ist, so daß der Gleitwiderstand des Reibschuhs fortschreitend zunismt.
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In allen vorstehenden Ausführungsformen war die Bogenlänge Dl eines Reibschuhs 32 kleiner als die Bogenlänge D3 der Aussparung 19 in der Mitnehmerscheibe 15, so daß der· Reibschuh erst aktiv wurde, wenn die beiden Baugruppen des Schwxngungsdämpfers eine gewisse Drehung gegeneinander erfahren haben. ,In der Anordnung nach Fig. 15 ist dagegen die Bogenlänge Dl eines Reibschuhs gleich der Bogenlänge D3 der entsprechenden Aussparung 19, so daß beide Enden des Reibschuhs 32 ständig in Berührung mit den radialen Kanten der Aussparung 19 stehen. Ein solcher Reibschuh ist vom Anfang der relativen Winkelversetzuno der betreffenden Baugruppen an aktiv und bleibt es ständig.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausbildungen der Distanzstücke und der Aussparungen beschränkt, sondern kann alle im Bereich des fachmännischen Könnens liegenden Abänderungen erfahren. Auch können die Enden des Reibschuhs jeweils gerade so gut mit der Innenfläche des Distanzstücks (Fig.. 3) , wie mit der Außenfläche desselben {Fig. ll· und 13) in Berührung stehen.
Ferner ist die Erfindung selbstverständlich auch auf den Fall anwendbar, daß die Reibscheibe nicht mit den Führungsscheiben, sondern mit der Mitnehmerscheibe verbunden ist, wobei die letztere auch frei auf der Nabe drehbar sein kann, während die Führungsscheiben dann mit der Nabe fest verbunden sind.
Schließlich ist die Erfindung auch anwendbar, wenn eine der.koaxialen Baugruppen, die den betreffenden Torsionsschwingungsdämpfer bilden, selbst aus zwei koaxialen Elementen besteht, die in den Grenzen einer durch Eingriffmittel bestimmten Winkelabweichung gegeneinander verdrehbar sind.
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, Si:
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Claims (14)

  1. Γ a j Γ :
    München, den 2 Q Γ~.
    ■ --'-: ■"- Mappe Λ 913
    SOCIETE ANOEYI-IE FRANCAISE DU FERODO, Paris/Frankreich
    Ansprüche
    Torsionsschwingungsdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeugkupplungen, mit zwei koaxialen Baugruppen, die in den Grenzen einer bestimmten Trinkelabweichung gegenseitirr verdrehbar sind und einerseits eine Mitnehmerscheibe, andererseits zwei beiderseits paralleldazu.angeordnete Führungsscheiben, die über Distanzstücke verbunden sind, auf v/eisen, mit zwischen diesen Baugruppen in ümf angsrichtunc v?irkenden Federn und auf mindestens einem Teil der V'inkelabv/eichung zv/ischen den Baugruppen v/irkenden Rei-Jrungsgliedern, zu denen mindestens ein Reibschuh gehört, der von einem Organ der ersten Baugruppe getragen wird und in Umfangsrichtung ,verschiebbar auf diesem sitzt, während Mittel zu seiner Mitnahme in Umfangsrichtuna zwischen ihm und der zweiten Baugruppe vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibschuh (32) jeweils von einem Distanzstück (18) getragen wird, das die beiden Führungsscheiben (17, 17") verbindet.
    Dr.Hk/Du.
    ORIGINAL 809834/0797
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Distanzstücke eine entsprechende Aussparung in der Mitnehmerscheibe nit Spiel durchaueren, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Distanzstück (18) eine Aussparung (19) in der Mitnehmerscheibe (15) durchquert und daß die Bearenzungen dieser Aussparung in Uir.fanasrichtung zur Ilitnahme des auf dem Distanzstück sitzenden Reibschuhs (32) dienen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch cekennzeichnet, daß die Erstreckung des Reibschuhs (32) in Umf ancrsrichtung geringer als diejenige der zugeordneten Aussparung (19) in der Mitnehmerscheibe (15) ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daP in der mittleren Ruhelaae der Anordnung der Peibschuh
    (32) frei von jeder Berührung mit einem Organ der Vorrichtung außer dein ihn tragenden Distanzstück.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da/5· die Umfangserstreckung eines P.eibschuhs (32) mit derjenigen der zugeordneten Aussparung (19) in der Mitnehmerscheibe (15) übereinstimmt, so daß die Enden des Reibschuhs ständig in Berührung mit den Kanten der Aussparunc in ümfangsrichtuna stehen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangserstreckung eines Reibschuhs größer als diejenige des Distanzstücks, auf dem er sitzt, ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibschuh, abgesehen von den Reibungskräften, ^rei verschiebbar auf dem zugeordneten Distanzstück sitzt.
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  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Kurvenflächen (34 1 36, 37) aero Reibschuh zugeordnet sind, um den Gleitwiderstand desselben auf dem zugehörigen Abstandsstück zu verändern.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenflächen teils an dem Reibschuh und teils an dem Distanzstück ausgebildet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibschuh mindestens eine Verformung(33, 34, 36) aufv/eist, mit der er an dem Distanzstück (18) anliegt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Berührungsstelle der Verformung des Reibschuhs das Distanzstück seinerseits ebenfalls eine Verformung
    (37) aufweist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch aekennzeichnet, daß der Reibschuh aus einer Blattfeder besteht, die an zwei gegenüberliegenden Zonen des zugeordneten Distanzstücks anliegt und schleifenförmig derart um dasselbe herumaebogen ist, daß sie mit ihrem Mittelteil
    (33) an der einen Berührungszone und mit ihren Enden (34) an der anderen Berührungszone des Distanzstücks anliegt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibschuh durch seine Eigengestalt radial auf das Distanzstück aufgeklemmt ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (34) der Blattfeder einander überlappen, so daß der Reibschuh eine geschlossene Schleife darstellt.
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