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DE2805660C2 - Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Metallen - Google Patents

Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Metallen

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DE2805660C2
DE2805660C2 DE19782805660 DE2805660A DE2805660C2 DE 2805660 C2 DE2805660 C2 DE 2805660C2 DE 19782805660 DE19782805660 DE 19782805660 DE 2805660 A DE2805660 A DE 2805660A DE 2805660 C2 DE2805660 C2 DE 2805660C2
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DE
Germany
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cooling
furnace
heat exchanger
wall
shield
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DE19782805660
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DE2805660A1 (de
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Semen Moiseevič Moskva Bejzerov
Vladimir Viktorovič Odincovo Moskovskaja oblast' Blošenko
Aleksandr Nikolaevič Odincovo Moskovskaja oblast' Derjugin
Vladimir Alekseevič Moskva Il'in
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Individual
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Publication date
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/16Remelting metals
    • C22B9/20Arc remelting

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  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Öfen zum Vakutim-Lichtbogcnschmelzcn von reaktiven Metallen, wie Titan und Zirkonium und kann beim Schmelzen von hochschmelzenden Metallen, wie Wolfram und Molybdän. Verwendung finden.
Es ist ein Ofen zum Vakuum-Lichibogenschmclzcn von Titan oder Legierungen auf Titanbasis bekannt (s. Anlagenbau Nr. L l/A 03, April 1971. Firma Leybold Hcraeus). Dieser Ofen besitzt eine Vakuumkammer mit einem Deckel, in dem ein Elektrodenhalter oberhalb der Kühlkoküle befestigt ist. wobei die Kühlkoküle von unten mit einem abnehmbaren gekühlten Untersatz dicht abgeschlossen wird. Die Kühlräume der Kühlkokille, des Untersatzes urd des Elektrodenhalters sind mit einem Flüssigmetallwärmeträger (der eutektischen Legierung NaK) gefüllt.
Als Kühlmittel wird in der Vakuumkammer Wasser eines ersten Kühlkrcislaufes eingesetzt. Der Kühlraum der Kokille und der des Untersatzes sind untereinander und mit einer Ausdehnungskammer sowie durch Rohre mit einem getrennt aufgestellten luft- oder wassergekühlten Wärmetauscher eines zweiten Kühlkreislaufes verbunden. Der Kühlraum des Elektrodenhalters wird ebenfalls durch Rohre, jedoch mit einem anderen (eigenen) Wärmetauscher eines dritten Kühlkreislaufes, verbunden.
Für den Fall einer eventueMen thermischen Ausdehnung des Flüssigmetallvvärmeträgers ist der Ofen mit zwei mit einem inerten Gas (Argon) gefüllten Ausdehnungsgefäßen versehen. Außerdem ist in den Kreislauf der Kokille und des Untersatzes eine Vorrichtung zur Reinigung des Flüssigmetallwärmeträiü gers von Oxiden eingeschaltet. Infolge von Erosionsund Korrosionsangriffen auf die Rohrleitungen, die durch den umlaufenden Flüssigmetallwärmeträger hervorgerufen werden, kann jedoch während des Betriebes ein Auswurf flüssigen Alkalimetalls aus dem Außenteil is des Kreislaufs erfolgen. Diese Voraussage und die Kontrolle von Zerstörungen dieser Art sind recht beschränkt.
Darüber hinaus ist es möglich, daß bei einer mangelhaften Reinigung der eutektischen Legierung die Rohrleitungen des Kühlkreislaufes der Kühlkoküle und des Untersatzes mit festen Oxiden des Wärmeträgers dicht verstopft werden, wodurch der Betrieb des Ofens gestört werden kann.
Aus diesem Grunde stellt der Betrieb des Außenteils 2ϊ des Kühlkreislaufcs mit einem Flüssigmetallwärmeträger eine gewisse Gefahr dar und demzufolge wird die Betriebssicherheit des Schmelzofens scharf herabgesetzt. Weiter kann die Zerstörung der Rohre im luft- oder wassergekühlten Wärmeaustauscher eine Explojo sion bzw. einen Brand hervorrufen.
Von den Erfindern wurde eine Einrichtung zum
Vakuum-!.ichibogenschmel/en von Titan oder dessen Legierungen unter Ansat/biidung entwickelt, v. el chi:
ohne Außenieil des Kühlkreislauies im' einem i:liissi^-
t'j mctallwärmeträger arbeitet.
Bei dieser Einrichtung befindet sich das Kühlmittel (die eutektische Legierung N.'K) nur im Kühlraum der mit der Ausdehnungskammer verbundenen Kokille. In diesen mit dem Kühlmittel gelullten Kühlraum ist ein •ίο wassergekühlter Wärmetauscher eingebaut, der ein Signal über eine eventuelle Leckage von Wasser oder cutcktischer Legierung NaK bei einer Störung an den Rohrleitungen des Wärmetauschers abgibt.
Der Versuch, eine mögliche Berührung von Wasser
4i und der Legierung NaK mit konstruktiven Mitlein zu vermeiden und eine dauernde Überwachung der Dichtigkeit des Wärmetauschers w jhrend des Schmelzvorganges zu gewährleisten, bedingt jedoch einen etwa1· komplizierten Olenauibau und gewährleiste! keiner
r>u völlig sicheren Betrieb des Ofens.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Beseitigung der erwähnten Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aulgabe zugrunde, einen Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Melallen zu schaffen, dessen Aufbau eine Explosionssicherheit des Ofens gewährleistet, die Betriebssicherheit des Ofens erhöht und eine bessere Bedienung ermöglicht.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß bei einem Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Mefallen der eine Kühlkoküle besitzt, wobei diese von unten mit einem abnehmbaren gekühlten Untersatz und von oben mit einer gekühlten Vakuumkammer dicht abgeschlossen wird und in dem Deckel der Vakuumkammer ein gekühlter Elektrodenhalter beweglich b5 befestigt ist und die Kühlräumc der Kühlkoküle des Untersatzes und des Elektrodenhalters mit einem Flüssigmetallwärmeträger gefüllt und mit einer Ausdehnungskammer verbunden werden und der Ofen mit
einem Wärmeausiauschumlaufkreis einschließlich eines wassergekühlten Wärmeaustauschers versehen ist, gemäß der Erfindung im Ofen je ein Röhrenwärmeaustauscher im Kühlraum der Kokille, des Untersatzes, des Elektrodenhalters und der Vakuumkammer vorgesehen ist und mit einem dem Flüssigmetallwärmeträger und Wasser gegenüber chemisch !'eutralen Kühlmittel gefüllten Umlaufkreis verbunden sind, wobei zwischen der Innenwand der Kühlkokille und dessen Röhrenwärmetauscher eine Abschirmung in Form einer hohlen Zylindt-Aand angebracht ist und zwischen der Abschirmung und der Außenwand der Kühlkokille im Ober- und Unterteil Metallstreifen befestigt sind, die entlang mehrgängigen Schraubenlinien verlaufen und Kanäle bilden, denen gegenüber an der Außenseite der !■lühlkokiile elektromagnetische Förderer aufgestellt sind.
Die Unterbringung von Röhrenwärmetauschern in den Kühlräumen der Kühlkokille, des Untersatzes, der Vakuumkammer und des Elektrodenhalters vereinfacht den Aufbau des Wäimetauschkreishufes des Ofens durch die Reduzierung der Anzahl von Armaturen. Rohren und Umwälzpumpen für die flüssige Legierung NaK. Bei einer Beschädigung der Wand des Röhrenwärmetauschers entstehen keine explosionsgefährlichen Situationen, weil die Legierung NaK dem Diphenylgemisch gegenüber, mit welchem die erwähnten Röhrenwärmetauscher gefüllt sind, chemisch neutral ist.
Die Ausführung der Abschirmung mit einem mit Argon gefüllten Hohlraum ermöglicht es, im FaI!.; eines Durchbrennens der Abschirmungswand mit dem Lichtbogen eine Notmeldung zu erhalten.
L1IC Abschirmung im Kühlraum der Kokille gemeinsam mit dessen Innen- und Außenwände;·! bii-k-n im Kühlraum der Kokille einen Wärmetauschkreislauf, eier die besten KühllH-dingungen für die Arheuswand ! innenwand) der Kiihlkokille beim Einsatz der l.e.üierung NaK als Kühlmittel gewährleistet.
Das Vorhandensein von mehrgängigen Kanälen im oberen und unteren Teil des Kühlraumes der Kokille und deren gegenüberliegenden elektromagnetischen Förderern läßt es /u. die Legierung NaK in vorgegebener Richtung, nämlich längs der Wände der Kühikokille. einzuleiten. Dabei wird eine ausreichende Abkühlung der Wände erzielt. Die kühlung der Kokille m" einem den" Flussigmetaliwanneträger und Wasser gegenüber chemisch neutraler! Kühlstoff gewährleistet vul'iüe !•APlosionssieherlieit und erhöh' !'olglich die rletn. ^sicherheit des Kühimiiteluinlaufkreises.
[line solche Ausführung des Ofens schließt aus. JaB Wasser in die Schmelzkammer des Ofens und in die Legierung NaK geraten kann und gewährleistet Ii ine Betriebssicherheit des Ijmlaufkrcises und dessen einfachen Aulbau.
Es ist zweckmäßig, im unteren Teil der hohlen Abschirmung einen Leckanzeiger in Form einer Vorrichtung mit Elektro-Kontakten vorzusehen.
Falls die Abschirmung beschädigt wird und in deren Hohlraum Metall eindringt, spricht der Leckanzeiger an und gibt ein elektrisches Notsignal.
Es empfiehlt sich, an der hohlen Abschirmung einen Druckgeber vorzusehen, der elektrisch mit einem Störungsmelder verbunden wird.
Der an der Abschirmung vorhandene und mit dem Störungsmelder elektrisch verbundene Druckgeber ermöglicht es, ein Signal über die Beschädigung der Wand der hohlen Abschirmung rechtzeitig zu erhalten.
Zur Erläuterung der Erfindung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel eines Ofens unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Ofens gemäß der Erfindung in einem vertikalen Längsschnitt,
F i g. 2 den unteren Teil der Abschirmung mit einem Leckanzeiger und einer Signallampe in einem vertikalen Schnitt und
Fig. 3 den oberen Teil der Kühikokille mit der Abschirmung und Metallstreifen, die entlang mehrgängigen Schraubenlinien verlaufen und Kanäle bilden, in axonometrischer Darstellung mit Ausschnitten.
Der Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Metallen besitzt eine Kühlkokille 1 (Fig. 1). die von unten mit einem abnehmbaren gekühlten Untersatz 2 und von oben mi! einer gekühlten Vakuumkammer 3 mit einem Deckel 4 dicht abgeschlossen wird, wobei in dem Decke' der Vakuumkammer ein gekühlter Elektrodenhalter 5 mit einer selbstverzehrenden Elektrode 6 befestigt wird.
Die Kühlkokille 1 verfügt über einen Metallschmelzraum 7 und einen Hohlraum 8 zwischen der Innenwand 9 und der Außenwand 10, durch welchen sich ein Kühlmittel bewegt. In diesem Hohlraum 8 ist ein Röhrenwärmetauscher 11 untergebracht, wobei zwischen diesem und der Innenwand 9 die Abschirmung 12 (Fig. 2 und 3) in Form einer hohlen Zylinderwand vorgesehen wird. Zwischen der Abschirmung 12 und der Außenwand 10 der Kühlkokille 1 sind im oberen und unteren Bereich derselben Metallstreifen 13 befestigt, die entlang mehrgängigen Schraubenlinien verlaufen und Kanäle 14 bilden. Gegenüber den Streifen sind an der Außenseite der Kühlkokille 1 elektromagnetische Förderer 15 (Fig. 1). zum Beispiel Wechselstromständer installiert, wobei diese ein elektromagnetisches Drehfeld erregen, das die Legierung NaK durch die helikoidalen Kanäle 14 (Fig. 3) und folglich durch den ganzen Umlaufkreis in Bewegung versetzt. Im unteren Teil der Abschirmung 12(F ig. 2) ist ein Leckanzcigcr 16 in Form einer Vorrichtung mit ZT-Kontakten vorgesehen, der elektrisch mit einer Signallampe 17 und einer Stromquelle 18 verbunden ist. Wenn das Flüssigmetall an die Kontakte des Leckanzeigers 16 bei einer Leckage des Flüssigmelallwärmeirägers gelangt, schließt sich der Stromkreis und dies wird von der Signallampe 17 gemeldet.
Außerdem wird an der Abschirmung 12 (Fig. 1) ein Druckgeber 19 angebracht, der mit einem Störungsmelder (in der; Zeichnungen nicht dargestellt) elektrisch verbunden ist. Die Abschirmung 12 bildet einen geschlossenen Wärmetauschkreislauf, der mit Argon (Ar) mit einem Druck von max. 1,1 ata gefüllt ist und schützt den Röhrenwärmetauscher II gegen die Zerstörungsangriffe des Lichtbogens bei einem Durchbrennen der innenwand 9 der Kühlkokille 1. Das Argon wird in die Abschirmung 12 durch ein Rohr 20 eingeleitet. Der Druckgeber 1 (ein Manometer) spricht bei einem Druck unter 1,05 ata an.
Im mittleren Teil der Außenwand 10 der Kühlkokille 1 ist ein Kompensator 21 für die Beseitigung von axialen Verformungsbeanspruchunger., die bei der Wärnieausdehnung der Kühlkokille 1 während des Schmelzens des Metalls im Ofen entstehen, vorgesehen.
Der Kühlraum 8 der Kühlkokille 1 ist mit einem Flüssigmetallwärmeträger, zum Beispiel der eutektischen Legierung NaK mit einem unter 0°C liegenden Schmelzpunkt (—12°C) gefüllt. Der Röhrenwärmetauscher 11, der im Kühlraum der Kokille 1 untergebracht
ist, wird mit einem der Legierung NaK und einem Wasser gegenüber chemisch neutralen Kühlmittel (Wärmeträger) gefüllt. Als Kühlmittel können ionische und siliziumorganische Wärmeträger, zum Beispiel ein Diphenylgemisch aus 26,5 Gew.-% Diphenyl und 73,5Gew.-% Diphenylether mit einem Schmelzpunkt von +12,30C eingesetzt werden. Der abnehmbare gekühlte Untersatz 2 besitzt einen Hohlraum 22 zum Durchgang des Kühlmittels in weichem ein Röhrenwärmetauscher 23 untergebracht ist. Der Kühlraum 22 des Untersatzes 2 wird mit dem Kühlraum 8 der Kühlkokille 1 über einen flexiblen Schlauch 24 verbunden. Der obere Bereich des Kühlraumes 8 der Kühlkokille 1 hat seinerseits Verbindung über einen anderen flexiblen Schlauch 25 mit einer Ausdehnungskammer 26, die ein Manometer 27 besitzt.
Das Manometer 27 ist auf einen Ansprechdruck unter 1,05 ata bei einer Zerstörung der Wand 9 der Kühlkokille 1 bzw. der Wand des Untersatzes 2 oder der Wand der Vakuumkammer 3 sowie auf einen Ansprechdruck von 1,6 bis 1,7 ata bei einer Verletzung der Dichtigkeit der Röhrenwärmetauscher eingestellt.
Die Vakuumkammer 3 wird mit der Ausdehnungskammer 26 über einen Stutzen 28 verbunden.
Der Kühlraum 29 der Vakuumkammer 3 ist mit der Legierung NaK gefüllt, in welcher ein Röhrenwärmetauscher 30 angeordnet ist.
Der Kühlraum 31 des Elektrodenhalters 5 ist zu zwei Drittel mit einem Flüssigmetallwärmeträger gefüllt, wobei dieser einen Röhrenwärmetauscher 32 umfließt. Für die Überwachung des Druckes des Gaskissens (des Argonkissens) im gasgefüllten Raum 31 des Elektrodenhalters 5 ist ein Kontaktmanometer 33 vorgesehen, das auf einen Ansprechdruck unter 1,05 ata eingestellt ist.
Die Röhrenwärmeaustauscher 11, 23, 30 und 32 sind untereinander mittels Rohren 34 verbunden, die in einen Wärmeaustauscher 35 für die Kühlung des Diphenylgemisches mit Wasser einlaufen, wobei das Diphenylgemisch im Kreislauf unter Wirkung einer Pumpe 36 umläuft.
Der Kreislauf enthält ein Ausdehnungsgefäß 37. das mit Stickstoff oder Argon gefüllt ist und in welchem der Druck des Gasmediums von einem Kontaktmanometer 38 überwacht wird, wobei das Manometer auf das Ansprechen bei einer Senkung des Druckes unter den vorgegebenen Betriebsdruck um 0,2 oder 0,3 ata eingestellt ist und ein Signal über Undichtigkeit des Diphenyigemischkreislaufes sowie auch der Wärmeaustauscher der einzelnen Ofeneinheiten erteilt. Für den Ablaß des Diphenylgemisches ist ein Gefäß 39 vorgesehen.
Das Wasser wird in den wassergekühlten Wärmetauscher 35 mittels einer Pumpe 40 aus einem Behälter 41 gepumpt.
Der Ofen funktioniert wie folgt:
Nachdem die selbstverzehrende Elektrode 6 (Fig. 1) am Elektrodenhalter 5 befestigt ist und das Vakuum im Ofen den vorgegebenen Wert erreicht hat, wird Spannung am Ofen angelegt und der Schmelzprozeß des Metalls eingeleitet Je nach dem Verbrauch der Elektrode 6 und dem Wachstum des Blockes versetzt sich die Brennzone des Lichtbogens allmählich aufwärts. Dabei nehmen die Innenwand 9 der Kühlkokille 1 sowie die Wände des Untersatzes 2. der Vakuumkammer 3
, und des Elektrodenhalters 5 die vom Lichtbogen entwickelte Wärme auf und übertragen dieselbe auf den Flüssigmetallwärmeträger und danach über die Wärmetauscher der Ofeneinheiten auf das Diphenylgemisch. das im geschlossenen Wärmetauschkreislauf umläuft.
in Das im wassergekühlten Wärmetauseher 35 gekühlte Diphenylgemisch wird mit Hilfe der Pumpe 36 über die Rohre 34 in die Wärmetauscher der Ofeneinheiten zurückgeführt.
Die Wärmeübertragung in dem Elektrodenhalter 5,
ii der Vakuumkammer 3 und dem Untersat/ 2 erfolgt bei freier Konvektion der Legierung NaK in den Kühlräumen.
In der Kühlkokille 1, dem am höchsten wärmebelasteten Ofenteil, in welcher die freie Konvektion für die Aufrechlerhaltung einer vorgegebenen Temperatur (250° bis 3000C) an der Innenwand 9 nicht ausreicht. wird die Zirkulation des Flüssigmetallwärmeträgers mit Hilfe von den elektromagnetischen Förderern 15 verwirklicht. Die Förderer zwingen den Flüssigmetallwärmeträger, indem sie ihn durch mehrgängige helikoidale Kanäle in Drehbewegung versetzen, den Kreislauf zu durchlaufen.
Auf diese Weise wird der Wärmeübergang im Kühlraum der Kühlkokille viel intensiver. Durch die elektromagnetischen Förderer 15. die an den Stirnwänden der Kühlkokille 1 angebracht sind, wird die Wirkung des Drehfeldes auf den Lichtbogenschmelzprozeß und die Erstarrung des Blockes beseitigt.
Zu Beginn des Schmelzvorganges, wenn der Lichtbogen im unteren Bereich der Kühlkokille 1 brennt, wird der obere elektromagnetische Förderer 15 betrieben.
Nachdem der Schmelzvorgang oberhalb der Mittellinie der Kühlkokille 1 abzulaufen beginnt, erfolgt automatisch eine Umschaltung und der untere Förderer 15 schaltet zu, wobei der obere abgestellt wird. Am Ende des Schmelzvorganges wird die Spannung am Ofen abgeschaltet, das Kühlsystem arbeitet jedoch weiter. Bei einem Durchbrand der Innenwand 9 der Kühlkokille 1 oder der Wand des Untersatzes 2 spricht das Kontaktmanometer 27 der Ausdehnungskammer 26 an.
Der Ofen wird automatisch stillgelegt.
Falls die Schutzabschirmung 12 beschädigt wird.
spricht der Kontaktleckanzeiger 16 an und erteilt ein Signal zur automatischen Abschaltung des Ofens. Dabei zeigt das Manometer 19 einen entsprechenden Druckwert an.
Das Kontaktmanometer 33 meldet eine Undichtigkeit oder eine Zerstörung des Eiektrodinhaiters S.
Der erfindungsgemäße Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Metallen in Verbindung mit den darin eingesetzten Kontaktmeldegeräten ermöglicht es, einer Explosion beim Durchbrennen der Wand der Kühlkokille 1 vorzubeugen sowie die Bedienungs- und Betriebssicherheit des Ofens zu erhöhen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patenlansprüche:
1. Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Metallen, enthallend eine Kühlkokille, die von unten mit einem abnehmbaren gekühlten Untersatz und von oben mit einer gekühlten Vakuumkammer dicht abgeschlossen wird, wobei in dem Deckel der letzteren ein gekühlter Elektrodenhalter beweglich befestigt ist und die Kühlräume der Kühlkokille, des Untersatzes und des Elektrodenhalters mit einem Flüssigmetallwärmeträger gefüllt und mit einer Ausdehnungskammer verbunden sind und der Ofen mit einem Wärmeaustausc'.-Umlaufkreis mit einem wassergekühlten Wärmetauscher versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Ofen in jedem der Kühlräume der Kühlkokille (1), des Untersatzes (2), der Vakuumkammer (3) und des Elektrodenhalter;; (5) je ein Röhrenwärmeaustauscher (II, 22, 30, 32) vorgesehen und mit dem Umlaufkreis (34) verbunden ist, der mit einem dem Flüssigmeiallwärmeträger und dem Wasser gegenüber chemisch neutralen Kühlstoff gefüllt ist, wobei zwischen der Innenwand (9) der Kühlkokillc (I) und dem betreffenden Röhrenwärmeaustauscher (II) eine Abschirmung (12) in Form einer hohlen Zylinderwand untergebracht ist und zwischen der Abschirmung (12) und der Außenwand (10) der Kühlkoküle (I) im oberen und unteren Bereich Metallstreifen (13) befestigt sind, die entlang mehrgängigen Schraubenlinien verlaufen und Kanäle (14) bilden, welchen gegenüber an der Außenseite der Kühlkokille (1) elektromagnetische Förderer installier! sind.
2. ()k-n nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Abschnitt der hohlen Abschirmung (12) ein l.eckanzcigcr in Form einer Vorrichtung (16) mit Elektro-Kontaktcn montiert ist.
3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der hohlen Abschirmung (12) ein Druckgeber (19) angebracht ist, der elektrisch mit einem Störungsmelder (17) verbunden ist.
DE19782805660 1978-02-10 1978-02-10 Ofen zum Vakuum-Lichtbogenschmelzen von reaktiven Metallen Expired DE2805660C2 (de)

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