[go: up one dir, main page]

DE2807031C2 - Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen) - Google Patents

Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen)

Info

Publication number
DE2807031C2
DE2807031C2 DE19782807031 DE2807031A DE2807031C2 DE 2807031 C2 DE2807031 C2 DE 2807031C2 DE 19782807031 DE19782807031 DE 19782807031 DE 2807031 A DE2807031 A DE 2807031A DE 2807031 C2 DE2807031 C2 DE 2807031C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driver
small
small container
roller conveyor
drive shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782807031
Other languages
English (en)
Other versions
DE2807031A1 (de
Inventor
Gerhard 6830 Schwetzingen Hoser
Rolf 6700 Ludwigshafen Kaisinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Original Assignee
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG filed Critical Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Priority to DE19782807031 priority Critical patent/DE2807031C2/de
Publication of DE2807031A1 publication Critical patent/DE2807031A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2807031C2 publication Critical patent/DE2807031C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/53Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another
    • B65G47/54Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another at least one of which is a roller-way
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/84Star-shaped wheels or devices having endless travelling belts or chains, the wheels or devices being equipped with article-engaging elements
    • B65G47/846Star-shaped wheels or wheels equipped with article-engaging elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Wie für Flaschenkasten oder dgl. quaderförmigc Stückgüter bereits bekannt, sollen auch Kleingebinde einbahnig zugefördert und unter einem rechten Winkel zum Zulauf ein- oder mehrbalinig abgefördert werden. Anders als zum Beispiel Haschenkästen ber.itzen Kleingebinde keine starren Böden und keine starren Wände, sondern einen flexiblen Kartonboden und flexible Kartonwände, die einer möglichst flächenmäßigen Unterstützung bzw. einer möglichst flächenmäßigen und einen nur geringen spezifischen Flächendruck aufweisenden Beaufschlagung und einer möglichst stoßarmen Behandlung bedürfen. Daher sind die üblichen Vorrichtungen zum Eckumsetzen mit Rollenförderer und zwischen den Rollen an endlosen Ketten bewegten Mitnehmern für Kleingebinde ungeeignet. Bei diesen ist aufgrund der großen Rollenteilung die flächeninäßige bodenseitige Unterstützung nicht gewährleistet. Darüber hinaus ist die erforderliche stoßarme Betriebsweise nicht gegeben. Beim Auflaufen der Mitnehmer auf das Kettenrad tritt nämlich ein momentaner starker Geschwindigkeitszuwachs gegebenenfalls auf den doppelten Wert auf.
Durch die DE-AS 22 61 781 ist ein Eckcnfördcrcr zur Umlenkung von auf einem Rollenförderer transportierten Gegenständen (Zeitungssiapel) vorbekannt. Bei diesem sind zwischen den Rollen des Rollenförderer schachbrettartig seitlich einander überdeckende. ;\n horizontalen, in Förderriehuing ties Rollenförderer* gerichteten Wellen umlaufende Segmeniseheiben angeordnet. Durch die .Segmentscheiben werden die umz.usetzcnden Gegenstände von dem Rollenförderer abgehoben und sodann wie auf einer Röllchenbahn seitwärts abgefordert.
Die Anordnung der Segmentscheiben mit seitlicher Überdeckung erfordert einen verhältnismäßig breiten Spalt zwischen benachbarten Rollen, der seinerseits wiederum eine verhältnismäßig große Teilung des RoI-lenfördcrers und dementsprechend einen großen Abstand zwischen den Stützlinien für die Gegenstände bedingt. Zum anderen gewähren auch die Segmentscheiben bei dem tragenden Querfördern der Gegenstände die Unterstützung der Gegenstände lediglich in verhältnismäßig weit auseinanderliegenden Punkten. Daher ist die bekannte Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden ungeeignet.
Durch den Prospekt der Firma Kolstein & Kappen AG. »Maschinentechnik, Verfahrenstechnik«, September 1977, Seiten 5 und 6. ist es an einer Flaschenreinigungsmaschine vorbekannt, auf einem Bereitstellungstisch in einer Vielzahl nebeneinander bereitgestellte Flaschen auf einen konvex gebogenen Aufschiebetisch mit entsprechend vielen Gleitführungen mittels von unten durch je einen Spalt derselben hindurchgreifender, an einer gemeinsamen Antriebswelle umlaufender dünnwandiger Mitnehmer in Richtung der Bereitstellung, aber bei gleichzeitigem Kippen aus der lotrechten in die horizontale Lage in die Körbe einer umlaufenden Korbkette einzuschieben.
Die bekannten Mitnehmer greifen aufgrund ihrer Ausbildung als in Umlaufrichtung vorspringende Nasen beim A ufnchmen und Einschieben im wesentlichen punktförmig an den Flaschenböden an. Dadurch wird jo beim Aufnehmen ein verhältnismäßig starker Stoß über eine punktförmige Berührung auf die Flaschen ausgeübt. Ferner vermögen die Nasen bei Umlauf mit konstanter Winkelgeschwindigkeit die Flaschen nur dann mit gleichbleibender Geschwindigkeit aufzuschieben, wenn der Aufschiebetisch konzentrisch zur Achse der Mitnehmerwelle gebogen ist. Die bekannten Mitnehmer vermögen daher den Eckenförderer gemäß der DE-AS 22 61 781 nicht in einer für Kleingebinde geeigneten Weise zu ergänzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebindcn so auszubilden, daß die Kleingebinde beim Überschieben eine weitgehend schonende Behandlung erfahren.
Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Mitteingelöst.
Die nach der Erfindung ausgebildete Vorrichtung gestattet eine weitgehend schonende Behandlung der Kleingebinde beim Eckuinselzen derselben. Über die so angenähert flächenmäßige Unterstützung der Kleingebinde auf dem enggeteilten Stabrollenförderer hinaus beruht die schonende Behandlung erfindungsgemäß darauf, daß die Kleingebinde von den Mitnehmern stoßarm erfaßt und mit annähernd konstanter Geschwindigkeil quer abgeschoben werden.
Aufgrund der Ausbildung nach Anspruch 2 vermögen die Mitnehmer die bei der Änderung des Mitnahmeradius gegenüber dem Kleingebinde in gewissem Umfange auftretende Gleitbewegung nahezu Widerstands- und bo vcrschlcißlos auszuführen. Hierdurch wird eine noch schoncndere Behandlung der Kleingebinde erreicht.
Zwei Aiisfülmingsbcispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schenuiiisch dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Ks /eigl
h"i Fig. I einen Schnitt gemäß der Linie l-l in F i g. 3. wobei die dünne Nockenscheibe zur Darstellung ihrer Ausbildung in Stahl ausnahmsweise mit Schnittschraffur verschen ist.
F i g. 2 einen Schnitt gemäß der Linie H-II in Fi g. I.
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine crfindungsgemiiß ausgebildete Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden und
Fig.4 in verkleinertem Maßstab eine Darstellung entsprechend Fig. 1. wobei die düni.c Nockenscheibe zur Darstellung ihrer Ausbildung in Kunststoff wiederum ausnahmsweise mit Schnittschraffur versehen ist.
Mit 1 ist ein Kleingebinde bezeichnet. Bei diesem kann es sich beispielsweise um Flaschenmehrstückpakkungen handeln (Trays, Sixpacks oder dgl.). Die Kleingebinde können aber auch zum Beispiel als abgepackte Butterstücke oder dgl. vorliegen. Gemeinsames Kennzeichen für die Klringebinde, die als Fördergut vorgesehen sind, ist, daß der Boden und die Seitenwände nicht starr, sondern flexibel bzw. im Näheren elastisch oder plastisch mehr oder weniger leicht verformbar sind.
Die einbahnig zulaufenden Kleingebinde sollen über einen quergerichteten ein- oder mehrbahnigen Ablauf beispielsweise zu Schichten zusammengebracht werden. Das soll nach dem an sich bekannten Prinzip des Eckumsetzens geschehen.
Wie vor allem aus der F i g. 2 gut zu ersehen ist, weist der Rollenförderer 2, auf dem die Kleingebinde 1 zugeführt werden, im Verhältnis zu den Abmessungen der Kleingebinde 1 einen möglichst geringen Rollendurchmesser 3 auf. Ferner ist gleichzeitig die Rollenteilung 4 möglichst eng gewählt worden; sie ist kaum größer als der Rollendurchmesser, und es verbleibt lediglich der sehr enge Spalt 5 zwischen den Rollen 6. Durch diese Ausbildung des Rollenförderers 2 nach der Erfindu-ng sind die Unterstützungslinien Ta und Tb zweier in Förderrichtung (Pfeil 8) benachbarter Rollen 6;i und 6£> so nahe aneinandergerückt, daß der an sich flexible, plastisch oder elastisch verformbare Boden la von Kleingebinden 1 in dem der Rollenteilung 4 entsprechenden kurzen Abstandsbereich zwischen benachbarte Stützlinien sich gleichsam starr verhält, derart, daß die an sich erforderliche flächenhafte Unterstützung von Kleingcbinden wenigstens stark angenähert ist. Im Hinblick beispielsweise auf Flaschenmehrstückpackungcn ist es nach der Erfindung vorteilhaft, daß jede Flasche (nicht dargestellt) auf dem Rollenförderer 2 am Boden ständig gleichzeitig auf zwei in Förderrichtung (Pfeil 8) aufeinanderfolgenden Rollen 6a, 6£> abgestützt ist.
Nimmt man in Fig. 2 das Kleingebinde I beispielsweise als Sixpack an, das heißt als Flaschenklcingebinde mit insgesamt sechs Flaschen, die in Richtung des Pfeiles 8 in zwei Reihen nebeneinander je zu dritt angeordnet sind, so ist unschwer zu erkennen, daß auf die Böden von drei Flaschen sechs Stützlinien entsprechend den Linien Ta und Tb entfallen, das heißt also je Flaschenboden zwei.
Dem Grundgedanken entsprechend, der den üblichen Kleingebinden anhaftenden mangelnden Boden- und Wandsteifigkeit durch weitgehend feine Teilung der Förderorgane zu begegnen, geschieht das Querabschieben der Kleingebinde 1 von den Rollen 6 des zuführenden Rollenförderers 2 erfindungsgemäß durch von unten zwischen den Rollen 6 hindurchgreifendc, auf senkrechten Kreisbahnen umlaufende, dünnwandige Mitnehmer 9.
Wie vor allem aus der F i g. I /u ersehen ist. tauchen die Mitnehmer 9 bei ihrem kreisförmigen Umlauf gemäß Pfeil 10 in Querabschieberichuing gemäß Preil 11 im Bereich des hinteren Endes der Rollen 6 von unten durch deren Förderebene 12 hindurch nach oben auf. um nach dem Abschiebehub im Bereich des vorderen Hndes der Rollen 6 von oben durch deren Förderebene 12 hindurch nach unten wieder abzutauchen.
Dementsprechend sind die Mitnehmer 9 sehr dünnwandig ausgebildet, derart, daß sie von den sehr engen ϊ Spalten 5 /wischen den Rollen 6 des Rollenförderers 2 aufgenommen werden können. Nun ist aber die Festigkeil der Mitnehmer 9 trotz der gegebenenfalls bis auf ein Kleinstmaß zurückgeführten Dünnwandigkeit durchaus ausreichend. Wie nämlich am besten der F i g. ίο 2 zu entnehmen ist, greift an dem im Gewicht ohnehin beschränkten Kleingebinde 1 entsprechend der feinen Teilung des Rollenförderers 2 eine Vielzahl von Mitnehmern 9 gleichzeitig am Kleingebinde an. Dadurch ist die auf einen einzelnen Mitnehmer 9 entfallende Belastung auf ein geringstes Maß vermindert; darüber hinaus bestehe aber vor allem dann, wenn die Mitnehmer 9 in einem gleitintensiven, gegebenenfalls selbstschmierenden Werkstoff ausgebildet werden, ohne weiteres die Möglichkeit, die Mitnehmer 9 mit engem Spiel in die Spalte 5 zwischen den Rollen 6 einzupassen. Dann tragen die Rollen 6 zur Stabilität der dünnwandigen Mitnehmer 9 bei. Dadurch können die Mitnehmer noch dünnwandiger und. bei gegebenem Rollendurchmesser die Rollenteilung noch enger gewählt werden. Schließlieh kommt aber die feine Teilung der Mitnehmer 9 in Zufördcrric'ntung gemäß Pfeil 8 der geringen Wandsteifigkeit der üblichen Kleingebinde entgegen. Die Seitenwand lodes Kleingebindes 1 wird gleichzeitig von einer Vielzahl von Mitnehmern 9 beaufschlagt, wobei an jejn dem der Mitnehmer nur ein geringer Bruchteil der Abschiebcgesamtkraf; auftritt. Dabei verhält sich die an sich insgesamt der Eigensteifigkeit ermangelnde, plastisch oder elastisch verformbare Seitenwand \b des Klcingcbindes 1 in dem entsprechend der Rollenteilung j5 4 gering bemessenen Abstandsbereich zwischen zwei benachbarten Mitnehmern 9 wie eine starre Einheit.
Wie aus den Fig. 1 und 4 zu ersehen ist, sind die Mitnehmer 9 an dünnwandigen Nockenscheiben 13 ausgebildet, die in nicht näher dargestellter, aber bekannter Weise an einer gemeinsamen, unterhalb der Rollen 6 des Rollcnförderers 2, quer zu deren Achsen verlaufenden Antriebswelle 14 angeordnet sind. Der Antrieb 15 ist auf der Welle 14 reitend angeordnet und durch die Drehmomcnistüizc 16 am Maschinenrahmen 17 gehalten.
Die Nockenseheiben 13 der Ausführungsbeispiele weisen jeweils zwei um 180° versetzte Mitnehmernokken 9 auf. Dadurch werden leistungsmindernde Totzeiten vermieden. Während mit dem einen Mitnehmer der gerade anstehende, etwa eine viertel Kreisdrehung erw fordernde Abschiebevorgang ausgeführt wird, wandert der jeweils andere Mitnehmer bereits der Ausgangsstellung zum nächsten Abschiebevorgang zu. Am Ende des ersten Abschicbcvorgangcs ist dieser Mitnehmer etwa noch eine Vierteldrehung von der Ausgangsstellung entfernt. Während dieser restlichen Vierteldrehung läuft aber ein neues Kleingebinde 1 vor die Mitnehmer 9, so daß der nächste Abschiebevorgang unverzüglich beginnen kann.
Die Mitnehmer 9 sind an der Mitnahmefläche· 18 ge-M) krümmt, derart, daß sich während des Abschiebens der Klcingebinde 1 der Mitnahmeradius (das ist der Abstand zwischen der Längsmittelachse der Antriebswelle 14 und dem jeweiligen Berührungspunkt zwischen den Mitnehmern 9 und dem Kleingebinde 13) in der Weise tv) ändert, düll bei konstanter Drehzahl nach der anfänglichen Beschleunigung der Kleingebinde 1 die Überschiebcgcschwindigkcit bis zum Ende des Überschiebevorganges annähernd konstani bleibt. Dadurch erfahren
die Kleingebinde eine weitgehend schonende Behandlung.
Wie vor allem aus der F i g. 1 zu ersehen ist, ist dem gekrümmten Flächenteil 18 der Mitnehmer 9 auf der nach innen zur Antriebswelle 14 hin liegenden Seite ein r> ebener Flächenteil 18a vorgeschaltet. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Mitnehmer 9 mittels dieses ebenen Flächenteils 18<?das Überschieben beginnen. Indem die mit konstanter Winkelgeschwindigkeit umlaufenden Mitnehmer 9 mit dem ebenen Flächenteil 18.7 gegen das id ruhende Kleingebinde 1 anlegen, wird die anfängliche Beschleunigungskraft flächenhaft, das heißt mit geringer spezifischer Flächenbelastung, auf die betreffende Wandung ib des Klcingebindes 1 ausgeübt, was der zuvor geforderten stoßarmen Behandlung entspricht. ir>
Während gemäß F i g. 1 die Nockenscheibe Ϊ3 in Stahl ausgeführt ist, sieht das Alisführungsbeispiel gemäß F i g. 4 einen gleitintensiven, gegebenenfalls sclbstschmierenden Kunststoff wenigstens für den Bereich der Mitnehmernocken 9 vor. Dadurch vermögen die 2n Mitnehmernocken 9 die bei der Änderung des Mitnahmeradius gegenüber dem Kleingebindc 9 in gewissem Umfange auftretende Gleitbewegung nahezu Widerstands- und verschleißlos auszuführen.
Anhand der F i g. 3 wird das Eckumsetzen von Klein- 2r> gebinden beschrieben. Sobald ein auf dem Rollenförderer 2 gegen den Endanschlag 19 zugeführtes Kleingcbinde 1 über die Betätigung der Schalteinrichtung 20 den Steuerstromkreis 21 schließt, verschiebt der dadurch mit einer Druckmittelquelle verbundene Druck- jo mittelzyünder 22 den Klemmbalken 23 in Richtung auf den unbeweglich angeordneten Gegenbalken 24. Dadurch werden die dicht an dicht nachfolgenden Klcingcbinde 1 abgefangen. Gleichzeitig ist über den geschlossenen Steuerstromkreis 21 der Antrieb 15 für die An- js triebswelle 14 der Nockenscheiben 13 eingeschaltet worden. Das betreffende Kleingebindc 1 wird von den Rollen 6 des Zuführrollcnförderers 2 über die Zungen 25 und das Übergangsblech 26 hinweg auf die Rollen 27 des Abführrollenförderers 28 übergeschoben. Sobald der Stößel 20a der Schalteinrichtung 20 sich unter Federkraft nach rechts bewegen kann, wird der Stromkreis 21 geöffnet. Dadurch wird die Öffnungsbewegung des Klemmbalkens 23 veranlaßt. Das nächste Kleingebinde 1 rückt in die Überschiebestcllung vor. 4i
Durch die Anordnung des ebenen, das Kleingebindc 1 von hintenher beaufschlagenden Flächenteiles 18a längs einer Tangente an einem um den Mittelpunkt der Antriebswelle 14 geschlagenen Kreis mit einem Radius, der die Exzentrität des umlaufenden Flächenteiles 18a angibt, wird einesteils eine platzsparende Anordnung der Mitnehmer und andererseits ein sanftes Angreifen der Mitnehmer am Kleingebinde 1 ebenso wie ein ruhiges und ohne Beschlcunigungsstoß einhergehendes Ende der Überschubbewegung erzielt.
Das vorgesehene Querabschieben von Fördergut von einer Rollenbahn mittels der beschriebenen Mitnehmer ist auch für Stückgut mit steifen Böden und Seitenwänden von Vorteil.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z. B. Flaschenmehrstückpackungen), bestehend aus einem eng geteilten Stabrollenförderer zum Anfördern der Kleingebinde und ferner aus von unten zwischen den Stabrollen hindurchgreifenden, an einer gemeinsamen Antriebswelle umlaufenden dünnwandigen Mitnehmern /um Querabschieben der Klcingebinde von dem Stabrollenfördcrer, d a durch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (9) eine gekrümmte Mitnahmefiächc (18) aufweist, derart, daß sich während des Abschiebens der Kleingebinde (I) der Mitnahmeradius in der Weise verändert, daß bei konstanter Drehzahl der Antriebswelle (14) nach der anfänglichen Beschleunigung der Kleingebinde (1) die Überschiebegeschwindigkeit bis zum Ende des Überschiebeweges annähernd konstant bleibt, und daß der gekrümmten Mitnahmefläche (18) auf der nach innen zur Antriebswelle (14) hin liegenden Seite eine ebene Mitnahmefläche (18a,} vorgeschaltet ist, mit der die Mitnehmer (9) zu Beginn des Überschiebevorganges gegen die Wandung (1 b)aer Kleingebinde (1) anlegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (9) aus einem gleitintensiven, gegebenenfalls selbstschmierenden Kunststoff bestehen.
DE19782807031 1978-02-18 1978-02-18 Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen) Expired DE2807031C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782807031 DE2807031C2 (de) 1978-02-18 1978-02-18 Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782807031 DE2807031C2 (de) 1978-02-18 1978-02-18 Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen)

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2807031A1 DE2807031A1 (de) 1979-08-30
DE2807031C2 true DE2807031C2 (de) 1984-09-06

Family

ID=6032374

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782807031 Expired DE2807031C2 (de) 1978-02-18 1978-02-18 Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2807031C2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3329182A1 (de) * 1983-08-12 1985-02-28 Herbert 4831 Langenberg Wild Vereinzelungs- und foerdervorrichtung fuer leistenfoermige werkstuecke
DE10148698A1 (de) * 2001-10-02 2003-04-24 Mosca G Maschf Drehvorrichtung für Fördersysteme
CN107777289A (zh) * 2016-08-30 2018-03-09 天津浩岩科技开发有限公司 一种可自动排出残次品的齿轮质检装置

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2327201A1 (de) * 1972-05-31 1973-12-20 Alvey Inc Einrichtung zum einstellen von gegenstaenden zum verschieben auf einem zusammenbau von transportbahnen
DE2520294A1 (de) * 1975-05-07 1976-11-18 Mannesmann Ag Laengs-quer-foerdertisch, insbesondere fuer flugzeugfrachteinheiten

Also Published As

Publication number Publication date
DE2807031A1 (de) 1979-08-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60311778T2 (de) Zurückziehbare übergabeeinrichtung für eine dosiervorrichtung
EP0603551B1 (de) Ein- und Auspackmaschine für Gegenstände
DE69104843T2 (de) Rotierende vorrichtung zum stapeln.
EP0001967B1 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Gruppen von Gegenständen in Behälter
EP0732279B1 (de) Speicher für Warenstücke
CH629156A5 (de) Foerdervorrichtung.
DE2948589A1 (de) Vorrichtung zur verteilung von behaeltern in mehreren reihen und anlage, die diese vorrichtung einsetzt
CH683911A5 (de) Förderanlage für Packungen mit integriertem Pufferspeicher.
DE3113045A1 (de) Verpackungsmaschine
DE2004334C3 (de) Vorrichtung zum Stapeln von nacheinander zuzuführenden Bogen
DE4329179A1 (de) Maschine zum Umsetzen von Artikeln in eine Verpackungseinheit
DE2807031C2 (de) Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen)
EP0852559B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum formatieren von glasbehältern zu einer palettenlage
DE3423479C2 (de)
DE69607698T2 (de) Vorrichtung zum Be- und/oder Entladen von einem Behälter mit Stapeln von Packungen, insbesondere Eierkartons
DE69802318T2 (de) Vorrichtung zum Wenden verpackter Druckprodukte, für die Verwendung in einer Verpackungsstrasse
DE69202069T2 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Portionsverpackungen in Kisten.
DE2809577C2 (de) Vorrichtung zum Fördern von Gruppen länglicher Gegenstände, insbesondere Zigarettengruppen
DE4203500A1 (de) Bogenanleger
CH534624A (de) Verfahren und Einrichtung zur Auslagerung von Lagergut aus einseitig offenen Regalen
DE3632691C2 (de)
EP0703148B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Handhaben von zylindrischen Gegenständen, insbesondere Keksrollen
DE3012444A1 (de) Maschine zur automatischen behandlung und verteilung von verpackungen oder behaeltern
CH645310A5 (de) Vorrichtung zum verpacken einer anzahl flachbeutel.
DE3107682A1 (de) &#34;einteilvorrichtung fuer quaderfoermige stueckgueter, insbesondere flaschenkaesten&#34;

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: SEITZ ENZINGER NOLL MASCHINENBAU AG, 6800 MANNHEIM

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee