DE2807031C2 - Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen) - Google Patents
Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen)Info
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- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Wie für Flaschenkasten oder dgl. quaderförmigc Stückgüter bereits bekannt, sollen auch Kleingebinde
einbahnig zugefördert und unter einem rechten Winkel zum Zulauf ein- oder mehrbalinig abgefördert werden.
Anders als zum Beispiel Haschenkästen ber.itzen Kleingebinde
keine starren Böden und keine starren Wände, sondern einen flexiblen Kartonboden und flexible Kartonwände,
die einer möglichst flächenmäßigen Unterstützung bzw. einer möglichst flächenmäßigen und einen
nur geringen spezifischen Flächendruck aufweisenden Beaufschlagung und einer möglichst stoßarmen
Behandlung bedürfen. Daher sind die üblichen Vorrichtungen zum Eckumsetzen mit Rollenförderer und zwischen
den Rollen an endlosen Ketten bewegten Mitnehmern für Kleingebinde ungeeignet. Bei diesen ist aufgrund
der großen Rollenteilung die flächeninäßige bodenseitige Unterstützung nicht gewährleistet. Darüber
hinaus ist die erforderliche stoßarme Betriebsweise nicht gegeben. Beim Auflaufen der Mitnehmer auf das
Kettenrad tritt nämlich ein momentaner starker Geschwindigkeitszuwachs gegebenenfalls auf den doppelten
Wert auf.
Durch die DE-AS 22 61 781 ist ein Eckcnfördcrcr zur
Umlenkung von auf einem Rollenförderer transportierten Gegenständen (Zeitungssiapel) vorbekannt. Bei diesem
sind zwischen den Rollen des Rollenförderer schachbrettartig seitlich einander überdeckende. ;\n horizontalen,
in Förderriehuing ties Rollenförderer* gerichteten
Wellen umlaufende Segmeniseheiben angeordnet.
Durch die .Segmentscheiben werden die umz.usetzcnden
Gegenstände von dem Rollenförderer abgehoben und sodann wie auf einer Röllchenbahn seitwärts
abgefordert.
Die Anordnung der Segmentscheiben mit seitlicher Überdeckung erfordert einen verhältnismäßig breiten
Spalt zwischen benachbarten Rollen, der seinerseits wiederum eine verhältnismäßig große Teilung des RoI-lenfördcrers
und dementsprechend einen großen Abstand zwischen den Stützlinien für die Gegenstände bedingt.
Zum anderen gewähren auch die Segmentscheiben bei dem tragenden Querfördern der Gegenstände
die Unterstützung der Gegenstände lediglich in verhältnismäßig weit auseinanderliegenden Punkten. Daher ist
die bekannte Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden ungeeignet.
Durch den Prospekt der Firma Kolstein & Kappen AG. »Maschinentechnik, Verfahrenstechnik«, September
1977, Seiten 5 und 6. ist es an einer Flaschenreinigungsmaschine
vorbekannt, auf einem Bereitstellungstisch in einer Vielzahl nebeneinander bereitgestellte
Flaschen auf einen konvex gebogenen Aufschiebetisch mit entsprechend vielen Gleitführungen mittels
von unten durch je einen Spalt derselben hindurchgreifender, an einer gemeinsamen Antriebswelle umlaufender
dünnwandiger Mitnehmer in Richtung der Bereitstellung, aber bei gleichzeitigem Kippen aus der lotrechten
in die horizontale Lage in die Körbe einer umlaufenden Korbkette einzuschieben.
Die bekannten Mitnehmer greifen aufgrund ihrer Ausbildung als in Umlaufrichtung vorspringende Nasen
beim A ufnchmen und Einschieben im wesentlichen
punktförmig an den Flaschenböden an. Dadurch wird jo beim Aufnehmen ein verhältnismäßig starker Stoß über
eine punktförmige Berührung auf die Flaschen ausgeübt. Ferner vermögen die Nasen bei Umlauf mit konstanter
Winkelgeschwindigkeit die Flaschen nur dann mit gleichbleibender Geschwindigkeit aufzuschieben,
wenn der Aufschiebetisch konzentrisch zur Achse der Mitnehmerwelle gebogen ist. Die bekannten Mitnehmer
vermögen daher den Eckenförderer gemäß der DE-AS 22 61 781 nicht in einer für Kleingebinde geeigneten
Weise zu ergänzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebindcn
so auszubilden, daß die Kleingebinde beim Überschieben eine weitgehend schonende Behandlung
erfahren.
Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Mitteingelöst.
Die nach der Erfindung ausgebildete Vorrichtung gestattet
eine weitgehend schonende Behandlung der Kleingebinde beim Eckuinselzen derselben. Über die
so angenähert flächenmäßige Unterstützung der Kleingebinde auf dem enggeteilten Stabrollenförderer hinaus
beruht die schonende Behandlung erfindungsgemäß darauf, daß die Kleingebinde von den Mitnehmern stoßarm
erfaßt und mit annähernd konstanter Geschwindigkeil quer abgeschoben werden.
Aufgrund der Ausbildung nach Anspruch 2 vermögen die Mitnehmer die bei der Änderung des Mitnahmeradius
gegenüber dem Kleingebinde in gewissem Umfange auftretende Gleitbewegung nahezu Widerstands- und
bo vcrschlcißlos auszuführen. Hierdurch wird eine noch
schoncndere Behandlung der Kleingebinde erreicht.
Zwei Aiisfülmingsbcispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung schenuiiisch dargestellt und werden nachfolgend
näher beschrieben. Ks /eigl
h"i Fig. I einen Schnitt gemäß der Linie l-l in F i g. 3.
wobei die dünne Nockenscheibe zur Darstellung ihrer Ausbildung in Stahl ausnahmsweise mit Schnittschraffur
verschen ist.
F i g. 2 einen Schnitt gemäß der Linie H-II in Fi g. I.
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine crfindungsgemiiß ausgebildete
Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden und
Fig.4 in verkleinertem Maßstab eine Darstellung
entsprechend Fig. 1. wobei die düni.c Nockenscheibe
zur Darstellung ihrer Ausbildung in Kunststoff wiederum ausnahmsweise mit Schnittschraffur versehen ist.
Mit 1 ist ein Kleingebinde bezeichnet. Bei diesem kann es sich beispielsweise um Flaschenmehrstückpakkungen
handeln (Trays, Sixpacks oder dgl.). Die Kleingebinde können aber auch zum Beispiel als abgepackte
Butterstücke oder dgl. vorliegen. Gemeinsames Kennzeichen für die Klringebinde, die als Fördergut vorgesehen
sind, ist, daß der Boden und die Seitenwände nicht starr, sondern flexibel bzw. im Näheren elastisch oder
plastisch mehr oder weniger leicht verformbar sind.
Die einbahnig zulaufenden Kleingebinde sollen über einen quergerichteten ein- oder mehrbahnigen Ablauf
beispielsweise zu Schichten zusammengebracht werden. Das soll nach dem an sich bekannten Prinzip des
Eckumsetzens geschehen.
Wie vor allem aus der F i g. 2 gut zu ersehen ist, weist der Rollenförderer 2, auf dem die Kleingebinde 1 zugeführt
werden, im Verhältnis zu den Abmessungen der Kleingebinde 1 einen möglichst geringen Rollendurchmesser
3 auf. Ferner ist gleichzeitig die Rollenteilung 4 möglichst eng gewählt worden; sie ist kaum größer als
der Rollendurchmesser, und es verbleibt lediglich der sehr enge Spalt 5 zwischen den Rollen 6. Durch diese
Ausbildung des Rollenförderers 2 nach der Erfindu-ng
sind die Unterstützungslinien Ta und Tb zweier in Förderrichtung
(Pfeil 8) benachbarter Rollen 6;i und 6£>
so nahe aneinandergerückt, daß der an sich flexible, plastisch oder elastisch verformbare Boden la von Kleingebinden
1 in dem der Rollenteilung 4 entsprechenden kurzen Abstandsbereich zwischen benachbarte Stützlinien
sich gleichsam starr verhält, derart, daß die an sich erforderliche flächenhafte Unterstützung von Kleingcbinden
wenigstens stark angenähert ist. Im Hinblick beispielsweise auf Flaschenmehrstückpackungcn ist es
nach der Erfindung vorteilhaft, daß jede Flasche (nicht dargestellt) auf dem Rollenförderer 2 am Boden ständig
gleichzeitig auf zwei in Förderrichtung (Pfeil 8) aufeinanderfolgenden Rollen 6a, 6£>
abgestützt ist.
Nimmt man in Fig. 2 das Kleingebinde I beispielsweise
als Sixpack an, das heißt als Flaschenklcingebinde mit insgesamt sechs Flaschen, die in Richtung des Pfeiles
8 in zwei Reihen nebeneinander je zu dritt angeordnet sind, so ist unschwer zu erkennen, daß auf die Böden von
drei Flaschen sechs Stützlinien entsprechend den Linien Ta und Tb entfallen, das heißt also je Flaschenboden
zwei.
Dem Grundgedanken entsprechend, der den üblichen Kleingebinden anhaftenden mangelnden Boden- und
Wandsteifigkeit durch weitgehend feine Teilung der Förderorgane zu begegnen, geschieht das Querabschieben
der Kleingebinde 1 von den Rollen 6 des zuführenden Rollenförderers 2 erfindungsgemäß durch von unten
zwischen den Rollen 6 hindurchgreifendc, auf senkrechten
Kreisbahnen umlaufende, dünnwandige Mitnehmer 9.
Wie vor allem aus der F i g. I /u ersehen ist. tauchen die Mitnehmer 9 bei ihrem kreisförmigen Umlauf gemäß
Pfeil 10 in Querabschieberichuing gemäß Preil 11
im Bereich des hinteren Endes der Rollen 6 von unten durch deren Förderebene 12 hindurch nach oben auf.
um nach dem Abschiebehub im Bereich des vorderen Hndes der Rollen 6 von oben durch deren Förderebene
12 hindurch nach unten wieder abzutauchen.
Dementsprechend sind die Mitnehmer 9 sehr dünnwandig ausgebildet, derart, daß sie von den sehr engen
ϊ Spalten 5 /wischen den Rollen 6 des Rollenförderers 2 aufgenommen werden können. Nun ist aber die Festigkeil
der Mitnehmer 9 trotz der gegebenenfalls bis auf ein Kleinstmaß zurückgeführten Dünnwandigkeit
durchaus ausreichend. Wie nämlich am besten der F i g. ίο 2 zu entnehmen ist, greift an dem im Gewicht ohnehin
beschränkten Kleingebinde 1 entsprechend der feinen Teilung des Rollenförderers 2 eine Vielzahl von Mitnehmern
9 gleichzeitig am Kleingebinde an. Dadurch ist die auf einen einzelnen Mitnehmer 9 entfallende Belastung
auf ein geringstes Maß vermindert; darüber hinaus bestehe aber vor allem dann, wenn die Mitnehmer 9 in
einem gleitintensiven, gegebenenfalls selbstschmierenden Werkstoff ausgebildet werden, ohne weiteres die
Möglichkeit, die Mitnehmer 9 mit engem Spiel in die Spalte 5 zwischen den Rollen 6 einzupassen. Dann tragen
die Rollen 6 zur Stabilität der dünnwandigen Mitnehmer 9 bei. Dadurch können die Mitnehmer noch
dünnwandiger und. bei gegebenem Rollendurchmesser die Rollenteilung noch enger gewählt werden. Schließlieh
kommt aber die feine Teilung der Mitnehmer 9 in Zufördcrric'ntung gemäß Pfeil 8 der geringen Wandsteifigkeit
der üblichen Kleingebinde entgegen. Die Seitenwand lodes Kleingebindes 1 wird gleichzeitig von einer
Vielzahl von Mitnehmern 9 beaufschlagt, wobei an jejn dem der Mitnehmer nur ein geringer Bruchteil der Abschiebcgesamtkraf;
auftritt. Dabei verhält sich die an sich insgesamt der Eigensteifigkeit ermangelnde, plastisch
oder elastisch verformbare Seitenwand \b des Klcingcbindes 1 in dem entsprechend der Rollenteilung
j5 4 gering bemessenen Abstandsbereich zwischen zwei
benachbarten Mitnehmern 9 wie eine starre Einheit.
Wie aus den Fig. 1 und 4 zu ersehen ist, sind die
Mitnehmer 9 an dünnwandigen Nockenscheiben 13 ausgebildet, die in nicht näher dargestellter, aber bekannter
Weise an einer gemeinsamen, unterhalb der Rollen 6 des Rollcnförderers 2, quer zu deren Achsen verlaufenden
Antriebswelle 14 angeordnet sind. Der Antrieb 15 ist auf der Welle 14 reitend angeordnet und durch die Drehmomcnistüizc
16 am Maschinenrahmen 17 gehalten.
Die Nockenseheiben 13 der Ausführungsbeispiele weisen jeweils zwei um 180° versetzte Mitnehmernokken 9 auf. Dadurch werden leistungsmindernde Totzeiten vermieden. Während mit dem einen Mitnehmer der gerade anstehende, etwa eine viertel Kreisdrehung erw fordernde Abschiebevorgang ausgeführt wird, wandert der jeweils andere Mitnehmer bereits der Ausgangsstellung zum nächsten Abschiebevorgang zu. Am Ende des ersten Abschicbcvorgangcs ist dieser Mitnehmer etwa noch eine Vierteldrehung von der Ausgangsstellung entfernt. Während dieser restlichen Vierteldrehung läuft aber ein neues Kleingebinde 1 vor die Mitnehmer 9, so daß der nächste Abschiebevorgang unverzüglich beginnen kann.
Die Nockenseheiben 13 der Ausführungsbeispiele weisen jeweils zwei um 180° versetzte Mitnehmernokken 9 auf. Dadurch werden leistungsmindernde Totzeiten vermieden. Während mit dem einen Mitnehmer der gerade anstehende, etwa eine viertel Kreisdrehung erw fordernde Abschiebevorgang ausgeführt wird, wandert der jeweils andere Mitnehmer bereits der Ausgangsstellung zum nächsten Abschiebevorgang zu. Am Ende des ersten Abschicbcvorgangcs ist dieser Mitnehmer etwa noch eine Vierteldrehung von der Ausgangsstellung entfernt. Während dieser restlichen Vierteldrehung läuft aber ein neues Kleingebinde 1 vor die Mitnehmer 9, so daß der nächste Abschiebevorgang unverzüglich beginnen kann.
Die Mitnehmer 9 sind an der Mitnahmefläche· 18 ge-M)
krümmt, derart, daß sich während des Abschiebens der Klcingebinde 1 der Mitnahmeradius (das ist der Abstand
zwischen der Längsmittelachse der Antriebswelle 14 und dem jeweiligen Berührungspunkt zwischen den
Mitnehmern 9 und dem Kleingebinde 13) in der Weise tv) ändert, düll bei konstanter Drehzahl nach der anfänglichen
Beschleunigung der Kleingebinde 1 die Überschiebcgcschwindigkcit bis zum Ende des Überschiebevorganges
annähernd konstani bleibt. Dadurch erfahren
die Kleingebinde eine weitgehend schonende Behandlung.
Wie vor allem aus der F i g. 1 zu ersehen ist, ist dem
gekrümmten Flächenteil 18 der Mitnehmer 9 auf der nach innen zur Antriebswelle 14 hin liegenden Seite ein r>
ebener Flächenteil 18a vorgeschaltet. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Mitnehmer 9 mittels dieses ebenen
Flächenteils 18<?das Überschieben beginnen. Indem die mit konstanter Winkelgeschwindigkeit umlaufenden
Mitnehmer 9 mit dem ebenen Flächenteil 18.7 gegen das id
ruhende Kleingebinde 1 anlegen, wird die anfängliche Beschleunigungskraft flächenhaft, das heißt mit geringer
spezifischer Flächenbelastung, auf die betreffende Wandung ib des Klcingebindes 1 ausgeübt, was der
zuvor geforderten stoßarmen Behandlung entspricht. ir>
Während gemäß F i g. 1 die Nockenscheibe Ϊ3 in
Stahl ausgeführt ist, sieht das Alisführungsbeispiel gemäß F i g. 4 einen gleitintensiven, gegebenenfalls sclbstschmierenden
Kunststoff wenigstens für den Bereich der Mitnehmernocken 9 vor. Dadurch vermögen die 2n
Mitnehmernocken 9 die bei der Änderung des Mitnahmeradius gegenüber dem Kleingebindc 9 in gewissem
Umfange auftretende Gleitbewegung nahezu Widerstands- und verschleißlos auszuführen.
Anhand der F i g. 3 wird das Eckumsetzen von Klein- 2r>
gebinden beschrieben. Sobald ein auf dem Rollenförderer 2 gegen den Endanschlag 19 zugeführtes Kleingcbinde
1 über die Betätigung der Schalteinrichtung 20 den Steuerstromkreis 21 schließt, verschiebt der dadurch
mit einer Druckmittelquelle verbundene Druck- jo mittelzyünder 22 den Klemmbalken 23 in Richtung auf
den unbeweglich angeordneten Gegenbalken 24. Dadurch werden die dicht an dicht nachfolgenden Klcingcbinde
1 abgefangen. Gleichzeitig ist über den geschlossenen Steuerstromkreis 21 der Antrieb 15 für die An- js
triebswelle 14 der Nockenscheiben 13 eingeschaltet worden. Das betreffende Kleingebindc 1 wird von den
Rollen 6 des Zuführrollcnförderers 2 über die Zungen 25 und das Übergangsblech 26 hinweg auf die Rollen 27
des Abführrollenförderers 28 übergeschoben. Sobald der Stößel 20a der Schalteinrichtung 20 sich unter Federkraft
nach rechts bewegen kann, wird der Stromkreis 21 geöffnet. Dadurch wird die Öffnungsbewegung
des Klemmbalkens 23 veranlaßt. Das nächste Kleingebinde 1 rückt in die Überschiebestcllung vor. 4i
Durch die Anordnung des ebenen, das Kleingebindc 1
von hintenher beaufschlagenden Flächenteiles 18a längs einer Tangente an einem um den Mittelpunkt der Antriebswelle
14 geschlagenen Kreis mit einem Radius, der die Exzentrität des umlaufenden Flächenteiles 18a angibt,
wird einesteils eine platzsparende Anordnung der Mitnehmer und andererseits ein sanftes Angreifen der
Mitnehmer am Kleingebinde 1 ebenso wie ein ruhiges und ohne Beschlcunigungsstoß einhergehendes Ende
der Überschubbewegung erzielt.
Das vorgesehene Querabschieben von Fördergut von einer Rollenbahn mittels der beschriebenen Mitnehmer
ist auch für Stückgut mit steifen Böden und Seitenwänden von Vorteil.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z. B. Flaschenmehrstückpackungen), bestehend
aus einem eng geteilten Stabrollenförderer zum Anfördern der Kleingebinde und ferner aus von unten
zwischen den Stabrollen hindurchgreifenden, an einer gemeinsamen Antriebswelle umlaufenden dünnwandigen
Mitnehmern /um Querabschieben der Klcingebinde von dem Stabrollenfördcrer, d a durch
gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (9) eine gekrümmte Mitnahmefiächc (18) aufweist,
derart, daß sich während des Abschiebens der Kleingebinde (I) der Mitnahmeradius in der Weise verändert,
daß bei konstanter Drehzahl der Antriebswelle (14) nach der anfänglichen Beschleunigung der
Kleingebinde (1) die Überschiebegeschwindigkeit bis zum Ende des Überschiebeweges annähernd
konstant bleibt, und daß der gekrümmten Mitnahmefläche (18) auf der nach innen zur Antriebswelle
(14) hin liegenden Seite eine ebene Mitnahmefläche (18a,} vorgeschaltet ist, mit der die Mitnehmer (9) zu
Beginn des Überschiebevorganges gegen die Wandung (1 b)aer Kleingebinde (1) anlegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (9) aus einem gleitintensiven,
gegebenenfalls selbstschmierenden Kunststoff bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782807031 DE2807031C2 (de) | 1978-02-18 | 1978-02-18 | Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782807031 DE2807031C2 (de) | 1978-02-18 | 1978-02-18 | Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen) |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2807031A1 DE2807031A1 (de) | 1979-08-30 |
| DE2807031C2 true DE2807031C2 (de) | 1984-09-06 |
Family
ID=6032374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782807031 Expired DE2807031C2 (de) | 1978-02-18 | 1978-02-18 | Vorrichtung zum Eckumsetzen von Kleingebinden (z.B. Flaschenmehrstückpackungen) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE10148698A1 (de) * | 2001-10-02 | 2003-04-24 | Mosca G Maschf | Drehvorrichtung für Fördersysteme |
| CN107777289A (zh) * | 2016-08-30 | 2018-03-09 | 天津浩岩科技开发有限公司 | 一种可自动排出残次品的齿轮质检装置 |
Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE2520294A1 (de) * | 1975-05-07 | 1976-11-18 | Mannesmann Ag | Laengs-quer-foerdertisch, insbesondere fuer flugzeugfrachteinheiten |
-
1978
- 1978-02-18 DE DE19782807031 patent/DE2807031C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2807031A1 (de) | 1979-08-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SEITZ ENZINGER NOLL MASCHINENBAU AG, 6800 MANNHEIM |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |